{"id":59464,"date":"2026-02-24T20:00:58","date_gmt":"2026-02-24T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-1-fastenwoche-lk-1129-32\/"},"modified":"2026-02-24T20:25:55","modified_gmt":"2026-02-24T19:25:55","slug":"mittwoch-der-1-fastenwoche-lk-1129-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-1-fastenwoche-lk-1129-32\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 1. Fastenwoche (Lk 11,29-32)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">29In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist b\u00f6se. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. 30Denn wie Jona f\u00fcr die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn f\u00fcr diese Generation sein.<br \/>\n31Die K\u00f6nigin des S\u00fcdens wird beim Gericht gegen die M\u00e4nner dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu h\u00f6ren. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. 32Die M\u00e4nner von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9923cc;\">\u201e&#8230; Sie fordert ein Zeichen\u201c (Lk 11,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich schreibe nur, um zu gehorchen, ansonsten w\u00e4re ich nicht n\u00fctze, auch nur ein einziges Wort zu schreiben; und nur die Furcht, dass ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus betr\u00fcben k\u00f6nnte, wenn ich es nicht t\u00e4te, gibt mir Eifer und Kraft.<br \/>\nNun f\u00e4hrt Er fort, \u00fcber sein Heiligstes Wollen zu sprechen, und bei seinem Kommen sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, die Heiligkeit in meinem Wollen ist noch nicht bekannt, dies ist der Grund f\u00fcr die Verwunderung auf ihrer Seite, denn wenn ein Ding bekannt ist, h\u00f6rt das Staunen auf.<br \/>\nAlle Arten von Heiligkeit werden symbolisiert durch etwas, was in der Sch\u00f6pfung verstreut ist: Es gibt die Heiligkeit, die durch die Berge symbolisiert wird, andere von B\u00e4umen, von Pflanzen, von kleinen Blumen, von Sternen, und viele andere Gleichnisse.<br \/>\nAll diese Heiligkeiten haben ihr begrenztes und individuelles Gute, haben ihren Ursprung wie auch das Ende, sie k\u00f6nnen nicht alles umfassen und allen Gutes tun, wie dies ein Baum und eine Blume nicht kann.<br \/>\nNun, es ist die Sonne, die die Heiligkeit meines Wollens symbolisiert. Die Sonne war immer und wird immer sein, und obwohl sie einen Anfang darin hatte, die Welt zu erleuchten, ist sie Licht, das aus meinem ewigen Licht hervorging, sodass man sagen kann, dass sie keinen Anfang hat.<br \/>\nDie Sonne tut allen Gutes, breitet sich mit ihrem Licht \u00fcber alle aus und macht bei niemandem eine Ausnahme. Mit ihrer Majest\u00e4t und ihrer Herrschaft regiert sie \u00fcber alles und gibt allem Leben, auch der kleinsten Blume, doch still, ohne L\u00e4rm und fast unbeachtet.<br \/>\nO, wenn eine Pflanze etwas Geringes t\u00e4te, einen Schatten dessen, was die Sonne tut, wenn sie einer anderen Pflanze W\u00e4rme g\u00e4be, w\u00fcrden alle \u201eWunder!\u201d rufen, alle wollten sie sehen und w\u00fcrden mit Staunen dar\u00fcber sprechen.<br \/>\nDie Sonne, die allem Leben und W\u00e4rme gibt, und die das st\u00e4ndige Wunder ist, von ihr spricht niemand, niemand wundert sich, und das kommt daher, weil der Mensch die Augen stets am Boden und bei den irdischen Dingen hat, nie in der H\u00f6he und bei den himmlischen Dingen.