{"id":59646,"date":"2026-03-24T20:00:14","date_gmt":"2026-03-24T19:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-verkuendigung-des-herrn-lk-126-38-3\/"},"modified":"2026-03-24T20:21:00","modified_gmt":"2026-03-24T19:21:00","slug":"hochfest-verkuendigung-des-herrn-lk-126-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-verkuendigung-des-herrn-lk-126-38\/","title":{"rendered":"HOCHFEST VERK\u00dcNDIGUNG DES HERRN (Lk 1,26-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->26In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil\u00e4a namens Nazaret 27zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.<br \/>\n28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29Sie erschrak \u00fcber die Anrede und \u00fcberlegte, was dieser Gru\u00df zu bedeuten habe.<br \/>\n30Da sagte der Engel zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb\u00e4ren: dem sollst du den Namen Jesus geben. 32Er wird gro\u00df sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.<br \/>\n33Er wird \u00fcber das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 35Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird \u00fcber dich kommen, und die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.<br \/>\n36Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37Denn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich. 38Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verlie\u00df sie der Engel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c99b2e;\">\u201eIn jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil\u00e4a namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria\u201c (Lk 1,26+27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte meinen armen Geist im unermesslichen Meer des G\u00f6ttlichen Willens versenkt; \u00fcberall erblickte ich den Stempel des Fiat. Ich sah ihn in der Sonne, und es schien mir, dass das Echo des Fiat in der Sonne mir die g\u00f6ttliche Liebe brachte, die mich mit Pfeilen beschoss und verwundet. Und ich stieg auf den Fl\u00fcgeln des Fiat der Sonne hinauf bis zum Ewigen und brachte Ihm im Namen der ganzen Menschheitsfamilie, die Liebe, die die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t durchbohrt und verwundete und mit Pfeilen traf, und ich sagte: &#8218;In Deinem Fiat hast du mir all diese Liebe geschenkt, und nur im Fiat kann ich sie Dir zur\u00fcckgeben.&#8216;<br \/>\nIch betrachtete die Sterne und sah dort das Fiat, und dieses Fiat brachte mir in ihrem sanften und milden Funkeln die friedvolle Liebe, die sanfte Liebe, die verborgene Liebe, die mitleidsvolle Liebe selbst in der Nacht der Schuld.<br \/>\nUnd ich brachte im Fiat der Sterne im Namen aller, die friedvolle Liebe vor den Thron des Ewigen, um Frieden zwischen Himmel und Erde zu stiften, die s\u00fc\u00dfe Liebe der liebenden Seelen, die verborgene Liebe so vieler anderer, und die Liebe der Gesch\u00f6pfe, wenn sie nach der S\u00fcnde zu Gott zur\u00fcckkehren. Aber wer kann alles aufz\u00e4hlen, was ich verstand und mit den vielen Fiat tat, die in der ganzen Sch\u00f6pfung verstreut waren? Es w\u00e4re zu lang, daher mache ich Schluss.<br \/>\nDanach nahm mein s\u00fc\u00dfer Jesus meine H\u00e4nde in die Seinen, dr\u00fcckte sie stark und sagte: \u201eMeine Tochter, das Fiat ist voller Leben, ja es ist das Leben selbst, und daher entspringen aus dem Inneren des Fiat alles Leben und alle Dinge. Aus meinem Fiat ging die Sch\u00f6pfung hervor, deshalb ist in jedem geschaffenen Ding der Stempel des Fiat zu erkennen.<br \/>\nVom &#8222;Fiat mihi&#8220; meiner lieben Mutter, das sie in meinem Willen ausgesprochen hat, und das die gleiche Macht wie mein erschaffendes Fiat hatte, ging die Erl\u00f6sung hervor, sodass es nichts in der Erl\u00f6sung gibt, das nicht den Stempel des \u201eFiat mihi\u201c meiner Mutter tragen w\u00fcrde: auch meine Menschheit selbst, meine Schritte, die Werke und Worte wurden mit ihrem Fiat mihi versiegelt; meine Leiden, die Wunden, die Dornen, das Kreuz und mein Blut tragen die Pr\u00e4gung ihres Fiat mihi, weil die Dinge die Spur des Ursprungs tragen, von dem sie ausgegangen sind.<br \/>\nMein Ursprung in der Zeit lag im Fiat mihi meiner Unbefleckten Mutter, deshalb tr\u00e4gt all mein Werk das Zeichen ihres Fiat mihi. Also ist in jeder konsekrierten Hostie ihr Fiat mihi; wenn der Mensch von der Schuld aufersteht, wenn die Neugeborenen getauft werden, wenn der Himmel sich \u00f6ffnet, um die Seelen in Empfang zu nehmen, so ist es das Fiat mihi meiner Mutter, das alles bezeichnet, allem folgt und allem vorangeht.<br \/>\nO Macht des Fiat! Es entsteht in jedem Augenblick, vervielf\u00e4ltigt sich und macht sich zum Leben aller G\u00fcter. Jetzt will Ich dir sagen, warum Ich dein Fiat verlangt habe, dein &#8218;Ja&#8216; in meinem Wollen: Ich will, dass mein Gebet, das Ich gelehrt habe, das \u201aFiat Voluntas Tua sicut in Coelo et in terra \u2013 Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2019, dass dieses Gebet nach so vielen Jahrhunderten und Generationen seine Erh\u00f6rung und Erf\u00fcllung finde.<br \/>\nDeshalb wollte ich ein weiteres Ja in meinem Wollen, ein weiteres Fiat, das in sich die sch\u00f6pferische Macht einschlie\u00dft. Ich will das Fiat, das in jedem Augenblick ersteht, das sich in allen vervielf\u00e4ltigt; Ich w\u00fcnsche, dass in einer Seele mein eigenes Fiat bis zu meinem Thron aufsteigt, und mit seiner sch\u00f6pferischen Kraft der Erde das Leben des Fiat &#8222;wie im Himmel so auf Erden&#8220; bringt.