{"id":59121,"date":"2025-02-15T12:00:50","date_gmt":"2025-02-15T11:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/6-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-6-17-20-26-2\/"},"modified":"2025-02-12T18:15:01","modified_gmt":"2025-02-12T17:15:01","slug":"6-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-617-20-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/6-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-617-20-26\/","title":{"rendered":"6. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 6,17.20-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->17Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer gro\u00dfen Schar seiner J\u00fcnger stehen, und viele Menschen aus ganz Jud\u00e4a und Jerusalem und dem K\u00fcstengebiet von Tyrus und Sidon\u2026<br \/>\n20Er richtete seine Augen auf seine J\u00fcnger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch geh\u00f6rt das Reich Gottes. 21Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.<br \/>\n22Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschlie\u00dfen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. 23Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird gro\u00df sein. Denn ebenso haben es ihre V\u00e4ter mit den Propheten gemacht.<br \/>\n24Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. 25Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. 26Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre V\u00e4ter mit den falschen Propheten gemacht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig, ihr\u2026\u201c (Lk 6,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alle leben in meinem Willen: wollten sie nicht in Ihm leben, so f\u00e4nden sie keinen Platz zum Leben. Wer aber versp\u00fcrt unser g\u00f6ttliches Leben? Wer f\u00fchlt sich von unserer Heiligkeit erf\u00fcllt? Wer erf\u00e4hrt die Freude, sich von unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden ber\u00fchrt und mit unserer Sch\u00f6nheit geschm\u00fcckt zu sehen? Wer f\u00fchlt sich in unserer Liebe gleichsam verzehrt und ertr\u00e4nkt?<br \/>\nJene Seele, die in unserem Willen leben m\u00f6chte, aber nicht jene Seelen, die sich notgedrungen durch die Erschaffung in Ihm befinden, weil ja unsere Un-ermesslichkeit alle und alles umh\u00fcllt. Diese [Seelen] erkennen Uns nicht, und sie gleichen wahren Usurpatoren unserer G\u00fcter, sind wie untreue, undankbare, missratene Kinder ihres Vaters.<br \/>\nDa sie Uns weder kennen noch lieben, finden Wir in ihnen keinen Raum, wo Wir unsere Heiligkeit und Liebe niederlegen k\u00f6nnten. Ihre Seelen sind unf\u00e4hig, unsere stets wachsende Sch\u00f6nheit aufzunehmen.<br \/>\nSie geben Uns nichts, nicht einmal die Rechte des Sch\u00f6pfers, und obwohl sie zusammen mit Uns in unserem g\u00f6ttlichen Ozean leben, sind sie weit weg von Uns. Da sie Uns nicht kennen, haben sie Schranken aufgerichtet, Tore verschlossen und die Verbindung zwischen ihnen und Uns unterbrochen.<br \/>\nDie Kenntnis ist der erste Verbindungsring zwischen ihnen und Uns. Es ist der Wunsch, in unserem Willen zu leben, der die Schranken entfernt und alle Tore auftut, damit sie in unsere Arme kommen und sich an Uns erfreuen.<br \/>\nEs ist ihre Liebe zu Uns, die Uns in Str\u00f6men unsere Liebe und unsere Gnaden ausgie\u00dfen l\u00e4sst, bis Wir sie schlie\u00dflich sogar mit unseren g\u00f6ttlichen Eigenschaften umh\u00fcllen. Ohne Erkenntnis k\u00f6nnen Wir weder etwas geben, noch k\u00f6nnen sie empfangen.