{"id":59499,"date":"2026-02-27T20:00:28","date_gmt":"2026-02-27T19:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-1-fastenwoche-mt-543-48\/"},"modified":"2026-02-27T20:39:39","modified_gmt":"2026-02-27T19:39:39","slug":"samstag-der-1-fastenwoche-mt-543-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-1-fastenwoche-mt-543-48\/","title":{"rendered":"Samstag der 1. Fastenwoche (Mt 5,43-48)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->43In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ihr habt geh\u00f6rt, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet f\u00fcr die, die euch verfolgen, 45damit ihr S\u00f6hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l\u00e4sst seine Sonne aufgehen \u00fcber B\u00f6sen und Guten, und er l\u00e4sst regnen \u00fcber Gerechte und Ungerechte.<br \/>\n46Wenn ihr n\u00e4mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn k\u00f6nnt ihr daf\u00fcr erwarten? Tun das nicht auch die Z\u00f6llner? 47Und wenn ihr nur eure Br\u00fcder gr\u00fc\u00dft, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eLiebt\u2026\u201c (Mt 5,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da war mein Geist voll Staunen \u00fcber die gro\u00dfen Wunder, die das G\u00f6ttliche Fiat in der Himmelsk\u00f6nigin wirkte und fortf\u00e4hrt zu wirken, und mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, ihre Sch\u00f6nheit ist unerreichbar, sie bezaubert, fasziniert, erobert; ihre Liebe ist so gro\u00df, dass Sie sich allen darreicht, alle liebt und Meere der Liebe hinter sich zur\u00fcckl\u00e4sst.<br \/>\nMan kann Sie K\u00f6nigin der Liebe, Siegerin der Liebe nennen, die so sehr liebte, dass Sie ihren Gott durch die Liebe besiegte. u musst wissen, dass der Mensch durch das Tun seines eigenen Willens die Bande mit seinem Sch\u00f6pfer und mit allen geschaffenen Dingen zerbrach.<br \/>\nDDiese Himmlische K\u00f6nigin hat mit der Macht unseres Fiat, das Sie besa\u00df, ihren Sch\u00f6pfer mit den Gesch\u00f6pfen verbunden. Sie verband alle Wesen zugleich, vereinigte sie, ordnete sie aufs neue und verlieh mit ihrer Liebe den Menschengeschlechtern das Neue Leben.<br \/>\nSo gro\u00df war ihre Liebe, dass Sie in ihren Liebesmeeren die Schw\u00e4chen, \u00dcbel, S\u00fcnden und die Seelen selbst bedeckte und verbarg. O, wenn diese Heilige Jungfrau nicht so viel Liebe bes\u00e4\u00dfe, fiele es Uns schwer, die Erde zu betrachten!<br \/>\nAber ihre Liebe l\u00e4sst sie Uns nicht nur ansehen, sondern Wir wollen auch die Herrschaft unseres Willens unter den Menschen errichten, weil Sie es so will.<br \/>\nSie m\u00f6chte ihren Kindern das geben, was Sie selbst besitzt, und auf dem Weg der Liebe wird sie Uns und ihre Kinder besiegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 15. August 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDamit ihr S\u00f6hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l\u00e4sst seine Sonne aufgehen \u00fcber B\u00f6sen und Guten\u201c (Mt 5,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Ja, du sollst vielmehr wissen, dass meine Menschheit in sich zwei Generationen einschloss: die Kinder der Finsternis und die Kinder des Lichtes. F\u00fcr die ersten kam Ich, um sie zu erl\u00f6sen, und Ich gab daher mein Blut, um sie in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nMeine Menschheit war heilig und erbte nichts von den Erb\u00e4rmlichkeiten des ersten Menschen, und obwohl sie ihm in den nat\u00fcrlichen Beschaffenheiten \u00e4hnlich war, war Ich doch unantastbar f\u00fcr den kleinsten Makel, der einen Schatten auf meine Heiligkeit werfen k\u00f6nnte.