{"id":59511,"date":"2026-03-01T20:00:27","date_gmt":"2026-03-01T19:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-2-fastenwoche-lk-636-38\/"},"modified":"2026-03-01T20:13:17","modified_gmt":"2026-03-01T19:13:17","slug":"montag-der-2-fastenwoche-lk-636-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-2-fastenwoche-lk-636-38\/","title":{"rendered":"Montag der 2. Fastenwoche (Lk 6,36-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">36In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! 37Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.<br \/>\n38Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, geh\u00e4uftem, \u00fcberflie\u00dfendem Ma\u00df wird man euch beschenken; denn nach dem Ma\u00df, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #922cd1;\">\u201eSeid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!\u201c (Lk 6,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann nahm ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen Willen wieder auf, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus versetzte meinen kleinen Willen hinein in den Sch\u00f6pfungsakt seines Willens: Mein Gott, wie viele \u00dcberraschungen! Mein geringer Intellekt verliert sich und vermag nichts zu sagen. Da sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus bei einem kurzen Besuch voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, unser Fiat stellte bei der Sch\u00f6pfung unsere wirkende, m\u00e4chtige und weise Liebe auf eine Art zur Schau, dass alle geschaffenen Dinge durchtr\u00e4nkt sind mit unserer Liebe, Macht, Weisheit und unaussprechlichen Sch\u00f6nheit. Wir k\u00f6nnen sie die Verwalter unseres H\u00f6chsten Seins nennen.<br \/>\nAls Wir aber die Erhabene K\u00f6nigin erschufen, gingen Wir noch weiter. Unsere Liebe begn\u00fcgte sich nicht damit, ihre Pracht zu entfalten, sondern wollte sich die Haltung, den Ausdruck des Erbarmens, der Z\u00e4rtlichkeit und solch tiefen und innigen Mitgef\u00fchls geben, als wollte sie sich in Tr\u00e4nen aus Liebe zu den Menschen verwandeln.<br \/>\nSiehe, wie daher unser Fiat sich aussprach, um Sie [Maria] zu erschaffen und Ihr das Leben zu verleihen, da schuf Es [zugleich] das Verzeihen, die Barmherzigkeit und Vers\u00f6hnung zwischen Uns und dem Menschengeschlecht.<br \/>\nWir hinterlegten dies in diesem himmlischen und heiligen Gesch\u00f6pf als Verwalterin zwischen unseren und ihren Kindern. So besitzt die H\u00f6chste Herrin also Meere des Verzeihens, der Barmherzigkeit, des Erbarmens und tr\u00e4nenvolle Meere unserer Liebe.<br \/>\nIn diese kann Sie alle Generationen einh\u00fcllen, die in diesen von Uns in Ihr geschaffenen Meeren wiederhergestellt werden, den Meeren des Verzeihens, der Barmherzigkeit und eines so z\u00e4rtlichen Mitleids, dass es die h\u00e4rtesten Herzen erweicht.<br \/>\nMeine Tochter, mit Recht verwahrten Wir alles in dieser Himmlischen Mutter, denn da Sie das Reich unseres Willens besitzen sollte, wurde Ihr alles anvertraut. Sie allein hat gen\u00fcgend Platz, um die von Uns erschaffenen Meere besitzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMit seiner sch\u00f6pferischen und erhaltenden Macht bewahrt unser Wille das unversehrt, was Er erschafft, und nimmt nie ab, obwohl Wir immer geben. Wo aber nicht unser Wille ist, da k\u00f6nnen Wir weder geben, noch anvertrauen, noch hinterlegen.<br \/>\nWir finden keinen Platz, unsere Liebe wird an so vielen sch\u00f6nen Werken gehindert, die Wir in den Gesch\u00f6pfen tun wollen. Nur in dieser Erhabenen Herrin fand unsere Liebe kein Hindernis, daher konnte sie sich so pr\u00e4chtig entfalten und wirkte so viele Wunder, dass Wir Ihr sogar die g\u00f6ttliche Fruchtbarkeit verliehen, damit Sie Mutter ihres Sch\u00f6pfers werde.