{"id":58846,"date":"2026-02-02T21:00:30","date_gmt":"2026-02-02T20:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-521-43\/"},"modified":"2026-02-02T21:18:24","modified_gmt":"2026-02-02T20:18:24","slug":"dienstag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-521-43","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-521-43\/","title":{"rendered":"Dienstag der 4. Woche im Jahreskreis (Mk 5,21-43)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21In jener Zeit fuhr Jesus im Boot ans andere Ufer hin\u00fcber, und eine gro\u00dfe Menschenmenge versammelte sich um ihn. W\u00e4hrend er noch am See war, 22kam ein Synagogenvorsteher namens Ja\u00efrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu F\u00fc\u00dfen 23und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die H\u00e4nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.<br \/>\n24Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und dr\u00e4ngten sich um ihn. 25Darunter war eine Frau, die schon zw\u00f6lf Jahre an Blutungen litt.<br \/>\n26Sie war von vielen \u00c4rzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Verm\u00f6gen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. 27Sie hatte von Jesus geh\u00f6rt. Nun dr\u00e4ngte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und ber\u00fchrte sein Gewand.<br \/>\n28Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand ber\u00fchre, werde ich geheilt. 29Sofort h\u00f6rte die Blutung auf, und sie sp\u00fcrte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war.<br \/>\n30Im selben Augenblick f\u00fchlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausstr\u00f6mte, und er wandte sich in dem Gedr\u00e4nge um und fragte: Wer hat mein Gewand ber\u00fchrt? 31Seine J\u00fcnger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich dr\u00e4ngen, und da fragst du: Wer hat mich ber\u00fchrt?<br \/>\n32Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. 33Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.<br \/>\n34Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. 35W\u00e4hrend Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers geh\u00f6rten, und sagten zu Ja\u00efrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bem\u00fchst du den Meister noch l\u00e4nger?<br \/>\n36Jesus, der diese Worte geh\u00f6rt hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! 37Und er lie\u00df keinen mitkommen au\u00dfer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.<br \/>\n38Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den L\u00e4rm bemerkte und h\u00f6rte, wie die Leute laut weinten und jammerten, 39trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schl\u00e4ft nur.<br \/>\n40Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm au\u00dfer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. 41Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: M\u00e4dchen, ich sage dir, steh auf!<br \/>\n42Sofort stand das M\u00e4dchen auf und ging umher. Es war zw\u00f6lf Jahre alt. Die Leute gerieten au\u00dfer sich vor Entsetzen. 43Doch er sch\u00e4rfte ihnen ein, niemand d\u00fcrfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem M\u00e4dchen etwas zu essen geben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eFlehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die H\u00e4nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.\u201c (Mk 5,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen lie\u00df sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus vereint mit dem Heiligen Vater sehen, und Er schien ihm zu sagen: \u201eDie bis jetzt durchgemachten Leiden sind nichts anderes als all das, was Ich vom Beginn meiner Passion bis zur Verurteilung zum Tode ertragen habe. Mein lieber Sohn, dir bleibt nichts anderes als das Kreuz nach Kalvaria zu tragen.