{"id":59446,"date":"2026-02-23T21:00:02","date_gmt":"2026-02-23T20:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-1-fastenwoche-mt-67-15\/"},"modified":"2026-02-22T20:30:12","modified_gmt":"2026-02-22T19:30:12","slug":"dienstag-der-1-fastenwoche-mt-67-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-1-fastenwoche-mt-67-15\/","title":{"rendered":"Dienstag der 1. Fastenwoche (Mt 6,7-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->7In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erh\u00f6rt, wenn sie viele Worte machen. 8Macht es nicht wie sie; denn euer Vater wei\u00df, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.<br \/>\n9So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, 10dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.<br \/>\n11Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. 12Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. 13Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem B\u00f6sen.<br \/>\n14Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. 15Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #912cc7;\">\u201eUnser Vater\u2026\u201d (Mt 6, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eUnd wenn mein FIAT VOLUNTAS TUA \u201awie im Himmel so auf Erden\u2018 erf\u00fcllt sein wird, dann wird die volle Erf\u00fcllung des zweiten Teiles des Vater Unser eintreten, n\u00e4mlich der Bitte Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<br \/>\nIch betete: \u201eVater Unser, im Namen aller bitte Ich Dich jeden Tag um drei Arten von Brot: zun\u00e4chst um das Brot deines Willens, das noch mehr ist als das [materielle] Brot, denn w\u00e4hrend dieses nur zwei oder dreimal am Tag ben\u00f6tigt wird, ist das Brot deines Willens hingegen in jedem Augenblick und allen Lagen n\u00f6tig.<br \/>\nVielmehr darf es nicht nur Brot sein, sondern wie balsamische Luft, die das Leben und den Kreislauf des g\u00f6ttlichen Lebens im Gesch\u00f6pf spendet. Vater, wenn Du dieses Brot deines Willens nicht reichst, werde Ich nie alle Fr\u00fcchte meines Sakramentalen Lebens ernten k\u00f6nnen, welches das zweite Brot ist, um das Wir Dich jeden Tag bitten.<br \/>\nO, wie unbehaglich f\u00fchlt sich mein Sakramentales Leben, weil nicht das Brot deines Willens die Seelen ern\u00e4hrt, sondern das verdorbene Brot des menschlichen Willens sich in ihnen befindet! O, wie ekelt Mich davor! Wie fliehe Ich es!<br \/>\nWenn Ich auch zu den Seelen gehe, kann Ich ihnen doch nicht die Fr\u00fcchte, die G\u00fcter, die Wirkungen und die Heiligkeit mitteilen, da Ich unser Brot nicht vorfinde; und wenn Ich etwas gebe, dann nur in kleinem Ausma\u00df, je nach ihrer Disposition, doch nicht all die G\u00fcter, die Ich enthalte.<br \/>\nMein Leben im Sakrament wartet geduldig darauf, dass der Mensch das Brot des H\u00f6chsten Willens zu sich nehme, um ihm alle Sch\u00e4tze meines Sakramentalen Lebens geben zu k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\nSiehst du also, wie das Sakrament der Eucharistie \u2013 und nicht nur dieses \u2013 sondern alle Sakramente, die Ich eingesetzt und meiner Kirche vermacht habe, alle Fr\u00fcchte bringen werden, die sie enthalten, und sodann volle Erf\u00fcllung finden werden, wenn unser Brot, d.h., der Wille Gottes \u201awie im Himmel so auch auf Erden\u2018 geschehen wird? Dann bat Ich um das dritte, d.h., das materielle Brot. Warum konnte Ich sagen: \u201eUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute?\u201c<br \/>\nIch konnte dies tun im Hinblick darauf, dass, wenn der Mensch unseren Willen tun w\u00fcrde, das Unsrige ihm geh\u00f6ren w\u00fcrde, und der Vater das Brot seines Willens, das Brot meines Sakramentalen Lebens, und das t\u00e4gliche Brot des nat\u00fcrlichen Lebens, nicht mehr unrechtm\u00e4\u00dfigen, widerrechtlichen und b\u00f6sen Kindern zu geben h\u00e4tte, sondern rechtm\u00e4\u00dfigen, guten Kindern, die die G\u00fcter des Vaters gemeinschaftlich besitzen werden.<br \/>\nDaher sagte Ich: \u201aGib uns unser Brot\u2018. Dann werden die Menschen das gesegnete Brot essen, alles um sie herum wird ihnen zul\u00e4cheln, die Erde und der Himmel werden den Stempel der Harmonie ihres Sch\u00f6pfers tragen.<br \/>\nDann f\u00fcgte Ich hinzu: \u201eVergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.\u201d<br \/>\nSo wird auch die N\u00e4chstenliebe vollkommen sein, und die Vergebung wird den Stempel des Heroismus tragen, wie Ich ihn auf dem Kreuz aus\u00fcbte.<br \/>\nWenn der Mensch das Brot meines Willens gegessen haben wird, wie meine Menschheit es tat, dann werden die Tugenden in meinen Willen absorbiert werden und das Siegel des wahren Heroismus und der g\u00f6ttlichen Tugend empfangen; sie werden wie viele kleine Fl\u00fcsschen sein, die aus dem Scho\u00df des gro\u00dfen Meeres meines Willens entspringen werden.<br \/>\nUnd wenn Ich hinzuf\u00fcgte: \u201eUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung\u201d \u2026 &#8211; wie k\u00f6nnte Gott den Menschen je in Versuchung f\u00fchren? \u2013 so war dies, weil der Mensch immer Mensch und frei in sich selbst ist, da Ich ihm nie die bei seiner Erschaffung verliehenen Rechte nehme; und er, erschrocken und in Furcht vor sich selbst, ruft schweigend und betet, ohne es mit Worten auszudr\u00fccken: \u201eGib uns das Brot deines Willens, damit wir alle Versuchungen zur\u00fcckweisen k\u00f6nnen, und befreie uns in der Kraft dieses Brotes von allem B\u00f6sen. Amen.\u201c<br \/>\nDu siehst also, wie alle G\u00fcter des Menschen ihre Verkn\u00fcpfung und enge Verbindung des Wortes von Mir \u201eLasset Uns den Menschen machen nach unserem Abbild und Gleichnis\u201d wiederfinden, den Wert eines jeden seiner Akte, die Wiederherstellung der verlorenen G\u00fcter, die Unterschrift und Versicherung, dass ihm die verlorene irdische und himmlische Gl\u00fcckseligkeit zur\u00fcckgegeben wird. Es ist daher so notwendig, dass mein Wille \u201awie im Himmel so auf Erden\u2018 geschehe, dass Ich kein anderes Interesse hatte, noch ein anderes Gebet lehrte, als das Vater Unser.<br \/>\nUnd die Kirche, die treue Ausf\u00fchrerin und Verwahrerin meiner Lehren, hat es stets auf ihren Lippen und wiederholt es bei jedem Anlass, und alle \u2013 Gebildete und Unwissende, Kleine und Gro\u00dfe, Priester und Weltleute, K\u00f6nige und Untergebene \u2013 bitten Mich, dass mein Wille geschehe \u201awie im Himmel so auf Erden\u2018.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 15; 2. Mai 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #912cc7;\">\u201eUnser Vater im Himmel\u201c (Mt 6,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 An einem anderen Tag, indem Er gleichsam wie im Flug an mir vorbeigezogen war, blieb mir eine Erleuchtung im Geist: dass der gebenedeite Jesus, so wie Er \u00fcber unserem Haupt den Himmel ausgebreitet hat, auch einen Himmel in unserer Seele ausdehnte: ja mehr noch, nicht nur einen, sondern mehrere.