{"id":58688,"date":"2025-01-25T00:00:24","date_gmt":"2025-01-24T23:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-bekehrung-des-hl-apostels-paulus-mk-16-15-18-4\/"},"modified":"2025-01-24T20:13:37","modified_gmt":"2025-01-24T19:13:37","slug":"fest-der-bekehrung-des-hl-apostels-paulus-mk-1615-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-bekehrung-des-hl-apostels-paulus-mk-1615-18\/","title":{"rendered":"FEST DER BEKEHRUNG DES HL. APOSTELS PAULUS (Mk 16,15-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->15In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen! 16Wer glaubt und sich taufen l\u00e4sst, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.<br \/>\n17Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie D\u00e4monen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; 18wenn sie Schlangen anfassen oder t\u00f6dliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die H\u00e4nde auflegen, werden gesund werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9618;\">\u201eGeht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen!\u201c (Mk16, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist dachte viel \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nach, besonders wie sein Reich kommen und sich ausbreiten k\u00f6nne und vieles andere, das ich nicht niederschreiben muss.<br \/>\nDa sagte mein geliebter Jesus, der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn Rom das Vorrecht meiner Kirche hat, verdankt es das der Stadt Jerusalem, weil der Beginn der Erl\u00f6sung genau in Jerusalem war. In diesem Heimatland erw\u00e4hlte Ich aus der kleinen Stadt von Nazareth meine Jungfr\u00e4uliche Mutter.<br \/>\nIch Selbst wurde im St\u00e4dtchen von Betlehem geboren, und alle meiner Apostel stammten aus dieser Heimat. Obwohl diese Mich undankbarerweise nicht anerkennen wollte und die G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zur\u00fcckwies, kann man nicht leugnen, dass der Ursprung, der Anfang, die ersten Personen, welche in den Genuss der Erl\u00f6sung kamen, aus diesem Land waren.<br \/>\nDie ersten Verk\u00fcnder des Evangeliums, jene, die den Katholizismus in Rom begr\u00fcndeten, waren meine Apostel, alle aus Jerusalem, d.h. aus meiner Heimat.<br \/>\nNun wird es hier einen Austausch geben: wenn Jerusalem [der Stadt] Rom das Leben der [wahren] Religion und damit der Erl\u00f6sung vermittelte, so wird Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich des G\u00f6ttlichen Willens bringen.<br \/>\nDies ist so wahr, dass ebenso, wie Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung eine Jungfrau aus der kleinen Stadt Nazareth erw\u00e4hlte, Ich eine andere Jungfrau aus einer kleinen Stadt Italiens ausw\u00e4hlte, die zu Rom geh\u00f6rt, der die Sendung des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT anvertraut wurde.<br \/>\nDa dies nun in Rom bekannt werden muss, wie mein Kommen auf die Erde in Jerusalem bekannt war, wird Rom die gro\u00dfe Ehre haben, Jerusalem f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk, d.h. f\u00fcr die Erl\u00f6sung, zu vergelten, welche es von dieser Stadt empfangen hat, indem Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich meines Willens bekanntmacht.<br \/>\nDann wird Jerusalem seine Undankbarkeit bereuen und das Leben der Religion [zur G\u00e4nze] annehmen, das sie Rom [damals] gebracht hatte; und [Jerusalem selbst] wird von Rom das Leben und das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens dankbar annehmen.