{"id":59597,"date":"2026-03-18T20:00:25","date_gmt":"2026-03-18T19:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-des-hl-josef-braeutigam-der-gottesmutter-maria-mt-1-16-18-21-24-3\/"},"modified":"2026-03-18T20:58:06","modified_gmt":"2026-03-18T19:58:06","slug":"hochfest-des-hl-josef-braeutigam-der-gottesmutter-maria-mt-1-16-18-21-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-des-hl-josef-braeutigam-der-gottesmutter-maria-mt-1-16-18-21-24\/","title":{"rendered":"HOCHFEST DES HL. JOSEF, BR\u00c4UTIGAM DER GOTTESMUTTER MARIA (Mt 1, 16.18-21.24)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.<br \/>\n18Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete \u2013 durch das Wirken des Heiligen Geistes. 19Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blo\u00dfstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.<br \/>\n20W\u00e4hrend er noch dar\u00fcber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. 21Sie wird einen Sohn geb\u00e4ren; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen S\u00fcnden erl\u00f6sen.<br \/>\n24aAls Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eMit der Geburt Jesu Christi war es so\u201c (Mt 1, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, beruhige dich, Ich w\u00e4hle, wen Ich will; wisse jedoch, dass Ich alle meine Werke zwischen Mir und einem einzigen Gesch\u00f6pf beginne; nachher breiten sie sich aus. In der Tat, wer war der erste Zuseher meines Fiat der Sch\u00f6pfung?<br \/>\nAdam, etwas sp\u00e4ter Eva, das war sicher keine Menschenmenge; nach vielen Jahren erst wurden Massen daraus, ja ganze V\u00f6lker, die Zuschauer meiner Sch\u00f6pfung waren.<br \/>\nBeim zweiten Fiat war nur meine Mutter Zuseherin, nicht einmal der Hl. Josef wusste etwas davon, und meine Mutter befand sich mehr noch als in deiner Lage; so gro\u00df war die sch\u00f6pferische Kraft meines in ihr gewirkten Werkes, dass sie betreten war und nicht die Kraft f\u00fchlte, jemandem davon Mitteilung zu machen.<br \/>\nWenn es der Hl. Josef sp\u00e4ter erfuhr, so war Ich es, der ihm das Geheimnis offenbarte. In ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df also spross dieses Fiat wie ein Same, es bildete sich die \u00c4hre, um den Samen zu vermehren und trat dann ans Licht.<br \/>\nDoch wer waren die Zuseher? Ganz wenige; in der Kammer von Nazareth waren es allein meine teure Mutter und der heilige Josef. Als meine Menschheit dann heranwuchs, ging Ich hinaus und gab Mich zu erkennen, aber nicht allen; sp\u00e4ter breitete sich diese Kenntnis aus und wird sich weiter ausbreiten.<br \/>\nSo wird es auch beim dritten Fiat sein: es wird in dir heranreifen, die \u00c4hre wird sich bilden, und der Priester allein wird davon Kenntnis haben; dann einige wenige Seelen, und sp\u00e4ter wird es sich ausbreiten und denselben Weg nehmen wie die Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung.<br \/>\nJe mehr du dich zermalmt f\u00fchlst, umso mehr w\u00e4chst die \u00c4hre des dritten Fiat in dir und setzt Frucht an: sei daher aufmerksam und treu.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 24. Januar 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b548;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mit etwas Sorge \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat nach, und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf \u00fcber das, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir dar\u00fcber gesagt hatte \u2013 besonders \u00fcber sein Reich. Ich \u00fcberlegte: \u2018Aber herrscht der G\u00f6ttliche Wille jetzt auf Erden?<br \/>\nEr ist zwar \u00fcberall, und es gibt keinen Ort, an dem Er nicht existiert, aber hat Er sein Zepter in der Hand und seine absolute Befehlsgewalt unter den V\u00f6lkern?