{"id":58615,"date":"2026-01-22T20:00:01","date_gmt":"2026-01-22T19:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-313-19\/"},"modified":"2026-01-22T20:37:30","modified_gmt":"2026-01-22T19:37:30","slug":"freitag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-313-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-313-19\/","title":{"rendered":"Freitag der 2. Woche im Jahreskreis (Mk 3,13-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er erw\u00e4hlt hatte, und sie kamen zu ihm. 14Und er setzte zw\u00f6lf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten 15und mit seiner Vollmacht D\u00e4monen austrieben.<br \/>\n16Die Zw\u00f6lf, die er einsetzte, waren: Petrus &#8211; diesen Beinamen gab er dem Simon -, 17Jakobus, der Sohn des Zebed\u00e4us, und Johannes, der Bruder des Jakobus &#8211; ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das hei\u00dft Donners\u00f6hne -, 18dazu Andreas, Philippus, Bartholom\u00e4us, Matth\u00e4us, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alph\u00e4us, Thadd\u00e4us, Simon Kanan\u00e4us 19und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit\u2026 Jesus\u2026rief die zu sich, die er erw\u00e4hlt hatte, und sie kamen zu ihm\u201c (Mk 3, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn Ich die Seelen auf eine besondere und au\u00dfergew\u00f6hnliche Weise rufe, mache Ich es wie ein K\u00f6nig, wenn er seine Minister ausw\u00e4hlt und gemeinsam mit ihnen die Gesetze macht, das Reich beherrscht und regiert.<br \/>\nSo mache Ich es, Ich rufe diese Seelen zur Beteiligung an meiner Regierung und meiner Herrschaft, Ich mache die Gesetze, welche die ganze Welt regieren.<br \/>\nDa Ich dich nun auf besondere Weise berufen habe, im Palast meines Willens zu leben, zeigt dir mein eigener Wille meine innersten Geheimnisse und l\u00e4sst dich die schweren \u00dcbel sehen, die Kriege und die h\u00f6llischen Vorbereitungen, die viele St\u00e4dte zerst\u00f6ren werden.<br \/>\nDeine Kleinheit, die den Anblick dieser \u00dcbel nicht ertr\u00e4gt, m\u00f6chte zu Recht in den Himmel fl\u00fcchten. Doch wisse, dass die Minister den K\u00f6nig oft davon abbringen, strafende Gesetze zu machen, und wenn sie auch nicht alles erreichen \u2013 etwas erreichen sie immer.<br \/>\nSo wird es auch bei dir sein: wenn du auch nicht alles auf Erden erreichst, so wirst du manches erreichen. Hab also Mut, und dein Flug in meinem Willen sei best\u00e4ndig.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 12. Mai 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter meines Willens, da alle geschaffenen Dinge f\u00fcr die [menschlichen] Gesch\u00f6pfe gemacht wurden, blieb mein G\u00f6ttlicher Wille in jedem von ihnen zur\u00fcck, um die Menschen zu rufen.<br \/>\nEr wollte n\u00e4mlich nicht allein bleiben, sondern w\u00fcnschte den Menschen, f\u00fcr den alles geschaffen wurde, um ihm die Rechte \u00fcber sie zu verleihen, und damit Er nicht um den Zweck betrogen werde, wof\u00fcr Er sie geschaffen hatte. Wer vernimmt nun diesen Ruf?<br \/>\nDie Seele, die meinen Willen als Leben besitzt. Das Echo meines Willens, der in den geschaffenen Dingen ist, gleicht dem Echo in der Seele, die Ihn besitzt, und Er selbst tr\u00e4gt sie in seinen Armen dorthin, wohin mein Wille selbst sie hin ruft.<br \/>\nDa sie ihre von Mir verliehenen Rechte hat, sprechen, wenn sie liebt, alle geschaffenen Dinge [ebenfalls] \u201aLiebe\u2018; wenn sie anbetet, sagen sie \u201aAnbetung\u2018; wenn sie dankt, dann sprechen sie \u201aDanksagung\u2018, sodass man im Himmel, in der Sonne, im Meer, im Wind, in allem, selbst im kleinen V\u00f6glein, das zwitschert, die Liebe, die Anbetung, die Danksagung der Seele schweben sieht, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzt.<br \/>\nWie weitreichend ist ihre Liebe und alles, was sie tun und sagen kann! Himmel und Erde sind in ihrer Macht. Doch das ist noch gar nichts.<br \/>\nDu musst wissen, dass die Allmacht meines G\u00f6ttlichen Willens in das Wirken der Seele eintritt, die Ihn besitzt; und wahre Macht bedeutet, dass sich die Seele in allen und allem ausbreitet, um alle in diesen Akt zur\u00fcckzurufen; es bedeutet, dass sie sich mit ihrer Herrschaft allen bemerkbar macht, die Aufmerksamkeit aller auf sich zieht, sodass alle die aktive Macht meines Fiat im Akt der Seele wahrnehmen, da Ich diesen Akt nicht ihren Akt, sondern meinen Akt nennen kann.<br \/>\nUnd jene, die sich im Besitz meines Fiat befinden, d.h. die Engel, die Heiligen, die Sch\u00f6pfung, sp\u00fcren wie im Akt der Seele eine Spur seiner Macht flie\u00dft, nehmen sie ganz achtsam auf und beten tiefgebeugt den wirkenden G\u00f6ttlichen Willen an, danken Ihm und lieben Ihn.