{"id":59258,"date":"2022-02-21T00:00:53","date_gmt":"2022-02-20T23:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-914-29\/"},"modified":"2025-02-23T22:49:15","modified_gmt":"2025-02-23T21:49:15","slug":"montag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-914-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-914-29\/","title":{"rendered":"Montag der 7. Woche im Jahreskreis (Mk 9,14-29)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit, als Jesus mit Petrus, Jakobus und Johannes von dem Berg herabgestiegen war und sie zu den anderen J\u00fcngern zur\u00fcckkamen, sahen sie eine gro\u00dfe Menschenmenge um sie versammelt und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. 15Sobald die Leute Jesus sahen, liefen sie in gro\u00dfer Erregung auf ihn zu und begr\u00fc\u00dften ihn.<br \/>\n16Er fragte sie: Warum streitet ihr mit ihnen? 17Einer aus der Menge antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht. Er ist von einem stummen Geist besessen; 18immer wenn der Geist ihn \u00fcberf\u00e4llt, wirft er ihn zu Boden, und meinem Sohn tritt Schaum vor den Mund, er knirscht mit den Z\u00e4hnen und wird starr. Ich habe schon deine J\u00fcnger gebeten, den Geist auszutreiben, aber sie hatten nicht die Kraft dazu.<br \/>\n19Da sagte er zu ihnen: O du ungl\u00e4ubige Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir! 20Und man f\u00fchrte ihn herbei. Sobald der Geist Jesus sah, zerrte er den Jungen hin und her, so dass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden w\u00e4lzte.<br \/>\n21Jesus fragte den Vater: Wie lange hat er das schon? Der Vater antwortete: Von Kind auf; 22oft hat er ihn sogar ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns!<br \/>\n23Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt. 24Da rief der Vater des Jungen: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 25Als Jesus sah, dass die Leute zusammenliefen, drohte er dem unreinen Geist und sagte: Ich befehle dir, du stummer und tauber Geist: Verlass ihn, und kehr nicht mehr in ihn zur\u00fcck!<br \/>\n26Da zerrte der Geist den Jungen hin und her und verlie\u00df ihn mit lautem Geschrei. Der Junge lag da wie tot, so dass alle Leute sagten: Er ist gestorben. 27Jesus aber fasste ihn an der Hand und richtete ihn auf, und der Junge erhob sich.<br \/>\n28Als Jesus nach Hause kam und sie allein waren, fragten ihn seine J\u00fcnger: Warum konnten denn wir den D\u00e4mon nicht austreiben? 29Er antwortete ihnen: Diese Art kann nur durch Gebet ausgetrieben werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSobald die Leute Jesus sahen, liefen sie in gro\u00dfer Erregung auf ihn zu und begr\u00fc\u00dften ihn\u201c (Mk 9,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So ergab ich mich ganz in seinen Willen, doch ich f\u00fchlte einen gro\u00dfen Widerwillen gegen die Gerechtigkeit; und mein s\u00fc\u00dfer Jesus kehrte zur\u00fcck und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eWenn du w\u00fcsstest, wie schwer es f\u00fcr Mich ist, Gerechtigkeit zu \u00fcben, und wie sehr Ich das Gesch\u00f6pf liebe! Die ganze Sch\u00f6pfung ist f\u00fcr Mich wie der Leib f\u00fcr die Seele, wie die Haut f\u00fcr die Frucht.<br \/>\nIch bin in st\u00e4ndigem unmittelbarem Akt mit dem Menschen, doch die geschaffenen Dinge verbergen Mich, wie der K\u00f6rper die Seele verbirgt. Ohne die Seele jedoch h\u00e4tte der K\u00f6rper kein Leben, so w\u00fcrden, wenn Ich mich aus den geschaffenen Dingen zur\u00fcckz\u00f6ge, alle ohne Leben bleiben.