<br \/>\nMein Erbe war allein der Wille meines Vaters, in Dem Ich alle meine menschlichen Akte ausf\u00fchren sollte, um in Mir die Generation der Kinder des Lichtes zu bilden.<br \/>\nSiehst du, es wurde Mir geschenkt, diese Generation gerade im Scho\u00df des Willens meines Vaters im Himmel heranzubilden, und Ich ersparte Mir keine M\u00fchen, noch Akte, noch Leiden, noch Gebete, ja vielmehr stand diese Generation an der Spitze aller Dinge, die Ich tat und litt, sodass Ich sie in Mir empfing, sie fruchtbar machte und formte.<br \/>\nEs waren gerade sie, diese Kinder des Lichtes, die Mir der Himmlische Vater mit soviel Liebe anvertraut hatte: es war mein bevorzugtes Erbe, das Mir im Heiligsten H\u00f6chsten Willen \u00fcbergeben wurde.<br \/>\nNachdem Ich nun die G\u00fcter der Erl\u00f6sung bekanntgemacht und geoffenbart habe, wie Ich alle gerettet wissen will, indem Ich ihnen alle n\u00f6tigen Mittel dazu gebe, gehe Ich noch weiter, um zu enth\u00fcllen, dass in Mir eine weitere Generation existiert, die Ich zur Welt bringen muss: Meine Kinder, die im G\u00f6ttlichen Willen leben sollen, und dass in meinem Herzen tats\u00e4chlich alle Gnaden, alle meine inneren Akte bereitet sind, die Ich in der Sph\u00e4re des Ewigen Willens f\u00fcr sie getan habe; diese Akte erwarten den Kuss ihrer Akte, ihre Vereinigung, um ihnen das Erbe des H\u00f6chsten Willens zu verleihen.<br \/>\nUnd wie Ich es empfing, so m\u00f6chte Ich es auch ihnen schenken, um aus Mir die zweite Generation der Kinder des Lichtes hervortreten zu lassen.<br \/>\nWenn meine Menschheit dieses Erbe, das sie besa\u00df, nicht schenken w\u00fcrde, d.h. den G\u00f6ttlichen Willen, die einzige und einzigartige Sache, die Ich liebte und die Mir alles Gute brachte, w\u00e4re mein Herabsteigen auf die Erde unvollst\u00e4ndig gewesen, und Ich k\u00f6nnte auch nicht behaupten, alles gegeben zu haben, sondern Ich h\u00e4tte vielmehr das Gr\u00f6\u00dfte, den edelsten und g\u00f6ttlichsten Teil, f\u00fcr Mich vorbehalten.<br \/>\nDu siehst nun, wie notwendig es ist, dass mein Wille in allen Beziehungen, in den Wundern, den Wirkungen, im Wert erkannt werde, das was Ich in diesem Willen f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe tat und das, was sie tun sollen; diese Kenntnis wird ein m\u00e4chtiger Magnet sein, um die Menschen anzuziehen, damit sie das Erbe meines Willens empfangen, und um die Generation der Kinder des Lichtes in der Welt erscheinen zu lassen.<br \/>\nGib acht, meine Tochter, du wirst das Sprachrohr, die Trompete sein, um sie zu rufen und diese von Mir so sehr bevorzugte und ersehnte Generation zu versammeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 14; 27. Oktober 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a01ec8;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin unter den ewigen Wellen des Ewigen Fiat. Mein armer Geist f\u00fchlt seinen lieblichen Zauber, seine Macht und Wirksamkeit, die mich erf\u00fcllt und mich das tun l\u00e4sst, was Es tut.