{"id":59546,"date":"2026-03-03T20:00:35","date_gmt":"2026-03-03T19:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-2-fastenwoche-mt-2017-28\/"},"modified":"2026-03-03T20:43:40","modified_gmt":"2026-03-03T19:43:40","slug":"mittwoch-der-2-fastenwoche-mt-2017-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-2-fastenwoche-mt-2017-28\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 2. Fastenwoche (Mt 20,17-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17In jener Zeit, als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er unterwegs die zw\u00f6lf J\u00fcnger beiseite und sagte zu ihnen: 18Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen 19und den Heiden \u00fcbergeben, damit er verspottet, gegei\u00dfelt und gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen.<br \/>\n20Damals kam die Frau des Zebed\u00e4us mit ihren S\u00f6hnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. 21Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden S\u00f6hne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen d\u00fcrfen.<br \/>\n22Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir k\u00f6nnen es. 23Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f\u00fcr die mein Vater diese Pl\u00e4tze bestimmt hat.<br \/>\n24Als die zehn anderen J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie sehr \u00e4rgerlich \u00fcber die beiden Br\u00fcder. 25Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre V\u00f6lker unterdr\u00fccken und die M\u00e4chtigen ihre Macht \u00fcber die Menschen missbrauchen.<br \/>\n26Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro\u00df sein will, der soll euer Diener sein, 27und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. 28Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #7c30c2;\">\u201eK\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?\u201c (Mt 20, 22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille m\u00f6chte Sich dir immer mehr hingeben; und damit Er Sich noch mehr schenken kann, will Er noch besser erkannt werden.<br \/>\nUnd um das, was Er dir offenbart, noch stabiler, sicherer und sch\u00e4tzenswerter zu machen, verleiht Er dir neue Leiden, um dich in noch gr\u00f6\u00dferem Ma\u00df zu disponieren und in dir den leeren Raum zu bereiten, wo Er seine Wahrheiten ablegen kann.<br \/>\nEr w\u00fcnscht das edle Geleit des Schmerzes, um Sich der Seele sicher zu sein und Sich ihr anvertrauen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs sind immer Leiden und Kreuze, welche die T\u00fcr zu neuen Mitteilungen, zu noch verborgeneren Unterweisungen und gr\u00f6\u00dferen Gaben auftun, die Ich dir schenken m\u00f6chte; in der Tat, wenn die Seele mit Best\u00e4ndigkeit meinen Willen ertr\u00e4gt, der ihr Leiden und Schmerzen bringt, wird sie f\u00e4hig, meinen beseligenden Willen aufzunehmen und erwirbt das Verst\u00e4ndnis und den Geh\u00f6rssinn, um die neuen Lektionen meines Willens zu begreifen; der Schmerz l\u00e4sst sie die himmlische Sprache erwerben, sodass sie imstande ist, die gelernten Lektionen wiederzugeben.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 25. Juni 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #7c30c2;\">\u201eDer Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen\u201c (Mt 20, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille blieb als wirkendes Leben in jedem geschaffenen Ding, damit Er frei in vollem Triumph herrsche. So hat Er das wirkende Leben des Lichtes und der W\u00e4rme in der Sonne.<br \/>\nDas wirkende Leben seiner Unermesslichkeit und vielf\u00e4ltigen Werke im [Sternen]Himmel. Das wirkende Leben seiner Macht, seiner Gerechtigkeit im Meer.