{"id":59473,"date":"2026-02-25T21:00:16","date_gmt":"2026-02-25T20:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-1-fastenwoche-mt-77-12\/"},"modified":"2026-02-25T22:04:25","modified_gmt":"2026-02-25T21:04:25","slug":"donnerstag-der-1-fastenwoche-mt-77-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-1-fastenwoche-mt-77-12\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 1. Fastenwoche (Mt 7,7-12)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch ge\u00f6ffnet. 8Denn wer bittet, der empf\u00e4ngt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird ge\u00f6ffnet.<br \/>\n9Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, 10oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? 11Wenn nun schon ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.<br \/>\n12Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9827cc;\">\u201eBittet, dann wird euch gegeben\u201c (Lk 7,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Nachdem ich durch alle geschaffenen Dinge gewandert bin, um dem G\u00f6ttlichen FIAT Gesellschaft zu leisten, und in jedem geschaffenen Ding darum bitte, dass Es auf Erden zur Herrschaft gelange, ist es so sch\u00f6n, zu sehen und zu h\u00f6ren, dass die ganze Sch\u00f6pfung um das Kommen seines Reiches zu den Menschen betet!<br \/>\nIch versenke mich dann in alles, was mein Jesus in der Erl\u00f6sung gewirkt hat. Ich versenke mich in seine Tr\u00e4nen, seine kindlichen Seufzer, in seine Werke, Schritte und Worte, in seine Leiden, seine Wunden, in sein Blut, bis hin zu seinem Tod.<br \/>\nDies damit seine Tr\u00e4nen das FIAT erflehen m\u00f6gen, damit seine Seufzer und all seine Werke gemeinsam im Chor flehen m\u00f6gen. Und sein FIAT m\u00f6ge bekannt werden, und sein eigener Tod m\u00f6ge das Leben seines G\u00f6ttlichen Willens in den Gesch\u00f6pfen wieder erstehen lassen.<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich dies und anderes tat, das ich hier \u00fcbergehe, da es zu lange w\u00e4re, wenn ich alles sagen wollte, dr\u00fcckte mich mein s\u00fc\u00dfer Jesus an sich und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, wisse, dass mein Wille sich in der ganzen Sch\u00f6pfung regierend zur\u00fcckl\u00e4sst, um den Gesch\u00f6pfen die Gelegenheit zu geben, Ihm so viele Besuche abzustatten, wie Ich Dinge erschaffen habe. Ich wollte die Gesellschaft der Seele in der stummen Sprache des ganzen Universums.<br \/>\nWie hart ist die Einsamkeit dieses so heiligen Willens, der heiligen m\u00f6chte und niemanden findet, mit dem Er diese Heiligkeit teilen k\u00f6nnte. Er ist so reich, dass Er geben will und niemanden findet, um ihm seine Sch\u00e4tze zu geben, so sch\u00f6n, und Er findet niemanden, den Er schm\u00fccken k\u00f6nnte, so gl\u00fccklich, und Er findet niemanden, den Er gl\u00fccklich machen k\u00f6nnte.<br \/>\nGeben k\u00f6nnen, geben wollen und niemanden haben, dem man geben kann, ist immer ein Schmerz und eine unaussprechliche Pein, und der gr\u00f6\u00dfte Schmerz ist es, allein gelassen zu werden.<br \/>\nSo ist der G\u00f6ttliche Wille gl\u00fccklich, wenn Er sieht, dass die Gesch\u00f6pfe das Feld der Sch\u00f6pfung betreten, um Ihm Gesellschaft zu leisten, und sieht, dass der Zweck erf\u00fcllt wird, f\u00fcr den Er sich in jedem geschaffenen Ding regierend zur\u00fcckgelassen hat.