\u201c<br \/>\nAls Er dies sagte, schien der gebenedeite Jesus das Kreuz zu nehmen und auf die Schultern des Heiligen Vaters zu legen, und Er selbst half ihm, es zu tragen. W\u00e4hrend Er dies tat, f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Kirche scheint zu sterben, besonders im Hinblick auf die sozialen Bedingungen, die mit gespannter Sehnsucht auf die Ausrufung ihres Todes warten.<br \/>\nDoch, Mut, mein teurer Sohn; nachdem du den Gipfel des Berges erreicht hast, und das Kreuz aufgerichtet ist, werden alle ersch\u00fcttert sein, und die Kirche wird das Aussehen einer Sterbenden verlieren und ihre volle Kraft wiedererlangen. Das Kreuz alleine ist das Mittel dazu.<br \/>\nWie das Kreuz alleine das einzige Mittel war, den Leerraum zu f\u00fcllen, welches die S\u00fcnde verursacht hatte, und den Abgrund unendlicher Entfernung zu vereinigen, der zwischen Gott und dem Menschen existierte, so wird in diesen Zeiten alleine das Kreuz die Stirne meiner Kirche sich mit Mut und Glanz erheben lassen, dass es die Feinde verwirrt und in die Flucht schl\u00e4gt.\u201c<br \/>\nNachdem Er dies gesagt hatte, verschwand Er. Nach einer kleinen Weile kam mein geliebter Jesus ganz bek\u00fcmmert zur\u00fcck und fuhr fort: \u201eMeine Tochter, wie sehr gr\u00e4me Ich Mich \u00fcber die gegenw\u00e4rtige Gesellschaft! Sie sind meine Glieder, und Ich kann nicht anders als sie zu lieben.<br \/>\nIch bin wie einer, dessen Arm oder Hand infiziert und verwundet ist. Hasst er sie vielleicht? Verabscheut er sie?<br \/>\nAch, \u00fcberhaupt nicht! Im Gegenteil, er \u00fcberh\u00e4uft sie mit seiner ganzen Sorge, und wer wei\u00df, wie viel er ausgibt, um sich geheilt zu sehen; und es verursacht seinem ganzen Leib Schmerz und bedr\u00fcckt ihn, bis er schlie\u00dflich die angestrebte Heilung erreicht.<br \/>\nSo ist mein Zustand: Ich sehe meine Glieder infiziert und verwundet und empfinde dar\u00fcber Schmerz und Leid; daher f\u00fchle Ich Mich mehr hingezogen, sie zu lieben.<br \/>\nO, wie verschieden ist meine Liebe von jener der Gesch\u00f6pfe! Ich bin gezwungen, sie zu lieben, weil sie mein Eigentum sind, doch sie lieben Mich nicht als ihr Eigentum; und wenn sie Mich \u00fcberhaupt lieben, dann lieben sie Mich zu ihrem eigenen Vorteil.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er, und ich fand mich wieder in mir selbst. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. September 1901)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ich auch nur sein Gewand ber\u00fchre, werde ich geheilt\u201c (Mk 5, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann dachte ich mir: \u201eIn diesem heiligen Willen kann man keine Wunder oder au\u00dfergew\u00f6hnliche Dinge sehen, auf die die Gesch\u00f6pfe so aus sind, und um die halbe Welt reisen w\u00fcrden, um eines davon zu haben.<br \/>\nIm Gegenteil, alles geschieht zwischen der Seele und Gott, und wenn die Gesch\u00f6pfe Gutes empfangen, wissen sie nicht, woher es gekommen ist.<br \/>\nDiese Seelen, die im G\u00f6ttlichen Willen leben, sind wahrhaft wie die Sonne, auf die niemand hinweist, w\u00e4hrend sie allen Leben und W\u00e4rme gibt.\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte, kehrte mein Jesus zur\u00fcck und f\u00fcgte mit einer imposanten Erscheinung hinzu:<br \/>\n\u201eWelche Wunder, welche Wunder! Ist es etwa nicht das gr\u00f6\u00dfte Wunder, meinen Willen zu tun?<br \/>\nMein Wille ist ewig und es ist ein ewiges Wunder, das nie aufh\u00f6rt, es ist ein Wunder eines jeden Augenblicks, dass der menschliche Wille eine st\u00e4ndige Verbindung mit dem G\u00f6ttlichen Willen hat.