{"id":59235,"date":"2025-02-22T12:00:13","date_gmt":"2025-02-22T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/7-sonntag-im-jahreskreis-lk-627-38\/"},"modified":"2025-02-18T13:58:19","modified_gmt":"2025-02-18T12:58:19","slug":"7-sonntag-im-jahreskreis-lk-627-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/7-sonntag-im-jahreskreis-lk-627-38\/","title":{"rendered":"7. Sonntag im Jahreskreis (Lk 6,27-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Euch, die ihr mir zuh\u00f6rt, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. 28Segnet die, die euch verfluchen; betet f\u00fcr die, die euch misshandeln.<br \/>\n29Dem, der dich auf die eine Wange schl\u00e4gt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd. 30Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand etwas wegnimmt, verlang es nicht zur\u00fcck.<br \/>\n31Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen. 32Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr daf\u00fcr? Auch die S\u00fcnder lieben die, von denen sie geliebt werden.<br \/>\n33Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr daf\u00fcr? Das tun auch die S\u00fcnder. 34Und wenn ihr nur denen etwas leiht, von denen ihr es zur\u00fcckzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr daf\u00fcr? Auch die S\u00fcnder leihen S\u00fcndern in der Hoffnung, alles zur\u00fcckzubekommen.<br \/>\n35Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts daf\u00fcr erhoffen k\u00f6nnt. Dann wird euer Lohn gro\u00df sein, und ihr werdet S\u00f6hne des H\u00f6chsten sein; denn auch er ist g\u00fctig gegen die Undankbaren und B\u00f6sen. 36Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!<br \/>\n37Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden. 38Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, geh\u00e4uftem, \u00fcberflie\u00dfendem Ma\u00df wird man euch beschenken; denn nach dem Ma\u00df, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn auch er ist g\u00fctig gegen die Undankbaren und B\u00f6sen\u201c (Lk 6,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMut, meine Tochter! Denk daran, dass ein G\u00f6ttlicher Wille in dir herrscht, der die Quelle endloser Wonnen und Freuden ist. So bilden deine Bitterkeit und Traurigkeit Wolken um die Sonne meines Willens, die ihre Strahlen daran hindern, dein ganzes Wesen zu erleuchten. Und Er, der dich gl\u00fccklich machen m\u00f6chte, f\u00fchlt, wie du die Freuden, die Er dir schenken m\u00f6chte, durch deine Traurigkeit zur\u00fcckweist.<br \/>\nObwohl du eine g\u00f6ttliche Sonne zur Verf\u00fcgung hast, empfindest du wegen deiner Bitterkeit den Regen, der dich bedr\u00fcckt und deine Seele bis zum Rand f\u00fcllt. Du sollst n\u00e4mlich wissen, dass die Seele, die in meinem Willen lebt, im Zentrum des G\u00f6ttlichen Sonnenballes lebt und zu Recht sagt: \u2018Die Sonne geh\u00f6rt ganz mir.\u2019<br \/>\nWer jedoch nicht in Ihm lebt, lebt im Kreisumfang des Lichtes, das die g\u00f6ttliche Sonne \u00fcberall verbreitet, da mein Wille sich in seiner Unermesslichkeit niemandem verweigern kann noch will. Mein Wille ist wie die Sonne, die aus Notwendigkeit heraus allen Licht spendet \u2013 wenn auch nicht alle es wollen.