{"id":59242,"date":"2023-02-18T00:00:45","date_gmt":"2023-02-17T23:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-92-13\/"},"modified":"2023-02-17T17:46:58","modified_gmt":"2023-02-17T16:46:58","slug":"samstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-92-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-6-woche-im-jahreskreis-mk-92-13\/","title":{"rendered":"Samstag der 6. Woche im Jahreskreis (Mk 9,2-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->2In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und f\u00fchrte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; 3seine Kleider wurden strahlend wei\u00df, so wei\u00df, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.<br \/>\n4Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. 5Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr Elija.<br \/>\n6Er wusste n\u00e4mlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. 7Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr h\u00f6ren.<br \/>\n8Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich au\u00dfer Jesus. 9W\u00e4hrend sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgend jemand zu erz\u00e4hlen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.<br \/>\n10Dieses Wort besch\u00e4ftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen. 11Da fragten sie ihn: Warum sagen die Schriftgelehrten, zuerst m\u00fcsse Elija kommen?<br \/>\n12Er antwortete: Ja, Elija kommt zuerst und stellt alles wieder her. Aber warum hei\u00dft es dann vom Menschensohn in der Schrift, er werde viel leiden m\u00fcssen und verachtet werden? 13Ich sage euch: Elija ist schon gekommen, doch sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie es in der Schrift steht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie\u2026\u201c (Mk 9,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach vielen Tagen der Beraubung und der Bitterkeit brachte mich mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Leib hinaus, nahm mich in seine Arme und setzte mich auf seine Knie. O wie gl\u00fccklich war ich im Scho\u00df Jesu nach so vielen Beraubungen und Bitterkeiten!<br \/>\nDoch f\u00fchlte ich mich eher sch\u00fcchtern, ohne dass ich etwas w\u00fcnschte oder sagen wollte, und auch nicht mit dem \u00fcblichen Vertrauen von fr\u00fcher, wenn Jesus bei mir war. Jesus tat indessen vieles an mir: Er dr\u00fcckte mich so fest an sich, dass es schmerzte, Er legte mir die Hand auf den Mund und nahm mir fast den Atem, Er k\u00fcsste mich\u2026 und ich tat und erwiderte Ihm nichts, ich hatte keine Lust, etwas zu tun.<br \/>\nSeine Beraubung hatte mich gel\u00e4hmt und leblos gemacht! Ich lie\u00df Ihn nur machen und widersetzte mich in nichts. Selbst wenn Er mich sterben h\u00e4tte lassen, h\u00e4tte ich kein Wort gesagt.<br \/>\nDa fragte mich Jesus, der wollte, dass ich Ihm etwas sage: \u201eMeine kleine Tochter, sag Mir wenigstens: m\u00f6chtest du, dass dein Jesus dich ganz und gar bindet?\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eTue, wie Du willst.\u201d<br \/>\nDa nahm Er einen Faden in die Hand, wickelte ihn um meinen Kopf, die Augen, die Ohren, den Mund, den Hals, mit einem Wort, um meine ganze Person, bis zu den F\u00fc\u00dfen, und dann f\u00fcgte Er mit durchdringendem Blick hinzu: \u201eWie sch\u00f6n ist meine kleine Tochter, die Ich ganz gebunden habe!<br \/>\nJetzt werde Ich dich bestimmt noch mehr lieben, denn der Faden meines Willens hat dir nichts gelassen, das du ohne Ihn tun k\u00f6nntest, ohne dass Er sich ganz zu deinem Leben machen w\u00fcrde; und das machte dich so anmutig, dass du ganz besonders und sch\u00f6n in meinen Augen wurdest.<br \/>\nSo hat mein Wille also diese Eigenschaft und Macht, der Seele eine so seltene und kostbare Sch\u00f6nheit zu verleihen, dass niemand anderer ihrer Sch\u00f6nheit gleichen kann: diese ist so faszinierend, dass sie meine Augen und die Augen aller auf sich zieht, dass Wir sie betrachten und lieben.\u201d<br \/>\nAls Er dies gesagt hatte, befand ich mich in mir selbst, zwar getr\u00f6stet und gest\u00e4rkt, doch in h\u00f6chster Bitterkeit; ich dachte mir: \u201eWer wei\u00df, wann Er zur\u00fcckkommt, und ich habe Ihm kein einziges Wort \u00fcber meine schwere Lage gesagt\u201c.<br \/>\nSo begann ich, mich in sein Heiligstes Wollen zu versenken, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus trat aus meinem Inneren heraus und bildete um mich eine Wolke aus Licht; Er st\u00fctzte seine Arme auf diese Wolke und betrachtete die ganze Welt; alle Gesch\u00f6pfe wurden vor seinem reinsten Blick gegenw\u00e4rtig!<br \/>\nO, wie viele Beleidigungen von Personen aller Gesellschaftsschichten verwundeten meinen s\u00fc\u00dfen Jesus! Wie viele Intrigen, wie viel Betrug und Heuchelei, wie viele revolution\u00e4re Machenschaften, die bereit sind f\u00fcr unvorhergesehene Ereignisse!