{"id":59588,"date":"2025-03-22T12:00:45","date_gmt":"2025-03-22T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-131-9\/"},"modified":"2025-03-22T12:43:10","modified_gmt":"2025-03-22T11:43:10","slug":"3-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-131-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-der-fastenzeit-c-lk-131-9\/","title":{"rendered":"3. Sonntag der Fastenzeit \u2013 C &#8211; (Lk 13,1-9)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galil\u00e4ern, die Pilatus beim Opfern umbringen lie\u00df, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte. 2Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galil\u00e4er S\u00fcnder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galil\u00e4er aber nicht?<br \/>\n3Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. 4Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden &#8211; meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? 5Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.<br \/>\n6Und er erz\u00e4hlte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Fr\u00fcchte trug, fand er keine. 7Da sagte er zu seinem Weing\u00e4rtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?<br \/>\n8Der Weing\u00e4rtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und d\u00fcngen. 9Vielleicht tr\u00e4gt er doch noch Fr\u00fcchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9318c4;\">\u2026 \u201eIhr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt\u201c (Lk 13,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIhr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt\u201c (Lk 13,3)<br \/>\n\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich leide wegen des gro\u00dfen Kummers meines Willens. Meine Menschheit litt, sie hatte ihr Kreuz, aber ihr irdisches Leben war nur kurz. Das Leben meines Willens unter den Menschen ist hingegen lang: es sind schon sechstausend Jahre und wird noch andauern; und wei\u00dft du, was sein fortw\u00e4hrendes Kreuz ausmacht?<br \/>\nDer menschliche Wille! Jeder seiner dem G\u00f6ttlichen Willen entgegengesetzten Akte, und jeder meiner Akte, den dieser nicht aufnimmt, sind ein Kreuz, das er meinem ewigen Willen bereitet, deshalb sind seine Kreuze unz\u00e4hlige.<br \/>\nWenn du die ganze Sch\u00f6pfung betrachtest, wirst du sie voller Kreuze finden, die der menschliche Wille gemacht hat. Schau die Sonne an: mein G\u00f6ttliches Wollen bringt ihr Licht zu den Menschen.<br \/>\nDiese nehmen zwar das Licht an, aber erkennen nicht, wer ihnen dieses Licht bringt: f\u00fcr meinen Willen sind dies daher in der Sonne so viele Kreuze, wie oft sie Ihn verkennen. W\u00e4hrend sie das Licht genie\u00dfen, bedienen sie sich desselben Lichtes, um jenen g\u00f6ttlichen Willen zu beleidigen, der sie erleuchtet.<br \/>\nO wie hart und schmerzvoll ist es, Gutes zu tun und nicht erkannt zu werden! Der Wind ist voller Kreuze: jeder seiner Windst\u00f6\u00dfe ist n\u00e4mlich eine Wohltat, die er den Gesch\u00f6pfen bringt.<br \/>\nSie nehmen und genie\u00dfen dieses Gut, aber erkennen Den nicht, Der sie im Wind liebkost, erfrischt, ihre Luft reinigt, daher f\u00fchlt Er die Schmerzen der N\u00e4gel des Undankes und die Kreuze bei jedem Windhauch.<br \/>\nDas Wasser, das Meer, die Erde sind voller Kreuze, die der menschliche Wille ihnen bereitet. Wer ben\u00fctzt nicht das Wasser, das Meer und die Erde? Alle. Und doch wird mein Wille, der alles bewahrt und das prim\u00e4re Leben aller geschaffenen Dinge ist, nicht erkannt, und ist blo\u00df in ihnen, um die Kreuze der menschlichen Undankbarkeit zu erhalten.