{"id":59379,"date":"2026-02-18T20:00:18","date_gmt":"2026-02-18T19:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-nach-aschermittwoch-lk-922-25\/"},"modified":"2026-02-18T20:29:58","modified_gmt":"2026-02-18T19:29:58","slug":"donnerstag-nach-aschermittwoch-lk-922-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-nach-aschermittwoch-lk-922-25\/","title":{"rendered":"Donnerstag nach Aschermittwoch (Lk 9,22-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">22In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den \u00c4ltesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird get\u00f6tet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen. 23Zu allen sagte er: Wer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme t\u00e4glich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.<br \/>\n24Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. 25Was n\u00fctzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9c28c7;\">\u201eZu allen sagte er: Wer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme t\u00e4glich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten\u201c (Lk 9,23+24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gewohnten Zustand und betete gerade; und w\u00e4hrend ich betete, machte ich die Meinung, in den G\u00f6ttlichen Willen einzutreten; und dort machte ich mir alles zu eigen, was in Ihm existiert. Ihm entgeht ja nichts an Vergangenem, Gegenw\u00e4rtigem und Zuk\u00fcnftigem.<br \/>\nUnd ich machte mich zur Krone von allem und brachte im Namen aller, meine Huldigung, meine Liebe, meine Genugtuung usw. vor die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t.<br \/>\nDa bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, das wahre Leben der Seele in meinem Willen, ist nichts anderes als die Gestaltung ihres Lebens in dem meinigen; es bedeutet, all dem, was sie tut, meine eigene Form zu verleihen. Ich tat nichts anderes als alle meine inneren und \u00e4u\u00dferen Akte in meinem G\u00f6ttlichen Willen fliegen zu lassen.<br \/>\nIch schickte jeden Gedanken meines Verstandes auf Reisen, damit er \u00fcber jedem Gedanken aller Gesch\u00f6pfe, die schon in meinem Willen existierten, schwebe; und mein Gedanke \u2013 der \u00fcber allen schwebte \u2013 machte sich gleichsam zur Krone eines jeden menschlichen Intellekts und brachte der Majest\u00e4t des Vaters die Huldigung, Anbetung, Verherrlichung, Liebe und S\u00fchne jedes erschaffenen Gedankens dar.<br \/>\nUnd so tat Ich es mit meinen Blicken, meinen Worten, meinen Bewegungen, meinen Herzschl\u00e4gen und meinen Schritten. Wenn die Seele nun in meinem Willen leben will, muss sie ihrem Verstand die Gestalt des Meinen geben, ihre Blicke in die Form der Meinen umgestalten, ihre Worte, Bewegungen, Herzschl\u00e4ge und Schritte in die Gestalt der Meinen formen.<br \/>\nIndem sie so tut, verliert die Seele ihre eigene Form und erwirbt die Meine. Sie tut nichts anderes, als dem menschlichen Sein best\u00e4ndig den Todessto\u00df zu versetzen und dem G\u00f6ttlichen Willen andauernd Leben zu spenden.<br \/>\nSo wird die Seele f\u00e4hig sein, das g\u00f6ttliche Leben meines Willens in sich selbst zu vervollst\u00e4ndigen; andernfalls wird dieses Wunder nie v\u00f6llig verwirklicht und diese Gestalt nie ganz nach der meinen modelliert sein.<br \/>\nEs ist allein mein ewiger, unermesslicher Wille, der die Seele alles vorfinden l\u00e4sst. Das Vergangene und Zuk\u00fcnftige reduziert Er auf einen einzigen Punkt, und in diesem einen Punkt findet sie alle schlagenden Herzen, jeden Verstand, der t\u00e4tig ist und mein ganzes Wirken in andauernder T\u00e4tigkeit.<br \/>\nUnd die Seele, die sich diesen meinen Willen zu eigen macht, tut alles, s\u00fchnt f\u00fcr alle, liebt f\u00fcr alle und tut allen und einem jeden Gutes, als ob alle ein einziger w\u00e4ren. Wer kann dies je erreichen?