<br \/>\nAber nicht nur Jerusalem, sondern alle anderen Nationen werden von Rom das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines FIAT empfangen, seine ersten Verk\u00fcndiger, sein Evangelium, das in F\u00fclle von Friede und Gl\u00fcckseligkeit spricht und von der Wiederherstellung der Erschaffung des Menschen.<br \/>\nNicht nur meine Mitteilungen werden Heiligkeit, Freuden, Frieden und Gl\u00fcck bringen, sondern die ganze Sch\u00f6pfung wird im Wettstreit mit ihnen, aus allem Geschaffenem die Gl\u00fcckseligkeiten hervortreten lassen, die es enth\u00e4lt und sie \u00fcber die Gesch\u00f6pfe ausgie\u00dfen.<br \/>\nAls Wir n\u00e4mlich den Menschen erschufen, legten Wir in sein Wesen alle Keime der Gl\u00fcckseligkeit, die jedes geschaffene Ding besa\u00df.<br \/>\nWir bereiteten dabei das Innere des Menschen wie ein St\u00fcck Erdreich, das alle Keime der Gl\u00fcckseligkeiten enthielt, und zwar so, dass er in sich selbst alle Geschmacksrichtungen hat, um in sich selbst alle Wonnen der geschaffenen Dinge verkosten und empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBes\u00e4\u00dfe der Mensch diese Samen nicht, so w\u00fcrde ihm der Geschmacks- und der Geruchssinn fehlen, um sich an dem zu freuen, was Gott aus Sich Selbst heraus, in die ganze Sch\u00f6pfung gelegt hat.<br \/>\nNun bewirkte der Mensch durch den S\u00fcndenfall, dass all diese Samen der Gl\u00fcckseligkeiten, die Gott bei seiner Erschaffung in ihn eingegossen hatte, krank wurden. Daher verlor er den Geschmackssinn, um alle in der Sch\u00f6pfung enthaltenen Wonnen genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ging ihm wie einem armen Kranken, der nicht jeden Wohlgeschmack, den die Speisen enthalten, genie\u00dfen kann, sondern sie im Gegenteil als Belastung empfindet.<br \/>\nDie Speise selbst verwandelt sich in Belastung f\u00fcr ihn und alles ekelt ihn an. Er isst nur, um nicht zu sterben, nicht weil ihm die Speise schmeckt.<br \/>\nEin Gesunder hingegen empfindet den Geschmack, die St\u00e4rke und W\u00e4rme, da sein Magen die Kraft hat, das Gute zu assimilieren, das in den Speisen enthalten ist, und sie schmecken ihm.<br \/>\nSo war es auch beim Menschen: durch die S\u00fcnde machte er die Samen und sogar die Kraft selbst, durch die er sich all der Gl\u00fcckseligkeit, die in der Sch\u00f6pfung enthalten ist, erfreuen h\u00e4tte k\u00f6nnen, krank und schwach. Und oft verwandeln sie sich [f\u00fcr ihn] in Schmerz.<br \/>\nNun, mit der R\u00fcckkehr des Menschen in mein G\u00f6ttliches FIAT werden die Samen gesund werden, und er wird die Kraft bekommen, alle Wonnen, die in der Ordnung der Sch\u00f6pfung vorhanden sind, zu assimilieren und zu genie\u00dfen.<br \/>\nSo wird ein Wettstreit des Gl\u00fccks f\u00fcr ihn beginnen: alles wird ihm zul\u00e4cheln, und der Mensch wird wieder gl\u00fccklich sein \u2013 wie Gott ihn erschaffen hatte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 3. Oktober 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9618;\">\u201eIn jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen! Wer glaubt und sich taufen l\u00e4sst, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden\u201c (Mk 16,15+16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sprach mit meinem Beichtvater, und er sagte, dass es schwierig sei, gerettet zu werden, da Jesus Christus selbst gesagt hat: \u201aDie T\u00fcr ist eng, ihr m\u00fcsst auch bem\u00fchen, hier einzutreten.