{"id":59570,"date":"2026-03-05T21:00:32","date_gmt":"2026-03-05T20:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-2-fastenwoche-mt-2133-43-45\/"},"modified":"2026-03-05T21:30:54","modified_gmt":"2026-03-05T20:30:54","slug":"freitag-der-2-fastenwoche-mt-2133-43-45-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-2-fastenwoche-mt-2133-43-45-46\/","title":{"rendered":"Freitag der 2. Fastenwoche (Mt 21,33-43.45-46)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">33In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten des Volkes: H\u00f6rt noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. 34Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Fr\u00fcchten holen zu lassen.<br \/>\n35Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen pr\u00fcgelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. 36Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.<br \/>\n37Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. 38Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn t\u00f6ten, damit wir seinen Besitz erben.<br \/>\n39Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. 40Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?<br \/>\n41Sie sagten zu ihm: Er wird diesen b\u00f6sen Menschen ein b\u00f6ses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte abliefern, wenn es Zeit daf\u00fcr ist. 42Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?<br \/>\n43Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Fr\u00fcchte bringt. 45Als die Hohenpriester und die Pharis\u00e4er seine Gleichnisse h\u00f6rten, merkten sie, dass er von ihnen sprach. 46Sie h\u00e4tten ihn gern verhaften lassen; aber sie f\u00fcrchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn f\u00fcr einen Propheten hielten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eAls nun die Erntezeit kam\u2026\u201c (Mt 21,34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meine Runden im H\u00f6chsten Fiat fort, und als mein armer Geist im Garten Eden ankam, sagte ich: \u2018Anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t, ich komme zu Dir, um Dir die geringf\u00fcgigen Zinsen meines \u2018Ich liebe Dich\u2019, \u2018Ich bete Dich an\u2019, \u2018Ich verherrliche Dich\u2019, \u2018Ich danke Dir\u2019 und \u2018Ich preise Dich\u2019 zu bringen.<br \/>\nIch bringe meine kleinen Zinsen [als Vergeltung] dar, weil Du mir einen Himmel, eine Sonne, Luft, Meer, eine bl\u00fchende Erde geschenkt hast, und alles, was Du f\u00fcr mich erschaffen hast. Du hast mir einmal gesagt, dass Du jeden Tag mit mir Abrechnung halten und diese kleinen Zinsen von mir einnehmen willst.<br \/>\nSo sollten Wir stets in \u00dcbereinstimmung seien, und ich kann die ganze Sch\u00f6pfung, die Du mir als kleine Tochter deines Willens gegeben hast, sicher auf der kleinen Bank meiner Seele aufbewahren.\u201c<br \/>\nAls ich das tat, kam mir ein Gedanke: \u2018Wie kannst du so gro\u00dfen Zinsen Gen\u00fcge tun? Und was ist dein \u2018Ich liebe Dich\u2019, \u2018Ich bete Dich an\u2019, \u2018Ich danke Dir\u2019 schon Gro\u00dfes?\u2018<br \/>\nAls ich dar\u00fcber nachdachte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, es war eine \u00dcbereinkunft zwischen Mir und dir, dass Ich die ganze Sch\u00f6pfung auf die Bank deiner Seele legte, und du Mir die Zinsen daf\u00fcr geben solltest, indem du die Sch\u00f6pfung mit deinem \u2018Ich liebe Dich\u2019, \u2018Ich bete Dich an\u2019, \u2018Ich danke Dir\u2019 erf\u00fcllst.