<br \/>\nUnd warum? Nur weil sie Licht ist und es dem Licht wesenseigen ist, sich allen zu schenken, ob sie es wollen oder nicht. Doch wie gro\u00df ist der Unterschied zwischen der Seele, die im Mittelpunkt meiner G\u00f6ttlichen Sonne und einer, die in ihrem Umkreis lebt!<br \/>\nDie erste besitzt die Eigenschaften des Lichts und all seine unendlichen Wohltaten; das Licht sch\u00fctzt sie vor allen \u00dcbeln, sodass die S\u00fcnde in diesem Licht nicht bestehen kann. Wenn eine Traurigkeit aufkommt, gleicht sie Wolken, die schnell verschwinden.<br \/>\nEin kleiner Hauch meines Willens gen\u00fcgt, um die dichtesten Wolken zu vertreiben, und die Seele ist im Mittelpunkt der Sonne versenkt, die sie besitzt; zumal die Seele, die in meinem Willen lebt, immer um Meinetwillen traurig ist.<br \/>\nIch kann behaupten, dass Ich zugleich mit dir betr\u00fcbt bin und, wenn Ich dich weinen sehe, zusammen mit dir weine, da Mich mein eigener Wille von der in Ihm lebenden Seele unzertrennlich macht und Ich ihre Leiden mehr als meine Eigenen f\u00fchle. Ja, mein eigener Wille, der in der Seele wohnt, ruft sogar meine Menschheit in diese leidende Seele hinein, damit meine Menschheit ihr Leben, das sie auf Erden f\u00fchrte, [in der Seele] wiederhole.<br \/>\nWelch g\u00f6ttliche Wunder geschehen dann, welch neue Str\u00f6me tun sich auf zwischen Himmel und Erde wegen dieses neuen Lebens der Schmerzen, das Jesus in dieser Seele f\u00fchrt! Mein menschliches und zugleich auch g\u00f6ttliches Herz ist erf\u00fcllt mit s\u00fc\u00dfester Z\u00e4rtlichkeit.<br \/>\nDie Anziehungskraft und machtvollen Z\u00e4rtlichkeiten meines Herzens sind gewaltig stark: wenn Ich die Seele, die Mich liebt, leiden sehe, l\u00e4sst meine \u00fcberaus zarte Liebe mein Herz gleichsam schmelzen und ergie\u00dft sich \u00fcber die Leiden und das Herz meines geliebten Gesch\u00f6pfs.<br \/>\nDaher bin Ich im Leiden bei dir und erf\u00fclle zwei Aufgaben: als Protagonist der Leiden und als Zuseher, der die Fr\u00fcchte meiner Leiden genie\u00dft, die Ich in der Seele gerade durchleide.<br \/>\nSo bin Ich f\u00fcr die in meinem Willen lebende Seele Sonne und ihr Lebensmittelpunkt, und somit sind Wir unzertrennlich. Ich f\u00fchle ihre lebendigen Herzschl\u00e4ge in Mir, und sie nimmt mein pulsierendes Leben im Innersten ihrer Seele wahr.<br \/>\nWer jedoch [nur] im Umkreis des Lichtes lebt, das die Sonne meines G\u00f6ttlichen Willens \u00fcberall hin ausbreitet, ist nicht Besitzer des Lichtes. Denn von wahrem Besitztum ist nur dann die Rede, wenn man ein Gut in sich selbst besitzt; dieses Gut im Inneren [der Seele] kann niemand nehmen, weder im Leben noch nach dem Tod.<br \/>\nDie \u00e4u\u00dferen G\u00fcter jedoch sind der Gefahr ausgesetzt und k\u00f6nnen uns nicht in Sicherheit bewahren. So macht die Seele Schw\u00e4che, Unbest\u00e4ndigkeit und qu\u00e4lende Leidenschaften durch, dass sie sich schlie\u00dflich sogar fern von ihrem Sch\u00f6pfer f\u00fchlt.<br \/>\nDarum w\u00fcnsche Ich dich stets in meinem Willen, damit Ich mein Leben auf Erden [in dir] fortsetzen kann.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 13. Februar 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSeid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!