{"id":59297,"date":"2026-02-23T21:00:37","date_gmt":"2026-02-23T20:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-matthias-apostel-joh-159-17-4\/"},"modified":"2026-05-13T20:49:37","modified_gmt":"2026-05-13T18:49:37","slug":"fest-des-hl-matthias-apostel-joh-159-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-matthias-apostel-joh-159-17\/","title":{"rendered":"Fest des Hl. Matthias, Apostel (Joh 15,9-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->9In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.<br \/>\n11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. 12Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.<br \/>\n13Es gibt keine gr\u00f6\u00dfere Liebe, als wenn einer sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt. 14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht wei\u00df nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe.<br \/>\n16Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 17Dies trage ich euch auf: Liebt einander!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b52121;\">\u201eDies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird\u201c (Joh 15, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille eilt stets als erster Akt des Lebens zur Seele, um sie gl\u00fccklich zu machen, zu umarmen und von der Last aller menschlichen Akte leer zu machen; alles n\u00e4mlich, was in der Seele nicht mein Wille ist, ist hart, schwer und bedr\u00fcckend. Mein Wille macht die Seele an allem [ungeordnet] Menschlichem leer und macht mit seinem Hauch alles leicht.<br \/>\nDaher ist das Zeichen, ob die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, dies, wenn sie die Gl\u00fcckseligkeit in sich f\u00fchlt. Tats\u00e4chlich ist mein Wille von Natur aus gl\u00fccklich und kann der Seele, die in Ihm lebt, keinerlei Traurigkeit weitergeben, da Er sie nicht besitzt, und auch sein Wesen weder \u00e4ndern will noch kann.<br \/>\nSo f\u00fchlt jeder, der in meinem Fiat lebt, dessen beseligende Eigenschaft in sich und empfindet in allem, was er tut, eine Spur der Seligkeit, die jeden Akt, jedes Leid und Opfer leicht macht.<br \/>\nDiese Seligkeit bewirkt, dass die Seele von allen \u00dcbeln befreit und mit unbesiegbarer St\u00e4rke erf\u00fcllt wird, sodass sie in aller Wahrheit sagen kann: \u2018Ich kann alles tun und \u00fcberall hingelangen, da ich mich in den G\u00f6ttlichen Willen umgewandelt f\u00fchle, der Schwachheiten, Armseligkeiten und Leidenschaften von mir verbannt und meinen eigenen Wille beseligt hat.<br \/>\nDieser m\u00f6chte jetzt seine g\u00f6ttliche Gl\u00fcckseligkeit in gro\u00dfen Z\u00fcgen trinken und nichts mehr von einem Leben au\u00dferhalb des G\u00f6ttlichen Willens wissen.\u2019 Die Traurigkeit, Bitterkeit, Schw\u00e4chen und Leidenschaften dringen nicht in meinen Willen ein, sondern bleiben drau\u00dfen, seine balsamische Luft vers\u00fc\u00dft und st\u00e4rkt alles.<br \/>\nJe tiefer die Seele in meinem Willen lebt und je \u00f6fter sie ihre Akte in Ihm wiederholt, umso mehr Grade an Gl\u00fcckseligkeit, Heiligkeit, St\u00e4rke und G\u00f6ttlicher Sch\u00f6nheit erwirbt sie. Sogar in den geschaffenen Dingen f\u00fchlt die Seele die Seligkeit, die diese Dinge ihr von ihrem Sch\u00f6pfer her vermitteln.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille will die in Ihm lebende Seele die Natur seiner Gl\u00fcckseligkeit empfinden lassen; daher begl\u00fcckt Er sie im Licht der Sonne, in der Luft, die sie einatmet, im Wasser, das sie trinkt, in der Speise, die sie zu sich nimmt, in der Blume, die sie erfreut \u2013 kurzum, mein Wille l\u00e4sst die Seele sp\u00fcren, dass Er ihr nichts als Gl\u00fcck zu geben vermag.