{"id":59337,"date":"2025-03-03T00:00:09","date_gmt":"2025-03-02T23:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1017-27\/"},"modified":"2025-03-01T17:44:44","modified_gmt":"2025-03-01T16:44:44","slug":"montag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1017-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1017-27\/","title":{"rendered":"Montag der 8. Woche im Jahreskreis (Mk 10,17-27)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 18Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut au\u00dfer Gott, dem Einen.<br \/>\n19Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht t\u00f6ten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 20Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.<br \/>\n21Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 22Der Mann aber war betr\u00fcbt, als er das h\u00f6rte, und ging traurig weg; denn er hatte ein gro\u00dfes Verm\u00f6gen.<br \/>\n23Da sah Jesus seine J\u00fcnger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es f\u00fcr Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 24Die J\u00fcnger waren \u00fcber seine Worte best\u00fcrzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!<br \/>\n25Eher geht ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?<br \/>\n27Jesus sah sie an und sagte: F\u00fcr Menschen ist das unm\u00f6glich, aber nicht f\u00fcr Gott; denn f\u00fcr Gott ist alles m\u00f6glich.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cDa sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er\u2026\u201d (Mk 10, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach zeigte Er sich als kleines Kind, das mich so fest ansah, dass Er wie in mich eingedr\u00fcckt wurde, und Er wollte so sehr angesehen werden, dass ich in Ihm eingedr\u00fcckt blieb. Dann sprach Er voller Liebe und Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, dies ist das wahre Bild des Lebens in meinem ewigen Willen: die Seele kopiert in sich den G\u00f6ttlichen Willen und der G\u00f6ttliche Wille bildet die Seele ab, auf eine Art, dass dein Sch\u00f6pfer das Abbild deines Bildes in seinem Scho\u00df eingedr\u00fcckt hat.<br \/>\nEr bewahrt es so teuer, denn Er sieht es genauso, wie Er die Seele aus ihrem Ursprung hervorgebracht hat. Nichts hat sie von ihrer Frische und Sch\u00f6nheit verloren, seine v\u00e4terlichen Z\u00fcge sind in diesem Abbild eingedr\u00fcckt.<br \/>\nDieses Abbild im v\u00e4terlichen Scho\u00df singt Ihm das Lob der ganzen Sch\u00f6pfung mit allen seinen Werken und fl\u00fcstert Ihm st\u00e4ndig ins Ohr: \u201eAlles hast Du f\u00fcr mich gemacht, so sehr hast Du mich geliebt und liebst mich. Und ich will alles, alles in Liebe zu Dir verwandeln\u2019.<br \/>\nDieses Abbild ist das Wunder Gottes in seinem Scho\u00df, ist das Ged\u00e4chtnis aller seiner Werke. Dies ist das Abbild der Seele in Gott, und das Abbild Gottes in der Seele, und die Entfaltung des Lebens Gottes im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWie sch\u00f6n ist das Reich meines Willens: das Nichts verloren im Alles, das Alles vereint mit dem Nichts; die Niedrigkeit des Gesch\u00f6pfes, die sich in die g\u00f6ttliche H\u00f6he erhebt, die g\u00f6ttliche H\u00f6he, die in den Abgrund des Gesch\u00f6pfes hinabsteigt.<br \/>\nSie sind zwei Wesen, die einander umschlungen haben, untrennbar, innigst vereint, miteinander identifiziert, dass man kaum unterscheiden kann, dass es zwei Leben sind, die zusammen mit ihrem Herzen schlagen.