{"id":59353,"date":"2026-02-17T21:00:25","date_gmt":"2026-02-17T20:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/aschermittwoch-mt-61-6-16-18-5\/"},"modified":"2026-02-17T21:42:23","modified_gmt":"2026-02-17T20:42:23","slug":"aschermittwoch-mt-61-6-16-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/aschermittwoch-mt-61-6-16-18\/","title":{"rendered":"ASCHERMITTWOCH (Mt 6,1-6.16-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: H\u00fctet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 2Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.<br \/>\n3Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. 4Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<br \/>\n5Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Stra\u00dfenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schlie\u00df die T\u00fcr zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<br \/>\n16Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein tr\u00fcbseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 17Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, 18damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #951bc2;\">\u201eH\u00fctet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten\u201c (Mt 6, 1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war und meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht fand, musste ich auf der Suche nach Ihm lange umhergehen. Schlie\u00dflich fand ich Ihn in den Armen der K\u00f6nigin Mutter, wie Er Milch aus ihrer Brust saugte. Doch was ich auch sagte oder tat, Er schien mir keine Aufmerksamkeit zu schenken; oder vielmehr, Er schaute mich nicht einmal an.<br \/>\nWer kann die Pein meines armen Herzens beschreiben, als ich sah, dass Jesus mich nicht beachtete? Als ich meinen Tr\u00e4nen freien Lauf gelassen hatte, hatte Er Mitleid mit mir, kam in meine Arme und goss aus seinem Mund ein wenig von jener Milch, die Er von der K\u00f6nigin Mama gesaugt hatte.<br \/>\nDa blickte ich in seine Brust, und dort hatte Er eine kleine, so strahlende Perle, dass sie die heiligste Menschheit Unseres Herrn mit Licht erf\u00fcllte. Ich wollte deren Bedeutung wissen und fragte daher Jesus, was diese Perle war, die so viel Licht verbreitete, w\u00e4hrend sie so klein schien.<br \/>\nUnd Jesus: \u201eEs ist die Reinheit deiner Leiden, welche die Ursache von so viel Licht ist, denn deine Leiden sind zwar klein, doch du leidest allein aus Liebe zu Mir und w\u00e4rest bereit, mehr zu leiden, wenn Ich es dir gew\u00e4hren w\u00fcrde.<br \/>\nMeine Tochter, Reinheit im Tun ist so gro\u00df, dass jemand, der mit der einzigen Absicht handelt, Mir alleine zu gefallen, nichts anderes tut, als in all seinem Tun Licht zu verbreiten. Wer jedoch nicht aufrichtig handelt, so bewirkt selbst das Gute nichts anderes als Finsternis zu verbreiten.\u201c<br \/>\nDann schaute ich in die Brust Unseres Herrn, und Er hatte einen \u00fcberaus klaren Spiegel: es schien mir, dass jene, die ihren Weg aufrichtig gingen, vollkommen in diesem Spiegel aufgenommen waren, w\u00e4hrend jene, die es nicht taten, au\u00dferhalb blieben, ohne irgendeine Pr\u00e4gung des Bildes des gebenedeiten Jesus empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAch Herr, halte mich ganz in diesem g\u00f6ttlichen Spiegel absorbiert, damit mein Handeln keinen Schatten einer anderen Absicht habe. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 25. April 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mir: &#8218;Mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagt so viel Gro\u00dfes, Wunderbares, Erhabenes, Staunenswertes \u00fcber den Willen Gottes: und doch scheint es mir, dass die Gesch\u00f6pfe nicht jenen Begriff davon haben, den Er verdient, noch jene gro\u00dfartige Vorstellung von den Wundern, die in Ihm enthalten sind.