<br \/>\nNun, die Heiligkeit in meinem Wollen, die von der Sonne symbolisiert wird, wird aus dem Mittelpunkt meiner Heiligkeit hervorgehen. Sie wird ein Strahl sein, geboren aus meiner Heiligkeit, die keinen Anfang hat.<br \/>\nSo existierten diese Seelen in meiner Heiligkeit, existieren und werden existieren; sie waren gemeinsam mit Mir in dem Guten, das Ich tat. Sie sind nie aus dem Strahl hinausgetreten, in dem Ich sie zum Licht geboren hatte.<br \/>\nDa sie sich nie von meinem Willen getrennt haben, erfreute Ich Mich mit ihnen und tue es noch immer. Meine Einheit mit ihnen ist andauernd; Ich sehe sie \u00fcber allem schweben.<br \/>\nDie menschlichen St\u00fctzen existieren nicht f\u00fcr sie, so wie sich die Sonne an keinem Punkt anlehnt: sie lebt wie isoliert in der H\u00f6he, doch mit ihrem Licht schlie\u00dft sie alles in sich ein. So sind diese Seelen: Sie leben in der H\u00f6he wie die Sonne, doch ihr Licht steigt in den tiefsten Grund hinab, dehnt sich \u00fcber alle aus.<br \/>\nIch k\u00e4me Mir vor, als w\u00fcrde Ich sie betr\u00fcgen, wenn Ich sie zur Seite stellte und sie nicht das tun lie\u00dfe, was Ich tue; deshalb gibt es keine Wohltat, die nicht von ihnen herabsteigt. In dieser Heiligkeit sehe Ich meine Schatten, meine Abbilder \u00fcber die ganze Erde hinweg fliegen, in der Luft, am Himmel.<br \/>\nUnd deshalb liebe Ich die Welt und werde sie lieben, denn Ich warte darauf, dass meine Heiligkeit das Echo auf der Erde habe, dass meine Strahlen zum Licht heraustreten und Mir die vollst\u00e4ndige Herrlichkeit geben, indem sie Mir die Liebe und Ehre wiederherstellen, die die anderen Mir nicht erwiesen haben.<br \/>\nDoch wie die Sonne werden sie die Unbeachtetsten sein, ohne irgendeinen L\u00e4rm. Und wenn jemand sie ansehen will, wird meine Eifersucht so gro\u00df sein, dass er Gefahr laufen wird, zu erblinden und gezwungen sein wird, den Blick zu senken, um die Sicht wiederzuerlangen. Siehst du, wie sch\u00f6n die Heiligkeit in meinem Willen ist?<br \/>\nEs ist die Heiligkeit, die sich deinem Sch\u00f6pfer am meisten n\u00e4hert, deshalb wird sie die Vorherrschaft \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit haben, sie wird in sich all die anderen Heiligkeiten zusammen einschlie\u00dfen und das Leben all der anderen Heiligkeiten sein.<br \/>\nWelche Gnade f\u00fcr dich, sie zu kennen! Die Erste zu sein, wie ein Sonnenstrahl, der aus der Mitte meiner Heiligkeit hervorgeht, ohne sich jemals zu trennen! Eine gr\u00f6\u00dfere Gnade k\u00f6nnte Ich dir nicht geben, ein au\u00dfergew\u00f6hnlicheres Wunder k\u00f6nnte Ich nicht an dir wirken.<br \/>\nSei aufmerksam, meine Tochter, mein Strahl, denn jedes Mal, wenn du in mein Wollen eintrittst und wirkst, ist es so, als ob die Sonne auf Glasscheiben trifft: so viele Sonnen bilden sich im Glas. So wiederholst du daher mein Leben viele Male, vervielf\u00e4ltigst es und gibst meiner Liebe neues Leben.\u201d<br \/>\nDann dachte ich mir: \u201eIn diesem heiligen Willen kann man keine Wunder oder au\u00dfergew\u00f6hnliche Dinge sehen, auf die die Gesch\u00f6pfe so aus sind, und um die halbe Welt reisen w\u00fcrden, um eines davon zu haben.<br \/>\nIm Gegenteil, alles geschieht zwischen der Seele und Gott, und wenn die Gesch\u00f6pfe Gutes empfangen, wissen sie nicht, woher es gekommen ist. Diese Seelen, die im G\u00f6ttlichen Willen leben, sind wahrhaft wie die Sonne, auf die niemand hinweist, w\u00e4hrend sie allen Leben und W\u00e4rme gibt.