{"id":59658,"date":"2026-03-13T21:00:44","date_gmt":"2026-03-13T20:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-3-fastenwoche-lk-189-14\/"},"modified":"2026-03-13T21:23:18","modified_gmt":"2026-03-13T20:23:18","slug":"samstag-der-3-fastenwoche-lk-189-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-3-fastenwoche-lk-189-14\/","title":{"rendered":"Samstag der 3. Fastenwoche (Lk 18,9-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->9In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit \u00fcberzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel: 10Zwei M\u00e4nner gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharis\u00e4er, der andere ein Z\u00f6llner.<br \/>\n11Der Pharis\u00e4er stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die R\u00e4uber, Betr\u00fcger, Ehebrecher oder auch wie dieser Z\u00f6llner dort. 12Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.<br \/>\n13Der Z\u00f6llner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig! 14Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zur\u00fcck, der andere nicht. Denn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01bc4;\">\u201eDer Z\u00f6llner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben\u201c (Lk 18,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNur meine Menschheit war erf\u00fcllt von Schmach und Dem\u00fctigungen, bis sie sogar nach au\u00dfen \u00fcberflossen. Deshalb zittern Himmel und Erde vor meinen Tugenden, und die Seelen, welche Mich lieben, gebrauchen meine Menschheit als eine Treppe, um h\u00f6herzusteigen und ein paar kleine Tr\u00f6pfchen meiner Tugenden aufzulecken.<br \/>\nSage mir nun: \u201eAngesichts meiner Demut, wo ist die deine? Ich allein kann mich r\u00fchmen, die wahre Demut zu besitzen. Meine, mit meiner Menschheit vereinte Gottheit, k\u00f6nnte bei jedem Schritt, in Worten und Werken Wunder tun; hingegen schloss Ich Mich willentlich in den Umkreis meiner Menschheit ein, Ich zeigte Mich als der \u00c4rmste und ging so weit, mich unter die S\u00fcnder zu mischen.<br \/>\nIch h\u00e4tte das Erl\u00f6sungswerk in k\u00fcrzester Zeit vollbringen k\u00f6nnen, sogar mit einem einzigen Wort; doch wollte Ich im Lauf vieler Jahre, mit vielen Bedr\u00e4ngnissen und Leiden, Mir die Armseligkeiten des Menschen zu eigen machen.<br \/>\nIch wollte Mich selbst in vielen Akten \u00fcben, damit der Mensch vollkommen erneuert und auch in den niedrigsten Werken verg\u00f6ttlicht w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich, als sie von Mir ge\u00fcbt worden sind, der Ich Gott und Mensch war, empfingen sie neuen Glanz und erhielten das Merkmal von g\u00f6ttlichen Werken.<br \/>\nMeine, in meiner Menschheit verborgene Gottheit wollte sich zu solcher Niedrigkeit herablassen und sich dem Lauf der menschlichen Handlungen unterwerfen, w\u00e4hrend Ich mit einem einzigen Willensakt unendliche Welten erschaffen h\u00e4tte k\u00f6nnen.<br \/>\nSie wollte das Elend und die Schw\u00e4chen der anderen f\u00fchlen, als w\u00e4ren sie Ihre eigenen, und wollte meine Menschheit mit allen S\u00fcnden der Menschen vor der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit bedeckt sehen, die daf\u00fcr die Strafe abzuzahlen hatte \u2013 um den Preis unerh\u00f6rter Leiden und mit dem Vergie\u00dfen meines ganzen Blutes. So \u00fcbte Ich ununterbrochene Akte von tiefer und heroischer Demut.<br \/>\nHier siehst du, o Tochter, den unermessliche Unterschied zwischen meiner Demut und der Demut der Gesch\u00f6pfe \u2013 sogar jener aller meiner Heiligen \u2013 welche vor meinem Angesicht nur ein Schatten ist; denn das Gesch\u00f6pf ist immer ein Gesch\u00f6pf und wei\u00df nicht, wie Ich es wei\u00df, wie gro\u00df das Gewicht der S\u00fcnde ist.<br \/>\nWenn auch heroische Seelen nach meinem Beispiel sich selbst anboten, die Leiden anderer zu leiden, so sind ihre Leiden nicht verschieden von denen der anderen Gesch\u00f6pfe; sie sind nichts Neues f\u00fcr sie, denn sie sind aus demselben Lehm gemacht. Zudem ist der blo\u00dfe Gedanke, dass diese Leiden die Ursache f\u00fcr neue Gewinne sind und Gott verherrlichen, eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr sie.