\u2018<br \/>\nNachdem ich die Kommunion empfangen hatte, sprach Jesus zu mir: \u201eWie arm bin Ich doch, f\u00fcr wie kleinlich halten sie Mich! Sag zum Beichtvater: \u201aVon ihrer Knausrigkeit her schlie\u00dfen sie auf Meine.<br \/>\nSie halten Mich nicht f\u00fcr jenes gro\u00dfe, unermessliche, unbegrenzte, m\u00e4chtige Wesen, unendlich in all meinen Vollkommenheiten, das gro\u00dfe Menschenmassen durch enge Stellen hindurchgehen lassen kann, mehr als durch die Weite selbst\u2018.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, schien ich eine ganz enge Stra\u00dfe zu sehen, die zu einer engen kleinen T\u00fcr f\u00fchrte, die aber randvoll von Leuten war, die untereinander wetteiferten, wer schneller voran kam, um dort einzutreten.<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eSiehst du, meine Tochter, welch gro\u00dfe Menschenmenge sich hier vorw\u00e4rts dr\u00e4ngt, und wie sich untereinander wetteifern, wer zuerst ankommt.<br \/>\nIn einem Wettbewerb liegt viel Gewinn, denn w\u00e4re der Weg breit, dann w\u00fcrde sich niemand beeilen, im Wissen, dass es genug Platz f\u00fcr sie gibt, zu gehen, wann immer es ihnen gef\u00e4llt; aber w\u00e4hrend sie sich Zeit lassen, kann der Tod kommen, und wenn sie nicht unterwegs auf der engen Stra\u00dfe sind, w\u00e4ren sie auf der Schwelle zum breiten Tor der H\u00f6lle! O, wie n\u00fctzlich ist diese Enge!<br \/>\nAuch bei euch [Menschen] ist es so: wenn ein Fest oder ein Gottesdienst veranstaltet wird und man wei\u00df, dass es nur wenig Platz gibt, dann beeilen sich viele, und es sind mehr Zuschauer, die dieses Fest oder diese Liturgie genie\u00dfen; aber wenn bekannt ist, dass es viel Platz gibt, beeilt sich niemand und es sind nur wenige Zuseher, denn da sie wissen, dass es Platz f\u00fcr alle gibt, lassen sie sich Zeit: der eine kommt mittendrin an, der andere zum Schluss und wieder ein anderer dann, wenn alles vorbei ist und kann nichts mehr genie\u00dfen.<br \/>\nSo w\u00e4re es gewesen, wenn der Weg zum Heil breit w\u00e4re; wenige w\u00fcrden sich beeilen, und das Fest im Himmel w\u00e4re nur f\u00fcr wenige gewesen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 16. M\u00e4rz 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9618;\">\u201eDurch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen\u201c (Mk 16, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich eine Angst in mir, dass es nicht Jesus sein k\u00f6nnte, sondern der D\u00e4mon, der mich t\u00e4uschen wollte. Jesus kam, und als Er mich in dieser Furcht sah, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eDemut ist die Sicherheit[swache] f\u00fcr die himmlischen Gunsterweise. Demut kleidet die Seele in solche Sicherheit, dass die Tricks des Widersachers nicht in sie eindringen k\u00f6nnen.<br \/>\nDemut bringt alle himmlischen Gnaden in Sicherheit, sodass Ich dort, wo Ich Demut sehe, alle Arten von himmlischen Gnaden r\u00fcckhaltlos flie\u00dfen lasse.<br \/>\nLasse dich deswegen also nicht beunruhigen, sondern schau vielmehr mit einem einfachen Auge immer in dein Inneres, um zu sehen, ob du mit der sch\u00f6nen Demut bekleidet bist, und sorge dich um nichts anderes.\u201c<br \/>\nDann zeigte Er mir viele geweihte Personen des religi\u00f6sen Lebens und unter ihnen Priester \u2013 auch solche, die ein heiliges Leben f\u00fchrten. Aber so gut sie waren, es mangelte ihnen am Geist der Einfachheit, an die vielen Gnaden zu glauben und die vielen Wege, welche der Herr [im Umgang] mit den Seelen ben\u00fctzt. Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eIch teile Mich sowohl den Dem\u00fctigen als auch den Einfachen mit, denn sie glauben sofort an meine Gnaden und sch\u00e4tzen sie sehr, wenn sie auch ungebildet und arm seien.<br \/>\nAber bei diesen anderen, die du siehst, bin Ich sehr zur\u00fcckhaltend, denn der erste Schritt, der eine Seele Mir n\u00e4herbringt, ist der Glaube; so geschieht es, dass diese mit all ihrer Wissenschaft, Lehre, ja sogar Heiligkeit, nie einen Strahl des himmlischen Lichtes erfahren, das bedeutet, sie gehen den nat\u00fcrlichen Weg weiter und kommen nie so weit, nicht einmal im Geringsten, das \u00dcbernat\u00fcrliche zu ber\u00fchren.<br \/>\nDas ist auch der Grund, weshalb im Laufe meines sterblichen Lebens auch nicht ein Gelehrter, ein Priester oder ein M\u00e4chtiger unter meinen J\u00fcngern war, sondern lauter Ungebildete und solche aus niedrigen Verh\u00e4ltnissen \u2013 denn diese waren dem\u00fctiger und einfacher, und auch mehr disponiert, um gro\u00dfe Opfer f\u00fcr Mich zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 19. Mai 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9618;\">\u201eSie werden in neuen Sprachen reden\u201c (Mk 16,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre st\u00e4ndig in den G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcck, in dessen unermesslich gro\u00dfem Meer ich schwimme; wollte ich all seine Akte umfangen, w\u00e4ren auch Jahrhunderte noch zu kurz, um sie alle zu umfassen.<br \/>\nDaher sieht es f\u00fcr meine Kleinheit so aus, als kehre ich zur\u00fcck, w\u00e4hrend ich [in Wirklichkeit in seinem Meer] bin. Als ich so im FIAT aufging, sprach mein guter Jesus, der das liebende Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt, mir mitzuteilen, wohin eine in seinem Willen lebende Seele gelangen kann, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, meine Liebe findet erst dann Frieden, und ihre Sehnsucht und ihr Fieberwahn kommen erst dann zur Ruhe, wenn Ich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen spreche.<br \/>\nIn den Worten und Wahrheiten, die Ich \u00fcber Ihn offenbare, findet Er eine sanfte Ruhe, weil Er sieht, dass seine Liebe in den Seelen seinen Platz einnimmt, um wiedergeliebt zu werden \u2013 dann kann mein Wille sein Leben heranbilden.<br \/>\nIch muss seine Vorz\u00fcge und Sch\u00e4tze offenbaren, um die Menschen anzulocken, zu bet\u00f6ren und hinzurei\u00dfen, in Ihm zu leben, sonst w\u00fcrden sie sich nicht bewegen.<br \/>\nNun musst du wissen, dass jede Wahrheit, die Ich verk\u00fcnde, und jeder in meinem Willen getane Akt, der von der von Mir offenbarten Kenntnis begleitet wird, ein g\u00f6ttlicher Same ist, den die Seele erwirbt.<br \/>\nDieser Same wird neue g\u00f6ttliche Wissenschaft hervorbringen, und dann wird die Seele so beredt in der Sprache ihres Sch\u00f6pfers reden k\u00f6nnen! Jede Wahrheit wird eine neue himmlische Sprache sein, welche vom Zuh\u00f6rer verstanden wird, der diese g\u00f6ttliche Saat aufnehmen will. Dieser Same wird ein neues Leben der Heiligkeit hervorbringen, neue Liebe, neue G\u00fcte, neue Freude und neue Gl\u00fcckseligkeit.<br \/>\nDiese Samen meiner Wahrheiten werden so viele neue g\u00f6ttliche Besitzt\u00fcmer sein, welche die Seele erwirbt. Die Herrlichkeit, die Wir durch das Wirken der Seele in unserem Willen empfangen, ist so gro\u00df, dass Wir sie allen Seligen mitteilen.