<br \/>\nSo ist der Himmel nicht fern von der Seele, sondern in ihr, weil er sie in Allem gl\u00fccklich sehen will.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. Mai 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b52121;\">\u201eLiebt einander, so wie ich euch geliebt habe\u201c (Joh 15, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Wollens, dein \u201aIch liebe Dich\u2019 \u2013 wie klein es auch sei \u2013 verwundet unsere Liebe und l\u00e4sst aus diesen Wunden, die es Uns zuf\u00fcgt, unsere verborgene Liebe hervorstr\u00f6men, um unsere innersten Geheimnisse und unsere gro\u00dfe Liebe zu den Gesch\u00f6pfen zu enth\u00fcllen.<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass Wir die ganze Menschheit liebten, aber gezwungen waren, das ganze unermessliche Feuer unserer Liebe in unserem G\u00f6ttlichen Sein verborgen zu halten.<br \/>\nWir fanden n\u00e4mlich in den Menschen weder Sch\u00f6nheit vor, die unsere Liebe entz\u00fcckt h\u00e4tte, noch Liebe, die Uns verwundet und die Menschen daher mit unserer Liebe \u00fcberflutet h\u00e4tte, damit Wir Uns zu erkennen geben, sie lieben und Uns lieben lassen.<br \/>\nVielmehr waren sie in die Lethargie der Schuld verstrickt, dass Wir bei ihrem blo\u00dfen Anblick erschauderten. Doch unsere Liebe brannte, Wir liebten die Menschen und wollten, dass unsere Liebe allen zuteilwerde. Wie sollten Wir das tun?<br \/>\nWir mussten zu diesem Zweck eine gro\u00dfe Erfindung unserer Liebe anwenden, und zwar geschah dies so: Wir riefen die kleine Jungfrau Maria ins Leben und schufen Sie ganz rein, ganz heilig, ganz sch\u00f6n, voller Liebe und ohne Makel der Erbs\u00fcnde, wobei Wir unseren eigenen G\u00f6ttlichen Willen zugleich mit Ihr empfangen werden lie\u00dfen, damit zwischen Ihr und Uns der Zugang offenstehe und ewige und unzertrennliche Einheit herrsche.<br \/>\nNun entz\u00fcckte Uns die Himmelsk\u00f6nigin mit ihrer Sch\u00f6nheit, und unsere Liebe str\u00f6mte und ergoss sich [in Sie]. Mit ihrer Liebe verwundete Sie Uns, und unsere \u00fcberstr\u00f6mende Liebe verbarg sich in Ihr.<br \/>\nDa nun unsere Liebe durch ihre Sch\u00f6nheit und Liebe hindurch auf alle Gesch\u00f6pfe schaute, fand unsere Liebe ein Ventil, und Ich liebte mit verborgener Liebe alle Gesch\u00f6pfe in dieser Himmlischen K\u00f6nigin.<br \/>\nSo liebten Wir alle in Ihr, und durch ihre Sch\u00f6nheit [hindurch] erschienen sie Uns nicht mehr h\u00e4sslich. Unsere Liebe war nicht mehr in Uns eingeschr\u00e4nkt, sondern im Herzen eines so heiligen Gesch\u00f6pfs ausgegossen.<br \/>\nIndem Wir Ihr unsere g\u00f6ttliche Vaterschaft mitteilten und alle in Ihr liebten, erwarb Sie die g\u00f6ttliche Mutterschaft, um alle als ihre Kinder lieben zu k\u00f6nnen, die von ihrem Himmlischen Vater gezeugt waren.<br \/>\nWie Sie f\u00fchlte, dass Wir alle Gesch\u00f6pfe in Ihr liebten, so sp\u00fcrte Sie, dass unsere Liebe die neue Generation des ganzen Menschengeschlechtes in ihrem Mutterherzen bildete.<br \/>\nKann es eine gr\u00f6\u00dfere Erfindung der Liebe, liebevollere Kunstgriffe geben als unsere Vaterg\u00fcte, die, um die Gesch\u00f6pfe zu lieben, ja selbst jene, die Uns beleidigten, ein Gesch\u00f6pf aus eben diesem Stamm erw\u00e4hlte, es so sch\u00f6n formte, als Wir es vermochten, damit unsere Liebe keine Hindernisse finde, um alle in Ihr lieben zu k\u00f6nnen und Sie alle lieben zu lassen?<br \/>\nIn dieser Himmlischen K\u00f6nigin k\u00f6nnen alle unsere Liebe finden, die in Ihr verborgen ist, zumal Sie, die ja unseren G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, Uns beherrschte und alle lieben lie\u00df, und Wir beherrschten wiederum mit unserer sanften Herrschaft Sie, dass Sie allen eine ganz z\u00e4rtliche Mutter sei.