\u201c (Lk 6,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle nicht die Kraft in mir, meine schmerzvollen Begebenheiten niederzuschreiben: ich bringe nur wenige Worte, die mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir gesagt hatte und von denen ich nicht einmal daran dachte, sie zu Papier zu bringen. Aber Jesus tadelte mich deswegen und brachte mich zum Entschluss, sie aufzuschreiben.<br \/>\nNun erinnere ich mich, dass ich eines Nachts meinen gekreuzigten Jesus anbetete und zu Ihm sprach: \u201eMeine Liebe, in deinem Willen finde ich alle Generationen, und im Namen der ganzen Menschheitsfamilie bete ich Dich an, k\u00fcsse Dich und leiste Dir S\u00fchne f\u00fcr alle.<br \/>\nIch gebe allen Menschen deine Wunden und dein Blut, damit alle ihr Heil finden. Und wenn die verlorenen Seelen aus deinem Heiligsten Blut keinen Nutzen mehr ziehen noch Dich lieben k\u00f6nnen, so nehme ich Es f\u00fcr sie, um zu tun, was sie tun h\u00e4tten sollen. Ich will nicht, dass deine Liebe von Seiten der Gesch\u00f6pfe betrogen werde; f\u00fcr alle will ich Dir Ersatz und S\u00fchne leisten und Dich lieben, vom ersten bis zum letzten Menschen.&#8220;<br \/>\nW\u00e4hrend ich dies und anderes sagte, breitete mein s\u00fc\u00dfer Jesus die Arme um meinen Hals, dr\u00fcckte mich ganz an sich und sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Echo meines Lebens, als du betetest, wurde meine Barmherzigkeit milder und meine Gerechtigkeit verlor die Sch\u00e4rfe, und dies nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft, denn dein Gebet wird als andauernder Akt in meinem Willen bleiben, und kraft dieses Gebetes wird meine bes\u00e4nftigte Barmherzigkeit reichlicher str\u00f6men und meine Gerechtigkeit wird weniger rigoros sein; au\u00dferdem werde Ich den Anklang der Liebe der verlorenen Seelen vernehmen, und mein Herz wird gegen dich eine Liebe von ganz besonderer Z\u00e4rtlichkeit empfinden, da sie in dir die Liebe findet, die Mir jene Seelen geschuldet haben, und Ich werde in dich die Gnaden eingie\u00dfen, die Ich f\u00fcr sie bereit hielt.&#8220;<br \/>\nEin anderes Mal sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich liebe die Menschen so sehr. Als Ich den Himmel, die Sterne, die Sonne und die ganze Natur erschuf, lie\u00df Ich diesen Dingen keinerlei Freiheit, sodass der Himmel nicht einen weiteren Stern hinzuf\u00fcgen, noch einen weniger besitzen kann, noch kann die Sonne einen Tropfen Licht verlieren oder hinzuf\u00fcgen.<br \/>\nAls Ich hingegen den Menschen erschuf, lie\u00df Ich ihn frei, ja Ich wollte ihn vielmehr zusammen mit Mir, um die Sterne und die Sonne zu erschaffen, damit er den Himmel seiner Seele schm\u00fccke und verziere; und da er das Gute tun und sich in den Tugenden \u00fcben sollte, da verlieh Ich ihm die Macht, die Sterne und die gl\u00e4nzendsten Sonnen zu bilden.<br \/>\nUnd je mehr Gutes er tat, umso mehr Sterne formte er, und je gr\u00f6\u00dfere Intensit\u00e4t der Liebe und des Opfers er an den Tag legte, desto mehr vergr\u00f6\u00dferte er die Sonnen an Glanz und Licht. Als Ich zusammen mit ihm im Himmel seiner Seele umherging, sprach Ich zu ihm: &#8222;Mein Sohn, je sch\u00f6ner du werden willst, umso mehr Wohlgefallen wirst du Mir bereiten. Ja, Ich liebe deine Sch\u00f6nheit so sehr, dass Ich dich dr\u00e4nge, dich lehre.