{"id":59212,"date":"2025-02-20T00:00:52","date_gmt":"2025-02-19T23:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-827-33\/"},"modified":"2025-02-18T22:22:02","modified_gmt":"2025-02-18T21:22:02","slug":"donnerstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-827-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-827-33\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis (Mk 8,27-33)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit ging Jesus mit seinen J\u00fcngern in die D\u00f6rfer bei C\u00e4sarea Philippi. Unterwegs fragte er die J\u00fcnger: F\u00fcr wen halten mich die Menschen? 28Sie sagten zu ihm: Einige f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr Elija, wieder andere f\u00fcr sonst einen von den Propheten.<br \/>\n29Da fragte er sie: Ihr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! 30Doch er verbot ihnen, mit jemand \u00fcber ihn zu sprechen.<br \/>\n31Dann begann er, sie dar\u00fcber zu belehren, der Menschensohn m\u00fcsse vieles erleiden und von den \u00c4ltesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde get\u00f6tet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. 32Und er redete ganz offen dar\u00fcber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorw\u00fcrfe.<br \/>\n33Jesus wandte sich um, sah seine J\u00fcnger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich?\u201c (Mk 8,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen erschien mein liebensw\u00fcrdiger Jesus, umgeben von einem Licht; Er blickte mich so durchdringend an, dass ich mich vernichtet f\u00fchlte und er sprach zu mir: \u201eWer bin Ich, und wer bist du?\u201c<br \/>\nDiese Worte drangen mir bis ins Mark meiner Gebeine, und ich sah den unendlichen Abstand zwischen dem Unendlichen und dem Endlichen, zwischen dem Alles und dem Nichts. Nicht nur das, ich sah auch die Schlechtigkeit dieses Nichts, und wie es sich selbst mit Schmutz bedeckt hat.<br \/>\nEs schien mir wie ein Fisch, der im Wasser schwimmt; so schwamm meine Seele in F\u00e4ulnis, inmitten von W\u00fcrmern und vielen anderen schaudererregenden Dingen. O Gott, was f\u00fcr ein widerlicher Anblick! Meine Seele w\u00e4re gerne vor dem Anblick des dreimal heiligen Gottes geflohen, doch mit zwei weiteren Worten bindet Er mich; und diese sind: \u201eWas ist meine Liebe zu dir? Und wie vergiltst du Mir daf\u00fcr?\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend ich nun bei den ersten Worten voller Schrecken vor seiner Gegenwart fliehen wollte, fand ich mich bei diesen zweiten Worten \u2013 \u201ewas ist meine Liebe zu dir?\u201c in seine Liebe versenkt und von allen Seiten von ihr gefesselt, sodass mein Dasein also ein Erzeugnis seiner Liebe war; wenn diese Liebe endete, w\u00fcrde ich nicht l\u00e4nger existieren.<br \/>\nEs schien mir, dass die Schl\u00e4ge meines Herzens, meine Intelligenz, und sogar mein Atem, ein Erzeugnis seiner Liebe seien. Ich schwamm in ihr, und sogar wenn ich fliehen wollte, schien mir dies unm\u00f6glich, denn seine Liebe umgab mich \u00fcberall.<br \/>\nMeine Liebe schien dann wie ein kleiner Wassertropfen, der ins Meer geworfen wurde, der verschwindet und nicht mehr unterschieden werden kann. Wie viele Dinge verstand ich, doch wenn ich alles sagen wollte, w\u00fcrde es zu lang werden.