{"id":59101,"date":"2026-02-12T20:00:58","date_gmt":"2026-02-12T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-731-37\/"},"modified":"2026-02-12T20:52:32","modified_gmt":"2026-02-12T19:52:32","slug":"freitag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-731-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-731-37\/","title":{"rendered":"Freitag der 5. Woche im Jahreskreis (Mk 7,31-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31In jener Zeit verlie\u00df Jesus das Gebiet von Tyrus wieder und kam \u00fcber Sidon an den See von Galil\u00e4a, mitten in das Gebiet der Dekapolis. 32Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren.<br \/>\n33Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und ber\u00fchrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; 34danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das hei\u00dft: \u00d6ffne dich!<br \/>\n35Sogleich \u00f6ffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden. 36Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erz\u00e4hlen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt.<br \/>\n37Au\u00dfer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben h\u00f6ren und die Stummen sprechen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren\u201c (Mk 7,32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich folgte meinem s\u00fc\u00dfen Jesus in seinem \u00f6ffentlichen Leben, und als ich an die vielen Krankheiten der Menschen dachte, die Jesus heilte, fragte ich mich:<br \/>\n\u201eWarum hat sich die menschliche Natur so ver\u00e4ndert, dass die Menschen sogar stumm, taub, blind wurden, mit Wunden bedeckt und vielen anderen \u00dcbeln behaftet? Wenn der menschliche Wille das B\u00f6se tat \u2013 warum litt auch der K\u00f6rper so viel?\u201c Da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du musst wissen, dass das Leibliche nichts B\u00f6ses tat, sondern alles B\u00f6se tat der menschliche Wille. Doch da Adam vor dem Fall in seiner Seele das volle Leben meines G\u00f6ttlichen Willens besa\u00df, kann man sagen, dass er randvoll davon war, bis zum \u00dcberflie\u00dfen nach au\u00dfen.<br \/>\nSo gab der menschliche Wille kraft des Meinen, Licht nach au\u00dfen ab, verstr\u00f6mte alle Wohlger\u00fcche seines Sch\u00f6pfers, D\u00fcfte der Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und vollen Gesundheit, D\u00fcfte der Reinheit und St\u00e4rke, die wie viele leuchtende Wolken aus dem Inneren seines Willens hervortraten.<br \/>\nSein Leib wurde durch diese Ausstr\u00f6mungen so sch\u00f6n, dass es eine Freude war, ihn sch\u00f6n, vital, leuchtend, v\u00f6llig gesund, mit einem hinrei\u00dfenden Liebreiz zu sehen.<br \/>\nAls Adam nun s\u00fcndigte, blieb der menschliche Wille allein und hatte niemanden mehr, der in ihm das Licht und die mannigfaltigen D\u00fcfte ausbreitete, die [nach au\u00dfen] durchschienen und die Seele und den Leib bewahrten, wie sie von Gott erschaffen worden waren.<br \/>\nStattdessen begannen aus dem Inneren des menschlichen Willens dichte Wolken aufzusteigen, verderbte Luft, Ger\u00fcche von Schwachheit und Armseligkeit, sodass auch der K\u00f6rper seine Frische und Sch\u00f6nheit verlor, geschw\u00e4cht wurde und allen \u00dcbeln unterworfen war.<br \/>\nSo nahm der Leib auch an den \u00dcbeln des menschlichen Willens teil, wie er am Guten teilgenommen hatte. Wenn also der menschliche Wille geheilt wird, indem er wieder das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens empf\u00e4ngt, werden auch alle \u00dcbel der menschlichen Natur wie durch einen Zauber nicht mehr aufleben.