<br \/>\nDaher sind die Kreuze meines Willens ohne Zahl und schmerzvoller als jene meiner Menschheit; zumal dieser nicht jene guten Seelen fehlen, die den Schmerz meiner Menschheit, ihre Qualen und Leiden und sogar den Tod begriffen haben, die sie mir zugef\u00fcgt haben, um mich zu bemitleiden und das wiedergutzumachen, was ich in meinem sterblichen Leben gelitten habe.<br \/>\nDie Leiden meines G\u00f6ttlichen FIAT aber sind Kreuze, die unbekannt sind und daher kein Mitleid und keine Wiedergutmachung erfahren. So gro\u00df ist daher der Schmerz, den mein G\u00f6ttlicher Wille in der ganzen Sch\u00f6pfung f\u00fchlt, dass Er bald die Erde, bald das Meer, bald den Wind in Schmerz ausbrechen l\u00e4sst und in seinem Kummer Gei\u00dfeln der Zerst\u00f6rung entl\u00e4dt.<br \/>\nIn seinem \u00e4u\u00dfersten Schmerz schl\u00e4gt mein G\u00f6ttlicher Wille, da Er nicht mehr kann, jene, die Ihn nicht anerkennen. Dies ist der Grund, warum Ich dich so oft rufe, in der ganzen Sch\u00f6pfung Runden zu machen: um dich erkennen zu lassen, was mein Wille in ihr tut, den Schmerz und die Kreuze, die Er von den Gesch\u00f6pfen empf\u00e4ngt, damit du Ihn in jedem geschaffenen Ding erkennst, liebst, anbetest, Ihm dankst und seine erste Wiederherstellerin und die Tr\u00f6sterin eines so Heiligen Willens seiest.<br \/>\nDenn nur, wer in Ihm lebt, kann in seine Akte eindringen, seine Leiden erkennen und sich mit Seiner eigenen Macht zum Verteidiger und Tr\u00f6ster meines Willens machen, Der seit so vielen Jahrhunderten ausgegrenzt und gekreuzigt inmitten der Menschheitsfamilie wohnt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 17. September 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8835db;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDarum kann die Seele sich selbst nichts Schlimmeres antun, noch unserer Vaterg\u00fcte ein gr\u00f6\u00dferes Unrecht zuf\u00fcgen, als wenn sie unseren Willen nicht in sich herrschen l\u00e4sst.<br \/>\nSt\u00fcnde es in ihrer Macht, w\u00fcrde sie Uns dazu veranlassen, die ganze Sch\u00f6pfung zu vernichten, weil der Mensch n\u00e4mlich dazu geschaffen wurde, unsere Wohnst\u00e4tte zu sein; und nicht nur er allein, sondern Wir haben das Recht, alle geschaffenen Dinge, Himmel, Sonne, Erde, alles \u2013 die ja alles Werke sind, die aus unserer H\u00f6chsten Erhabenheit hervorgegangen sind \u2013 zu bewohnen; indem Wir in ihnen leben, bewahren Wir diese Werke in sch\u00f6nem Schmuck und stets neu, als w\u00fcrden Wir sie gerade ins Dasein treten lassen.<br \/>\nWenn nun der Mensch nicht unseren Willen tut, wirft er Uns aus unserer Wohnst\u00e4tte hinaus. Wir gleichen einem reichen Herrn, der sich einen gro\u00dfen, sch\u00f6nen Palast bauen m\u00f6chte. Nach der Fertigstellung will er in ihn einziehen, doch man schl\u00e4gt ihm die T\u00fcren vor der Nase zu und bewirft ihn mit Steinen, sodass er nicht einmal einen Fu\u00df hinein setzen kann.<br \/>\nDa er nun unm\u00f6glich in dieser Residenz leben kann, die er sich errichtet hat, w\u00fcrde diese nicht verdienen, dass ihr Erbauer sie [wieder] zerst\u00f6rt? Doch er tut es nicht, weil er sein Werk liebt. Er wartet und wartet, ob er die Wohnst\u00e4tte vielleicht in Liebe besiegen kann, und sie ihm von sich aus die T\u00fcren \u00f6ffnet, damit er eintrete und frei darin wohne.<br \/>\nIn eine solche Lage bringt Uns die Seele, die unseren Willen nicht in sich regieren l\u00e4sst: sie schlie\u00dft Uns die T\u00fcren vor der Nase zu und bewirft Uns mit den Steinen ihrer Schuld.