<br \/>\nDas Auferwecken der Toten, den Blinden die Sehkraft zu geben und anderes sind keine ewigen Dinge, sie sind der Verg\u00e4nglichkeit unterworfen, daher k\u00f6nnen sie sich Schatten der Wunder nennen, fl\u00fcchtige Wunder, verglichen mit dem gro\u00dfen und dauernden Wunder, in meinem Willen zu leben.<br \/>\nDu schenke solchen Wundern keine Aufmerksamkeit; Ich wei\u00df, wann sie angebracht und n\u00f6tig sind.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 12. November 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIm selben Augenblick f\u00fchlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausstr\u00f6mte\u2026\u201c (Mk 5, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist unermesslich, und alles, was aus seinem Inneren hervorgehen kann, tr\u00e4gt die Pr\u00e4gung seiner Unermesslichkeit.<br \/>\nEin einziges Wort von Ihm brachte die Unermesslichkeit des Himmels mit allen Sternen hervor, aus einem Wort von Ihm trat die Sonne mit ihrer unermesslichen Lichtf\u00fclle hervor, und so ist es mit vielen anderen Dingen.<br \/>\nUm nun dieses unermessliche Licht und den Himmel hervorzubringen, musste Ich zuerst den Raum schaffen, in den Ich diese Unermesslichkeit des Lichtes und des Himmels stellen konnte.<br \/>\nWenn nun mein Wille sprechen will, pr\u00fcft Er zuerst, ob es einen Platz f\u00fcr die gro\u00dfe Gabe seines Wortes gibt, was ein weiterer Himmel sein kann, eine Sonne, ein noch gr\u00f6\u00dferes Meer.<br \/>\nDarum schweigt mein Wille oft, da der Platz in den Gesch\u00f6pfen fehlt, wo Er die gro\u00dfe Gabe der Unermesslichkeit seines Wortes niederlegen kann.<br \/>\nUm sprechen zu k\u00f6nnen, bilokiert Er zuerst seinen Willen, und dann spricht Er und legt in Sich selbst seine unermesslichen Geschenke nieder.<br \/>\nDas war der Grund, warum Wir bei der Erschaffung des Menschen, diesem das gr\u00f6\u00dfte Geschenk machten, das kostbarste und reichste Erbe gaben, n\u00e4mlich meinen Willen als Schatzwalter in ihm: um ihm die \u00dcberraschungen unserer unermesslichen Gaben des Wortes unseres FIAT erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAls er unseren bilokierten Willen zur\u00fcckwies, fanden Wir nicht mehr den Platz, wo Wir in ihm das gro\u00dfe Geschenk unseres sch\u00f6pferischen Wortes niederlegen h\u00e4tten k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher verblieb er arm und mit allen Armseligkeiten seines menschlichen Willens.<br \/>\nDu siehst auch, von allem, was in meiner Menschheit geschah, war das gr\u00f6\u00dfte Wunder die Einschr\u00e4nkung der ganzen Unermesslichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens in ihr.<br \/>\nDie Wunder, die Ich wirkte, kann man ein Nichts dagegen nennen, umso mehr, da es ja in meiner Natur lag, [den Toten] Leben zu spenden, indem Ich sie auferstehen lie\u00df, den Blinden die Sehkraft zu verleihen, den Stummen die Sprache und alles \u00dcbrige Wunderbare, das Ich tat.<br \/>\nIn Mir war es ja wesenseigen, so viele G\u00fcter geben zu k\u00f6nnen, wie Ich wollte. Es war h\u00f6chstens f\u00fcr jene ein Wunder, die diese Wohltaten empfingen, doch f\u00fcr Mich war dies das gro\u00dfe Wunder, dass Ich meine Gottheit, die Unermesslichkeit meines Willens, sein grenzenloses Licht, seine Sch\u00f6nheit und unerreichbare Heiligkeit in Mich einschloss.<br \/>\nDas war das Wunder der Wunder, das allein ein Gott tun konnte. Deshalb g\u00e4be Ich, so viel Ich einem Gesch\u00f6pf auch geben kann, immer wenig im Vergleich mit der gro\u00dfen Gabe meines Willens.