{"id":58828,"date":"2025-02-03T00:00:09","date_gmt":"2025-02-02T23:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-51-20\/"},"modified":"2025-02-01T07:02:35","modified_gmt":"2025-02-01T06:02:35","slug":"montag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-51-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-51-20\/","title":{"rendered":"Montag der 4. Woche im Jahreskreis (Mk 5,1-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit kamen Jesus und seine J\u00fcnger an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. 2Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabh\u00f6hlen, 3in denen er lebte. Man konnte ihn nicht b\u00e4ndigen, nicht einmal mit Fesseln.<br \/>\n4Schon oft hatte man ihn an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. 5Bei Tag und Nacht schrie er unaufh\u00f6rlich in den Grabh\u00f6hlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.<br \/>\n6Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder 7und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des h\u00f6chsten Gottes? Ich beschw\u00f6re dich bei Gott, qu\u00e4le mich nicht!<br \/>\n8Jesus hatte n\u00e4mlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist! 9Jesus fragte ihn: Wie hei\u00dft du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele.<br \/>\n10Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen. 11Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine gro\u00dfe Schweineherde.<br \/>\n12Da baten ihn die D\u00e4monen: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! 13Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verlie\u00dfen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde st\u00fcrzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken.<br \/>\n14Die Hirten flohen und erz\u00e4hlten alles in der Stadt und in den D\u00f6rfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war. 15Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion D\u00e4monen besessen gewesen war. Er sa\u00df ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da f\u00fcrchteten sie sich.<br \/>\n16Die, die alles gesehen hatten, berichteten ihnen, was mit dem Besessenen und mit den Schweinen geschehen war. 17Darauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen.<br \/>\n18Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den D\u00e4monen besessen war, bei ihm bleiben zu d\u00fcrfen. 19Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr f\u00fcr dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat.<br \/>\n20Da ging der Mann weg und verk\u00fcndete in der ganzen Dekapolis, was Jesus f\u00fcr ihn getan hatte, und alle staunten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWas habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des h\u00f6chsten Gottes? Ich beschw\u00f6re dich bei Gott, qu\u00e4le mich nicht!\u201c (Mk 5, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 All diese Wahrheiten werden den Menschen in den Scho\u00df seines Sch\u00f6pfers f\u00fchren, damit sie sich den ersten Kuss [wie bei] der Sch\u00f6pfung geben, und das Abbild Dessen [im Menschen] wiederhergestellt werde, Der ihn erschaffen hat.<br \/>\nWenn du das gro\u00dfe Gut erkennen k\u00f6nntest, das alle Wahrheiten, die Ich dir mitgeteilt habe, den Menschen bringen, dann w\u00fcrde dein Herz vor Freude zerspringen. Du brauchst auch nicht f\u00fcrchten, dass der h\u00f6llische Feind es wagen k\u00f6nnte, dir eine einzige Wahrheit \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen kundzutun, denn er zittert vor seinem Licht und flieht.