{"id":59197,"date":"2025-02-19T00:00:23","date_gmt":"2025-02-18T23:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-822-26\/"},"modified":"2025-02-17T23:06:51","modified_gmt":"2025-02-17T22:06:51","slug":"mittwoch-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-822-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-822-26\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 6. Woche im Jahreskreis (Mk 8,22-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->22In jener Zeit kamen Jesus und seine J\u00fcnger nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren. 23Er nahm den Blinden bei der Hand, f\u00fchrte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die H\u00e4nde auf und fragte ihn: Siehst du etwas?<br \/>\n24Der Mann blickte auf und sagte: Ich sehe Menschen; denn ich sehe etwas, das wie B\u00e4ume aussieht und umhergeht. 25Da legte er ihm nochmals die H\u00e4nde auf die Augen; nun sah der Mann deutlich. Er war geheilt und konnte alles ganz genau sehen. 26Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: Geh aber nicht in das Dorf hinein!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit kamen Jesus und seine J\u00fcnger nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren\u201c (Mk 8,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So schwamm ich weiter im Lichtmeer des G\u00f6ttlichen Fiat. Ich war gleichsam im Licht ertr\u00e4nkt, und seine Kenntnisse waren so zahlreich, dass ich wegen meiner Kleinheit nicht wusste, welche ich ergreifen oder wo ich sie hinlegen sollte, daher verschwanden sie im Licht selbst.<br \/>\nIch war \u00fcberrascht und brachte kein Wort heraus; da f\u00fcgte Jesus, mein guter Lehrer, hinzu: \u201eMeine Tochter, mein Wille sammelt alle seine Werke ein. In seinem Licht verbirgt und verteidigt Er all seine Werke und bringt sie in Sicherheit.<br \/>\nWie viel tut dieses Licht nicht, um den Menschen, das sch\u00f6nste Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde in Sicherheit zu bringen, damit er wieder sch\u00f6n und bemerkenswert werde, wie Wir ihn hervorbrachten?<br \/>\nEr nimmt die Seele in seinen Lichtscho\u00df auf und erf\u00fcllt sie mit so viel Licht, dass alle ihre \u00dcbel verschwinden. Ist sie blind, dann verleiht Er ihr die Sicht durch das Licht; ist sie stumm, schenkt Er ihr durch das Licht das Wort.<br \/>\nDas Licht erfasst die Seele von allen Seiten: es macht sie h\u00f6rend, wenn sie taub ist, richtet sie auf, wenn sie hinkt, macht sie durch das Licht sch\u00f6n, wenn sie h\u00e4sslich ist.<br \/>\nKeine Mutter tut so viel, wie mein G\u00f6ttlicher Wille, um sein Gesch\u00f6pf sch\u00f6n zu machen und wiederherzustellen. Seine Waffen sind aus Licht, da es keine Macht gibt, die das Licht nicht in sich birgt und kein Gut, das es nicht besitzt.<br \/>\nWas t\u00e4te eine Mutter nicht alles, die ein sch\u00f6nes Kind zur Welt gebracht hat, das die Mutter mit seiner Sch\u00f6nheit entz\u00fcckt und gl\u00fccklich macht? Durch einen Ungl\u00fccksfall wird nun der Sohn blind, stumm, taub und gel\u00e4hmt.<br \/>\nDie arme Mutter sieht ihren Sohn an und erkennt ihn nicht mehr. Sein erloschenes Auge kann sie nicht mehr sehen, seine silberhelle Stimme, die sie vor Freude \u00fcberraschte, wenn er Mama rief, h\u00f6rt sie nicht mehr.<br \/>\nSeine kleinen F\u00fc\u00dfe, die in ihren Scho\u00df eilten, kann er nur m\u00fchsam nachziehen. Dieser Sohn ist der durchbohrendste Schmerz f\u00fcr eine arme Mutter. Was w\u00fcrde sie nicht alles tun, wenn sie w\u00fcsste, dass ihr Kind wieder sein urspr\u00fcngliches Aussehen erhielte?<br \/>\nSie w\u00fcrde die ganze Welt umrunden, wenn sie dies erlangen k\u00f6nnte und g\u00e4be mit Freuden ihr eigenes Leben hin, wenn sie ihren Sohn nur wieder so sch\u00f6n sehen k\u00f6nnte, wie sie ihn geboren hatte.