<br \/>\nIn allen geschaffenen Dingen besuche Ich also den Menschen, ber\u00fchre ihn und verleihe ihm das Leben: Ich bin verborgen im Feuer und besuche den Menschen mit der W\u00e4rme. W\u00e4re Ich nicht darin, so w\u00e4re das Feuer ohne W\u00e4rme, es w\u00e4re ein gemaltes und lebloses Feuer; aber w\u00e4hrend Ich den Menschen im Feuer besuche, erkennt er Mich nicht und begr\u00fc\u00dft Mich nicht.<br \/>\nIch bin im Wasser und suche ihn auf, wenn Ich seinen Durst l\u00f6sche. Wenn Ich nicht darin w\u00e4re, k\u00f6nnte das Wasser keinen Durst l\u00f6schen, sondern w\u00e4re ein totes Wasser. Und w\u00e4hrend Ich ihn besuche, geht er an Mir vor\u00fcber ohne sich auch nur vor Mir zu verneigen. Ich bin in der Speise verborgen und besuche den Menschen, indem Ich ihm die Substanz, die Kraft, den Geschmack verleihe.<br \/>\nWenn Ich nicht darin w\u00e4re, bliebe der Mensch trotz der Speise hungrig, und doch kehrt er Mir, w\u00e4hrend er sich von Mir n\u00e4hrt, den R\u00fccken zu. Ich bin in der Sonne verborgen und besuche ihn gleichsam in jedem Augenblick mit meinem Licht, doch vergilt er Mir undankbar mit st\u00e4ndigen Beleidigungen.<br \/>\nIn allen Dingen besuche Ich ihn: in der Luft, die er einatmet, in der duftenden Blume, im Windhauch, der ihn erfrischt, im Donnerschlag, in allem; unz\u00e4hlig sind meine Besuche. Siehst du, wie sehr Ich ihn liebe?<br \/>\nUnd da du in meinem Willen bist, bist du bei Mir, um gemeinsam mit Mir den Menschen zu besuchen und ihm das Leben zu geben. F\u00fcrchte dich also nicht, wenn du manchmal mit der Gerechtigkeit mitwirkst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 12. Mai 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns!\u201c (Mk 9, 22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, an der Macht fehlt es Mir nicht, auch nicht am Willen. Darum muss Ich den gefallenen Menschen wieder erheben und wiederherstellen, denn der menschliche Wille machte aus dem Werk unserer sch\u00f6pferischen H\u00e4nde ein Wrack.\u201d<br \/>\nDann verstummte Er \u2013 bewegt und voll Schmerz \u00fcber den armen Menschen, und ich dachte mir: \u201eWie k\u00f6nnen wir je in den urspr\u00fcnglichen Zustand der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckkehren, wo doch der menschliche Wille den Menschen in einen Abgrund des Elends st\u00fcrzen lie\u00df und seinen Zustand, in dem er erschaffen wurde, fast entstellt hat?\u201c Da erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille vermag alles. Wie Er den Menschen aus Nichts erschuf, so kann Er den neuen Menschen aus seinem Elend herausholen. Ohne die Methode seiner Erschaffung zu \u00e4ndern \u2013 und ihm somit seinen freien Willen lassend \u2013 werden Wir einen anderen Kunstgriff der Liebe anwenden.<br \/>\nDas Licht unseres Willens wird seine leuchtendsten Strahlen noch intensiver aussenden und sich dem Menschen auf eine Art n\u00e4hern, dass mein Wille den menschlichen Willen von Angesicht zu Angesicht ansehen wird.<br \/>\nDieser [menschliche Wille] wird von seinem durchdringenden Licht bezaubert sein, das ihn blenden und zugleich auf s\u00fc\u00dfe Weise an Sich ziehen wird. Der menschliche Wille wird, angezogen von einem so strahlenden Licht und einer seltenen Sch\u00f6nheit, den Wunsch haben, jene Sch\u00f6nheit zu sehen, welche dieses Licht enth\u00e4lt; wenn er dann meinen Willen betrachtet, wird der menschliche Wille entz\u00fcckt sein, sich gl\u00fccklich f\u00fchlen, und liebend gern in unserem Willen leben wollen \u2013 nicht gezwungen, sondern spontan.