{"id":58947,"date":"2025-02-08T12:00:54","date_gmt":"2025-02-08T11:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/5-sonntag-im-jahreskreis-lk-51-11\/"},"modified":"2025-02-07T07:16:26","modified_gmt":"2025-02-07T06:16:26","slug":"5-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-51-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-51-11\/","title":{"rendered":"5. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; C &#8211; (Lk 5,1-11)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jener Zeit, als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, dr\u00e4ngte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes h\u00f6ren. 2Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.<br \/>\n3Jesus stieg in das Boot, das dem Simon geh\u00f6rte, und bat ihn, ein St\u00fcck weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. 4Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus!<br \/>\n5Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. 6Das taten sie, und sie fingen eine so gro\u00dfe Menge Fische, dass ihre Netze zu rei\u00dfen drohten.<br \/>\n7Deshalb winkten sie ihren Gef\u00e4hrten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und gemeinsam f\u00fcllten sie beide Boote bis zum Rand, so dass sie fast untergingen. 8Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu F\u00fc\u00dfen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein S\u00fcnder.<br \/>\n9Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; 10ebenso ging es Jakobus und Johannes, den S\u00f6hnen des Zebed\u00e4us, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11Und sie zogen die Boote an Land, lie\u00dfen alles zur\u00fcck und folgten ihm nach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit, als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, dr\u00e4ngte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes h\u00f6ren\u2026\u201c (Lk 5,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach folgte ich allen Akten Jesu in der Erl\u00f6sung, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, meine Redeweise in der Erl\u00f6sung war verschieden von jener f\u00fcr das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nBeim Erl\u00f6sungswerk musste sich n\u00e4mlich meine Sprache unf\u00e4higen, schwachen, kranken, tauben, stummen und blinden Personen anpassen \u2013 viele waren sogar mit einem Fu\u00df im Grab. Im Gespr\u00e4ch mit ihnen gebrauchte Ich daher Parabeln und Gleichnisse dieser niedrigen Welt, die f\u00fcr sie selbst greifbar waren.<br \/>\nSo sprach Ich bald als Arzt und reichte ihnen die Medizin zur Heilung; bald als Vater, der ihre R\u00fcckkehr erwartete, obwohl sie widerspenstige S\u00f6hne waren; bald als Hirte auf der Suche nach den verlorenen Schafen; oder als Richter, der sie nicht auf dem Weg der Liebe erreichen konnte und sie wenigstens mit Drohungen und Furcht anzuziehen versuchte \u2013 und mit vielen anderen Gleichnissen.<br \/>\nDiese meine Sprache zeigt, dass meine Zuh\u00f6rer Mich nicht kannten, nicht liebten und noch weniger meinen Willen taten, sondern ferne von Mir waren. So ging Ich mit meinen Gleichnissen auf die Suche und warf das Netz aus, um sie zu fischen und einem jeden die Medizin zur Heilung zu reichen.<br \/>\nDoch wie viele entflohen Mir! Und Ich intensivierte die Suche und die Lehren, um so vielen Blinden das Licht zu spenden, damit sie aus ihrer hartn\u00e4ckigen Blindheit herauskommen m\u00f6gen.