<br \/>\n\u00dcberrascht und vernichtet, als ich das h\u00f6rte, sagte ich: &#8222;Jesus, was sagst Du? Du wei\u00dft doch, wie schlecht und unf\u00e4hig ich zu allem bin.&#8220;<br \/>\nUnd Er: \u201eMeine Tochter, gew\u00f6hnlich w\u00e4hle Ich die am meisten verachteten, die unf\u00e4higsten und \u00e4rmsten Seelen f\u00fcr meine gr\u00f6\u00dften Werke aus. An meiner Mutter selbst war nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben; es gab keine Wunder, keine Zeichen, die sie von den anderen Frauen unterschieden h\u00e4tten. Ihr einziges Unterscheidungsmerkmal war ihre vollkommene Tugend, auf die fast niemand achtete.<br \/>\nUnd wenn Ich anderen Heiligen als Besonderheit die Wundergabe verlieh, und wieder anderen meine Wundmale einpr\u00e4gte \u2013 meiner Mutter nichts, gar nichts. Und doch war sie das Wunder aller Wunder, die wahre und vollkommene Gekreuzigte, niemand anderer ist ihr \u00e4hnlich.<br \/>\nIch mache es f\u00fcr gew\u00f6hnlich wie ein Herr, der zwei Diener hat: der eine gleicht einem Riesen, ist kr\u00e4ftig, f\u00e4hig zu allem; der andere ist klein, niedrig, unt\u00fcchtig. Es scheint, dass er nichts versteht und keinen bedeutenden Dienst ausf\u00fchren kann: wenn der Herr ihn anstellt, dann mehr aus Erbarmen und auch zum Spa\u00df.<br \/>\nWenn nun der Herr einen Millionen- oder Milliardenbetrag in eine andere Stadt schicken soll, was tut er? Er ruft den kleinen, unf\u00e4higen herbei, vertraut ihm die gro\u00dfe Summe an und sagt sich: &#8218;Wenn ich sie dem Riesen anvertraue, so werden alle auf ihn aufmerksam.<br \/>\nDiebe werden ihn \u00fcberfallen, k\u00f6nnen ihn ausrauben, und wenn er sich mit seinen Herkuleskr\u00e4ften zur Wehr setzt, k\u00f6nnte er verletzt werden. Ich wei\u00df, dass er tapfer ist, aber ich will ihn verschonen, ich will ihn nicht der offensichtlichen Gefahr aussetzen. Niemand wird hingegen auf diesen Geringen achten, von dem man wei\u00df, dass er unt\u00fcchtig ist. Niemand wird vermuten k\u00f6nnen, dass ich ihm eine so bedeutende Summe anvertrauen k\u00f6nnte, und er wird heil und gesund zur\u00fcckkehren.&#8216;<br \/>\nDer arme, unf\u00e4hige wundert sich, dass der Herr ihm dies anvertraut, w\u00e4hrend er sich des Riesen bedienen k\u00f6nnte. Und zitternd und voll Demut wird er die gro\u00dfe Summe zustellen, ohne dass jemand sich herabgelassen h\u00e4tte, ihn auch nur anzusehen; und gesund und heil wird er zu seinem Herrn zur\u00fcckkehren, noch zitternder und dem\u00fctiger als zuvor.<br \/>\nSo handle Ich. Je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich ausf\u00fchren will, umso eher w\u00e4hle Ich niedrige, arme und unwissende Seelen ohne jegliche \u00e4u\u00dfere Erscheinung, die sie exponieren, auf sie hindeuten k\u00f6nnte. Das Niedrig- und Unbeachtetsein ist ein sicherer Schutz f\u00fcr mein Werk. Die R\u00e4uber des Eigend\u00fcnkels und der Eigenliebe werden ihr keine Aufmerksamkeit widmen, da sie ihre Unf\u00e4higkeit kennt.<br \/>\nUnd die Seele f\u00fchrt dem\u00fctig und zitternd den Auftrag aus, den Ich ihr anvertraut habe, wohl wissend, dass nicht sie, sondern Ich alles in ihr vollbracht habe.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 17. Januar 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c99b2e;\">\u201eSei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir\u201c (Lk 1,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201cMeine teure Tochter, heute erwarte ich dich mehr denn je; mein Mutterherz ist voll und ich f\u00fchle das Bed\u00fcrfnis, die brennende Liebe meines Herzens bei meiner Tochter auszusch\u00fctten und dir zu sagen, dass ich Mutter Jesu bin. Meine Freuden sind unermesslich; Meere von Gl\u00fcckseligkeit \u00fcberfluten mich; ich kann sagen: Ich bin die Mutter Jesu; seine Kreatur und seine Magd. Und das verdanke ich allein dem FIAT. Es machte mich voll der Gnaden und bereitete meinem Sch\u00f6pfer die w\u00fcrdige Wohnung. Dem H\u00f6chsten FIAT sei immer Ruhm, Ehre und Dank. H\u00f6re mich, Tochter meines Herzens; kaum wurde durch die Macht des H\u00f6chsten FIAT die kleine Menschheit Jesu in meinem Scho\u00df gebildet, nahm die Sonne des Ewigen Wortes Fleisch in Ihr an. Ich besa\u00df meinen Himmel, vom FIAT gebildet, ganz von funkelnden Sternen \u00fcbers\u00e4t, die Freuden, Gl\u00fcckseligkeiten, und Harmonien von g\u00f6ttlicher Sch\u00f6nheit ausstrahlten.<br \/>\nIn diesen Himmel kam die Sonne des Ewigen Wortes, blitzend in unzug\u00e4nglichem Licht, ihren Platz einzunehmen, verborgen in seiner kleinen Menschheit, die ihn nicht umfassen konnte. Das Zentrum der Sonne war in seiner Menschheit, aber das Licht der Sonne str\u00f6mte \u00fcber und Himmel und Erde umfangend, gelangte es zu jedem Herzen und mit seinen Lichtstrahlen bestrahlte es jede Kreatur und sagte: \u201eMeine Kinder, \u00f6ffnet euch, schenkt mir den Platz in euren Herzen; ich bin vom Himmel herabgekommen, um in jedem von euch mein Leben heranzubilden; meine Mutter ist das Zentrum, wo ich wohne, und alle meine Kinder sind der Umkreis, wo ich so viele Meiner Leben bilden will, wie es Kinder gibt.\u201c Und das Licht strahlte neuerdings ohne Unterlass, und die kleine Menschheit Jesu zitterte, weinte, schmachtete, und in diesem Licht, das alle Herzen erreichte, lie\u00df er seinen Tr\u00e4nen, seinen Seufzern und seinen Liebesqualen und Schmerzen freien Lauf.