<br \/>\nDann verschwand Jesus, und ich blieb ganz verwirrt zur\u00fcck. Ich sah mich voller S\u00fcnden und flehte in meinem Inneren um Vergebung und Erbarmen. Nach kurzer Zeit kam mein einziges Gut zur\u00fcck; ich f\u00fchlte mich ganz getr\u00e4nkt mit Bitterkeit und Kummer \u00fcber meine S\u00fcnden, und Er sagte mir: \u201eMeine Tochter, wenn eine Seele \u00fcberzeugt ist, dass sie B\u00f6ses tat, indem sie Mich beleidigte, versieht sie bereits den Dienst der Magdalena, die meine F\u00fc\u00dfe in ihren Tr\u00e4nen badete, sie mit Balsam salbte und mit ihrem Haar trocknete.<br \/>\nWenn die Seele beginnt, in sich hinein zu blicken und das B\u00f6se sieht, das sie getan hat, bereitet sie ein Bad f\u00fcr meine Wunden. Im Erkennen des B\u00f6sen erf\u00e4hrt sie Bitterkeit und empfindet Kummer dar\u00fcber, und so kommt sie dazu, meine Wunden mit einem ganz auserlesenen Balsam zu salben.<br \/>\nAus dieser Erkenntnis heraus will die Seele Wiedergutmachung leisten, und ihre vergangene Undankbarkeit sehend, f\u00fchlt sie die Liebe zu einem Gott in sich aufkommen, der so gut zu ihr ist, und sie w\u00fcrde ihr Leben hingeben, um ihre Liebe zu beweisen; und das sind die Haare, die sie, wie viele goldene Ketten, an meine Liebe binden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 28. Oktober 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine kleine Intelligenz wandert stets im unermesslichen Meer des G\u00f6ttlichen Willens umher und kann kaum einige Tr\u00f6pfchen von den vielen Wahrheiten und unz\u00e4hligen Sch\u00f6nheiten behalten, die zu Ihm geh\u00f6ren.<br \/>\nO, unerreichbarer, liebensw\u00fcrdiger und anbetungsw\u00fcrdiger Wille \u2013 wer wird je das \u201aAlles\u2018 wiedergeben k\u00f6nnen, das Du bist, und deine lange und ewige Geschichte zu erz\u00e4hlen verm\u00f6gen?<br \/>\nWeder Engel noch Heilige besitzen ausreichende Worte, um von Dir zu reden, und noch weniger ich, die ich die kleine Unwissende bin und \u00fcber einen so heiligen Willen nur stammeln kann. Als sich mein Geist im G\u00f6ttlichen Fiat verlor, lie\u00df sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sehen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, nur dein Jesus kann ausreichende Worte haben, um zu dir \u00fcber meinen Ewigen Willen zu sprechen, denn meiner g\u00f6ttlichen Natur nach bin Ich der Wille Selbst.<br \/>\nDoch Ich muss meine Rede[weise] einschr\u00e4nken, da deine kleine Fassungskraft nicht alles, was Ihn betrifft, erfassen, verstehen und einschlie\u00dfen kann. Und Ich muss mich damit begn\u00fcgen, dir kleine Tropfen \u00fcber Ihn zu erkennen zu geben, weil dein erschaffener Geist sein unermessliches und unerschaffenes Meer nicht fassen kann.<br \/>\nDiese Lichttr\u00f6pfchen verwandle Ich in Worte, um Mich deiner kleinen Fassungskraft anzupassen und dich somit etwas von meinem unbeschreiblichen und unmessbaren Fiat verstehen zu lassen.<br \/>\nEs gen\u00fcgt, wenn Ich dir sage, dass mein G\u00f6ttlicher Wille alles ist und alles einschlie\u00dft. W\u00fcrde nur ein Beistrich von all dem, was existiert, in Ihm fehlen, so k\u00f6nnte Er nicht das \u2018Alles\u2019 genannt werden.<br \/>\nDamit nun die Seele in mein Fiat eintreten kann, muss sie sich von allem leer machen und sich auf diesen Punkt reduzieren, dort wo ihr Sch\u00f6pfer sie aus dem Nichts gerufen und ihr die Existenz verliehen hat, [und sich auf die Weise reduzieren], wie die sch\u00f6pferische Macht meines G\u00f6ttlichen Willens sie erschuf: sch\u00f6n, leer an allem und nur vom Leben Dessen erf\u00fcllt, der sie erschaffen hatte.<br \/>\nSo wird die Seele, die sich erneut von der sch\u00f6pferischen Macht meines Fiat erf\u00fcllen l\u00e4sst, wiederum vom Licht und von der Glut meines Fiat leer gemacht.