\u2019 Als sich mein Geist in so vielen Gedanken verlor, trat mein liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille regiert. Er kann mit Mir, dem Ewigen Wort, verglichen werden. Als Ich vom Himmel herabstieg, schloss Ich Mich im Scho\u00df meiner Himmlischen Mutter ein, und wer wusste schon davon?<br \/>\nNiemand, nicht einmal der heilige Josef wusste zu Beginn meiner Empf\u00e4ngnis, dass Ich schon in ihrer Mitte war, nur meine unzertrennliche Mutter war aller Dinge gewahr (vgl. Lk 17,20).<br \/>\nSo ereignete sich das gro\u00dfe Wunder meiner Herabkunft vom Himmel auf die Erde: In Wirklichkeit war Ich \u2013 w\u00e4hrend Ich in meiner Unermesslichkeit \u00fcberall existierte und Himmel und Erde in Mir versenkt waren \u2013 mit meiner ganzen Person im m\u00fctterlichen Scho\u00df der Unbefleckten K\u00f6nigin eingeschlossen. Niemand kannte Mich und Ich war allen unbekannt.<br \/>\nDies ist also der erste Teil der Parallele zwischen Mir, dem G\u00f6ttlichen Wort, Das vom Himmel herabstieg, und meinem G\u00f6ttlichen Willen, der seinen ersten Schritt hin zu seiner Herrschaft auf Erden tut. Wie damals meine ersten Schritte auf die Jungfr\u00e4uliche Mutter gerichtet waren, so lenkte mein Wille seine ersten Schritte zu dir.<br \/>\nAls Er deinen Willen von dir verlangte und du ihn Ihm \u00fcberlie\u00dfest, da bildete Er sofort seinen ersten Akt der Empf\u00e4ngnis in deiner Seele; und als Er dir seine Kenntnisse mitteilte und sie dir als viele g\u00f6ttliche Schl\u00fcckchen reichte, bildete Er sein Leben und begann mit der Errichtung seines Reiches.<br \/>\nDoch wer wusste lange Zeit etwas davon? Niemand; nur Ich und du wussten von allem, und nach einiger Zeit erfuhr mein Stellvertreter, der dich leitete, davon, was in dir geschah \u2013 Symbol meines Repr\u00e4sentanten, des heiligen Josef.<br \/>\nEr sollte von den Menschen f\u00fcr meinen Vater gehalten werden und hatte, ehe Ich aus dem m\u00fctterlichen Scho\u00df hervortrat, die gro\u00dfe Ehre und Gabe, darum zu wissen, dass Ich bereits in ihrer Mitte war.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 21. Oktober 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eMit Josef verlobt\u2026\u201c (Mt 1, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 H\u00f6re mir zu, meine Tochter. Ich setzte mein Leben im Tempel fort und meine kurzen Abstecher nach oben in die himmlische Heimat. Als Tochter hatte ich das Recht, meine g\u00f6ttliche Familie zu besuchen, die mir mehr als ein Vater nahestanden \u2026 Wie gro\u00df war aber meine \u00dcberraschung, als sie mich bei einem dieser Besuche wissen lie\u00dfen, es sei Ihr Wille, dass ich den Tempel verlie\u00dfe, um zuerst den Bund der Ehe gem\u00e4\u00df der Sitte jener Zeiten mit einem heiligen Mann namens Josef einzugehen, um mich dann mit ihm in das Haus von Nazareth zur\u00fcckzuziehen. Meine Tochter, in diesem Abschnitt meines Lebens schien Gott mich auf die Probe stellen zu wollen. Ich hatte nie jemanden auf der Welt geliebt; da der G\u00f6ttliche Wille seine volle Gegenwart in meinem ganzen Wesen innehatte, besa\u00df mein menschlicher Wille kein Leben; in mir fehlte der Keim der menschlichen Liebe.<br \/>\nWie konnte ich einen Mann, wie heilig er auch w\u00e4re, in menschlicher Ordnung lieben? Es ist wahr, dass ich alle liebte; diese Liebe f\u00fcr alle war so gro\u00df, dass sie meine Mutterliebe einen nach dem anderen mit Buchstaben von unausl\u00f6schlichem Feuer in mein Mutterherz eingeschrieben hatte, das aber geschah ganz in der g\u00f6ttlichen Ordnung. Die menschliche Liebe, verglichen mit der g\u00f6ttlichen, ist ein Hauch, eine Schattierung, ein Atom der Liebe. Dennoch, meine Tochter, das, was als Probe und der Heiligkeit meines Lebens fremd schien, wurde vom Herrn wunderbarerweise dazu ben\u00fctzt, um seine Pl\u00e4ne auszuf\u00fchren und mir die so ersehnte Gnade zu gew\u00e4hren, dass das Wort auf die Erde herabkomme. Der Herr gab mir den n\u00f6 tigen Schutz, die Hilfe und den Beistand, damit niemand \u00fcbel von mir sprechen konnte und meine Ehrbarkeit in Zweifel stelle. Der heilige Josef sollte mein Mitarbeiter und Besch\u00fctzer sein, der Sorge tragen sollte f\u00fcr das Wenige Menschliche, das wir ben\u00f6tigten, und der Schatten der himmlischen Vaterschaft, in der unsere kleine himmlische Familie auf Erden gebildet werden sollte.