<br \/>\nGeschieht dasselbe etwa nicht, wenn die Menschen in einer verdorbenen, schlechten, stickigen Luft leben? Wie viele \u00dcbel werden nicht versch\u00e4rft, wenn der Gestank sogar den Atem nimmt und bis in die Eingeweide vordringt, bis zu dem Punkt, ansteckende \u00dcbel hervorzurufen, die zum Tod f\u00fchren?<br \/>\nWenn schon die \u00e4u\u00dfere Luft so viele Probleme bereiten mag, so kann die neblige und zersetzende Luft des menschlichen Willens noch viel Schlimmeres anrichten, die aus dem Inneren des Gesch\u00f6pfs, aus dem Grund seines ganzen Wesens kommt.<br \/>\nBetrachte zudem das anschauliche Beispiel der Pflanzen. Wie oft war ein Garten, eine bl\u00fchende Wiese die Festfreude des Bauern wegen der Hoffnung auf eine reiche Ernte und die vielen sch\u00f6nen Fr\u00fcchte, die er ernten sollte.<br \/>\nAber es gen\u00fcgte ein Nebel, um die B\u00e4ume zu entlauben und alle Fr\u00fcchte abfallen zu lassen, eine etwas frostige Luft, um das bl\u00fchende Feld in Trauer zu kleiden, schwarz werden und verderben zu lassen und den armen Bauern zu betr\u00fcben!<br \/>\nWenn die Luft gut ist, teilt sie das Leben des Guten mit, ist sie schlecht, teilt sie das Leben des Schlechten und den Tod selbst mit. Die Ausstr\u00f6mungen der Luft kann man, wenn sie gut ist, Leben nennen, ist sie schlecht, kann man sie Tod f\u00fcr die armen Gesch\u00f6pfe nennen.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich in meinem \u00f6ffentlichen Leben litt, als sich Blinde, Stumme, Leprakranke usw. vor Mir zeigten, da Ich in ihnen alle Ausd\u00fcnstungen des menschlichen Willens erkannte.<br \/>\nIch sah, wie der Mensch ohne meinen Willen in der Seele und im K\u00f6rper verunstaltet wird, weil nur mein FIAT die Kraft hat, unsere Werke so unversehrt, frisch und sch\u00f6n zu bewahren, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen sind.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 7. Juli 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Es ist immer ein r\u00fchrendes Schauspiel, um Dich Blinde, Stumme, Taube, Kr\u00fcppel, Lahme, Auss\u00e4tzige zu sehen. All dieses menschliche Elend durchbohrt Dein G\u00f6ttliches Herz und l\u00e4sst Es erschaudern.<br \/>\nO wie bricht Dir das Herz, jene menschliche Natur in Elend verwandelt zu sehen, die so sch\u00f6n und so vollkommen aus Deinen sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervor gegangen ist! Es ist der vom rechten Weg abgekommene Wille, der, indem er seine schlimmsten Wirkungen hervorbringt, die Menschheit so ungl\u00fccklich macht.<br \/>\nIch flehe Dich an, meine Liebe, gib, dass Dein Fiat zur\u00fcckkehre, um mitten unter uns zu regieren und schlage die Ungl\u00fcckseligkeit in die Flucht, die der menschliche Wille verursacht hat!<br \/>\nIch lasse mein \u201eIch liebe Dich\u201c in dem Akt flie\u00dfen, durch den Du den Blinden die Sicht verschaffst, damit alle Menschen die Kenntnis Deines G\u00f6ttlichen Willens erlangen.<br \/>\nWie viele Blinde gibt es, die Deinen G\u00f6ttlichen Willen nicht bemerken! O, wie bitte ich Dich von Herzen, allen die Gnade zu gew\u00e4hren, Deinen Heiligsten Willen zu erkennen und zu befolgen!<br \/>\nIch sehe, meine Liebe, dass Du mit der Kraft Deiner Stimme den Tauben das Geh\u00f6r schenkst.