<br \/>\nMir scheint, dass der G\u00f6ttliche Wille mit seinem lichtvollen Auge Leben spendet und alles erstehen l\u00e4sst, mit seiner Herrschaft \u00fcber alles regiert und alles im Auge beh\u00e4lt: kein einziger Atemzug entgeht Ihm.<br \/>\nEr gibt alles und will alles, aber mit so viel Liebe, dass es ans Unglaubliche grenzt. Und noch erstaunlicher ist sein Wunsch, die Seele m\u00f6ge alles kennen, was Er tut, damit sie untrennbar von Ihm werde und das tue, was der G\u00f6ttliche Wille selbst tut.<br \/>\nIch war hingerissen von einem Zauber, in dem sich meine Kleinheit verlor. H\u00e4tte mein s\u00fc\u00dfer Jesus mich nicht mit seinem kurzen Besuch aufger\u00fcttelt, w\u00e4re ich vielleicht lange so geblieben; Er aber sagte voller G\u00fcte und Liebe zu mir: \u201eMeine gute Tochter, wundere dich nicht.<br \/>\nAlles ist dem m\u00f6glich, der in meinem Willen lebt. Die gegenseitige Liebe zwischen Gott und Gesch\u00f6pf ist so gro\u00df, dass die menschliche Begrenztheit so weit kommt, die Akte Gottes zu wollen und sich diese anzueignen.<br \/>\nUnd als die eigenen liebt sie diese so sehr, dass sie ihr Leben hingeben w\u00fcrde, um auch nur einen einzigen dieser g\u00f6ttlichen Akte zu verteidigen, zu lieben und ihm die ganze Ehre und den ersten Ehrenplatz einzur\u00e4umen.<br \/>\nGott macht sich daf\u00fcr die Akte der Seele zu eigen und findet in ihnen Sich selbst, die Entfaltung seiner Liebe und die Erhabenheit seiner Heiligkeit: wie sehr liebt Er sie!<br \/>\nSo gro\u00df ist diese gegenseitige Liebe, dass der eine im anderen gefangen bleibt, aber es ist eine freiwillige Gefangenschaft, die beide unzertrennlich macht: Gott ist gl\u00fccklich, weil Er sich geliebt f\u00fchlt und seinen Platz in der Seele findet, und die Seele f\u00fchlt sich von Gott geliebt und nimmt ihren Platz im H\u00f6chsten Sein ein.<br \/>\nF\u00fcr die Seele gibt es kein gr\u00f6\u00dferes Gl\u00fcck, als wenn sie sagen und sicher sein kann, von Gott geliebt zu werden; und f\u00fcr Uns gibt es kein gr\u00f6\u00dferes Gl\u00fcck, als von einer Seele geliebt zu werden, die von Uns nur dazu erschaffen wurde, um Uns zu lieben und unseren Willen zu vollbringen.<br \/>\nDie Seele nun, die in ihrem Sch\u00f6pfer ist, w\u00fcnscht, dass alle Ihn lieben, Ihn anerkennen. Kraft des G\u00f6ttlichen Fiat, Das sie belebt, m\u00f6chte sie alle Akte der Menschen erscheinen lassen und ruft diese in Gott [zur\u00fcck], um Ihm zu beteuern: \u201aIch gebe Dir alles und liebe Dich f\u00fcr alle.\u2019<br \/>\nSo macht sie sich gemeinsam mit dem G\u00f6ttlichen Willen zum Gedanken f\u00fcr jeden Verstand, zum Blick f\u00fcr jedes Auge, zum Wort jeder Stimme, zum Herzschlag eines jeden Herzens, zur Bewegung f\u00fcr jedes Werk, zum Schritt jeden Fu\u00dfes.<br \/>\nWas m\u00f6chte Mir diese Seele nicht darbringen, die in meinem Willen lebt? Alle und alles; daher spricht sie zu meinem Willen: \u201aIch w\u00fcnsche, deine Liebe und deine Macht zu besitzen, damit ich eine Liebe habe, die Dir im Namen aller sagt: \u201aIch liebe Dich\u2019.