<br \/>\nTrotz meiner \u00dcberraschung sagte ich sofort \u201eFIAT\u201c, wissend, dass der G\u00f6ttliche Wille mir nichts B\u00f6ses zuf\u00fcgen noch meine Heiligkeit beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrde. Wenn ich einen Akt meines menschlichen Willens gesetzt h\u00e4tte, auch nur unter dem Vorwand keinen Mann kennen zu wollen, h\u00e4tte ich die Pl\u00e4ne Gottes des Herabkommens des Ewigen Wortes auf die Erde vereitelt. Deshalb ist es nicht der Unterschied des Standes, der die Heiligkeit bestimmt, sondern das Fehlen des G\u00f6ttlichen Willens und die Nichterf\u00fcllung der eigenen Pflicht in dem Stand, zu dem Gott die Kreatur berufen hat. Alle St\u00e4nde sind heilig, auch die Ehe, wenn nur der G\u00f6ttliche Wille da ist und das exakte Opfer der eigenen Pflichten; der gr\u00f6\u00dfte Teil der Kreaturen ist gleichg\u00fcltig und tr\u00e4ge, sie gelangen nicht nur nicht zur Heiligkeit, sondern machen aus dem eigenen Stand ein Fegefeuer oder eine H\u00f6lle.<br \/>\nAls ich erfuhr, dass ich den Tempel verlassen sollte, teilte ich dies niemandem mit, sondern wartete, dass der Herr selbst die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde leiten w\u00fcrde, um seinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. So geschah es auch. Die Tempelvorsteher riefen mich und sagten mir, dass es ihr Wille sei nach dem Brauch jener Zeit, dass ich mich zur Verm\u00e4hlung vorbereiten solle und ich stimmte zu. Wunderbarerweise fiel die Wahl unter vielen auf den heiligen Josef, und so wurde die Ehe beschlossen und ich verlie\u00df den Tempel. Ich bitte dich, Tochter meines Herzens, wenn du willst, dass sich die g\u00f6ttlichen Pl\u00e4ne an dir erf\u00fcllen, so soll dir in allen Dingen der G\u00f6ttliche Wille allein am Herzen liegen!\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 17. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eJosef, ihr Mann, der gerecht war\u2026\u201c (Mt 1, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu musst nicht nur aufrichtig sein, sondern auch gerecht. In den Bereich der Gerechtigkeit f\u00e4llt die Liebe zu Mir hinein, der Lobpreis und Verherrlichung f\u00fcr Mich, der Dank, die Lobpreisungen, die Wiedergutmachung, die Anbetung, nicht nur im eigenen Namen, sondern f\u00fcr alle anderen Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDies sind Rechte der Gerechtigkeit, welche Ich von jedem Gesch\u00f6pf einfordere, und die Mir als dem Sch\u00f6pfer geschuldet sind; und wer Mir auch nur eines dieser Rechte verweigert, kann niemals gerecht genannt werden.<br \/>\nDenke also daran, deine Pflicht der Gerechtigkeit zu erf\u00fcllen, denn in der Gerechtigkeit wirst du den Anfang, die Mitte und das Ziel der Heiligkeit finden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 27. M\u00e4rz 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eJosef, Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen\u201c (Mt 1,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam der gebenedeite Jesus nur kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Furcht raubt der Liebe das Leben. Nicht nur das, sondern auch die Tugenden, die ihren Anfang nicht in der Liebe haben, schw\u00e4chen das Leben der Liebe in der Seele, w\u00e4hrend die