<br \/>\nNun siehst du, wie verschieden die Sprache ist, die Ich bei der Mitteilung der Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen gebrauchte, die den Kindern seines Reiches dienen sollen. Meine Redeweise \u00fcber das FIAT ist wie die eines Vater unter seinen teuren und geliebten Kindern, die alle gesund sind, und von denen jedes mein eigenes Leben in sich besitzt. Kraft meines Willens werden sie meine h\u00f6chsten Lehren verstehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher ging Ich noch weiter und stellte ihnen die sch\u00f6nen Gleichnisse der Sonne, der Himmelsk\u00f6rper und der Himmel vor, und dar\u00fcber, wie sie auf g\u00f6ttliche Art selbst wirken k\u00f6nnen, die sich ins Unendliche ausdehnt.<br \/>\nWenn sie n\u00e4mlich mein G\u00f6ttliches FIAT in sich haben, besitzen sie Den selbst in sich, Der Himmel, Sterne und Sonne geschaffen hat. Dann wird Er sie bef\u00e4higen, in sich selbst alles nachzubilden, was Er geschaffen hat, und sogar die eigene Art seines G\u00f6ttlichen Wirkens.<br \/>\nSo werden diese Seelen die getreuen Nachahmer ihres Sch\u00f6pfers sein. Deswegen nahm Ich mir so viel Zeit f\u00fcr die Mitteilung der Wahrheiten \u00fcber mein FIAT \u2013 was Ich in der Erl\u00f6sung nicht tat: denn dies waren Gleichnisse, die menschliche und endliche Verhaltensweisen enthielten und Mir nicht so viel Stoff boten, um lange dar\u00fcber zu reden.<br \/>\nAndererseits sind die Gleichnisse, die meinen Willen betreffen, von G\u00f6ttlicher Art, und daher kann man dar\u00fcber lange sprechen, dass sie unersch\u00f6pflich werden. Wer kann die Weite des Sonnenlichtes messen und ihre intensive Glut? Niemand!<br \/>\nWer kann je den Himmeln eine Grenze setzen und der Vielzahl meiner G\u00f6ttlichen Werke? O, wenn du w\u00fcsstest, wie viel Weisheit, Liebe, Gnade und Licht, Ich in die Mitteilung meiner Wahrheiten \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT gelegt habe, w\u00e4rest du trunken von Freude und k\u00f6nntest nicht mehr weiterleben.<br \/>\nDu w\u00fcrdest dich danach sehnen, dass das Werk deines Jesus bekannt werde, damit ein so \u00fcberflie\u00dfendes Werk von unsch\u00e4tzbarem Preis verherrlicht werde und seine wohltuenden Wirkungen den anderen Gesch\u00f6pfen mitteile.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 30. August 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, unser H\u00f6chstes Wesen ist eine unersch\u00f6pfliche Ader, Wir k\u00f6nnen weder je ausgesch\u00f6pft werden, noch sagen: \u201eWir haben genug gegeben [und geben jetzt nichts mehr]\u201c.<br \/>\nDenn wie viel Wir auch geben, haben Wir immer noch etwas zu geben, und w\u00e4hrend Wir eine Wohltat schenken, erscheint schon eine andere, die sich auf den Weg zu den Gesch\u00f6pfen macht, um sich zu schenken. Doch wie unersch\u00f6pflich Wir auch sind \u2013 so geben Wir unsere G\u00fcter und Gnaden oder teilen unsere Wahrheiten dennoch nicht einer Seele mit, die nicht disponiert ist.<br \/>\nWir geben nicht, wenn sie Uns nicht aufmerksam zuh\u00f6rt, um unsere erhabenen Lehren zu lernen und ihr Leben nach unseren Lehren zu modellieren, sodass Wir unsere Lehren in diese Seele eingeschrieben und sie mit unseren Gaben bereichert erkennen. Wenn Wir das nicht [in der Seele] sehen k\u00f6nnen, spenden Wir ihr weder unsere Gaben, noch dringt unsere Stimme an ihr Geh\u00f6r.<br \/>\nWenn sie \u00fcberhaupt etwas vernimmt, ist es wie eine Stimme aus der Ferne, sodass sie nicht deutlich verstehen kann, was Wir ihr sagen m\u00f6chten. Daher wird unsere unersch\u00f6pfliche Ader von der mangelnden Disposition der Seele aufgehalten.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer der Seele die richtige Disposition verleiht? Unser G\u00f6ttlicher Wille! Er macht sie von allem leer, ordnet sie neu und disponiert sie auf wunderbare Weise, sodass unsere unersch\u00f6pfliche Ader ohne Unterlass gibt und sie st\u00e4ndig seine erhabenen Lehren h\u00f6ren l\u00e4sst.