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille ist n\u00e4mlich nicht wie der Wille der Gesch\u00f6pfe, die, auch wenn sie m\u00f6chten, nicht arbeiten k\u00f6nnen, wenn sie keine H\u00e4nde haben, nicht gehen k\u00f6nnen, wenn sie keine F\u00fc\u00dfe haben, weder sprechen noch sehen k\u00f6nnen, wenn sie stumm oder blind sind.<br \/>\nMein Wille jedoch vollbringt alle Akte in einem einzigen Akt: w\u00e4hrend Er arbeitet, geht er. W\u00e4hrend Er ganz Auge ist, um zu schauen, ist er zur selben Zeit ganz Stimme, um zu sprechen, und zwar mit solcher Beredsamkeit, dass niemand anderer Ihm gleichen kann.<br \/>\nEr spricht im Grollen des Donners, im Schlag des Blitzes, im Pfeifen des Windes, in den ungest\u00fcmen Wellen des Meeres, im singenden V\u00f6glein.<br \/>\n\u00dcberall spricht Er, damit alle seine Stimme h\u00f6ren, bald stark, bald sanft, bald donnernd.<br \/>\nMein Wille, wie bewundernswert bist Du! Wer kann behaupten, dass er wie Du die Gesch\u00f6pfe geliebt hat? Meine eigene Menschheit, o wie sehr bleibt sie hinter Dir zur\u00fcck!<br \/>\nIch werde in Dir in den Schatten gestellt, und Du bleibst in deinem Wirken, das weder einen Anfang noch je ein Ende hat; Du bist immer auf deinem Platz, allen geschaffenen Dingen Leben zu geben, um den [menschlichen] Gesch\u00f6pfen dein Leben zu bringen.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was Er f\u00fcr sie tut, wie sehr Er alle liebt und wie sein lebensspendender Hauch allen Leben verleiht, wie w\u00fcrden sie Ihn lieben und sich alle an mein ewiges FIAT schmiegen, um das Leben zu empfangen, das Er ihnen geben m\u00f6chte \u2026<br \/>\nDoch wei\u00dft du, meine Tochter, warum mein H\u00f6chster Wille sich in allen geschaffenen Dingen herrschend und als Leben zur\u00fccklie\u00df, seine besondere Aufgabe in jedem Ding verrichtend?<br \/>\nEr sollte n\u00e4mlich sich selbst dienen, seinem eigenen Willen, der Leben und Herrschaft im Gesch\u00f6pf haben sollte, f\u00fcr das Er alle Dinge erschaffen hatte.<br \/>\nEr handelte wie ein K\u00f6nig, der, da Er sich eine Residenz schaffen m\u00f6chte, wo Er regieren und seine Wohnst\u00e4tte gestalten will, sich viele Zimmer errichtet und darin viele Lichter anbringt, damit keine Dunkelheit herrscht.<br \/>\nEr legt kleine Quellen von frischestem Wasser an, zur Erholung bringt er die Musik hinein und l\u00e4sst seine Wohnstatt mit lieblichen G\u00e4rten umgeben, kurz, er wendet alles auf, was ihn gl\u00fccklich machen kann und seines K\u00f6nigtums w\u00fcrdig ist. Nun, als K\u00f6nig muss er seine Diener, seine Minister, seine Soldaten haben.<br \/>\nDoch was geschieht? Diese erkennen den K\u00f6nig nicht an, und anstatt dass der K\u00f6nig herrscht, herrschen die Diener, die Minister, die Soldaten.<br \/>\nWie gro\u00df w\u00e4re doch der Kummer dieses K\u00f6nigs, zu sehen, dass seine Werke nicht ihm dienen, sondern aus Ungerechtigkeit seinen Dienern, und er selbst gezwungen ist, der Diener seiner Deiner zu sein!<br \/>\nDenn wenn ein Dienst, ein Werk sich selbst dient, nennt man sich nicht Diener. Nun, mein Wille sollte in den Gesch\u00f6pfen Sich Selbst dienen, und deshalb hinterlie\u00df Er sich mehr als ein edler K\u00f6nig in allen geschaffenen Dingen, damit nichts seinem K\u00f6nigtum als K\u00f6nig im Gesch\u00f6pf fehle.<br \/>\nNiemand au\u00dfer meinem Willen selbst, konnte meinem Willen w\u00fcrdig dienen, und Er h\u00e4tte sich auch nicht darein gef\u00fcgt, sich von den Dienern bedienen zu lassen, weil keiner seine adeligen und g\u00f6ttlichen Verhaltensweisen besessen h\u00e4tte, um Ihm [w\u00fcrdig] zu dienen.<br \/>\nNun vernimm den gro\u00dfen Schmerz meines H\u00f6chsten Willens. F\u00fcr dich, seine Tochter, ist es gerecht, dass du die Schmerzen deines Vaters kennst, deines K\u00f6nigs und Desjenigen, der dein Leben ist.