<br \/>\nWir aber warten mit unbesiegter und g\u00f6ttlicher Geduld. Und da die Seele unseren Willen nicht als Leben in sich will, spenden Wir ihr aus Vaterg\u00fcte seine Wirkungen, das sind die Gesetze, die Sakramente, das Evangelium, die Hilfen meiner Beispiele und Gebete.<br \/>\nDoch keines dieser gro\u00dfen Wohltaten kann dem gro\u00dfen Gut gleichen, das mein Wille als unverlierbares Leben der Seele wirken kann, denn Er ist alles zugleich: Gesetze, Sakramente, Evangelium, Leben.<br \/>\nAlles bedeutet, dass Er alles geben kann und alles besitzt. Das gen\u00fcgt, um den gro\u00dfen Unterschied zwischen meinem Willen als st\u00e4ndigem Leben im Gesch\u00f6pf und seinen Wirkungen zu begreifen, die Er selbst in den Sakramenten nicht fortw\u00e4hrend hervorbringen kann, sondern je nach Umst\u00e4nden und Zeiten.<br \/>\nObwohl [auch] die Wirkungen gro\u00dfe Wohltaten bewirken m\u00f6gen, k\u00f6nnen sie doch nie an all jene Sch\u00e4tze heranreichen, die das Leben meines in der Seele regierenden und herrschenden Willens hervorbringen kann.<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, und lass Ihn in heiliger Freiheit in deiner Seele tun, was Er will.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 30. Mai 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8835db;\">\u201cEin Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Fr\u00fcchte trug, fand er keine\u201c (Lk 13, 6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele eine Tugend \u00fcbt, bildet der erste Akt, den sie aus\u00fcbt, den Keim; und wenn sie den zweiten, den dritten Akt, und so weiter aus\u00fcbt, so kultiviert sie den Samen und gie\u00dft ihn, wodurch der Same zu einer Pflanze heranw\u00e4chst und Fr\u00fcchte bringt.<br \/>\nWenn man sie [nur] ein einziges Mal oder mit Unterbrechungen praktiziert, wird der Same weder begossen noch gedeiht er. Er stirbt ab, und die Seele bleibt ohne Pflanze und ohne Frucht, denn ein einziger Akt allein bildet nie eine Tugend, sondern [nur] wiederholte Akte.<br \/>\nEs ist wie bei der Erde: es reicht nicht, Samen ins Erdreich zu s\u00e4en, sondern man muss die Erde oft kultivieren und gie\u00dfen, wenn man die Pflanze und die Fr\u00fcchte dieses Samens haben will, sonst verh\u00e4rtet sich die Erde \u00fcber dem Samen und begr\u00e4bt ihn, ohne ihm das Leben zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nWer nun die Tugend der Geduld, des Gehorsams und andere m\u00f6chte, muss den ersten Samen s\u00e4en und ihn dann mit den anderen Akten begie\u00dfen und kultivieren. So wird er in seiner Seele viele sch\u00f6ne und verschieden Pflanzen z\u00fcchten.<br \/>\nMein Wille jedoch ist kein Same wie die Tugend, sondern Leben. Sobald die Seele beginnt, sich zu f\u00fcgen, Ihn in allem zu sehen und in Ihm zu leben, wird in ihr ein kleines G\u00f6ttliches Leben gebildet.<br \/>\nWenn sie dann in der \u00dcbung des Lebens in meinem Willen voranschreitet, w\u00e4chst dieses G\u00f6ttliche Leben und wird gr\u00f6\u00dfer, bis es die Seele ganz mit diesem Leben ausf\u00fcllt, sodass nichts von der Seele \u00fcbrigbleibt als nur die H\u00fclle, die das Leben Gottes bedeckt und es in sich verbirgt.<br \/>\nWie bei den Tugenden, so ist es auch mit meinem Willen. Wenn die Seele dem kleinen G\u00f6ttlichen Leben nicht die st\u00e4ndige Nahrung ihrer Akte im G\u00f6ttlichen Willen gibt, w\u00e4chst dieses nicht und f\u00fcllt die Seele nicht ganz aus.