{"id":59408,"date":"2026-02-20T20:00:44","date_gmt":"2026-02-20T19:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-nach-aschermittwoch-lk-527-32\/"},"modified":"2026-02-20T20:10:51","modified_gmt":"2026-02-20T19:10:51","slug":"samstag-nach-aschermittwoch-lk-527-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-nach-aschermittwoch-lk-527-32\/","title":{"rendered":"Samstag nach Aschermittwoch (Lk 5,27-32)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit sah Jesus einen Z\u00f6llner namens Levi am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! 28Da stand Levi auf, verlie\u00df alles und folgte ihm.<br \/>\n29Und er gab f\u00fcr Jesus in seinem Haus ein gro\u00dfes Festmahl. Viele Z\u00f6llner und andere G\u00e4ste waren mit ihnen bei Tisch. 30Da sagten die Pharis\u00e4er und ihre Schriftgelehrten voll Unwillen zu seinen J\u00fcngern: Wie k\u00f6nnt ihr zusammen mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern essen und trinken?<br \/>\n31Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 32Ich bin gekommen, um die S\u00fcnder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9c38c9;\">\u201eFolge mir nach!\u201d (LK 5, 27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beraubungen von Jesus werden l\u00e4nger, und da ich mich Seiner beraubt sehe, tue ich nichts anderes, als den Himmel zu ersehnen. O Himmel, wann wirst du mir die Pforten \u00f6ffnen? Wann wirst du Mitleid mit mir haben? Wann wirst du die kleine Verbannte in ihr Vaterland zur\u00fcckholen?<br \/>\nAch ja, nur dort werde ich meinen Jesus nicht mehr vermissen! [Denn hier auf der Erde ist es so:] Wenn Er sich zeigt, entflieht Er wie ein Blitz, w\u00e4hrend man Ihn zu besitzen glaubt, und man muss eine lange Etappe ohne Ihn durchstehen.<br \/>\nUnd ohne Jesus verwandeln sich alle Dinge in Schmerz, sogar die heiligen Dinge selbst: die Gebete und Sakramente sind ein Martyrium ohne Ihn. Daher dachte ich mir: \u201eWozu hat Jesus erlaubt, dass ich seinem Tabernakel der Liebe nahekomme, wenn Wir dort in stummem Schweigen verharren?<br \/>\nMir scheint sogar, dass Er sich noch mehr verborgen hat, weil Er mir keine Lehren \u00fcber sein G\u00f6ttliches FIAT mehr gibt. Es schien, als h\u00e4tte Er seinen Lehrstuhl am Grund meines Inneren und wusste stets etwas zu sagen.<br \/>\nJetzt vernehme ich nichts anderes als tiefes Schweigen \u2013 ich h\u00f6re in mir blo\u00df das st\u00e4ndige Gemurmel des Meeres des Lichtes des Ewigen Willens, das immer Liebe, Anbetung, Herrlichkeit murmelt und alles und alle umf\u00e4ngt.\u201c Doch als ich dar\u00fcber nachdachte, zeigte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus kurz in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMut, meine Tochter! Ich bin es, Der auf dem Grunde deiner Seele die Wellen des Meeres des Lichtes meines G\u00f6ttlichen Willens bewegt und immer, immer murmelt, um meinem Vater im Himmel das Reich meines Willens auf Erden zu entrei\u00dfen. Du tust nichts anderes, als Mir zu folgen.<br \/>\nWenn du Mir nicht folgen w\u00fcrdest, w\u00fcrde Ich es allein machen; doch du wirst Mich nicht allein lassen, da mein eigenes FIAT dich in Sich versenkt h\u00e4lt. Ach, wei\u00dft du nicht, dass du der Tabernakel meines G\u00f6ttlichen Willens bist? Wie viele Arbeiten habe Ich nicht in dir verrichtet?<br \/>\nWie viele Gnaden habe Ich nicht in dich gegossen, um Mir diesen Tabernakel zu errichten, den Ich als einzigartig auf der Welt bezeichnen k\u00f6nnte \u2013 denn eucharistische Tabernakel habe Ich in gro\u00dfer Zahl.<br \/>\nIn diesem Tabernakel meines G\u00f6ttlichen FIAT [aber] f\u00fchle Ich Mich nicht als Gefangener, sondern besitze die endlosen Ausdehnungen meines Willens, Ich f\u00fchle Mich auch nicht allein, da Ich jene habe, die Mir immerw\u00e4hrende Gesellschaft leistet.<br \/>\nBald unterweise Ich dich als Lehrer \u00fcber meine himmlischen Lehren, bald gie\u00dfe Ich meine Liebe und meinen Schmerz aus, bald feiere Ich ein Fest, dass Ich sogar mit dir spiele. Wenn Ich also bete, leide, weine und feiere, bin Ich nie allein, sondern habe die kleine Tochter meines G\u00f6ttlichen Wollens zusammen mit Mir.