<br \/>\nWer hingegen in unserem Willen lebt, kennt Uns. Sobald die Seele in Ihn eintritt, gibt sie ihrem Vater einen Kuss, umarmt Ihn und umgibt Uns mit ihrer kleinen Liebe, und Wir schenken ihr unsere Liebesmeere, und sie tauscht mit dem ganzen Himmel K\u00fcsse aus. Wir k\u00f6nnen behaupten, dass zwischen ihr und Uns, zwischen dem Himmel und der Erde, festliche Feiern er\u00f6ffnet werden.<br \/>\nWir selbst nennen sie Selig und sagen zu ihr: \u201aDu bist das gl\u00fccklichste und begl\u00fcckteste Gesch\u00f6pf, denn du lebst in unserem Willen, kennst und liebst Uns, und Wir halten dich verborgen in unserer Liebe, bedeckt mit unseren Armen und unter unserem Gnadenregen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 30. Juni 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig, ihr Armen, denn euch geh\u00f6rt das Reich Gottes\u201c (Lk 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wiederholte mir der gebenedeite Jesus den Unterschied zwischen dem Leben f\u00fcr Gott und dem Leben in Gott mit diesen Worten:<br \/>\n\u201eWenn die Seele f\u00fcr Gott lebt, kann sie Beunruhigungen und Bitterkeit unterworfen sein, sie kann unbest\u00e4ndig sein, die Last der Leidenschaften f\u00fchlen, und sich in irdische Dinge mischen.<br \/>\nDoch das Leben in Gott \u2013 nein, das ist vollkommen verschieden, denn das wichtigste, damit man sagen kann, dass eine Person in einer anderen Person lebt, ist, dass sie ihre eigenen Gedanken ablegt und jene der anderen Person annimmt, und so was ihren Stil und ihrem Geschmack betrifft, und dass sie sogar ih-ren Willen aufgibt, um den Willen der anderen anzunehmen.<br \/>\nDamit also eine Seele in der Gottheit lebt und in Ihr wohnen kann, muss sie alles ablegen, was ihr geh\u00f6rt, d.h., sich von allem l\u00f6sen, die eigenen Leiden-schaften zur\u00fccklassen; mit einem Wort, alles verlassen, um alles in Gott zu finden.<br \/>\nNun, wenn sich die Seele nicht nur gel\u00f6st hat, sondern sich tief erniedrigt hat, dann wird sie imstande sein, durch die niedrige T\u00fcr meines Herzens einzutre-ten, um in Mir zu leben, entsprechend meiner Art und von meinem eigenen Leben.<br \/>\nDenn obwohl mein Herz unermesslich ist, sodass seine Grenzen endlos sind, ist seine T\u00fcr aber \u00e4u\u00dferst niedrig, und nur jemand, der von allem losgel\u00f6st ist, kann darin eintreten.<br \/>\nDies zu Recht, denn da Ich der Heiligste bin, w\u00fcrde Ich niemals jemandem erlauben, in Mir zu leben, der meiner Heiligkeit fremd ist. Deshalb, meine Toch-ter, versuche in Mir zu leben und du wirst das Paradies im Vorhinein besitzen.\u201c<br \/>\nWer kann sagen, wie viel ich von diesem Leben in Gott verstand? Doch dann verschwand Er, und ich blieb im selben Zustand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 10. Juli 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sagte zu meinem stets liebensw\u00fcrdigen Jesus: \u201aMeine einzige Bef\u00fcrchtung ist die, dass Du mich verlassen k\u00f6nntest und Dich von mir zur\u00fcckziehst.\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine Tochter, Ich kann dich nicht verlassen, denn du denkst nicht \u00fcber dich nach, noch sorgst du dich um deinetwegen. Die Reflexionen, die pers\u00f6nlichen Sorgen, auch im Guten, sind f\u00fcr den, der Mich wahrhaft liebt, wie zahlreiche Leerr\u00e4ume, die er f\u00fcr die Liebe bildet, deshalb erf\u00fcllt mein Leben nicht die ganze Seele.<br \/>\nIch bin wie beiseitegestellt, in eine Ecke, und die Seelen geben Mir Gelegenheit, meine kleinen R\u00fcckzieher zu machen. Doch alle, die nicht \u00fcber die eigenen Sorgen nachgr\u00fcbeln und nur daran denken, Mich zu lieben, sorgen sich um Mich, und Ich erf\u00fclle sie ganz.