<br \/>\nJa mir scheint, dass sie Ihn den Tugenden gleichstellen und sich vielleicht mehr an diese halten als an den Heiligsten Willen Gottes.&#8216; Und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus regte sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, willst du wissen, warum? Weil sie keinen gel\u00e4uterten Gaumen haben und an die gew\u00f6hnlichen Speisen dieser niedrigen Welt gewohnt sind, welche die Tugenden sind, und nicht an die himmlische und g\u00f6ttliche Kost, welche mein Wille ist.<br \/>\nDiese himmlische Speise wird nur von dem verkostet, der die Erde, die Dinge und die Personen selbst wie ein Nichts betrachtet, oder alle in der Ordnung Gottes.<br \/>\nDie Tugenden, die man auf Erden \u00fcben kann, sind selten frei von menschlichen Absichten, von Eigend\u00fcnkel, von eigener Ehre, von der Neigung, als etwas zu erscheinen und Personen zu gefallen.<br \/>\nAll diese Absichten sind wie so viele Geschm\u00e4cker f\u00fcr den gew\u00f6hnlichen Gaumen der Seele, und sehr oft arbeitet man mehr f\u00fcr diesen Geschmack als f\u00fcr das Gute, das die Tugend enth\u00e4lt. Siehe, daher machen die Tugenden mehr Eindruck, weil der menschliche Wille dabei immer etwas &#8218;verdient&#8216;.<br \/>\nDas Erste hingegen, was mein Wille zu Boden wirft, ist der menschliche Wille, und Er duldete keinerlei menschliche Absichten. Er ist vom Himmel und m\u00f6chte das in die Seele legen, was g\u00f6ttlich ist und dem Himmel angeh\u00f6rt.<br \/>\nSo geht das eigene Ich leer aus und f\u00fchlt sich zum Sterben; da es sich nun gleichsam wie sterbend f\u00fchlt und die Hoffnung verliert, dass ihm irgendeine andere Speise \u00fcbrigbleibt, entschlie\u00dft sich die Seele, die Speise meines Willens zu nehmen.<br \/>\nSobald sie diese zu sich nimmt, empfindet sie dann \u2013 da ihr Gaumen gel\u00e4utert ist \u2013 den Geschmack an der Speise meines Willens, und der ist so gro\u00df, dass sie ihn selbst um den Preis des eigenen Lebens nicht eintauschen w\u00fcrde.<br \/>\nMein Wille kann nicht mit den niedrigen und kleinen Dingen, die man auf Erden tun kann, \u00fcbereinkommen, wie die Tugenden dies tun, sondern Er m\u00f6chte alles und alle als Schemel zu seinen F\u00fc\u00dfen haben und das ganze Innere der Seele und die Tugenden selbst in G\u00f6ttlichen Willen umwandeln.<br \/>\nMit einem Wort, Er m\u00f6chte seine Speise am Grund der Seele, sonst w\u00e4re Er behindert und k\u00f6nnte sein g\u00f6ttliches Leben nicht entfalten. Gro\u00df ist daher der Unterschied zwischen den Tugenden und meinem Willen, zwischen der Heiligkeit der einen und des anderen: die Tugenden k\u00f6nnen [nur] von den Gesch\u00f6pfen her kommen und h\u00f6chstens eine menschliche Heiligkeit bilden.<br \/>\nMein Wille ist von Gott und kann eine ganz g\u00f6ttliche Heiligkeit hervorbringen. Welch ein Unterschied! Aber da die Menschen gewohnt sind, nach unten zu schauen, machen die kleinen Lampen der Tugenden mehr Eindruck auf sie als die gro\u00dfe Sonne meines Willens.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 9. April 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDu aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schlie\u00df die T\u00fcr zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten\u201c (Mt 6,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun musst du wissen, dass Ich nicht auf die \u00e4u\u00dfere Handlung des Menschen sehe, sondern auf seine Absicht, die das Leben der Handlung darstellt und gleichsam ihre Seele ist; die Handlung verh\u00fcllt quasi die Absicht. Auch beim Paar von Seele und Leib ist es nicht [blo\u00df] der K\u00f6rper, der denkt, spricht, arbeitet, geht und den Herzschlag ausf\u00fchrt.