<br \/>\nAll die Gr\u00f6\u00dfe, die Heiligkeit, die Erhabenheit, die Wunder des Reiches meines Willens wird genau dies sein: das getreue Abbild der Seele in Gott, und das unversehrte und sch\u00f6ne Abbild Gottes in der Seele.<br \/>\nDaher werden die Kinder des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT ebenso viele Bilder von kleinen G\u00f6ttern in meinem Reich sein.\u201c [weil jeder Spross des Reiches ein vollkommener Jesus ist]\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 25. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, halten Wir beide inne, um die Meisterhaftigkeit und Pracht, den Adel, die Macht und Sch\u00f6nheit zu betrachten, mit denen der Mensch erschaffen wurde.<br \/>\nAll unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften ergossen sich \u00fcber den Menschen, jede von ihnen wollte sich zur Schau stellen und sich intensiver als ein starker Regen \u00fcber ihn ergie\u00dfen, damit er sich mit ihnen verbr\u00fcdere.<br \/>\nAlle machten sich ans Werk: unser Licht ergoss sich \u00fcber ihn, um seinen Bruder des Lichts zu bilden, die G\u00fcte ergoss sich, um ihren Bruder ganz aus G\u00fcte zu formen, die Liebe ergoss sich, um ihn mit Liebe zu f\u00fcllen und sich einen Bruder zu schaffen, der ganz Liebe sei.<br \/>\nUnsere Macht, Weisheit, Sch\u00f6nheit, Gerechtigkeit ergossen sich \u00fcber ihn, um ihren Bruder m\u00e4chtig, weise, gerecht und bezaubernd sch\u00f6n zu machen.<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein erfreute sich daran, unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften alle am Werk zu sehen, um sich mit dem Menschen zu verbr\u00fcdern, und daran, wie unser Wille, der Leben im Menschen annahm, die Ordnung unserer g\u00f6ttlichen Eigenschaften selbst wahrte, damit sie ihn m\u00f6glichst grazi\u00f6s und sch\u00f6n machten.<br \/>\nSo war der Mensch unsere Besch\u00e4ftigung, unser Blick ruhte auf ihm, damit er Uns nachahme, nachbilde und sich mit Uns verbr\u00fcdere. Unsere Eigenschaften stellten sich nicht nur damals, als Wir ihn schufen, sondern im ganzen Lauf seines Lebens f\u00fcr das kontinuierliche Werk der Verbr\u00fcderung zur Verf\u00fcgung, mit dem, den Wir so sehr liebten.<br \/>\nUnd nachdem sie sich auf Erden mit ihm vereint hatten, bereiteten sie das gro\u00dfe Fest der Verbr\u00fcderung mit der Glorie im Himmlischen Vaterland vor, einer Verbr\u00fcderung der Freude, der Seligkeit, des immerw\u00e4hrenden Gl\u00fccks.<br \/>\nDeshalb liebe Ich den Menschen so sehr, denn er wurde von Uns geschaffen und geh\u00f6rt Uns daher ganz.<br \/>\nIch liebe ihn, weil unser G\u00f6ttliches Sein stets \u00fcber ihn str\u00f6mt und sich \u00fcber ihn heftiger als ein Sturzbach ergie\u00dft, um ihm unsere Gaben zur\u00fcckzulassen und von neuem den Lauf zu beginnen, ihm stets zu schenken.<br \/>\nWeil er also von dem Meinigen besitzt, liebe Ich Mich selbst in ihm. Ich liebe ihn, weil er dazu bestimmt ist, den Himmel zu bev\u00f6lkern und mein Bruder [in] der Herrlichkeit zu sein, dass Wir uns gegenseitig verherrlichen: Ich werde seine Glorie als [sein] Leben, und er wird meine Glorie als mein Werk sein.<br \/>\nDaher verlange Ich so sehr danach, dass man meinen Willen tut und in Ihm lebt, denn nur mit Ihm finden meine g\u00f6ttlichen Eigenschaften ihren Ehrenplatz und k\u00f6nnen die Verbr\u00fcderung mit dem Gesch\u00f6pf aufrechthalten.