<br \/>\n\u00dcberdies ist das Gesch\u00f6pf in den Umkreis eingeschr\u00e4nkt, in welchen Gott es gesetzt hat, und es kann nicht aus diesen Grenzen heraustreten, in die sie von Gott limitiert wurde.<br \/>\nO, wenn es in ihrer Macht w\u00e4re, Dinge zu tun oder ungeschehen zu machen, wie vieles mehr w\u00fcrden sie noch tun \u2013 jeder w\u00fcrde die Sterne erreichen! Doch meine verg\u00f6ttlichte Menschheit hatte keine Grenzen, sondern schr\u00e4nkte sich freiwillig in sich selbst ein, und damit wurden alle meine Werke wie mit einem Band mit heroischer Demut umflochten.<br \/>\nDieser Mangel an Demut war die Ursache von allen \u00dcbeln gewesen, welche die Erde \u00fcberfluteten; und durch das \u00dcben dieser Tugend musste Ich alle G\u00fcter von der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit herabziehen.<br \/>\nAch ja, keine Zugest\u00e4ndnisse von Gnaden kommen von meinem Thron, wenn nicht mittels der Demut, noch kann man eine Eintrittskarte von Mir erhalten, die nicht die Unterschrift der Demut tr\u00e4gt. Kein Gebet erh\u00f6ren meine Ohren, und nichts bewegt mein Herz zu Mitleid, wenn es nicht in den Duft des Wohlgeruchs der Demut geh\u00fcllt ist.<br \/>\nWenn es die Seele nicht fertigbringt, diesen Keim von Ehre und [Selbst]sch\u00e4tzung in sich zu zerst\u00f6ren \u2013 und er wird vernichtet, wenn man so weit kommt, Verachtung, Dem\u00fctigung, Verlegenheit zu lieben \u2013 wird sie ein Dornengeflecht um ihr Herz f\u00fchlen und eine Leere in ihrem Herzen wahrnehmen, die ihr stets Unbehagen verschafft und sie meiner Heiligsten Menschheit sehr un\u00e4hnlich macht.<br \/>\nWenn sie nicht so weit kommt, Dem\u00fctigungen zu lieben, wird sie sich h\u00f6chstens selbst ein wenig erkennen k\u00f6nnen, doch wird sie nicht vor Mir leuchten, bekleidet mit dem sch\u00f6nen und sympathischen Gewand der Demut.\u201c<br \/>\nWer kann beschreiben, wie viele Dinge ich \u00fcber diese Tugend verstand, und den Unterschied zwischen Selbsterkenntnis und Demut? Ich schien mit meinen eigenen H\u00e4nden den Unterschied zwischen diesen beiden Tugenden zu greifen, doch habe ich keine Worte, um mich zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nUm etwas zu sagen, werde ich ein Bild gebrauchen, zum Beispiel: Ein Armer wei\u00df, dass er arm ist und offenbart freim\u00fctig seine Armut, auch Leuten gegen\u00fcber, die ihn nicht kennen, und die vielleicht glauben k\u00f6nnten, er besitze etwas.<br \/>\nMan kann sagen, dass er sich selbst kennt und die Wahrheit sagt; daher wird er mehr geliebt und bewegt andere zum Mitleid mit seinem armseligen Zustand, und jeder hilft ihm. So ist die Selbsterkenntnis.<br \/>\nWenn aber der Arme sich sch\u00e4mt, seine Armut kundzutun und damit prahlt, er sei reich, w\u00e4hrend jeder wei\u00df, dass er nicht einmal Kleider hat, um sich selbst zu bedecken und vor Hunger stirbt, was geschieht dann?<br \/>\nJeder verachtet ihn, niemand hilft ihm, und er wird ein Gegenstand des Spotts und l\u00e4cherlich f\u00fcr jeden, der ihn kennt. Und dieser Elende, vom Schlechten zum Schlechteren \u00fcbergehend, endet im Verderben. So ist der Stolz vor Gott und auch vor anderen Menschen.<br \/>\nUnd wenn sich jemand nicht selbst erkennt, so verl\u00e4sst er bereits die Wahrheit und st\u00fcrzt auf den Weg der Falschheit hinab. Nun, hier ist der Unterschied zur Demut, obwohl mir scheint, dass Selbsterkenntnis und Demut Schwestern sind, die aus demselben Scho\u00df geboren wurden, und man kann nie dem\u00fctig sein, wenn man sich selbst nicht kennt.<br \/>\nEin anderes Beispiel: es gibt einen Reichen, der aus Liebe zur Demut seine vornehmen Gew\u00e4nder ablegt und sich mit armseligen Lumpen bedeckt. Er lebt unbekannt und offenbart niemandem, wer er ist.<br \/>\nEr mengt sich unter die \u00c4rmsten, lebt mit den Armen, als w\u00e4re er einer von ihnen und macht aus Schm\u00e4hungen und Erniedrigungen seine Freuden. Hier ist die sch\u00f6ne Schwester der Selbsterkenntnis, d.h. die Demut.