<br \/>\nSo l\u00e4sst unser Wille Uns in dieser Seele die Liebe und Vergeltung f\u00fcr alle Akte der Gesch\u00f6pfe finden. O mein Wille, in welche Macht und in welches Labyrinth der Liebe wirfst Du die Seele, die in Dir lebt!<br \/>\nDies ist so gewaltig gro\u00df, dass die menschliche Kleinheit sich von Liebe ertr\u00e4nkt f\u00fchlt und als Erfrischung das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlt, alle aufzusp\u00fcren, um ihren st\u00e4ndigen kleinen Kehrreim sagen zu k\u00f6nnen: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich\u2019, als Ventil der gro\u00dfen Liebe, die mein G\u00f6ttlicher Wille ihr schenkt.<br \/>\nDas ist unser Leben, das ganz aus Liebe besteht, unsere Geschichte, von Ewigkeit (ab aeterno) her ganz aus Liebe gewoben. So muss jemand sein, der in unserem Willen lebt: Die \u00dcbereinstimmung zwischen der Seele und Uns muss so gro\u00df sein, dass ein einziger Akt und eine einzige Liebe entsteht.<br \/>\nNun, meine gesegnete Tochter, will Ich dir zeigen, wie sehr Wir die Gesch\u00f6pfe lieben und unsere st\u00e4ndigen Liebeserg\u00fcsse \u00fcber sie ausgie\u00dfen. Der erste Akt unserer Gl\u00fcckseligkeit ist Liebe, und ist es, Liebe zu geben; wenn Wir nicht Liebe geben, fehlte unserem H\u00f6chsten Sein die Atmung, Bewegung und Nahrung.<br \/>\nWenn Wir nicht Liebe geben und mit Taten lieben, w\u00fcrden Wir den Lauf unseres g\u00f6ttlichen Lebens aufhalten, was nicht sein kann. Darum sind unsere Erfindungen, Betriebsamkeiten, Kunstgriffe der Liebe unz\u00e4hlige, und es ist eine Liebe, die nicht nur mit Worten, sondern mit unaufh\u00f6rlichen Taten und t\u00e4tigen Werken liebt.<br \/>\nIn der Sch\u00f6pfung haben Wir nun eine Sonne geschaffen, die mit ihrem aktiven Licht und ihrer W\u00e4rme allen Licht spendet, das Angesicht der Erde verwandelt und in diese Pflanzen Farbe, in andere Duft, in einige S\u00fc\u00dfigkeit auss\u00e4t.<br \/>\nEs gibt ja nichts, wo die Sonne nicht ihre Wirkung ausstreut, gleichsam als Same zur Reifung, damit alle Pflanzen den Menschen ern\u00e4hren k\u00f6nnen und ihm mit so vielen, fast unz\u00e4hligen Geschmacksrichtungen Vergn\u00fcgen bereiten. In gleicher Weise bewahrt unser H\u00f6chstes Sein den edelsten Teil des Menschen, d.h. die Seele, f\u00fcr Sich.<br \/>\nMehr als die Sonne konzentrieren Wir Uns auf sein Inneres, treffen es mit Pfeilen und bearbeiten es; und effektiver als die Ber\u00fchrung durch das Sonnenlicht, streuen Wir den Samen des Gedankens in den Intellekt, den Samen unserer Erinnerung in das Ged\u00e4chtnis, den Samen unseres Willens in den seinen, den Samen des Wortes in die Stimme, den Samen der Bewegung in die Werke, den Samen unserer Liebe in das Herz usw. mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nWir ziehen unsere g\u00f6ttliche Sonne nie zur\u00fcck und wachen Tag und Nacht, z\u00e4rtlicher als eine Mutter \u00fcber den Menschen, um ihn zu n\u00e4hren, zu w\u00e4rmen, zu verteidigen, um gemeinsam zu arbeiten und ihn in unserer Liebe zu bedecken und zu verbergen.