<br \/>\nEs gleicht einem neu geborenen Kind, das bei der Geburt stirbt, wenn es nicht ern\u00e4hrt wird. Da mein Wille n\u00e4mlich Leben ist, braucht Er mehr als die Tugenden, die Abbilder der Pflanzen sind, st\u00e4ndig Nahrung, um zu wachsen, und ein vollst\u00e4ndiges Leben zu bilden, so viel ein Gesch\u00f6pf dazu imstande ist.<br \/>\nDu siehst also, wie notwendig es ist, dass du stets in Ihm lebst, damit du seine k\u00f6stliche Speise von meinem eigenen Willen nimmst, um sein G\u00f6ttliches Leben in dir zu n\u00e4hren.<br \/>\nDu siehst auch den gro\u00dfen Unterschied zwischen der Tugend und meinem Willen: die ersten sind Pflanzen, Blumen und Fr\u00fcchte, welche die Erde zieren und die Gesch\u00f6pfe erfreuen. Mein FIAT jedoch ist Himmel, Sonne, Luft, W\u00e4rme, Herzschlag, alles Dinge, die Leben bilden, und zwar G\u00f6ttliches Leben in der Seele.<br \/>\nLiebe daher dieses Leben und gib Ihm st\u00e4ndige Nahrung, damit Es dich ganz erf\u00fclle und nichts von dir \u00fcbrigbleibe.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. April 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8835db;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun, meine Tochter, du musst wissen, dass es mein absoluter Wille ist, dass die Gesch\u00f6pfe meinen Willen tun. Wie sehr ersehne Ich es, meinen Willen als Herrscher und Handelnden in ihnen zu erblicken!<br \/>\nWie gerne m\u00f6chte Ich sagen h\u00f6ren: \u201aDer Wille Gottes ist mein; was Gott will, das will ich auch, was Gott tut, tue ich\u2019! Nun, da es mein Wille ist, der in der Seele lebt, musste Ich ihr die Mittel und n\u00f6tigen Hilfen geben.<br \/>\nDaher stellt sich also meine Menschheit der Seele in dem kleinen, ihr zugewiesenen Feld der Unermesslichkeit meines Willens zur Verf\u00fcgung. Ich biete meine Kraft an, um ihre Schwachheit zu st\u00fctzen, meine Leiden als Hilfe in ihren Leiden, meine Liebe, dass sie ihre Liebe in der Meinen verbergen kann, meine Heiligkeit, um sie zu bedecken, mein Leben als St\u00fctze und Halt f\u00fcr das ihre und um daraus das Vorbild zu machen.<br \/>\nMit einem Wort, mein G\u00f6ttlicher Wille muss so viele Jesus vorfinden, als Gesch\u00f6pfe in meinem Willen leben m\u00f6chten. Dann erst wird Er keine Hindernisse mehr auf ihrer Seite finden, da Ich sie in Mir verborgen halten, und Er mehr mit Mir zu tun haben wird als mit ihnen.<br \/>\nSo werden die Seelen f\u00fcr das Leben in meinem Willen alle n\u00f6tigen Hilfen \u00fcberreichlich vorfinden. Gott wirkt gew\u00f6hnlich so: wenn Er etwas w\u00fcnscht, gibt Er alles N\u00f6tige, was gebraucht wird, damit das, was Er will, seine Vollendung finde.<br \/>\nIch m\u00f6chte also, dass die Menschen wissen, dass Ich Mich jenen zur Verf\u00fcgung stelle, die in meinem Willen leben m\u00f6chten. Sie werden mein Leben vorfinden, das f\u00fcr alles N\u00f6tige Ersatz leisten wird, damit sie im Meer meines G\u00f6ttlichen Wollens leben k\u00f6nnen.<br \/>\nAnderenfalls wird ihr kleines Feld in meinem unermesslichen Willen ohne Bearbeitung und somit ohne Frucht bleiben, ohne Gl\u00fcck und ohne Freude. Sie werden jenen gleichen, die unt\u00e4tig (m\u00fc\u00dfig) unter der Sonne leben.<br \/>\nDie Sonne wird sie versengen und ihnen einen brennenden Durst verursachen, dass sie zu sterben meinen. So befinden sich alle Gesch\u00f6pfe [schon] aufgrund der Sch\u00f6pfung in dieser Unermesslichkeit.<br \/>\nWenn aber ihr Wille nicht mit dem Meinen harmoniert, leben sie f\u00fcr sich selbst und werden sp\u00fcren, wie all ihre G\u00fcter verbrennen und den Durst der Leidenschaften, der S\u00fcnde, der Schw\u00e4chen empfinden, die sie martern.