<br \/>\nSowohl im ersten Beispiel von den zwei Armen wie auch im Beispiel des Reichen sieht man, wie die Selbsterkenntnis ohne Demut schadet und zu nichts n\u00fctzt, wenn sie aber Demut hervorbringt, ist sie \u00fcberaus kostbar.<br \/>\nAch ja, die Demut zieht die Gnade an. Demut bricht die st\u00e4rksten Ketten, welche die S\u00fcnden sind. Demut \u00fcberwindet jede Mauer der Trennung zwischen der Seele und Gott, und bringt sie zu Ihm zur\u00fcck.<br \/>\nDemut ist eine kleine Pflanze, doch stets gr\u00fcn und bl\u00fchend, nicht den W\u00fcrmern ausgesetzt, die sie anfressen k\u00f6nnten; noch werden Winde, Hagel oder Hitze f\u00e4hig sein, ihr zu schaden oder sie im Geringsten welken zu lassen.<br \/>\nObwohl sie die kleinste Pflanze ist, bringt die Demut sehr hohe Zweige hervor, die sogar in den Himmel eindringen und das Herz Unseres Herrn umranken; und nur die Zweige aus dieser kleinen Pflanze haben freien Zugang zu diesem anbetungsw\u00fcrdigen Herz.<br \/>\nDie Demut ist der Anker des Friedens in den Seest\u00fcrmen dieses Lebens. Demut ist das Salz, welches alle Tugenden w\u00fcrzt und die Seele vor der Verderbnis der S\u00fcnde bewahrt.<br \/>\nDemut ist das kleine Gras, das auf den Wegen sprie\u00dft, die von den Reisenden beschritten werden; wenn es zertreten wird, verschwindet es, doch bald kann man es wieder sprie\u00dfen sehen, sch\u00f6ner als vorher. Demut ist wie eine zarte Veredlung, welche die wilde Pflanze zart macht.<br \/>\nDemut ist der [Sonnen]Untergang der Schuld. Demut ist die Neugeborene der Gnade. Demut ist wie der Mond, der uns in der Finsternis der Nacht dieses Lebens f\u00fchrt.<br \/>\nDemut ist wie der kluge H\u00e4ndler, der es wohl versteht, mit seinen Reicht\u00fcmern Gesch\u00e4fte zu machen und nicht einen Cent der Gnade verschwendet, der ihm gegeben wurde. Demut ist der Schl\u00fcssel zur Himmelst\u00fcr, sodass niemand eintreten kann, wenn er diesen Schl\u00fcssel nicht in guter Verwahrung h\u00e4lt.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 ansonsten w\u00fcrde ich nie aufh\u00f6ren und es w\u00fcrde zu lange werden \u2013 ist die Demut das L\u00e4cheln Gottes und des ganzen Himmels und das Wehklagen der ganzen H\u00f6lle. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01bc4;\">\u201eWer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden\u201c (Lk 18, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSieh o Herr, die Zeit die ich verloren habe, w\u00e4hrend ich Dich lieben h\u00e4tte k\u00f6nnen.\u201c Ich war nicht f\u00e4hig etwas anderes zu sagen, als das schwerwiegende B\u00f6se, das ich getan hatte. Schlie\u00dflich tadelte Er mich eines Tages, indem Er zu mir sprach:<br \/>\n(31) \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass du dar\u00fcber nachdenkst. Wenn eine Seele sich selbst gedem\u00fctigt hat, in der \u00dcberzeugung, Schlechtes getan zu haben, und ihre Seele im Sakrament der Beichte gereinigt hat, und sie bereit ist, eher zu sterben als Mich zu beleidigen, dann ist es eine Beleidigung meiner Barmherzigkeit, es hindert Mich daran, sie ganz nahe an meine Liebe zu ziehen, weil sie stets ihren Geist mit dem Schlamm der Vergangenheit beschmutzen will; sie hindert Mich auch daran, sie zum Himmel aufsteigen zu lassen, weil sie immer bestrebt ist, an diese in sich selbst verschlossenen Ideen zu denken.<br \/>\nUnd dann siehe, Ich erinnere Mich an nichts mehr; Ich habe es vollkommen vergessen. Siehst du irgendeinen Groll oder Schatten an Mir?\u201c<br \/>\n(32) Und ich sagte zu ihm: \u201eNein, Herr, Du bist so gut.\u201c Und ich f\u00fchlte mein Herz vor Z\u00e4rtlichkeit zerspringen.<br \/>\n(33) \u201eSo bist du diejenige, die an diesen Dingen festhalten will?\u201c<br \/>\n(34) Und ich: \u201eNein, nein, das will ich nicht.