{"id":59132,"date":"2025-02-15T00:00:35","date_gmt":"2025-02-14T23:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-81-10\/"},"modified":"2025-02-14T10:23:11","modified_gmt":"2025-02-14T09:23:11","slug":"samstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-81-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-5-woche-im-jahreskreis-mk-81-10\/","title":{"rendered":"Samstag der 5. Woche im Jahreskreis (Mk 8,1-10)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jenen Tagen waren wieder einmal viele Menschen um Jesus versammelt. Da sie nichts zu essen hatten, rief er die J\u00fcnger zu sich und sagte: 2Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen.<br \/>\n3Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weither gekommen. 4Seine J\u00fcnger antworteten ihm: Woher soll man in dieser unbewohnten Gegend Brot bekommen, um sie alle satt zu machen?<br \/>\n5Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben. 6Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie seinen J\u00fcngern zum Verteilen; und die J\u00fcnger teilten sie an die Leute aus.<br \/>\n7Sie hatten auch noch ein paar Fische bei sich. Jesus segnete sie und lie\u00df auch sie austeilen. 8Die Leute a\u00dfen und wurden satt. Dann sammelte man die \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccke ein, sieben K\u00f6rbe voll.<br \/>\n9Es waren etwa viertausend Menschen beisammen. Danach schickte er sie nach Hause. 10Gleich darauf stieg er mit seinen J\u00fcngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen\u201c (Mk 8,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach zwei Tagen der bittersten Beraubungen meines h\u00f6chsten Gutes Jesus f\u00fchlte ich, wie Er sich in meinem Inneren bewegte. Mir schien, Ihn in meinem Inneren zu sehen, sitzend, mit dem Kopf auf einen Teil meiner Schulter gest\u00fctzt, seinen Mund dem meinen zugewendet, im Akt, mir die Worte einzugeben. Ich dr\u00fcckte Ihn an mich und machte mich bereit, Ihm zuzuh\u00f6ren, gab mich Ihm ganz hin.<br \/>\nDann schien Er mir zu sagen: \u201eMeine Tochter, mein Wille ist mehr als Nahrung. Die Speise gibt dem K\u00f6rper Kraft, gibt ihm W\u00e4rme, vermehrt das Blut, belebt die Intelligenz, wenn sie matt ist, bringt Schwung in alle Glieder und dr\u00e4ngt das Gesch\u00f6pf zu neuen Werken und Opfern.<br \/>\nWenn jemand jedoch mit leerem Magen bleibt und seinem Leib nicht die n\u00f6tige Speise gibt, ist er schwach, kalt, blutarm, die Intelligenz l\u00e4sst nach, er ist in allen Gliedern entkr\u00e4ftet, was zur Schwermut f\u00fchrt und ihn dazu treibt, nichts zu tun, ohne Lust, sich in irgendetwas zu opfern.<br \/>\nDer \u00e4rmste, er f\u00fchlt, wie in seiner ganzen Person das Leben fehlt; das ist so wahr, dass, wenn eine Krankheit f\u00fcr den Menschen t\u00f6dlich ist, er die Nahrung aufgibt, und indem er die Speise aufgibt, er sich f\u00fcr den Tod bereitet.<br \/>\nDa also die Ewige Weisheit beschlossen hatte, dass auch die Seele ihre Speise habe, wurde ihr der H\u00f6chste Wille als k\u00f6stliche Speise zugeteilt. Wer also diese Speise zu sich nimmt, ist stark im Tun des Guten und wie eingetaucht in die Liebe zu seinem Gott. Diese Nahrung vermehrt das g\u00f6ttliche Blut, um das Leben Gottes in der Seele wachsen zu lassen.<br \/>\nWie die Sonne spiegelt sie sich in ihrem Intellekt wider, um sie ihren Sch\u00f6pfer erkennen zu lassen und Ihm \u00e4hnlich zu machen. Sie bringt die ganze Seele in Schwung, um alle Tugenden zu kr\u00e4ftigen, und dr\u00e4ngt sie zu neuen Arbeiten und unerh\u00f6rten Opfern.