{"id":59636,"date":"2026-03-11T20:00:44","date_gmt":"2026-03-11T19:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-3-fastenwoche-lk-1114-23\/"},"modified":"2026-03-11T20:57:25","modified_gmt":"2026-03-11T19:57:25","slug":"donnerstag-der-3-fastenwoche-lk-1114-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-3-fastenwoche-lk-1114-23\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 3. Fastenwoche (Lk 11,14-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit trieb Jesus einen D\u00e4mon aus, der stumm war. Als der D\u00e4mon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. 15Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anf\u00fchrer der D\u00e4monen, treibt er die D\u00e4monen aus.<br \/>\n16Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 17Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird ver\u00f6den, und ein Haus ums andere st\u00fcrzt ein.<br \/>\n18Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die D\u00e4monen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. 19Wenn ich die D\u00e4monen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anh\u00e4nger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. 20Wenn ich aber die D\u00e4monen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.<br \/>\n21Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; 22wenn ihn aber ein St\u00e4rkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der St\u00e4rkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. 23Wer nicht f\u00fcr mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8e1ac4;\">\u201eJedes Reich, das in sich gespalten ist, wird ver\u00f6den, und ein Haus ums andere st\u00fcrzt ein\u201c (Lk 11,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meine gewohnten Akte im H\u00f6chsten Willen, und ein unzug\u00e4ngliches Licht h\u00fcllte mein kleines Wesen ein und machte mir alle Werke meines Sch\u00f6pfers wie gegenw\u00e4rtig.<br \/>\nIch hatte ein \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr jedes geschaffene Ding, eine Bewegung f\u00fcr jede Bewegung, eine Anbetung und ein anerkennendes Danke f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung.<br \/>\nIch begriff jedoch, dass es eben dasselbe Licht war, das mir dieses \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr jedes Ding, jene Bewegung, jene Anbetung verlieh. Ich war nur in der Gewalt dieses Lichtes, und w\u00e4hrend es mich ausdehnte, machte es mich zugleich kleiner und tat mit meiner Kleinheit, was es wollte.<br \/>\nAls ich nun in diesem Zustand war, litt ich, da ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht sah, und dachte mir: \u201eJesus hat mich verlassen, und in diesem gebenedeiten Licht wei\u00df ich nicht, wohin ich meine Schritte lenken soll, um Ihn wieder zu finden, denn man sieht weder einen Anfang noch ein Ende.<br \/>\nO heiliges Licht, lasse mich Jenen finden, Der mein ganzes Leben ist, mein h\u00f6chstes Gut!\u201d Doch als mich der Schmerz der Beraubung meines Jesus verzehrte, trat Er voller G\u00fcte aus meinem Inneren heraus und sprach ganz z\u00e4rtlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, warum f\u00fcrchtest du dich? Ich verlasse dich nicht, sondern es ist vielmehr der H\u00f6chste Wille, der Mich in dir ausblendet. Das Licht meines Willens ist grenzenlos, unendlich, hier gibt es keine Grenzen, weder sieht man, wo es beginnt, noch wo es aufh\u00f6rt.<br \/>\nMeine Menschheit hingegen besitzt ihre Grenzen und Beschr\u00e4nkungen. Und da meine Menschheit geringer ist als mein Ewiger Wille, bleibe Ich in Ihn eingeh\u00fcllt und wie in den Schatten gestellt.