<br \/>\nEr macht in der Sch\u00f6pfung den Diener f\u00fcr die Diener, dient dem menschlichen Willen, weil der Meine nicht in den Gesch\u00f6pfen herrscht. Wie hart ist es, den Dienern zu dienen, und so viele Jahrhunderte schon!<br \/>\nWenn sich die Seele aus meinem Willen zur\u00fcckzieht, um den ihren zu tun, versetzt sie meinen Willen in der Sch\u00f6pfung in die Knechtschaft.<br \/>\nDeshalb ist sein Schmerz gro\u00df: der K\u00f6nig muss den Diener machen, und es gibt keinen, der einen so bitteren Schmerz vers\u00fc\u00dfen k\u00f6nnte.<br \/>\nWenn Er fortf\u00e4hrt, in der Sch\u00f6pfung zu bleiben, um den Dienern zu dienen, so deshalb, weil Er auf seine Kinder wartet.<br \/>\nEr wartet, dass seine Werke den Kindern seines ewigen FIAT dienen sollen, die Ihn seinem eigenen Adel dienen lassen, indem sie Ihn in ihren Seelen regieren und herrschen lassen.<br \/>\nO ja, nur diese Kinder werden seinen so langen und bitteren Schmerz lindern, werden Ihm die Tr\u00e4nen so vieler Jahrhunderte als Diener trocknen und Ihm die Rechte seiner K\u00f6nigsherrschaft wiederherstellen!<br \/>\nDeshalb ist es so notwendig, meinen Willen bekannt zu machen \u2013 was Er tut, was Er m\u00f6chte, wie Er alles ist und alle G\u00fcter enth\u00e4lt, und seinen st\u00e4ndigen Schmerz, weil sie Ihn nicht regieren lassen.\u201c<br \/>\nDanach nun wurde mein Geist so vom Schmerz des H\u00f6chsten Willens durchdrungen, dass ich, w\u00e4hrend die ganze Sch\u00f6pfung vor meinem Geist weiterhin gegenw\u00e4rtig blieb, zu meinem h\u00f6chsten Schmerz diesen edlen K\u00f6nig in jedem geschaffenen Ding verh\u00fcllt sah, wie Er allen Gesch\u00f6pfen diente.<br \/>\nEr diente in der Sonne, indem Er ihnen Licht und Hitze spendete. Er machte den Diener im Wasser, indem Er es ihren Lippen reichte, um ihren Durst zu l\u00f6schen.<br \/>\nEr diente ihnen im Meer, um ihnen die Fische zu reichen, Er diente in der Erde, indem Er ihnen Fr\u00fcchte, Speise jeder Art, Blumen und vieles andere gab.<br \/>\nMit einem Wort, Er war in allen Dingen mit Trauer verh\u00fcllt, denn es war nicht w\u00fcrdig f\u00fcr Ihn, den Gesch\u00f6pfen zu dienen.<br \/>\nEs war im Gegenteil ungeb\u00fchrlich f\u00fcr seinen Adel als K\u00f6nig, den Diener f\u00fcr undankbare und niedertr\u00e4chtige Gesch\u00f6pfe zu machen, die seine Knechtschaft benutzten, ohne Ihn auch nur anzuschauen, ohne Ihm Dank zu sagen noch Ihm irgendeinen Lohn zu gew\u00e4hren, wie man es normalerweise bei Dienern tut.<br \/>\nWer kann beschreiben, was ich \u00fcber diesen so langen und intensiven Schmerz des ewigen FIAT verstand? Doch w\u00e4hrend ich in diesen Schmerz vertieft war, trat mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus, und mich an sich dr\u00fcckend, sagte Er ganz z\u00e4rtlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es ist sehr schmerzlich und dem\u00fctigend f\u00fcr meinen H\u00f6chsten Willen, dass Er den Diener f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe macht, die Ihn nicht in sich regieren lassen.<br \/>\nUmso mehr f\u00fchlt Er sich verherrlicht und gl\u00fccklich in dem, der Ihn [in sich] herrschen l\u00e4sst. Betrachte Ihn in dir, wie gl\u00fccklich ist Er, dir zu dienen!<br \/>\nEr herrscht in dir, w\u00e4hrend du schreibst und f\u00fchlt sich geehrt und begl\u00fcckt, dir zu dienen, deine Hand beim Schreiben zu leiten, damit du die Worte zu Papier bringst, um Ihn bekanntzumachen.<br \/>\nEr stellt in deinem Geist seine Heiligkeit zu Diensten, um dir die Ideen, die Begriffe, die r\u00fchrendsten Beispiele einzugeben, die meinen H\u00f6chsten Willen betreffen, damit Er sich den Weg zu den Menschen bahne, um sein Reich zu bilden.