Liebe in allen Dingen den Vorzug verdient, denn die Liebe macht alles leicht, w\u00e4hrend die Tugenden selbst, die nicht von der Liebe abstammen, wie viele Opfer[l\u00e4mmer] sind, die schlie\u00dflich an der Schlachtbank enden, d.h. in der Vernichtung der Tugenden selbst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 18. Mai 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b548;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine arme Existenz f\u00fchlt das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis nach dem Leben im G\u00f6ttlichen Willen. Die Bitternisse und Leiden, die mich einh\u00fcllen, sind so zahlreich, als wollten sie mich aus dem Inneren des G\u00f6ttlichen FIAT herausrei\u00dfen, und daher f\u00fchle ich mehr denn je das Verlangen, in Ihm zu leben.<br \/>\nDoch trotz aller meiner Anstrengungen, um in seinen Armen hingegeben zu leben, kann ich nichts weniger tun als mich betr\u00fcbt, angeschlagen und beunruhigt zu f\u00fchlen wegen der so vielen \u00c4rgernisse und harten Leiden, die mich umgeben, so dass ich nicht mehr kann.<br \/>\n\u201aMein Jesus, meine Himmlische Mama, helft mir! Seht Ihr denn nicht, dass ich dabei bin, zu unterliegen? Wenn Ihr mich nicht in euren Armen haltet und nicht weiterhin mit den Wellen eures G\u00f6ttlichen Willens \u00fcberflutet, zittere ich und f\u00fcrchte mich: was wird aus mir werden?<br \/>\nO, verlasst mich nicht, lasst mich doch bitte nicht allein in meinem so harten Zustand!\u2019 Doch als ich dar\u00fcber nachdachte, nahm mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus eilends in seine Arme und sagte voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, Mut, f\u00fcrchte dich nicht. Ich werde und kann dich nicht verlassen. Es sind die Ketten meines Willens, die Mich an dich binden und Uns beide unzertrennlich machen; und au\u00dferdem, warum f\u00fcrchtest du, aus meinem Willen herauszugehen?<br \/>\nWie, um in Ihn einzutreten, ein fester, entschlossener Akt n\u00f6tig war, in Ihm leben zu wollen, so w\u00e4re auch, um herauszutreten, ein weiterer fester und entschlossener Akt n\u00f6tig. Das hast du nicht getan, meine Tochter und wirst es auch nie tun, nicht wahr?<br \/>\nIch w\u00fcnsche nur, dass du dich von keinerlei Beunruhigung \u00fcberraschen l\u00e4sst, die dich blass macht und dir die Frische nimmt, deine Kraft schw\u00e4cht und dich die Lebhaftigkeit des Lichtes des FIAT verlieren l\u00e4sst.<br \/>\nMeine Liebe wird somit zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und die Aufmerksamkeit ger\u00e4t aus dem Tritt. Und obwohl du in meinem Willen bist, bist du doch in Ihm wie in einem Haus, in dem du dich nicht um die n\u00f6tigen Obliegenheiten k\u00fcmmerst, d.h. alles n\u00f6tige zu tun, um es zu schm\u00fccken, zu ordnen und ihm all die geb\u00fchrende Pracht zu verleihen.<br \/>\nWenn du daher in meinem Willen beunruhigt bist, bist du nicht aufmerksam auf den Empfang meines sch\u00f6pferischen und wirkenden Aktes konzentriert, und somit kann Ich ihn dir weder geben, noch kannst du ihn empfangen, und du bist gleichsam unt\u00e4tig.<br \/>\nHabe jedoch Mut, denn da um Meinetwillen leidest, halten Wir dich in unserem Willen als die kleine Kranke. Und Ich bin der erste, der, w\u00e4hrend Ich mit dir leide \u2013 weil es meine Leiden sind, und Ich mehr als du leide \u2013 dir als Krankenpfleger zur Seite stehe, helfe, mit meinen Armen ein Bett bereite und meine Leiden um dich herum aufstelle, um dich zu st\u00e4rken.<br \/>\nUnsere K\u00f6nigin Mutter eilt herbei, um dich auf ihren Scho\u00df zu nehmen und ihre kleine, kranke Tochter zu verteidigen. Und da eine Seele, die in meinem Willen gewirkt hat, dem ganzen Himmel Herrlichkeit und Freude gebracht hat, laufen die Engel und Heiligen alle herbei und umringen unsere kleine Kranke, um ihr beizustehen und f\u00fcr ihre N\u00f6te da zu sein.