\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte, kehrte mein Jesus zur\u00fcck und f\u00fcgte mit einer imposanten Erscheinung hinzu: \u201eWelche Wunder, welche Wunder! Ist es etwa nicht das gr\u00f6\u00dfte Wunder, meinen Willen zu tun? Mein Wille ist ewig und es ist ein ewiges Wunder, das nie aufh\u00f6rt, es ist ein Wunder eines jeden Augenblicks, dass der menschliche Wille eine st\u00e4ndige Verbindung mit dem G\u00f6ttlichen Willen hat.<br \/>\nDas Auferwecken der Toten, den Blinden die Sehkraft zu geben und anderes sind keine ewigen Dinge, sie sind der Verg\u00e4nglichkeit unterworfen, daher k\u00f6nnen sie sich Schatten der Wunder nennen, fl\u00fcchtige Wunder, verglichen mit dem gro\u00dfen und dauernden Wunder, in meinem Willen zu leben.<br \/>\nDu schenke solchen Wundern keine Aufmerksamkeit; Ich wei\u00df, wann sie angebracht und n\u00f6tig sind.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 12. November 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9923cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die ganze Welt ist drunter und dr\u00fcber, und alle erwarten Ver\u00e4nderungen, Frieden und Neues. Die Menschen kommen bei Konferenzen zusammen und wundern sich, dass sie zu keinen Entschl\u00fcssen und ernsthaften Entscheidungen imstande sind, sodass kein wahrer Friede geschaffen wird und sich alles in Worten aufl\u00f6st, ohne Ergebnis. Sie hoffen, dass weitere Konferenzen zu seri\u00f6sen Entscheidungen f\u00fchren k\u00f6nnen, aber sie warten vergebens. Und inzwischen sind alle in dieser Erwartung in Angst: einige bereiten neue Kriege vor, einige erhoffen neue Eroberungen. Doch dadurch verarmen die V\u00f6lker und werden ihrer Lebensgrundlage beraubt, und w\u00e4hrend sie warten, der gegenw\u00e4rtigen traurigen \u00c4ra m\u00fcde, die sie dunkel und blutig einh\u00fcllt, warten und hoffen sie auf eine neue \u00c4ra des Friedens und des Lichtes. Die Welt befindet sich genau an demselben Punkt, wie zu der Zeit, als Ich auf die Erde kommen sollte: alle waren in Erwartung eines gro\u00dfen Ereignisses, einer neuen \u00c4ra, wie es tats\u00e4chlich geschah. So ist es auch jetzt, wo das gro\u00dfe Ereignis, die neue \u00c4ra kommen soll, in welcher der Wille Gottes auf Erden wie im Himmel geschehen soll. Alle sind in Erwartung einer neuen \u00c4ra, \u00fcberdr\u00fcssig der jetzigen, ohne zu wissen, was dieses Neue, diese Ver\u00e4nderung sein mag, wie sie es auch nicht wussten, als Ich auf die Erde kam.<br \/>\nDiese Erwartung ist ein sicheres Zeichen, dass die Stunde nahe ist, doch das sicherste Zeichen ist, dass Ich jetzt offenbare, was Ich tun will, und dass Ich Mich an eine Seele wende \u2013 wie Ich Mich an meine Mutter wandte, als Ich vom Himmel auf die Erde herabstieg \u2013 und dieser Seele meinen Willen und die G\u00fcter und Wirkungen mitteile, die Er enth\u00e4lt, um die ganze Menschheit damit zu beschenken.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 15; 14. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9923cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mir: \u201eDer gute Jesus sagt so viel Wunderbares \u00fcber seinen Willen, und dass es nichts Gr\u00f6\u00dferes, H\u00f6heres, Heiligeres als die Seele gibt, die Er zum Leben in seinem Wollen beruft.