<br \/>\nAll dies zog die Z\u00fcchtigungen Gottes auf sich, sodass ganze St\u00e4dte zerst\u00f6rt wurden! Mein s\u00fc\u00dfer Jesus, auf diese Lichtwolke gest\u00fctzt, sch\u00fcttelte den Kopf und war bis ins tiefste Herz hinein erbittert; Er wandte sich mir zu und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, schau den Zustand der Welt an! Er ist so ernst, dass Ich sie nur durch diese Wolke aus Licht hindurch betrachten kann. Wenn Ich sie au\u00dferhalb dieser Wolke ans\u00e4he, w\u00fcrde Ich sie zum Gro\u00dfteil vernichten\u2026. Doch wei\u00dft du, was diese Wolke aus Licht ist? Es ist mein Wille, der in dir wirkt, und es sind deine in Ihm getanen Akte.<br \/>\nJe mehr Akte du in Ihm tust, umso gr\u00f6\u00dfer wird diese Lichtwolke, damit Ich Mich auf ihr aufst\u00fctzen und den Menschen mit jener Liebe ansehen kann, mit der mein Wille ihn erschuf. Er entz\u00fcckt meine liebenden Augen und indem Er Mir alles vor Augen f\u00fchrt, was Ich aus Liebe zum Menschen tat, erweckt Er in meinem Herzen einen mitleidsvollen Willen und l\u00e4sst Mich schlie\u00dflich Erbarmen haben mit dem, den Ich so sehr liebe.<br \/>\nAu\u00dferdem n\u00fctzt dir diese Lichtwolke auf wunderbare Weise. Sie dient dir als Licht f\u00fcr dein ganzes Wesen, sie legt sich um dich, um dich der Erde zu entfremden und erlaubt nicht, dass du irgendeinen \u2013 wenn auch unschuldigen \u2013 Geschmack an Personen oder an anderem bekommst, und da sie auch deine Augen mit einem s\u00fc\u00dfen Zauber entz\u00fcckt, l\u00e4sst sie dich die Dinge gem\u00e4\u00df der Wahrheit sehen \u2013 und so, wie dein Jesus sie ansieht.<br \/>\nWenn sie dich schwach sieht, schlie\u00dft sich diese Wolke um dich und verleiht dir ihre St\u00e4rke; wenn sie dich unt\u00e4tig sieht, tritt sie in dich ein und wird aktiv, ja sie ist vielmehr aufs h\u00f6chste eifers\u00fcchtig mit ihrem Licht, wenn sie dar\u00fcber wacht, dass du nichts ohne sie, und sie nichts ohne dich tut. Warum also, meine Tochter, betr\u00fcbst du dich so sehr?<br \/>\nLasse zu, dass mein Wille in dir handelt und deinem Willen keinen Akt des Lebens zugesteht, wenn du willst, dass sich in dir meine gro\u00dfen Pl\u00e4ne erf\u00fcllen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 9. April 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDas ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr h\u00f6ren\u201c (Mk 9, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine gesegnete Tochter, wenn Wir verk\u00fcnden, was Wir f\u00fcr die Menschen getan haben, ist dies f\u00fcr Uns wie eine Vergeltung f\u00fcr alles, was Wir gemacht haben: doch wen k\u00f6nnen Wir das erkennen lassen? Die in unserem Willen lebende Seele! Mein Wille schenkt ihr die Fassungskraft, dass sie Uns verstehe, das Geh\u00f6r, dass sie Uns anh\u00f6rt, und Er wandelt den menschlichen Willen um, damit er w\u00fcnscht, was Wir ihm geben wollen. Wir geben nie, wenn die Seele das, was Wir geben wollen, nicht empfangen m\u00f6chte und nicht kennt. Du siehst also, in welch leidvolle Lage die Menschen Uns bringen, wenn sie nicht in unserem Willen leben. Sie machen Uns zum stummen Gott, und Wir k\u00f6nnen ihnen nicht zeigen, wie sehr Wir sie lieben und wie sie Uns lieben sollen. Man kann sagen, dass die Verbindungen zwischen Himmel und Erde unterbrochen sind\u2026<br \/>\n\u2026 Unsere Werke zu kennen, ist eine Gabe, aber wenn Wir Uns selbst zu erkennen geben, schenken Wir ihr damit unser Leben. Es bedeutet, dass Wir die Seele zu unseren Geheimnissen zulassen, bedeutet, dass sich der Sch\u00f6pfer dem Gesch\u00f6pf anvertraut. Dass die Seelen in unserem Willen leben und Uns lieben, bedeutet Uns alles, umso mehr, als die Liebe zu Uns selbst unsere st\u00e4ndige Nahrung darstellt. Mein Himmlischer Vater zeugt unaufh\u00f6rlich seinen Sohn, da Er liebt. Indem Er Mich zeugt, bildet Er die Speise, die Uns n\u00e4hrt. Ich, sein Sohn, liebe mit seiner eigenen Liebe, und der Heilige Geist geht daraus hervor. Damit bilden Wir eine weitere Speise, um Uns zu n\u00e4hren. Wenn Wir die Sch\u00f6pfung schufen, dann deshalb, weil Wir lieben; und wenn Wir sie mit unserem kreativen und bewahrenden Akt erhalten, so deshalb weil Wir lieben. Diese Liebe dient Uns als Speise.<br \/>\nWenn Wir w\u00fcnschen, dass die Seelen Uns in unseren Werken und in Uns selbst erkennen, dann deshalb, weil Wir geliebt werden wollen, und Uns dieser Liebe bedienen, um Uns zu n\u00e4hren. Wir verachten die Liebe nie; solange es Liebe ist, dient sie Uns und geh\u00f6rt zu Uns. Unsere Liebe wird [nur] dadurch ges\u00e4ttigt, dass sie geliebt wird; und da Wir alles aus Liebe gemacht haben, wollen Wir, dass Himmel und Erde und alle Gesch\u00f6pfe f\u00fcr Uns ganz Liebe seien. Wenn nicht alles Liebe ist, schmerzt Uns das so sehr, dass es Uns ein Delirium bereitet, weil Wir lieben und nicht geliebt werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 4. Juni 1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59242","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59242\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}