{"id":59400,"date":"2025-03-08T12:00:16","date_gmt":"2025-03-08T11:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/1-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-41-13\/"},"modified":"2025-03-05T19:44:11","modified_gmt":"2025-03-05T18:44:11","slug":"1-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-41-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/1-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-41-13\/","title":{"rendered":"1. SONNTAG DER FASTENZEIT &#8211; C &#8211; (Lk 4,1-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit verlie\u00df Jesus, erf\u00fcllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf f\u00fchrte ihn der Geist vierzig Tage lang in der W\u00fcste umher, 2und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung gef\u00fchrt. Die ganze Zeit \u00fcber a\u00df er nichts; als aber die vierzig Tage vor\u00fcber waren, hatte er Hunger.<br \/>\n3Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. 4Jesus antwortete ihm: In der Schrift hei\u00dft es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.<br \/>\n5Da f\u00fchrte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. 6Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir \u00fcberlassen, und ich gebe sie, wem ich will.<br \/>\n7Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles geh\u00f6ren. 8Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.<br \/>\n9Darauf f\u00fchrte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so st\u00fcrz dich von hier hinab; 10denn es hei\u00dft in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu beh\u00fcten; 11und: Sie werden dich auf ihren H\u00e4nden tragen, damit dein Fu\u00df nicht an einen Stein st\u00f6\u00dft. 12Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.<br \/>\n13Nach diesen Versuchungen lie\u00df der Teufel f\u00fcr eine gewisse Zeit von ihm ab.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #982fde;\">\u201eIn jener Zeit verlie\u00df Jesus, erf\u00fcllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf f\u00fchrte ihn der Geist vierzig Tage lang in der W\u00fcste umher\u201c (Lk 4,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach folgte ich dem Heiligen Willen in dem Akt, als sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus von der H\u00f6chsten K\u00f6nigin trennte, um in die W\u00fcste zu gehen, und w\u00e4hrend ich beide bemitleidete, dachte ich mir: \u201eWie konnte sich meine Erhabene K\u00f6nigin gut vierzig Tage lang von ihrem lieben Sohn trennen?<br \/>\nSie, die Ihn so sehr liebte, wie konnte Sie ohne Ihn bleiben? Ich, die ich nicht ihre Liebe habe, leide so sehr wegen einiger Tage, die ich Ihn entbehren muss, wie musste das f\u00fcr meine Mutter sein?\u201c<br \/>\nAls ich nun dar\u00fcber nachdachte, bewegte sich mein angebeteter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, Wir beide litten unter der Trennung, doch unser Schmerz wurde auf g\u00f6ttliche, nicht auf menschliche Weise gelitten, daher trennte er Uns weder von der Seligkeit noch vom unersch\u00fctterlichen Frieden.<br \/>\nGl\u00fccklich ging Ich in die W\u00fcste fort, gl\u00fccklich blieb die Erhabenheit meiner Himmlischen Mutter, denn der auf g\u00f6ttliche Weise erlittene Schmerz ist nicht f\u00e4hig, die g\u00f6ttliche Seligkeit im Geringsten zu \u00fcberschatten, welche Meere der Freude und des grenzenlosen Friedens einschlie\u00dft.<br \/>\nDie auf g\u00f6ttliche Art gelittenen Schmerzen sind wie kleine Wassertr\u00f6pfchen im unermesslichen Meer, dessen Wellen die Kraft haben, sie in Seligkeit umzuwandeln.<br \/>\nDer auf menschliche Weise gelittene Schmerz hat die Eigenschaft, die wahre Seligkeit zu ersch\u00fcttern und den Frieden zu st\u00f6ren, der auf g\u00f6ttliche Art erlittene, nie; umso mehr, als meine k\u00f6nigliche Mutter die Sonne meines Willens aus Gnade besa\u00df, und Ich besa\u00df sie von Natur aus.