<br \/>\nWenn nun der Mensch auf Uns achtgibt und das Feld seiner Seele gemeinsam mit Uns bearbeitet, dann werden Wir eine sch\u00f6ne Ernte einbringen, die ihm dazu dient, sich von Uns zu n\u00e4hren, und unsere Liebe, unendliche Macht und Weisheit zu preisen. Beachtet er Uns aber nicht, so wird unsere g\u00f6ttliche Saat erstickt, ohne das Gut hervorzubringen, das sie besitzt.<br \/>\nDer Mensch hungert ohne die g\u00f6ttliche Nahrung, und Wir gehen an seiner Liebe leer aus. Wie schmerzlich ist eine Aussaat ohne Ernte! Doch trotz allem ist unsere Liebe so gro\u00df, dass Wir ihn nicht verlassen, sondern ihn weiter mit unseren Pfeilen beschie\u00dfen und weiterhin w\u00e4rmen: quasi wie die Sonne, die nicht m\u00fcde wird, mit ihrem Licht vor\u00fcberzugehen, obwohl sie weder Pflanzen noch Blumen antrifft, wo sie den Samen ihrer Wirkungen ausstreuen k\u00f6nnte.<br \/>\nO, wie viel mehr Gutes w\u00fcrde die Sonne bewirken, wenn sie nicht so viel unfruchtbares, steiniges und vom Menschen brach liegen gelassenes Erdreich antr\u00e4fe! So geht es auch Uns: Wenn Wir mehr Seelen f\u00e4nden, die Uns Aufmerksamkeit schenken, w\u00fcrden Wir so viele G\u00fcter gew\u00e4hren, dass die Gesch\u00f6pfe in lebende Heilige und unsere treuen Abbilder verwandelt w\u00fcrden.<br \/>\nIn unserem G\u00f6ttlichen Willen besteht jedoch keine Gefahr, dass der Mensch nicht unsere t\u00e4gliche Aussaat empf\u00e4ngt, und nicht gemeinsam mit seinem Sch\u00f6pfer auf dem Feld seiner Seele arbeitet. Daher w\u00fcnsche Ich dich stets in meinem Fiat.<br \/>\nSorge dich um nichts anderes, dann werden Wir eine sch\u00f6ne Ernte einbringen und beide \u00fcberreichlich Nahrung zur Versorgung der anderen haben und mit einer einzigen Seligkeit gl\u00fccklich sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 7. Oktober 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eWenn ihr n\u00e4mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn k\u00f6nnt ihr daf\u00fcr erwarten?\u201c (Mt 5, 46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein gekreuzigter Heiland! Deine Leiden nehmen immer mehr zu. Auf dem Kreuz bist du wirklich der K\u00f6nig der Schmerzen. Unter allen deinen Qualen entgeht dir keine Seele, jeder einzelnen schenkst du dein eigenes Leben.<br \/>\nDeine Liebe sieht sich jedoch von den Gesch\u00f6pfen verachtet. Da sie keinen Ausweg finden kann, wird sie nur umso heftiger und l\u00e4sst dich uns\u00e4gliche Qualen durchleiden. I<br \/>\nn dieser Pein sucht sie zu ergr\u00fcnden, was sonst noch m\u00f6glich w\u00e4re, um den Menschen zu gewinnen, und sie l\u00e4sst dich sprechen: \u201eSiehe, meine Seele, wie sehr ich dich geliebt habe. Willst du kein Mitleid mit dir selbst haben, so hab wenigstens Mitleid mit meiner Liebe!\u201c<br \/>\nUnterdessen wendest du, da du den Seelen nichts mehr zu geben hast, den matten Blick deiner Mutter zu. Deine Leiden martern auch sie zu Tode, kreuzigen auch sie.<br \/>\nMutter und Sohn verstehen sich, und es ist ein Trost f\u00fcr dich und eine Genugtuung, dass du der armen Menschheit deine treue Mutter schenken kannst. In Johannes erblickst du das ganze Menschengeschlecht. Mit einer Stimme, die so z\u00e4rtlich ist, dass alle Menschenherzen ger\u00fchrt werden k\u00f6nnten, sprichst du: \u201eMutter, siehe da, dein Sohn!