<br \/>\nKeine Tugend, kein Heroismus, nicht einmal das Martyrium kann vor meinem Willen bestehen: alles, alles bleibt zur\u00fcck hinter dem Wirken in meinem Willen. Sei daher aufmerksam und handle so, dass die Mission meines Willens in dir seine Erf\u00fcllung finde.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 5. Januar 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9c28c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich vernichtet wegen des Kummers \u00fcber seine Beraubung und dachte voll Trauer daran, dass Jesus nicht mehr kommen w\u00fcrde. O, welch durchbohrender Gedanke \u2013 Den nicht mehr zu sehen, der mein ganzes Leben war, meine Seligkeit, mein ganzes Gut!<br \/>\nW\u00e4hrend dieser Gedanken bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wie kann Ich dich verlassen, wenn in deiner Seele mein Wille gefangen ist, und, indem Er all deinen Akten Leben gibt, sein Leben wie in seiner eigenen Mitte f\u00fchrt?<br \/>\nSo gibt es also auf einem Ort der Erde mein Leben. Ach, w\u00e4re dieses mein Leben nicht auf der Erde, so w\u00fcrde sich meine Gerechtigkeit mit solcher Heftigkeit ausgie\u00dfen, dass sie die Erde vernichten w\u00fcrde!\u201d<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, sagte ich: \u201eMein Jesus, dein Wille ist doch \u00fcberall, es gibt keinen Ort, wo er sich nicht befindet, und Du sagst, dass Er in mir gefangen sei?\u201d Und Jesus: \u201eSicher ist Er mit seiner Unermesslichkeit, Allsicht und Macht \u00fcberall.<br \/>\nAls K\u00f6nig unterwirft Er Sich alles und l\u00e4sst niemanden seiner Herrschaft entkommen \u2013 doch als Leben, in dem das Gesch\u00f6pf das seine bildet, um das seine im Leben meines Willens zu f\u00fchren und um das Leben des G\u00f6ttlichen Willens auf der Erde zu bilden, gibt es Ihn nicht.<br \/>\nF\u00fcr viele, die Ihn nicht tun, ist es, als w\u00fcrde Er nicht existieren. Es ist, als h\u00e4tte jemand das Wasser im eigenen Zimmer und trinkt es nicht, als h\u00e4tte er Feuer und geht nicht hin, um sich zu w\u00e4rmen, als h\u00e4tte er Brot und isst es nicht.<br \/>\nObwohl der Mensch alle diese lebensspendenden Elemente bei sich hat, k\u00f6nnte er doch, wenn er sie nicht zu sich nimmt, vor Durst, K\u00e4lte und Hunger sterben. Andere gebrauchen sie sp\u00e4rlich, und sind schwach und krank, wieder andere jeden Tag, und diese sind gesund und robust.<br \/>\nWenn daher jemand ein Gut besitzt, kommt alles darauf an, ob der menschliche Wille dieses Gut annehmen will, und die Art, wie er es nehmen will. Je nachdem, wie er dieses Gut gebraucht, empf\u00e4ngt er dessen Wirkungen.<br \/>\nSo ist es mit meinem Willen: damit Er zum Leben der Seele werde, muss sie ihren eigenen Willen in Meinem verschwinden lassen, ihr eigenes Wollen darf nicht mehr existieren.<br \/>\nMein Wille muss als prim\u00e4rer Akt alle ihre Akte \u00fcbernehmen, und Er wird sich der Seele bald als Wasser geben, um ihren Durst mit seinen g\u00f6ttlichen und himmlischen Wassern zu l\u00f6schen; bald als Feuer, nicht nur, um sie zu w\u00e4rmen, sondern um das [ungeordnet] Menschliche in ihr zu vernichten, und in ihr das Leben meines Willens wieder aufzubauen, bald als Speise, um sie zu n\u00e4hren und sie stark und robust zu machen.<br \/>\nO, wie schwierig ist es, ein Gesch\u00f6pf zu finden, das alle seine Rechte abtritt, um meinem Willen allein das Herrschaftsrecht zu \u00fcbergeben! Beinahe alle wollen sich etwas vom eigenen Willen zur\u00fcckbehalten, und daher kann mein Wille, da Er nicht vollst\u00e4ndig in ihnen regiert, sein Leben nicht in allen Gesch\u00f6pfen bilden.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 4. Oktober 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9c28c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen zeigt sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren, wie Er gerade die Arme in Kreuzesform ausstreckte, und ich war zugleich mit Ihm ausgestreckt; dann sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, der letzte Akt meines Lebens war, Mich am Kreuz auszustrecken und dort mit offenen Armen zu verbleiben, bis Ich starb; Ich konnte Mich weder bewegen, noch gegen das wehren, was sie Mir antun wollten.