<br \/>\nDie Speise meines Willens gibt sich jeden Augenblick, bei jedem Atemzug, bei Tag und Nacht, in jeder Angelegenheit und so oft man will; und man muss auch nicht \u2013 wie bei der Nahrung f\u00fcr den Leib \u2013 bef\u00fcrchten, dass sie, wenn man [zu]viel davon nimmt, schadet und sogar Krankheiten erzeugt. Nein, nein, je mehr man davon nimmt, umso mehr st\u00e4rkt und erhebt sie die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit ihrem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nMan kann immer den Mund offenhalten und diese himmlische Speise meines Willens einnehmen. Das genaue Gegenteil gilt f\u00fcr die, welche diese Speise nicht nehmen; wer sie \u00fcberhaupt nicht zu sich nimmt, der bereitet sich sozusagen darauf vor, auf ewig zu sterben. Wer sie selten isst, ist schwach und unbest\u00e4ndig im Guten, kalt in der Liebe, arm an g\u00f6ttlichem Blut, sodass das g\u00f6ttliche Leben in ihm gleichsam blutarm heranw\u00e4chst.<br \/>\nDas Licht in seinem Intellekt ist derart sp\u00e4rlich, dass er wenig oder nichts von seinem Sch\u00f6pfer wei\u00df, und da er Ihn nicht kennt, ist er so weit entfernt von der \u00c4hnlichkeit mit Ihm, wie weit er von der Speise seines Willens entfernt ist.<br \/>\nEr ist ohne Schwung im Tun des Guten, da er keine ausreichende Nahrung hat, bald rei\u00dft ihm die Geduld, bald fehlt ihm die N\u00e4chstenliebe, bald die Lossch\u00e4lung von allem, sodass die armen Tugenden also wie abgew\u00fcrgt und ohne die ausreichende Speise meines Willens sind.<br \/>\nAch, wenn man eine Seele sehen k\u00f6nnte, die dieser himmlischen Speise beraubt ist! Es w\u00e4re zum Weinen, so zahlreich sind die Armseligkeiten und die Abscheulichkeiten, mit denen sie bedeckt ist. Noch bemitleidenswerter ist jedoch ein Mensch, der die k\u00f6rperliche Speise entbehrt, weil ihm oft die Mittel daf\u00fcr fehlen.<br \/>\nDie Speise meines Willens aber schenkt sich kostenlos, deshalb verdient, wer sie nicht nimmt, die Verdammung, und die Verdammung bereitet sich die Seele selbst, da sie die Speise zur\u00fcckgewiesen hat, die ihr das Leben geben wollte.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 17. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine gewohnte Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT fort. W\u00e4hrend ich seinen Akten folgte, sah ich eine Menge Leute, die alle von kleiner Gestalt waren \u2013 schlecht ern\u00e4hrt, kr\u00e4nklich, rachitisch und einige mit Wunden.<br \/>\nIn dieser Menge konnte man weder kindliche Frische, noch die Sch\u00f6nheit jugendlichen Alters, noch die W\u00fcrde des reifen Menschen entdecken. Sie erschienen wie eine Ansammlung von Leuten ohne Ordnung, nicht gut gen\u00e4hrt, ausgehungert, und wenn sie a\u00dfen, wurden sie nie satt.<br \/>\nWie viel Mitleid erregte diese gro\u00dfe Menge, welche fast die ganze Welt zu sein schien! Ich wusste nicht, wer sie waren, noch die Bedeutung ihres Wesens \u2013 dass niemand von ihnen zur rechten Statur herangewachsen war.<br \/>\nDa trat mein geliebter Jesus seufzend aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, welch ungl\u00fcckliche Menschenmenge! Diese sind nichts anderes als jene vielen, die das v\u00e4terliche Erbe verlassen haben, das ihnen ihr Himmlischer Vater gegeben hat.<br \/>\nArme Kinder, ohne v\u00e4terliches Erbe! Sie besitzen weder ihre L\u00e4ndereien, wo sie sicher leben k\u00f6nnten, noch haben sie genug Nahrung, um sich zu ern\u00e4hren, und sind gen\u00f6tigt, von Diebstahl und Raub und von substanzlosen Speisen zu leben.<br \/>\nDaher ist es f\u00fcr sie recht schwierig, zur rechten Gestalt heranzuwachsen, da ihre Glieder nicht kr\u00e4ftig genug sind, um sich zu entwickeln. So sind sie rachitisch, schwach, am Verhungern, ohne je satt zu werden.<br \/>\nAlles, was sie zu sich nehmen, ist ihrem Wachstum nicht zutr\u00e4glich, da es keine passenden und ihnen zugedachten Speisen sind, und auch nicht zu ihrem Erbe geh\u00f6ren.<br \/>\nMeine Tochter, das Erbe, das mein Himmlischer Vater diesen Menschen gegeben hatte, war mein G\u00f6ttlicher Wille. In Ihm sollten sie [ad\u00e4quate] Speise finden, um zur rechten Gestalt heranzuwachsen, balsamische Luft, um gesund und stark zu werden, und die ihrem Gesicht eine kindliche Frische, die Sch\u00f6nheit des Jugendalters und die W\u00fcrde eines reifen Menschen einpr\u00e4gen sollte.