<br \/>\nWenn es so w\u00e4re, wer wei\u00df, wie viele wunderbare, gro\u00dfartige Dinge, auch nach au\u00dfen hin, ich tun sollte; jedoch ist hier nichts Faszinierendes, Beeindruckendes, im Gegenteil, ich f\u00fchle mich als die Niedrigste und Unbedeutendste, die nichts Gutes tut \u2013 doch die Heiligen \u2013 wie viel Gutes haben sie nicht getan? Gro\u00dfartige Dinge, Wunder\u2026! Und doch sagt Er, dass das Leben in seinem Willen alle Heiligen hinter sich l\u00e4sst.\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend mir diese und andere Gedanken durch den Kopf gingen, bewegte sich mein Jesus in meinem Inneren und sprach mit seinem gewohnten Licht zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, eine individuelle Heiligkeit, d.h. eine Heiligkeit f\u00fcr eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort, zeigt mehr an \u00e4u\u00dferlich Wunderbarem, um die Personen dieser Orte und Zeiten anzuziehen, damit sie die Gnade und Wohltaten empfangen, welche diese Heiligkeit enth\u00e4lt.<br \/>\nDie Heiligkeit des Lebens in meinem Willen hingegen ist keine individuelle Heiligkeit, die darauf angewiesen w\u00e4re, bestimmten Orten, bestimmten Leuten und bestimmten Zeiten Gutes zu erweisen, sondern es ist eine Heiligkeit, die allen Menschen aller Zeiten und aller Orte Nutzen bringen soll.<br \/>\nEs ist eine Heiligkeit, die in der Ewigen Sonne meines Willens untertaucht, die alle \u00fcberflutet, die Licht ohne Worte ist, und Feuer ohne Holz, ohne zu knistern, ohne Rauch; trotzdem h\u00f6rt diese Heiligkeit nicht auf, die majest\u00e4tischste, sch\u00f6nste und fruchtbarste zu sein. Ihr reinstes Licht, ihre intensivste W\u00e4rme, dessen wahres Abbild die Sonne ist, die unseren Horizont erleuchtet, scheint auf alle, doch ohne L\u00e4rm.<br \/>\nDie Sonne ist Licht, aber hat keine Worte, sie spricht zu niemandem \u00fcber das Gute, das sie tut, die Samen, die sie befruchtet, das Leben, das sie allen Pflanzen gibt, und wie sie mit ihrer W\u00e4rme die infizierte Luft reinigt und das vernichtet, was der ganzen Menschheit schaden kann; so schweigsam ist sie, dass die Menschen ihr, obwohl sie sie bei sich haben, keine Aufmerksamkeit schenken.<br \/>\nDoch trotzdem h\u00f6rt sie nicht auf, majest\u00e4tisch und sch\u00f6n zu sein und weiterhin allen Gutes zu tun. W\u00fcrde die Sonne fehlen, dann w\u00fcrden alle dies beklagen, da das gr\u00f6\u00dfte Wunder der Fruchtbarkeit und der Bewahrung der ganzen Natur fehlen w\u00fcrde.<br \/>\nDie Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ist gro\u00dfartiger als die Sonne. Eine Seele, die aufrichtig und ganz in meinem Willen geordnet ist, ist gewaltiger als ein Schlachtheer.<br \/>\nIhre Intelligenz ist geordnet und mit meiner ewigen Intelligenz verbunden. Ihre Herzschl\u00e4ge, Gef\u00fchle, W\u00fcnsche sind mit ewigen Banden geordnet, daher sind ihre Gedanken, ihr Wille und ihr ganzes Inneres, Heere von Botschaftern, die von ihr ausgehen, die Himmel und Erde erf\u00fcllen, es sind sprechende Stimmen, sind Waffen, die alle verteidigen, vor allem ihren Gott.<br \/>\nSie bringen allen Gutes, sie sind die wahre himmlische und g\u00f6ttliche Miliz, welche die H\u00f6chste Majest\u00e4t ganz geordnet in sich selbst bewahrt, stets bereit f\u00fcr alle Ihre Befehle.<br \/>\nUnd dann ist da das Beispiel meiner Mutter \u2013 die wahre Heiligkeit des Lebens in meinem Willen. Ihr Inneres war ganz untergetaucht in der Ewigen Sonne des H\u00f6chsten Willens; da sie die K\u00f6nigin der Heiligkeit der Heiligen sein sollte, und Mutter und Tr\u00e4gerin meines Lebens, und daher aller G\u00fcter, zu allen, war sie wie verborgen in allen und brachte ihnen das Gute, ohne sich zu erkennen zu geben.