<br \/>\nDie wahre Liebe kann nicht sein, ohne zu lieben. Sie setzt alle K\u00fcnste ein und n\u00fctzt die kleinsten wie die gr\u00f6\u00dften Dingen, um zu lieben. Unsere Liebe ist bald verborgen, bald offenkundig, bald handelt sie direkt, bald indirekt und zeigt, dass Wir Jene mit unaufh\u00f6rlicher Liebe beleben, die Wir aus den Tiefen unserer Liebe hervorgebracht haben.<br \/>\nWir konnten allen Generationen kein gr\u00f6\u00dferes Geschenk machen, als ihnen dieses unvergleichliche Gesch\u00f6pf als Mutter aller zu schenken, die ihnen unsere in Ihr verborgene Liebe bringt, welche Sie all ihren Kindern einfl\u00f6\u00dfen m\u00f6chte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 4. Februar 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #b52121;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun geht die Seele von der Sch\u00f6pfung zum Feld meiner Menschheit \u00fcber. Doch was soll ich dir schlie\u00dflich, meine Tochter, \u00fcber die Wunder erz\u00e4hlen, die auf diesem lebendigen Feld geschehen, das nicht nur aus Werken besteht, wie in der Sch\u00f6pfung, sondern aus menschlichem und g\u00f6ttlichem Leben?<br \/>\nDie in meinem Willen lebenden Seelen nehmen meinen Platz ein, und Ich kann Mich auch nicht weigern, da Ich ja ihnen geh\u00f6re. Sie haben ein Recht \u00fcber Mich, und Ich bin gl\u00fccklich, dass sie Mich besitzen, weil sie Mich dann noch mehr lieben werden.<br \/>\nNun wiederholen die Seelen in diesem Feld mein Leben, lieben mit meiner eigenen Liebe, und ihre mit den Meinen verschmolzenen Akte bilden so viele Sonnen, Himmel und Sterne \u2013 o, um wie vieles sch\u00f6ner sind diese als jene der Sch\u00f6pfung \u2013 dass sie das Feld meiner Menschheit erf\u00fcllen!<br \/>\nO, wie sehr f\u00fchle Ich Mich geliebt und verherrlicht, weil diese Sonnen, Himmel und Sterne nicht stumm sind wie jene der Sch\u00f6pfung, sondern wortreiche Sonnen darstellen, [ausgestattet] mit der F\u00fclle der Vernunft!<br \/>\nWie gut sprechen sie \u00fcber meine Liebe! Sie sprechen und lieben Mich, sie sprechen und erz\u00e4hlen Mir die Geschichte der Seelen und jene meiner Liebe und n\u00f6tigen Mich also, sie zu retten.<br \/>\nSie sprechen und bedecken sich mit meinen Leiden, um mein Leben zu wiederholen. Ich f\u00fchle diese Seelen in meinen Tr\u00e4nen flie\u00dfen, in meinen Worten, Werken und Schritten und finde in ihnen Erleichterung in meinen Leiden, St\u00fctze, Verteidigung und Zuflucht.<br \/>\nSo gro\u00df ist meine Liebe zu ihnen, dass ich sie sogar \u201aMein Leben\u2018 nenne. O wie liebe Ich sie! Ich besitze sie, und sie besitzen Mich. [Diese Seelen] zu besitzen und bis zur Torheit zu lieben, ist ein und dasselbe.<br \/>\nNun sind diese Seelen, die in meinem Willen leben, disponiert, bereit, alle Leiden meiner Menschheit auf sich zu nehmen. Da Ich n\u00e4mlich nicht mehr leiden kann, weil Ich glorreich im Himmel bin, erschafft mein Wille mit seinem allm\u00e4chtigen Hauch die Leiden und Schmerzen und bildet [in den Seelen] meine lebendige Menschheit, die Mir f\u00fcr alles einen Ausgleich leisten.<br \/>\nSie sind die neuen Erl\u00f6serseelen, die ihr Leben hingeben, um die ganze Welt zu retten. So betrachte Ich die Erde vom Himmel aus und finde ebenso viele Jesus, die von derselben Torheit meiner Liebe erfasst sind und ihr Leben um den Preis von Leiden und Tod hingeben, um Mir zu sagen: \u201aIch bin dein getreues Abbild.<br \/>\nDie Leiden bringen mich zum L\u00e4cheln, weil ich die Seelen einschlie\u00dfe.