\u201c, und zu Johannes: \u201eSiehe da, deine Mutter!\u201c<br \/>\nDeine Stimme dringt ein in das Mutterherz, und vereint mit der Stimme deines Blutes f\u00e4hrt sie fort: \u201eMeine Mutter, dir vertraue ich alle meine Kinder an. Alle Liebe, die du f\u00fcr mich empfindest, empfinde f\u00fcr sie. All deine Bem\u00fchungen und all deine m\u00fctterlichen Z\u00e4rtlichkeiten wende meinen Kindern zu; du sollst sie mir alle retten.\u201c<br \/>\nDeine Mutter nimmt die Bitte an. Jetzt sind aber deine Leiden so heftig, dass du dich von neuem in Stillschweigen zur\u00fcckziehst. Ich m\u00f6chte, mein Jesus, alle Beleidigungen und L\u00e4sterungen s\u00fchnen, die der seligsten Jungfrau zugef\u00fcgt werden, sowie die Undankbarkeit so vieler Menschen, die nicht die Wohltaten anerkennen wollen, welche du uns allen erwiesen hast, indem du uns Maria zur Mutter gabst.<br \/>\nWie k\u00f6nnen wir uns dir dankbar erzeigen f\u00fcr eine solche Wohltat? Dadurch, dass wir, mein Jesus, auf dich selbst zur\u00fcckkommen und dein Blut, deine Wunden und die unendliche Liebe deines Herzens dir als Opfer darbringen. O heiligste Jungfrau, wie bist du ergriffen, da du die Stimme deines guten Jesus vernimmst, der dich uns allen als Mutter hinterl\u00e4sst!<br \/>\nWir danken dir daf\u00fcr, gebenedeite Jungfrau. Um zu danken, wie es sich geb\u00fchrt, opfern wir dir die Danksagungen deines Sohnes selbst auf. O Maria, sei du unsere Mutter, trage Sorge f\u00fcr uns und lass nicht zu, dass wir dich auch nur im Geringsten beleidigen.<br \/>\nHalte uns immer am Herzen Jesu. Mit deinen heiligen H\u00e4nden verkn\u00fcpfe uns alle so fest mit ihm, dass wir ihm nie mehr entfliehen k\u00f6nnen. Mit deinen eigenen Akten m\u00f6chte ich die Beleidigungen s\u00fchnen, die deinem Jesus in dir, s\u00fc\u00dfe Mutter, zugef\u00fcgt werden. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 13 bis 14 Uhr: Zweite Stunde des Todeskampfes Jesu)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eIhr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist\u201c (Mt 5, 48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr in meinem gewohnten Zustand fort; ich dachte an die Leiden meines liebensw\u00fcrdigen Jesus und opferte Ihm mein inneres Martyrium auf, vereint mit den Leiden Jesu, und Er sagte zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, die Schergen konnten meinen Leib zerfleischen, Mich beleidigen, mit F\u00fc\u00dfen treten, usw., aber sie konnten weder meinen Willen noch meine Liebe antasten.<br \/>\nDiese wollte Ich frei, damit sie wie zwei Str\u00f6me, in denen Ich Mich zum Wohl, auch selbst meiner Feinde, ergoss, dahineilen konnten, ohne dass jemand sie daran hindern k\u00f6nne. O, wie triumphierten mein Wille und meine Liebe inmitten der Feinde! Sie schlugen Mich mit Gei\u00dfeln, und Ich schlug ihre Herzen mit meiner Liebe, und mit meinem Willen fesselte Ich sie.