{"id":59041,"date":"2026-02-09T21:00:59","date_gmt":"2026-02-09T20:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-71-13\/"},"modified":"2026-02-09T22:28:25","modified_gmt":"2026-02-09T21:28:25","slug":"dienstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-71-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-71-13\/","title":{"rendered":"Dienstag der 5. Woche im Jahreskreis (Mk 7,1-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit hielten sich die Pharis\u00e4er und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. 2Sie sahen, dass einige seiner J\u00fcnger ihr Brot mit unreinen, das hei\u00dft mit ungewaschenen H\u00e4nden a\u00dfen.<br \/>\n3Die Pharis\u00e4er essen n\u00e4mlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die H\u00e4nde gewaschen haben, wie es die \u00dcberlieferung der Alten vorschreibt. 4Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere \u00fcberlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Absp\u00fclen von Bechern, Kr\u00fcgen und Kesseln.<br \/>\n5Die Pharis\u00e4er und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine J\u00fcnger nicht an die \u00dcberlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen H\u00e4nden? 6Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er \u00fcber euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir.<br \/>\n7Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. 8Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die \u00dcberlieferung der Menschen.<br \/>\n9Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot au\u00dfer Kraft und haltet euch an eure eigene \u00dcberlieferung. 10Mose hat zum Beispiel gesagt: Ehre deinen Vater und deine Mutter!, und: Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden.<br \/>\n11Ihr aber lehrt: Es ist erlaubt, dass einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Was ich dir schulde, ist Korb\u00e1n, das hei\u00dft: eine Opfergabe. 12Damit hindert ihr ihn daran, noch etwas f\u00fcr Vater oder Mutter zu tun. 13So setzt ihr durch eure eigene \u00dcberlieferung Gottes Wort au\u00dfer Kraft. Und \u00e4hnlich handelt ihr in vielen F\u00e4llen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie sahen, dass einige seiner J\u00fcnger ihr Brot mit unreinen, das hei\u00dft mit ungewaschenen H\u00e4nden a\u00dfen\u201c (Mk 7,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">(159) &#8230; Jesus sagt: &#8222;Sieh, wie rein Ich bin \u2013 in dir will Ich auch in allem die Reinheit finden.&#8220; Bei diesen Worten f\u00fchlt die Seele eine g\u00f6ttliche Reinheit in sich eintreten, die sich in sie selbst verwandelt, und sie lebt schlie\u00dflich so, als h\u00e4tte sie keinen Leib; und so ist es mit den anderen Tugenden. O, wie w\u00fcn-schenswert ist diese Rede Jesu. Ich w\u00fcrde alles hergeben, was auf dieser Erde ist, \u2013 wenn ich es besitzen k\u00f6nnte, \u2013 um nur eines dieser Worte Jesu zu ha-ben\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (159))<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er \u00fcber euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir\u201c (Mk 7,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich erinnere mich nicht sicher, aber es scheint mir, dass Er mir sagte, dass das erste, was n\u00f6tig war, um das Innere meines Herzens zu reinigen, die Vernichtung meiner selbst war \u2013 das ist die Demut. Und Er fuhr fort:<br \/>\n(27) &#8222;Sieh, damit Ich Meine Gnaden in dein Herz eingie\u00dfen kann, m\u00f6chte Ich, dass du verstehst, dass du aus dir selbst nichts vermagst. Ich h\u00fcte Mich wohl vor jenen Seelen, die sich selber zuschreiben, was sie tun und dabei einen so gro\u00dfen Raub an meinen Gnaden begehen wollen.<br \/>\nMit jenen hingegen, die sich selbst kennen, bin Ich gro\u00dfz\u00fcgig und gie\u00dfe meine Gnaden in Sturzb\u00e4chen \u00fcber sie aus, da Ich genau wei\u00df, dass sie sich nichts selber zuschreiben; sie sind Mir dankbar daf\u00fcr, geben Mir daf\u00fcr die geb\u00fchrende Ehre und leben in der st\u00e4ndigen Furcht, dass Ich ihnen das wegnehmen kann, was Ich ihnen verliehen habe, wenn sie Mir nicht entsprechen, weil sie wissen, dass es nicht ihre Sache ist.