<br \/>\nEr dient deinem Sehverm\u00f6gen, um dich das Geschriebene anschauen zu lassen, deinem Mund, um dir die Worte einzugeben, deinem Herzen, damit es mit meinem eigenen Willen poche.<br \/>\nWelch ein Unterschied! Er ist gl\u00fccklich, dir zu dienen, weil Er Sich selbst dient, Er dient, um sein Leben zu bilden, dient seiner Kenntnis, seiner Heiligkeit, um sein Reich zu gestalten. ,<br \/>\nMein Wille regiert in dir, wenn du betest und dient dir, indem Er dich in Ihn selbst fliegen l\u00e4sst, um dich seine Akte tun und dich Besitz von seinen G\u00fctern nehmen zu lassen.<br \/>\nDiese Art der Dienerschaft meines Willens ist glorreich, triumphierend und herrschend, und Er w\u00fcrde nur dann leiden, wenn die Seele sich nicht ganz und in allem von Ihm bedienen lie\u00dfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 29. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7c30c2;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der gewohnten Beraubungen meines geliebten Jesus aufs H\u00f6chste betr\u00fcbt, doch so gewohnt die Pein auch ist, wird sie stets intensiver und grausamer, bis sie mich ganz versteinert.<br \/>\nAls ich nun wie in einem Meer von diesem Schmerz \u00fcberschwemmt war, wurde mir eine Erfrischung gereicht; und ich betrachtete in diesem Eiswasser den Willen Dessen, Der mich marterte, doch mich auch liebte, denn Er hatte mir diese Erfrischung bereitet.<br \/>\nAls ich sie an meine Lippen hielt, regte sich Jesus in meinem Inneren, wie Er gerade die Hand ausstreckte, um das Glas zu halten, damit Er selbst mich trinken lasse und Er sprach:<br \/>\n\u201eIch diene meiner K\u00f6nigin, sie dient Mir, der Ich der K\u00f6nig bin, und Ich diene ihr, die meine K\u00f6nigin ist, denn wer meinen Willen tut und in Ihm lebt, ist immer bereit, das zu tun, was Ich will.<br \/>\nDaher dient sie ihrem K\u00f6nig treu und auf wunderbare Weise, und da mein Wille in ihr ist, diene Ich meinem eigenen Willen, Der sie zur K\u00f6nigin gemacht hat.\u201d<br \/>\nIch brach, als ich dies h\u00f6rte, in Tr\u00e4nen unaussprechlicher Z\u00e4rtlichkeit aus und dachte mir: \u201eK\u00f6nigin! Und Er l\u00e4sst mich so allein und verlassen bis zum \u00c4u\u00dfersten? Und dann kommt Er mit etwas Neuem, um mich noch l\u00e4nger allein zu lassen.<br \/>\nAch, Jesus, Jesus! Willst Du Dir einen Spa\u00df mit mir machen?\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich meinen Schmerz ausgoss, bewegte Er sich von neuem in meinem Inneren und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, Ich spa\u00dfe nicht mit dir, sondern sage dir, dass es keine gr\u00f6\u00dfere Seligkeit gibt, als wenn der K\u00f6nig der K\u00f6nigin dient und die K\u00f6nigin dem K\u00f6nig.<br \/>\nWenn die K\u00f6nigin krank w\u00e4re und sich vom K\u00f6nig bedient, von seinen Armen gest\u00fctzt s\u00e4he; wenn Er ihr das Essen mit seinen H\u00e4nden eingibt, und es nichts gibt, was der K\u00f6nig nicht f\u00fcr sie t\u00e4te; wenn Er nicht erlaubt, dass sich ein Diener n\u00e4hert, um sie zu bedienen \u2013 dann w\u00fcrde sich die Krankheit f\u00fcr die K\u00f6nigin in Seligkeit verwandeln: wenn sie sich vom K\u00f6nig ber\u00fchrt, bedient, unterst\u00fctzt und bewacht f\u00fchlt, empfindet sie es so, als w\u00fcrde ihr seine Liebe das Leben zur\u00fcckgeben.<br \/>\nDies ist so in der nat\u00fcrlichen Ordnung: ein K\u00f6nig ist gl\u00fccklicher, wenn er von der K\u00f6nigin bedient wird, ein Vater von einer Tochter, und die Tochter, wenn sie von ihrem Vater oder ihrer Mutter bedient wird, denn der K\u00f6nig, der Vater, die Tochter, haben in dem Dienst, den sie bereitstellen, als ersten Akt die Liebe, und w\u00fcrden mit ihren Diensten gerne zugleich das Leben geben wollen.