\u2018 O, wie liebe Ich sie! Ich f\u00fchle Mich nicht mehr allein, sondern gl\u00fccklich und siegreich, denn es ist mein gr\u00f6\u00dftes Gl\u00fcck und mein Paradies auf Erden, die Gesellschaft [der Seele] zu haben, wenn Wir das gleiche Leben f\u00fchren, dieselben Leiden ertragen, und wenn sie will, was Ich will.<br \/>\nDu siehst also, wie viele gro\u00dfe, wunderbare Dinge mein G\u00f6ttlicher Wille zu tun vermag, wenn die Seelen nur in Ihm leben: Er bildet f\u00fcr Mich meine eigene lebendige Menschheit und verschafft Mir dieselben Freuden wie in meiner Himmlischen Heimat.<br \/>\nEs soll dir daher am Herzen liegen, immer in meinem Willen zu leben. Mach dir \u00fcber nichts anderes Gedanken, denn wenn du dies tust, f\u00fchle Ich meine Liebe in dir unterbrochen: wenn du w\u00fcsstest, wie viel es Mich kostet, auch nur einen Augenblick lang nicht geliebt zu werden!<br \/>\nIn diesem Moment n\u00e4mlich bleibe Ich allein, du unterbrichst meine Gl\u00fcckseligkeit, und in meiner Liebestorheit wiederhole Ich: \u201aWie? Ich liebe sie immerdar, und sie Mich nicht.\u2019 Sei daher aufmerksam, denn Ich will nie allein bleiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 26. M\u00e4rz 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b52121;\">\u201cHabe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe\u201d (Joh 15,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du verbitterst Mir mein Fest, denn wenn Ich eine Wahrheit mitteile, tue Ich das, weil Ich mit dem Gesch\u00f6pf ein Fest feiern will. Wenn es Mir aber nicht volles Vertrauen schenkt und zweifelt, wird die Festfeier unterbrochen und verwandelt sich in Bitterkeit.<br \/>\nIch gleiche einem von zwei vertrauten Freunden: da er seinen Freund sehr liebt, will er sein eigenes Herz beim Herz seines Freundes aussch\u00fctten, und [im Ma\u00df] wie er ihm seine Geheimnisse und verborgenen Freuden anvertraut, setzt er ihn in Kenntnis \u00fcber alles, was er besitzt.<br \/>\nDoch der Freund, der ihm zuh\u00f6rt, l\u00e4sst ihn wissen, dass er ihm nicht glaubt, und er zieht das in Zweifel, was der andere ihm sagt. Dies betr\u00fcbt den [ersten] Freund und verwandelt seine Herzenserg\u00fcsse in Traurigkeit; er bereut fast, dass er ihm das anvertraut hat und zieht sich voll Bitterkeit zur\u00fcck.<br \/>\nWenn jedoch der Freund ihm glaubt, f\u00fcgt er ihm nicht nur keinen Kummer zu, sondern nimmt an seinen G\u00fctern teil. Sie feiern gemeinsam die Freuden, die der eine besitzt, und ihre Freundschaft wird mit doppelten Banden der Liebe verbunden.<br \/>\nSo bin Ich: da Ich \u2013 sogar noch mehr als ein Freund \u2013 jene liebe, die Ich zu meiner kleinen Sekret\u00e4rin erw\u00e4hlt habe, m\u00f6chte Ich mein Herz aussch\u00fctten. Ich m\u00f6chte ihr meine Geheimnisse und Freuden, meine geheimen Schmerzen und \u00fcberraschenden Wahrheiten anvertrauen, um gemeinsam zu feiern und ihr so viele G\u00f6ttliche Leben mitteilen, wie Ich ihr Wahrheiten offenbare.<br \/>\nSehe Ich, dass sie Mir glaubt, feiere Ich und zeige festlich die Freuden und Wonnen, die ein G\u00f6ttliches Leben besitzen kann, das die Unendlichkeit aller G\u00fcter besitzt. Die Seele wird davon erf\u00fcllt und feiert gemeinsam mit Mir.<br \/>\nWenn Ich sie aber z\u00f6gern sehe, bin Ich traurig, und sie bleibt jenes Lebens beraubt, das Ich ihr anvertrauen wollte. Du wiederholst Mir oft diese Szenen des Misstrauens. Sei daher aufmerksam und wolle nicht meine Freuden in Bitterkeit verwandeln.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 6. Mai 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59297","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59297"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59297\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}