{"id":58652,"date":"2026-01-23T20:00:10","date_gmt":"2026-01-23T19:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-320-21\/"},"modified":"2026-01-23T20:02:55","modified_gmt":"2026-01-23T19:02:55","slug":"samstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-320-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-320-21\/","title":{"rendered":"Samstag der 2. Woche im Jahreskreis (Mk 3,20-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die J\u00fcnger nicht einmal mehr essen konnten. 21Als seine Angeh\u00f6rigen davon h\u00f6rten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zur\u00fcckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die J\u00fcnger nicht einmal mehr essen konnten. 21Als seine Angeh\u00f6rigen davon h\u00f6rten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zur\u00fcckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen\u201c (Mk 3,20-21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte daran, wie Jesus das Kreuz auf den Kalvarienberg trug, besonders als Er den Frauen begegnete, wie Er seine Schmerzen verga\u00df und sich damit befasste, jene armen Frauen zu tr\u00f6sten, zu erh\u00f6ren und zugleich zu belehren.<br \/>\nWie sehr war doch alles Liebe in Jesus! Er h\u00e4tte selbst Trost gebraucht, und stattdessen ist Er es, der tr\u00f6stet und in welchem Zustand! Er war mit Wunden bedeckt, das Haupt mit den stechendsten Dornen durchbohrt, keuchend und fast zum Sterben unter dem Kreuz \u2013 und doch tr\u00f6stet Er die anderen; welches Beispiel, welche Besch\u00e4mung f\u00fcr uns, wo ein kleines Kreuz ausreicht, dass wir unsere Pflicht vergessen, die anderen zu tr\u00f6sten!<br \/>\nSo erinnerte ich mich an die vielen Male, als ich von Leiden oder von den Beraubungen Jesu bedr\u00fcckt war, die mich durchbohrten und mein ganzes Inneres zerrissen, und da ich von Personen umgeben war, spornte mich Jesus an, Ihn in jenem Schritt seiner Passion nachzuahmen.<br \/>\nUnd obwohl bis ins Mark meiner Knochen betr\u00fcbt, zwang ich mich, mich selbst zu vergessen, um die anderen zu tr\u00f6sten und zu belehren.<br \/>\nUnd nun, da ich frei bin und nicht mehr mit Personen umgehen muss, wegen und dank des Gehorsam, dankte ich Jesus daf\u00fcr, dass ich mich nicht mehr in jener Lage befand; mir kommt vor, dass ich freier atmen kann, um mich nur mit mir selbst besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, und doch war dies f\u00fcr Mich eine Erleichterung, und Ich f\u00fchlte Mich wie erquickt, besonders in jenen, die wirklich kamen, um Gutes zu tun.<br \/>\nIn diesen Zeiten fehlen wirklich jene, die den wahren Geist der Innerlichkeit in die Seelen s\u00e4en, denn da sie ihn [selbst] nicht besitzen, k\u00f6nnen sie ihn auch den anderen nicht einfl\u00f6\u00dfen; so lehren sie die Seelen Empfindlichkeit, Skrupulosit\u00e4t und Leichtfertigkeit, ohne eine wahre Grundlage der Losl\u00f6sung von allem und von allen \u2013 und dies bringt unfruchtbare Tugenden hervor, die aufbl\u00fchen und dann verwelken.<br \/>\nUnd einige glauben, dass sie den Seelen zum Fortschritt verhelfen, wenn diese ganz minuti\u00f6s und skrupul\u00f6s werden, aber statt eines Fortschritts sind dies wahre Hemmnisse, welche die Seelen ruinieren, und meine Liebe bleibt in jenen dann unerf\u00fcllt.<br \/>\nDa Ich dir nun viel Erleuchtung \u00fcber die innerlichen Wege geschenkt und dich die Wahrheit \u00fcber die wirklichen Tugenden und die wahre Liebe begreifen lie\u00df, konnte Ich durch deinen Mund, da du in der Wahrheit bist, den anderen die Wahrheit \u00fcber den wahren Pfad der Tugend verst\u00e4ndlich machen, und dar\u00fcber freute Ich Mich.