<br \/>\nVielmehr ist es die Seele, die den Gedanken, Worten und Bewegungen Leben verleiht, sodass der Leib wie eine H\u00fclle f\u00fcr die Seele ist, die sie bedeckt und sich zu deren Tr\u00e4ger macht. Aber der vitale Teil, die Handlungen und Schritte liegen bei der Seele.<br \/>\nSo ist die Absicht das wahre Leben der Handlung. Wenn du nun meinen G\u00f6ttlichen Willen als Leben deines Geistes, als Schlag deines Herzens, als Handlung deiner H\u00e4nde usw. herbeirufst, so formst du das Leben der Intelligenz meines G\u00f6ttlichen Willens in deinem Geist; das Leben seiner Handlungen in deinen H\u00e4nden, seinen g\u00f6ttlichen Schritt in deinen F\u00fc\u00dfen; sodass all deine Akte das g\u00f6ttliche Leben verh\u00fcllen, das du mit deiner Absicht im Inneren deiner Akte gebildet hast.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber ist diese Absicht? Es ist dein Wille, der an den Meinen appellierend, sich von sich selbst leer-macht und in seinem Akt einen freien Raum schafft, um der Handlung meines Willens Platz zu machen.<br \/>\nDer Wille des Menschen verh\u00fcllt und verbirgt in seinen Handlungen \u2013 selbst in den gew\u00f6hnlichsten und nat\u00fcrlichsten \u2013 wie ein Schleier das au\u00dfergew\u00f6hnliche Wirken eines Gottes.<br \/>\nSo sieht man nach au\u00dfen hin gew\u00f6hnliche Handlungen, doch wenn der Schleier des menschlichen Willens gel\u00fcftet wird, findet man in ihnen die wirkende Kraft der g\u00f6ttlichen Handlung eingeschlossen.<br \/>\nSo besteht die Heiligkeit der Seele weder in der Vielzahl der Werke, noch in [aufsehenerregenden] lauten Werken, sondern in den Akten des gew\u00f6hnlichen Lebens und den f\u00fcr das Leben notwendigen und unvermeidlichen Handlungen; all diese k\u00f6nnen wie Schleier unseren Willen verh\u00fcllen und sich zum Feld machen, wo sich Gott selbst zum verborgenen Protagonisten seiner g\u00f6ttlichen Handlungen herabl\u00e4sst.<br \/>\nWie der Leib die Seele verh\u00fcllt, so verbirgt und verh\u00fcllt der [menschliche] Wille Gott und formt mittels seiner gew\u00f6hnlichen Handlungen die Kette der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Handlungen Gottes in seiner Seele.<br \/>\nSei daher aufmerksam und rufe meinen Willen in all deine Akte. So wird Er dir niemals seinen Akt verweigern, um in dir, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist, die F\u00fclle seiner Heiligkeit zu bilden.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 15. Juni 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDein Vater, der das Verborgene sieht\u2026\u201c (Mt 6, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als ich den gebenedeiten Jesus nur kurz sah, der zu mir sagte: \u201eMeine Tochter, wahre Liebe vergisst sich selbst und lebt f\u00fcr die Interessen, die Leiden und f\u00fcr alles, was zu der geliebten Person geh\u00f6rt.\u201c<br \/>\nIch fragte: \u201eHerr, wie kann man sich selbst vergessen, wenn wir das \u201eIch\u201c so stark f\u00fchlen? Es ist ja nicht etwas, das weit weg von uns oder getrennt von uns ist, dass man es leicht vergessen k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\nJesus erwiderte, dass genau hierin das Opfer der wahren Liebe liege \u2013 w\u00e4hrend man sich also selbst hat, muss man von all dem leben, was zur geliebten Person geh\u00f6rt.<br \/>\nMehr noch, wenn man an sich selbst denkt, muss diese Erinnerung dazu dienen, sich noch mehr abzum\u00fchen, wie man sich f\u00fcr den geliebten Gegenstand verzehren kann.<br \/>\nWenn der Geliebte sieht, dass sich die Seele ganz Ihm schenkt, wird Er sie gut zu belohnen wissen, indem Er sich Selbst ihr ganz schenkt und sie von seinem G\u00f6ttlichen Leben leben l\u00e4sst. Wer daher alles vergisst, findet alles.