<br \/>\nHat nicht das Sonnenlicht diese Eigenschaft, dass es das menschliche Auge mit seinem Licht blendet, wenn es die Sonne anstarren m\u00f6chte? Will man schauen, so sieht man nichts anderes als Licht, und das starke Licht hindert das Auge daran, die Dinge in der Umgebung zu sehen.<br \/>\nWenn der Mensch gen\u00f6tigt ist, die Augen zu senken, um sich vom Licht abzuwenden, dann deshalb, weil das Licht zu stark ist, ihn st\u00f6rt und er sich nicht gl\u00fccklich f\u00fchlt. Doch wenn er sich gl\u00fccklich f\u00fchlte, w\u00fcrde er seine Augen nicht so leicht vom Inneren des Sonnenlichtes zur\u00fcckziehen.<br \/>\nDas Licht meines Willens hingegen st\u00f6rt die Pupillen der Seele nicht, sondern die Seele wird das Gl\u00fcck haben, die menschlichen Akte selbst in Licht umgewandelt zu sehen.<br \/>\nSo wird sie sich nach einer noch intensiveren Ausgie\u00dfung der Strahlen dieses Lichtes sehnen, um ihre [eigenen] Akte im Zauber und in der Sch\u00f6nheit dieses G\u00f6ttlichen Lichtes zu sehen. Mein Wille hat die Macht, die Probleme des Menschen zu l\u00f6sen.<br \/>\nDoch muss Er daf\u00fcr einen ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Akt der gr\u00f6\u00dften Gro\u00dfmut unseres H\u00f6chsten FIAT ins Spiel bringen \u2013 deshalb bete und flehe f\u00fcr eine so heilige Angelegenheit zugunsten der armen Menschen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 12. Juni 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in Gedanken versunken \u00fcber das, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen sagte und sprach zu mir: \u201cWie ist es m\u00f6glich, dass die Seele solche H\u00f6hen erreichen kann, dass sie mehr im Himmel als auf der Erde lebt?\u201d \u2013 Und als Jesus kam, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was dem Gesch\u00f6pf unm\u00f6glich ist, ist f\u00fcr Mich alles m\u00f6glich; es ist wahr, dass es sich um das gr\u00f6\u00dfte Wunder meiner Allmacht und meiner Liebe handelt, aber wenn Ich will, kann Ich alles, und das, was schwierig erscheint, ist f\u00fcr Mich ganz leicht; Ich w\u00fcnsche jedoch das \u2018Ja\u2019 der Kreatur, und dass sie sich wie weiches Wachs dem ausliefert, was Ich mit ihr tun will.<br \/>\nJa, du sollst wissen, dass Ich, bevor Ich eine Seele dazu berufe, g\u00e4nzlich in meinem Willen zu leben, sie von Zeit zu Zeit rufe, sie von allem entbl\u00f6\u00dfe, sie einer Art Gerichtsurteil unterwerfe, [denn in meinem Willen gibt es keine Gerichtsurteile, die Dinge bleiben ganz im Einklang mit Mir, daher existiert in Meinem Willen kein Urteil.<br \/>\n\u00dcberdies, wer w\u00fcrde es wagen, das zu beurteilen, was in meinen Willen eintritt? Ich versichere dir, Ich richte Mich nie selbst]. Und nicht nur das, oft lasse Ich die Seele sogar sterben, [in einem gewissen Ausma\u00df] auch k\u00f6rperlich, und dann gebe Ich ihr von neuem das Leben; so lebt die Seele, als lebte sie nicht, ihr Herz ist im Himmel und das Leben auf Erden ist ihr gr\u00f6\u00dftes Martyrium.<br \/>\nWie oft habe Ich nicht an dir so gehandelt? Dies alles waren Vorbereitungen, um deine Seele f\u00fcr das Leben in meinem Willen zu disponieren; und au\u00dferdem, wie oft habe Ich dich nicht mit den Ketten meiner Gnaden und meiner wiederholten Besuche gefesselt? Dies geschah alles, um dich auf die Erhabenheit des Lebens im unermesslichen Meer meines Willens vorzubereiten.<br \/>\nStelle deshalb keine Nachforschungen an, sondern setze deinen Flug [in meinem Willen] fort.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 6.3.1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59258\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}