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eAber mein gebenedeiter Jesus, nach dem Opfer, das ich brachte, gingen jene hin und tratschten umher, und so hat der Gehorsam zu Recht verboten, dass Menschen zu mir kommen.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eDas ist der Fehler \u2013 dass man auf das Geschw\u00e4tz achtet, und nicht auf das Gute, das man tun soll. Auch \u00fcber Mich haben sie getratscht \u2013 h\u00e4tte Ich darauf achten wollen, so h\u00e4tte Ich die Erl\u00f6sung des Menschen nicht vollzogen.<br \/>\nMan muss sich also auf das konzentrieren, was man tun muss, und nicht auf das, was die Leute reden, und das Geschw\u00e4tz wird denen angerechnet, die tratschen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 2. September 1910)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer alle Beziehungen zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf kennen, und seine Bande instand halten m\u00f6chte, muss meinen G\u00f6ttlichen Willen in sich selbst mit absoluter Herrschaft regieren lassen; denn da sein Leben in der ganzen Sch\u00f6pfung pr\u00e4sent ist, wird diese Seele ein einziges Leben f\u00fcr alle geschaffenen Dinge bilden.<br \/>\nDa das Leben eines ist, wird sie die Sprache der Sch\u00f6pfung und die Beziehungen mit ihrem Sch\u00f6pfer verstehen. Jedes geschaffene Ding spricht von seinem Sch\u00f6pfer und besitzt die lesbaren Buchstaben meines G\u00f6ttlichen FIAT.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer f\u00e4hig ist, ihre Stimme zu vernehmen, ihre himmlische Sprache zu verstehen und die g\u00f6ttlichen Buchstaben zu lesen, die in jedes geschaffene Ding eingepr\u00e4gt sind? Wer meinen Willen besitzt!<br \/>\nEr hat das Geh\u00f6r, um ihre Stimme zu vernehmen und die Intelligenz, um sie zu verstehen, Augen, um die g\u00f6ttlichen Buchstaben zu lesen, die der Sch\u00f6pfer mit so viel Liebe jedem geschaffenen Ding einpr\u00e4gt.<br \/>\nWer indessen meinen Willen nicht herrschen l\u00e4sst, gleicht einem Tauben, der nicht h\u00f6rt, einem Schwachsinnigen, der nicht versteht, einem, der nicht vielf\u00e4ltige Sprachen studiert hat und daher nichts vom Gesagten versteht.<br \/>\nSo muss man auch, um die Beziehungen zwischen Erl\u00f6ser und Erl\u00f6sten aufrecht zu halten und zu erkennen, mein Leben, jedes meiner Worte, Werke, Schritte, Herzschl\u00e4ge und Leiden studieren \u2013 welches alle Bande darstellten, mit denen Ich alle Erl\u00f6sten zu binden kam.<br \/>\nDoch wer bleibt verbunden? Wer mein Leben studiert und Mich nachzuahmen sucht; wenn er Mich nachahmt, bleibt er mit meinen Worten, Werken, Schritten usw. verbunden, empf\u00e4ngt das Leben dieser meiner Akte und wird das Geh\u00f6r besitzen, um alle meine Lehren zu vernehmen, den Geist, um sie zu verstehen, und Augen, um alle Buchstaben zu lesen, die Mir eingepr\u00e4gt waren, als Ich zur Erl\u00f6sung des Menschengeschlechtes kam.<br \/>\nWenn die Seele dies nicht tut, werden die Buchstaben der Erl\u00f6sung unleserlich f\u00fcr sie sein und wie eine fremde Sprache bleiben, und die Beziehungen und Bande der Erl\u00f6sung werden nicht in Kraft sein.<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf wird immer wie ein Blindgeborener hinsichtlich aller unserer G\u00fcter sein, mit denen Wir es bereichern wollen.<br \/>\nWer alle Beziehungen und Bande der Heiligkeit kennen und empfangen will, muss den Heiligmacher lieben, und der Heilige Geist \u00fcberstr\u00f6mt den mit seinen Flammen, der wahrhaft liebt und bindet ihn mit den Beziehungen seiner Heiligkeit.