<br \/>\nSo ist also unser Intellekt ein Himmel, ein Himmel ist unser Blick, Himmel ist das Wort, die Handlung, das Verlangen, das Gef\u00fchl, das Herz; w\u00e4hrend sich der \u00e4u\u00dfere Himmel jedoch nicht ver\u00e4ndert, die Sterne weder ab- noch zunehmen, sind die Himmel in unserem Inneren Ver\u00e4nderungen unterworfen; wenn also der Himmel unseres Verstandes heiligm\u00e4\u00dfig denkt, so bilden sich, wenn die Gedanken sich formen, die Sterne, die Sonnen, die sch\u00f6nen Kometen, und sobald unser Engel sie gebildet sieht, nimmt er sie und setzt sie an den Himmel unseres Intellekts; und wenn der Himmel unserer Geistes heilig ist, ist der Blick heilig, das Wort, das Verlangen, der Herzschlag.<br \/>\nSo sind also die Blicke Sterne, das Wort ist Licht, das Verlangen ist ein Komet, der sich ausbreitet, der Herzschlag ist Sonne, und jeder der Sinne schm\u00fcckt seinen Himmel.<br \/>\nWenn hingegen der Geist schlecht ist, bildet sich nichts Sch\u00f6nes, sondern es breitet sich eine solche Finsternis aus, dass sie die anderen Himmel alle verdunkelt; so schickt der Blick Blitze der Ungeduld, das Wort donnert Fl\u00fcche, die W\u00fcnsche schleudern Pfeile der rohen Leidenschaften, das Herz entl\u00e4sst aus seinem Inneren einen verheerenden Hagel \u00fcber alle Werke des Gesch\u00f6pfes.<br \/>\nArme Himmel! Wie dunkel, wie mitleiderregend sind sie!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 11. Juli 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #912cc7;\">\u201eDein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde\u201c (Mt 6,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus ganz kurz und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, als Ich auf die Erde kam, war meine Menschheit mein Himmel; und wie man am Himmel die Vielzahl der Sterne, die Sonne, den Mond, die Planeten und weite R\u00e4ume sehen kann, alle wohlgeordnet \u2013 ein Bild des Himmels, der oben existiert, wo alles geordnet ist \u2013 so sollte meine Menschheit, die mein Himmel ist, die Ordnung der Gottheit, die in Ihr wohnte, durchscheinen lassen, d.h. die Tugenden, Macht, Gnade, Weisheit und Anderes.<br \/>\nAls der Himmel meiner Menschheit nach meiner Auferstehung in den [empyreischen] Himmel aufstieg, sollte mein Himmel auf dieser Erde [dennoch] weiter existieren, und zwar in den Seelen, die meiner Gottheit eine Wohnung bereiten; in ihnen wohnend, gestalte ich meinen Himmel und lasse auch nach au\u00dfen die Ordnung der Tugenden durchstrahlen, die im Inneren enthalten sind.<br \/>\nWelche Ehre f\u00fcr das Gesch\u00f6pf, seinem Sch\u00f6pfer den Himmel darzureichen! Doch wie viele verweigern ihn Mir! Und du, willst du nicht mein Himmel sein? Sag Mir, dass du es willst!\u201c<br \/>\nIch sagte: \u201eHerr, ich will nichts anderes, als in deinem Blut, in deinen Wunden, in deiner Menschheit, in deinen Tugenden erkannt zu werden. Allein darin will ich erkannt werden, um dein Himmel zu sein und bei allen unbekannt zu sein.