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich in dir bin, \u00fcberlasse Ich meinem Willen das Handlungsfeld und erfreue Mich an seinem g\u00f6ttlichen Wirken in der Kleinheit deiner Seele und bereite eine neue Lektion f\u00fcr dich vor, um dich immer mehr die Wunder meines H\u00f6chsten Willens erkennen zu lassen.<br \/>\nSei deshalb sicher, dass Ich bei dir bin, wenn du in Ihm schwimmst, ja Ich tue vielmehr mit dir, was du tust, und um Ihm das ganze Wirkungsfeld zu geben, bin Ich in dir wie verborgen, um Mich an seinen Fr\u00fcchten zu erfreuen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wisse, dass das wahre Licht untrennbar ist. Schau, auch die Sonne in der Atmosph\u00e4re hat dieses Vorrecht und besitzt die Einheit des Lichtes. Das Licht in ihrer Sph\u00e4re ist derartig verdichtet, dass sie kein Atom davon verliert, und obwohl sie in die Tiefe herabsteigt, indem sie die ganze Erde mit Licht erf\u00fcllt, teilt sich das Licht nie.<br \/>\nEs ist derartig kompakt in sich selbst, eine solch unzertrennliche Einheit, dass sie nie etwas von ihrem Sonnenlicht verliert. Dies ist so wahr, dass sie ihre Strahlen zusammen ausbreitet und \u00fcberall von der Erde die Finsternis vertreibt, und ihr ganzes Licht zusammen wieder zur\u00fcckzieht, wobei sie nicht einmal die Spuren ihrer Atome zur\u00fcckl\u00e4sst.<br \/>\nWenn das Sonnenlicht teilbar w\u00e4re, w\u00e4re die Sonne schon lange \u00e4rmer an ihrem Licht geworden und h\u00e4tte nicht mehr die Kraft, die ganze Erde zu erleuchten, und man k\u00f6nnte sagen: \u201eGeteiltes Licht, trostlose Erde.\u201d<br \/>\nSo kann die Sonne ihren Sieg besingen: sie besitzt ihre ganze Kraft und all ihre Effekte dank der Einheit ihres Lichtes. Wenn die Erde so viele wunderbare und unz\u00e4hlige Wirkungen empf\u00e4ngt, dass man die Sonne das Leben der Erde nennen kann, kommt alles von der Einheit des Lichtes, das sie besitzt, dass sie seit so vielen Jahrhunderten nicht einmal ein Atom ihres Lichtes verloren hat, das Gott ihr anvertraut hat.<br \/>\nDaher ist sie stets triumphierend, majest\u00e4tisch, feststehend und immer stabil, um in ihrem Licht den Triumph und die Herrlichkeit des ewigen Lichtes ihres Sch\u00f6pfers zu r\u00fchmen.<br \/>\nNun, meine Tochter, die Sonne ist das Symbol meines Ewigen Willens, und wenn dieses Symbol die Einheit des Lichtes besitzt, umso mehr dann mein Wille, der nicht Symbol ist, sondern die Wirklichkeit des Lichtes.<br \/>\nDie Sonne kann ein Schatten des unzug\u00e4nglichen Lichtes meines Willens genannt werden. Du hast seine Unermesslichkeit geschaut, dass man keinen Ball aus Licht sieht wie bei der Sonne, sondern unermessliche Weite, wo das menschliche Auge weder ein Ende noch einen Anfang sehen kann.<br \/>\nUnd doch ist die grenzenlose Ausdehnung dieses Lichtes enthalten in einem einzigen Akt des Ewigen Willens. All dieses ungeschaffene Licht ist derart kompakt, dass es untrennbar und unteilbar wird; so besitzt Es, mehr als die Sonne, die ewige Einheit, in welcher der Triumph Gottes und aller unserer Werke begr\u00fcndet ist.<br \/>\nNun, dieser Triumph der Einheit des H\u00f6chsten Willens, der Mittelpunkt seines Sitzes, seines Thrones, ist der Mittelpunkt der Heiligsten Dreifaltigkeit. Von diesem g\u00f6ttlichen Zentrum gehen seine leuchtendsten Strahlen hervor und erf\u00fcllen das ganze himmlische Vaterland: alle Heiligen und Engel werden von der Einheit meines Willens umh\u00fcllt und empfangen seine unz\u00e4hligen Wirkungen.