<br \/>\nIn unseren Willen treten weder fremd[artig]e Dinge ein, noch solche, die nicht zu Uns geh\u00f6ren, sogar die Leiden m\u00fcssen unsere Leiden sein, sonst finden sie nicht den Weg in unseren Willen. Hab daher Mut! Alles, was Ich will ist, dass du im Frieden bleibst.<br \/>\nWie oft wurde auch Ich unter der Kelter harter Leiden krank, und die Engel beeilten sich, Mich zu st\u00fctzen. Selbst mein Himmlischer Vater nahm Mich, als Er Mich unter qu\u00e4lenden Leiden sah, eilends in seine Arme, um meine seufzende Menschheit zu st\u00e4rken.<br \/>\nUnd wie oft, wie viele Male wurde meine Mutter in meinem Willen krank, als Sie die Leiden ihres Sohnes sah, dass Sie sogar zu sterben meinte, und Ich beeilte Mich, Sie zu st\u00fctzen und legte Sie an mein Herz, damit Sie nicht unterliege.<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich, dass du Mut und Friede hast. Betr\u00fcbe dich nicht zu sehr, und Ich werde an alles denken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 26. Oktober 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eSie wird einen Sohn geb\u00e4ren; ihm sollst du den Namen Jesus geben\u201c (Mt 1, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer sich von meinem G\u00f6ttlichen Willen beherrschen l\u00e4sst, der empf\u00e4ngt in seiner Kraft die Eigenschaft der G\u00f6ttlichen Fruchtbarkeit, mit welcher er in den anderen das bilden kann, was Er besitzt.<br \/>\nMit dieser G\u00f6ttlichen Fruchtbarkeit bildet die Seele die sch\u00f6nste und l\u00e4ngste Generation, die ihr die Ehre und das Gefolge so vieler, von ihren eigenen Akten gezeugter Nachkommen bringen wird. Sie wird aus ihrem Inneren die Generation der Kinder des Lichtes, der Gl\u00fcckseligkeit, der G\u00f6ttlichen Heiligkeit hervortreten sehen.<br \/>\nO wie sch\u00f6n, heilig und rein ist die Fruchtbarkeit des Keimes meines G\u00f6ttlichen Willens! Er ist Licht, das Licht zeugt, Er ist heilig und bringt die Heiligkeit hervor, Er ist stark und zeugt St\u00e4rke; Er besitzt alle G\u00fcter und generiert Friede, Freude und Gl\u00fcckseligkeit.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, welches Gut dir und dann allen, der fruchtbare Keim dieses so Heiligen Willens bringen wird, der in jedem Augenblick alle G\u00fcter, die Er besitzt, hervorbringen kann und hervorzubringen versteht!<br \/>\nSo konnte die erhabene K\u00f6nigin das Ewige Wort ohne Mitwirkung anderer zeugen, denn da Sie ihrem menschlichen Willen kein Leben gew\u00e4hrte, gab Sie nur dem G\u00f6ttlichen Willen Leben und erwarb damit die F\u00fclle des Samens der G\u00f6ttlichen Fruchtbarkeit und konnte Den hervorbringen, Den Himmel und Erde nicht fassen konnten.<br \/>\nUnd Sie konnte Ihn nicht nur in ihrem m\u00fctterlichen Scho\u00df zeugen, sondern in allen Seelen. Wie edel und lang ist die Generation der Kinder der Himmelsk\u00f6nigin! Sie brachte alle in diesem G\u00f6ttlichen FIAT hervor, das alles kann und alles einschlie\u00dft.<br \/>\nSo erhebt mein G\u00f6ttlicher Wille das Gesch\u00f6pf und l\u00e4sst es teilnehmen an der Fruchtbarkeit der Himmlischen Heimat. Welche Macht, wie viele erhabene Geheimnisse besitzt Er doch!\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 23; 27. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b548;\">\u201eAls Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte\u201c (Mt 1,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte der gebenedeite Jesus, als Er kam, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Seele muss in meinem Herzen ihre Wohnstatt haben, die Wurzeln der Tugenden selbst m\u00fcssen in meinem Herzen sein, und die Seele muss sie in ihrem eigenen Herzen entfalten.