<br \/>\nDu sollst wissen, dass f\u00fcr deine Mutter ein neues Leben begann. Ich war mit all dem vertraut, was mein Sohn tat; ich sah ihn verzehrt von Meeren gewaltiger Liebesflammen; jeder seiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge und Leiden waren Meere von Liebe, mit denen er alle Kreaturen miteinbezog, um sie durch die Kraft der Liebe und des Schmerzes sein zu machen. Du sollst wissen, als seine kleine Menschheit empfangen wurde, wurden auch alle seine Schmerzen, die er bis ans Ende seines Lebens zu erleiden hatte, empfangen. Darin waren alle Leiden, die von den Seelen kommen, enthalten, denn als Gott konnte ihm nichts entgehen; seine Unendlichkeit umfasste alle Kreaturen, seine alles umfassende Weisheit lie\u00df sie ihm alle gegenw\u00e4rtig sein. Mein Jesus, mein Sohn f\u00fchlte die Last und B\u00fcrde aller S\u00fcnden jeder einzelnen Kreatur.<br \/>\nIch, deine Mutter, folgte ihm in allem und sp\u00fcrte in meinem Mutterherzen die neue Erzeugung der Leiden meines Jesus und die neue Generation aller Seelen, die ich als Mutter gemeinsam mit Jesus zum neuen Leben, zur Gnade, zum Licht zeugen sollte, das mein lieber Sohn auf die Erde gebracht hatte. Wisse, meine Tochter, dass ich dich seit meiner Empf\u00e4ngnis als Mutter liebte, dich in meinem Herzen trug, und vor Liebe zu dir brannte, aber ich wusste nicht den Grund daf\u00fcr. Das G\u00f6ttliche FIAT lie\u00df mich handeln, hielt jedoch das Geheimnis verborgen. Aber kaum, dass er Fleisch geworden war, enth\u00fcllte Es mir das Geheimnis und dann verstand ich die Fruchtbarkeit meiner Mutterschaft; ich sollte nicht allein Mutter Jesu sein, sondern Mutter aller, und diese Mutterschaft sollte aus dem Glutofen des Schmerzes und der Liebe gebildet werden. Meine Tochter, wie sehr habe ich dich geliebt und liebe dich!<br \/>\nJetzt verstehst du, mit welcher Macht eine Kreatur ausgestattet werden kann, die den G\u00f6ttlichen Willen nicht daran hindert, frei sein wirkendes Leben in ihr zu verwirklichen. Dieses FIAT, das in seiner Wesenheit die erschaffende Kraft besitzt, schafft in der Kreatur alle G\u00fcter, macht sie fruchtbar und verleiht ihr die Mutterschaft \u00fcber alle, \u00fcber alle G\u00fcter und \u00fcber Den, der sie erschaffen hat. Mutterschaft bedeutet wahre Liebe, heldenhafte Liebe, Liebe, die freudig ihr Leben dem schenkt, den sie gezeugt hat; wenn dies nicht zutrifft, ist das Wort Mutterschaft unfruchtbar, ist leer, es reduziert sich zu einem Wort ohne Taten. Wenn du die Erzeugung aller G\u00fcter willst, mache, dass das FIAT in dir das wirkende Leben werde; es wird dir die Mutterschaft verleihen, du wirst alles mit m\u00fctterlicher Liebe lieben, und ich, deine Mutter, werde dich die Art lehren, wie diese heilige und g\u00f6ttliche Mutterschaft fruchtbar zu machen.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 20. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c99b2e;\">\u201eDa sagte der Engel zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden\u201c (Lk 1, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich meditierte weiter \u00fcber den H\u00f6chsten Willen und dachte mir: \u201eWie kann es doch sein, dass ich von mir allein aus, diesem so kleinen, bedeutungslosen Wesen, die ich zu nichts n\u00fctze bin und weder W\u00fcrde noch Autorit\u00e4t noch eine h\u00f6here Stellung besitze, sodass ich mich vielleicht durchsetzen k\u00f6nnte \u2013 mich ausbreiten und sprechen kann, um diese Sonne des G\u00f6ttlichen Willens bekannt zu machen und so die Kinder seiner Generation bilden k\u00f6nne?\u201c<br \/>\nDa unterbrach mein s\u00fc\u00dfer Jesus meine Gedanken, trat aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, es ist meine Angewohnheit, meine gr\u00f6\u00dften Werke zuerst auf du und du, in der Vertrautheit mit einer einzigen Seele, zu wirken.<br \/>\nTats\u00e4chlich war meine Mutter [nur] eine, und mit Ihr allein f\u00fchrte Ich das ganze Werk und das gro\u00dfe Wunder meiner Inkarnation aus. Niemand drang in unsere Geheimnisse ein, noch drangen sie in das Heiligtum unserer Wohnungen ein, um zu sehen, was zwischen Mir und der Himmlischen Herrin vorging.<br \/>\nAuch hatte Sie in der Welt weder eine hohe Stellung noch Autorit\u00e4t inne, denn Ich nehme bei meiner Auswahl nie auf W\u00fcrde und h\u00f6heren Rang R\u00fccksicht, sondern Ich sehe auf das kleine Individuum, in dem Ich meinem Willen ins Angesicht sehen kann, der die gr\u00f6\u00dfte W\u00fcrde und Autorit\u00e4t ist.<br \/>\nObwohl Sie keine Stellung noch W\u00fcrde noch \u00dcberlegenheit in der Welt hier unten hatte, hingen von der Erhabenheit des kleinen jungen M\u00e4dchens von Nazareth, das meinen Willen besa\u00df, Himmel und Erde ab.<br \/>\nIn ihren H\u00e4nden lag das Schicksal des Menschengeschlechts, lag das Los meiner ganzen Herrlichkeit, die Ich von der gesamten Sch\u00f6pfung empfangen sollte. So gen\u00fcgte es, dass das Geheimnis der Inkarnation in der Einen, meiner Auserw\u00e4hlten, gebildet werde, damit die anderen das Gut der Erl\u00f6sung empfangen konnten.<br \/>\nEine war meine Menschheit, und aus ihr ging die Generation der Erl\u00f6sten hervor. Daher gen\u00fcgt es, in einem Gesch\u00f6pf das gesamte Gut zu bilden, das ben\u00f6tigt wird, um die Generation aus diesem Gut hervortreten zu lassen, wie ein Same gen\u00fcgt, um die Generation dieses Samens abertausendmal vervielf\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDarum liegt die ganze Macht, die Kraft, die F\u00e4higkeit, die f\u00fcr eine sch\u00f6pferische Kraft erforderlich ist, in der Bildung des ersten Samens.