<br \/>\nDaher gibt es kein gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel, als nicht von meinem Willen zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 23. August 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8835db;\">\u201eDa sagte er zu seinem Weing\u00e4rtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, und finde nichts\u2026\u201c (Lk 13,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, alles muss meinen Willen als letztes Ende haben, und ist die Seele einmal soweit gekommen, dann hat sie alles getan; wenn sie hingegen viel getan und dies nicht in meinen Willen eingeschlossen hat, kann man sagen, dass sie nichts getan hat.<br \/>\nDenn Ich ber\u00fccksichtige all das, was sein Ziel in meinem Willen hat, \u00e4u\u00dfert sich doch in Ihm allein mein eigenes Leben, und es ist gerecht, dass Ich dies wie meine eigene Angelegenheit betrachte, auch in den kleinsten Dingen und sogar in den Nichtigkeiten.<br \/>\nDenn bei jedem kleinen Akt, den die Seele mit meinem Willen vereint tut, f\u00fchle Ich, wie sie ihn zuerst Mir entnimmt und dann handelt, sodass im unscheinbarsten Akt meine ganze Heiligkeit, Macht, Weisheit, Liebe, und alles eingeschlossen ist, was Ich bin.<br \/>\nIch nehme daher in jenem, mit meinem Willen vollbrachten Akt, die Wiederholung meines Lebens, meiner Werke, meines Wortes, meiner Gedanken, usw. wahr; wenn also deine Angelegenheiten in meinem Willen beendet sind, was willst du mehr? Alle Dinge haben einen einzigen Zielpunkt.<br \/>\nDie Sonne hat nur den Zweck, dass ihr Licht die ganze Erde \u00fcberflutet. Der Landwirt s\u00e4t, hackt, bearbeitet die Erde, erduldet K\u00e4lte und Hitze, aber dies ist nicht sein Endziel, nein, der Punkt ist die Ernte [der Fr\u00fcchte], um daraus seine Nahrung zu bereiten. So ist es bei vielen anderen Dingen, die zwar viele sind, aber auf ein einziges Ziel hinauslaufen \u2013 und dies stellt das Leben des Menschen dar.<br \/>\nSo muss auch die Seele alles in dem einzigen Punkt meines Willens hinauslaufen lassen, und dieser Wille wird ihr Leben ausmachen, und Ich werde daraus meine Speise bereiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 17. Juni 1915)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8835db;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist kehrt stets in den h\u00f6chsten Mittelpunkt des Ewigen Willens zur\u00fcck, und wenn ich manchmal an etwas anderes denke, ruft Jesus selbst mit einem seiner Worte meine Aufmerksamkeit, um im grenzenlosen Meer seines Heiligsten Willens zu navigieren. Als ich nun an etwas anderes dachte, dr\u00fcckte mich mein s\u00fc\u00dfer Jesus eifers\u00fcchtig an Sich und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich will dich allezeit in meinem Willen, denn in Ihm ist die Natur des Guten. Ein Gut kann sich dann ein wahres Gut nennen, wenn es niemals aufh\u00f6rt und weder Anfang noch Ende hat. Ein Gut, das seinen Anfang und sein Ende hat, ist voller Bitterkeit, \u00c4ngste, Sehns\u00fcchte und auch voller Ern\u00fcchterungen.<br \/>\nAll das macht dieses Gut selbst ungl\u00fccklich, und oft geht man ganz leicht vom Reichtum zum Elend \u00fcber, vom Gl\u00fcck zum Ungl\u00fcck, von der Gesundheit zur Krankheit, denn alle G\u00fcter, die einen Anfang haben, sind schwankend, vor\u00fcbergehend, fl\u00fcchtig und l\u00f6sen sich am Ende ins Nichts auf.<br \/>\nSo besitzt mein H\u00f6chster Wille die Natur des wahren Guten, denn Er hat weder Anfang noch Ende, und somit ist das Gute immer gleich, immer voll, immer stabil, keiner Ver\u00e4nderung unterworfen.