<br \/>\nNichts Gutes gab es in diesem Erbe, wor\u00fcber der Mensch nicht Besitzer sein sollte. Er sollte alle G\u00fcter, die er wollte, zu seiner Verf\u00fcgung haben, in der Seele und im Leib. Als der Mensch das Erbe meines G\u00f6ttlichen Willens verlie\u00df, fand er die Dinge nicht mehr zu seiner Verf\u00fcgung und war nicht mehr Herr, sondern Diener und gezwungen, von M\u00fchsalen zu leben.<br \/>\nWie kann er dann zur rechten Gestalt heranwachsen? Deshalb erwarte Ich mit so viel Liebe die vielen, die in unserem Erbe des G\u00f6ttlichen FIAT leben sollen.<br \/>\nDieses Erbe wird Uns sch\u00f6ne Menschen mit richtigen Proportionen heranbilden, sch\u00f6n und frisch, die sich mit nahrhaften Speisen ern\u00e4hren, sodass sie stark und voll entwickelt sein werden und den ganzen Ruhm unseres sch\u00f6pferischen Werkes ausmachen.<br \/>\nUnser Kummer ist gro\u00df, wenn Wir diese ungl\u00fcckliche und entstellte Schar ansehen, und voll Schmerz wiederholen Wir: \u2018Ach, unser Werk kam nicht schwach aus unseren H\u00e4nden hervor, ohne Sch\u00f6nheit und Frische, sondern sein blo\u00dfer Anblick erf\u00fcllte Uns mit Liebe, ja entz\u00fcckte Uns, so sch\u00f6n war es.\u2019<br \/>\nBei diesen Worten schwillt unsere Liebe an, m\u00f6chte nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und unseren G\u00f6ttlichen Willen auf den Weg senden, damit Er unter den Gesch\u00f6pfen herrsche und unser Werk so sch\u00f6n und grazi\u00f6s wiederherstelle, wie es aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 6. Januar 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Ich f\u00fchle mich stets wie ein kleines Atom, das in seinen Akten auf und ab wandert, um sein und mein Leben in seinen Akten zu finden.<br \/>\nMein Atom bleibt nicht stehen, sondern l\u00e4uft und eilt stets, da ich sehr danach verlange, im Fiat das Leben zu finden! Ohne sein Leben sp\u00fcre ich, dass ich nicht leben kann, und ohne seine Akte bin ich wie ausgehungert.<br \/>\nSo muss ich mich eilends auf die Suche nach Leben und Nahrung machen, zumal mich der G\u00f6ttliche Wille ja mit unbeschreiblicher Liebe in seinen Akten erwartet, um seiner kleinen Tochter Nahrung zu reichen\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 6. Februar 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, unsere h\u00f6chste G\u00fcte begn\u00fcgte sich nicht damit, den Menschen zu lieben und ihm das ganze Universum zur Verf\u00fcgung zu stellen, sondern Wir wollten unserer intensiven Liebe freien Lauf lassen.<br \/>\nDaher gaben Wir ihm unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften als Nahrung f\u00fcr seine Seele und n\u00e4hrten ihn mit unserer Macht, Weisheit, G\u00fcte, Liebe, Heiligkeit und St\u00e4rke als einer himmlischen und g\u00f6ttlichen Speise.<br \/>\nWann immer also der Mensch zu Uns kam, tischten Wir ihm unsere himmlische Tafel auf, um ihn zu n\u00e4hren und zu s\u00e4ttigen. Nichts vereint und gleicht sich dem Gesch\u00f6pf mehr an als die Speise, die schlie\u00dflich sogar zu seinem Blut, Wachstum und Leben, zu seiner W\u00e4rme und Kraft wird.<br \/>\nDaher machte sich unsere Gottheit, die das Gesch\u00f6pf mit unseren g\u00f6ttlichen Eigenschaften n\u00e4hren wollte, zu W\u00e4rme, Kraft, Wachstum und Leben des Gesch\u00f6pfs. Doch das gen\u00fcgte Uns noch nicht.<br \/>\nDiese Speise lie\u00df, wenn sie eingenommen und verdaut wurde, die Seele nicht nur ganz sch\u00f6n und heilig heranwachsen, sondern lie\u00df auch das Leben Gottes in ihr zunehmen.<br \/>\nF\u00fcr dieses g\u00f6ttliche Leben ist ja keine menschliche Speise angemessen, sondern es braucht seine eigene g\u00f6ttliche Nahrung, um tief im Inneren der Seele heranzuwachsen und sein eigenes Leben zu bilden.<br \/>\nKann es also eine gr\u00f6\u00dfere Liebe, eine vertrautere und unzertrennlichere Einheit geben, als wenn Wir unser g\u00f6ttliches Sein, unsere unermesslichen und unendlichen Eigenschaften als Speise zur Verf\u00fcgung stellen, damit die Seele Uns immer \u00e4hnlicher werde?<br \/>\nUnd ihr die Speise reichen, damit Wir in ihrer Seele nicht hungrig bleiben, und sie sagen kann: \u201aGott n\u00e4hrt meine Seele, und ich n\u00e4hre daf\u00fcr mit der Speise, die Er mir gibt, sein Leben und lasse es in mir wachsen\u2019?