\u201c<br \/>\nEr schien meinen Vorschlag anzunehmen und verschwand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 18. November 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #912cc7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus f\u00e4hrt fort, Mir von seinem Heiligsten Willen zu erz\u00e4hlen: Er scheint mir wie ein wahrer Lehrmeister, der \u2013 w\u00e4hrend Er seinen Sch\u00fcler anscheinend nichts mehr zu lehren hat, stattdessen in Wirklichkeit nur ruht, um von neuem t\u00e4tig zu werden, damit er noch erhabenere Lehren erteile, um die Aufmerksamkeit des Jungen zu fesseln und Liebe und Verehrung zu erwecken.<br \/>\nAls Er nun kam, sprach Er zu mir: &#8222;Meine Tochter, wie viele Wunder beinhaltet mein im Gesch\u00f6pf wirkender H\u00f6chster Wille! Sobald die Seele diesen Heiligen Willen in sich eintreten l\u00e4sst und sie in Ihn eintritt, und Ihn in allem, auch den allerkleinsten Dingen wirken l\u00e4sst, stellt sie sich sofort in den Fluss zwischen dem innerhalb der G\u00f6ttlichen Personen wirkenden Willen und Ihrem selben Willen, der im Gesch\u00f6pf wirkt.<br \/>\nWenn Sie also lieben oder Liebe schenken wollen, finden Sie einen Ort, wo Sie diese Liebe deponieren k\u00f6nnen, weil an einem Punkt der Erde Ihr im Gesch\u00f6pf wirkender Wille vorhanden ist, der diese Liebe aufnehmen kann; und ihr Wille \u2013 bis in den Scho\u00df der Gottheit wieder aufsteigend, und gleichsam zweigeteilt, im Gesch\u00f6pf und in der Gottheit, w\u00e4hrend Er stets einer ist \u2013 erstattet der Gottheit, in g\u00f6ttlicher Weise von Seiten des Gesch\u00f6pfes, die Vergeltung Ihrer Liebe.<br \/>\nUnd siehe da, die ewige Liebe stellt sich in den Fluss zwischen dem Himmel und der Erde, steigt ohne irgendein Hindernis auf und nieder: es gibt jemanden, der diese Liebe aufbewahren kann. Ihr eigener, im Gesch\u00f6pf wirkender Wille wird sie eifers\u00fcchtig bewachen.<br \/>\nWenn also meine Gottheit ihre Sch\u00f6nheit, ihre Wahrheiten, ihre Macht und unendlichen Gnaden aus sich heraustreten lassen will, hat Sie einen Ort, wo Sie diese niederlegen kann: in Ihren eigenen Willen selbst, der im Gesch\u00f6pf wirkt.<br \/>\nDer Strom ist aufgetan; mein Wille wird [immer darin Schritt halten,] eifers\u00fcchtig meine Sch\u00f6nheit, meine Wahrheiten, meine Macht [zu] bewachen und Mir f\u00fcr meine unendlichen Gnaden Dank [zu] sagen.<br \/>\nNun werde Ich um nichts mehr betrogen werden, sondern in vollkommener Harmonie zwischen meinem im Gesch\u00f6pf wirkenden Willen und jenem des Himmels sein. Wie viele weitere Dinge werde Ich noch bekanntmachen!<br \/>\nMeine zur\u00fcckgedr\u00e4ngte Liebe wird frei sein, wenn sie meine Ablagest\u00e4tte gebildet hat, und die Str\u00f6me zwischen Himmel und Erde werden stets ge\u00f6ffnet sein.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 24. Oktober 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #912cc7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, in meiner Himmlischen Heimat herrscht der einzige und universelle Akt: einer ist der Wille aller, sodass der eine will, was der andere will. Keiner \u00e4ndert seine Handlung oder seinen Willen, vielmehr empfindet jeder Selige meinen Willen wie sein eigenes Leben.<br \/>\nEs macht die Substanz der Gl\u00fcckseligkeit des ganzen Himmels aus, dass alle nur einen einzigen Willen besitzen, zumal mein Wille unterbrochene Akte weder tut noch tun kann, sondern [nur] kontinuierliche und universelle.<br \/>\nDa Er im Himmel in vollem Triumph und mit vollst\u00e4ndiger Herrschaft regiert, sp\u00fcren alle sein universelles Leben gleichsam als ihre Natur und sind mit all den G\u00fctern, die Er besitzt, bis zum Rand angef\u00fcllt.