\u201c<br \/>\nDarauf stellte mir mein geliebter Jesus alle Akte vor Augen, die Er gemeinsam mit seiner Himmlischen Mutter tat: w\u00e4hrend Sie arbeiteten, bildeten die Liebesmeere von Beiden einen einzigen Ozean, der seine Wogen bis zum Himmel erhob und alles einh\u00fcllte. Jesus sprach: \u201eDiese Wellen reichten sogar bis zu unserer Gottheit.<br \/>\nSie ergossen einen ergiebigen Regen der Liebe \u00fcber unser G\u00f6ttliches Wesen, und Wir brachten die Liebe aller mit, die Erfrischung und den Balsam, wodurch die Gottheit bes\u00e4nftigt wurde und die Gerechtigkeit in Liebes\u00fcberschwang f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe verwandelte.<br \/>\nMan kann sagen, dass unsere Liebe die Menschheitsfamilie mit neuer Liebe wiederherstellte und Gott sie mit doppelter Liebe liebte, aber wo? In der K\u00f6nigin und in ihrem lieben Sohn.<br \/>\nJetzt vernimm eine weitere \u00dcberraschung: Als Ich als kleiner S\u00e4ugling die Milch meiner Mutter trank, saugte Ich die Seelen ein, weil Sie sie bei sich verwahrt hielt. Als Sie Mir ihre Milch reichte, hinterlegte Sie in Mir alle Seelen mit dem Wunsch, dass Ich sie liebe, allen einen Kuss gebe und aus ihnen ihren und meinen Sieg mache.<br \/>\nNicht nur dies, sondern Sie lie\u00df Mich zugleich mit ihrer Milch ihre M\u00fctterlichkeit und Z\u00e4rtlichkeit einsaugen und dr\u00e4ngte sich Mir mit ihrer Liebe auf, dass Ich die Seelen mit m\u00fctterlicher und v\u00e4terlicher Liebe liebe. Ich empfing nun in Mir ihre M\u00fctterlichkeit und unbeschreibliche Z\u00e4rtlichkeit, und so liebte Ich die Seelen mit einer g\u00f6ttlichen Liebe, die [zugleich] m\u00fctterlich und v\u00e4terlich war.<br \/>\nNachdem Sie sie alle in Mir verwahrt hatte, legte Ich sie mit einem Kunstkniff meiner Liebe, mit einem Atemzug, mit einem sanften Blick von neuem in ihrem m\u00fctterlichen Herzen nieder. Als Vergeltung schenkte Ich Ihr meine v\u00e4terliche und meine g\u00f6ttliche Liebe, die unaufh\u00f6rlich, best\u00e4ndig, unverr\u00fcckbar ist und sich nie \u00e4ndert \u2013 denn die menschliche Liebe \u00e4ndert sich leicht. Ich wollte aber, dass meine unzertrennliche Mutter dieselben Vorz\u00fcge meiner Liebe besitze und die Seelen so liebe, wie ein Gott sie zu lieben vermag.<br \/>\nSo fand in jedem Akt, den Wir taten, vom kleinsten bis zum gr\u00f6\u00dften, ein Austausch der Hinterlegung von Seelen statt, die Wir machten, Ich in Ihr und Sie in Mir. Ja, Ich kann sogar sagen, dass Wir diese Hinterlegung der Seelen verdoppelten, da Ich das, was Ich von meiner teuren Mutter empfing, mit h\u00f6chster Eifersucht als gr\u00f6\u00dftes Geschenk von ihrer Seite, in meinem g\u00f6ttlichen Herzen beh\u00fctete.<br \/>\nUnd wenn Sie mein Geschenk empfing, bewahrte Sie es so eifers\u00fcchtig, dass Sie ihre ganze M\u00fctterlichkeit einsetzte, um das gro\u00dfe Geschenk zu beh\u00fcten, das ihr Sohn Ihr machte. In diesem Austausch an Hinterlegungen nun, die Wir t\u00e4tigten, nahm unsere Liebe immer mehr zu und liebte alle Gesch\u00f6pfe mit neuer Liebe.<br \/>\nWir machten Pl\u00e4ne, wie Wir sie noch mehr lieben und sie alle mittels der Liebe besiegen k\u00f6nnten und setzten unser Leben aufs Spiel, um sie in Sicherheit zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 14. Februar 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #922cd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz zu mir und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie notwendig ist die Best\u00e4ndigkeit der Seele im Tun des Guten, das sie begonnen hat, denn wenn sie auch einen Anfang hat, wird sie doch kein Ende haben, und muss sich daher an die Art des Ewigen Gottes angleichen.