<br \/>\nIst der erste gebildet, ist er wie die Hefe, um weitere Generationen zu bilden. So gen\u00fcgt Mir eine einzige Seele, damit Ich in ihr, wenn sie Mir die absolute Freiheit gibt, das Gut einschlie\u00dfe, das Ich will, und in ihr die Sonne des H\u00f6chsten FIAT bilde.<br \/>\nDiese Sonne wird mit ihren Strahlen auf die Oberfl\u00e4che der Erde treffen und die Generation der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines Willens heranbilden.<br \/>\nNun musst du wissen, dass alle unsere gr\u00f6\u00dften Werke in sich das Abbild der g\u00f6ttlichen Einheit tragen, und je mehr Gutes zu tun sie bestimmt sind, umso mehr Gutes schlie\u00dfen sie von dieser h\u00f6chsten Einheit ein.<br \/>\nSiehst du, auch in der Sch\u00f6pfung gibt es Gleichnisse dieser g\u00f6ttlichen Einheit, die, w\u00e4hrend es einzigartige Werke sind, so viel Gutes tun, wie es die ganze Vielfalt unserer anderen Werke zusammen nicht vollbringt.<br \/>\nSchau auf das Firmament, die Sonne ist eine, doch wie viele G\u00fcter enth\u00e4lt sie nicht? Wie viel Gutes bringt sie nicht der Erde? Man kann sagen, dass das Leben der Erde von der Sonne abh\u00e4ngt: w\u00e4hrend sie eine ist, umschlie\u00dft sie mit ihrem Licht alle und alles, tr\u00e4gt alles in ihrem Scho\u00df aus Licht und gibt jedem einen bestimmten Akt.<br \/>\nJe nach den verschiedenen Dingen, die sie erf\u00fcllt, teilt sie die Fruchtbarkeit mit, die Entfaltung, die Farbe, die S\u00fc\u00dfigkeit, die Sch\u00f6nheit. Dennoch ist die Sonne eine, w\u00e4hrend die Sterne viele sind, doch bewirken sie nicht so viel Gutes, wie es die Sonne der Erde erweist, obwohl sie [nur] eine ist.<br \/>\nDie Macht eines einzigen, von der sch\u00f6pferischen Macht belebten Aktes, ist unbegreiflich. Es gibt kein Gut, das nicht aus diesem hervorgehen k\u00f6nnte.<br \/>\nEr kann das Angesicht der Erde verwandeln \u2013 von trockener, w\u00fcster Erde in einen bl\u00fchenden Fr\u00fchling. Der Himmel ist einer, und deshalb dehnt er sich \u00fcberall aus.<br \/>\nDas Wasser ist eines, und obwohl es an verschiedenen Orten der Erde verteilt zu sein scheint, indem es Meere, Seen, Fl\u00fcsse bildet, kommt es doch beim Herabsteigen vom Himmel in einer einzigen Form herunter, und es gibt keinen Ort auf der Erde, wo kein Wasser ist.<br \/>\nSo sind die von Uns erschaffenen Dinge, die in sich das Abbild der g\u00f6ttlichen Einheit tragen, jene, die am meisten Gutes tun, es sind die notwendigsten, und ohne sie k\u00f6nnte die Erde kein Leben haben.<br \/>\nGlaube daher nicht, meine Tochter, dass du allein bist, es ist die Einheit eines gro\u00dfen Werkes, das Ich in dir entfalten muss, oder dass du keine \u00e4u\u00dfere W\u00fcrde und Autorit\u00e4t hast \u2013 das besagt nichts.<br \/>\nMein Wille ist mehr als alles. Sein Licht scheint stumm zu sein, doch in seinem Schweigen erf\u00fcllt Er den Verstand der Menschen und l\u00e4sst sie so beredt sprechen, dass Er die Gelehrtesten verwirrt und zum Schweigen bringt.<br \/>\nDas Licht spricht nicht, aber erm\u00f6glicht einen zu sehen, es macht die verborgensten Dinge bekannt. Das Licht spricht nicht, doch mit seiner milden und s\u00fc\u00dfen W\u00e4rme erw\u00e4rmt es, erweicht die h\u00e4rtesten Dinge, die verstocktesten Herzen.<br \/>\nDas Licht enth\u00e4lt keinen Samen, keinerlei Materie, alles ist rein in ihm, man sieht nichts anderes als eine Welle von strahlendem, silbrigem Licht, doch es versteht, derart einzudringen, dass es bewirkt, dass die unfruchtbarsten Dinge generieren, sich entwickeln und fruchtbar werden.<br \/>\nWer kann der Kraft des Lichtes widerstehen? Niemand. Auch die Blinden \u2013 wenn sie es nicht sehen, so f\u00fchlen sie doch seine W\u00e4rme. Die Stummen und die Tauben f\u00fchlen und empfangen das Gut des Lichtes.<br \/>\nNun, wer kann dem Licht meines ewigen FIAT widerstehen? Alle seine Kenntnisse werden mehr sein als die Strahlen des Lichtes meines Willens, welche die Erdoberfl\u00e4che treffen, und in die Herzen eindringend werden sie das Gut bringen, welches das Licht meines Willens enth\u00e4lt und zu geben versteht.<br \/>\nDoch diese Strahlen m\u00fcssen ihre eigene Sph\u00e4re haben, von der sie ausgehen, sie m\u00fcssen in einem einzigen Punkt konzentriert sein, von dem sie zutage treten, um das Morgenrot, den Tag, den Mittag und den Sonnenuntergang in den Herzen zu bilden, um von neuem aufzugehen.<br \/>\nSo bist du die Sph\u00e4re, dieser eine Punkt. Die in ihm konzentrierten Strahlen sind meine Kenntnisse, welche der Generation der Kinder des Reiches meines Willens die Fruchtbarkeit verleihen werden.<br \/>\nDeshalb rate Ich dir stets, aufmerksam zu sein, damit keine von meinen Kenntnissen verloren geht, sonst w\u00fcrdest du einen Strahl aus dem Inneren deiner Sph\u00e4re verloren gehen lassen, und du kannst nicht einmal alle Sch\u00e4tze begreifen, die er enth\u00e4lt.<br \/>\nJeder Strahl enth\u00e4lt n\u00e4mlich eine spezielle Wohltat, die er den Kindern meines Willens erweisen soll. Du w\u00fcrdest Mich der Glorie dieses Gutes f\u00fcr meine Kinder und auch dich selbst der Herrlichkeit berauben, einen weiteren Lichtstrahl aus deiner Sph\u00e4re zu verbreiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 22. Dezember 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c99b2e;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, wisse dies: wenn Ich eine Wohltat oder Wahrheit offenbare, ist dies das sicherste Zeichen, dass Ich diese Wohltat oder eine meiner Wahrheiten dem Gesch\u00f6pf zu Eigen geben m\u00f6chte.