<br \/>\nMehr als die schweigsame Sonne brachte sie das Licht ohne Worte, das Feuer ohne Aufsehen, das Gute, ohne sich loben zu lassen. Es gab kein Gut, das nicht von ihr ausging, kein Wunder, das nicht von ihr entsprang. In meinem Willen lebend, lebte sie verborgen in allen, und sie war und ist Ursprung der G\u00fcter aller.<br \/>\nSie war so hingerissen in Gott, so gefestigt und geordnet im G\u00f6ttlichen Willen, dass ihr ganzes Inneres im Meer des Ewigen Wollens schwamm; sie wusste Bescheid um das gesamte Innere aller Gesch\u00f6pfe und legte ihr Inneres hinein, um sie vor Gott neu zu ordnen.<br \/>\nGerade das Innere des Menschen bedurfte der Wiederherstellung, der Neuordnung, mehr als das \u00c4u\u00dfere, und da sie das Gr\u00f6\u00dfere tun sollte, schien es, als lasse sie das Geringere aus, w\u00e4hrend sie der Ursprung des \u00e4u\u00dferen und des inneren Guten war.<br \/>\nUnd doch schien sie nach au\u00dfen keine gro\u00dfen und sensationellen Werke zu tun. Sie ging unbeachteter als die Sonne und verborgen in der Wolke des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens vor\u00fcber, so dass selbst die Heiligen von dem ihren gaben und scheinbar wunderbarere Dinge vollbrachten als meine Mutter selbst.<br \/>\nUnd doch, was sind die gr\u00f6\u00dften Heiligen vor meiner Himmlischen Mama? Kaum wie kleine Sterne im Vergleich zur gro\u00dfen Sonne, und wenn sie beleuchtet werden, ist die Sonne die Ursache. Doch obwohl sie keine sensationellen Dinge tat, h\u00f6rte sie nicht auf, auch sichtbar majest\u00e4tisch und sch\u00f6n zu sein.<br \/>\nSie schwebte kaum \u00fcber die Erde und war ganz auf jenen Ewigen Willen ausgerichtet, den sie mit solcher Liebe und Gewalt faszinierte und entz\u00fcckte, um Ihn vom Himmel auf die Erde zu bringen, und den die menschliche Familie so brutal in den Himmel oben verbannt hatte.<br \/>\nMit ihrem ganz im G\u00f6ttlichen Wollen geordneten Inneren, lie\u00df sie der Zeit keine Zeit: wenn sie dachte, wenn ihr Herz klopfte, wenn sie atmete, was sie auch tat \u2013 alles war wie bezaubernde Fesseln, um das Ewige Wort auf die Erde herabzuziehen; und tats\u00e4chlich siegte sie und bewirkte das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das niemand anderer tun kann.<br \/>\nDies ist deine Aufgabe, meine Tochter: Mich zu bezaubern und Mich so sehr mit deinem Inneren, das ganz im H\u00f6chsten Wollen neu geordnet ist, zu fesseln, um Es vom Himmel auf die Erde zu holen, damit Es bekannt werde und Leben habe, wie im Himmel so auf Erden.<br \/>\n\u00dcber alles andere sollst du dir keine Gedanken machen. Wer das Gr\u00f6\u00dfere tun soll, braucht das Geringere nicht zu tun, sondern es wird anderen der Raum gegeben, damit sie das Geringere tun \u2013 und so alle Arbeit haben.<br \/>\nIch wei\u00df, was notwendig ist: die Zeit, der Ort, die Personen, und wann Ich meine gr\u00f6\u00dften Werke bekannt machen soll \u2013 auch mit \u00e4u\u00dferen Wundern. Du aber, setze stets den Aufschwung in meinem Willen fort und f\u00fclle Himmel und Erde aus, um Mich derart zu bezaubern, dass Ich nicht umhinkann, das gr\u00f6\u00dfte Wunder zu wirken \u2013 dass mein Wille unter den Menschen herrsche.