<br \/>\nIch war das wahre Portr\u00e4t, das lebendige Abbild dessen, der nicht im menschlichen, sondern im G\u00f6ttlichen Willen lebt. Wie viel sagt doch diese Unf\u00e4higkeit aus, Mich zu bewegen, noch Mich wehren zu k\u00f6nnen, ein jedes Recht \u00fcber Mich verloren zu haben, sowie die schreckliche Spannung meiner Arme! W\u00e4hrend Ich meine Rechte verlor, erwarben die anderen mein Leben.<br \/>\nDas erste Recht hatte mein H\u00f6chster Wille, Der von seiner Unermesslichkeit und Allsicht Gebrauch machte, und alle Seelen sammelte, unschuldige und s\u00fcndige, gute und heilige, und sie in meine offenen Arme legte, damit Ich sie in den Himmel bringe, und Ich wies niemanden ab; so gab der G\u00f6ttliche Wille in meinen Armen allen einen Platz. Nun, der H\u00f6chste Wille ist ein kontinuierlicher, ununterbrochener Akt, und was Er einmal tut, tut Er unentwegt.<br \/>\nObwohl sich meine Menschheit im Himmel befindet und keinem Leiden unterworfen ist, geht sie weiter auf die Suche nach Seelen, die nicht im menschlichen, sondern im G\u00f6ttlichen Willen handeln und sich in nichts widersetzen; Seelen, die sich all ihrer Rechte ent\u00e4u\u00dfern, damit \u2013 wenn ihr eigenes Recht g\u00e4nzlich in der Gewalt meines Willens bleibt \u2013 Dieser seinen Akt fortsetzen und alle Seelen, S\u00fcnder und Heilige, Unschuldige und B\u00f6se, in die Arme jener Seele legen mag, die sich anbietet, sich in meinem Willen auszustrecken, um das zu wiederholen und fortzusetzen, was meine am Kreuz ausgebreiteten Arme taten.<br \/>\nDaher habe Ich Mich in deinem Inneren ausgestreckt, damit der H\u00f6chste Wille weiterhin alle Seelen in meine Arme lege. Die Heiligkeit besteht nicht aus einem einzigen Akt, sondern aus vielen Akten zusammen.<br \/>\nEin einziger Akt begr\u00fcndet weder Heiligkeit noch Schlechtigkeit, denn wenn keine andauernden Akte vollzogen werden, bleibt die \u201eHeiligkeit\u201c farblos und ohne lebendige Nuancen und somit kann man weder der Heiligkeit noch der Perversit\u00e4t eine richtige Bedeutung noch einen Wert zumessen.<br \/>\nWas also die Heiligkeit erstrahlen l\u00e4sst und das Siegel der Heiligkeit aufpr\u00e4gt, das sind die fortgesetzten guten Akte. Niemand kann behaupten, reich zu sein, weil er eine M\u00fcnze besitzt, sondern nur wer ausgedehnte Besitzungen, Villen, Pal\u00e4ste usw. hat.<br \/>\nSo ist es auch mit der Heiligkeit. Und wenn die Heiligkeit so viele gute Taten, Opfer und Heroismus erfordert, aber auch l\u00fcckenhaft und diskontinuierlich sein kann, kennt die Heiligkeit in meinem Willen keine Phasen der Unregelm\u00e4\u00dfigkeit, sondern verkn\u00fcpft sich mit dem kontinuierlichen Akt des Ewigen Willens, der niemals aufh\u00f6rt, sondern stets aktiv, immer am Werk ist, der immer triumphiert, stets liebt und nie anh\u00e4lt.<br \/>\nSo verleiht die Heiligkeit in meinem Willen der Seele die Pr\u00e4gung des Wirkens ihres Sch\u00f6pfers, d.h., seine ununterbrochene Liebe, die kontinuierliche Bewahrung all dessen, was Er geschaffen hat: Er \u00e4ndert sich nie und ist unwandelbar.<br \/>\nWer der Ver\u00e4nderlichkeit unterworfen ist, geh\u00f6rt der Erde an und nicht dem Himmel; wandelbar ist der menschliche Wille, nicht der G\u00f6ttliche, etwas Gutes abzubrechen ist einem Gesch\u00f6pf eigen, nicht dem Sch\u00f6pfer; all dies w\u00fcrde sich f\u00fcr die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen nicht schicken, da sie die Insignien und das Bild der Heiligkeit seines Sch\u00f6pfers einschlie\u00dft.<br \/>\nSei daher aufmerksam, tritt all deine Rechte dem H\u00f6chsten Willen ab, und Ich werde in dir immer mehr die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen heranbilden.