<br \/>\nDas Gegenteil ist der Fall in den Herzen, die vor Stolz stinken. Ich kann nicht einmal in ihre Herzen eintreten, denn sie sind so von sich eingenommen, dass es keinen Platz gibt, an dem Ich Mich niederlassen k\u00f6nnte. Diese Elenden geben sich keinerlei Rechenschaft \u00fcber meine Gnaden und sie schreiten von einer Niederlage zur anderen fort, bis zu ihrem Untergang.<br \/>\nDeshalb m\u00f6chte Ich, dass du an diesem Tag ununterbrochene Akte der Demut \u00fcbst; Ich w\u00fcnsche dich wie ein Kind, das in Windeln gewickelt ist, das weder einen Fu\u00df bewegen kann, um einen Schritt zu gehen, noch die Hand zur Arbeit bewegen kann, aber alles von seiner Mutter erwartet.<br \/>\nAuf diese Art wirst du Mir ganz nahe bleiben, wie ein Kind und wirst Mich stets bitten, dir beizustehen und zu helfen; bekenne Mir immer deine Nichtigkeit, indem du \u00fcberhaupt alles von Mir erwartest.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (26) (27))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Andere Male, w\u00e4hrend ich gemeinsam mit Ihm die Runde machte, goss Er, wenn es S\u00fcnden des Fluchens oder S\u00fcnden gegen die Liebe und andere waren, jene giftige Bitterkeit in mich ein; wenn es dann S\u00fcnden der Unehrbarkeit waren, goss Er etwas wie stinkende F\u00e4ulnis aus, und wenn ich dann in mich zur\u00fcckkehrte, nahm ich diesen Geruch ganz genau wahr, und der Gestank war derart, dass mein Magen revoltierte und ich mich ohnm\u00e4chtig werden f\u00fchlte.<br \/>\nUnd wenn ich, nachdem ich Speisen zu mir genommen hatte, sie erbrach, sah ich, dass diese F\u00e4ulnis, vermischt mit dem Essen, aus meinem Mund kam. Manchmal brachte Er mich auch in Kirchen, und sogar dort wurde mein guter Jesus beleidigt.<br \/>\nO, wie schrecklich ber\u00fchrten sein Herz diese heiligen, aber \u00fcbel verrichteten Werke; diese an innerem Geist leeren Gebete, diese falsche, scheinbare Fr\u00f6mmigkeit, diese allein schienen Jesus mehr Beleidigung als Ehre zu erweisen! Ach ja, dieses heilige, reine und lautere Herz konnte diese so schlecht verrichteten Werke nicht annehmen. Wie oft klagte Er und sagte:<br \/>\n(199) &#8222;Tochter, siehst du, wie viele Beleidigungen sie Mir bereiten, auch Leute, die sich fromm nennen, auch an den heiligsten Orten; selbst wenn sie die Sakramente empfangen, gehen sie noch mehr beschmutzt wieder weg anstatt gereinigt.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (198) (199))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da sah ich wenige Augenblicke lang den gebenedeiten Jesus mit dem Kreuz auf seinen Schultern, als Er gerade seiner Heiligsten Mutter begegnete. Ich sagte zu Ihm: \u201eHerr, was tat deine Mutter bei dieser so leidvollen Begegnung?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eMeine Tochter, sie vollbrachte nichts anderes als einen sehr tiefen und einfachen Akt der Anbetung. Und da ein Akt, je einfacher er ist, sich umso leichter mit Gott vereinigt, Der h\u00f6chst einfacher Geist ist, so goss sie sich in diesem Akt selbst in Mich ein und setzte fort, was Ich selbst in meinem Inneren wirkte.<br \/>\nDas gefiel Mir so sehr \u2013 mehr, als h\u00e4tte sie irgendetwas Gr\u00f6\u00dferes getan \u2013 denn der wahre Geist der Anbetung besteht darin: Das Gesch\u00f6pf vernichtet sich und befindet sich in der G\u00f6ttlichen Sph\u00e4re und betet alles an, was Gott tut und vereinigt sich mit Ihm.<br \/>\nDenkst du, dass es wahre Anbetung ist, wenn der Mund anbetet, der Geist aber anderswo ist, oder wenn der Geist anbetet, doch der Wille weit weg von mir ist? Oder wenn eine F\u00e4higkeit [des Menschen] Mich anbetet, und die anderen alle ungeordnet sind?<br \/>\nNein, Ich m\u00f6chte alles f\u00fcr Mich, und alles, was Ich dem Gesch\u00f6pf in Mir gegeben habe. Dies ist der gr\u00f6\u00dfte Akt der Verehrung und Anbetung, den das Gesch\u00f6pf Mir darbringen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. Dezember 1903)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":76186,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59041\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}