<br \/>\nMein \u201eIch liebe Dich\u201c flie\u00dft im Ton Deines Befehls und bittet Dich, den vielen, die Deinem G\u00f6ttlichen Willen gegen\u00fcber taub sind, das Geh\u00f6r wiederherzustellen.<br \/>\nDu l\u00f6st den Stummen die Zunge, und ich &#8211; niedergeworfen zu Deinen F\u00fc\u00dfen &#8211; umfasse Deine Knie und flehe Dich an, die Zungen zu l\u00f6sen, die Dein G\u00f6ttliches Fiat nicht auszusprechen wissen, damit alle Menschen ohne Unterschied die Sprache Deines anbetungsw\u00fcrdigen Willens sprechen. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Siebzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben h\u00f6ren und die Stummen sprechen\u201c (Mk 7, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich folgte dem G\u00f6ttlichen Willen in seinen Akten, und mein geliebter Jesus folgte mir mit seinem Blick, um zu beobachten, ob ich alle seine Werke besuchte, und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich schaue gerade, ob du alle meine Hoheitsgebiete aufsuchst. Du musst wissen, dass die Sch\u00f6pfung mein Territorium ist, die Erl\u00f6sung beinhaltet hinzugef\u00fcgte Territorien.<br \/>\nJa, meine Kindheit, meine Tr\u00e4nen und Wimmern als Kleinkind, meine Gebete, meine Werke, meine Schritte, mein verborgenes und \u00f6ffentliches Leben sind ebenso viele R\u00e4ume von Mir, die Ich in meinen Territorien errichtete.<br \/>\nEs gibt nichts, was Ich tat, und kein Leid, das Ich litt, das Ich nicht dazu benutzte, um die Grenzen der g\u00f6ttlichen Hoheitsgebiete auszudehnen und sie dann den Gesch\u00f6pfen zu schenken.<br \/>\nNun beobachte Ich jeden Tag, ob wenigstens die kleine Tochter meines Willens alle meine Gebiete aufsucht und in jedes meiner Zimmer eintritt. Wenn Ich dich deinen Rundgang beginnen sehe, um die Sonne zu besuchen, die Sterne, den Himmel, das Meer und alle geschaffenen Dinge, f\u00fchle Ich, dass meine Territorien, die Ich mit so viel Liebe gemacht und den Gesch\u00f6pfen gegeben habe, nicht verlassen sind.<br \/>\nEs gibt wenigstens einen, der sie besucht, und wenn er sie besucht, bedeutet es, dass er sie liebt und das Geschenk angenommen hat. So warte Ich mit Sehnsucht darauf, dass du deine Besuche in Betlehem fortsetzt, wo Ich geboren wurde, dass du meine Tr\u00e4nen aufsuchst, meine Leiden, meine Schritte, meine Werke, die Wunder, die Ich tat, die Sakramente, die Ich einsetzte, meine Passion, mein Kreuz, mit einem Wort, alles.<br \/>\nIch mache dich aufmerksam, wenn dir etwas entgeht, damit du deinen kleinen Besuch machst, und sei es nur wie im Vor\u00fcbergehen. O, wie bin Ich gl\u00fccklich, dass meine Zimmer alle besucht werden!<br \/>\nMeine Tochter, welch ein Schmerz ist es, zu geben und daf\u00fcr nicht anerkannt zu werden, geben zu wollen, und niemand ist da, der das Gute nimmt, das man schenken m\u00f6chte! Wei\u00dft du, was Ich tue?<br \/>\nWenn Ich dich ganz allein Runden machen sehe, um alle meine Gebiete und Zimmer zu besuchen, gebe Ich dir alle G\u00fcter, die es in ihnen gibt, sodass Ich das, was Ich den anderen geben sollte, in dir konzentriere. So gebe Ich dir alles, und du gibst Mir alles.<br \/>\nDenn um der Seele alles geben zu k\u00f6nnen, muss Ich alles in ihr finden, und sie muss, um Mir alles geben zu k\u00f6nnen, alles besitzen. Wer alles hat, hat die Fassungskraft, Mir alles zu geben und alles zu empfangen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 9. August 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59101","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}