<br \/>\nSo blieb die Sonne in Ihr und blieb in Mir, aber die Strahlen trennten sich nicht, denn das Licht kann nicht aufgespalten werden. Daher blieb Sie in eben diesem Licht in Mir und folgte meinen Akten, und Ich blieb in Ihr, als ihr Lebensmittelpunkt.<br \/>\nSo war die Trennung, w\u00e4hrend sie wirklich real war, [doch nur] scheinbar. Der Substanz nach waren Wir miteinander vereint und unzertrennlich, denn das Licht des G\u00f6ttlichen Willens vereinigte unsere Akte, als w\u00e4ren sie ein einziger.<br \/>\nDann ging Ich in die W\u00fcste, um eben jenen meinen Willen zur\u00fcckzurufen, den die Gesch\u00f6pfe vierzig Jahrhunderte lang aus ihrer Mitte verbannt hatten. Ich wollte vierzig Tage alleine bleiben, um die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, in denen der Meinige nicht sein Reich inmitten der Menschheitsfamilie besessen hatte, und mit meinem eigenen G\u00f6ttlichen Willen wollte Ich Ihn von neuem zur Herrschaft in ihre Mitte zur\u00fcckrufen.<br \/>\nBei der R\u00fcckkehr aus der W\u00fcste hinterlegte Ich Ihn in meiner Mutter, mit all jenen Akten des G\u00f6ttlichen Willens, welche die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckgewiesen und Ihn wie in der W\u00fcste gehalten hatten, damit sie die treue Schatzwalterin und Wiederherstellerin des Reiches meines Willens sei, sowie jene, die dieses Reich erflehen soll.<br \/>\nNur die H\u00f6chste Herrin konnte diesen so gro\u00dfen Schatz besitzen, da Sie in sich den gleichen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, in dem sie denselben vom Gesch\u00f6pf verlassenen Willen fassen konnte.<br \/>\nWie konnten Wir Uns mit unserem Schmerz der vierzigt\u00e4gigen Trennung befassen, wenn es darum ging, unseren G\u00f6ttlichen Willen wiederherzustellen und zur Herrschaft unter den Menschen zur\u00fcckzurufen? In unserem Schmerz waren Wir mehr als gl\u00fccklich, denn Wir wollten das Reich des H\u00f6chsten FIAT in Sicherheit bringen.<br \/>\nDie Himmlische K\u00f6nigin erwartete mit Sehnsucht meine R\u00fcckkehr, um das Pfand der neuen Sonne zu empfangen und mit ihrer Liebe alle seine Akte zu vergelten, welche die menschliche Undankbarkeit zur\u00fcckgewiesen hatte.<br \/>\nSie handelte als wahre Mutter an meinem G\u00f6ttlichen Willen und zugleich an den Gesch\u00f6pfen, indem Sie allen das Leben, die Seligkeit, die Freude erflehte, das Reich des Ewigen FIAT zu besitzen.<br \/>\nMeine Tochter, die Zahl der vierzig Tage in meinem irdischen Leben ist symbolisch und bedeutsam. Vierzig Tage nach der Geburt wollte Ich in der Grotte von Betlehem bleiben, Symbol f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen, Der, obwohl Er sich unter den Gesch\u00f6pfen befand, wie verborgen und au\u00dferhalb der Stadt ihrer Seelen war.<br \/>\nUm die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, wollte Ich vierzig Tage lang au\u00dferhalb der Stadt in einem niedrigen Unterstand bleiben, weinend, seufzend und betend, um meinen G\u00f6ttlichen Willen in die Stadt ihrer Seelen zur\u00fcckzurufen und Ihm seine Herrschaft zu \u00fcbergeben.<br \/>\nNach vierzig Tagen trat Ich hervor, um Mich im Tempel zu zeigen und Mich dem heiligen Greis Simeon zu enth\u00fcllen. Er war die erste Stadt, die Ich zur Kenntnis meines Reiches berief, und seine Freude war so gro\u00df, dass Er [kurz darauf] die Augen f\u00fcr diese Erde schloss, um sie f\u00fcr die Ewigkeit zu \u00f6ffnen.<br \/>\nVierzig Tage blieb Ich in der W\u00fcste und trat dann sogleich in mein \u00f6ffentliches Leben hinaus, um den Gesch\u00f6pfen die Heilmittel und Mittel f\u00fcr den Eintritt in das Reich meines Willens zu reichen.<br \/>\nVierzig Tage wollte Ich nach meiner Auferstehung auf der Erde bleiben, um das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT und seine vierzig Jahrhunderte dauernde Herrschaft, die Es dauern h\u00e4tte sollen, zu best\u00e4tigen.<br \/>\nSo war der erste Akt bei allem, was Ich hier unten tat, die Wiederherstellung dieses Reiches; alles andere trat in die sekund\u00e4re Ordnung ein, aber der erste Verbindungsring zwischen Mir und den Gesch\u00f6pfen war das Reich meines Willens.