<br \/>\nOhne Ihn finden sie keinen Platz und wissen nicht, wohin sie sich begeben sollen. Die Verbr\u00fcderung wird unterbrochen, und mein Leben bleibt wie gedrosselt.<br \/>\nMeine Tochter, welch unheilvolle Ver\u00e4nderung geschieht, wenn das Gesch\u00f6pf sich von meinem Willen zur\u00fcckzieht! Ich finde mein Abbild nicht mehr in ihm, noch mein in ihm anwachsendes Leben.<br \/>\nMeine Eigenschaften sch\u00e4men sich, mit ihm vereint zu sein, da der vom G\u00f6ttlichen Willen getrennte menschliche Wille alles durcheinandergebracht und gef\u00fchllos gemacht, quasi bet\u00e4ubt hat.<br \/>\nNimm es dir also zu Herzen, nicht aus meinem Willen hinauszutreten. Mit Ihm wirst du mit allem vereint sein, was heilig ist, wirst die Schwester all unserer Werke sein und deinen Jesus selbst in deiner Macht haben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 28. Januar 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWie schwer ist es f\u00fcr Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!\u201c (Mk 10, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du bist allein mit Mir, Ich bin allein mit dir. Da du mit Mir allein bist, konzentriere Ich mein ganzes Selbst in dir, denn da du allein mit Mir bist, kann Ich dich ganz mit Mir ausf\u00fcllen.<br \/>\nEs gibt nichts in dir, wo Ich nicht meinen Platz einnehmen k\u00f6nnte, Ich wandle dich in Mich um, und wie ganz nat\u00fcrlich tritt die au\u00dferordentliche Gnade in dich ein. Wenn die Seele allein mit Mir ist, bin Ich frei zu tun, was Ich will, dann genie\u00dfe Ich allein sie, und meine Liebe l\u00e4sst Mich so viel in ihr tun, dass Ich bis zur Torheit gehe.<br \/>\nIch wirke so viele meiner verliebten Kunstgriffe, dass, wenn man sie sehen oder h\u00f6ren k\u00f6nnte, alle Gesch\u00f6pfe sagen w\u00fcrden: \u201aNur Jesus versteht es und kann auf so \u00fcberraschende Art, so genial und so gro\u00dfartig lieben.\u2018<br \/>\nIch mache das mit der Seele, die allein mit Mir lebt, wie es die Sonne t\u00e4te, wenn sie ihr ganzes Licht \u00fcber eine Pflanze fokussieren k\u00f6nnte.<br \/>\nDiese Pflanze w\u00fcrde in sich das ganze Leben der Sonne aufnehmen und alle ihre Wirkungen genie\u00dfen, w\u00e4hrend die anderen Pflanzen jeweils nur eine Wirkung empfangen, die f\u00fcr die Natur ihrer Pflanze reicht.<br \/>\nDa die erste jedoch das ganze Leben der Sonne empf\u00e4ngt, empf\u00e4ngt sie zugleich alle Wirkungen, die das Licht enth\u00e4lt. So handle Ich: Ich konzentriere in ihr mein ganzes Leben, und es gibt nichts von Mir, das Ich sie nicht genie\u00dfen lasse.<br \/>\nWer jedoch nicht allein mit Mir ist, ist ohne Licht, da Ich mein Leben nicht [in ihm] konzentrieren kann, er f\u00fchlt die Last der Finsternis, sein Wesen ist in ebenso viele Teile gespalten, wie viele Dinge er liebt.<br \/>\nWenn er also die Erde liebt, f\u00fchlt er sich gespalten mit der Erde, wenn er die Gesch\u00f6pfe, die Vergn\u00fcgungen, die Reicht\u00fcmer liebt, f\u00fchlt er sich wie in St\u00fcckchen zerteilt, sodass er bald von der einen, bald von der anderen Seite her angezogen wird, und sein armes Herz zwischen \u00c4ngsten und Bef\u00fcrchtungen und bitteren Entt\u00e4uschungen lebt.<br \/>\nDas ganze Gegenteil gilt f\u00fcr den, der nur mit Mir lebt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 10. November 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59337","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59337\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}