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 25. Juli 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9c28c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich ganz in den Heiligen Willen Gottes, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie sch\u00f6n ist es, eine Seele zu sehen, die sich in meinen Willen versenkt! Sobald sie das tut, nimmt der geschaffene Herzschlag seinen Platz und sein Leben im unerschaffenen Herzschlag ein und bildet einen einzigen mit Ihm, und l\u00e4uft und pulsiert gemeinsam mit dem ewigen Herzschlag.<br \/>\nDieses Pulsieren im ewigen Schlag seines Sch\u00f6pfers stellt die gr\u00f6\u00dfte Seligkeit des Menschenherzens dar. Mein Wille l\u00e4sst den menschlichen Herzschlag sich zum Flug erheben, und dieser schwingt sich auf zum Mittelpunkt seines Sch\u00f6pfers.\u201d<br \/>\nSo fragte ich Ihn: \u201eSag mir, meine Liebe, wie oft kreist dein Wollen in allen Gesch\u00f6pfen?\u201d Und Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille macht in jedem menschlichen Herzschlag seine vollst\u00e4ndige Runde durch die ganze Sch\u00f6pfung. Und wie das Herz im Gesch\u00f6pf st\u00e4ndig schl\u00e4gt, und wenn der Herzschlag endet, auch das Leben zu Ende geht \u2013 so kreist mein Wille, um den Gesch\u00f6pfen g\u00f6ttliches Leben zu geben, mehr als der Herzschlag umher und bildet den Herzschlag meines Willens in jedem Herzen.<br \/>\nDu siehst also, wie mein Wille in jedem Gesch\u00f6pf der prim\u00e4re Herzschlag ist, und sein eigener ist [erst] der zweite; ja noch mehr, wenn der Mensch seinen Herzschlag sp\u00fcrt, so ist das kraft des Herzschlags meines Willens; ja dieser mein Wille erzeugt sogar zwei Herzschl\u00e4ge: einen im Herzen des Menschen f\u00fcr das k\u00f6rperliche Leben, und einen in der Seele f\u00fcr das Leben der Seele.<br \/>\nDoch m\u00f6chtest du wissen, was dieser Herzschlag meines Willens im Menschen tut? Wenn er denkt, str\u00f6mt und kreist mein Wille wie Blut in den Adern der Seele und gibt ihr g\u00f6ttliche Gedanken ein, damit sie die menschlichen Gedanken abtue und den Gedanken meines Willens den ersten Platz einr\u00e4ume.<br \/>\nWenn sie spricht, beansprucht das Wort meines Willens seinen Platz. Wenn sie arbeitet, geht oder liebt, m\u00f6chte mein Wille den Platz ihrer Aktivit\u00e4ten, ihrer Schritte und ihrer Liebe.<br \/>\nDie Liebe und Eifersucht meines Willens im Gesch\u00f6pf sind so gro\u00df, dass dies geschieht: wenn die Seele denken will, macht sich mein Wille in diesem seinem Herzschlag selbst zum Gedanken; wenn sie schauen will, macht Er sich zum Auge, wenn sie sprechen, arbeiten oder gehen m\u00f6chte, macht Er sich zum Wort, zur Arbeit oder zum Fu\u00df, wenn sie lieben will, macht Er sich zur Glut.<br \/>\nMit einem Wort, Er flie\u00dft und kreist in jedem gesch\u00f6pflichen Akt, um darin seinen ersten Platz einzunehmen, der Ihm zusteht. Doch zu unserem gr\u00f6\u00dften Kummer verweigert Ihm das Gesch\u00f6pf diesen Ehrenplatz und weist seinem eigenen menschlichen Willen diesen Platz zu; daher ist mein Wille gezwungen, so im Gesch\u00f6pf zu verbleiben, als h\u00e4tte Er keinen Gedanken, kein Auge, kein Wort, keine H\u00e4nde, keine F\u00fc\u00dfe \u2013 und ohne dass Er sein Leben im Mittelpunkt der Seele des Menschen entfalten k\u00f6nnte.<br \/>\nWelch ein Schmerz! Welch h\u00f6chste Undankbarkeit! Doch willst du wissen, wer Mir freie Hand l\u00e4sst und meinen Willen als Herzschlag des Lebens in seiner Seele wirken l\u00e4sst? Jene Seele, die in meinem Willen lebt\u2026. O, wie gut kann mein Wille in ihr sein Leben entfalten und macht sich zum Gedanken ihres Gedankens, zum Auge ihres Auges, zum Wort ihres Mundes, zum Herzschlag ihres Herzens usw!<br \/>\nO wie schnell verstehen Wir Uns mit einem, der in meinem Willen lebt; mein Wille erreicht [in ihm] sein Ziel, dass Er n\u00e4mlich sein Leben in der Seele des Menschen heranbilden kann!\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 6. Oktober 1924)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59379","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59379"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59379\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}