<br \/>\nUnd mein Fiat wird sie wieder so sch\u00f6n machen, wie sie aus dem Nichts hervortrat, und ihr gestatten, im \u201aAlles\u2018 meines Willens zu leben. In Ihm wird die Seele das \u2018Alles\u2019 einatmen, sie wird sich ganz als Heiligkeit, als Liebe und Sch\u00f6nheit empfinden, weil das \u2018Alles\u2019 meines G\u00f6ttlichen Fiat sie in seinem Meer beh\u00e4lt, wo ihr \u2018Alles\u2019 zur Verf\u00fcgung steht.<br \/>\nNichts wird ihr [blo\u00df] zur H\u00e4lfte oder in kleinen Ausma\u00dfen gegeben werden, denn wer das \u2018Alles\u2019 ist, kann sich ganz schenken, und nicht nur \u201ema\u00dfgerecht\u201c (abgemessen). Nur in meinem Willen kann die Seele sagen: \u2018Ich besitze alles, ja das \u2018Alles\u2019 geh\u00f6rt sogar mir.\u201c<br \/>\nWer hingegen nicht in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, der kann, da sein Wesen nicht unter der Herrschaft einer sch\u00f6pferischen Macht steht, weder die ganze F\u00fclle eines G\u00f6ttlichen Lebens besitzen, noch wird er seine Seele bis zum Rand mit Licht, Heiligkeit und Liebe ausgef\u00fcllt f\u00fchlen.<br \/>\nDiese [Eigenschaften] flie\u00dfen sogar nach au\u00dfen \u00fcber und bilden Meere um die Seele herum, und diese hat das Gef\u00fchl, dass alles ihr geh\u00f6rt. Diese Seele nun, die nicht in meinem Willen lebt, wird h\u00f6chstens kleine g\u00f6ttliche Partikel f\u00fchlen, den Eindruck von Gnade, von Liebe, von Heiligkeit \u2013 aber nicht alles.<br \/>\nDaher ist nur die Seele, die in meinem Fiat lebt, die einzige, die das Gl\u00fcck hat, sich im Wunder ihrer Erschaffung zu bewahren und die Rechte innezuhaben, die \u00dcberf\u00fclle der G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers zu besitzen und in dieser zu leben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 20. September 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen\u201c (Mk 8,33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, da sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, Ich m\u00f6chte das wahre &#8218;Verzehrt-werden&#8216; in dir, aber nicht in der Phantasie, sondern ein wirkliches, aber in einfacher und durchf\u00fchrbarer Art und Weise. Stell dir vor, es kommt dir ein Gedanke, der nicht f\u00fcr Mich ist: du musst ihn vernichten und ihn durch den g\u00f6ttlichen ersetzen, und so hast du die Aufzehrung des menschlichen Gedankens durchgef\u00fchrt und das Leben des g\u00f6ttlichen Gedankens erlangt.<br \/>\nWenn das Auge etwas ansehen will, das Mir missf\u00e4llt oder sich nicht auf Mich bezieht, und die Seele t\u00f6tet sich ab, so hat sie das menschliche Auge &#8218;verzehrt&#8216; und das Auge des g\u00f6ttlichen Lebens errungen, und so ist es mit allem \u00dcbrigem deines Wesens.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich diese neuen g\u00f6ttlichen Leben in Mir str\u00f6men, die an all meinem Wirken teilnehmen! Ich liebe diese neuen Leben so sehr, dass Ich Mich aus Liebe zu ihnen allem beuge.<br \/>\nJene Seelen sind die Ersten vor Mir, und wenn Ich sie segne, werden durch sie die anderen gesegnet. Sie sind die erst-gesegneten, erst-geliebten, und durch sie werden die anderen gesegnet und geliebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 21. Mai 1913)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59212","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59212\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}