<br \/>\nZudem habe Ich die gro\u00dfe Ehre und die sch\u00f6nste Eroberung, die Mir am meisten gef\u00e4llt, n\u00e4mlich einen menschlichen Willen, der ganz f\u00fcr Mich geopfert und ein Fu\u00dfschemel f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen ist. Ich k\u00f6nnte diese Seele meinen bevorzugten Tabernakel nennen, in dem Ich solchen Gefallen finde, dass Ich ihn nicht gegen meine eucharistischen Tabernakel eintauschen m\u00f6chte, denn in ihnen bin Ich allein.<br \/>\nAu\u00dferdem gibt Mir die Hostie auch nicht einen G\u00f6ttlichen Willen, wie Ich Ihn in dir finde, Der Sich Selbst bilokiert, und den Ich, w\u00e4hrend Ich Ihn in Mir habe, auch in dir finde. Die Hostie jedoch ist weder f\u00e4hig, Ihn zu besitzen, noch begleitet sie Mich in meinen Akten.<br \/>\nIch bin immer allein, alles ist K\u00e4lte um Mich herum, der Tabernakel, die Pyxis, die Hostie sind ohne Leben, daher ohne Gesellschaft. Deshalb hatte Ich so gro\u00dfe Freude, in der N\u00e4he meines eucharistischen Tabernakels den [Tabernakel] meines G\u00f6ttlichen Willens zu haben, den Ich in dir gebildet habe.<br \/>\nWenn Ich dich blo\u00df ansehe, f\u00fchle Ich, wie meine Einsamkeit unterbrochen wird, und Ich empfinde die reinen Freuden, die eine Seele Mir geben kann, die meinen G\u00f6ttlichen Willen in sich herrschen l\u00e4sst.<br \/>\nDas ist also der Grund, warum alle meine Absichten, Vorkehrungen und Interessen darauf hinzielen, meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen und Ihn unter den V\u00f6lkern zur Herrschaft zu bringen. Dann wird jede Seele ein lebender Tabernakel f\u00fcr Mich sein, der nicht stumm ist, sondern spricht.<br \/>\nIch werde nicht mehr allein sein, sondern meine immerw\u00e4hrende Gesellschaft haben, und mit meinem in ihnen bilokierten G\u00f6ttlichen Willen werde Ich meine G\u00f6ttliche Gesellschaft im Gesch\u00f6pf haben.<br \/>\nSo werde Ich in jedem von ihnen meinen Himmel haben, weil der Tabernakel meines G\u00f6ttlichen Willens meinen Himmel auf Erden besitzt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 2. Dezember 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9c30c9;\">\u201eDa stand Levi auf, verlie\u00df alles und folgte ihm\u201c (Lk 5,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, wenn jemand alles verl\u00e4sst und f\u00fcr Mich wirkt und auf ganz g\u00f6ttliche Weise liebt, dann stehen alle Dinge zu seiner Verf\u00fcgung. Und das Kennzeichen, ob jemand alles f\u00fcr Mich verlassen und den Punkt erreicht hat, auf ganz g\u00f6ttliche Weise zu wirken und zu lieben, ist dies, dass er bei allem, beim Wirken, Sprechen und Beten, keinerlei Hindernisse, Missfallen, Widerspr\u00fcche und Gegens\u00e4tze mehr findet, denn angesichts jener Macht dieses ganz g\u00f6ttlichen Handelns und Liebens, beugen alle [diese Widerspr\u00fcche usw.] ihr Haupt und wagen nicht einmal zu atmen.<br \/>\nDenn Ich wache als g\u00fctiger Vater immer \u00fcber das menschliche Herz, und wenn Ich bemerke, dass es Mir entgleitet, d.h., dass es auf [rein] menschliche Weise wirkt und liebt, dann lege Ich Dornen, Missfallen und Bitterkeit hinein, die dieses menschliche Werk und die menschliche Liebe stechen und bitter machen. Wenn die Seele gestochen wird, erkennt sie, dass ihre Handlungsweise nicht g\u00f6ttlich ist, so kehrt sie in sich selbst ein und handelt auf andere Weise; die Stiche sind n\u00e4mlich W\u00e4chter des menschlichen Herzens und verleihen ihm die Augen, um zu sehen, wer es ist, der die Seele bewegt, Gott oder das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWenn die Seele hingegen alles zur\u00fcckl\u00e4sst und auf ganz g\u00f6ttliche Weise handelt und liebt, erfreut sie sich meines Friedens, und anstatt dass sie als W\u00e4chter und Augen jene Stiche hat, ist der Friede ihr W\u00e4chter, der alles, was sie beunruhigen k\u00f6nnte, von ihr abwendet, und jene Augen der Liebe, welche alle in die Flucht schlagen und verbrennen, die sie st\u00f6ren wollen. Deshalb bleiben diese [W\u00e4chter] im Hinblick auf diese Seele in Frieden, sie lassen sie in Ruhe und stellen sich ihr zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nEs scheint, dass die Seele sagen kann: \u201aNiemand soll mich antasten, denn ich bin g\u00f6ttlich und geh\u00f6re ganz Jesus, meiner s\u00fc\u00dfen Liebe. Niemand wage es, meine sanfte Ruhe mit meinem H\u00f6chsten Gut zu st\u00f6ren; wenn ihr es wagen solltet, werde ich euch mit der Macht Jesu, die mir geh\u00f6rt, in die Flucht schlagen\u2018.