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 20. August 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9923cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich dem Beichtvater das oben geschriebene mitgeteilt hatte, meinte er, dass er nicht davon \u00fcberzeugt sei. Wenn es wahr sei, m\u00fcsste an diesem Morgen die Welt ver\u00e4ndert aussehen, wenigstens zum Teil. So blieb ich im Zweifel, und wollte beinahe nichts mehr schreiben und nichts mehr sagen. Als mein liebensw\u00fcrdiger Jesus kam, gab ich mich seinen Armen hin und sch\u00fcttete Ihm mein ganzes Herz aus; ich sagte Ihm, was der Beichtvater dachte, und dass sie, um zu glauben, gerne gro\u00dfartige Dinge, Wunder usw. sehen m\u00f6chten. Mein geliebter Jesus dr\u00fcckte mich an sich, als wollte Er mit seiner Ber\u00fchrung die Zweifel zerstreuen, die mich bedr\u00e4ngten, und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine Tochter, lasse dich nicht niederdr\u00fccken. Wenn es nicht notwendig w\u00e4re, dass du schreibst, h\u00e4tte Ich dich nicht zu diesem Opfer verpflichtet. Du musst wissen, dass jede Wirkung, alles Gute, jeder Wert, welche Ich dir \u00fcber meinen Willen offenbare und alles, was die Seele, die in Ihm lebt, tun kann, ebenso viele Geschm\u00e4cker, Lockmittel, Magneten, Speisen, Harmonien, D\u00fcfte und Lichter sind; so enth\u00e4lt jede Wirkung, die Ich dir mitteile, ihre bestimmte Eigenschaft. Wenn du also nicht all das Gute kundtust, das es in meinem Willen gibt, und wohin die Seele gelangen kann, die in Ihm lebt \u2013 so w\u00fcrdest du verantwortlich sein, dass ein Anreiz fehlt, der sie anlockt, ein Geschmack, der sie anzieht, ein Magnet, der sie an sich zieht, eine Speise, die sie s\u00e4ttigt; so w\u00fcrde die vollkommene Harmonie fehlen, der Genuss der Wohlger\u00fcche, das Licht, das den Weg weist\u2026&#8230; Da sie also nicht alle m\u00f6glichen G\u00fcter f\u00e4nden, d.h. sie nicht kennen w\u00fcrden, so h\u00e4tten sie nicht diese gro\u00dfe Sehnsucht, sich \u00fcber alle anderen Dinge zu erheben, um ihr Leben in meinem Willen zu f\u00fchren.<br \/>\nBeunruhige dich zudem nicht \u00fcber das, was dir gesagt wurde. Auch meine Mama enthielt meinen Willen als ihr Leben, und doch nahm die Welt ihren Lauf im B\u00f6sen, und man sah keine [\u00e4u\u00dfere] Ver\u00e4nderung, nicht einmal ein \u00e4u\u00dferes Wunder war an ihr zu sehen; und doch, was sie auf dieser Welt hier unten nicht tat, das bewirkte sie im Himmel mit ihrem Sch\u00f6pfer. Durch ihr best\u00e4ndiges Leben im G\u00f6ttlichen Willen bereitete sie einen Platz in sich, um das WORT auf die Erde zu ziehen, \u00e4nderte das Los des Menschengeschlechts und wirkte das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das kein anderer getan hat und nie tun wird k\u00f6nnen: das einzigartige Wunder, den Himmel auf die Erde zu bringen. Wer das Gr\u00f6\u00dfte tun soll, der muss das Geringere nicht tun. Und doch, wer wusste schon davon, was meine Mama tat? Oder was sie mit dem Ewigen tat, um das gro\u00dfe Wunder der Herabkunft des Wortes unter die Menschen zu erlangen? Man wusste nur, dass sie die Ursache daf\u00fcr war, wenige bei meiner Empf\u00e4ngnis, viele, als man Mich auf dem Kreuz verscheiden sah.