<br \/>\nEin Akt von Ihm ist das Gr\u00f6\u00dfte und Sch\u00f6nste f\u00fcr den ganzen Himmel und die ganze Erde. Ein Akt von Ihm kann \u2013 da Er die vollst\u00e4ndige Macht besitzt, sowohl wenn Er im menschlichen Akt, wie auch wenn Er allein t\u00e4tig ist \u2013 alles erneuern, umwandeln und Neues erstehen lassen, das vorher nicht existierte.<br \/>\nSo nimmt ein Akt in meinem G\u00f6ttlichen Willen seinen Platz in der g\u00f6ttlichen Ordnung ein und herrscht mit seiner machtvollen Herrschaft \u00fcber alle. Er herrscht mit seiner verlockenden Liebe, mit seiner hinrei\u00dfenden Sch\u00f6nheit, mit seinen Freuden und seiner unendlichen Milde.<br \/>\nEs ist ein Akt, der alles zugleich einschlie\u00dft; wer seine Sch\u00f6nheit nicht wahrnimmt, ist gezwungen, die Last der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit \u00fcber sich zu f\u00fchlen \u2013 aber alle ohne Ausnahme werden die Ber\u00fchrung der Macht eines Aktes meines Willens empfinden.<br \/>\nAllein diese Akte nehmen in st\u00e4ndiger Huldigung vor Gott Selbst ihre Aufstellung, denn es sind jene im Fiat getanen Akte, welche Gott mehr Ehre und stete Huldigung darbringen; es sind n\u00e4mlich Akte, die Gott selbst reproduziert hat, und sie nehmen an seinem unaufh\u00f6rlichen Akt teil.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 23. April 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd er setzte zw\u00f6lf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten\u201c (Mk 3,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, gew\u00f6hnlich w\u00e4hle Ich die am meisten verachteten, die unf\u00e4higsten und \u00e4rmsten Seelen f\u00fcr meine gr\u00f6\u00dften Werke aus. An meiner Mutter selbst war nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben; es gab keine Wunder, keine Zeichen, die sie von den anderen Frauen unterschieden h\u00e4tten.<br \/>\nIhr einziges Unterscheidungsmerkmal war ihre vollkommene Tugend, auf die fast niemand achtete. Und wenn Ich anderen Heiligen als Besonderheit die Wundergabe verlieh, und wieder anderen meine Wundmale einpr\u00e4gte \u2013 meiner Mutter nichts, gar nichts.<br \/>\nUnd doch war sie das Wunder aller Wunder, die wahre und vollkommene Gekreuzigte, niemand anderer ist ihr \u00e4hnlich. Ich mache es f\u00fcr gew\u00f6hnlich wie ein Herr, der zwei Diener hat: der eine gleicht einem Riesen, ist kr\u00e4ftig, f\u00e4hig zu allem; der andere ist klein, niedrig, unt\u00fcchtig.<br \/>\nEs scheint, dass er nichts versteht und keinen bedeutenden Dienst ausf\u00fchren kann: wenn der Herr ihn anstellt, dann mehr aus Erbarmen und auch zum Spa\u00df. Wenn nun der Herr einen Millionen- oder Milliardenbetrag in eine andere Stadt schicken soll, was tut er?<br \/>\nEr ruft den kleinen, unf\u00e4higen herbei, vertraut ihm die gro\u00dfe Summe an und sagt sich: &#8218;Wenn ich sie dem Riesen anvertraue, so werden alle auf ihn aufmerksam.<br \/>\nDiebe werden ihn \u00fcberfallen, k\u00f6nnen ihn ausrauben, und wenn er sich mit seinen Herkuleskr\u00e4ften zur Wehr setzt, k\u00f6nnte er verletzt werden. Ich wei\u00df, dass er tapfer ist, aber ich will ihn verschonen, ich will ihn nicht der offensichtlichen Gefahr aussetzen.<br \/>\nNiemand wird hingegen auf diesen Geringen achten, von dem man wei\u00df, dass er unt\u00fcchtig ist. Niemand wird vermuten k\u00f6nnen, dass ich ihm eine so bedeutende Summe anvertrauen k\u00f6nnte, und er wird heil und gesund zur\u00fcckkehren.&#8216;<br \/>\nDer arme, unf\u00e4hige wundert sich, dass der Herr ihm dies anvertraut, w\u00e4hrend er sich des Riesen bedienen k\u00f6nnte. Und zitternd und voll Demut wird er die gro\u00dfe Summe zustellen, ohne dass jemand sich herabgelassen h\u00e4tte, ihn auch nur anzusehen; und gesund und heil wird er zu seinem Herrn zur\u00fcckkehren, noch zitternder und dem\u00fctiger als zuvor.<br \/>\nSo handle Ich. Je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich ausf\u00fchren will, umso eher w\u00e4hle Ich niedrige, arme und unwissende Seelen ohne jegliche \u00e4u\u00dfere Erscheinung, die sie exponieren, auf sie hindeuten k\u00f6nnte. Das Niedrig- und Unbeachtetsein ist ein sicherer Schutz f\u00fcr mein Werk. Die R\u00e4uber des Eigend\u00fcnkels und der Eigenliebe werden ihr keine Aufmerksamkeit widmen, da sie ihre Unf\u00e4higkeit kennt.<br \/>\nUnd die Seele f\u00fchrt dem\u00fctig und zitternd den Auftrag aus, den Ich ihr anvertraut habe, wohl wissend, dass nicht sie, sondern Ich alles in ihr vollbracht habe.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 17. Januar 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58615","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58615\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}