<br \/>\nWenn es sich daher um Diesen handelt, halte Ich nichts zur\u00fcck, weder Licht, noch Opfer, noch Offenbarungen, noch Seligkeit: ganze Meere lasse Ich aus Mir hervorgehen, um Ihn bekannt zu machen, Ihn regieren zu lassen, und damit Er geliebt werde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 8. September 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #982fde;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen FIAT fort und folgte meinem Jesus, als Er sich auf den Weg in die W\u00fcste machte. Da \u00fcberlegte ich: \u201eWarum ging Jesus in die W\u00fcste? Hier gab es keine Seelen zu bekehren, sondern es herrschte tiefe Einsamkeit, w\u00e4hrend Er doch gerade Seelen suchte.\u201c<br \/>\nAls ich dies meditierte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Gesellschaft unterbricht das Leiden und verringert es, die Einsamkeit aber konzentriert und verdoppelt es und l\u00e4sst es h\u00e4rter werden.<br \/>\nIch wollte ganz allein in die W\u00fcste gehen, um in meiner Menschheit die volle H\u00e4rte der Einsamkeit zu empfinden, die mein G\u00f6ttlicher Wille so viele Jahrhunderte lang seitens der Menschen erlitten hatte.<br \/>\nMeine Menschheit musste in der G\u00f6ttlichen Ordnung aufsteigen und in die menschliche Ordnung herabsteigen, um die Leiden von beiden einzuschlie\u00dfen. Indem Ich Selbst den ganzen leidvollen Teil \u00fcbernahm, der den Menschen und Gott trennte, sollte Ich die Menschen wieder zur Umarmung und zum Kuss ihres Sch\u00f6pfers zur\u00fcckf\u00fchren.<br \/>\nDoch mein Gang in die W\u00fcste bezweckte nicht nur dies. Du musst wissen, dass unsere anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t bei der Gestaltung der Sch\u00f6pfung beschloss, dass jeder Ort von Einwohnern bev\u00f6lkert werden und die Erde \u00e4u\u00dferst fruchtbar und reich an Vegetation sein sollte, sodass alle im \u00dcberfluss haben m\u00f6gen.<br \/>\nAls der Mensch s\u00fcndigte, zog er sich die Ungnade der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit zu, und die Erde blieb w\u00fcstenhaft, unfruchtbar und an vielen Orten unbewohnt: ein Bild jener unfruchtbaren Familien, wo kein Lachen herrscht, kein Fest, keine Harmonie, weil sie ohne Nachkommen sind.<br \/>\nSo gibt es niemanden, der die Monotonie der zwei Eheleute unterbricht, und dr\u00fcckende Einsamkeit lastet auf ihrem Herzen und macht sie traurig. Wo es aber Nachkommen gibt, da ist immer etwas zu tun und zu sagen, sowie Gelegenheit zum Feiern.<br \/>\nSo war die Menschheitsfamilie. Betrachte den sternen\u00fcbers\u00e4ten Himmel. Die Erde sollte das Echo des Himmels sein, voller Bewohner, und so viel hervorbringen, um alle reich und alle gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nAls sich daher der Mensch aus meinem Willen zur\u00fcckzog, \u00e4nderte sich sein Los. Ich wollte in die W\u00fcste gehen, um die Segnungen meines Himmlischen Vaters zur\u00fcckzurufen; indem ich meinen Willen zur Herrschaft zur\u00fcckrief, wollte Ich die Erde wiederherstellen, sie \u00fcberall bev\u00f6lkern und fruchtbar machen, sodass die Erde andere, noch sch\u00f6nere Samen, hervorbringt und diese verhundertfacht, damit sie noch fruchtbarer und strahlend sch\u00f6n werde.<br \/>\nWie viel Gro\u00dfes wird das Reich meines G\u00f6ttlichen FIAT bewirken! Alle Elemente sind daher in gro\u00dfer Erwartung, die Sonne, der Wind, das Meer, die Erde und die ganze Sch\u00f6pfung: sie m\u00f6chten aus ihrem Scho\u00df alle G\u00fcter und Wirkungen hervortreten lassen, die sie enthalten, denn solange dieser G\u00f6ttliche Wille, der sie beherrscht, nicht unter den V\u00f6lkern regiert, bringt die Sch\u00f6pfung nicht alle in ihr enthaltenen Sch\u00e4tze hervor.