<br \/>\nMeine Tochter, je gr\u00f6\u00dfer das Gute ist, das Ich an der Seele tun will \u2013 und dieses Gute soll zum Wohle der Menschengeschlechter herabsteigen und Mich vollkommen verherrlichen \u2013 umso mehr ziehe Ich sie an Mich und lasse dieses Gute zwischen Mir und der Seele heranreifen und reif werden. Ich sondere sie von allen ab, mache, dass sie [bei den Menschen] unbekannt ist, und wenn mein Wille w\u00fcnscht, dass sie sich einem anderen n\u00e4hert, bedarf es meiner ganzen Macht, damit sie sich diesem Opfer unterwirft. Lass deshalb deinen Jesus handeln und beruhige dich.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 22. M\u00e4rz 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9923cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Wille ist Ordnung, und das Zeichen f\u00fcr seine Herrschaft in der Seele ist die vollkommene Ordnung, die den Frieden hervorbringt. So ist der Friede der Sohn der Ordnung, die Ordnung ist die direkte Tochter, gezeugt von meinem Fiat.<br \/>\nDoch du kennst das gro\u00dfes Gut [noch] nicht, das die Ordnung hervorbringt: sie verleiht dem Gesch\u00f6pf die Herrschaft und macht es zum Herrscher \u00fcber sich selbst und \u00fcber alle geschaffenen Dinge.<br \/>\nDa ihre Herrschaft g\u00f6ttlich ist, weil von meinem Willen gezeugt, herrscht sie \u00fcber meinen eigenen Willen und \u00fcber alle. Doch das ist noch nicht alles. Die Tugend der Ordnung ist bewundernswert.<br \/>\nDie Seele[, in der die Ordnung regiert] verbindet sich mit allen, schenkt sich allen, und mit ihren friedlichen und beherrschenden Wellen nimmt sie und macht sich die Kraft der Sch\u00f6pfung, die der Heiligen im Himmel zu Eigen, ja eignet sich sogar die Kraft Gottes selbst an.<br \/>\nIhre geordneten und friedvollen [Handlungs-]Weisen sind so durchdringend und \u00fcberzeugend, dass alle sie handeln lassen, zumal sie sich allen geschenkt und nichts f\u00fcr sich zur\u00fcckbehalten hat.<br \/>\nSo ist es gerecht, dass alle sich dieser Seele schenken. Deshalb sp\u00fcrt sie in sich den Frieden, die Freude, die Gl\u00fcckseligkeit der Himmlischen Heimat. Alle f\u00fchlen sich vereinigt und mit untrennbarer Einheit verbunden, denn was mein Wille eint, ist keiner Trennung unterworfen.<br \/>\nDaher bringt die wahre Ordnung die Einheit und \u00dcbereinstimmung mit allen. Die Seele hat einen Platz in allen, und alle werden einen kleinen Platz in ihr finden, die sie mit derselben Liebe lieben wird, mit der ihr Sch\u00f6pfer selbst sie [alle] liebt.<br \/>\nDies sind die Wunder, die mein allm\u00e4chtiges Fiat zu tun vermag. Wo Es regiert, kann Es nicht anders, als Werke zu vollbringen, die Ihm \u00e4hnlich sind, und die in der Seele die Wirkungen hervorbringen, die sein Leben selbst ausmachen, sodass niemand etwas daran aussetzen kann.<br \/>\nUnd Ich muss sagen k\u00f6nnen: \u201aNiemand soll sie antasten\u2018; es wird sie auch niemand antasten k\u00f6nnen, da dies mein Wille ist. Wenn es jemand wagen sollte, werde Ich Mich zu verteidigen wissen.<br \/>\nMeine Liebe wird sich f\u00fcr ihn in Feuer der Gerechtigkeit verwandeln und Ich werde ihn bis in den Staub dem\u00fctigen. Gib daher acht, dass alles in dir Ordnung und Friede sei.<br \/>\nBemerkst du etwas Gegenteiliges, dann sei wachsam und bitte und dr\u00e4nge Mich, dass Ich mit meiner Herrschaft alles bezwinge, was nicht Ordnung und immerw\u00e4hrender Friede ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 23. Mai 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59464","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59464\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}