\u201c<br \/>\n(35) Und Er: \u201eLass uns daran denken, einander zu lieben und zufriedenzustellen\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01bcc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJe mehr die Seele sich erniedrigt und sich selbst erkennt, umso n\u00e4her kommt sie der Wahrheit; und wenn sie in der Wahrheit ist, versucht sie, auf dem Weg der Tugenden voranzuschreiten, von denen sie sich selbst sehr weit entfernt sieht. Und wenn sie sich auf dem Weg der Tugenden sieht, erkennt sie sofort, wie viel f\u00fcr sie noch zu tun bleibt, denn die Tugenden haben kein Ende, sie sind unendlich, wie Ich es bin.<br \/>\nSo versucht die Seele, sich in der Wahrheit befindend, stets sich zu vervollkommnen, doch wird sie nie den Punkt erreichen, sich selbst vollkommen zu sehen.<br \/>\nUnd dies hilft ihr und bewirkt, dass die Seele ununterbrochen arbeitet und sich bem\u00fcht, sich mehr zu vervollkommnen, ohne die Zeit m\u00fc\u00dfig zu verschwenden. Und Ich \u00fcberarbeite sie, von dieser Arbeit der Seele angetan, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, um in ihr die \u00c4hnlichkeit mit Mir abzubilden.<br \/>\nDeshalb also wollte Ich beschnitten werden, um ein Beispiel h\u00f6chster Demut zu geben, das sogar die Engel des Himmels in Erstaunen versetzte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 1. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01bcc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Vollkommenheit ist Licht. Wer sagt, dass er sie erreichen will, der macht es wie jemand, der einen K\u00f6rper aus Licht in seiner Hand ergreifen m\u00f6chte. Wenn er es versucht, entwischt ihm das Licht durch seine Finger, blo\u00df seine Hand bleibt in dieses Licht versenkt.<br \/>\nNun, das Licht ist Gott, und Gott allein ist vollkommen, und die Seele, die vollkommen sein will, tut nichts anderes, als die Schatten und Tr\u00f6pfchen Gottes zu ergreifen, und manchmal tut sie nichts anderes, als im Licht, d.h., in der Wahrheit allein zu leben.<br \/>\nUnd wie das Licht tiefer dringt und mehr Raum einnimmt, je mehr leeren und tieferen Raum es vorfindet, so erf\u00fcllt das G\u00f6ttliche Licht eine Seele umso mehr, je leerer und dem\u00fctiger sie ist, und teilt ihr seine Gnaden und Vollkommenheiten mit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 22. Dezember 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01bcc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMut, meine Tochter, lass dich nicht entmutigen. Wer h\u00f6her als alle steigen soll, muss in die tiefste Tiefe hinabsteigen, unter alle. Von meiner Mutter, der K\u00f6nigin \u00fcber alle, sagt man, dass sie die Dem\u00fctigste von allen war, da sie allen \u00fcberlegen sein sollte.<br \/>\nDoch um die Dem\u00fctigste von allen zu sein, musste sie sich an den niedrigsten Platz unter allen begeben, und im Bewusstsein, dass Gott der Sch\u00f6pfer und sie selbst das Gesch\u00f6pf war, erniedrigte sich meine Himmlische Mutter so tief, dass Wir sie in dem Ma\u00df erh\u00f6hten, wie sie sich erniedrigte, doch so hoch, dass ihr niemand gleichkommt.<br \/>\nSo ist es auch mit dir, der kleinen Tochter meines Willens. Um dir die Vorherrschaft in meinem Willen zu geben, lasse Ich sie, da Wir sie \u00fcber alle erheben sollen, in die tiefste Tiefe, unter alle anderen hinabsteigen.<br \/>\nUnd je mehr du dich erniedrigst, umso h\u00f6her erhebe Ich dich und lasse dich deinen Platz im G\u00f6ttlichen Willen einnehmen. O, wie entz\u00fcckt es Mich, wenn Ich den, der \u00fcber allen ist, unter alle [erniedrigt] sehe!<br \/>\nIch eile, ja fliege, um dich in meine Arme zu nehmen und dehne deine Grenzen in meinem Willen aus. Ich lasse daher alles zu deinem Wohl und auch zur Erf\u00fcllung meiner h\u00f6chsten Pl\u00e4ne mit dir zu. Ich m\u00f6chte aber nicht, dass du Zeit damit verlierst, dar\u00fcber nachzudenken.<br \/>\nWenn Ich dich in meine Arme nehme, lege sofort alles beiseite und folge meinem Willen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 15; 22. Februar 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59658"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59658\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}