<br \/>\nMein Wille, der alle zu sich hinzieht, macht aus ihnen eine einzige Einheit mit der H\u00f6chsten Einheit unseres Willens. Diese Strahlen erf\u00fcllen die ganze Sch\u00f6pfung, und die Einheit meines Willens bildet ihre Einheit mit der Seele, die in meinem Willen lebt.<br \/>\nSchau, die Einheit dieses Lichtes meines Willens, der im Mittelpunkt der Drei G\u00f6ttlichen Personen ist, ist bereits in dir festgemacht, so ist eines das Licht, einer der Akt, einer der Wille.<br \/>\nNun, wann immer du nun deine Akte in dieser Einheit vollbringst, sollst du wissen, dass sie bereits diesem einzigen Akt des Mittelpunkts [unseres G\u00f6ttlichen Willens] einverleibt sind, und die Gottheit ist bereits mit dir, um das zu tun, was du tust.<br \/>\nDie Himmlische Mutter, die Heiligen und Engel und die ganze Sch\u00f6pfung, alle wiederholen sie im Chor deinen Akt und f\u00fchlen [in deinen Akten] die Wirkungen unseres H\u00f6chsten Willens.<br \/>\nSo achte aufmerksam auf das nie zuvor gesehene Wunder unseres einzigen Aktes, der Himmel und Erde erf\u00fcllt, dieses Wunder der Dreifaltigkeit selbst, die sich mit dem menschlichen Gesch\u00f6pf vereint, und sich gleichsam zum ersten Akt des Akts des Gesch\u00f6pfs macht.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 27. Mai 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8e1ac4;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war dabei, meinen Flug im H\u00f6chsten Willen wiederaufzunehmen, um meinen gewohnten Besuch im Reich des G\u00f6ttlichen Willens zu machen und breitete mich in seinen Grenzen aus, um mein \u201eIch liebe Dich\u201d, meine Anbetung, meine Danksagung f\u00fcr jedes geschaffene Ding widerhallen zu lassen.<br \/>\nDabei aber dachte ich mir: \u201eWenn Gott \u00fcberall ist, wozu soll ich meinen Flug im G\u00f6ttlichen Willen aufnehmen, um mich bis in die Himmelsh\u00f6hen vor die H\u00f6chste Majest\u00e4t zu begeben, indem ich in meinem kleinen Scho\u00df gleichsam alle menschlichen Willen der Geschlechter darbringe, um f\u00fcr jeden rebellischen Willen meinen Akt der Unterwerfung, der Liebe und der Hingabe zu machen, damit ich so den G\u00f6ttlichen Willen besiege, dass Er triumphierend unter den Menschen auf Erden zur Herrschaft gelange? Wenn Er doch \u00fcberall ist, kann ich es auch von hier aus tun.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend dieser meiner \u00dcberlegungen, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sprach: \u201eMeine Tochter, betrachte die Sonne: ihr Licht steigt herab und bedeckt die ganze Erde, doch die Sonne steht mit ihrer ganzen Majest\u00e4t immer hier oben in ihrer Sph\u00e4re am Firmament und beherrscht und regiert alle und alles mit ihrem Licht.<br \/>\nAber wenn sie auch nicht in die Tiefe steigt, spendet sie dieselben Wirkungen und teilt die gleichen G\u00fcter mittels ihrer Strahlen mit, als stiege sie selbst aus der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re herab.<br \/>\nUmso mehr, als die Erde, da sie viel kleiner ist und die Gesch\u00f6pfe unf\u00e4hig sind, ein so gro\u00dfes Licht zu ertragen, die Sonne bei ihrem Abstieg die Erde in Brand setzen und mit ihrem Licht und ihrer Glut ausblenden w\u00fcrde. Doch da alle von Mir geschaffenen Dinge dem barmherzigen Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers \u00e4hnlich sind, bleibt die Sonne in der H\u00f6he und sendet ihre Strahlen voller G\u00fcte und Liebe auf die kleine Erde.