\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 10; 10. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9c38c9;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus wird seiner Kleider beraubt und einer grausamen Z\u00fcchtigung unterworfen. Sind auch wir von allem ent\u00e4u\u00dfert? Jesus ist an die Gei\u00dfels\u00e4ule gebunden. Lassen auch wir uns von der Liebe fesseln? Jesus ist gebunden, w\u00e4hrend wir mit unserer s\u00fcndhaften Anh\u00e4nglichkeit bisweilen auch an gleichg\u00fcltige oder an sich gute Dinge noch neue Fesseln hinzuf\u00fcgen. Inzwischen ruft uns Jesus mit seinem wehm\u00fctigen Blick zu, ihn der Bande zu entledigen.<br \/>\nLiegt in diesem Blick nicht auch ein Vorwurf f\u00fcr uns, die wir zu seiner Fesselung beigetragen haben? Um dem betr\u00fcbten Jesus Trost zu bereiten, m\u00fcssen wir uns zuerst der eigenen Fesseln entledigen, bevor wir dazu gelangen, anderen die Fesseln abzunehmen. Diese unsere mitunter d\u00fcnnen Ketten sind nichts anderes als kleine Anh\u00e4nglichkeiten an unseren eigenen Willen, an unsere etwas verletzte Eigenliebe, an unsere kleinen Eitelkeiten. Da diese kleinen Ketten ineinandergreifen, fesseln sie den liebensw\u00fcrdigen Jesus auf schmerzhafte Weise. Jesus m\u00f6chte schon auf Erden alle Menschen in seine Menschheit aufnehmen, damit sie w\u00fcrdig seien, einst im Himmel in seine Gottheit aufgenommen zu werden. Durch unsere ungeordnete Anh\u00e4nglichkeit an Personen und nichtige oder s\u00fcndhafte Dinge Aus Liebe zu unserer armen Seele will Jesus uns bisweilen diese Ketten selbst abnehmen, um sich die Erneuerung der schmerzlichen Fesselung zu ersparen.<br \/>\nWenn wir aber in Klagen ausbrechen, weil wir nicht ausschlie\u00dflich mit Jesus allein verbunden sein wollen, dann n\u00f6tigen wir ihn, sich betr\u00fcbt von uns zur\u00fcckzuziehen. W\u00e4hrend Jesus unter solchen Misshandlungen leidet, s\u00fchnt er unsere S\u00fcnden gegen die Schamhaftigkeit. K\u00f6nnen wir sagen, dass wir z\u00fcchtig sind im Geiste, in unseren Blicken, in unseren Worten und Regungen, so dass wir dem unschuldigen Leib Jesu nicht neue Schl\u00e4ge versetzen? Sind wir immer so mit Jesus verbunden, dass wir uns bereitfinden, ihn zu sch\u00fctzen, wenn die Menschen ihm mit ihren Vergehen Schl\u00e4ge versetzen?<br \/>\nMein gefesselter Jesus! Deine Ketten seien die meinigen, so dass ich dich stets in mir wahrnehme und du mich in dir. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 8 bis 9 Uhr: Jesus zu Pilatus zur\u00fcckgekehrt, dem Barabbas wird der Verzug gegeben. Die Gei\u00dfelung Jesu)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9c38c9;\">\u201eJesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken\u201c (Lk 5,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Erl\u00f6sung kam als Heilmittel f\u00fcr den Menschen, und deshalb diente sie als Heilmittel, als Medizin, als Speise f\u00fcr die Kranken, die Blinden, die Stummen, f\u00fcr alle Arten von Krankheiten. Da es Kranke sind, k\u00f6nnen sie alle Heilmittel, die Ich ihnen zu ihrem Wohle brachte, weder verkosten noch deren ganze innewohnende Kraft empfangen.