<br \/>\nDaher werden sie mitten in ihren Leiden gl\u00fccklich. Bei Dienern ist dies aber nicht der Fall, darum ist der Dienst der Diener stets hart.<br \/>\nUmso mehr gilt dies in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung. Die Seele, die in meinem Willen lebt, ist meine K\u00f6nigin, ihr erster Akt ist die Liebe, und in allen Akten, die sie vollbringt, schenkt sie Mir ihr Leben.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich f\u00fchle Ich Mich in ihren Akten, denn es sind die Akte meines eigenen Willens selbst, die Mir dienen! Wenn Ich dich meinetwegen krank sehe, f\u00fchle Ich Mich gl\u00fccklich, dir mit den von Mir selbst geschaffenen Dingen zu dienen und m\u00f6chte dir in jedem von ihnen mein eigenes Leben geben.<br \/>\nWenn Ich es dir gebe, f\u00fchle Ich meine Seligkeit verdoppelt, denn Ich diene meinem Leben in jener, die meinen Willen besitzt, der sie zu meiner K\u00f6nigin gemacht hat.<br \/>\nGanz anders ist das aber, wenn meine geschaffenen Dinge denen dienen, die nicht meinen Willen tun: diese [Menschen] sind Diener, da sie keinen k\u00f6niglichen Willen besitzen. O, wie hart ist es f\u00fcr Mich, den Dienern zu dienen!<br \/>\nWenn ein K\u00f6nig einer seiner K\u00f6niginnen dient, degradiert er sich nicht, sondern erwirbt vielmehr Glorie und Heldentum; doch gezwungen zu sein, den Dienern zu dienen: welcher Schmerz und welche Dem\u00fctigung ist dies doch!\u201d<br \/>\nDann folgte ich den Akten im G\u00f6ttlichen Willen und dachte mir: \u201eWie haben doch die Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus auf meine arme Seele so eingewirkt, dass ich nicht mehr wie fr\u00fcher dieses brennende Feuer f\u00fchle, sondern alles ist K\u00e4lte! O Gott, welch zweischneidiges Schwert ist deine Entbehrung!<br \/>\nAuf der einen Seite schneidet es, auf der anderen t\u00f6tet es und entfernt und vernichtet mit seinem Schnitt alles und l\u00e4sst solche Bl\u00f6\u00dfe \u2013 auch in den heiligsten Dingen \u2013 zur\u00fcck, dass man kaum leben kann, und nur um den H\u00f6chsten Willen zu erf\u00fcllen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 4. August 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7c30c2;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Liebe meines G\u00f6ttlichen Fiat zu den Gesch\u00f6pfen ist so gro\u00df, dass sie alle Formen annimmt, um sich dem Gesch\u00f6pf zu geben. Sie zeigt sich in der Gestalt des Himmels und breitet sich \u00fcber dem Haupt des Menschen aus.<br \/>\nMein Wille bleibt dort ohne Ende ausgebreitet und umarmt den Menschen von allen Seiten, f\u00fchrt, besch\u00fctzt und verteidigt ihn, ohne sich jemals zur\u00fcckzuziehen, und bleibt stets Himmel, um im Herzen des Menschen seinen Himmel zu gestalten.<br \/>\nMein Wille nimmt die Form der Sterne an und l\u00e4sst sein mildes Gefunkel auf den Menschen herabsinken, um ihn mit seinem lichtvollen Kuss zu liebkosen und ihm sanft einzufl\u00fcstern, die Sterne der sch\u00f6nsten Tugenden im Himmel seiner Seele zu bilden.<br \/>\nMein Wille nimmt die Gestalt der Sonne an, um den Menschen mit Licht zu bescheinen, mit ihrer vibrierenden Glut tief in seine Seele hinabzusteigen und in der Kraft ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme die Schattierungen der sch\u00f6nsten F\u00e4rbungen hervorzuzaubern, um im Menschen die Sonne seines Fiat aufgehen zu lassen.<br \/>\nMein Wille nimmt die Gestalt des Windes an, um ihn zu reinigen. Und mit seinem beherrschenden Hauch h\u00e4lt Er das Feuer des G\u00f6ttlichen Lebens entz\u00fcndet und l\u00e4sst durch seine Windst\u00f6\u00dfe das G\u00f6ttliche Leben im Menschenherzen heranwachsen.