<br \/>\nNun, wenn die Sonne so handelt, das Bild des wahren Lichtes der g\u00f6ttlichen Sonne, umso mehr dann Gott, die wahre Sonne des Lichtes, der Gerechtigkeit und der Liebe. Meine Majest\u00e4t bewegt sich nicht von der H\u00f6he ihres Thrones weg, sondern ist stets fest und stabil auf ihrem Platz, in ihrem himmlischen Palast.<br \/>\nSie sendet mehr als die Sonne ihre grenzenlosen Strahlen aus, welche ihre Wirkungen und Wohltaten mit sich bringen, und teilt demjenigen ihr eigenes Leben mit, der Sie aufnehmen will, wie wenn Sie zu ihm herabstiege.<br \/>\nWas Sie also nicht mit dem Herabsteigen als Person tut, bewirkt Sie mit der Aussendung ihrer endlosen Strahlen, in denen Sie sich bilokiert, um den Menschengeschlechtern ihr Leben und ihre G\u00fcter mitzuteilen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wegen deiner Verfassung als Gesch\u00f6pf und deiner Aufgabe der Mission des H\u00f6chsten FIAT steht es dir zu, auf genau diesen Strahlen aufzusteigen, welche die H\u00f6chste Majest\u00e4t aussendet.<br \/>\nDadurch sollst du dich vor Sie begeben und deinen Dienst im Scho\u00df der Ewigen Sonne ausf\u00fchren, indem du dich an den Anfang begibst, von dem du ausgegangen bist, um so viel von der F\u00fclle meines Willens zu nehmen, als es einem Gesch\u00f6pf nur m\u00f6glich ist, um Ihn zu erkennen und Ihn den anderen kundzutun.<br \/>\nNun, du sollst wissen, welches die Bande der Identifikation zwischen dem G\u00f6ttlichem und menschlichem Willen sind, und warum Ich es daher so liebe und w\u00fcnsche \u2013 kraft dem Recht[sanspruch] der Sch\u00f6pfung, der Vaterschaft, der Liebe und Gerechtigkeit \u2013 dass der menschliche Wille dem Meinen den Platz einr\u00e4umt, und sich wie ein kleines Kind in seine Arme werfend, sich von Ihm halten, n\u00e4hren und beherrschen l\u00e4sst.<br \/>\nDas H\u00f6chste Wesen lie\u00df bei der Erschaffung des Menschen meinen Willen ins Feld treten, obwohl alle unsere Eigenschaften als Folge und nat\u00fcrlicherweise mitwirkten. Doch der H\u00f6chste Wille war wie der erste Akt, der das Leben der ganzen Sch\u00f6pfung, den Menschen inbegriffen, gleichsam an seine Brust nahm und sich daher zum Leben aller machte, indem Er alles beherrschte und sich alles zu eigen machte.<br \/>\nDa alles aus Ihm hervorgegangen war, sollte mit Recht alles Ihm geh\u00f6ren. Mein Wille sandte, mehr als die Sonne, seine Strahlen aus, und mit der Spitze dieser Strahlen bildete Er \u2013 die menschliche Natur belebend \u2013 den Willen im Gesch\u00f6pf. Siehst du also, was der Wille in den menschlichen Generationen ist?<br \/>\nSo viele mannigfaltige Spitzen von Strahlen, wie viele Funken mein Wille in die Gesch\u00f6pfe ausstrahlte, um den Willen in ihnen zu bilden, jedoch ohne diese Funken vom Strahl zu trennen, der aus dem Mittelpunkt der Sonne des H\u00f6chsten Willens hervorquoll.<br \/>\nSo kreisen alle Menschengeschlechter um diese Sonne, weil jedes Gesch\u00f6pf die Spitze eines Strahls dieser ewigen Sonne meines Willens enth\u00e4lt.<br \/>\nNun, welcher Affront ist f\u00fcr diese Sonne doch der Anblick des Umkreises dieser Strahlen, deren Spitze den Willen eines jeden Gesch\u00f6pfs bildet, und deren Spitzen nun umgekehrt sind, umgewandelt in Finsternis, in menschliche Natur, und die das Licht, die Herrschaft, das Leben dieser Sonne verkennen?<br \/>\nDieses Leben, das ihnen der Wille des Sch\u00f6pfers mit so viel Liebe verlieh, damit der Seine und jener der Gesch\u00f6pfe ein einziger seien und Er so in ihnen das Leben Gottes bilden konnte?