<br \/>\nDoch was Ihn am gl\u00fccklichsten macht und am meisten verherrlicht, ist dies, dass du, wenn du bei jedem geschaffenen Ding ankommst, Gott bittest, dass sein FIAT bekannt werde und \u00fcber alles herrsche.<br \/>\nUnd dass du meinen eigenen Willen in der Sonne, im Himmel, im Meer, in allem bewegst, dass sie um das Kommen des Reiches meines Willens beten. Denn da in dir mein FIAT ist, kann man sagen, dass mein Wille selbst es ist, der bittet und alle meine Werke bewegt, bis hin zu meinen Tr\u00e4nen und Seufzern, dass das Reich meines Willens komme.<br \/>\nDu kannst das Wohlgefallen nicht begreifen, das du Mir bereitest, wie sehr du mein Herz und selbst meinen Willen [f\u00fcr dich] einnimmst, wenn Ich h\u00f6re, wie alle unsere Werke um unser FIAT bitten. Du siehst also meine Freude, dass Ich dich nichts f\u00fcr dich erbitten sehe, weder Herrlichkeit, noch Liebe, noch Gnade.<br \/>\nDa du siehst, dass deine Kleinheit ein so gro\u00dfes Reich nicht erlangen kann, kreist du in allen meinen Werken, \u00fcberall, wo sich ein Akt meines Willens befindet, der seine Aufgabe erf\u00fcllt und l\u00e4sst ihn zu meinem FIAT selbst sagen: \u2018Dein Reich komme! O mache, dass es bekannt und geliebt werde und von den Menschengeschlechtern in Besitz genommen werde!\u2019<br \/>\nEin G\u00f6ttlicher Wille, der zusammen mit unseren Werken betet, gemeinsam mit seiner kleinen Tochter, ist das gr\u00f6\u00dfte Wunder, ist eine Macht, die der Unseren gleicht, die bittet \u2013 und es ist Uns unm\u00f6glich, diese nicht zu erh\u00f6ren. Wie heilig, wie rein, edel und ganz g\u00f6ttlich, ohne den Schatten von etwas Menschlichem ist das Reich unseres Willens!<br \/>\nSeine Grundlage, sein Fundament und seine Tiefe wird unser FIAT selbst sein, das sich unter diesen Kindern der himmlischen Familie, in ihrer Mitte und \u00fcber ihnen ausbreiten, ihren Schritt fest machen und das Reich meines Willens f\u00fcr sie unersch\u00fctterlich machen wird.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 17. Oktober 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9827cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach machte ich meinen Rundgang durch die Sch\u00f6pfung, und w\u00e4hrend ich mein \u201eIch liebe Dich\u201c auf jedes geschaffene Ding dr\u00fcckte, betete ich, dass kraft dieses G\u00f6ttlichen Willens, der sie sch\u00f6n und unversehrt bewahrte, das Reich des G\u00f6ttlichen Willens auf die Erde komme.<br \/>\nAls ich dies tat, dachte ich mir: \u201eDie geschaffenen Dinge sind unbeseelt und haben daher nicht die Kraft, um ein so heiliges Reich zu bitten.\u201c Da trat mein geliebter Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es ist wahr, dass die geschaffenen Dinge ohne Seele sind, jedoch flie\u00dft in jedem von ihnen das Leben meines Willens, und nur Seinetwegen bleiben sie so sch\u00f6n, wie sie erschaffen worden sind.<br \/>\nNun, die geschaffenen Dinge sind alle adelig und K\u00f6niginnen, geh\u00f6ren alle zu meiner k\u00f6niglichen Familie, und wegen meines Willens, Der sie belebt, und der Akte, die mein Wille in ihnen ausf\u00fchrt, haben sie das Recht, um das Kommen meines Reiches zu bitten, denn es ist auch ihr Reich.<br \/>\nUm von Rechts wegen um das Kommen des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT zu bitten, muss das Gesch\u00f6pf ein Glied unserer Familie sein, in der unser Wille seinen ersten Platz, seinen Thron, sein Leben hat.