<br \/>\nUnd sobald du dich dazu entschlie\u00dft, eile Ich herbei und erneuere gemeinsam mit dir die sch\u00f6pferische Kraft und verleihe dir die Macht, das Gute zu tun, das du willst. Ich liebe dich so sehr, dass Ich dich nicht als Sklaven, sondern als Freien erschaffen habe. Aber leider! Wie viel Missbrauch dieser Macht, die Ich dir gegeben habe!<br \/>\nDu hast die K\u00fchnheit, sie zu deinem Verderben und zur Beleidigung deines Sch\u00f6pfers umzukehren!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 6. Dezember 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSeid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!&#8230; Erlasst einander die Schuld\u2026\u201c (Lk 6, 36.37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich fuhr also fort, mich in den G\u00f6ttlichen Willen zu versenken und erweckte [Reue]Leid \u00fcber jede, meinem Jesus zugef\u00fcgte Beleidigung, vom ersten bis zum letzten Menschen, der auf die Erde kommen wird; w\u00e4hrend ich Reue erweckte, bat ich um Vergebung und sprach:<br \/>\n\u201eMein Jesus, meine Liebe, es gen\u00fcgt mir nicht, Leid zu erwecken und Dich um Vergebung zu bitten, sondern ich m\u00f6chte gern jegliche S\u00fcnde vernichten, damit Du niemals mehr beleidigt wirst.\u201d Da bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich empfand einen besonderen Schmerz f\u00fcr jede S\u00fcnde, und \u00fcber meinem Schmerz hing die Vergebung f\u00fcr den S\u00fcnder. Dieser mein Schmerz ist nun in meinem Willen wie in der Schwebe und erwartet den S\u00fcnder, wenn er Mich beleidigt, damit, wenn er bereut, Mich beleidigt zu haben, mein Schmerz herabsteige, um sich gemeinsam mit dem seinen zu betr\u00fcben und ihm sogleich die Vergebung zu schenken.<br \/>\nDoch wie viele beleidigen Mich und betr\u00fcben sich nicht dar\u00fcber? So bleiben mein Schmerz und meine Vergebung in meinem Willen in der Schwebe und wie isoliert.<br \/>\nDanke, meine Tochter, danke, dass du in meinen Willen kommst, um meinem Schmerz und meiner Vergebung Gesellschaft zu leisten; fahre nur fort, in meinem Willen umher zu gehen, mache dir meinen Schmerz zu eigen und rufe bei jeder Beleidigung aus: \u201eSchmerz! Vergebung!\u201c, damit Ich nicht allein bin, der die Betr\u00fcbnis empfindet und die Vergebung erfleht, sondern die Gesellschaft der kleinen Tochter meines Willens habe, die sich mit Mir betr\u00fcbt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 18; 21. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner Weg im G\u00f6ttlichen Willen dauert an, wenngleich mir scheint, dass ich nur m\u00fchsam, Schritt f\u00fcr Schritt, dahinwandere. Doch mein guter Jesus scheint zufrieden zu sein, solang ich nicht abweiche und sein FIAT verlasse.<br \/>\nIch kann sagen, dass ich wirklich krank bin wegen der so zahlreichen traurigen Vorf\u00e4lle in meiner armen Existenz. Daher begn\u00fcgt Er sich mit dem Wenigen, das Ich tue, l\u00e4sst jedoch nicht davon ab, mich zu dr\u00e4ngen und zu locken, indem Er mir neue \u00dcberraschungen \u00fcber seinen Willen offenbart, damit ich den Flug wiederaufnehme.<br \/>\nSo sagte Er, als Er meine kleine Seele besuchte, zu mir: \u201eGesegnete Tochter meines Willens, wie sehne Ich Mich danach, dass die Seele in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebe.