{"id":58930,"date":"2026-02-05T21:00:06","date_gmt":"2026-02-05T20:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-614-29\/"},"modified":"2026-02-05T22:16:57","modified_gmt":"2026-02-05T21:16:57","slug":"freitag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-614-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-614-29\/","title":{"rendered":"Freitag der 4. Woche im Jahreskreis (Mk 6,14-29)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit h\u00f6rte der K\u00f6nig Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der T\u00e4ufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kr\u00e4fte in ihm. 15Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten.<br \/>\n16Als aber Herodes von ihm h\u00f6rte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten lie\u00df, ist auferstanden. 17Herodes hatte n\u00e4mlich Johannes festnehmen und ins Gef\u00e4ngnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.<br \/>\n18Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen. 19Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn t\u00f6ten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, 20denn Herodes f\u00fcrchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum sch\u00fctzte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch h\u00f6rte er ihm gern zu.<br \/>\n21Eines Tages ergab sich f\u00fcr Herodias eine g\u00fcnstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten B\u00fcrgern von Galil\u00e4a zu einem Festmahl ein. 22Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen G\u00e4sten so sehr, dass der K\u00f6nig zu ihr sagte: W\u00fcnsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.<br \/>\n23Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die H\u00e4lfte meines Reiches w\u00e4re. 24Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir w\u00fcnschen? Herodias antwortete: Den Kopf des T\u00e4ufers Johannes.<br \/>\n25Da lief das M\u00e4dchen zum K\u00f6nig hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des T\u00e4ufers Johannes bringen l\u00e4sst. 26Da wurde der K\u00f6nig sehr traurig, aber weil er vor allen G\u00e4sten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.<br \/>\n27Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gef\u00e4ngnis zu gehen und den Kopf des T\u00e4ufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. 28Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem M\u00e4dchen, und das M\u00e4dchen gab ihn seiner Mutter. 29Als die J\u00fcnger des Johannes das h\u00f6rten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.\u201c (Mk 6,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAlles, was du gesehen hast, ist nichts, verglichen mit den Beleidigungen, die mir st\u00e4ndig zugef\u00fcgt werden. Ihre Blindheit ist so gro\u00df und sie ersticken gleichsam in den irdischen Dingen, dass sie nicht nur meine grausamen Feinde, sondern auch ihre eigenen Feinde geworden sind; und weil ihre Augen auf den Schlamm fixiert sind, kommen sie so weit, das Ewige zu verachten.<br \/>\nWer wird Mir Schutz gegen eine solche Undankbarkeit bieten? Wer wird Mitleid mit so vielen Menschen haben, die Mich Blut kosten, und die beinahe begraben leben, im Gestank der irdischen Dinge?<br \/>\nO komm mit Mir, und bete und weine zusammen mit Mir f\u00fcr so viele Blinde, welche ganz Auge f\u00fcr alles sind, was die Erde betrifft, und dann meine Gnaden verachten, und sie unter ihren unreinen F\u00fc\u00dfen zertreten, als ob sie Schmutz w\u00e4ren.<br \/>\nO bitte, erhebe dich \u00fcber alles, was Erde ist \u2013 verabscheue und verachte alles, was nicht zu Mir geh\u00f6rt. Die Beleidigungen, welche du von deiner Familie empf\u00e4ngst, sollen keinen Eindruck mehr auf dich machen, nachdem du Mich so sehr leiden gesehen hast.