<br \/>\nSonst w\u00e4re dies eine T\u00e4uschung und Irref\u00fchrung von meiner Seite, und die Seele w\u00fcrde in tausend nutzlosen W\u00fcnschen ihre Zeit verschwenden, ohne die Wohltat zu besitzen, die Ich ihr gezeigt habe.<br \/>\nIch kann aber niemanden t\u00e4uschen oder nutzlose Dinge tun, sondern Ich beschlie\u00dfe zuerst, dieses Gut zu gew\u00e4hren und dann gebe Ich dessen Wesen kund. W\u00e4hrend Ich dieses Gut bekanntgebe, s\u00e4e Ich schon den Samen auf den Grund der Seele, damit sie beginnt, den Keim des neuen Lebens jener Wohltat wahrzunehmen, die Ich ihr gezeigt habe.<br \/>\nMeine weiteren Offenbarungen an die Seele sollen den Samen keimen lassen, ihn benetzen und bew\u00e4ssern, damit sich das volle Leben der Gabe herausbildet, die Ich ihr schenken will.<br \/>\nUnd das Zeichen, dass die Seele das neue Leben der Gabe angenommen und gesch\u00e4tzt hat, die Ich ihr schenken will, ist meine fortgesetzte Mitteilung der verschiedenen Eigenschaften, der sch\u00f6nen Vorrechte und des unermesslichen Wertes meiner Gabe.<br \/>\nErst wenn Ich Mich versichert habe, dass sie schon das ganze, volle Leben der Gabe besitzt, die Ich ihr verleihen wollte, verk\u00fcnde Ich ihr meine Absichten, sowie die Arbeit, die Ich in ihr ausgef\u00fchrt habe und die Gabe, die sie schon besitzt.<br \/>\nMeine Weisheit ist unendlich, meine liebevolle Betriebsamkeit ohne Zahl. Zuerst schaffe Ich die Fakten und dann spreche Ich, um die Seele mit meinen Worten zu belehren, wie sie das Gut empfangen, bewahren und gebrauchen soll, das Ich ihr geschenkt und bekanntgemacht habe.<br \/>\nEtwas Gutes zu geben, ohne es bekanntzumachen ist so, als wollte man Toten etwas zu essen geben; Ich aber hatte es nie mit Toten zu tun, sondern mit Lebenden. Es bekanntzumachen und dann nicht zu geben, w\u00e4re ein Scherz und ist nicht die Art unserer G\u00f6ttlichen Natur.<br \/>\nMeine Offenbarung so vieler Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen an dich zeigt daher, dass Ich dir die Gabe seines in dir wirkenden Lebens schenken m\u00f6chte, sonst h\u00e4tte Ich dir nie so viel \u00fcber Ihn mitgeteilt.<br \/>\nMeine blo\u00dfen Worte sind [bereits] Boten, Tr\u00e4ger und Verwahrer der gro\u00dfen Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens \u2013 nicht nur f\u00fcr dich, sondern f\u00fcr die ganze Welt.<br \/>\nSei daher achtsam, damit mein Same in dir zu Erde werde, bis er sich in [deine] Natur verwandelt, dann wirst du faktisch die wunderbare Herrschaft meines Willens in deiner Seele wahrnehmen. Handelte Ich nicht tats\u00e4chlich so auch an meiner Himmlischen Mutter?<br \/>\nZuerst bildetet Ich Sie heran, bereitete Sie vor, stattete Sie aus, bereitete den Platz und breitete meinen Himmel in der Tiefe ihrer Seele aus. Ich lie\u00df Sie viele Dinge wissen und machte Ihr dabei diese Dinge zugleich zum Geschenk.<br \/>\nMutter und Sohn, Wir schufen sozusagen zuerst die Fakten. Als dann der Heiligkeit und W\u00fcrde des neuen Himmels, den Ich auf Erden bewohnen sollte, nichts [mehr] fehlte, verk\u00fcndete Ich Ihr das Geheimnis, dass Ich Sie bereits zu meiner Mutter erw\u00e4hlt hatte. Als Ich Ihr das Geheimnis offenbarte, f\u00fchlte Sie sich als Mutter ihres Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDu siehst also, dass Ich unbedingt meine Pl\u00e4ne mit dem Gesch\u00f6pf mitteilen soll, damit Gott und die Seele dasselbe wollen; sogar meine Menschwerdung geschah nicht fr\u00fcher, sondern [erst] im selben Akt, als Sie wusste, dass Ich Sie schon als meine Mutter w\u00fcnschte \u2013 dann willigte Sie in diese Rolle ein.<br \/>\nDaher braucht es gro\u00dfe Aufmerksamkeit, wenn Ich ein Gut offenbare, das Ich den Menschen gew\u00e4hren will: sie wissen nicht, wo meine Absichten hinzielen. Ich lege am Beginn nicht alles offen, sondern manifestiere und wirke schrittweise, um zum gew\u00fcnschten Punkt zu kommen.<br \/>\nIst der Mensch nicht aufmerksam und folgt er Mir nicht, k\u00f6nnte er auf halbem Weg stehenbleiben und Mir den Kummer bereiten, dass Ich meine Gaben nicht ausspenden und meine Pl\u00e4ne nicht vollenden kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 14. Mai 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c99b2e;\">\u201eDu wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb\u00e4ren: dem sollst du den Namen Jesus geben\u201c (Lk 1,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGeliebte Tochter meines Willens, wisse dies: wenn Ich gro\u00dfe Werke tun will, an denen die ganze Menschheitsfamilie Anteil erhalten soll \u2013 immer vorausgesetzt, sie will es \u2013 ist es meine Gewohnheit, in einem einzigen Gesch\u00f6pf alle G\u00fcter und Gaben zu konzentrieren, die dieses Werk einschlie\u00dft, damit alle anderen wie aus einer Quelle so viel von diesen Sch\u00e4tzen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, wie sie wollen.