<br \/>\nMein Wohlgefallen ist so gro\u00df, dass Ich, wenn sie ihre Akte in Ihm wiederholt, neue Gaben, neue Gnaden, neue Liebe, neue Kenntnis vorbereite, damit sie meinen Willen immer besser kennenlernt und auch den himmlischen Wohnort sch\u00e4tzt und hochachtet, in dem zu wohnen sie die gro\u00dfe Ehre hatte.<br \/>\nWenn die Seele also liebt, dann verdopple Ich meine neue Liebe, und wenn sie Mich dann wieder liebt, erwidere Ich ihr stets mit neuer Liebe darauf, um sie zu \u00fcberraschen, sodass sich die Seele \u00fcberflutet f\u00fchlt und verwirrt wiederholt: \u201aIst es m\u00f6glich, dass ein Gott mich so sehr liebt?\u2019<br \/>\nW\u00e4hrend sie dies sagt, liebt sie Mich, ergriffen vom Feuer meiner Liebe, wiederum, und Ich \u00fcberrasche sie erneut mit meiner Liebe. Es entsteht ein Wettstreit der Liebe, die menschliche Begrenztheit harmoniert mit der Liebe ihres Sch\u00f6pfers. Und sie liebt Mich nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern meine Liebe, die sie f\u00fchlt, ist so gro\u00df, dass sie Mich f\u00fcr alle und f\u00fcr alles liebt.<br \/>\nWas tut nun mein FIAT? Mit seiner Macht und Unermesslichkeit l\u00e4sst Es diese Liebe, die Wir der Seele gegeben haben, fliegen und \u00fcberall kreisen, und Wir f\u00fchlen, wie Uns die Seele in jedem Schritt, in jeder Bewegung, in jedem Gedanken, Wort und Herzschlag aller Gesch\u00f6pfe liebt.<br \/>\nSie liebt Uns in der Sonne, im Wind, in der Luft, im Meer \u2013 es gibt nichts, wo sie Uns nicht liebt. O, wie begl\u00fcckt und ehrt es Uns, dass Uns die Seele in allen und \u00fcberall liebt! Somit lieben Wir nicht nur diese Seele mit neuer Liebe, sondern alle Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nBei einem Liebesakt in meinem Willen geschehen so viele Wunder, dass die Himmel voller Sehnsucht zuschauen wollen, um die neuen \u00dcberraschungen unserer Liebe zu genie\u00dfen.<br \/>\nUnsere Gottheit selbst erwartet mit unsagbarer Freude den Eintritt der Seele in unseren Willen, damit sie Uns liebe, sodass Wir mit unserer Liebe prunken k\u00f6nnen, um Uns von allen geliebt zu f\u00fchlen.<br \/>\nWir setzen unsere Liebe frei, dass sie ihren Weg gehe \u2013 und nicht nur unsere Liebe \u2013 sondern wenn die Seele ihre Akte in unserem FIAT wiederholt, setzen Wir neue Macht, neue G\u00fcte und neue Weisheit auf eine Art frei, dass sich die Seele von neuer Macht, G\u00fcte und Weisheit belebt f\u00fchlt, woran alle teilhaben werden.<br \/>\nSo wird Uns die Freude zuteil, die Menschengeschlechter mit unserer neuen Macht, G\u00fcte und Weisheit erf\u00fcllt zu sehen. Was k\u00f6nnen Wir mit dieser Seele nicht alles tun, die in unserem Willen lebt? Wir verleihen ihr sogar das Recht, zusammen mit Uns zu richten.<br \/>\nWenn Wir sehen, dass sie unter der strengen Bestrafung eines S\u00fcnders leidet, so mildern Wir, um sie nicht leiden zu lassen, unsere gerechte Strenge, und sie macht, dass Wir den Kuss der Verzeihung geben. Um sie gl\u00fccklich zu machen, sagen Wir zu ihr: \u201aArme Tochter, du hast Recht. Du geh\u00f6rst Uns, und du geh\u00f6rst auch zu ihnen.<br \/>\nDu f\u00fchlst in dir die Bande der menschlichen Familie, darum w\u00fcnschst du, dass Wir allen verzeihen. Wir werden tun, so viel Wir k\u00f6nnen, um dich gl\u00fccklich zu machen, jene ausgenommen, die unsere Vergebung verachten oder zur\u00fcckweisen.