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille erniedrigt sich zu allem, und seine Liebe ist so gro\u00df, dass Er sich zum Leben all dessen macht, was dem Gesch\u00f6pf dienen kann. Er nimmt sogar die Gestalt der Luft an, um Sich einatmen zu lassen, der Speise f\u00fcr die Nahrung, des Wassers zur L\u00f6schung des Durstes.<br \/>\nKurzum, kein Ding gebraucht der Mensch, in dem mein Wille nicht zugleich mitflie\u00dfen w\u00fcrde, um sich ihm unaufh\u00f6rlich zu schenken. Doch wie vergilt Mir der Mensch f\u00fcr die vielen Formen und liebreichen Gestalten, die mein Fiat annimmt, um ihn zu best\u00fcrmen?<br \/>\nDiese sind so zahlreich, dass der Mensch, wenn er meinen Willen nicht unter der einen Gestalt, so doch unter einer anderen erkennt. Mein Wille m\u00f6chte ihn, wenn nicht auf diese, so auf jene Weise beeindrucken, damit Er wenigstens einen Blick, ein L\u00e4cheln des Wohlgefallens, eine Einladung zum Eintritt und zur Herrschaft in seiner Seele, ein Dankesch\u00f6n als Anerkennung seiner so zahlreichen Liebestorheiten erhalte.<br \/>\nAch, wie oft wird mein G\u00f6ttlicher Wille vom Menschen \u00fcberhaupt nicht beachtet! Welch durchbohrender Schmerz ist das f\u00fcr Ihn! Doch Er bleibt trotzdem nicht stehen, sondern macht unaufh\u00f6rlich weiter und l\u00e4sst mit seiner ganz g\u00f6ttlichen Beharrlichkeit sein G\u00f6ttliches Leben weiter in allen geschaffenen Dingen flie\u00dfen, um unter dem Schleier dieser Dinge allen sein Leben anzubieten.<br \/>\nEr wartet mit unbesiegbarer Geduld auf eine Seele, die Ihn erkennen und aufnehmen soll, damit Er sein Leben unter menschlicher Erscheinung und Form f\u00fchren k\u00f6nne und so in allem, was Wir geschaffen haben, vollst\u00e4ndig herrschen m\u00f6ge.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 28; 24. August 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7c30c2;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter, wundere dich nicht \u00fcber so viel Aufmerksamkeit und liebevolle Z\u00e4rtlichkeit, die Ich dir innerlich und \u00e4u\u00dferlich angedeihen lasse.<br \/>\nWisse, dass Ich in der Seele, in der mein G\u00f6ttlicher Wille herrscht, Mir Selbst diene; daher stelle Ich zur Zierde meiner Gottheit und Heiligkeit, meine [eigenen] Akte zur Verf\u00fcgung, als w\u00e4ren sie f\u00fcr mein eigenes Leben getan und lege zu diesem Zweck meine feurige Liebe, die Ordnung meiner Gedanken und die Heiligkeit meiner Werke hinein.<br \/>\nWenn Ich dann die F\u00fcgsamkeit der Seele sehe, die als Tochter willig die Dienste ihres Vaters, seine liebevolle Z\u00e4rtlichkeit und das Leben des Vaters in seiner Tochter annimmt, dann f\u00fchle Ich Mich so gl\u00fccklich und geehrt, ihr zu dienen, zumal Ich Mir selbst in meiner Tochter diene; sich selbst zu dienen ist aber keine Knechtschaft, sondern Ehre und Herrlichkeit.<br \/>\nEs bedeutet, sich in der W\u00fcrde, Heiligkeit und Ordnung seines Standes bewahren zu k\u00f6nnen, ohne dass man sich degradiert. Knechtschaft beginnt dort, wo man anderen Personen dient, aber sich selbst zu dienen hei\u00dft, die H\u00f6he des eigenen Standes zu bewahren.<br \/>\nWo aber mein G\u00f6ttlicher Wille regiert, ist Mir daran gelegen, dass alle Akte der Seele, meines Willens w\u00fcrdig und Frucht meiner Akte seien, sonst w\u00e4re es f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen und die Akte der Seele unziemlich; daher biete Ich Mich an, alles [Selbst] zu tun, um meinem eigenen Willen zu dienen\u2026\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 17. Juni 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59546","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59546"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59546\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}