<br \/>\nDaher lie\u00df Ich dich zuerst in Ihm geboren werden, damit Er seine Rechte der Vaterschaft \u00fcber dir wahren k\u00f6nne und du die Rechte der Tochter wahren k\u00f6nntest, damit du berechtigt bist, Ihn um sein Reich zu bitten.<br \/>\nUnd nicht nur du allein, sondern auch kraft aller geschaffenen Dinge, d.h., kraft all dieser unz\u00e4hligen Akte, die unser Wille in der ganzen Sch\u00f6pfung ausf\u00fchrt, zu bitten, dass unser und euer Reich kommen m\u00f6ge.<br \/>\nMeine Tochter, wer kann das Recht, K\u00f6nig zu sein, anstreben, wenn nicht der Sohn des K\u00f6nigs? Mehr noch, alle sehen in ihm das Recht, dass das Reich ihm geh\u00f6ren wird.<br \/>\nWenn man jedoch einen Diener das Reich anstreben sieht, einen R\u00fcpel, der nicht zur K\u00f6nigsfamilie geh\u00f6rt, und er behauptet, dass er das Recht hat, K\u00f6nig zu sein und das Reich ihm geh\u00f6ren wird, so wird dieser als Narr angesehen und verdient allen Spott.<br \/>\nSo hat einer, der um mein Reich bitten will, aber mein Heiliger Wille nicht in ihm regiert, und er somit in den Verh\u00e4ltnissen eines Dieners steht, nicht das Recht, um mein Reich zu bitten \u2013 und wenn er darum bittet, ist das ohne Berechtigung und eine blo\u00dfe Redensart.<br \/>\nStelle dir nun einen K\u00f6nig vor, der hunderte und tausende Spr\u00f6sslinge hat, die alle legitim zu seiner K\u00f6nigsfamilie geh\u00f6ren. Haben nicht alle von ihnen das Recht, vornehme Posten zu besetzen, die f\u00fcr ihren Stand nicht unpassend sind, und zu sagen: \u201eDas Reich unseres Vaters ist unser Reich, da in unserem Blut k\u00f6nigliches Blut flie\u00dft?\u201c<br \/>\nNun, in der ganzen Sch\u00f6pfung wird in den Kindern, die zum Reich des G\u00f6ttlichen FIAT geh\u00f6ren, mehr als das Blut, das Leben des FIAT flie\u00dfen, das sie berechtigen wird, zur k\u00f6niglichen und himmlischen Familie zu geh\u00f6ren, sodass alle K\u00f6nige und K\u00f6niginnen sein werden.<br \/>\nAlle werden vornehme Stellen besetzen, w\u00fcrdig der Familie, der sie angeh\u00f6ren. Daher haben die geschaffenen Dinge noch mehr als die Gesch\u00f6pfe, die durch das Tun ihres eigenen Willens zu Dienern herabgew\u00fcrdigt wurden, das Recht, um das Reich meines Willens zu bitten.<br \/>\nDie geschaffenen Dinge aber sind alle Kinder des Himmels, und es sind die Akte meines eigenen Willens selbst, Der in ihnen um das Reich bittet. Wenn du daher im Namen des Himmels, der Sonne, des Meeres und aller anderen geschaffenen Dinge um das Kommen des Reiches des ewigen FIAT bittest, zwingst du meinen Willen selbst zu bitten, dass sein Reich komme.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend, dass ein G\u00f6ttlicher Wille in jedem geschaffenen Ding bittet, weil du sein Reich erflehst? Mach daher weiter und zieh dich nicht zur\u00fcck!<br \/>\nJa, du sollst wissen, dass es mein eigener Wille ist, Der dich in der ganzen Sch\u00f6pfung auf den Weg schickt, um seine Tochter in allen seinen Akten bei sich zu haben, damit du das tust, was Er tut und von dir will\u201c. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 11. Februar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #9827cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann folgte ich weiterhin den Akten im G\u00f6ttlichen Fiat und dachte mir: \u2018Ich wiederhole immer wieder die lange Geschichte meiner Akte im G\u00f6ttlichen Willen, das lange Lied meiner \u2018Ich liebe Dich\u2019. Doch was bewirkt dies? O, wenn ich wenigstens erlangen k\u00f6nnte, dass der G\u00f6ttliche Wille auf Erden bekannt wird und herrscht, dann h\u00e4tte ich mit diesen Akten ganz viel gewonnen!\u2019<br \/>\nDoch als ich so \u00fcberlegte, dr\u00fcckte mich mein geliebter Jesus fest an sein G\u00f6ttliches Herz und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, unentwegtes Bitten bildet das Leben des Gutes, das die Seele erbittet, disponiert sie f\u00fcr den Empfang des Guten, das sie m\u00f6chte und bewegt Gott, ihr das Gew\u00fcnschte zu geben; zumal die Seele mit so vielen wiederholten Akten und Gebeten in sich selbst das Leben, die \u00dcbung und die Gewohnheit des Guten gebildet hat, das sie anstrebt. Gott wird, besiegt durch ihr st\u00e4ndiges Bittgebet, der Seele das Geschenk geben.<br \/>\nDa Er in der Seele \u2013 kraft ihrer wiederholten Akte \u2013 das Leben der gew\u00e4hrten Gabe vorfindet, so wird sich das erbetene Geschenk in die [eigene] Natur [der Seele] verwandeln. Die Seele f\u00fchlt sich daher als dessen Besitzerin und als Siegerin, da sie sich in die empfangene Gabe umgewandelt f\u00fchlt.<br \/>\nSo bildet dein unaufh\u00f6rliches Bitten um das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens das Leben meines Willens in dir, und dein st\u00e4ndiges \u2018Ich liebe Dich\u2019 bildet das Leben meiner Liebe in dir. Da Ich dir nun beides zum Geschenk gemacht habe, ist es so, als w\u00fcrde deine eigene Natur nichts anderes empfinden als die lebensspendende Tugend meines Willens und meiner Liebe. Das best\u00e4ndige Bitten um eine Gabe garantiert der Seele den Besitz.<br \/>\nUnd das Flehen um das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens f\u00fcr alle, ist das Vorspiel, dass auch die anderen diese gro\u00dfe Gabe meines H\u00f6chsten Fiat empfangen k\u00f6nnen. Setze daher deine Akte fort und werde nicht m\u00fcde darin.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 24. M\u00e4rz 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9827cc;\">\u201eDenn wer bittet, der empf\u00e4ngt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird ge\u00f6ffnet\u201c (Mt 7, 8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand und folgte dem G\u00f6ttlichen Willen in der Sch\u00f6pfung. Als ich Ihm von einem geschaffenen Ding zum anderen nachfolgte, rief ich mein s\u00fc\u00dfes Leben, den teuren Jesus, dass Er komme, um gemeinsam mit mir den Akten seines Willens in allen geschaffenen Dingen zu folgen.<br \/>\nDa ich Ihn nicht sah, empfand ich seine Beraubung wie einen durchbohrenden Dorn und sagte voll Schmerz zu Ihm: \u201eMein Jesus, ich wei\u00df nicht, was ich tun soll, um Dich wiederzufinden.<br \/>\nIch lasse Dich von deiner Gerechtigkeit im Meer rufen, von deiner Macht aus seinen tosenden Wellen, und Du h\u00f6rst mich nicht. Ich lasse Dich von deinem Licht in der Sonne rufen, von der Intensit\u00e4t ihrer Glut, die deine Liebe symbolisiert, und Du kommst nicht.<br \/>\nIch lasse Dich von der Unermesslichkeit des Himmels rufen, von all deinen Werken am weiten Himmelsgew\u00f6lbe, und es scheint kein Thema zu sein. Sag mir wenigstens, wie ich Dich wiederfinden soll.<br \/>\nWenn ich Dich nicht inmitten deiner Werke finde, in deinem eigenen Willen, die deine Grenzen sind, wo k\u00f6nnte ich mein Leben finden?