<br \/>\nJede Wahrheit \u00fcber meinen Willen ist f\u00fcr ihn eine weitere H\u00f6lle, und da er Ihn weder lieben noch tun wollte, verwandelt Er sich f\u00fcr ihn in nie endende Qualen. Er f\u00fchlt sich allein vom Wort \u201eWille Gottes\u201c derart versengt, dass er in Wut und Hass gegen diesen Heiligen Willen ger\u00e4t, Der ihn mehr qu\u00e4lt als die H\u00f6lle.<br \/>\nSo kannst du sicher sein, dass der Wille Gottes und der h\u00f6llische Feind nie miteinander auskommen, noch zusammen, noch einander nahe sein werden. Sein Licht blendet ihn aus und st\u00fcrzt ihn in das Chaos der H\u00f6lle.<br \/>\nDaher empfehle Ich dir, keine Wahrheit oder ein einfaches Wort \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen verloren gehen zu lassen, denn alles muss dazu dienen, die Kette der immerw\u00e4hrenden Wunder zu vollenden, um sein Reich bekannt zu machen und den Menschen die verlorene Gl\u00fcckseligkeit zur\u00fcckzuerstatten.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 21. September 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus hatte n\u00e4mlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!\u201c (Mk 5,8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen trug mich mein sanftester Jesus aus mir heraus und lie\u00df mich den Niedergang sehen, in den die Menschheit verfallen war. Es ist erschreckend, dar\u00fcber nachzudenken! Als ich inmitten dieser Leute war, sagte Jesus fast weinend:<br \/>\n\u201eO Mensch, wie hast du dich verunstaltet, entstellt, entw\u00fcrdigt! O Mensch, Ich habe dich geschaffen, damit du mein lebendiger Tempel seiest, doch du hast aus dir die Wohnung des Teufels gemacht!<br \/>\nSchau, sogar die Pflanzen, indem sie von Bl\u00e4ttern, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchten bedeckt sind, lehren dich Sittsamkeit und Schamgef\u00fchl, das du gegen\u00fcber deinem Leib haben musst; doch du hast jede Schamhaftigkeit verloren und sogar die nat\u00fcrliche Zur\u00fcckhaltung, die du haben solltest: so bist du schlimmer geworden als die Tiere, sodass Ich nichts anderes habe, mit dem Ich dich vergleichen k\u00f6nnte.<br \/>\nDu warst mein Abbild, doch Ich erkenne dich nicht mehr, sondern bin so entsetzt \u00fcber deine Unreinheiten, dass Mich dein blo\u00dfer Anblick ekelt, und du selbst Mich zwingst, vor dir zu fliehen.\u201c<br \/>\nAls Jesus dies sagte, f\u00fchlte ich mich gemartert vom Schmerz, meinen geliebten Jesus so verbittert zu sehen, daher sagte ich zu Ihm: \u201eHerr, Du hast recht, dass Du im Menschen nichts Gutes mehr findest, und dass er eine solche Blindheit erreicht hat, dass er sich nicht einmal mehr an die Gesetze der Natur halten kann.<br \/>\nWenn Du also auf den Menschen blicken willst, wirst Du nichts anderes tun als Z\u00fcchtigungen zu schicken; deshalb bitte ich Dich, deinen Blick fest auf deine Barmherzigkeit zu richten, und so wird alles gut werden.\u201c<br \/>\nAls ich dies sagte, sprach Jesus zu mir: \u201eTochter, erquicke Mich in meinem Schmerz.\u201c<br \/>\nIm Augenblick, als Er dies sagte, nahm Er die Dornenkrone herab, die in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Haupt inkarniert schien und dr\u00fcckte sie auf meines. Ich f\u00fchlte bitterste Leiden, doch war ich zufrieden, dass Jesus getr\u00f6stet war.