<br \/>\nDie Liebe ist erst dann zufrieden, wenn sie sagen kann: \u201aDu hast mich geliebt, und ich habe dich geliebt; was du f\u00fcr mich getan hast, habe ich f\u00fcr dich getan.\u2019 Da Wir aber wissen, dass Uns das Gesch\u00f6pf nie gleichkommen kann, geben Wir von dem Unsrigen, und so gleichen sich beide Seiten aus.<br \/>\nUnd Wir sind beide zufrieden und gl\u00fccklich; die wahre Liebe ist n\u00e4mlich dann erst gl\u00fccklich und befriedigt, wenn sie sagen kann: \u201aWas dein ist, ist mein.\u2019<br \/>\nUnd glaube nicht, dass dies nur beim ersten Menschen so war \u2013 nein, was Wir einmal tun, tun Wir immer und stehen immer noch ganz den Seelen zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nWann immer sich die Seele mit unserem Willen vereint, ihren eigenen Willen in unserem verliert und Ihn herrschen l\u00e4sst, macht sie quasi ebenso viele Besuche bei unserem H\u00f6chsten Sein. Werden Wir sie dann hungrig fortschicken?<br \/>\nAch nein, Wir n\u00e4hren sie nicht nur, sondern geben ihr von dem Unsrigen, damit sie gen\u00fcgend Speise f\u00fcr das von Uns gew\u00fcnschte Wachstum habe und keine n\u00f6tigen Mittel fehlen, dass unser Leben in ihr stets zunehme; zumal von unserer Seite nie etwas fehlen kann, sondern Wir stets \u00fcberreichlich geben. Wenn etwas fehlt, liegt es immer am Gesch\u00f6pf, nie an Uns.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 19. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Doch alle Worte Jesu konnten mich nicht g\u00e4nzlich beruhigen. Bei seiner Rede war der Friede zur\u00fcckgekehrt, aber danach begann ich wieder, mich zu beunruhigen, als ich die Geschehnisse dieser Tage erwog, die ich hier nicht erw\u00e4hnen muss.<br \/>\nEtwa zwei Tage nun hatte mein guter Jesus geschwiegen, daher f\u00fchlte ich mich am Ende meiner Kraft und \u00e4u\u00dferst schwach. Mein geliebter Jesus hatte Mitleid mit mir und sagte voller G\u00fcte:<br \/>\n\u201eMeine arme Tochter, du fastest, daher f\u00fchlst du dich am Ende deiner Kraft. Seit zwei Tagen hast du keine Speise mehr zu dir genommen, denn da du nicht im Frieden warst, konnte Ich dir nicht die Speise meiner Wahrheiten mitteilen.<br \/>\nIn der Tat, w\u00e4hrend sie die Seele n\u00e4hren, verleihen sie auch dem K\u00f6rper Kraft. Zudem h\u00e4ttest du Mich in deiner Beunruhigung weder verstanden, noch w\u00e4rst du disponiert gewesen, eine so vorz\u00fcgliche Speise aufzunehmen.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass der Friede die Pforte ist, durch welche die Wahrheiten eintreten, und er ist der erste Kuss und die Einladung seitens der Seelen, welche die Wahrheiten anh\u00f6ren und sie zu ihnen sprechen lassen m\u00f6chten.<br \/>\nW\u00fcnschst du also, dass Ich dir reichlich Speise gebe, dann kehre zu deinem friedvollen Zustand zur\u00fcck. \u00dcberdies haben in diesen Tagen deiner Unruhe, der Himmel, die Engel und Heiligen gleichsam wegen dir gezittert, weil sie wahrnahmen, wie eine ungesunde Ausstrahlung von dir ausging, die nicht zu ihnen geh\u00f6rte, daher haben alle gebetet, dass der vollkommene Friede zu dir zur\u00fcckkehre.<br \/>\nDer Friede ist das L\u00e4cheln des Himmels, die Quelle, aus der die himmlischen Freuden entspringen. Zudem ist dein Jesus nie beunruhigt, wie viel sie Mich auch beleidigen m\u00f6gen. Ich kann wirklich sagen: \u201aMein Thron ist der Friede.\u2019<br \/>\nSo will Ich auch dich ganz friedvoll, meine Tochter. Wir m\u00fcssen Uns auch in der Handlungsweise angleichen und einander \u00e4hnlich werden: Friedvoll bin Ich, friedvoll sollst du sein \u2013 sonst kann das Reich meines Willens nicht in dir errichtet werden, da es ein Reich des Friedens ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 19. Mai 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59132","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59132\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}