<br \/>\nLass dich also stets von meinem G\u00f6ttlichen Fiat beherrschen, dann wird unsere unersch\u00f6pfliche Ader nie aufh\u00f6ren, sich \u00fcber dich zu ergie\u00dfen. So werden Wir die Freude haben, neue Gnaden, neue Gaben und noch nie zuvor geh\u00f6rte Lehren aus unserem G\u00f6ttlichen Wesen hervorzubringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 3. August 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus!\u201c (Lk 5,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich beklagte mich bei meinem stets liebensw\u00fcrdigen Jesus wegen seiner \u00fcblichen Entbehrungen und sagte zu Ihm: &#8222;Meine Liebe, welch ein andauernder Tod!<br \/>\nJedes Mal, wenn ich Dich entbehren muss, ist dies ein Tod, den ich f\u00fchle, aber ein solch grausamer und unbarmherziger Tod, dass er, w\u00e4hrend er mich die Wirkungen des Todes sp\u00fcren l\u00e4sst, doch nicht sterben l\u00e4sst; ich kann nicht verstehen, wie die G\u00fcte deines Herzens es ertragen kann, mich so viele st\u00e4ndige Tode erleiden zu sehen, und mich dann wieder leben zu lassen.\u201c<br \/>\nUnd der gebenedeite Jesus kam, dr\u00fcckte mich an sein Herz, und sprach dann zu mir: &#8222;Meine Tochter, dr\u00fccke dich an mein Herz und sch\u00f6pfe das Leben, aber wisse jedoch, das am meisten genugtuende Leiden, das wohlgef\u00e4lligste, das m\u00e4chtigste, das Mir am meisten gleichkommt und vor Mir bestehen kann, ist das Leid meiner Entbehrung; denn es ist ein g\u00f6ttliches Leid.<br \/>\nDu sollst wissen, dass die Seelen so sehr mit Mir verbunden sind, dass sie ebenso viele in meiner Menschheit zusammen verkettete Ringe bilden, und wenn sie verloren gehen, brechen diese Ringe, und Ich f\u00fchle den Schmerz, als trennte sich ein Glied vom anderen.<br \/>\nNun, wer kann diese Ringe mit Mir verbinden, wer kann sie wieder so festigen, dass der Bruch verschwindet, wer kann sie von neuem in Mich eintreten lassen, um ihnen Leben zu verleihen? Die Leiden meiner Entbehrung, weil sie g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nMeine Pein \u00fcber den Verlust der Seelen ist g\u00f6ttlich; die Qual der Seele, die Mich nicht sieht und nicht h\u00f6rt, ist g\u00f6ttlich, und da alle beide g\u00f6ttliche Leiden sind, k\u00f6nnen sie einander k\u00fcssen, sich verbinden, einander gen\u00fcgen und eine solche Macht besitzen, dass sie die Seele, die sich losgel\u00f6st hat, ergreifen und sie mit meiner Menschheit verbinden.<br \/>\nMeine Tochter, die Entbehrung Meiner kostet dich viel? Und wenn sie dich viel kostet, dann halte ein Leiden von solch gro\u00dfem Preis nicht f\u00fcr nutzlos.<br \/>\nWie Ich es dir zum Geschenk mache, so behalte es nicht f\u00fcr dich, sondern lass es mitten unter die K\u00e4mpfenden gelangen, entrei\u00dfe die Seelen den Kugeln und schlie\u00dfe sie in Mich ein, und lege dein Leiden als Best\u00e4tigung und Siegel darauf und lasse es um die ganze Welt kreisen, um Seelen fischen zu lassen und sie alle zu Mir zur\u00fcckzuf\u00fchren; in dem Ma\u00df, wie du die Leiden meiner Entbehrung f\u00fchlst, so wirst du das Siegel der Wiedervereinigung aufdr\u00fccken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 2. April 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWir haben Uns Selbst ein Gesetz der Liebe gegeben, damit Wir noch mehr lieben k\u00f6nnen und haben in Uns das Bed\u00fcrfnis geschaffen, zu lieben. So ist die Liebe f\u00fcr Uns eine Notwendigkeit, aber eine gewollte, nicht von jemandem aufgezwungene Notwendigkeit. Es ist dieses Bed\u00fcrfnis zu lieben, das Uns so viel unerh\u00f6rte Dinge tun l\u00e4sst und Uns bis zum \u00dcberma\u00df und zur Torheit gegen die Menschen treibt.<br \/>\nEs w\u00e4re absurd und eine Handlungsweise gewesen, die eines vollkommenen Wesens, wie Wir es sind, nicht angemessen w\u00e4re, Dinge und Lebewesen zu erschaffen, und sie nicht zu lieben. Im Gegenteil, zuerst lieben Wir sie und lassen unsere Liebe als ersten Akt flie\u00dfen, und dann bringen Wir sie ins Dasein, als Frucht, Erguss und Triumph unserer Liebe.