<br \/>\nSie gibt den Menschen nur jene Gaben, die sie n\u00f6tig haben \u2013 unter dem Titel von Almosen und als Dienern. So hat die Erde nicht alle Samen hervorgebracht. Und die Sonne bringt, da sie nicht alle Samen vorfindet, nicht alle Wirkungen und Wohltaten hervor, die sie besitzt, und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nDarum erwarten alle das Reich des FIAT, um den S\u00f6hnen und T\u00f6chtern des G\u00f6ttlichen Willens zu zeigen, wie reich sie sind, und wie viele wunderbare Dinge ihr Sch\u00f6pfer in die erschaffenen Dinge hineingelegt hat \u2013 aus Liebe zu denen, welche die Kinder seines Willens sein sollen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 25. Juni 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #982fde;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, glaubst du, dass Ich dich vierzig Jahre und l\u00e4nger nur zuf\u00e4llig gefangen hielt, ohne einen gro\u00dfen Plan? Nein! Nein! Die Zahl vierzig war immer bedeutsam und Vorbereitung f\u00fcr gro\u00dfe Werke.<br \/>\nVierzig Jahre zogen die Hebr\u00e4er durch die W\u00fcste, ohne das verhei\u00dfene Land, ihr Vaterland, erreichen zu k\u00f6nnen, doch nach vierzig Jahren voller Opfer hatten sie das Gl\u00fcck, es in Besitz zu nehmen.<br \/>\nDoch wie viele Wunder, wie viele Gnaden [wurden ihnen geschenkt], dass sie in dieser Zeit sogar mit dem himmlischen Manna gespeist wurden! Ein Opfer, das sich lange hinzieht, besitzt die Potenz und Macht, Gro\u00dfes von Gott zu erlangen.<br \/>\nIch selbst wollte w\u00e4hrend meines Lebens hier unten vierzig Tage lang in der W\u00fcste bleiben, ferne von allen, selbst von meiner Mutter. Dann wollte Ich in die \u00d6ffentlichkeit gehen, um das Evangelium zu verk\u00fcnden, welches das Leben meiner Kirche ausmachen sollte, d.h., das Reich der Erl\u00f6sung.<br \/>\nVierzig Tage wollte Ich nach meiner Auferstehung noch hierbleiben, um meine Auferstehung zu best\u00e4tigen und alle G\u00fcter der Erl\u00f6sung zu besiegeln. So wollte Ich es [auch] f\u00fcr dich, meine Tochter.<br \/>\nUm das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens mitzuteilen, w\u00fcnschte Ich vierzig Jahre voller Opfer, doch wie viele Gnaden und Mitteilungen habe Ich dir nicht gew\u00e4hrt! Ich kann sagen, dass Ich in dieser langen Zeit das ganze Kapital des Reiches meines Willens in dich hineinlegte, und alles, was n\u00f6tig ist, um es den Gesch\u00f6pfen verst\u00e4ndlich zu machen.<br \/>\nSo war deine lange Gefangenschaft die st\u00e4ndige Waffe, die stets dabei war, mit dem Sch\u00f6pfer selbst zu k\u00e4mpfen, damit Ich dir mein Reich kundtue.<br \/>\nWisse dies: alles, was Ich deiner Seele geoffenbart habe, die Gnaden, die Ich dir gew\u00e4hrt habe, die vielen Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen, die du aufgeschrieben hast, deine Leiden und alles, was du getan hast, war nichts anderes als eine Ansammlung von Baumaterial. Dies muss jetzt geschlichtet und geordnet werden.<br \/>\nGenauso, wie Ich dich nicht allein darin lie\u00df, alles N\u00f6tige f\u00fcr mein Reich zusammenzutragen, sondern immer mit dir war, so werde Ich dich auch nicht allein lassen, sie zu ordnen und das gro\u00dfe Geb\u00e4ude herzuzeigen, das Ich gemeinsam mit dir so viele Jahre lang vorbereitet habe.<br \/>\nUnser Opfer und unsere Arbeit sind also nicht zu Ende, sondern Wir m\u00fcssen weitermachen bis zum vollendeten Werk.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 10. Oktober 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #982fde;\">\u201eUnd dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung gef\u00fchrt\u201c (Lk 4,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich dachte also weiter \u00fcber alles nach, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus auf Erden getan hatte, und Er f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, als Ich auf die Erde kam, betrachtete Ich alle vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Jahrhunderte, um in meiner Menschheit all das zu vereinen, was von allen Generationen an Gutem und Edlen getan werden konnte, um das Siegel und die Best\u00e4tigung des Guten darauf zu legen.