<br \/>\nEs gibt keine Stelle in ihrem Leben, wo sie nicht das Meine finden, und wenn Ich meine kleinen R\u00fcckz\u00fcge machen wollte, w\u00fcrde Ich Mich selbst zerst\u00f6ren, was niemals der Fall sein kann.<br \/>\nMeine Tochter, wenn die Seelen das \u00dcbel der Selbst-Reflexionen kennen w\u00fcrden! Sie beugen und erniedrigen die Seele, lassen sie den Blick auf sich selbst gerichtet halten, und je mehr sie sich betrachten, umso menschlicher werden sie, je mehr sie reflektieren, umso mehr f\u00fchlen sie die Armseligkeiten und werden noch armseliger.<br \/>\nWenn die Seele aber nur an Mich denkt, Mich liebt und sich ganz Mir hingibt, wird sie aufgerichtet, und indem sie fest nur auf Mich blickt, steigt sie h\u00f6her und w\u00e4chst. Je mehr die Seelen Mich betrachten, umso g\u00f6ttlicher werden sie, je mehr sie \u00fcber Mich nachdenken, umso reicher, st\u00e4rker und mutiger f\u00fchlen sie sich.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, die Seelen, die mit meinem Wollen vereint sind und Mir erlauben, mein Leben in ihnen zu f\u00fchren und nur daran denken, Mich zu lieben, sind mit Mir vereint wie die Strahlen mit der Sonne. Wer bildet die Strahlen? Wer gibt ihnen das Leben?<br \/>\nDie Sonne; wenn die Sonne nicht f\u00e4hig w\u00e4re, Strahlen zu bilden, so k\u00f6nnte sie weder ihr Licht noch ihre W\u00e4rme ausbreiten. So helfen die Strahlen der Sonne, ihren Lauf zu machen, und versch\u00f6nern sie noch mehr.<br \/>\nSo ist es auch bei Mir: allein durch diese Strahlen, die eine Einheit mit Mir bilden, breite Ich Mich \u00fcber alle Gebiete aus und spende Licht, Gnade, W\u00e4rme, und Ich f\u00fchle Mich sch\u00f6ner, als wenn Ich diese Strahlen nicht h\u00e4tte.<br \/>\nNun, man k\u00f6nnte einen Sonnenstrahl fragen, wie viele Wege er absolviert hat, wie viel Licht und wie viel W\u00e4rme er gespendet hat. Wenn er Vernunft bes\u00e4\u00dfe, w\u00fcrde er antworten: \u201aIch will mich nicht damit aufhalten, die Sonne wei\u00df es und das gen\u00fcgt.<br \/>\nNur, wenn sie [noch] mehr Land bes\u00e4\u00dfe, dem Licht und W\u00e4rme zu spenden ist, w\u00fcrde ich sie geben, denn die Sonne, die Mir Leben verleiht, kann \u00fcberall hin gelangen.\u2019 Und wenn der Strahl reflektieren wollte, sich zu dem zur\u00fcck wenden, was er getan hat, w\u00fcrde er sich in seinem Lauf verirren und dunkel werden.<br \/>\nSo sind die Seelen, die Mich lieben: sie sind meine lebenden Strahlen, sie reflektieren nicht dar\u00fcber, was sie tun. Ihr ganzes Bestreben liegt darin, in der g\u00f6ttlichen Sonne zu bleiben.<br \/>\nWollten sie \u00dcberlegungen anstellen, w\u00fcrde es ihnen ergehen wie dem Sonnenstrahl: sie w\u00fcrden viel verlieren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 2. September 1912)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden\u201c (Lk 6,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hielt die Stunde der Passion, in der meine schmerzensreiche Mutter ihren toten Sohn in ihre Arme nahm und Ihn ins Grab legte. In meinem Inneren sag-te ich: \u201eMeine Mama, zusammen mit Jesus lege ich alle Seelen in deine Arme, damit du sie alle als deine Kinder anerkennst und jede einzelne Seele in dein Herz einschreiben und sie in die Wunden Jesu legen m\u00f6gest.<br \/>\nSie sind die Kinder deines unermesslichen Schmerzes, und dies gen\u00fcgt, damit du sie erkennst und liebst. Und ich m\u00f6chte alle Generationen in den H\u00f6chsten Willen legen, damit niemand fehlt, und im Namen aller bringe ich Dir Trost, Mitleid und g\u00f6ttliche Linderung dar.