<br \/>\nW\u00e4re dies nicht so, dann w\u00e4re die Sch\u00f6pfung eine unertr\u00e4gliche Last und w\u00fcrde Uns nicht zur Herrlichkeit und Ehre gereichen.<br \/>\nWas sich nicht liebt, das meidet einander. Wir jedoch lieben die Seelen so sehr, dass Wir Uns in ihnen einschlie\u00dfen und zu ihren freiwilligen Gefangenen machen, um unser g\u00f6ttliches Leben in den Seelen heranzubilden und sie mit Uns anzuf\u00fcllen, soweit sie es fassen k\u00f6nnen.<br \/>\nDamit Wir nun die Seele noch mehr lieben und noch mehr von ihr geliebt werden, w\u00fcnschen Wir, dass sie darum wei\u00df und in unserer Gesellschaft sei, damit sie unser Wirken sieht und am eigenen Leib versp\u00fcrt.<br \/>\nWenn Wir unser g\u00f6ttliches Leben in ihrer Seele f\u00fchren, g\u00f6nnt sich unsere Liebe keine Ruhepause: je nach der Disposition und Mitarbeit der Seele lassen Wir einmal die sch\u00f6pferische Kraft t\u00e4tig werden, bald die erl\u00f6sende, bald die heiligmachende, je nach ihren Bed\u00fcrfnissen und ihrer \u00dcbereinstimmung mit Uns.<br \/>\nDoch all dies tun Wir stets zusammen mit ihr und nie allein. Wir wollen die Sch\u00f6pferkraft gebrauchen, doch w\u00fcnschen Wir, dass die Seele diese kennt und aufnimmt. Wird sie von der S\u00fcnde tyrannisiert, so m\u00f6chten Wir die Erl\u00f6serkraft einsetzen, doch die Seele soll nach unserem Wunsch diese unsere Wohltat nachvollziehen und mit Liebe und Dankbarkeit aufnehmen.<br \/>\nWir wollen auch die heiligmachende Kraft anwenden, doch daf\u00fcr soll sich die Seele willig f\u00fcr die Umwandlung unserer heiligen Akte in ihre Akte zur Verf\u00fcgung stellen, damit sie unsere heiligende Kraft empfangen kann.<br \/>\nWenn die Seele nicht mit Uns zusammenbleibt und ihr kleines Wirken nicht mit unserem gro\u00dfen Werk vereint, w\u00e4re es f\u00fcr Uns so, als w\u00fcrden Wir unser Liebeswerk mit unbelebten Dingen ausf\u00fchren, die von den empfangenen Wohltaten nichts mitbekommen und nichts wissen; und f\u00fcr die Seelen w\u00e4re Ich wie der weit entfernte Gott, den sie weder kennen noch lieben.<br \/>\nDu musst wissen, dass unsere Liebe so gro\u00df ist, dass alle Gesch\u00f6pfe in diesem unermesslichen Meer unserer Liebe schwimmen und sich aufhalten. Und als w\u00e4ren Wir mit dieser unserer unermesslich gro\u00dfen Liebe noch nicht zufrieden, macht sich unser H\u00f6chstes Sein zum Fischer und fischt [aus diesem Meer] die winzigen Liebestr\u00f6pfchen der Gesch\u00f6pfe, ihre kleinen Akte und Opfer, die aus Liebe zu Uns gelittenen Leiden, ihre von Herzen kommenden Liebesakte.<br \/>\nAlles fischen Wir aus diesem unserem eigenen Meer, damit Uns die Freude und Seligkeit zuteilwerde, dass die Seele unsere Liebe erwidert; so sehr \u201alechzen\u2018 Wir danach, dass Wir t\u00e4glich danach fischen und auf unserer Himmlischen Tafel auftischen.<br \/>\nWahre Liebe besitzt die Eigenschaft, die Dinge umzuwandeln. Sie entz\u00fcckt unsere Augen mit s\u00fc\u00dfem Zauber und l\u00e4sst Uns die kleinen liebevollen Akte der Seelen sch\u00f6n, anmutig, sympathisch erscheinen, sodass die Seele Uns hinrei\u00dft, verwundet und beseligt. Wir selbst entf\u00fchren die Seele und machen aus ihr unsere willkommenste Eroberung.<br \/>\nWenn du Uns also gl\u00fccklich machen und deinem Gott Freuden und Gl\u00fcck bereiten willst, dann liebe, liebe immer und h\u00f6re nie auf, Uns zu lieben; und um noch sicherer zu gehen, schlie\u00dfe dich selbst ganz im G\u00f6ttlichen Fiat ein, das dir nichts entgehen l\u00e4sst, was nicht Liebe f\u00fcr deinen Sch\u00f6pfer w\u00e4re.