<br \/>\nDa Ich dich nun wegen eines so gro\u00dfen Kapitals gleichsam in Verlegenheit gebracht sah, und aus Angst, dass du Mir diese gro\u00dfe Gabe zur\u00fcckweisen willst, sagte Ich, um dich zu ermutigen und die Zinsen zu erhalten: \u2018Ich bin mit geringen Zinsen zufrieden, und Wir werden t\u00e4glich die Abrechnung hier in Eden machen.<br \/>\nSo werden Wir einig und stets im Frieden bleiben, und du wirst dir keine Sorgen machen, dass dein Jesus ein so gro\u00dfes Kapital auf deine Bank gelegt hat.\u2019<br \/>\nUnd kennst du \u00fcbrigens den Wert eines \u2018Ich liebe Dich\u2019 in meinem Willen nicht? Mein Wille erf\u00fcllt den Himmel, die Sonne, das Meer, den Wind \u2013 \u00fcberallhin breitet Er sein Leben aus.<br \/>\nDaher breitet mein Fiat, wenn du sagst \u2018Ich liebe Dich\u2019, \u2018Ich bete Dich an\u2019 usw., dein \u2018Ich liebe Dich\u2019 im Himmel aus, und dein \u2018Ich liebe Dich\u2019 wird noch ausgedehnter als der Himmel. Dein \u2018Ich bete Dich an\u2019 dehnt sich in der Sonne aus und wird gr\u00f6\u00dfer und l\u00e4nger als ihr Licht.<br \/>\nDein \u2018Ich verherrliche Dich\u2019 breitet sich im Wind aus und wandert durch die Luft und \u00fcber die ganze Erde, und seine Seufzer und Windst\u00f6\u00dfe, die bald z\u00e4rtlich, bald machtvoll sind, sagen: \u2018Ich verherrliche Dich\u2019.<br \/>\nDein \u201cIch danke Dir\u201d breitet sich im Meer aus, und die Wassertropfen und flitzenden Fische sagen: \u2018Ich danke Dir\u2019. Und Ich sehe, wie der Himmel, die Sterne, die Sonne, das Meer, der Wind mit deinen \u2018Ich liebe Dich\u2019, mit deiner Anbetung usw. erf\u00fcllt sind und sage: \u2018Wie freut es Mich, dass Ich alles auf die Bank der kleinen Tochter meines Willens gelegt habe, da sie Mir die von Mir gewollten Zinsen ausbezahlt.<br \/>\nDa sie in Ihm lebt, gibt sie Mir g\u00f6ttliche und gleichwertige (\u00e4quivalente) Zinsen, weil mein Fiat ihre kleinen Akte ausbreitet und sie ausgedehnter als die ganze Sch\u00f6pfung macht.\u2019<br \/>\nWenn sehe, dass du nach Eden kommst, um Mir deinen kleinen Zinsen zu geben, blicke Ich dich an und sehe in dir meinen G\u00f6ttlichen Willen verdoppelt \u2013 Einen in dir, und den Anderen in Mir, obwohl Er nur Einer ist. Ich sehe, dass mein eigener Wille Mir die Zinsen ausbezahlt, und so wird Mir damit Gen\u00fcge getan (und Ich bin damit zufrieden).<br \/>\nWie wohlgef\u00e4llig ist es Mir, dass mein Wille dem Gesch\u00f6pf die M\u00f6glichkeit verlieh, meinen Willen Selbst zu verdoppeln, damit es seinen Sch\u00f6pfer zufriedenstellen kann! Meine Tochter, wie viel Unvergessliches gibt es doch in diesem Eden!<br \/>\nHier erschuf unser Fiat den Menschen und entfaltete einen so gro\u00dfen Liebesaufwand, dass Es Sich in Str\u00f6men \u00fcber ihn ergoss, sodass Wir immer noch das s\u00fc\u00dfe Murmeln vernehmen, mit dem Wir Uns \u00fcber ihn ergossen.<br \/>\nHier begann das Leben unseres Fiat im Gesch\u00f6pf, und die s\u00fc\u00dfe und teure Erinnerung an die Akte, die der erste Mensch in Ihm tat. Diese Akte existieren bis heute noch in unserem Willen und sind f\u00fcr ihn gleichsam Unterpf\u00e4nder, dass er wiedergeboren wird, um das Reich unseres Fiat wieder in Besitz zu nehmen.