<br \/>\nGott ist gerecht, heilig, barmherzig, Er ist der Eine, der alles in sich schlie\u00dft; doch tut Er das etwa nur einen Tag lang? Nein, immer, immer, immerdar. So darf auch die Seele nicht an einem Tag geduldig, dem\u00fctig und gehorsam sein \u2013 und ungeduldig, stolz und launisch am n\u00e4chsten Tag. Das sind zerbrochene Tugenden, wie eine Vermischung von schwarz und wei\u00df, von Licht und Finsternis, alles ist Unordnung und Verwirrung \u2013 Handlungsweisen, die ihrem Sch\u00f6pfer g\u00e4nzlich un\u00e4hnlich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Seele herrscht st\u00e4ndig Krieg, weil die Leidenschaften Krieg gegen sie f\u00fchren; da sie n\u00e4mlich sehen, dass sie so oft gen\u00e4hrt werden, hoffen sie, dass der Sieg ihnen geh\u00f6rt. Die D\u00e4monen, die Gesch\u00f6pfe und sogar die Tugenden selbst sehen sich entt\u00e4uscht und f\u00fchren einen erbitterten Krieg gegen sie, und schlie\u00dflich ekelt der Seele vor ihnen.<br \/>\nWenn solche Seelen gerettet werden, wie viel Arbeit wird dann das Feuer des Reinigungsortes an ihnen leisten m\u00fcssen! F\u00fcr eine best\u00e4ndige Seele hingegen ist alles Friede, die blo\u00dfe Best\u00e4ndigkeit alleine schon bewahrt alles an seinem Platz, und die Leidenschaften f\u00fchlen bereits ihr nahes Ende; und wer ist dem Tod nahe und denkt noch daran, gegen jemand Krieg zu f\u00fchren?<br \/>\nDie Best\u00e4ndigkeit ist das Schwert, das alles in die Flucht schl\u00e4gt, die Kette, die alle Tugenden bindet, sodass die Seele sich von ihnen st\u00e4ndig liebkost f\u00fchlt. Und das Feuer des Reinigungsortes wird nichts zu tun haben, da die Best\u00e4ndigkeit alles geordnet und die Handlungsweisen der Seele denen ihres Sch\u00f6pfers \u00e4hnlich gemacht hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 7; 30. Januar 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #922cd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war gerade beim Gebet, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus zog mich an sich, indem Er mich ganz in sich umwandelte und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, beten wir gemeinsam, um den Himmel in unsere Gewalt zu nehmen und die Erde daran zu hindern, sich noch mehr in den Strudel des B\u00f6sen zu st\u00fcrzen.\u201d<br \/>\nDa beteten Wir zusammen, und danach f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Menschheit auf Erden sah sich angesichts der Gottheit sehr beengt, und da sie von Ihr untrennbar war, tat sie nichts anderes als in die Unermesslichkeit des Ewigen Wollens einzutreten, und Ich \u00f6ffnete viele Quellen zum Wohle der Gesch\u00f6pfe: indem sie von einem Gottmenschen ge\u00f6ffnet wurden, verlieh Ich der Menschheitsfamilie das Recht, sich diesen Quellen zu n\u00e4hern und das zu nehmen, was sie wollten. So bildetet Ich die Quelle der Liebe, jene des Gebets, eine andere der Wiedergutmachung, die Quelle der Vergebung, jene meines Blutes, eine andere der Ehre.