<br \/>\nDanach sagte Er mir: \u201eTochter, ich liebe die reinen Seelen sehr, und wie Ich gezwungen bin, vor den unreinen zu fliehen, werde Ich von den reinen wie von einem Magneten angezogen, um in ihnen zu wohnen.<br \/>\nReinen Seelen leihe Ich gerne meinen Mund, um sie mit meiner eigenen Zunge sprechen zu lassen, deshalb haben sie keine Anstrengung zu machen, um die Seelen zu bekehren.<br \/>\nIch freue Mich nicht nur, in diesen Seelen meine Passion fortzusetzen und so die Erl\u00f6sung weiterzuf\u00fchren, sondern was noch mehr ist, Ich habe gro\u00dfes Wohlgefallen daran, in ihnen meine eigenen Tugenden zu verherrlichen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 1. August 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen\u201c (Mk 5, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus und lie\u00df sein anbetungsw\u00fcrdiges Herz voller Wunden sehen, aus denen Str\u00f6me von Blut entsprangen, und ganz leidend sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, unter so vielen Wunden, die mein Herz enth\u00e4lt, sind drei davon, die Mir Todesqualen und einen solch heftigen Schmerz zuf\u00fcgen, dass sie alle anderen Wunden zusammen \u00fcbertreffen, und dies sind: die Leiden meiner liebenden Seelen.<br \/>\nWenn Ich eine Seele, die ganz mein ist, um meinetwegen leiden sehe, gefoltert, unterdr\u00fcckt und bereit, auch den schmerzhaftesten Tod f\u00fcr Mich zu leiden, dann empfinde Ich ihre Leiden, als w\u00e4ren es die meinen, und vielleicht noch mehr.<br \/>\nAch, die Liebe wei\u00df tiefe Wunden aufzurei\u00dfen, sodass sie die anderen Leiden nicht f\u00fchlen l\u00e4sst. In diese erste Wunde tritt als erste meine teure Mutter ein.<br \/>\nO, wie doch ihr wegen meiner Schmerzen durchbohrtes Herz in das meine \u00fcberstr\u00f6mte, und Ich f\u00fchlte lebhaft alle dessen Durchbohrungen; und als Ich sie wegen meines Todes sterbend und doch nicht sterben sah, f\u00fchlte Ich in meinem Herzen die Qual und Grausamkeit ihres Martyriums und Ich empfand die Schmerzen meines Todes, die das Herz meiner lieben Mutter f\u00fchlte, und mein Herz starb zugleich.<br \/>\nSo \u00fcbertrafen also alle meine Leiden zusammen mit den Leiden meiner Mutter, alles, und es war gerecht, dass meine Himmlische Mama den ersten Platz in meinem Herzen innehabe, sowohl im Leiden, wie auch in der Liebe, denn jede aus Liebe zu Mir gelittene Pein er\u00f6ffnete Meere von Gnaden und Liebe, die sich in ihr durchbohrtes Herz zur\u00fcck ergossen. In diese Wunde treten alle Seelen ein, die meinetwegen und allein aus Liebe leiden.<br \/>\nIn diese Wunde trittst du ein, und sogar wenn alle Mich beleidigen und nicht lieben w\u00fcrden, finde Ich in dir die Liebe, die Mir f\u00fcr alle Ersatz leisten kann.<br \/>\nUnd wenn Mich also die Gesch\u00f6pfe verjagen und Mich zwingen, vor ihnen zu fl\u00fcchten, komme Ich geschwind, um in dir Zuflucht zu nehmen, wie in meinem Versteck, und da Ich meine Liebe und nicht die ihre vorfinde, und eine Liebe, die nur meinetwegen leidet, sage Ich: Ich bereue es nicht, Himmel und Erde erschaffen und so viel gelitten zu haben.<br \/>\nEine Seele, die Mich liebt und f\u00fcr Mich leidet, ist meine ganze Freude, meine Wonne, mein Lohn f\u00fcr alles, was Ich getan habe, und indem Ich gleichsam alles \u00dcbrige zur Seite lege, erfreue Ich Mich und scherze Ich mit ihr.