<br \/>\nIn diesem Eden gibt es [auch] die leidvolle Erinnerung an den Fall des Menschen und an seinen Austritt aus unserem Reich. Seine Schritte sind Uns noch im Ohr, als er unser G\u00f6ttliches Fiat verlie\u00df.<br \/>\nUnd da ihm dieses Eden gegeben war, solange er im Fiat leben sollte, waren Wir gezwungen, ihn daraus zu vertreiben und versp\u00fcrten den Schmerz, das Werk, das Uns am teuersten war, ohne sein Reich und leidend umherirren zu sehen.<br \/>\nUnser einziger Trost waren die Pf\u00e4nder seiner Akte, die in unserem Willen verblieben waren und welche die rechtm\u00e4\u00dfigen Anspr\u00fcche f\u00fcr die Menschheit einforderten, wieder dorthin zur\u00fcckzukehren, von wo sie ausgegangen war.<br \/>\nDeshalb also erwarte Ich dich in Eden: Ich m\u00f6chte n\u00e4mlich die geringen Zinsen von dir einheben, damit Wir das erneuern k\u00f6nnen, was Wir bei der Sch\u00f6pfung taten und die Vergeltung f\u00fcr eine so gro\u00dfe, von den Menschen nicht verstandene Liebe erhalten. Zudem wollen Wir einen liebenden Vorwand finden, um das Reich unseres G\u00f6ttlichen Willens [wieder] schenken zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo w\u00fcnsche Ich, dass auch dir dieses Eden teuer sei, damit du Uns bittest und dr\u00e4ngst, dass der Beginn der Sch\u00f6pfung und das Leben unseres Fiat mitten unter die Menschheitsfamilie zur\u00fcckkehre.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 26; 14. Juni 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDas ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn t\u00f6ten, damit wir seinen Besitz erben\u201c (Mt 21,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cWenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, nicht meinen G\u00f6ttlichen Willen zu tun! Das Gesch\u00f6pf erk\u00fchnt sich, jene unaufh\u00f6rliche Bewegung zu behindern und sterben zu lassen, und jenen heiligen Akten, die mein G\u00f6ttlicher Wille im Gesch\u00f6pf zu vollbringen beschloss, den Tod zu versetzen.<br \/>\nEr m\u00f6chte g\u00f6ttliches Leben schenken, und w\u00e4hrend Er dabei ist, dies zu tun, ergreift der menschliche Wille \u2013 wenn er Ihn nicht aufnimmt und sich widersetzt \u2013 gleichsam das Messer, um dieses g\u00f6ttliche Leben in seiner Seele zu t\u00f6ten und abzuw\u00fcrgen.<br \/>\nMeinen Willen nicht zu tun, schein ein unbedeutendes Nichts zu sein, w\u00e4hrend es das ganze Ungl\u00fcck f\u00fcr den Menschen darstellt und die gr\u00f6\u00dfte Beleidigung unserer H\u00f6chsten Majest\u00e4t ist. Sei daher aufmerksam, und m\u00f6ge deine Hingabe an Ihn best\u00e4ndig sein.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 29; 27. Juli 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eUnd sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um\u201c (Mt 21,39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich bin der Mittelpunkt, und die ganze Sch\u00f6pfung empf\u00e4ngt von diesem Zentrum Leben; so bin Ich also das Leben jedes Gedankens, jedes Wortes, jeder Handlung, von allem, aber die Gesch\u00f6pfe ben\u00fctzen dieses Leben, das Ich ihnen gebe, um daraus eine Gelegenheit zu ergreifen, Mich zu beleidigen; Ich gebe Leben, und sie w\u00fcrden, wenn sie k\u00f6nnten, Mir den Tod geben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 3. August 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach fragte ich mich: \u201eDoch welchen Schaden richtet die Seele an, wenn sie ihren eigenen menschlichen Willen tut?