\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich so betete, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn du w\u00fcsstest, welche Speise es war, mit der meine schmerzensreiche Mutter alle diese Kinder ern\u00e4hrte!\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eWas war es, o mein Jesus?\u201d<br \/>\nEr erwiderte: \u201eDa du meine Kleine bist, von Mir f\u00fcr die Sendung meines Wollens auserw\u00e4hlt, und in diesem FIAT lebst, in dem du erschaffen wurdest, will Ich dich die Geschichte meines Ewigen Wollens wissen lassen, seine Freuden und seine Schmerzen, seine Wirkungen, seinen unermesslichen Wert, was Er tat, was Er empfing, und wer sich seine Verteidigung zu Herzen nahm.<br \/>\nDie Kleinen h\u00f6ren Mir aufmerksamer zu, da ihr Geist nicht mit anderen Dingen angef\u00fcllt ist; sie sind wie leer an allem, und wenn man ihnen andere Speise geben m\u00f6chte, f\u00fchlen sie Ekel, denn da sie klein sind, sind sie gewohnt, nur die Milch meines Willens zu sich zu nehmen, der sie mehr als eine liebende Mutter an seiner g\u00f6ttlichen Brust h\u00e4lt, um sie \u00fcberreichlich zu ern\u00e4hren.<br \/>\nUnd sie bleiben mit offenen M\u00fcndchen in Erwartung der Milch meiner Lehren, und Ich am\u00fcsiere Mich ganz k\u00f6stlich\u2026. O, wie sch\u00f6n ist es, sie zu sehen, wie sie bald l\u00e4cheln, bald sich freuen, bald weinen, wenn sie Mich die Geschichte meines Willens erz\u00e4hlen h\u00f6ren!\u201d<br \/>\nAlso, der Ursprung meines Willens ist ewig; nie trat der Schmerz in Ihn ein; unter den G\u00f6ttlichen Personen war dieser Wille in h\u00f6chster \u00dcbereinstimmung, ja, Er war vielmehr nur ein einziger.<br \/>\nIn jedem Akt, den Er hervorbrachte, sowohl ad intra als auch ad extra, verschaffte Er Uns unendliche Freuden, neues Gl\u00fcck, unermessliche Wonne, und als Wir den ganzen Bau der Sch\u00f6pfung hervorbringen wollten, wie viel Ehre, Ruhm und Harmonien erwies Er Uns nicht!<br \/>\nAls das FIAT ausstr\u00f6mte, verbreitete dieses FIAT unsere Sch\u00f6nheit, unser Licht, unsere Macht, Ordnung, Harmonie, Liebe, Heiligkeit, kurzum, alles, und Wir wurden durch unsere eigenen Tugenden verherrlicht, da Wir mittels unseres FIAT die Bl\u00fcte unserer Gottheit im ganzen Universum angedeutet sahen.<br \/>\nUnser Wille blieb [da] nicht stehen, sondern wollte, von Liebe angeschwollen, den Menschen erschaffen. Du kennst seine Geschichte, deshalb gehe Ich weiter. Gerade er war es, der meinem Willen den ersten Schmerz bereitete: der Mensch suchte Den mit Bitterkeit zu erf\u00fcllen, Der ihn so liebte und ihn gl\u00fccklich gemacht hatte.<br \/>\nMein Wille weinte, mehr als eine z\u00e4rtliche Mutter ihren verkr\u00fcppelten und blinden Sohn beweint, nur weil er sich vom Willen der Mutter zur\u00fcckgezogen hatte. Mein Wille wollte der erste Handelnde (Darsteller) im Menschen sein, nur deswegen, weil Er ihm neue \u00dcberraschungen der Liebe, der Freude, der Seligkeit, des Lichtes, der Reicht\u00fcmer bereiten wollte; Er w\u00fcnschte stets zu geben, und deshalb wollte Er handeln.<br \/>\nDoch der Mensch wollte seinen eigenen Willen tun und brach mit dem G\u00f6ttlichen\u2026 H\u00e4tte er es doch nie getan! Mein Wille zog sich zur\u00fcck, und er st\u00fcrzte in den Abgrund aller \u00dcbel.