\u201c Als ich meinen Schmerz ausgoss, bewegte Er sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eWie sch\u00f6n ist meine Tochter, wie sch\u00f6n ist es, ihre Kleinheit wie verloren in meinem Willen zu sehen, wie sie Mich inmitten meiner Werke sucht und Mich nicht findet!\u201c Und ich: \u201eMein Jesus, Du l\u00e4sst mich sterben. Sag mir, wo verbirgst Du dich?\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eIch verberge Mich in dir. Wenn du n\u00e4mlich die Stimme einer Person h\u00f6rst, sagst du, dass sie schon in deiner N\u00e4he ist, weil du ihre Stimme vernimmst. Nun, mein Wille ist das Echo meiner Stimme.<br \/>\nWenn du in Ihm bist und einen Rundgang durch alle Werke meines FIAT machst, bist du bereits im Widerhall meiner Stimme, und da Ich in Ihm bin, bin Ich dir nahe oder [sogar schon] in deinem Inneren. Mit meinem FIAT verleihe Ich dir die Gabe, deinen Rundgang soweit auszudehnen, wie weit meine Stimme reicht und wohin sich mein FIAT ausbreitet.\u201d<br \/>\nIch sagte ganz \u00fcberrascht: \u201eMeine Liebe, so macht sich also deine Stimme so lang und breit, da es keinen Ort gibt, wo sich dein Wille nicht befindet.\u201d<br \/>\nJesus erwiderte: \u201eSicherlich, meine Tochter. Es gibt keinen Willen noch eine Stimme, wenn da nicht die Person [dahinter] ist, die sie aussendet.<br \/>\nDa sich also mein Wille \u00fcberall befindet, gibt es keinen Ort, wohin meine Stimme nicht reicht, die allen Dingen mein FIAT bringt. Wenn du dich also in meinem Willen mitten unter seinen Werken befindest, kannst du mehr als sicher sein, dass dein Jesus mit dir ist.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 21; 22. M\u00e4rz 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9827cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWir, sobald sie in unseren Willen eintritt und Uns um die Herrschaft unseres Willens auf Erden bittet, ein Fest feiern, weil sie das will, was Wir wollen. Welch gro\u00dfartige Sache!<br \/>\nDies ist das sch\u00f6nste von allem, dass das Gesch\u00f6pf das will, was sein Sch\u00f6pfer will! Dies schenkt Uns Erholung, und unsere Liebe l\u00e4chelt und beruhigt sich.<br \/>\nWenn nun die Seele um die Herrschaft unseres Willens auf Erden fleht, so klopft sie bei allen erschaffenen Dinge an: bei der Sonne, beim Himmel, beim Wind, bei den Sternen, bei allem.<br \/>\nSobald Ich, der Ich als Herrscher in ihnen regiere, das Klopfen h\u00f6re, \u00f6ffne Ich alle T\u00fcren und mache Mich auf den Weg zur Herrschaft. Aber die Seele h\u00e4lt nicht an, sondern steigt noch h\u00f6her hinauf und klopft bei unserer Gottheit an und bei allen Engeln und Heiligen und macht, dass alle Mich um mein Reich, mein Fiat bitten.<br \/>\nWie s\u00fc\u00df ist ihr durchdringendes, gebieterisches Anklopfen, dass alle \u00f6ffnen m\u00f6gen! Sie sind alle aufmerksam, und die Seele bewirkt, dass alle t\u00e4tig werden, und alle bitten um das, was sie will. Deswegen bewegt das Leben in unserem Willen Himmel und Erde und setzt unsere Werke f\u00fcr einen so heiligen Zweck in Bereitschaft.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 16. M\u00e4rz 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59473"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59473\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}