<br \/>\nW\u00e4hrend diese Liebeswunde in meinem Herzen die schmerzhafteste ist, dass sie alles \u00fcbertrifft, beinhaltet sie jedoch zur gleichen Zeit zwei Wirkungen: sie bereitet Mir heftigen Schmerz und h\u00f6chste Freude, unsagbare Bitterkeit und unbeschreibliche S\u00fc\u00dfigkeit, schmerzvollen Tod und glorreiches Leben.<br \/>\nEs ist das \u00dcberma\u00df meiner Liebe, unbegreiflich f\u00fcr den erschaffenen Geist. In der Tat, welche Freude fand mein Herz nicht in den Schmerzen meiner durchbohrten Mutter?<br \/>\nDie zweite t\u00f6dliche Wunde in meinem Herzen ist die Undankbarkeit; das Gesch\u00f6pf verschlie\u00dft mit seiner Undankbarkeit mein Herz, ja, es dreht den Schl\u00fcssel selbst zweimal um, und mein Herz schwillt an, weil Es Gnaden und Liebe ausgie\u00dfen m\u00f6chte, und nicht kann, weil die Seele Mir das Herz versperrt hat und es durch seine Undankbarkeit besiegelt hat, und Ich werde fast wahnsinnig, Ich schmachte ohne Hoffnung, dass diese Wunde verheile, weil die Undankbarkeit die Wunde immer mehr verschlimmert und Mir dadurch Todesschmerzen bereitet.<br \/>\nDie dritte Wunde ist die Verstocktheit. Welch t\u00f6dliche Wunde f\u00fcr mein Herz! Die Verh\u00e4rtung vernichtet alle Wohltaten, die Ich den Gesch\u00f6pfen erwiesen habe; sie ist die Unterschrift der Erkl\u00e4rung, die das Gesch\u00f6pf setzt, Mich nicht mehr zu kennen, Mir nicht mehr zu geh\u00f6ren, sie ist der Schl\u00fcssel zur H\u00f6lle, in die sich die Seele hinabst\u00fcrzt, und mein Herz f\u00fchlt den Riss, Es wird in St\u00fccke gerissen und Ich f\u00fchle, wie eines von diesen St\u00fccken weggerissen wird. Welch t\u00f6dliche Wunde ist die Verstocktheit!<br \/>\nMeine Tochter, tritt ein in mein Herz und nimm an diesen meinen Wunden teil, bemitleide mein gequ\u00e4ltes Herz, leiden und beten Wir zusammen.&#8220;<br \/>\nIch trat in sein Herz ein: wie schmerzhaft war es, aber sch\u00f6n, mit Jesus zu leiden und zu beten! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 27.1.1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus sehr leidend sehen, dass meine arme Seele vor Mitleid verging. Alle seine Glieder waren verrenkt; Er hatte so tiefe und schmerzende Wunden, dass Er seufzte und sich unter den schmerzhaften Kr\u00e4mpfen wand.<br \/>\nEr n\u00e4herte sich mir, als wolle Er mich an seinen Leiden teilnehmen lassen: bei seinem blo\u00dfen Anblick f\u00fchlte ich, wie sich seine Leiden in mir widerspiegelten; da sprach Jesus voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich kann nicht mehr. Ber\u00fchre meine bitteren Wunden, um sie zu lindern, dr\u00fccke deinen Kuss der Liebe auf sie, damit deine Liebe die Kr\u00e4mpfe abschw\u00e4che, die Ich erdulde.<br \/>\nDieser so \u00fcberaus schmerzvolle Zustand ist das wahre Bild [des Zustandes] meines Willens unter den Menschen: Er ist in ihrer Mitte, doch wie geteilt, denn da sie ihren eigenen Willen, und nicht den Meinen tun, ist mein Wille gleichsam verrenkt und wie von den Menschen verwundet. Vereinige daher deinen Willen mit dem Meinen und erleichtere meine [schmerzhafte] Verrenkung.\u201d<br \/>\nIch dr\u00fcckte Ihn an mich und k\u00fcsste die Wunden der H\u00e4nde. O, wie schmerzten sie Ihn wegen so vieler, auch heiliger Werke, die jedoch ihren Ursprung nicht im Willen Gottes haben!<br \/>\nUm den Schmerz zu lindern, nahm ich sie fest in meine H\u00e4nde, und Jesus lie\u00df sich alles gefallen, im Gegenteil, Er w\u00fcnschte es; so machte ich es auch bei den anderen Wunden, sodass Er fast den ganzen Morgen bei mir blieb.