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 12. Februar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen\u201c (Lk 5, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gew\u00f6hnlichen Zustand fort, als ich Jesus nur kurz sah. Als wollte Er mir weiterhin meine Zweifel ausr\u00e4umen, sprach Er zu mir: \u201eTochter, Ich bin die Wahrheit selbst, und nie kann von Mir Falschheit ausgehen, h\u00f6chstens etwas, das der Mensch nicht begreift.<br \/>\nUnd Ich handle so, um ihnen vor Augen zu f\u00fchren, wenn man Gottes Wort nicht gut versteht, wie kann man den Sch\u00f6pfer in allem begreifen?<br \/>\nDie Seele muss jedoch entsprechen, indem sie mein Wort in die Tat umsetzt, denn meine Worte sind so viele Verbindungsringe der Gnade, die aus Mir entstammen und der Seele zum Geschenk gemacht werden.<br \/>\nWenn sie entspricht, dann verbindet sie diese Ringe mit den anderen, bereits erworbenen. Wenn nicht, sendet sie diese Ringe zu ihrem Sch\u00f6pfer zur\u00fcck.<br \/>\nNicht nur das, sondern Ich spreche erst dann, wenn Ich sehe, dass die Seele die Fassungskraft hat, um diese Gabe zu empfangen; wenn sie Mir entspricht, dann erwirbt sie nicht nur so viele Verbindungsglieder der Gnade, sondern auch so viele Glieder der G\u00f6ttlichen Weisheit.<br \/>\nWenn Ich diese [Glieder] mit der Entsprechung verbunden sehe, macht sie Mich geneigt, ihr weitere Gaben zu schenken. Wenn Ich aber sehe, dass meine Geschenke zur\u00fcckgewiesen werden, ziehe Ich Mich zur\u00fcck und schweige.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 24. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, was glaubst du, war das gr\u00f6\u00dfere Wunder, als Ich auf die Erde kam: Mein Wort, das Evangelium, das Ich verk\u00fcndete, oder dass Ich den Toten das Leben, den Blinden die Sicht, den Tauben das Geh\u00f6r gab, usw.? Ach, meine Tochter!<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfere Wunder war mein Wort, mein Evangelium, umso mehr, als dieselben Wunder aus meinem Wort hervorgingen! Die Grundlage, die Substanz aller Wunder ging aus meinem sch\u00f6pferischen Wort hervor. Die Sakramente, die Sch\u00f6pfung selbst, ein st\u00e4ndiges Wunder, hatten Leben aus meinem Wort.<br \/>\nUnd f\u00fcr meine Kirche selbst ist mein Wort, mein Evangelium das Regierungssystem [Ordnung, Regelung] und die Grundlage. So war mein Wort, mein Evangelium ein gr\u00f6\u00dferes Wunder als die Wunder selbst, die nur durch mein wunderbares Wort lebendig und aktiv waren. Sei dir also sicher, dass das Wort deines Jesus das gr\u00f6\u00dfte Wunder ist.<br \/>\nMein Wort ist wie ein heftiger Wind, der bl\u00e4st, das Geh\u00f6r ersch\u00fcttert, in die Herzen eintritt, w\u00e4rmt, reinigt, erleuchtet, umher kreist und immer wieder von Nation zu Nation wandert, die ganze Welt umrundet und durch alle Jahrhunderte wandert. Wer kann je eines meiner Worte t\u00f6ten und begraben? Niemand!<br \/>\nUnd wenn es manchmal scheint, dass mein Wort schweigt und wie verborgen ist, verliert es doch nie das Leben. Wenn man es am wenigsten erwartet, tritt es hervor und macht \u00fcberall seine Runden.<br \/>\nDie Jahrhunderte werden vergehen, in denen alles \u2013 Menschen und Dinge \u2013 fortgerissen und verschwinden werden, doch mein Wort wird nicht vergehen, denn es enth\u00e4lt das Leben, die wunderbare Kraft Dessen, Der es hervorgehen lie\u00df.<br \/>\nDeshalb best\u00e4tige Ich, dass jedes Wort und jede Mitteilung, die Ich dir \u00fcber das ewige FIAT mache, das gr\u00f6\u00dfte Wunder ist, welches dem Reich meines Willens dienen wird. Dies ist der Grund, warum Ich dich so dr\u00e4nge und so gro\u00dfen Wert darauf lege, dass es kein einziges Wort von Mir gibt, das du nicht kundtust und aufschreibst.