\u2019<br \/>\nDieses Gesch\u00f6pf in unserem Willen ist die neue Esther, die ihr Volk retten m\u00f6chte. Wie gl\u00fccklich sind Wir doch, sie stets bei Uns in unserem Willen zu haben! Denn durch sie f\u00fchlen Wir Uns geneigter, Barmherzigkeit zu \u00fcben, Gnaden zu gew\u00e4hren, den verstocktesten S\u00fcndern zu vergeben und die Leiden der Seelen im Fegefeuer abzuk\u00fcrzen.<br \/>\nArme Tochter! Sie hat ein Gedenken f\u00fcr alle, und ihr Schmerz ist dem Unseren \u00e4hnlich, weil sie sieht, wie die Menschheitsfamilie gleichsam in unserem Willen schwimmt und Ihn [doch] nicht erkennt und mitten unter Feinden, im gr\u00f6\u00dften Elend lebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 30. Oktober 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eGebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, geh\u00e4uftem, \u00fcberflie\u00dfendem Ma\u00df wird man euch beschenken; denn nach dem Ma\u00df, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden\u201c (Lk 6,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich komme stets in das himmlische Erbe des G\u00f6ttlichen Fiat zur\u00fcck. Jeder Akt, den ich tue, scheint mir eine R\u00fcckkehr in die Arme meines Vaters im Himmel zu sein, doch um was zu tun?<br \/>\nUm einen Blick, einen Kuss, eine Liebkosung, ein kleines Wort der Liebe zu erhalten, eine weitere Kenntnis \u00fcber sein H\u00f6chstes Sein, um Ihn noch mehr lieben zu k\u00f6nnen, und nicht nur um zu empfangen, sondern auch um Ihm f\u00fcr seine v\u00e4terliche Z\u00e4rtlichkeit zu vergelten.<br \/>\nIm G\u00f6ttlichen Willen geschieht nichts anderes, als dass Gott seine V\u00e4terlichkeit mit zarter und unbeschreiblicher Liebe entfaltet, als w\u00fcrde Er auf das Gesch\u00f6pf warten, um es in seinen Armen zu wiegen und ihm zu sagen:<br \/>\n\u201aWisse, dass Ich dein Vater bin, und du bist meine Tochter, mein Sohn. O wie liebe Ich die Schar meiner Kinder um Mich herum! In ihrer Gemeinschaft bin Ich noch gl\u00fccklicher und f\u00fchle Mich als Vater.<br \/>\nEs gibt keine gr\u00f6\u00dfere Freude, als wenn eine zahlreiche Nachkommenschaft ihrem Vater Liebe und Verwandtschaft bezeugt.\u2018<br \/>\nWenn die Seele in den G\u00f6ttlichen Willen eintritt, tut sie nichts anderes, als die Tochter ihres Vaters zu sein. Au\u00dferhalb des G\u00f6ttlichen Willens hingegen h\u00f6ren die Rechte der Vaterschaft und Nachkommenschaft auf.<br \/>\nDoch als mein Geist in so vielen Gedanken \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat aufging, \u00fcberraschte mich Jesus, der Erhabene Herr des Himmels, mein teures Leben, mit einer mehr als v\u00e4terlichen Liebe, nahm mich in seine Arme und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, meine Tochter!<br \/>\nW\u00fcrdest du meine Sehns\u00fcchte und Seufzer kennen, wie Ich immer wieder darauf warte, dich in meinen Willen zur\u00fcckkehren zu sehen, dann w\u00e4rest du aufmerksamer, \u00f6fter dorthin zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nMeine Liebe geht soweit, dass Ich sogar unruhig werde, solange du dich nicht in meine Arme wirfst, damit Ich dir meine Liebe und v\u00e4terliche Z\u00e4rtlichkeit schenken kann und die deine erhalte. Doch wei\u00dft du, wann du dich in meine Arme wirfst? Wenn du dich klein, ganz klein siehst, Mich lieben m\u00f6chtest und nicht wei\u00dft, wie du Mich lieben kannst.