<br \/>\nDoch es liegt nicht in der Macht der armen Mutter, ihrem Sohn die erste Sch\u00f6nheit zur\u00fcckzugeben, so wird er stets ihr Kummer und der stechendste Dorn ihres Mutterherzens bleiben.<br \/>\nAuch der Mensch wurde, als er seinen Willen tat, blind, stumm und lahm. Unser Wille beweint ihn mit den Tr\u00e4nen des brennenden Lichtes unserer Liebe. Doch w\u00e4hrend die Mutter nichts f\u00fcr ihr verkr\u00fcppeltes Kind tun kann, fehlt es meinem G\u00f6ttlichen Willen nicht an Macht.<br \/>\nEr wird, z\u00e4rtlicher als eine Mutter, sein Kapital an Licht zur Verf\u00fcgung stellen, welches alle G\u00fcter und die Sch\u00f6nheit des Menschen wiederherzustellen vermag. Er ist die z\u00e4rtliche Mutter, der Liebhaber und W\u00e4chter \u00fcber das Werk seiner H\u00e4nde, das Er mehr als den teuersten Sohn zur Welt brachte.<br \/>\nEr wird nicht die ganze Welt, sondern alle Jahrhunderte durchwandern, um die machtvollen Heilmittel aus [jenem] Licht vorzubereiten und zu geben, das neu belebt, umwandelt, aufrichtet und versch\u00f6nert.<br \/>\nDann erst wird Er innehalten, wenn Er das Werk seiner Sch\u00f6pferh\u00e4nde [zur\u00fcck] in seinem m\u00fctterlichen Scho\u00df sieht, so sch\u00f6n wie es hervorgegangen ist, damit Er sich f\u00fcr das viele Leid schadlos halte und sich immerdar an ihm erfreue.<br \/>\nSind die vielen Wahrheiten \u00fcber meinen Willen etwa keine Heilmittel? Jede Mitteilung und jedes Wort von Mir ist eine Festung, die Ich um die Schw\u00e4che des menschlichen Willens baue, eine Speise, die Ich bereite, ein K\u00f6der, ein Geschmack, ein Licht, damit der Mensch das verlorene Sehverm\u00f6gen wiedererlange.<br \/>\nSei daher aufmerksam und verliere nichts von dem, was dir mein Wille mitteilt, denn zu gegebener Zeit wird alles n\u00fctzlich sein \u2013 nichts wird verlorengehen. Glaubst du, dass Er nicht \u00fcber jedes einzelne Wort von Ihm Buch f\u00fchrt? Er z\u00e4hlt alles und verliert nichts.<br \/>\nUnd wenn Er in deiner Seele seinen Lehrstuhl errichtet hat, um seine Wahrheiten zu deponieren, so hat Er sich doch den ersten Lehrstuhl in sich selbst vorbehalten, als den gr\u00f6\u00dften Schatz, der Ihm geh\u00f6rt. Solltest du also ein Ihn betreffendes Wort oder eine Mitteilung verlieren, so bewahrt Er in sich schon das Original.<br \/>\nWas n\u00e4mlich meinen G\u00f6ttlichen Willen betrifft, das besitzt unendlichen Wert und kann daher nicht dem Verlust unterworfen sein und ist es in der Tat nicht. Vielmehr bewahrt mein Wille in den g\u00f6ttlichen Archiven eifers\u00fcchtig seine Wahrheiten.<br \/>\nLerne daher auch du, eifers\u00fcchtig und wachsam zu sein, und seine heiligen Lehren wertzusch\u00e4tzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 12. Januar 1932 (2. Teil))<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa legte er ihm nochmals die H\u00e4nde auf die Augen; nun sah der Mann deutlich\u201c (Mk 8,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alles, was meine Mutter und Ich bei der Erl\u00f6sung taten, bezweckte als erstes, dass mein FIAT auf Erden regieren m\u00f6ge. Es w\u00e4re weder w\u00fcrdig noch wahre Liebe gewesen, noch gro\u00dfer Edelmut, und noch viel weniger das Wirken eines Gottes, Der Ich war, wenn Ich in die Welt gekommen w\u00e4re und den Gesch\u00f6pfen nur das Geringere h\u00e4tte geben sollen und wollen, n\u00e4mlich die Mittel, um sich zu retten \u2013 und nicht das Gr\u00f6\u00dfere, was mein Wille war.<br \/>\nMein Wille enth\u00e4lt n\u00e4mlich nicht nur die Heilmittel, sondern alle m\u00f6glichen G\u00fcter, die es im Himmel und auf Erden gibt, und nicht nur die Rettung und die Heiligkeit, sondern dieselbe Heiligkeit, die die Seele zur Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers selbst erhebt.