<br \/>\nNimm dir nur meine Ehre zu Herzen, die Wiedergutmachung der Beleidigungen, die sie Mir st\u00e4ndig zuf\u00fcgen, und den Verlust so vieler Seelen. O bitte, lass Mich nicht allein inmitten so vieler Leiden, die mein Herz martern.<br \/>\nAlles, was du jetzt leidest, ist wenig, verglichen mit den Schmerzen, die du noch leiden wirst. Ich habe dir immer gesagt, dass Ich von dir die Nachahmung meines Lebens w\u00fcnsche.<br \/>\nSiehe, wie un\u00e4hnlich du Mir bist: fasse daher Mut und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch h\u00f6rte er ihm gern zu\u201c (Mk 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie sehr die Wahrheit auch verfolgt sein mag, kann sie doch nicht umhin, als Wahrheit anerkannt zu werden, und es kommt die Zeit, da gerade jene verfolgte Wahrheit anerkannt und geliebt wird.<br \/>\nIn diesen traurigen Zeiten ist alles Falschheit und Doppelz\u00fcngigkeit; und damit die Wahrheit herrschen k\u00f6nne, verdient der Mensch geschlagen und vernichtet zu werden; einen Teil dieser Z\u00fcchtigungen werden sie sich selbst bereiten und sich gegenseitig zugrunde richten, ein Teil wird von Mir kommen\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 1. Juli 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, um die Wahrheiten kennen zu lernen, ist es n\u00f6tig, den Willen und den Wunsch zu haben, sie zu kennen. Stelle dir ein Zimmer vor, in dem die Fensterl\u00e4den geschlossen sind. Wie viel Sonne es auch drau\u00dfen gibt, das Zimmer wird immer dunkel bleiben.<br \/>\nNun, die L\u00e4den zu \u00f6ffnen, bedeutet, das Licht zu wollen. Aber das gen\u00fcgt nicht, wenn jener, der die L\u00e4den \u00f6ffnet, nicht vom Licht profitiert, um das Zimmer aufzur\u00e4umen, abzustauben, und sich an die Arbeit zu machen, beinahe so, um das Licht, das gegeben wurde, nicht totzuschlagen und sich als undankbar zu erweisen.<br \/>\nSo gen\u00fcgt es nicht, den Willen zu haben, um die Wahrheiten kennenzulernen, wenn jemand im Licht der Wahrheit, das ihn erleuchtet, nicht danach strebt, sich von seinen Schw\u00e4chen gleichsam abzustauben und sich gem\u00e4\u00df dem Licht der Wahrheit, das er kennt, neu zu ordnen, und sich gemeinsam mit dem Licht der Wahrheit an die Arbeit zu machen, aus ihm seine eigene Substanz zu machen, auf eine Art, dass das Licht, welches er aufgenommen hat, aus seinem Mund, aus seinen H\u00e4nden, aus seinem Benehmen durchscheint.<br \/>\nDas w\u00e4re so, als w\u00fcrde man die Wahrheit t\u00f6ten\u2013 und sie nicht in die Praxis umzusetzen, w\u00fcrde bedeuten, in v\u00f6lliger Unordnung angesichts des Lichtes zu bleiben.<br \/>\nArmes Zimmer, voller Licht, doch ganz durcheinander, drunter und dr\u00fcber und in v\u00f6lliger Unordnung, und drinnen eine Person, die sich nicht die M\u00fche macht, es wieder zu ordnen. Welches Mitleid w\u00fcrde sie nicht erregen?<br \/>\nSo ist jemand, der die Wahrheiten kennt und sie nicht praktiziert. Wisse jedoch, dass in allen Wahrheiten als erste Nahrung die Einfachheit eintritt, wenn die Wahrheiten nicht einfach w\u00e4ren, w\u00e4ren sie nicht Licht, und k\u00f6nnten nicht in den menschlichen Geist eintreten, um ihn zu erleuchten, und ohne Licht kann man die Gegenst\u00e4nde nicht unterscheiden.<br \/>\nDie Einfachheit ist nicht nur Licht, sondern auch wie die Luft, die man einatmet, und die, w\u00e4hrend sie unsichtbar ist, allen den Atem gibt; wenn es nicht um der Luft willen w\u00e4re, blieben die Erde und alle Menschen ohne Bewegung.