<br \/>\nUm nun von neuem diese beiden Willen zu verkn\u00fcpfen, war Einer notwendig, der einen G\u00f6ttlichen Willen in sich enthielt; und da Ich, das Ewige Wort, diesen Menschen mit ewiger Liebe liebte, so beschlossen Wir im Rat der Drei G\u00f6ttlichen Personen, dass Ich menschliches Fleisch annehme, um zu kommen, ihn zu retten und die zwei auseinander gebrochenen Willen wieder zu verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDoch wohin sollte Ich hinabsteigen? Wer sollte Jene sein, die ihr Fleisch ihrem Sch\u00f6pfer darbieten sollte? Siehe, daher erw\u00e4hlten Wir ein Gesch\u00f6pf, das kraft der vorausgesehenen Verdienste des k\u00fcnftigen Erl\u00f6sers von der Schuld der Erbs\u00fcnde ausgenommen wurde; ihr Wille und der Unsere waren nur ein einziger.<br \/>\nDiesem himmlischen Gesch\u00f6pf, das die Geschichte unseres Willens verstand, erz\u00e4hlten Wir wie einem kleinen Kind alles: den Schmerz unseres Willens, und wie der undankbare Mensch durch die Abspaltung seines Willens von Unserem, unseren Willen in den G\u00f6ttlichen Kreis eingeschr\u00e4nkt hatte, und Ihn gleichsam in seinen Pl\u00e4nen hemmte und Ihn daran hinderte, dass Er ihm seine G\u00fcter mitteilen k\u00f6nne und den Zweck, wof\u00fcr der Mensch geschaffen worden war.<br \/>\nZu geben hei\u00dft f\u00fcr Uns, Uns selbst und den gl\u00fccklich zu machen, der von Uns empf\u00e4ngt; es bedeutet, [den anderen] zu bereichern, ohne selbst arm zu werden; es bedeutet, das zu geben, was Wir von Natur aus sind, um dies durch die Gnade im Gesch\u00f6pf zu bilden, und hei\u00dft, aus Uns herauszugehen, um zu geben, was Wir besitzen\u2026.<br \/>\nBeim Geben findet unsere Liebe ein Ventil, um sich zu ergie\u00dfen und feiert unser Wille ein Fest! Wenn Wir nicht geben k\u00f6nnten, wozu w\u00fcrden Wir dann die Sch\u00f6pfung machen?<br \/>\nSo war allein die Unm\u00f6glichkeit, unsere Kinder, unsere geliebten Abbilder beschenken zu k\u00f6nnen, wie eine Trauerzeit f\u00fcr unseren H\u00f6chsten Willen; unser Wille gab seinem Kummer Ausdruck, blo\u00df weil Er den Menschen ohne Verbindung mit unserem Wollen, die der Mensch unterbrochen hatte, wirken, sprechen und gehen sah, und weil jene Str\u00f6me von Gnade, Licht, Heiligkeit, Wissenschaft usw., die zu ihm hin flie\u00dfen sollten, wenn er mit Uns gewesen w\u00e4re, es [jetzt] aber nicht konnten.<br \/>\nJeder Akt des Gesch\u00f6pfes war ein Schmerz f\u00fcr Uns, da Wir diesen Akt leer an g\u00f6ttlichem Wert erblickten, der Sch\u00f6nheit und der Heiligkeit beraubt und unseren Akten ganz un\u00e4hnlich.<br \/>\nO, wie verstand die himmlische Kleine diesen unseren h\u00f6chsten Schmerz und das gro\u00dfe \u00dcbel f\u00fcr den Menschen, als er sich aus unserem Willen zur\u00fcckzog! Wie oft weinte sie hei\u00dfe Tr\u00e4nen \u00fcber unseren Kummer und das gro\u00dfe Ungl\u00fcck des Menschen!<br \/>\nDa sie Furcht empfand, wollte sie ihrem Willen auch nicht einen einzigen Akt des [eigenen] Lebens zugestehen; so blieb sie klein, weil ihr Wille kein Leben in ihr hatte \u2013 wie h\u00e4tte sie erwachsen werden k\u00f6nnen?<br \/>\nDoch was sie nicht tat, bewirkte unser Wille: Er lie\u00df sie ganz sch\u00f6n, heilig und g\u00f6ttlich heranwachsen und bereicherte sie so sehr, dass Er sie zur Gr\u00f6\u00dften unter allen Gesch\u00f6pfen machte. Sie war ein Wunder unseres Willens, ein Wunder an Gnade, Sch\u00f6nheit und Heiligkeit.<br \/>\nDoch sie blieb stets klein, sodass sie nie von unseren Armen herabstieg, und da sie sich unsere Verteidigung zu Herzen nahm, vergalt sie alle schmerzvollen Akte des H\u00f6chsten Willens.