<br \/>\nWenn Ich individuelle Werke vollbringe, gebe Ich begrenzte Dinge, wenn Ich indessen Werke tue, die dem allgemeinen Wohl dienen sollen, schenke Ich ohne Begrenzung, wie Ich es beim Erl\u00f6sungswerk tat: Um eine Seele [so hoch] zu erheben, dass sie einen Menschen und Gott empfangen k\u00f6nne, musste Ich in ihr alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter konzentrieren und sie so hoch erheben, dass Ich den Samen der V\u00e4terlichen Fruchtbarkeit selbst in sie hineinlegen konnte; und wie mein Vater im Himmel, als Jungfr\u00e4ulicher, Mich in seinem Scho\u00df mit dem jungfr\u00e4ulichen Samen seiner ewigen Fruchtbarkeit ohne Mitwirkung einer Frau zeugte, und aus demselben Samen der Heilige Geist hervorging, so empfing meine Himmlische Mutter mit diesem ewigen, ganz jungfr\u00e4ulichen Samen der v\u00e4terlichen Fruchtbarkeit Mich in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df, ohne Wirken eines Mannes.<br \/>\nDie Heiligste Dreifaltigkeit musste dieser g\u00f6ttlichen Jungfrau von dem Ihren geben, damit sie Mich, den Sohn Gottes empfangen k\u00f6nne. Meine Heilige Mutter h\u00e4tte Mich nie empfangen k\u00f6nnen, weil sie keinen Samen hatte.<br \/>\nDa sie nun aus dem menschlichen Stamm war, verlieh ihr dieser Same der ewigen Fruchtbarkeit die Kraft, Mich als Menschen zu empfangen, und da dieser Same g\u00f6ttlich war, empfing sie Mich zugleich als Gott.<br \/>\nUnd wie, als der Vater Mich zeugte, zur selben Zeit der Heilige Geist hervorging, so ging, als Ich im Scho\u00df meiner Mutter gezeugt wurde, zugleich die Generation der Seelen hervor, sodass alles, was ab aeterno in der Heiligsten Dreifaltigkeit im Himmel geschah, sich im Scho\u00df meiner teuren Mutter wiederholt.<br \/>\nDas Werk war \u00fcberaus erhaben und unbegreiflich f\u00fcr einen geschaffenen Geist. Es musste alle G\u00fcter und auch Mich selbst [in sich] konzentrieren, damit alle das finden k\u00f6nnten, was sie wollten; da also das Erl\u00f6sungswerk so gro\u00df sein sollte, dass es alle Generationen \u00fcberw\u00e4ltigt, w\u00fcnschte Ich so viele Jahrhunderte lang die Gebete, Seufzer, Tr\u00e4nen und Bu\u00df\u00fcbungen der vielen Patriarchen und Propheten und des ganzen Volkes des Alten Testaments \u2013 und zwar um sie f\u00fcr den Empfang eines so gro\u00dfen Gutes zu disponieren und Mich zu bewegen, in diesem himmlischen Gesch\u00f6pf alle G\u00fcter zu konzentrieren, die allen zum Nutzen gereichen sollten. Nun, was trieb dieses Volk zu Gebeten, Tr\u00e4nen usw. an?<br \/>\nDie Verhei\u00dfung des zuk\u00fcnftigen Messias! Diese Verhei\u00dfung war wie der Same aus so vielen Flehrufen und Tr\u00e4nen, sodass ohne diese Verhei\u00dfung niemand an die Rettung gedacht noch auf sie gehofft h\u00e4tte\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 15; 14. April 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c99b2e;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Seele zu ihrer himmlischen Mutter: Heilige Mama, nun bin ich wieder auf deinen Knien; ich bin deine Tochter, die von deinem s\u00fc\u00dfen Wort gen\u00e4hrt werden will, das mir den Balsam bringt, um die Wunden meines armseligen menschlichen Willens zu heilen.<br \/>\nSprich zu mir, meine Mama; deine machtvollen Worte m\u00f6gen in mein Herz eindringen um dort eine neue Sch\u00f6pfung zu bilden, und den Samen des G\u00f6ttlichen Willens in meiner Seele zu formen.<br \/>\nLektion der erhabenen K\u00f6nigin: Liebste Tochter, das ist das Ziel; ich liebe es sehr, dich in die himmlischen Mysterien des G\u00f6ttlichen FIAT einzuweihen, und dich die Wunder begreifen zu lassen, die es wirken kann, wo der G\u00f6ttliche Wille uneingeschr\u00e4nkt regiert, und das gro\u00dfe Unheil des menschlichen Willens, damit du das G\u00f6ttliche FIAT lieben kannst und ihm erlaubst, seinen Thron in dir zu bilden und du das menschliche Wollen verabscheust, um aus deinem Willen den Schemel des G\u00f6ttlichen Willens zu machen, und ihn zu F\u00fc\u00dfen des G\u00f6ttlichen Willens geopfert h\u00e4ltst.<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter; ich setzte mein Leben in Nazareth fort und das G\u00f6ttliche FIAT breitete sein Reich immer mehr in mir aus und bediente sich meiner kleinsten Handlungen, auch der dem\u00fctigsten, wie: Aufr\u00e4umen im kleinen H\u00e4uschen, Feuermachen, Kehren, und alle Dienstleistungen, die in einer Familie n\u00f6tig sind, um mich sein pochendes Leben im Feuer, im Wasser, in der Nahrung, in der Luft, die ich atmete, in allem, sp\u00fcren zu lassen; der G\u00f6ttliche Wille bildete \u00fcber meinen kleinen Akten Meere von Licht, von Gnaden und von Heiligkeit.<br \/>\nWo der G\u00f6ttliche Wille regiert, da formt er in seiner Macht, angefangen von den kleinsten Nichts, neue Himmel von bezaubernder Sch\u00f6nheit; denn da er unendlich ist, macht er keine kleinen Sachen, und verleiht mit seiner Macht Wert dem Nichtigsten; indem er die gr\u00f6\u00dften Dinge bildet, verbl\u00fcfft er Himmel und Erde.<br \/>\nAlles ist heilig, alles ist von unendlicher W\u00fcrde f\u00fcr den, der im G\u00f6ttlichen Willen lebt. Tochter meines Herzens, schenke mir Aufmerksamkeit und h\u00f6re auf mich. Viele Tage, bevor das Wort auf die Erde kam, sah ich den Himmel offen und die Sonne des G\u00f6ttlichen Wortes an seinen Pforten, als ob Es Ausschau hielte und nach der gl\u00fccklichen Kreatur sp\u00e4hte, die ihren Sch\u00f6pfer beherbergen sollte!<br \/>\nDie Allerheiligste Dreifaltigkeit betrachtete die Erde nicht mehr als fremd; denn dort war die kleine Maria, die den G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df und das Reich Gottes gebildet hatte, wo das Wort unbehelligt herabsteigen konnte, als ob es sein eigener Wohnsitz w\u00e4re, in dem Es den Himmel finden w\u00fcrde und die vielen Sonnen, die von meiner Seele durch die vielen Akte im G\u00f6ttlichen Willen geformt waren.