<br \/>\nWillst du nun wissen, wer diese Quellen bewegt, damit sie aufsteigen und \u00fcberflie\u00dfen, sodass die ganze Erde davon \u00fcberflutet wird? Die Seele, die in meinen Willen eintritt. Wenn sie lieben will, n\u00e4hert sie sich beim Eintreten der Quelle der Liebe, und indem sie liebt oder die Intention hat, zu lieben, bewegt sie die Quelle. Die Wasser schwellen an, da sie bewegt werden, flie\u00dfen \u00fcber und \u00fcberfluten die ganze Erde, und manchmal sind diese Bewegungen so stark, dass die Wellen so hoch aufsteigen, dass sie den Himmel ber\u00fchren und die himmlische Heimat \u00fcberfluten.<br \/>\nWenn die Seele beten, wiedergutmachen, den S\u00fcndern die Vergebung erwirken oder Mir die Ehre geben m\u00f6chte, bewegt sie die Quelle des Gebetes, der S\u00fchne, der Vergebung, und diese steigen hoch, flie\u00dfen \u00fcber und \u00fcberfluten alle. Wie viele G\u00fcter hat meine Menschheit nicht dem Menschen erwirkt? Ich lie\u00df die Pforten offen, damit sie mit aller Leichtigkeit eintreten k\u00f6nnten, doch wie wenige sind es, die hier eintreten!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 28. Januar 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #922cd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eF\u00fcr Adam, ehe er sich aus meinem Willen zur\u00fcckzog, das Bittgebet nicht existierte. Erst das Bed\u00fcrfnis macht eine Bitte n\u00f6tig. Als er nichts ben\u00f6tigte, musste er weder bitten noch flehen, so liebte, lobte, und betete er seinen Sch\u00f6pfer an.<br \/>\nDas Bittgebet hatte keinen Platz im irdischen Paradies, sondern kam nach der S\u00fcnde auf, als \u00e4u\u00dferstes Bed\u00fcrfnis des Menschenherzens. Wer bittet, zeigt an, dass er ein Bed\u00fcrfnis hat, und da er hofft, bittet er um zu bekommen.<br \/>\nDie Seele jedoch, die in meinem Willen lebt, lebt in der \u00dcberf\u00fclle der G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers als Besitzerin, und wenn sie, die sich inmitten so vieler G\u00fcter sieht, ein Bed\u00fcrfnis und einen Wunsch f\u00fchlt, so ist es dieser, den anderen ihre Seligkeit und die G\u00fcter ihres gro\u00dfen Gl\u00fcckes mitzuteilen.<br \/>\nAls wahres Abbild ihres Sch\u00f6pfers, der ihr so viel ohne Einschr\u00e4nkung gegeben hat, m\u00f6chte sie Ihn nachahmen, indem sie den anderen gibt, was sie besitzt.<br \/>\nO wie sch\u00f6n ist der Himmel der Seele, die in meinem Willen lebt! Sie ist der Himmel ohne Sturm, ohne Wolken, ohne Regen, denn das Wasser, das ihren Durst l\u00f6scht, das befruchtet und ihr das Wachstum und die \u00c4hnlichkeit mit Dem verleiht, der sie erschaffen hat, ist mein Wille.<br \/>\nSo gro\u00df ist seine Eifersucht, dass die Seele nichts nehme, au\u00dfer etwas vom G\u00f6ttlichen Willen, Der alle Aufgaben erf\u00fcllt: wenn die Seele trinken will, wird Er zu Wasser, das sie erfrischt und ihr dadurch jeden anderen Durst l\u00f6scht, damit ihr einziger Durst sein Wille sei.<br \/>\nWenn sie Hunger f\u00fchlt, macht Er sich zur Speise, die sie s\u00e4ttigt und ihr zugleich den Appetit auf alle anderen Speisen nimmt. Wenn sie sch\u00f6n sein will, macht Er sich zum Pinsel und verleiht ihr Pinselstriche von solcher Sch\u00f6nheit, dass mein Wille selbst von einer so seltenen Sch\u00f6nheit hingerissen wird, die Er selbst dem Gesch\u00f6pf eingepr\u00e4gt hat.<br \/>\nEr muss zum ganzen Himmel sagen k\u00f6nnen: \u201aBewundert sie, wie sch\u00f6n sie ist, es ist die Blume, der Duft, die Farbschattierung meines Willens, die sie so sch\u00f6n gemacht hat.\u2019<br \/>\nKurz, Er gibt ihr seine St\u00e4rke, sein Licht, seine Heiligkeit, und all dies, um sagen zu k\u00f6nnen: \u201aSie ist ganz das Werk meines Willens, deshalb will Ich, dass ihr nichts fehlt, dass sie Mir \u00e4hnlich sei und Mich besitze.\u2019\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 16. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #922cd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch bin in dir, Ich geh\u00f6re dir und stehe dir zur Verf\u00fcgung. Meine Wunden, mein Blut, alle meine Leiden sind Dein. Du kannst tun mit Mir, was du willst, ja tue es gro\u00dfz\u00fcgig, als Heldin, als Liebende, als meine wahre Nachahmerin: nimm mein Blut und gib es, wem immer du willst, nimm meine Wunden, um die Wunden der S\u00fcnder zu heilen, nimm mein Leben, um allen Seelen das Leben der Gnade, der Heiligkeit, der Liebe, des G\u00f6ttlichen Willens zu spenden.<br \/>\nNimm meinen Tod, um so viele Seelen, die in der S\u00fcnde gestorben sind, wieder auferstehen zu lassen. Ich lasse dir die ganze Freiheit, tue es, wisse es zu tun, meine Tochter. Ich habe Mich selbst hingegeben, und es ist genug.<br \/>\nDu wirst daf\u00fcr sorgen, dass Mir alles zur \u00fcberreichen Herrlichkeit gereiche und Ich geliebt werde. Mein Wille wird dich hoch aufschwingen lassen, damit du meinen Kindern und deinen Br\u00fcdern mein Blut, meine Wunden, meine K\u00fcsse und v\u00e4terliche Z\u00e4rtlichkeit bringen kannst.<br \/>\nWundere dich also nicht, gerade darin besteht das g\u00f6ttliche Wirken: dass Er seine Werke im Akt der st\u00e4ndigen Wiederholung h\u00e4lt, um sie den Gesch\u00f6pfen als Gabe zu schenken.<br \/>\nJeder kann sagen: \u201aAlles ist mein, sogar Gott selbst ist mein\u2019. O, wie freuen Wir Uns, wenn Wir sehen, dass die Seelen mit unseren Werken beschenkt sind und sogar ihren Sch\u00f6pfer besitzen!<br \/>\nDas sind unsere Liebesexzesse: um geliebt zu werden, lassen Wir die Ge-sch\u00f6pfe am eigenen Leib erfahren, wie sehr Wir sie lieben, und [zeigen ihnen] die Gaben, die Wir ihnen geben m\u00f6chten.<br \/>\nWir w\u00fcrden Uns der Seele gegen\u00fcber, die in unserem Willen lebt, als Betr\u00fcger f\u00fchlen, wenn Wir ihr nicht alles zum Geschenk g\u00e4ben \u2013 das k\u00f6nnen Wir nicht tun. Sei daher aufmerksam, lasse deine Seele von unserem himmlischen Frieden gleichsam einbalsamiert werden, denn Wir kennen keine Beunruhigung.<br \/>\nSo werden alle Dinge dir das L\u00e4cheln, die Sanftheit und Liebe deines Sch\u00f6pfers \u00fcbermitteln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 6. Mai 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #922cd1;\">\u201eErlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden\u201c (Lk 6, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war sehr betr\u00fcbt wegen der Entbehrung meines anbetungsw\u00fcrdigen Jesus und weinte bitterlich, und da ich gerade die Stundenuhr des Leidens Jesu verrichtete, qu\u00e4lte mich ein Gedanke, der mir eingab: &#8222;Siehst du, was dir die S\u00fchneleistungen f\u00fcr die anderen gen\u00fctzt haben?<br \/>\nDies n\u00e4mlich, dass Jesus vor dir geflohen ist&#8220;, und noch viele andere Ungereimtheiten; und der gebenedeite Jesus, durch meine Tr\u00e4nen zum Mitleid bewegt, dr\u00fcckte mich an sein Herz und sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, du bist mein Stachel; meine Liebe befindet sich durch deine gewaltsamen Bitten in Bedr\u00e4ngnis. Wenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich leide, wenn Ich dich um Meinetwillen leiden sehe!<br \/>\nAber die Gerechtigkeit, die sich Raum verschaffen will, und deine Gewaltanwendungen selbst n\u00f6tigen Mich, Mich zu verbergen. Und die Dinge werden noch schlimmer werden, daher Geduld!