<br \/>\nK\u00f6nnte es ein st\u00e4rkeres Band geben, ein stabileres und ein untrennbareres als jenes zwischen dem Mittelpunkt der Sonne und ihren Strahlen? Das Licht ist unteilbar, und wenn man es spalten k\u00f6nnte, w\u00fcrde der abgetrennte Teil in die Irre gehen und sich schlie\u00dflich in Finsternis aufl\u00f6sen.<br \/>\nSo besteht zwischen dem G\u00f6ttlichen Willen und dem menschlichen eine derartige Einheit der Identifikation, dass man sie mit der Einheit vergleichen kann, die zwischen der Sonne und dem Sonnenstrahl, zwischen der W\u00e4rme und dem Licht besteht.<br \/>\nW\u00e4re es nicht das Recht der Sonne, ihre Strahlen zu beherrschen, ihre Unterwerfung von ihnen zu erhalten, um ihr Reich des Lichtes \u00fcber dem eigenen Sonnenumkreis zu bilden?<br \/>\nSo ist es f\u00fcr meinen Willen. Wenn sich das Gesch\u00f6pf Ihm entzieht, bleibt Er ohne Reich zur\u00fcck, ohne Herrschaft, ohne Untergebene. Er f\u00fchlte sich dessen beraubt, was sein Eigen ist. Jeder Akt, der nicht von seinem Willen abh\u00e4ngt, ist ein Riss, ein Diebstahl, der seinem Licht zugef\u00fcgt wird.<br \/>\nDaher erleidet Er eine Agonie, wenn Er sich seines Lichtes beraubt und es in Finsternis umgewandelt sieht, mehr als eine Mutter, wenn diese sich der Frucht ihres Scho\u00dfes beraubt sieht \u2013 nicht um ihr Leben zu geben, sondern um sie zu t\u00f6ten!<br \/>\nSo sind die Verluste, die mein Wille erleidet, wenn die Seele nicht mit seinem Mittelpunkt vereint bleibt und nicht vom Willen seines Lichtes lebt, g\u00f6ttliche Verluste, und von unendlichem Wert.<br \/>\nDas Ungl\u00fcck f\u00fcr die Seele, die H\u00e4sslichkeit, in die sie gekleidet wird, sind unsch\u00e4tzbar und unbeschreiblich. Mein Wille bleibt ohne Reich in den Gesch\u00f6pfen, und diese werden entkleidet und bleiben ohne Erbe, ohne Anrecht auf irgendwelche G\u00fcter.<br \/>\nDaher gibt es nichts wichtigeres, bedeutenderes, was das Gleichgewicht, die Ordnung, Harmonie und \u00c4hnlichkeit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf herstellen w\u00fcrde, als mein Wille.<br \/>\nAus diesem Grund m\u00f6chte Ich bekannt machen, was der G\u00f6ttliche Wille und der menschliche Wille ist, damit Wir Uns vers\u00f6hnen, und mein Wille sein Reich erwerbe, und den Menschen alle verlorenen Rechte wieder zur\u00fcckerstattet werden m\u00f6gen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 7. September 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8e1ac4;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend mein armer Geist das Meer des G\u00f6ttlichen Fiat durchpfl\u00fcgte, begriff ich entsprechend meiner kleinen Fassungskraft seinen Wert und seine Heiligkeit sowie auch das gro\u00dfe Wunder, dass die in Ihm lebende Seele einen so heiligen und grenzenlosen Willen in sich einzuschlie\u00dfen vermag und Tr\u00e4gerin und Besitzerin eines so heiligen Willens wird, der alles einh\u00fcllt und umschlie\u00dft.<br \/>\nDass das Gro\u00dfe das Kleine einschlie\u00dft, ist nicht verwunderlich, doch dass das Kleine das Gro\u00dfe einschlie\u00dft, ist ein unglaubliches Wunder, das nur Gott wirken kann.<br \/>\nG\u00fcte meines Gottes, wie bewundernswert bist du, z\u00e4rtlicher als eine liebende Mutter, die sich in ihr Kind einschlie\u00dfen m\u00f6chte, um es in Sicherheit zu bringen; die das Leben ihrer eigenen Leibesfrucht wiederholt, um die Ehre zu haben, sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Das Kind ist seiner Mutter ganz \u00e4hnlich.