<br \/>\nNicht nur war sie ganz in der Ordnung meines Willens, sondern sie machte sich alle Akte der Seelen zu eigen, und indem sie unseren, von ihnen zur\u00fcckgewiesenen Willen ganz in sich absorbierte, leistete sie Ihm Wiedergutmachung und liebte Ihn, und da sie Ihn in ihrem jungfr\u00e4ulichen Herzen wie in Verwahrung hielt, bereitete sie die Speise unseres Willens f\u00fcr alle Seelen.<br \/>\nSiehst du nun, mit welcher Speise diese \u00fcber alles liebevolle Mutter ihre Kinder ern\u00e4hrt? Es kostete sie ihr ganzes Leben, unerh\u00f6rte Leiden und selbst das Leben ihres eigenen Sohnes, dass sie in sich den \u00fcberreichen Vorrat der Speise meines Willens anlegte, um sie bereitzuhalten, all ihre Kinder als z\u00e4rtliche und liebende Mutter damit zu ern\u00e4hren.<br \/>\nSie h\u00e4tte ihre Kinder nicht mehr lieben k\u00f6nnen! Im Geben dieser Speise erreichte ihre Liebe den h\u00f6chsten Grad. Daher ist unter den vielen Titeln, die sie besitzt, der sch\u00f6nste, den man ihr geben kann: \u201aMutter und K\u00f6nigin des G\u00f6ttlichen Willens\u2018.<br \/>\nNun, meine Tochter, wenn meine Mama dies f\u00fcr das Werk der Erl\u00f6sung getan hat, so musst auch du es f\u00fcr das Werk des FIAT VOLUNTAS TUA tun. Dein Wille darf kein [eigenes] Leben mehr in dir haben; indem du dir in meinem Willen alle Akte einer jeden Seele zu eigen machst, hinterlegst du sie in dir selbst; und w\u00e4hrend du im Namen aller meinem Willen vergiltst, wirst du in dir die ganze n\u00f6tige Speise bereiten, um alle Geschlechter mit der Speise meines Willens zu ern\u00e4hren.<br \/>\nJedes weitere Wort, jede zus\u00e4tzliche Wirkung, jede weitere Kenntnis von Ihm wird ein weiterer Wohlgeschmack sein, den sie in dieser Speise finden, sodass sie diese mit Begierde essen werden.<br \/>\nAlles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen sage, wird ihren Appetit anregen und bewirken, dass sie keine andere Speise [als die meines Willens] zu sich nehmen, sogar um den Preis eines jeglichen Opfers\u2026.<br \/>\nWenn von einer Speise gesagt wird, dass sie gut ist, die Kr\u00e4fte wiederherstellt, die Kranken heilt, alle Wonnen enth\u00e4lt, ja sogar Leben und Gl\u00fcckseligkeit verleiht und sch\u00f6n macht, wer w\u00fcrde nicht jedes Opfer bringen, um diese Speise zu sich zu nehmen?<br \/>\nSo wird es auch mit meinem Willen sein. Damit er geliebt und ersehnt wird, muss man Ihn kennen. Sei daher aufmerksam und nimm in dir diesen Vorrat meines Willens auf, damit du wie eine zweite Mutter die Speise f\u00fcr unsere Kinder bereiten kannst \u2013 so wirst du meine Mama nachahmen.<br \/>\nEs wird auch dich viel kosten, doch im Hinblick auf meinen Willen wird dir jegliches Opfer wie nichts erscheinen. Mache es wie die Kleinen, steige nie von meinen Armen herab, und Ich werde fortfahren, dir die Geschichte meines Willens zu erz\u00e4hlen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 24. November 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner und armer Wille f\u00fchlt das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis nach dem G\u00f6ttlichen Willen. Ohne Ihn bin ich wie ausgehungert, ohne Kraft, W\u00e4rme und Leben, ja ich erleide in jedem Augenblick den Tod, denn wenn Er mir fehlt, gibt es niemanden, der Ihn ersetzen und sein Leben in mir n\u00e4hren k\u00f6nnte.<br \/>\nDarum wiederhole ich: \u201aIch bin hungrig, komm, o G\u00f6ttlicher Wille und schenke mir dein Leben, um mich mit Dir zu s\u00e4ttigen, sonst sterbe ich.