<br \/>\nDie Gottheit str\u00f6mte \u00fcber vor Liebe, und indem sie den Mantel der Gerechtigkeit ablegte, den sie seit vielen Jahrhunderten gegen die Kreatur gerichtet hatte und sich mit dem Mantel der unendlichen Barmherzigkeit bedeckte, beschloss die Dreifaltigkeit das Kommen des Wortes, indem sie die Stunde der Erf\u00fcllung ank\u00fcndigte.<br \/>\nBei diesem Klang staunten Himmel und Erde auf und verblieben in freudiger Erwartung, um Zuseher einer \u00fcberaus gro\u00dfen Torheit der Liebe und eines unglaublichen Wunders zu sein.<br \/>\nDeine Mama f\u00fchlte sich von Liebe entz\u00fcndet, und als Echo auf die Liebe meines Sch\u00f6pfers wollte ich ein einziges Meer der Liebe bilden, damit das Wort in ihm auf die Erde heruntersteige.<br \/>\nMeine Gebete waren unaufh\u00f6rlich, und w\u00e4hrend ich in meinem K\u00e4mmerlein betete, kam ein Engel, vom Himmel gesandt als Bote des gro\u00dfen K\u00f6nigs; er stellte sich mir vor, und sich verbeugend gr\u00fc\u00dfte er mich: Ave, o Maria, unsere K\u00f6nigin; das G\u00f6ttliche FIAT hat dich mit Gnade erf\u00fcllt.<br \/>\nDas FIAT hat sich schon ge\u00e4u\u00dfert, dass Es herabkommen will, Es ist schon hinter meinen Schultern; aber Es braucht dein FIAT, um die Erf\u00fcllung seines FIAT bilden zu k\u00f6nnen.\u201c Bei einer so erhabenen Verk\u00fcndigung, die ich so ersehnt hatte, wenn ich auch nie dachte, die Auserw\u00e4hlte zu sein, wunderte ich mich und z\u00f6gerte einen Augenblick; der Engel des Herrn sagte zu mir: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, unsere K\u00f6nigin, du hast bei Gott Gnade gefunden.<br \/>\nDu hast deinen Sch\u00f6pfer besiegt, und um deinen Sieg zu vollenden, sprich dein FIAT aus.\u201c ich sprach das Fiat aus. O welch ein Wunder! Die zwei FIAT verschmolzen miteinander und das G\u00f6ttliche Wort stieg in mich herab.<br \/>\nMein FIAT, das durch denselben Wert des G\u00f6ttlichen FIAT aufgewertet war, formte aus dem Keim meiner Menschheit die kleine Menschheit, die das Wort einschlie\u00dfen sollte, und so erf\u00fcllte sich das gro\u00dfe Wunder der Menschwerdung.<br \/>\nO Macht des H\u00f6chsten FIAT! Du hast mich so hoch erhoben, mich f\u00e4hig zu machen, um in mir jene Menschheit zu erschaffen, die das Ewige Wort einschlie\u00dfen sollte, Das Himmel und Erde nicht fassen konnten!<br \/>\nDie Himmel wurden ersch\u00fcttert, und die ganze Sch\u00f6pfung war im Festtaumel und jauchzte vor Freude um das H\u00e4uschen von Nazareth, um dem menschgewordenen Sch\u00f6pfer zu huldigen; in ihrer stummen Sprache sagten sie: \u201eO Wunder der Wunder, das nur ein Gott wirken kann!<br \/>\nDie Unermesslichkeit hat sich klein gemacht, die Allmacht hat sich machtlos gemacht, seine unerreichbare Gr\u00f6\u00dfe hat sich erniedrigt bis in die Tiefe des Scho\u00dfes einer Jungfrau, und Gott blieb unendlich und klein, m\u00e4chtig und machtlos, stark und schwach!\u201c<br \/>\nMeine liebe Tochter, du kannst nicht begreifen, was deine Mutter im Augenblick der Fleischwerdung des Wortes empfand; alle priesen mich und erwarteten mein &#8211; ich k\u00f6nnte sagen &#8211; allm\u00e4chtiges Fiat.<br \/>\nMeine Tochter, h\u00f6re mich, wie sehr muss es dir am Herzen liegen, den G\u00f6ttlichen Willen zu tun und in ihm zu leben.<br \/>\nMeine Macht besteht immer noch: Lass mich mein FIAT in deiner Seele aussprechen; um das zu tun, will ich dein FIAT, alleine kann man das wahre Gute nicht tun; immer braucht es zwei, um gro\u00dfe Werke zu tun.<br \/>\nGott selbst wollte nichts alleine tun, sondern wollte gemeinsam mit mir das gro\u00dfe Wunder der Menschwerdung bilden.<br \/>\nIn meinem FIAT und in seinem formte sich das Leben des Gottmenschen und das Los des Menschengeschlechtes wurde wiederhergestellt, der Himmel war nicht mehr verschlossen: Alle G\u00fcter wurden inmitten der zwei FIAT eingeschlossen.<br \/>\nDeshalb verk\u00fcnden wir sie gemeinsam: \u201eFIAT! FIAT!\u201c, und meine m\u00fctterliche Liebe wird in dir das Leben des G\u00f6ttlichen Willens einschlie\u00dfen. Jetzt ist es genug; morgen erwarte ich dich von Neuem, um dir Weiteres \u00fcber die Menschwerdung zu erz\u00e4hlen.<br \/>\nDie Seele: Meine sch\u00f6ne Mama, ich staune \u00fcber deine sch\u00f6nen Lehren. Ach, ich bitte dich, sprich dein FIAT \u00fcber mich aus, und ich spreche das meine, damit jenes Fiat in mir empfangen werden kann, dessen Leben du so sehns\u00fcchtig in mir herrschen sehen willst.<br \/>\nTagesaufopferung: Um mich heute zu ehren, wirst du Jesus den ersten Kuss geben und ihm neunmal sagen, dass du seinen Willen tun willst, und ich werde das Wunder wiederholen, dass Jesus in deiner Seele empfangen wird.<br \/>\nSto\u00dfgebet: M\u00e4chtige K\u00f6nigin, sprich dein Fiat aus und erschaffe in mir den Willen Gottes. (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 19. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ad42;\">\u201eMaria sagte zu dem Engel: \u201aWie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?\u2018 \u201c (Lk 1, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine liebste Tochter, o wie sehne ich mich danach, meine Geheimnisse meiner Tochter anzuvertrauen, Geheimnisse, die mir soviel Ruhm geben und jenes G\u00f6ttliche FIAT verherrlichen werden, das die erste Ursache meiner Unbefleckten Empf\u00e4ngnis, meiner Heiligkeit, Herrscherw\u00fcrde und Mutterschaft war; alles verdanke ich dem G\u00f6ttlichen FIAT; ich kenne nichts anderes.