<br \/>\nDas Sakrament der Eucharistie hinterlie\u00df Ich ihnen als Speise, um ihnen vollkommene Gesundheit zu geben. Viele essen immer wieder davon, und sehen sich doch stets krank. Arme Speise meines eigenen Lebens, verborgen unter den Schleiern der Akzidenzien des Brotes! Wie viele verdorbene Gaumen, wie viele M\u00e4gen, die nicht verdauen und die Menschen daran hindern, den Geschmack meiner Speise zu kosten und die ganze Kraft meines sakramentalen Lebens zu verdauen, und so bleiben sie krank. Und da es Glieder sind, die vom B\u00f6sen fiebern, essen sie die Speise ohne Appetit.<br \/>\nDeshalb ersehne Ich so sehr die Ankunft des Reiches des H\u00f6chsten FIAT, denn dann wird alles, was Ich tat, als Ich auf die Erde kam, denen als Speise dienen, die sich vollkommener Gesundheit erfreuen werden. Wie gro\u00df ist doch der Unterschied zwischen einem Kranken, der dieselbe Speise nimmt, und einem anderen, der vollkommene Gesundheit genie\u00dft! Der Kranke nimmt sie ohne Appetit zu sich, ohne Geschmack, und sie dient ihm dazu, sich aufrecht zu halten und nicht zu sterben. Der Gesunde verzehrt sie mit Appetit, und wie er davon kostet, nimmt er mehr davon und bewahrt sich stark und gesund.<br \/>\nWie gro\u00df wird nicht mein Wohlgefallen sein, wenn Ich sehe, dass alles, was Ich tat, im Reich meines Willens nicht mehr als Speise f\u00fcr Kranke, sondern als Nahrung f\u00fcr die Kinder meines Reiches dienen wird, die alle voller Kraft und bei perfekter Gesundheit sein werden? Vielmehr werden sie mit dem Besitz meines Willens mein immerw\u00e4hrendes Leben in sich selbst besitzen, wie es die Seligen im Himmel besitzen. So wird mein Wille der Schleier sein, der mein Leben in ihnen verbergen wird.<br \/>\nUnd wie es bei den Seligen ist, die Mich in ihrem Inneren wie das eigene Leben besitzen, und daher die Seligkeit, die sie st\u00e4ndig von der Gottheit empfangen, jener Seligkeit, die sie im Inneren besitzen, die Hand reicht und den Kuss gibt, und sie somit vollauf gl\u00fccklich sind. So wird die Seele, die meinen Willen besitzt, mein immerw\u00e4hrendes Leben in sich haben. Es wird ihr als st\u00e4ndige Speise dienen, nicht [nur] einmal am Tag, wie die Speise meines sakramentalen Lebens. Denn mein Wille wird noch gr\u00f6\u00dferen Aufwand treiben und sich auch nicht damit zufriedengeben, sich einmal am Tag zu schenken \u2013 sondern Er wird sich st\u00e4ndig geben. Er wei\u00df, dass sie reine Gaumen haben und starke M\u00e4gen, um in jedem Augenblick die St\u00e4rke, das Licht, das g\u00f6ttliche Leben und die Sakramente zu kosten und zu verdauen. Mein sakramentales Leben wird ihnen zur Nahrung und Wonne gereichen, als neue Seligkeit f\u00fcr das Leben des H\u00f6chsten FIAT, das sie besitzen werden.<br \/>\nDas Reich meines Willens wird der wahre Widerhall des himmlischen Vaterlandes sein. W\u00e4hrend die Seligen ihren Gott als eigenes Leben besitzen, empfangen sie Ihn auch au\u00dferhalb von sich selbst. So besitzen sie innerhalb und au\u00dferhalb von sich g\u00f6ttliches Leben, und g\u00f6ttliches Leben empfangen sie. Wie gro\u00df wird also meine Seligkeit sein, mich sakramental den Kindern des ewigen FIAT zu schenken und in ihnen mein eigenes Leben zu finden? Dann wird mein sakramentales Leben die vollst\u00e4ndige Frucht hervorbringen, und obwohl sich die Gestalten verzehren, werde Ich nicht mehr den Schmerz erleiden, meine Kinder ohne die Speise meines st\u00e4ndigen Lebens zur\u00fcckzulassen. In der Tat, mein Wille wird, mehr als die sakramentalen Akzidenzien, sein g\u00f6ttliches Leben stets in seinem vollen Besitz bewahren. Im Reich meines Willens wird es weder Speisen noch Kommunionen geben, die unterbrochen werden \u2013 sondern immerw\u00e4hrende. Alles, was Ich in der Erl\u00f6sung wirkte, wird ihnen nicht mehr als Heilmittel dienen, sondern zur Wonne, Freude, Seligkeit und als stets zunehmende Sch\u00f6nheit. So wird der Triumph des H\u00f6chsten FIAT dem Reich der Erl\u00f6sung die vollst\u00e4ndigen Fr\u00fcchte einbringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 2. November 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59408","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59408"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59408\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}