\u2019 Als ich so nach der Empfindung der F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Willens in mir schmachtete, wiederholte mein guter Jesus seinen kurzen Besuch und sprach voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, dein Schmachten, dein Hunger, das \u00e4u\u00dferste Verlangen, in jedem Augenblick das Leben meines Willens zu versp\u00fcren, sind Wunden f\u00fcr mein Herz und liebevolle Risse, die Mir Gewalt antun und Mich eilends zu dir hinziehen, damit Ich das Leben meines Willens in dir wachsen lasse.<br \/>\nWisse, sobald die Seele meinen Willen tun will, um in Ihm zu leben und seine Akte in Ihm zu tun, ruft sie ihren Sch\u00f6pfer. Dieser f\u00fchlt sich von der Macht seines eigenen Willens in der Seele herbeigerufen, der Er weder widerstehen, noch sie im Geringsten hinausz\u00f6gern kann.<br \/>\nVielmehr lassen Wir, da Wir Uns niemals an Liebe \u00fcbertreffen lassen, der Seele, wenn sie Uns ruft, nicht die Zeit Uns zu rufen, sondern Wir selbst rufen sie; und sie eilt in unser G\u00f6ttliches Sein wie in ihren eigenen Mittelpunkt, wirft sich in unsere Arme und Wir dr\u00fccken sie so fest an Uns, dass Wir sie in Uns umwandeln.<br \/>\nIn dieser vollkommenen \u00dcbereinstimmung zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf ist unser Liebesfeuer so gro\u00df, dass Wir sie mit neuer und doppelt so gro\u00dfer Liebe lieben. Doch das reicht noch nicht, Wir teilen ihr unser H\u00f6chstes Sein in solcher Weise mit, dass Wir Uns [auch] selbst mit neuer und doppelter Liebe von ihr lieben lassen.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es hei\u00dft, von Gott mit neuer und doppelter Liebe geliebt zu werden, und Ihn mit neuer und verdoppelter Liebe lieben zu k\u00f6nnen! Nur in unserem Willen gibt es diese Wunder und erstaunlichen Werke.<br \/>\nGott liebt sich selbst im Gesch\u00f6pf; alles geh\u00f6rt Ihm, daher ist es kein Wunder, dass Er seine stets neue Liebe ins Spiel bringt, sie verdoppelt, verhundertfacht, so viel Er will, und der Seele die Gnade schenkt, dass sie Ihn mit Seiner eigenen Liebe liebt.<br \/>\nWenn das nicht so w\u00e4re, w\u00fcrde man die gro\u00dfe Ungleichheit zwischen Gott bemerken, Der zu lieben vermag und dem [Menschen], der nicht lieben kann. So w\u00e4re das arme Gesch\u00f6pf gedem\u00fctigt, vernichtet, ohne Schwung und Liebeseinheit mit seinem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nWenn sich n\u00e4mlich zwei Wesen nicht mit gleicher Liebe lieben k\u00f6nnen, bringt die Ungleichheit tats\u00e4chlich Freudlosigkeit hervor, w\u00e4hrend unser Wille doch Einheit ist und freiz\u00fcgig dem Gesch\u00f6pf seine Liebe schenkt, um sich lieben zu lassen. Er gibt seine Heiligkeit, um es zu heiligen, seine Weisheit, damit es Gott erkenne.<br \/>\nNichts besitzt Gott, das Er nicht der Seele geben m\u00f6chte; zumal die Seele, die durch das Leben in unserem Fiat ihren eigenen Willen beiseitegestellt hat, um unserem Willen in ihren Akten Leben zu gew\u00e4hren, das kleine Leben unseres Willens in sich selbst gebildet hat, das sein Wachstum geltend macht und es ersehnt.<br \/>\nF\u00fcr dieses Wachstum gen\u00fcgt ein weiterer Akt in meinem Willen, ein Seufzer, dass die Seele ihren Hunger stille, ein totales Verlangen danach, dass mein Wille in ihrem ganzen Wesen str\u00f6me: mit all diesem kann sich die Seele ausreichende Speise beschaffen, um sich mit all dem ges\u00e4ttigt zu f\u00fchlen, was zu ihrem Sch\u00f6pfer geh\u00f6rt.<br \/>\nEs braucht dazu h\u00f6chste Aufmerksamkeit, und mein Wille wird alles n\u00f6tig tun, um sein Leben in der Seele heranzubilden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 5. Januar 1936)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59121\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}