<br \/>\nAu\u00dferdem muss man den Unterschied sehen zwischen dem, was man vergisst und was man findet: Man vergisst das H\u00e4ssliche und findet das Sch\u00f6ne, man vergisst die Natur und findet die Gnade, man vergisst die Leidenschaften und findet die Tugenden, man vergisst die Armut und findet den Reichtum, man vergisst die Torheit und findet die Weisheit, man vergisst die Welt und findet den Himmel.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 10. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a01ec8;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da dachte ich bei mir: \u201eIch f\u00fchle mich als die schlechteste von allen, und doch sagt mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus, dass seine Pl\u00e4ne mit mir gro\u00df sind und dass sein Werk, das Er in mir wirkt, so wichtig ist, dass Er es nicht einmal den Engeln anvertrauen will, sondern Er selbst dessen Besch\u00fctzer, Handelnde und Zuschauer sein will.<br \/>\nDoch, was Gro\u00dfes tue ich schon? Nichts; mein \u00e4u\u00dferes Leben ist so gew\u00f6hnlich, dass ich Dinge tue, die weniger als die der anderen sind.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, indem Er meinen Gedanken unterbrach, zu mir: \u201eMeine Tochter, man sieht, dass du ohne deinen Jesus nur Unsinn denken und sagen kannst.<br \/>\nAuch meine liebe Mutter tat nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben, im Gegenteil, scheinbar tat sie weniger als manche andere. Sie lie\u00df sich zu den gew\u00f6hnlichsten Handlungen des Lebens herab: sie spann, n\u00e4hte, kehrte, machte Feuer, wer h\u00e4tte je gedacht, dass sie die Mutter eines Gottes war?<br \/>\nIhre \u00e4u\u00dferen Taten deuteten \u00fcberhaupt nicht darauf hin. Und als sie Mich in ihrem Scho\u00df trug, das Ewige Wort in sich schloss, rief jede ihrer Bewegungen, jede menschliche Handlung, die Anbetung seitens der ganzen Sch\u00f6pfung hervor.<br \/>\nVon Ihr ging das Leben und die Bewahrung aller Gesch\u00f6pfe aus: die Sonne hing \u00fcber Ihr und erwartete die Bewahrung ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme, die Erde die Entwicklung des pflanzlichen Lebens, alles drehte sich um sie.<br \/>\nHimmel und Erde warteten auf ihre Winke, und doch, wer sah etwas? Niemand. Ihre ganze Gr\u00f6\u00dfe, Macht und Heiligkeit, die unermesslichen Meere des Guten, die von ihr ausgingen, waren in ihrem Inneren. Jeder ihrer Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Gedanken und Worte ergossen sich in ihren Sch\u00f6pfer.<br \/>\nZwischen ihr und Gott flossen ununterbrochene Str\u00f6me, die sie empfing und weitergab, nichts trat aus ihr hervor, das ihren Sch\u00f6pfer nicht verwundet h\u00e4tte und wodurch sie nicht von Ihm verwundet worden w\u00e4re. Diese Str\u00f6me lie\u00dfen sie wachsen, erhoben sie, lie\u00dfen sie alles \u00fcberragen; doch niemand sah etwas, nur Ich, ihr Gott und Sohn war allem gewahr.<br \/>\nZwischen Mir und meiner Mutter flossen so viele Str\u00f6me, dass ihr Herzschlag in dem Meinigen floss, und der Meine in dem ihren, sodass sie von meinem ewigen Herzschlag lebte und Ich von ihrem m\u00fctterlichen Herzschlag. So waren unsere Leben miteinander verwoben, und das war genau das, was sie in meinen Augen als meine Mutter auszeichnete.<br \/>\nDie \u00e4u\u00dferen Handlungen befriedigen Mich nicht, noch gefallen sie Mir, wenn sie nicht aus einem Inneren hervorgehen, dessen Leben von Mir gebildet wird.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 16. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59353","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59353\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}