<br \/>\nUnterschiede kann es h\u00f6chstens in ihrer Fassungskraft geben, und je nach dem Guten, das sie im Leben getan haben. Doch niemand kann weder den Willen, noch die Handlung, noch die Liebe ver\u00e4ndern.<br \/>\nDie Macht meines G\u00f6ttlichen Willens h\u00e4lt alle Seligen absorbiert, vereint und mit Sich \u201averschmolzen\u2018, als w\u00e4ren sie alle nur ein einziger. Doch glaubst du etwa, dass sich nur im Himmel sein universeller Akt ausdehnt und sein pulsierendes Leben, das sich jedem Gesch\u00f6pf mitteilt? Nein!<br \/>\nWas Er im Himmel tut, das tut Er auch auf Erden. Er \u00e4ndert weder seine Handlung noch die Handlungsweise. Sein universeller Akt erstreckt sich zu allen Pilgerseelen.<br \/>\nWer in Ihm lebt, versp\u00fcrt sein g\u00f6ttliches Leben, seine Heiligkeit, seinen unerschaffenen Herzschlag, der sich zum Leben der Seele machend, mit seiner unaufh\u00f6rlichen Bewegung sich stets und endlos in sie ergie\u00dft.<br \/>\nDie gl\u00fcckliche Seele, die Ihn in sich herrschen l\u00e4sst, f\u00fchlt Ihn \u00fcberall, innen und au\u00dfen: sein universeller Akt umgibt sie von allen Seiten, sodass sie meinen Willen nicht verlassen kann.<br \/>\nDa Er st\u00e4ndig geben m\u00f6chte, ist sie stets damit besch\u00e4ftigt, zu empfangen, sodass sie, auch wenn sie wollte, keine Zeit hat, etwas anderes zu tun oder zu denken. So kann die Seele behaupten und \u00fcberzeugt sein, dass sie auf Erden so lebt, wie man im Himmel lebt.<br \/>\nEs ist blo\u00df ein anderer Ort, aber eine ist die Liebe, einer der Wille, eine die Handlung. Doch wei\u00dft du, wer das Leben des Himmels in seiner Seele, den universellen Akt und die einzigartige Kraft meines Willens nicht f\u00fchlt?<br \/>\nDie Seele, die sich nicht von Ihm beherrschen l\u00e4sst! Wenn sie Ihn nicht frei regieren l\u00e4sst, bewirkt sie, dass sich Handlung, Liebe und Wille in jedem Augenblick \u00e4ndern. Doch es ist nicht mein Wille, der sich \u00e4ndert \u2013 da Er sich nicht \u00e4ndern kann \u2013 sondern die Seele, die sich \u00e4ndert.<br \/>\nDa sie n\u00e4mlich im menschlichen Willen lebt, hat sie weder Kraft noch Kapazit\u00e4t, um den universellen und einzigen Akt meines Willens aufzunehmen.<br \/>\nDie \u00c4rmste f\u00fchlt sich unbest\u00e4ndig, nicht beharrlich im Guten und gleicht einem hohlen Schilfrohr, das nicht einmal einem leichten Windhauch standhalten kann.<br \/>\nDie verschiedenen Umst\u00e4nde, Begegnungen und Menschen treiben sie wie ein Wind umher, sodass sie bald dies, bald jenes tut, einmal dieses liebt, einmal jenes.<br \/>\nSo sieht man sie mal traurig, mal fr\u00f6hlich, bald voller Eifer und bald ganz kalt, mal den Tugenden zugeneigt, mal den Leidenschaften. Mit einem Wort, wenn die Gegebenheit aufh\u00f6rt, dann h\u00f6rt auch der Akt in ihnen auf.<br \/>\nO menschlicher Wille, wie schwach, wankelm\u00fctig und arm bist du ohne meinen Willen, weil dir das Leben des Guten fehlt, das deinen Willen beseelen sollte.<br \/>\nDaher bist du fern vom Leben des Himmels! Meine Tochter, es gibt weder eine gr\u00f6\u00dfere Ungnade noch ein beweinenswerteres \u00dcbel, als den eigenen Willen zu tun.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 10. November 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59446","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}