\u201c<br \/>\nUnd Jesus erwiderte: \u201eMeine Tochter, das \u00dcbel ist gro\u00df. Mein Wille ist Licht, und der menschliche ist Finsternis. Der Meine ist Heiligkeit und der menschliche Wille ist S\u00fcnde, Meiner ist Sch\u00f6nheit und enth\u00e4lt jedes Gut, der menschliche ist H\u00e4sslichkeit und enth\u00e4lt jedes \u00dcbel. So l\u00e4sst die Seele mit dem NichtTun meines Willens das Licht sterben, ert\u00f6tet die Heiligkeit, die Sch\u00f6nheit und alles Gute.<br \/>\nMit dem Tun ihres eigenen Willens l\u00e4sst sie die Finsternis geboren werden, l\u00e4sst die S\u00fcnde, die H\u00e4sslichkeit und alle \u00dcbel aufleben. Und doch scheint es f\u00fcr die Menschen wie [ein unbedeutendes] Nichts zu sein, den eigenen Willen zu tun, w\u00e4hrend sie sich [in Wirklichkeit] in einen Abgrund der \u00dcbel st\u00fcrzen, der sie zum Absturz bringt.<br \/>\nScheint es dir trivial, dass mein Wille, w\u00e4hrend Er ihnen sein Licht, seine Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und alle seine G\u00fcter bringt \u2013 und zwar nur, weil Er die Gesch\u00f6pfe liebt \u2013 die Beleidigung erf\u00e4hrt, in ihnen sein Licht, seine Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und all seine G\u00fcter sterben zu sehen?<br \/>\nMeine Menschheit empfand diesen Tod so sehr, den der menschliche Wille dem Licht und der Heiligkeit seines Willens in ihnen bereitete, dass man sagen kann, dass Ich einen wahren Tod f\u00fchlte.<br \/>\nIch empfand n\u00e4mlich die Qual und Last eines Todes eines unendlichen Lichtes und einer unendlichen Heiligkeit, welche das Gesch\u00f6pf in sich zu zerst\u00f6ren gewagt hatte. Meine Menschheit st\u00f6hnte und f\u00fchlte sich von so vielen Toden zermalmt, wie oft sie es gewagt hatten, das Licht und die Heiligkeit meines G\u00f6ttlichen Willens in sich zu t\u00f6ten.<br \/>\nWelches Ungl\u00fcck w\u00e4re es f\u00fcr die Natur, wenn die Menschen das Licht der Sonne vernichten w\u00fcrden, den reinigenden Wind, die Luft, die sie atmen! Es w\u00fcrde ein solches Chaos herrschen, dass alle Gesch\u00f6pfe sterben m\u00fcssten. Und doch ist das Licht meines Willens mehr als eine Sonne f\u00fcr die Seelen, mehr als der Wind, der reinigt, mehr als die Luft zum Atmen.<br \/>\nSo kannst du aus der Unordnung, die folgen w\u00fcrde, wenn sie das Sonnenlicht, den Wind und die Luft vernichten w\u00fcrden, begreifen, welches \u00dcbel es ist, wenn man meinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen nicht tut, den Akt des prim\u00e4ren Lebens und das Zentrum aller Gesch\u00f6pfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 22. April 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a01ec8;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT ist allein mein Leben, meine St\u00fctze, mein Alles. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus verbirgt sich immer mehr, und ich bleibe allein mit diesem so heiligen, unermesslichen, machtvollen Willen, der bei jeder Bewegung ein Meer von Licht hervorstr\u00f6men l\u00e4sst, das seine lichten und endlosen Wellen bildet.<br \/>\nMeine Kleinheit verliert sich, obwohl ich begreife, dass ich viel zu tun habe, um seinen unz\u00e4hligen Akten in einem so ausgedehnten Meer zu folgen.<br \/>\nAls ich im G\u00f6ttlichen FIAT aufging, dachte ich mir: \u201eO, wenn doch mein s\u00fc\u00dfer Jesus bei mir w\u00e4re, der alle Geheimnisse seines Willens kennt, dann w\u00fcrde ich mich nicht verirren und Seinen grenzenlosen Akten besser folgen!