<br \/>\nO wenn du in jedes Gebet eindringen k\u00f6nntest, in jeden Akt, jedes Wort und Leid meiner unzertrennlichen Mutter, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, das Ich mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nWenn du in jeden Tropfen meines Blutes eindringen k\u00f6nntest, in jeden meiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Schritte, Werke, Schmerzen und Tr\u00e4nen, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, Das darin die Vorherrschaft hatte, und das Ich f\u00fcr die Seelen mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend das vorrangige Ziel [Gottes bei der Sch\u00f6pfung] das FIAT war, musste sich meine G\u00fcte zum nachrangigen Zweck [der Erl\u00f6sung] herablassen. Er musste es gleichsam wie ein Lehrer machen, der, w\u00e4hrend er die h\u00f6chsten Wissenschaften besitzt und edle und erhabene, seiner w\u00fcrdige Lehren geben k\u00f6nnte, sich dazu herablassen muss, Lektionen \u00fcber das ABC [in himmlischen Dingen] zu geben.<br \/>\nDa seine Sch\u00fcler quasi alle Analphabeten sind, kann er erst nach und nach zu seinem ersten Zweck gelangen, n\u00e4mlich die Lektionen der Wissenschaft, die er besitzt, zu erteilen, um weitere Lehrer aus ihnen zu machen, die eines solchen Meisters w\u00fcrdig sind.<br \/>\nWollte sich dieser Lehrmeister nicht herablassen, Lektionen auf niedrigerem Niveau zu geben, sondern h\u00e4tte gleich seine hohe Wissenschaft gelehrt, so h\u00e4tten die Sch\u00fcler, weil Analphabeten, ihn nicht verstanden und von so viel unbekannter Wissenschaft verwirrt, ihn verlassen.<br \/>\nUnd h\u00e4tte Ich Mich nicht zu meinen Sch\u00fclern herabgelassen, w\u00e4re es Mir wie einem armen Lehrer ergangen, dem die Genugtuung versagt geblieben w\u00e4re, den Sch\u00fclern die kleinen und gro\u00dfen Sch\u00e4tze seines eigenen Wissens weitergeben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, meine Tochter, als Ich auf die Erde kam, waren die Menschen alle Analphabeten bez\u00fcglich der Dinge des Himmels. Wenn Ich zu ihnen vom FIAT sprechen h\u00e4tte wollen und vom wahren Leben in Ihm, w\u00e4ren sie unf\u00e4hig gewesen, dies zu verstehen.<br \/>\nDa die Mehrzahl von ihnen verkr\u00fcppelt, blind und krank waren und nicht wussten, wie sie sich Mir n\u00e4hern sollten, musste Ich Mich durch den Schleier meiner Menschheit herablassen, welche jenes FIAT verh\u00fcllte, das Ich ihnen schlie\u00dflich geben wollte.<br \/>\nIch musste Mich mit ihnen verbr\u00fcdern und mit allen verbinden, um die ersten Grundlagen, das ABC des H\u00f6chsten FIAT lehren zu k\u00f6nnen. Und alles, was Ich lehrte, tat und litt, diente keinem anderen Zweck, als den Weg, das Reich und die Herrschaft meines Willens vorzubereiten.<br \/>\nDies ist die gewohnte Vorgehensweise bei unseren Werken, die geringeren Dinge als vorbereitenden Akt f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Dinge zu tun. Habe Ich es bei dir nicht genauso gemacht?<br \/>\nZu Beginn habe Ich sicher nicht mit dir \u00fcber das H\u00f6chste FIAT gesprochen, noch von der H\u00f6he der Heiligkeit, die Ich dich in meinem Willen erreichen lassen wollte. Ich habe dir auch kein W\u00f6rtchen gesagt \u00fcber die gr\u00f6\u00dfere Sendung, zu der Ich dich berief, sondern behandelte dich wie ein kleines Kind, das den Gehorsam, die Liebe zum Leiden, die Lossch\u00e4lung von allen, den Tod des eigenen Ich zu lehren Mir gefiel.<br \/>\nUnd als du dich darauf eingelassen hast, freute Ich Mich, denn Ich sah in dir den Platz vorbereitet, wo Ich mein FIAT und die erhabenen Lehren, die meinen Willen betrafen, hinterlegen konnte\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59197","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59197\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}