<br \/>\nIch zerst\u00f6rte nichts von dem, was gut war, sondern wollte vielmehr alles in Mich einschlie\u00dfen, um ihm G\u00f6ttliches Leben mitzuteilen. Ich f\u00fcgte noch das Gute hinzu, das fehlte und das Ich verrichtete, um alle G\u00fcter der menschlichen Gesch\u00f6pfe zu vervollst\u00e4ndigen, und begab Mich auf den Fl\u00fcgeln der Jahrhunderte zu den Menschen, um jedem von ihnen mein vollst\u00e4ndiges Wirken zu schenken.<br \/>\nAuch sammelte Ich alle \u00dcbel ein, um sie zu verzehren, und entfachte mit der Gewalt der Schmerzen und Leiden, die Ich erdulden wollte, den Feuerbrand in meiner eigenen Menschheit, um alle \u00dcbel darin zu verbrennen.<br \/>\nDabei wollte Ich jeden Schmerz [dieser \u00dcbel] empfinden, damit alles, den \u00dcbeln entgegengesetzte Gute wieder auflebe und die Menschengeschlechter zu neuem Leben wiedergeboren w\u00fcrden.<br \/>\nUnd wie Ich \u2013 um alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Heilmittel f\u00fcr alle Erl\u00f6sten zu schaffen, und sie dann vorzubereiten, die gro\u00dfe Wohltat der Herrschaft meines Willens in ihrer Mitte willkommen zu hei\u00dfen \u2013 alles tat, alles litt, und alles aufzehrte, so sollst auch du tun: um mein Reich f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe vorzubereiten, sollst du alles einschlie\u00dfen, was heilig und gut ist, und auf dem Weg des Leidens alle \u00dcbel aufzehren, um das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens unter den Menschen wiedergeboren werden zu lassen. Du sollst mein Widerhall sein, in welchem Ich das Depot anlegen muss, aus dem das Reich meines FIAT hervorgehen soll.<br \/>\nFolge Mir Schritt um Schritt, und du wirst das Leben, den Herzschlag, die Seligkeit dieses Reiches f\u00fchlen, das Ich in Mir enthalte und das Ich erscheinen lassen will, damit es unter den Menschen herrsche.<br \/>\nIch liebe dieses Reich so sehr, dass Ich \u2013 w\u00e4hrend Ich dem h\u00f6llischen Feind erlaubt habe, in das Paradies einzudringen \u2013 nicht zulassen werde, dass er seinen Fu\u00df in das Paradies des Reiches des FIAT setze.<br \/>\nDaher lie\u00df Ich zu, dass er sich Mir in der W\u00fcste n\u00e4herte, um ihn zu schw\u00e4chen und zu verjagen, damit er nicht wage, hier einzutreten. F\u00fchlst du nicht selbst, wie deine Gegenwart den Feind in Schrecken setzt und wie er flieht, um dich nicht zu sehen? Es ist die Kraft meines Sieges, die ihn hinabst\u00fcrzt, und da er sich verwirrt f\u00fchlt, ergreift er die Flucht.<br \/>\nAlles ist bereit. Es bleibt nur mehr, mein FIAT bekannt zu machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 9. Februar 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #982fde;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus f\u00fcr eine kurze Weile und sagte zu mir: \u201eTochter, die Versuchungen k\u00f6nnen leicht \u00fcberwunden werden, denn der Teufel ist das feigste Gesch\u00f6pf, das es gibt, und es reicht ein gegens\u00e4tzlicher Akt, eine Verachtung, ein Gebet, um ihn in die Flucht zu jagen; denn diese Akte machen ihn noch feiger als er schon ist, und um diese Besch\u00e4mung nicht ertragen zu m\u00fcssen, flieht er entsetzt, sobald er eine Seele erblickt, die entschlossen ist, nicht auf seine Feigheit einzugehen.<br \/>\nWenn sich die Seele nun nicht leicht befreien kann, hei\u00dft das, dass hier nicht nur eine Versuchung ist, sondern eine in der Seele verwurzelte Leidenschaft, welche die Seele zusammen mit der Versuchung knechtet.<br \/>\nDeswegen kann sie sich nicht befreien, und wo die Leidenschaft herrscht, dort hat der Teufel mehr Macht, sein Spiel mit der Seele zu treiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 25. M\u00e4rz 1908)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59400","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59400\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}