<br \/>\nWisse dies: je mehr g\u00f6ttliche Samen die Seele kraft der Kenntnisse \u00fcber mein Fiat erwirbt, desto mehr weitere Grade an Gotteserkenntnis und Glorie teilen Wir ihr mit, wenn sie nach dem Tod in unsere himmlische Heimat eingeht.<br \/>\nJeder hier auf Erden erworbenen Kenntnis wird die doppelte Kenntnis unseres H\u00f6chsten Wesens in unserer Himmelswohnung entsprechen, und jedem g\u00f6ttlichen Samen, den sie empfangen hat, ein Grad der Glorie, der Freude, des Gl\u00fccks.<br \/>\nSo wird die Wonne, Freude und Glorie der Seligen proportional zu dem sein, wie gut sie Uns gekannt haben. Nehmen wir z.B. als Vergleich einen Menschen, der nicht verschiedene Sprachen studiert hat.<br \/>\nWenn er nun andere reden h\u00f6rt, wird er nichts verstehen, und au\u00dferdem k\u00f6nnte man ihn auch nicht als Sprachlehrer anstellen, damit er sich ein h\u00f6heres Einkommen verdienen kann. Er muss sich damit abfinden, das Wenige zu lehren, das er wei\u00df und damit, wenig zu verdienen.<br \/>\nIn einer \u00e4hnlichen Situation sind die Menschen. Wenn sie Uns auf Erden nicht [er]kennen, machen sie in ihren Seelen nicht genug Platz, um all unsere Freuden und Wonnen aufzunehmen, und selbst wenn Wir sie ihnen geben wollten, g\u00e4be es keinen passenden Platz f\u00fcr sie, und die Seelen w\u00fcrden nichts begreifen.<br \/>\nSo wird die Glorie der Seligen der Anzahl ihrer Willensakte in unserem G\u00f6ttlichen Willen entsprechen, und ihre Glorie und Freude wird umso gr\u00f6\u00dfer sein, je mehr Kenntnisse sie erworben haben.<br \/>\nEine zus\u00e4tzliche Kenntnis wird die Seligen so hoch aufsteigen lassen, dass der ganze Himmlische Hof staunen wird, denn mit jeder weiteren Kenntnis erwirbt die Seele ein neues g\u00f6ttliches Leben, das Sch\u00e4tze und unendliche Freuden besitzt.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend, dass die Seele so viele unserer g\u00f6ttlichen Leben als Eigentum besitzt? Was k\u00f6nnen Wir ihr nicht alles an Freude, Seligkeit und Liebe als Vergeltung f\u00fcr diese unsere neuen g\u00f6ttlichen Leben schenken, die sie als ihr Eigentum besitzt!<br \/>\nSo sehnen Wir Uns nach unseren Kindern, die in unserem Willen leben werden, und die Uns auf Erden bekannt machen, denn unser Wille wird sie wie ein Lehrer \u00fcber die neuen Wissenschaften ihres Sch\u00f6pfers unterweisen und sie den erworbenen Wissenschaften entsprechend, sch\u00f6n, weise, heilig, edel machen.<br \/>\nWir erwarten sie in unserem Himmlischen Hof, um sie mit unseren neuen Freuden, Sch\u00f6nheiten und Wonnen zu \u00fcberfluten, die Wir bis jetzt nicht schenken konnten. Im Himmel sind alle Seligen wie eine Familie untereinander verbunden, die sich mit vollkommener Liebe lieben.<br \/>\nDaher werden sie alle an der Herrlichkeit und Freude dieser [in unserem Willen lebenden Kinder] teilnehmen, nicht als direkte Glorie und Freude, sondern auf indirekte Weise, aufgrund des Bandes der Einheit der Liebe untereinander.<br \/>\nSo wartet unser H\u00f6chstes Wesen voll Verlangen auf die Kinder unseres Willens, um auf Erden bekannt zu werden und dann aus der Tiefe unseres g\u00f6ttlichen Scho\u00dfes neue endlose Freuden und Seligkeiten darzutun.<br \/>\nWer n\u00e4mlich in Ihm lebt, hat in seinen Akten Unendlichkeit und nie versiegende Freuden erworben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 12. Juni 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75887,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58688","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58688\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}