<br \/>\nDaher erwerben alle in Ihm verrichteten Akte und alles, was die Seele in den H\u00f6chsten Willen eintreten l\u00e4sst, die Natur des wahren Guten, da sie in einem stabilen Willen getan wurden, der unbeweglich ist und ewige G\u00fcter ohne Ma\u00df enth\u00e4lt.<br \/>\nSo nehmen deine Liebe, dein Gebet, deine Danksagungen und alles, was du tun kannst, in einem ewigen Prinzip seinen Platz ein, das nie aufh\u00f6rt und erwerben somit in F\u00fclle die Natur des Guten. Dein Gebet erlangt den vollen Wert und die vollst\u00e4ndige Frucht, sodass du selbst nicht absch\u00e4tzen kannst, wohin sich die Fr\u00fcchte und Wohltaten deines Gebetes ausbreiten werden.<br \/>\nEs wird in der Ewigkeit umher kreisen, wird sich allen schenken, und gleichzeitig wird es immer in der F\u00fclle seiner Wirkungen bleiben. Deine Liebe erringt die Natur der wahren Liebe, dieser unersch\u00fctterlichen Liebe, die nie abnimmt und nie aufh\u00f6rt, die alle liebt und sich allen gibt und stets in der F\u00fclle des Gutes der Natur der wahren Liebe bleibt; und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nAllem, was in meinen Willen eintritt, teilt seine sch\u00f6pferische Kraft sein eigenes Wesen mit und verwandelt die Akte des Gesch\u00f6pfes in seine [eigenen] Akte, denn Er duldet in sich keine Ihm un\u00e4hnlichen Akte.<br \/>\nDaher kann man sagen, dass die in meinem Willen getanen Akte des Gesch\u00f6pfes, in die unerforschlichen Wege Gottes eintreten und niemand all ihre unz\u00e4hligen Wirkungen erkennen kann.<br \/>\nDas, was weder Anfang noch Ende hat, wird f\u00fcr den geschaffenen Geist unbegreiflich, der seinen Anfang besitzt, denn da ihm die Kraft eines Aktes ohne Anfang fehlt, werden alle Dinge und alles, was in meinen Willen eintritt, g\u00f6ttlich und f\u00fcr ihn unerforschlich und undurchdringlich.<br \/>\nDu siehst also den gro\u00dfen Segen des Wirkens in meinem Willen, zu welcher H\u00f6he Er den Menschen erhebt und ihm die Erhabenheit der Natur wieder schenkt, mit der er aus dem Scho\u00df seines Sch\u00f6pfers hervorging.<br \/>\nAlles aber, was man au\u00dferhalb meines Willens tun kann, und sei es auch Gutes, kann man nicht wahrhaft gut nennen. In erster Linie, weil ihm die g\u00f6ttliche Speise und sein Licht fehlen, und zweitens weil es Akte sind, die meinen Akten un\u00e4hnlich sind, die aus der Seele die \u00c4hnlichkeit mit dem Bild Gottes entfernen, weil es allein mein Wille ist, der sie zur \u00c4hnlichkeit mit Mir heranwachsen l\u00e4sst.<br \/>\nFehlt diese, so ist das Sch\u00f6nste weggenommen, was dem menschlichen Wirken den gr\u00f6\u00dften Wert verleiht. So sind es also Werke, die der Substanz, des Lebens und des Wertes entleert sind, wie Pflanzen ohne Frucht, wie Speise ohne Gehalt, wie Statuen ohne Leben, wie Arbeiten ohne Lohn, welche die Glieder der St\u00e4rksten erm\u00fcden.<br \/>\nO, der gro\u00dfe Unterschied zwischen dem Wirken in meinem Willen und dem Wirken ohne Ihn! Sei deshalb aufmerksam und bereite Mir nie dieses Missfallen, dass Ich in dir einen Akt erblicke, der dich nicht Mir \u00e4hnlich macht.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 29. August 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":83259,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59588","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59588"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59588\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}