<br \/>\nOhne Liebe gibt es keine Heiligkeit, da die Bande der wahren Heiligkeit bereits zerbrochen sind.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 12. Juni 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;<span style=\"color: #008000;\">&#8211;<\/span>&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein g\u00f6ttlicher K\u00f6nig! Ich will deine Gebete und S\u00fchneakte wiederholen und dich zu Herodes begleiten.<br \/>\nIch sehe, deine Feinde m\u00f6chten dich in ihrer Wut verschlingen und schleppen dich unter Spott und Hohn zu Herodes. Er, der sich freut, dich zu sehen, stellt dir viele Fragen.<br \/>\nDu aber antwortest nicht, schaust ihn nicht einmal an. Erz\u00fcrnt, weil er seine Neugierde nicht befriedigt sieht und sich durch dein beharrliches Stillschweigen gedem\u00fctigt f\u00fchlt, erkl\u00e4rt er vor seinen H\u00f6flingen, du seiest ein Narr, und ordnet an, dich als einen Narren zu behandeln.<br \/>\nUm dich zu verh\u00f6hnen, l\u00e4sst er dich mit einem wei\u00dfen Mantel bekleiden und \u00fcberl\u00e4sst dich den H\u00e4nden der Soldaten, dass sie dich misshandeln und erniedrigen sollen, soweit es ihnen m\u00f6glich ist.<br \/>\nMein unschuldiger Jesus! Keiner findet eine Schuld an dir, nur die Juden, weil sie in ihrer scheinheiligen Fr\u00f6mmigkeit nicht verdienen, dass in ihrem Geist das Licht der Wahrheit aufleuchte. Jesus, du unendliche Weisheit, was kostet es dich, zum Narren erkl\u00e4rt zu werden!<br \/>\nDie Soldaten treiben Unfug mit dir, werfen dich zu Boden, geben dir Fu\u00dftritte, verachten dich, besudeln dich mit Speichel, schlagen dich mit St\u00f6cken und versetzen dir solche Schl\u00e4ge, dass ein anderer als du daran gestorben w\u00e4re.<br \/>\nDie Leiden, die Schmach, die Dem\u00fctigungen, die sie dir zuf\u00fcgen, sind derart, dass \u201edie Engel des Friedens weinen\u201c und sich mit ihren Fl\u00fcgeln das Antlitz verh\u00fcllen, um dich nicht in dieser Weise misshandelt zu sehen.<br \/>\nSo weit geht das \u00dcberma\u00df deiner Liebe, dass du, anstatt dich beleidigt zu f\u00fchlen, betest und s\u00fchnst f\u00fcr jene K\u00f6nige, die in ihrem Ehrgeiz, Reiche zu gewinnen, zum Ruin der V\u00f6lker werden; f\u00fcr so viele Menschenschl\u00e4chtereien, die sie veranlassen; f\u00fcr so viel Blut, das sie aus Willk\u00fcr vergie\u00dfen.<br \/>\nDu s\u00fchnst f\u00fcr alle S\u00fcnden str\u00e4flicher Neugierde sowie f\u00fcr alle Vergehen, die in der Politik und im Krieg begangen werden. Mein Jesus!<br \/>\nWelch ergreifendes Schauspiel, dich mit Schm\u00e4hungen \u00fcbersch\u00fcttet zu sehen, w\u00e4hrend du betest und s\u00fchnst in unersch\u00fctterlicher Sanftmut und Treue. Dein Flehen hallt wider in meinem Herzen, und ich verfolge, was du tust&#8230;<br \/>\nJesus vor Herodes, als Narr gekleidet, schweigt und leidet. Wenn wir verleumdet, verspottet, beschimpft und verlacht werden, denken wir daran, dass uns der Heiland sich \u00e4hnlich machen will?<br \/>\nDenken wir in unseren Leiden, bei Verachtung und allem, was unser armes Herz zu dulden hat, daran, dass es Jesus ist, der uns die Leiden gibt, uns durch seine Ber\u00fchrung in sich umgestaltet und dadurch die gr\u00f6\u00dfte \u00c4hnlichkeit mit sich verleiht? (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 7 bis 8 Uhr: Jesus im Gerichtshaus des Pilatus und am Hof des Herodes)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75796,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58652\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}