<br \/>\nIch merke, dass Er mich wirklich nicht mehr so gerne hat wie fr\u00fcher, obwohl Er mir sagt, dass das nicht wahr ist, doch ich sehe die Fakten, und Worte z\u00e4hlen nicht angesichts von Tatsachen.<br \/>\nAch, Jesus, Jesus! Diese Ver\u00e4nderung habe ich von Dir nicht erwartet, die mich einen dauernden Tod sterben l\u00e4sst, zumal Du wei\u00dft, dass mich deine lange Abwesenheit mehr kostet als mein eigenes Leben.\u201c Doch als ich dies und anderes erwog, bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, meine kleine Tochter, warum f\u00fcrchtest du dich? Warum zweifelst du an meiner Liebe? \u00dcberdies, wenn du dich verirrst, bleibst du immerhin stets in meinem Willen, nie au\u00dferhalb von Ihm.<br \/>\nIch k\u00f6nnte es auch nicht dulden, dass du nur einen Schritt aus seinen Grenzen heraustrittst! Nein, nein, die kleine Tochter meines Willens wird stets in seinen Armen bleiben. Wie k\u00f6nnte Ich zudem dich nicht lieben, wenn Ich in dir, in allen deinen Akten, mein FIAT an erster Stelle sehe?<br \/>\nIch sehe Es nicht gef\u00e4hrdet wie in den anderen Gesch\u00f6pfen und wie in all ihren Akten abgew\u00fcrgt, denn da sie Ihm nicht den Vorrang geben, ist es bei ihnen st\u00e4ndig in Gefahr: die einen rauben Ihm seine G\u00fcter, die anderen beleidigen sein Licht, wieder andere verkennen Es und treten Es mit F\u00fc\u00dfen.<br \/>\nDa sie Ihm nicht den Vorrang einr\u00e4umen, ist mein FIAT wie ein K\u00f6nig, dem die Untertanen nicht die geschuldete Ehre geben, ihn misshandeln und aus seinem eigenen Reich vertreiben m\u00f6chten. Welch ein Schmerz!<br \/>\nIn meiner kleinen Tochter jedoch ist mein G\u00f6ttlicher Wille in Sicherheit. Er ist nicht gef\u00e4hrdet in ihren Blicken, da sie in allen geschaffenen Dingen die Schleier sieht, die meinen Willen verbergen, die Schleier zerrei\u00dft und Ihn in der ganzen Sch\u00f6pfung herrschend antrifft, Ihn k\u00fcsst, Ihn anbetet, Ihn liebt, seinen eigenen Akten folgt und sich zu seinem Gefolge macht.<br \/>\nEr l\u00e4uft keine Gefahr in deinen Worten, in deinen Arbeiten, in nichts, da du Ihm den ersten Akt in deinen Akten gibst. Wenn die Seele Ihm den ersten Akt einr\u00e4umt, bringt sie meinem Willen g\u00f6ttliche Verherrlichung dar und erachtet Ihn als K\u00f6nig \u00fcber alles, und die Seele empf\u00e4ngt die G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers wie Dinge, die ihr geh\u00f6ren.<br \/>\nSo ist mein Wille bei ihr in keiner prek\u00e4ren Lage (ist nicht bedroht), sondern in Sicherheit, Er f\u00fchlt sich nicht des Lichtes, der Luft, des Wassers, der Erde beraubt, da alles der Seele geh\u00f6rt.<br \/>\nWer jedoch meinen Willen nicht herrschen l\u00e4sst, der beraubt Ihn von allen Seiten, und Er ist in st\u00e4ndiger Gefahr.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 23; 23. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDas Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Fr\u00fcchte bringt\u201c (Mt 21, 43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine geliebte Tochter, wer in meinem Willen lebt, war stets untrennbar von seinem Sch\u00f6pfer und war schon seit Ewigkeit bei Uns. Unser G\u00f6ttlicher Wille brachte Uns diese Seele auf seinem Arm in unseren Scho\u00df, damit Wir sie lieben, geleiten und Uns an ihr erfreuen m\u00f6gen.