<br \/>\nIn der Tat, Ich sehe, wie zu Mir ein Wunder von Mir zur\u00fcckkehrt, das den Kindern des Reiches des H\u00f6chsten FIAT so viele Sch\u00e4tze bringen wird.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 20. November 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201e(Sie) lie\u00dfen alles zur\u00fcck und folgten ihm nach\u201c (Lk 5, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann f\u00fchlte ich mich innerlich gedr\u00e4ngt, allen Akten zu folgen, die das G\u00f6ttliche Fiat in der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung getan hatte; doch dabei dachte ich mir: \u2018Was bringt es, wenn ich dem G\u00f6ttlichen Willen in allem folgen will?\u201d<br \/>\nUnd mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, du sollst wissen, dass alles, was mein G\u00f6ttlicher Wille sowohl in der Sch\u00f6pfung wie auch in der Erl\u00f6sung getan hat, Er aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen tat.<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe sollten Ihn daher erkennen und somit in seinen Akt aufsteigen, um Ihn zu betrachten, zu lieben und ihre [eigenen] Akte mit dem Seinen zu vereinigen, um Ihm Gesellschaft zu leisten.<br \/>\nSie sollten wenigstens ein kleines Komma, einen Punkt, einen Blick, ein \u2018Ich liebe Dich\u2019 auf so viele gro\u00dfartige Werke und g\u00f6ttliche Wunder legen, die mein Fiat in seiner Liebesglut f\u00fcr alle getan hat.<br \/>\nWenn du Ihm nun in seinen Akten folgst, genie\u00dft Er deine Gesellschaft und wird sich nicht allein f\u00fchlen. Er sp\u00fcrt deinen kleinen Akt, deinen Gedanken, der seinem Akt folgt und f\u00fchlt sich daher vergolten.<br \/>\nW\u00fcrdest du Ihm aber nicht nachfolgen, so w\u00fcrde Er die leere Stelle von dir und deinen [fehlenden] Akten in der Unermesslichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens wahrnehmen und voll Kummer ausrufen: \u2018Wo ist die kleine Tochter meines Willens?<br \/>\nIch nehme sie nicht in meinen Akten wahr, Ich kann ihre Blicke nicht genie\u00dfen, die mein Wirken bewundern, um mir ein Dankesch\u00f6n zu sagen, Ich vernehme ihre Stimme nicht, die Mir beteuern w\u00fcrde: \u2018Ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nO, wie belastet Mich die Einsamkeit!\u2019 Und Er w\u00fcrde dich seine Seufzer auf dem Grunde deines Herzens h\u00f6ren lassen, die dir sagen: \u2018Folge Mir in meinen Werken \u2013 lass Mich nicht allein.\u2019<br \/>\nWenn du meinem Willen also nicht nachfolgst, w\u00fcrdest du damit das Ungl\u00fcck bewirken, eine \u201eLeerstelle\u201c deiner Akte in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu verursachen. Wenn du aber meinem Willen folgst, so tust du das Gute, dass du Ihm Gesellschaft leistest.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie willkommen Mir deine Gesellschaft bei meinen Aktivit\u00e4ten ist, w\u00e4rest du aufmerksamer. Wie mein G\u00f6ttliches Fiat den leeren Platz deiner Akte wahrn\u00e4hme, wenn du Ihm nicht folgst, so w\u00fcrdest du den leeren Platz seiner Akte in deinem Willen versp\u00fcren.<br \/>\nSo w\u00fcrdest du dich allein f\u00fchlen, ohne die Gesellschaft meines G\u00f6ttlichen Willens, Der es so liebt, dich in Beschlag zu nehmen, dass Er dich nicht mehr sp\u00fcren l\u00e4sst, dass dein Wille in dir lebt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 15. Oktober 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58947","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58947","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58947"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58947\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58947"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58947"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58947"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}