<br \/>\nSie stachen mein Haupt mit Dornen, und meine Liebe entz\u00fcndete in ihrem Geist das Licht, damit sie Mich erkennen sollten; sie \u00f6ffneten Mir die Wunden, und meine Liebe heilte die Wunden ihrer Seelen; sie brachten Mir den Tod, und meine Liebe gab ihnen das Leben zur\u00fcck, sodass, w\u00e4hrend Ich mein Leben am Kreuz aushauchte, die Flamme meiner Liebe, die ihre Herzen ber\u00fchrte, sie dazu n\u00f6tigte, sich vor Mir niederzuwerfen und Mich als wahren Gott zu bekennen. Niemals war Ich so glorreich und triumphierend, wie Ich es in den Leiden im Lauf meines sterblichen Lebens hier unten war.<br \/>\nNun, meine Tochter, habe Ich nach meinem Abbild die Seele frei im Willen und in der Liebe ausgestattet. So k\u00f6nnen sich die anderen des \u00e4u\u00dferen Wirkens der Gesch\u00f6pfe bem\u00e4chtigen, aber niemand, niemand des Inneren, des Willens und der Liebe!<br \/>\nUnd Ich selbst wollte sie diesbez\u00fcglich frei, damit dieser Wille und diese Liebe zu Mir nicht gezwungen, sondern frei flie\u00dfen k\u00f6nnen und die Seele \u2013 sich in Mich versenkend \u2013 Mir die edelsten und reinsten Akte aufopfern k\u00f6nne, die das Gesch\u00f6pf Mir geben kann.<br \/>\nUnd da Ich frei bin und sie ebenfalls, k\u00f6nnen Wir Uns gegenseitig ineinander ergie\u00dfen und eilends zum Himmel laufen, um den Vater zu lieben und zu verherrlichen und zusammen mit der Heiligsten Dreifaltigkeit wohnen, Wir k\u00f6nnen zur Erde hin eilen, um allen Wohltaten zu erweisen, in die Herzen aller zu dringen, um sie mit Liebe zu schlagen und sie mit dem Willen zu fesseln und aus ihnen Eroberungen zu machen; eine gr\u00f6\u00dfere Mitgift h\u00e4tte Ich den Gesch\u00f6pfen nicht schenken k\u00f6nnen.<br \/>\nAber wo kann das Gesch\u00f6pf diesen freien Willen und diese Liebe mehr entfalten? Im Leiden, denn im Leiden w\u00e4chst die Liebe, wird der Wille riesengro\u00df; die Seele beherrscht sich selbst wie eine K\u00f6nigin, fesselt mein Herz, und ihre Leiden umgeben Mich wie eine Krone, bewegen Mich zum Mitleid, und Ich lasse Mich beherrschen; den Leiden einer liebenden Seele kann Ich also nicht widerstehen, und wie eine K\u00f6nigin f\u00fchre Ich sie an meiner Seite, und so gro\u00df ist die Herrschaft jenes Gesch\u00f6pfes in den Leiden, sodass die Leiden bewirken, dass sie edle, w\u00fcrdevolle, gewinnende, heroische und uneigenn\u00fctzige Z\u00fcge erringt, \u00e4hnlich meinen Z\u00fcgen, sodass die anderen Gesch\u00f6pfe darin wetteifern, sich von jener Seele beherrschen zu lassen.<br \/>\nUnd je mehr die Seele gemeinsam mit Mir wirkt, mit Mir vereint bleibt und sich mit Mir verschmilzt, umso mehr f\u00fchle Ich Mich von ihr absorbiert; wenn sie also denkt, f\u00fchle Ich meinen Gedanken in ihrem Geist absorbiert, wenn sie schaut, spricht, atmet, f\u00fchle Ich meinen Blick, die Stimme, den Atem, die Handlung, den Schritt, den Herzschlag absorbiert, alles absorbiert Mich.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie Mich aufnimmt, erwirbt sie dabei st\u00e4ndig meine Z\u00fcge, die \u00c4hnlichkeit mit Mir, und Ich betrachte Mich andauernd in ihr und finde Mich selbst.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 30. Dezember 1916)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59499","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59499"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59499\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}