<br \/>\nBevor Er mich verlie\u00df, sagte Er abschlie\u00dfend zu mir: \u201eMeine Tochter, du hast Mich bes\u00e4nftigt, Ich f\u00fchle meine Gebeine [wieder] eingerenkt; doch wei\u00dft du, wer Mir Linderung verschaffen und meine ausgerenkten Knochen wieder einrichten kann? Die Seele, die meinen Willen in sich herrschen l\u00e4sst.<br \/>\nWenn sie ihren Willen beiseite stellt und ihm auch nicht einen einzigen Akt des Lebens zugesteht, macht sich mein Wille zum Herrn der Seele: Er regiert, befiehlt und herrscht \u2013 und verh\u00e4lt sich wie in seinem eigenen Haus, d.h. in meiner Himmlischen Heimat.<br \/>\nDa es also mein Haus ist, handle und verf\u00fcge Ich als Besitzer und gebe das Meine dazu; denn da es meine Wohnst\u00e4tte ist, kann Ich darin aufstellen, was Ich will, und damit tun, was Ich will, und Ich empfange die gr\u00f6\u00dfte Ehre und Herrlichkeit, die Mir das Gesch\u00f6pf darbringen kann.<br \/>\nWer indessen seinen eigenen Willen tun m\u00f6chte, macht sich selbst zum Herrn, verf\u00fcgt und befiehlt, und mein Wille ist wie ein armer Fremder, um den man sich nicht k\u00fcmmert und zuweilen sogar verachtet.<br \/>\nIch m\u00f6chte etwas von dem Meinigen dazulegen, doch kann Ich es nicht, weil der menschliche Wille Mir keinen Platz freimachen will; auch in den heiligen Dingen m\u00f6chte er den Ton angeben, und Ich kann nichts von Mir dazugeben. Wie schlecht geht es Mir in der Seele, die ihren Willen herrschen l\u00e4sst!\u201d<br \/>\nEs ist so \u00e4hnlich wie bei einem Vater, der einen seiner S\u00f6hne in der Ferne besucht, oder bei einem Freund, der zu einem anderen Freund geht. Wenn er klopft, wird die T\u00fcr ge\u00f6ffnet, doch er wird k\u00fchl empfangen und im ersten Zimmer stehen gelassen.<br \/>\nNiemand bereitet ihm eine Mahlzeit oder ein Bett, wo er sich ausruhen k\u00f6nnte. Man l\u00e4sst ihn weder an den eigenen Freuden noch an den Sorgen teilhaben.<br \/>\nWelche Beleidigung, welcher Kummer f\u00fcr diesen Vater oder Freund! Wenn er Gl\u00fcckwunschgeschenke mitgebracht hat, l\u00e4sst er nichts davon zur\u00fcck, sondern geht weg, in der Tiefe seines Herzens durchbohrt.<br \/>\nGanz anders ist es in einer Seele, die meinen Willen in sich herrschen l\u00e4sst: sobald die Kinder des Vaters oder Freunde, den Vater oder Freund erblicken, beginnen sie ein Fest zu feiern, bereiten die sch\u00f6nste Mahlzeit, das weichste Bett, ja sie geben ihm sogar volle Besitzrechte \u00fcber das ganze Haus, und auch \u00fcber sich selbst.<br \/>\nIst das nicht der gr\u00f6\u00dfte Erweis von Ehre, Liebe, Respekt und Unterwerfung gegen einen Vater oder einen Freund? Und wie viele sch\u00f6ne und gute Dinge werden diese nicht als Dank f\u00fcr so viel Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zur\u00fccklassen? So ist mein Wille.<br \/>\nEr kommt vom Himmel, um in den Seelen zu wohnen, doch anstatt Mich Herr und Meister sein zu lassen, behandeln sie Mich wie einen Fremden und Verwahrlosten.<br \/>\nDoch mein Wille geht nicht fort, selbst wenn sie Mich wie einen Fremden behandeln; Ich bleibe in ihrer Mitte und warte darauf, dass Ich ihnen meine Sch\u00e4tze, meine Gnaden und meine Heiligkeit schenken kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 8. Februar 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58828","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58828"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58828\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}