<br \/>\nAlle meine erhabenen Vorrechte, mit denen die Heilige Kirche mich ehrt, sind nichts anderes als die Auswirkungen jenes G\u00f6ttlichen Willens, der mich beherrschte, mich regierte und in mir lebte.<br \/>\nDeshalb seufze ich so sehr danach, dass man jenen kennt, der in mir so viele Privilegien und wunderbare Wirkungen hervorgebracht hat, um Himmel und Erde in Erstaunen zu setzen.<br \/>\nNun h\u00f6re mich an, liebe Tochter: Als der Allerh\u00f6chste meinen menschlichen Willen von mir verlangte, begriff ich das gro\u00dfe \u00dcbel, das der menschliche Wille im Gesch\u00f6pf anrichten kann, und wie er alles gef\u00e4hrdet, auch die sch\u00f6nsten Werke des Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDie Kreatur mit ihrem menschlichen Willen ist schwankend, schwach, unbest\u00e4ndig, ungeordnet. Als Gott sie schuf, hat er sie von Natur aus in Einheit mit seinem G\u00f6ttlichen Willen erschaffen, der die Kraft, der erste Antrieb, die St\u00fctze, die Nahrung und das Leben des menschlichen Willens sein sollte.<br \/>\nWenn wir dem G\u00f6ttlichen Willen kein Leben in unserem Willen gew\u00e4hren, weisen wir die G\u00fcter zur\u00fcck, die wir von Gott in der Sch\u00f6pfung empfangen haben, und die Rechte, die wir von Natur aus im Augenblick unserer Erschaffung empfangen haben.<br \/>\nO! Als ich die schwere Beleidigung, die man Gott zuf\u00fcgt, verstand, und die \u00dcbel, die sich \u00fcber die Kreatur ergie\u00dfen, hatte ich eine solch gro\u00dfe Abscheu und Angst, meinen Willen zu tun, den ich gerechterweise f\u00fcrchtete, denn Adam, der von Gott unschuldig erschaffen worden war, hatte durch seinen Eigenwillen \u00fcber sich und \u00fcber alle Generationen alle \u00dcbel heraufbeschworen.<br \/>\nIch, deine Mutter, schwor also, ergriffen von Schrecken und noch mehr von Liebe zu meinem Sch\u00f6pfer, nie meinen Willen zu tun; um sicherer zu sein und noch st\u00e4rker meine Opfergesinnung gegen\u00fcber dem zu bezeugen, der mich mit so vielen Meeren von Gnaden und Privilegien \u00fcberh\u00e4uft hatte, nahm ich meinen menschlichen Willen und band ihn an den F\u00fc\u00dfen des G\u00f6ttlichen Thrones, zur st\u00e4ndigen Huldigung der Liebe und der Opferbereitschaft, und schwor, nicht f\u00fcr einen Augenblick meines Lebens, meinen Willen zu gebrauchen, sondern immer den G\u00f6ttlichen.<br \/>\nMeine Tochter, vielleicht scheint dir mein Opfer, ohne meinen Willen zu leben, nicht gro\u00df; ich sage dir aber, dass es kein \u00e4hnliches Opfer gibt wie meines, ja alle anderen Opfer der Weltgeschichte sind nur Schatten im Vergleich zu meinem; sich einen Tag aufzuopfern, einmal Ja und einmal Nein, ist leicht; sich jeden Moment aufzuopfern, in jedem Akt, im Guten, das man das ganze Leben hindurch machen will, ohne je den eigenen Willen aufkommen zu lassen, ist das Opfer der Opfer; das ist das gr\u00f6\u00dfte Zeugnis und die reinste Liebe, vom G\u00f6ttlichen Willen selbst durchdrungen, die unserem Sch\u00f6pfer angeboten werden kann.<br \/>\nDieses Opfer ist so gro\u00df, dass Gott nicht mehr von der Kreatur verlangen kann, noch k\u00f6nnte sie etwas finden, was ihr mehr M\u00f6glichkeit g\u00e4be, sich f\u00fcr ihren Sch\u00f6pfer zu opfern.<br \/>\nMeine liebste Tochter, als ich meinem Sch\u00f6pfer das Geschenk meines Willens darbrachte, f\u00fchlte ich mich als Siegerin in der von mir gewollten Pr\u00fcfung, und Gott f\u00fchlte sich als Sieger in meinem menschlichen Willen. Gott erwartete meine Pr\u00fcfung, d.h. er wollte eine Seele, die ohne Willen lebte, um die Lage des menschlichen Geschlechts wieder in die rechte Bahn zu bringen und sich zur Milde und Barmherzigkeit bewegen zu lassen\u201c. (aus \u201eDie K\u00f6nigin des Himmels im Reich des G\u00f6ttlichen Willens; 5. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c99b2e;\">\u201eIch bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast\u201c (Lk 1,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDas erste Ja in meinem Fiat habe Ich von meiner teuren Mutter verlangt. Und oh, welche Macht ihres Fiat in meinem Willen: Sobald sich das g\u00f6ttliche Fiat und das Fiat meiner Mutter begegnet sind, wurden sie zu einem einzigen; mein Fiat erhob sie, verg\u00f6ttlichte sie, \u00fcberschattete sie, und ohne menschliches Zutun empfing sie Mich, den Sohn Gottes.<br \/>\nNur in meinem Fiat konnte sie Mich empfangen. Mein Fiat verlieh ihr die Unermesslichkeit, die Unendlichkeit und Fruchtbarkeit auf g\u00f6ttliche Weise, und daher konnte Ich, der Unermessliche, Ewige, Unendliche in ihr empfangen werden.<br \/>\nSobald sie \u201eFiat Mihi\u201c sagte, nahm sie nicht nur Besitz von Mir, sondern verbarg [mit Mir] zusammen alle Gesch\u00f6pfe [in sich], alle geschaffenen Dinge; sie f\u00fchlte alles Leben der Gesch\u00f6pfe in sich, und seit damals begann sie sich als Mutter und K\u00f6nigin aller zu bet\u00e4tigen. Welche Wunder enth\u00e4lt dieses Ja meiner Mutter!<br \/>\nWenn Ich alle aufz\u00e4hlen wollten, w\u00fcrdest du niemals mit dem Zuh\u00f6ren fertig werden\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 10. Januar 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59646","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}