<br \/>\nUnd \u00fcberdies wisse, dass die f\u00fcr die anderen vollbrachten S\u00fchneleistungen dir \u00fcberaus viel gen\u00fctzt haben, weil du, als du f\u00fcr die anderen ges\u00fchnt hast, die Absicht hattest, das zu tun, was Ich getan habe, und Ich habe f\u00fcr alle S\u00fchne geleistet, auch f\u00fcr dich; Ich bat um Verzeihung f\u00fcr alle, betr\u00fcbte Mich \u00fcber die Beleidigungen aller, wie Ich auch f\u00fcr dich um Verzeihung bat und mich auch deinetwegen betr\u00fcbte.<br \/>\nDa du also das getan hast, was Ich tat, nimmst du damit auch die S\u00fchneleistungen, die Vergebung und den Schmerz auf, den Ich deinetwegen hatte. Was k\u00f6nnte dir also mehr n\u00fctzen: meine S\u00fchneleistungen, meine Verzeihung, mein Schmerz oder der deine? Und \u00fcberdies lasse Ich Mich niemals an Liebe \u00fcbertreffen!<br \/>\nWenn Ich sehe, dass die Seele aus Liebe zu Mir ganz darauf bedacht ist, Mir S\u00fchne zu leisten, Mich zu lieben, f\u00fcr die S\u00fcnder um Verzeihung zu bitten und sie bei Mir zu entschuldigen, so bitte Ich, um ihr in besonderer Weise Gleiches mit Gleichem zu vergelten, f\u00fcr sie um Verzeihung, s\u00fchne und liebe Ich an ihrer Stelle und schm\u00fccke die Seele mit meiner Liebe, meinen S\u00fchneleistungen und meiner Verzeihung.<br \/>\nFahre deshalb fort, Wiedergutmachung zu leisten und zwischen dir und Mir keinen Zwist zu entfachen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 30. November 1916)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #922cd1;\">\u201eIn reichem, vollem, geh\u00e4uftem, \u00fcberflie\u00dfendem Ma\u00df wird man euch beschenken\u201c (Lk 6, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, als mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus kam und zu mir sprach: &#8222;Meine Tochter, in welchen leidvollen Zustand versetzen Mich die Gesch\u00f6pfe!<br \/>\nIch bin wie ein \u00fcberaus reicher Vater, der seine Kinder in h\u00f6chstem Ma\u00dfe liebt, die aber in h\u00f6chstem Grad undankbar sind; w\u00e4hrend der Vater sie bekleiden will, verweigern sie das Gewand und wollen nackt bleiben; der Vater gibt ihnen Speise und sie wollen lieber hungern, und wenn sie essen, ern\u00e4hren sie sich von schmutzigen und ver\u00e4chtlichen Speisen; der Vater schenkt ihnen seine Reicht\u00fcmer, m\u00f6chte sie um sich haben, bietet ihnen seine eigene Wohnstatt an, und die S\u00f6hne wollen nichts davon annehmen und begn\u00fcgen sich damit, obdachlos und arm umherzustreifen.<br \/>\nArmer Vater, wie viele Schmerzen erleidet er, wie viele Tr\u00e4nen vergie\u00dft er! Er w\u00e4re weniger ungl\u00fccklich, wenn er nichts zu geben h\u00e4tte; aber G\u00fcter haben und nicht wissen, was man damit tun soll, w\u00e4hrend er seine Kinder zugrunde gehen sieht, dies ist ein Schmerz, der jeden Schmerz \u00fcbertrifft.<br \/>\nSo bin Ich: Ich m\u00f6chte geben und niemand ist da, der es entgegennimmt: so sind die Gesch\u00f6pfe f\u00fcr Mich Anlass zu bitteren Tr\u00e4nen und st\u00e4ndigem Schmerz. Aber wei\u00dft du, wer meine Tr\u00e4nen trocknet und meinen Schmerz in Freude verwandelt?<br \/>\nDer, der immer zusammen mit Mir bleiben will, der mit kindlicher Liebe und Vertrauen meine Sch\u00e4tze entgegennimmt, wer sich an meinem eigenen Tisch ern\u00e4hrt und sich mit meinen eigenen Kleidern bekleidet; diesen Seelen schenke Ich ohne Ma\u00df, es sind meine Vertrauten und Ich lasse sie an meiner eigenen Brust ausruhen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 21. September 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59511","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59511\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}