<br \/>\nSeit damals schon f\u00fchlten Wir ihre lebendige Liebe in Uns, die Uns zur kreativen Arbeit mit unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden rief, damit Wir aus ihr eines unserer sch\u00f6nsten Abbilder machen sollten. O, wie freuten Wir Uns, eine Seele in unserem Willen zu finden, in der Wir unsere Kreativit\u00e4t entfalten konnten!<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass diese Seelen, die in meinem Fiat leben oder leben werden, unzertrennlich von Uns sind, und als Ich, das Ewige Wort, im \u00dcberma\u00df meiner Liebe vom Himmel auf die Erde niederstieg, stiegen sie zusammen mit Mir nieder.<br \/>\nAngef\u00fchrt von der Himmelsk\u00f6nigin, bildeten sie mein Volk, mein loyales Heer, meinen lebendigen K\u00f6nigspalast, in dem Ich der wahre K\u00f6nig dieser Kinder meines G\u00f6ttlichen Willens war. Ohne den Hofstaat meines Volkes, ohne K\u00f6nigreich, wo Ich mit meinen Gesetzen der Liebe herrschen konnte, w\u00e4re Ich nie vom Himmel herabgestiegen.<br \/>\nF\u00fcr Uns sind alle Jahrhunderte wie ein einziger Punkt, in dem alles Uns geh\u00f6rt, alles finden Wir wie im Akt. Daher stieg Ich vom Himmel nieder, als Herrscher und K\u00f6nig meiner Kinder.<br \/>\nIch sah, wie sie Mich umgaben und liebten, wie Wir selber zu lieben verstehen, und meine Liebe war so gro\u00df, dass Ich sie zusammen mit Mir empfangen werden lie\u00df. Ich konnte unm\u00f6glich ohne sie sein und h\u00e4tte es nicht geduldet, meine liebenden Kinder nicht vorzufinden.<br \/>\nSo teilten sie das Leben gemeinsam mit Mir im Scho\u00df meiner Erhabenen Mutter, wurden zusammen mit Mir wiedergeboren, weinten und taten alles zugleich mit Mir.<br \/>\nWir gingen, arbeiteten, beteten, litten miteinander, und Ich kann sagen, dass sie auch auf dem Kreuz bei Mir waren, um zu sterben und zum neuen Leben aufzuerstehen, das Ich gekommen war, den Menschengeschlechtern zu bringen.<br \/>\nDas Reich unseres Willens ist also schon festgesetzt, Wir wissen ihre Anzahl und kennen alle mit Namen. Unser Wille zeigt sie Uns schon, pulsierend und brennend vor Liebe. O, wie lieben Wir sie und sehnen die Zeit herbei, da Wir sie in unserem Willen auf Erden erscheinen lassen!<br \/>\nDie Kinder meines Willens werden also meine Empf\u00e4ngnis und Geburt, meine Schritte, Leiden und Tr\u00e4nen in ihrer Macht haben, und sie werden so oft empfangen und wiedergeboren werden, wie oft sie es wollen.<br \/>\nSie werden meine Schritte und meine Leiden in den ihren f\u00fchlen, weil sich in meinem Willen mein Leben und meine Geburt wiederholen und in jedem Augenblick erneuern. Sie k\u00f6nnen es f\u00fcr sich selbst nehmen oder den anderen geben. Ich werde das tun, was sie wollen, da Ich wei\u00df, dass sie niemals etwas tun, was Ich nicht will.<br \/>\nDiese unsere Kinder, wiedergeboren, aufgezogen, gebildet, ern\u00e4hrt von unserem Willen, werden der wahre Ruhm unserer Sch\u00f6pfung sein, die unser Sch\u00f6pfungswerk kr\u00f6nen und in jedes geschaffene Ding das Siegel ihrer Liebe zu Dem einpr\u00e4gen werden, der alles f\u00fcr sie getan und sie so sehr geliebt hat.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 6. Mai 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59570","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59570\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}