\u2019<br \/>\nDoch w\u00e4hrend mein Geist inmitten der reinen Freuden des G\u00f6ttlichen Fiat selig war, tr\u00fcbte ein Wirbelwind der Traurigkeit meine Freuden. Ich verstand das gro\u00dfe \u00dcbel und die schreckliche Beleidigung Gottes, wenn wir uns die Freiheit nehmen, eigenm\u00e4chtig unseren Willen zu tun.<br \/>\nDa kam mein geliebter Jesus wieder kurz zu mir und sprach voller Bitterkeit: \u201eAch, meine gute Tochter, der menschliche Wille! Er f\u00fchrt Krieg gegen Gott und gegen sich selbst. Die Waffen, die er gegen seinen Sch\u00f6pfer einsetzt, verwunden ihn selbst, und seine Seele wird vor Gott wie ein zerfetzter Leib. Mit jedem weiteren Akt des menschlichen Willens wird der Abstand vom Sch\u00f6pfer, von seiner Heiligkeit, Kraft und Macht, seiner Liebe und Unwandelbarkeit gr\u00f6\u00dfer.<br \/>\nOhne meinen G\u00f6ttlichen Willen wird die Seele wie eine belagerte Stadt, welche die Feinde verhungern lassen und in allen ihren Gliedern martern; mit jenem Unterschied, dass die Henker, die ihr die Glieder ausrei\u00dfen, keine Feinde sind, sondern der eigene Wille, der sich selbst zum eigenen Feind macht.<br \/>\nW\u00fcrdest du doch meinen Schmerz kennen, wenn Ich die Seelen in St\u00fccke zerfetzt sehe! Jeder Akt ihres eigenen Willens trennt die Seele mehr von Gott und entfernt sie weiter von der Sch\u00f6nheit ihrer Erschaffung.<br \/>\nEr l\u00e4sst die Seele von ihrem Ursprung abweichen, die wahre und reine Liebe erkalten und bereitet ihr entweder eine vorzeitige H\u00f6lle, wenn der Wille in schwere S\u00fcnde f\u00e4llt, oder ein Fegefeuer bei l\u00e4sslicher S\u00fcnde.<br \/>\nDer menschliche Wille ist wie der Wundbrand f\u00fcr den Leib, der das Fleisch in St\u00fccke zerfallen l\u00e4sst und die menschliche Sch\u00f6nheit entstellt. Arm sind die Seelen ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen, da nur Er allein die einigende Eigenschaft besitzt, die alles miteinander vereint \u2013 die Gedanken, W\u00fcnsche, Affekte, die Liebe und den Willen des Menschen, und seiner Seele die sch\u00f6ne einheitliche Form verleiht.<br \/>\nOhne meinen Willen jedoch will der Gedanke dies, der Wille jenes, das Verlangen das, die Liebe wieder anderes, sodass sie untereinander im Streit liegen, sich verwirren und spalten. Ach, ohne meinen Willen herrscht weder Friede noch Einigkeit!<br \/>\nEs fehlt einer, der die getrennten Teile wieder zementiert und vereinigt und die Seele gegen alle auftretenden \u00dcbel stark macht. Daher weint dein Jesus bitterlich \u00fcber das Ungl\u00fcck dieser Menschen \u2013 mehr als \u00fcber den Untergang Jerusalems, das gest\u00fcrzt wurde, weil es seinen Messias nicht anerkennen wollte und Ihn t\u00f6tete.<br \/>\nSo wird auch mein Wille verkannt, w\u00e4hrend Er doch in ihrer Mitte und in ihnen ist; sie machen aus ihren Seelen kleine verw\u00fcstete St\u00e4dte und n\u00f6tigen Mich, meine Drohung zu wiederholen, dass f\u00fcr sie \u201akein Stein auf dem anderen bleiben wird\u2018; ohne meinen Willen sind sie n\u00e4mlich wie Zitadellen ohne K\u00f6nig und haben somit weder einen Besch\u00fctzer, noch einen Verteidiger, noch jemand, der ihnen die notwendige Nahrung reicht, um Gutes zu tun und nicht ins B\u00f6se verstrickt zu werden.<br \/>\nIch beweine ihr Los und bete, dass sie meinen Willen erkennen, Ihn lieben und Ihn herrschen lassen; und du bete gemeinsam mit Mir.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 5. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59636","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59636"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59636\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}