<br \/>\nSonst kann sie entweder nat\u00fcrliche Tugenden oder jene der Zuneigung haben, die zu gewissen Zeiten und Umst\u00e4nden Tugenden genannt werden und wandelbar sind.<br \/>\nDie Tugenden hingegen, deren Wurzeln in meinem Herzen festgemacht und in der Seele entfaltet werden, sind stabil und passen sich jeder Zeit und allen Umst\u00e4nden an und sind f\u00fcr alle die gleichen.<br \/>\nDie anderen hingegen sind es nicht: es kann n\u00e4mlich vorkommen, dass sie f\u00fcr eine Person eine grenzenlose N\u00e4chstenliebe empfinden, d.h., dass sie zu einem Zeitpunkt ganz entflammt sind und wahre Opfer bringen und ihr Leben hingeben wollen.<br \/>\nKommt aber dann eine andere Person, die vielleicht in gr\u00f6\u00dferer Not ist als die erste, dann \u00e4ndert sich die Situation schlagartig: sie werden eisig und wollen nicht einmal das Opfer bringen, zuzuh\u00f6ren oder ein Wort zu sagen.<br \/>\nSie sind verdrossen und schicken jenen verbittert und ver\u00e4rgert fort. Ist das etwa die N\u00e4chstenliebe, die ihre Wurzel in meinem Herzen hat? Sicher nicht, sondern es ist eine lasterhafte N\u00e4chstenliebe, die ganz menschlich und auf Sympathie aufgebaut ist, die in einem Augenblick zu bl\u00fchen scheint, und in einem anderen verwelkt und verschwindet.<br \/>\nEin anderer ist gehorsam, unterw\u00fcrfig und dem\u00fctig gegen eine Person, und macht sich zu einem Putzlappen in einer Weise, dass der andere mit ihm tun kann, was er will.<br \/>\nDoch gegen einen anderen ist er ungehorsam, rebellisch, stolz. Ist das der Gehorsam, der aus meinem Herzen kommt, wo Ich doch allen gehorchte, sogar meinen eigenen Henkern? Sicher nicht.<br \/>\nWieder ein anderer ist bei bestimmten Anl\u00e4ssen geduldig, sogar bei schweren Leiden. Er gleicht einem Lamm, das nicht einmal seinen Mund zur Klage auftut.<br \/>\nDoch bei einem anderen, vielleicht geringeren Leiden, verliert er die Beherrschung, \u00e4rgert sich und flucht. Ist das etwa die Geduld, deren Wurzeln in meinem Herzen festgemacht sind? Sicherlich nicht.<br \/>\nJemand anderer ist an einem Tag ganz eifrig und betet die ganze Zeit, dass er schlie\u00dflich sogar seine Standespflichten verletzt; an einem anderen Tag jedoch hatte er eine etwas entt\u00e4uschende Begegnung, daher f\u00fchlt er sich kalt und vernachl\u00e4ssigt das Gebet v\u00f6llig, bis er sogar seine Pflichten als Christ, seine Pflichtgebete unterl\u00e4sst.<br \/>\nIst das vielleicht mein Gebetsgeist, der Ich sogar, als Ich Blut schwitzte und Todesangst empfand, dennoch das Gebet auch nicht f\u00fcr einen Augenblick unterlie\u00df? Sicherlich nicht! Und so ist es mit allen anderen Tugenden.<br \/>\nNur die in meinem Herzen verwurzelten und der Seele aufgepfropften Tugenden sind stabil und andauernd und leuchten voller Licht. Die anderen sind Laster, w\u00e4hrend sie wie Tugend erscheinen. Sie scheinen Licht zu sein, doch sind sie Finsternis.\u201c<br \/>\nNach diesen Worten verschwand Er, doch da ich weiterhin nach Ihm verlangte, kam Er zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu: \u201eDie Seele, die Mich stets ersehnt, nimmt Mich st\u00e4ndig in sich auf.<br \/>\nUnd da Ich Mich von der Seele durchdrungen f\u00fchle, mache Ich Mir die Seele in einer Weise zu eigen, dass Ich, wohin Ich Mich auch wende, sie mit ihren W\u00fcnschen vorfinde und sie st\u00e4ndig ber\u00fchre.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 25. August 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b548;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDas sichere Kennzeichen, ob ein Zustand der Wille Gottes ist, ist dies, wenn die Seele bereit ist, anders zu tun, wenn sie w\u00fcsste, dass der Wille Gottes nicht mehr jener Zustand sei.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 8. April 1908)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}