<br \/>\nIn diesem Gesch\u00f6pf wird man neue Himmel, noch gl\u00e4nzendere Sonnen, unerh\u00f6rte Dinge, nie gesehene \u00dcberraschungen erblicken. Himmel und Erde zittern und beugen die Knie vor einer Seele, welche das gro\u00dfe Geschenk meines Willens besitzt.<br \/>\nUnd zwar zu Recht, da sie aus ihr die Wirkung und die lebensspendende und sch\u00f6pferische Kraft hervortreten sehen, die sie im neuen, von Gott geschaffenen Leben bewahrt. O, Macht meines Willens!<br \/>\nWenn sie Dich kennen w\u00fcrden, wie sehr w\u00fcrden sie dein gro\u00dfes Geschenk ersehnen und das Leben hingeben, um Dich zu besitzen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 8. Mai 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMeine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen\u201c\u2026 \u201eSei ohne Furcht; glaube nur!\u201c (Mk 5, 34 + 36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen war ich in einem derartigen Zustand der Selbstvernichtung, bis ich so weit kam, mich widerw\u00e4rtig und l\u00e4stig zu finden. Mir schien, ich w\u00e4re das verabscheuungsw\u00fcrdigste Wesen, das man finden k\u00f6nnte.<br \/>\nIch sah mich wie ein kleiner Wurm, der sich warf und wand, doch immer dort im Schmutz blieb, unf\u00e4hig, einen Schritt zu tun.<br \/>\nO Gott, welch menschliches Elend! Obwohl ich so viele Gnaden empfangen habe, bin ich immer noch so schlecht! Mein guter Jesus, stets g\u00fctig mit dieser elenden S\u00fcnderin, kam und sagte mir:<br \/>\n\u201eVerachtung deiner selbst ist dann lobenswert, wenn sie gut mit dem Geist des Glaubens bekleidet ist; doch wenn sie nicht mit dem Geist des Glaubens umh\u00fcllt ist, kann sie dir, anstatt dir Gutes zu tun, Schaden zuf\u00fcgen.<br \/>\nTats\u00e4chlich w\u00e4rest du, dich so zu sehen wie du bist, unf\u00e4hig, irgendetwas Gutes zu tun, ohne Vertrauen, bedr\u00fcckt, w\u00fcrdest nicht wagen, einen Schritt auf dem Weg des Guten zu tun.<br \/>\nAber wenn du dich an Mich lehnst, d.h., dich mit dem Geist des Glaubens kleidest \u2013 wirst du dich selbst kennen und verachten, und zugleich, indem du Mich kennst, voll Vertrauen sein, alles mit Meiner Hilfe tun k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd so, wenn du auf diese Weise handelst, wirst du entsprechend der Wahrheit deinen Weg gehen.\u201c<br \/>\nWie viel Gutes bewirkten diese Worte Jesu in meiner Seele! Ich verstand, dass ich in meine Nichtigkeit eintreten musste und wissen, wer ich bin, doch ich durfte hier nicht stehen bleiben, sondern gleich nachdem ich mich erkannt habe, muss ich in das unermessliche Meer Gottes eintauchen und dort Halt machen, um alle Gnaden zu sch\u00f6pfen, die meine Seele ben\u00f6tigt; sonst ermattet meine Natur, und der D\u00e4mon wird sich um Mittel umsehen, um mich in das Misstrauen zu st\u00fcrzen.<br \/>\nDer Herr sei stets gepriesen, und m\u00f6ge alles zu seiner Ehre sein! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 26. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in allen Dingen den Willen eines anderen tut, sagt man, dass sie Vertrauen in diese Person hat, deshalb lebt sie von dem Willen jemandes anderen, und nicht von ihrem eigenen.<br \/>\nSo sage Ich, wenn die Seele meinen Willen in allem tut, dass sie Glauben hat. So sind also der G\u00f6ttliche Wille und der Glaube Zweige, die vom selben Stamm hervorgebracht werden; und da der Glaube einfach ist, bringen der Glaube und der G\u00f6ttliche Wille einen dritten Zweig hervor, jenen der Einfachheit.<br \/>\nUnd so erwirbt die Seele die Eigenschaften einer Taube in allem zur\u00fcck. Willst du nicht meine Taube sein?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 22. November 1901)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58846\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}