<br \/>\nDu sagst Mir \u201aIch liebe Dich\u2019, und dein \u201aIch liebe Dich\u2019 ist der Sprung, mit dem du dich in meine Arme wirfst. Da du siehst, dass dein \u201aIch liebe Dich\u2019 klein ist, ergreifst du k\u00fchn meine Liebe und beteuerst Mir ein gro\u00dfes, sehr gro\u00dfes \u201aIch liebe Dich\u2019.<br \/>\nIch genie\u00dfe es, dass meine Tochter Mich mit meiner eigenen Liebe liebt und freue Mich daran so sehr, dass Ich meine Akte mit jenen der Seele austausche; zudem gebe Ich in meinem Willen ja keinen Fremden, bei denen Ich Gewichte und Ma\u00dfe verwenden m\u00fcsste, sondern Ich schenke meinen Kindern, deshalb lasse Ich sie nehmen, was sie m\u00f6chten.<br \/>\nWann immer also du dich daran erinnerst, deine Akte, Gebete, Leiden, dein \u201aIch liebe Dich\u2019, deine Arbeit in meinem Willen flie\u00dfen zu lassen \u2013 sind dies alles kleine Besuche bei deinem Vater, wo du Ihn um etwas bittest, und wo Er die Gelegenheit hat, dich zu fragen: \u201aSag mir, was willst du?\u2019 Sei dir sicher, dass du stets weitere Gaben und Gunsterweise erhalten wirst.\u201c<br \/>\nJesus verstummte, und ich empfand das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis, mich in seinen Armen auszuruhen, um mich von seinen so vielen Beraubungen wieder zu erholen.<br \/>\nDoch zu meiner \u00dcberraschung sah ich den guten Jesus mit einem Pinsel in der Hand, der mit bewundernswerter Meisterhaftigkeit in meiner Seele ganz lebendig die Akte des G\u00f6ttlichen Willens malte, die dieser in der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung getan hatte.<br \/>\nDann ergriff Er das Wort und f\u00fcgte hinzu: \u201eMein Wille schlie\u00dft alles innerhalb und au\u00dferhalb von Sich selbst ein; wo Er regiert, kann Er weder, noch vermag Er ohne das Leben seiner Akte zu sein, denn seine Akte k\u00f6nnte man die Arme, Schritte und Worte meines Willens nennen.<br \/>\nM\u00fcsste also mein Wille in einem Gesch\u00f6pf ohne seine Werke bleiben, so w\u00e4re dies f\u00fcr Ihn wie ein zerbrochenes Leben, was nicht sein kann. Daher tue Ich nichts anderes als seine Werke zu malen, damit dort, wo das Leben ist, seine Werke konzentriert werden.<br \/>\nDu siehst also, in welch g\u00f6ttlichem Abgrund sich die Seele befindet, die meinen Willen besitzt: in sich selbst f\u00fchlt sie das Leben meines Willens mit allen seinen Werken, die in ihrer Begrenztheit konzentriert sind, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist.<br \/>\nAu\u00dferhalb von sich nimmt sie die End- und Grenzenlosigkeit meines Willens wahr, der die kommunikative Eigenschaft besitzt; so f\u00fchlt sich die Seele wie unter einem starken Regen, der die Werke meines Willens, seine Liebe und mannigfaltigen g\u00f6ttlichen G\u00fcter auf die Seele herabstr\u00f6men l\u00e4sst.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille schlie\u00dft alles ein und will der Seele alles geben. Er m\u00f6chte sagen k\u00f6nnen: \u201aIch habe ihr nichts abgeschlagen, Ich habe ihr, die in meinem Willen lebt, alles gegeben.\u2019 \u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 25. November 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59235\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}