<br \/>\nWenn also die Tugenden und Wahrheiten nicht den Stempel der Einfachheit tragen, sind sie ohne Licht und ohne Luft.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 19. November 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeil er vor allen G\u00e4sten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehne\u201c (Mk 6, 26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, und meine Bitterkeit steigert sich immer mehr wegen der beinahe [vollst\u00e4ndigen] Beraubungen und des Schweigens meines heiligsten und einzigen Schatzes. Alles ist nur wie Schatten und Blitz und entflieht.<br \/>\nIch f\u00fchle mich zermalmt und dumpf und verstehe nichts mehr, denn der Eine, der das Licht enth\u00e4lt, ist weit weg von mir und wie ein Blitz, der zwar aufleuchtet \u2013 doch dann wird es noch dunkler als zuvor. Das einzige und alleinige Erbe, das mir bleibt, ist der G\u00f6ttliche Wille.<br \/>\nNachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, f\u00fchlte ich, dass ich nicht mehr konnte; da kam Jesus ganz kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich war Gott und Mensch, und daher konnte meine Menschheit alle Su\u0308nden, die Zu\u0308chtigungen und die verlorenen Seelen gegenwa\u0308rtig sehen. Ich ha\u0308tte gerne all dies in einem einzigen Punkt erfassen, die Su\u0308nden und Zu\u0308chtigungen vernichten und die Seelen retten wollen.<br \/>\nIch wa\u0308re bereit gewesen, nicht nur einen Tag lang, sondern alle Tage die Passion zu erleiden, um alle diese Leiden in ihr einschlie\u00dfen und die armen Gescho\u0308pfe verschonen zu ko\u0308nnen.<br \/>\nDoch obwohl Ich es wollte und auch tun ha\u0308tte ko\u0308nnen \u2013 denn Ich ha\u0308tte den freien Willen der Gescho\u0308pfe vernichten ko\u0308nnen und damit diese Anha\u0308ufungen der U\u0308bel zunichte gemacht \u2013 doch was wa\u0308re dann aus dem Menschen ohne seine eigenen Verdienste geworden, ohne den Einsatz seines eigenen Willen im Tun des Guten? Welchen Eindruck ha\u0308tte er machen ko\u0308nnen?<br \/>\nWa\u0308re er jemals ein wu\u0308rdiger Gegenstand meiner scho\u0308pferischen Weisheit gewesen? Sicherlich nicht. Wa\u0308re er nicht wie ein fremder Sohn im Hause anderer, der nicht mit den anderen So\u0308hnen zusammengearbeitet hat und daher kein Recht auf ein Erbe hat?<br \/>\nDieser Sohn ist immer voll Schamro\u0308te, wenn er isst oder trinkt, da er wei\u00df, dass er keinen einzigen Akt zugunsten seines Vaters getan hat, um ihm seine Liebe zu beweisen.<br \/>\nDaher kann er niemals der Liebe dieses Vaters zu ihm wu\u0308rdig sein; so wa\u0308re das Gescho\u0308pf ohne den freien Willen niemals der Go\u0308ttlichen Liebe wu\u0308rdig gewesen.<br \/>\nAndererseits sollte meine Menschheit nicht gegen meine scho\u0308pferische Weisheit versto\u00dfen, sondern sie anbeten, wie Sie sie in der Tat anbetete und sich damit abfand, die Leerra\u0308ume der Gerechtigkeit in ihrer eigenen Menschheit selbst aufzunehmen, nicht jedoch in der Gottheit, denn diese Leerra\u0308ume der Go\u0308ttlichen Gerechtigkeit werden durch die Zu\u0308chtigungen in diesem Leben, durch die Ho\u0308lle und das Fegefeuer aufgefu\u0308llt.<br \/>\nWenn sich also meine Menschheit all dem fu\u0308gte, wu\u0308rdest du Mich etwa u\u0308bertreffen wollen, indem du keinen Leerraum im Leiden akzeptierst, damit Ich die Vo\u0308lker nicht zu\u0308chtige? Tochter, gleiche dich Mir an und bleibe im Frieden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 13. November 1904)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58930","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58930\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}