{"id":59702,"date":"2026-03-16T20:00:10","date_gmt":"2026-03-16T19:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-4-fastenwoche-joh-51-16\/"},"modified":"2026-03-16T20:55:15","modified_gmt":"2026-03-16T19:55:15","slug":"dienstag-der-4-fastenwoche-joh-51-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-4-fastenwoche-joh-51-16\/","title":{"rendered":"Dienstag der 4. Fastenwoche (Joh 5,1-16)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Es war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. 2In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem f\u00fcnf S\u00e4ulenhallen geh\u00f6ren; dieser Teich hei\u00dft auf hebr\u00e4isch Betesda. 3In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkr\u00fcppelte.<br \/>\n[4] 5Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddrei\u00dfig Jahre krank war. 6Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?<br \/>\n7Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich tr\u00e4gt. W\u00e4hrend ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. 8Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!<br \/>\n9Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat. 10Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.<br \/>\n11Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh! 12Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?<br \/>\n13Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war n\u00e4mlich weggegangen, weil sich dort eine gro\u00dfe Menschenmenge angesammelt hatte. 14Sp\u00e4ter traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; s\u00fcndige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zust\u00f6\u00dft.<br \/>\n15Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. 16Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201cGibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem f\u00fcnf S\u00e4ulenhallen geh\u00f6ren; dieser Teich hei\u00dft auf hebr\u00e4isch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkr\u00fcppelte\u201d (Jhn 5, 2+3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fu\u0308hlte mich sehr bedru\u0308ckt, doch ganz hingegeben in die Arme Jesu; ich betete, dass Er sich meiner erbarme, da fu\u0308hlte ich meine Sinne schwinden und sah, wie ein kleines M\u00e4dchen aus mir heraustrat, schwach, blass, und ganz versunken in eine tiefe Traurigkeit.<br \/>\nDer gebenedeite Jesus kam auf sie zu, nahm sie in seine Arme und dru\u0308ckte sie, von Mitleid bewegt, an sein Herz; Er beru\u0308hrte mit seinen H\u00e4nden ihre Stirn und bezeichnete ihre Augen, die Lippen, die Brust und alle Glieder mit dem Kreuzzeichen.<br \/>\nDa wurde sie gest\u00e4rkt, gewann die Farbe zuru\u0308ck und raffte sich aus dem Zustand der Traurigkeit auf, und als Jesus sah, dass sie die Kraft zuru\u0308ckgewann, dru\u0308ckte Er sie zur gr\u00f6\u00dferen St\u00e4rkung noch fester ans Herz und sprach zu ihr: \u201eArme Kleine, in welchem Zustand bist du! Doch fu\u0308rchte dich nicht, dein Jesus wird dich aus diesem Zustand befreien.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrenddessen dachte ich mir: \u201eWer wird dieses M\u00e4dchen sein, das aus mir heraustrat und das Jesus so liebt?\u201d Da sprach mein su\u0308\u00dfer Jesus: \u201eMeine Tochter, dieses M\u00e4dchen ist deine Seele \u2013 bist du selbst \u2013 und Ich liebe sie so sehr, dass Ich es nicht ertrage, dich so traurig und schwach zu sehen.<br \/>\nDaher bin Ich gekommen, um dir neues Leben einzugie\u00dfen und neue Kraft.\u201d Als ich dies h\u00f6rte, sprach ich weinend zu Ihm: \u201eJesus, meine Liebe und mein Leben, wie sehr fu\u0308rchte ich, dass Du mich verl\u00e4sst!<br \/>\nWas mache ich ohne Dich? Wie kann ich weiterleben, in welch beklagenswerten Zustand wird meine arme Seele geraten? Wie schrecklich qu\u00e4lt mich der Gedanke, dass Du mich verlassen k\u00f6nntest!<br \/>\nEs ist ein Schmerz, der mich zerfleischt, mir den Frieden raubt und die H\u00f6lle in mein Herz bringt! Jesus, hab Mitleid, Barmherzigkeit und Erbarmen mit mir, dem kleinen M\u00e4dchen! Ich habe niemanden, wenn Du mich verl\u00e4sst, ist alles zu Ende fu\u0308r mich!\u201d<br \/>\nDa nahm Jesus seine Rede wieder auf und erwiderte: \u201eMeine Tochter, beruhige dich, fu\u0308rchte dich nicht, dein Jesus verl\u00e4sst dich nicht. Ich bin eifersu\u0308chtig auf dein Vertrauen, und wu\u0308nsche nicht, dass du Mir nur im Geringsten misstraust.<br \/>\nSiehst du, Ich liebe es so sehr, dass die Seelen ein volles Vertrauen zu Mir haben, so dass Ich ihnen oftmals einige ihrer Fehler oder Unvollkommenheiten verberge, oder manchen Mangel an Entsprechung gegen meine Gnade, um ihnen keinen Vorwand (keine Gelegenheit) zu geben, nicht volles Vertrauen zu Mir zu haben; wenn n\u00e4mlich die Seele das Vertrauen verliert, bleibt sie wie getrennt von Mir und ganz in sich selbst verkapselt.<br \/>\nSie begibt sich in eine angemessene Distanz zu Mir und ist in ihrem Liebeselan wie gel\u00e4hmt und somit auch in ihrer Opferbereitschaft fu\u0308r Mich gel\u00e4hmt. O, welchen Schaden richtet das Misstrauen an!<br \/>\nMan k\u00f6nnte sagen, es ist wie der Frost im Fru\u0308hling, der die pflanzliche Vegetation zum Stillstand bringt, und sie oftmals \u2013 wenn er stark ist \u2013 auch absterben l\u00e4sst.<br \/>\nSo unterbricht auch das Misstrauen, noch mehr als der Frost, die Entfaltung der Tugenden und legt gleichsam Eisesk\u00e4lte auf die brennendste Liebe\u2026. O, wie oft hat der Mangel an Vertrauen meine Pl\u00e4ne und die gr\u00f6\u00dfte Heiligkeit verhindert! Deshalb dulde Ich eher einige Fehler als das Misstrauen, denn diese k\u00f6nnen nie so viel Schaden anrichten\u2026.<br \/>\nUnd wie k\u00f6nnte Ich dich zudem verlassen, da Ich so viel in deiner Seele gewirkt habe? Schau doch, wie viel Ich arbeiten musste.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 2. September 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eWillst du gesund werden?\u201c (Joh 5,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich f\u00fchle mich von jedermann beleidigt. Sieh, sogar fromme Seelen sind bedacht darauf zu untersuchen, ob etwas S\u00fcnde ist oder nicht; doch sich selbst bessern, die S\u00fcnde ausrotten zu wollen \u2013 nein, das nicht; ein Zeichen, dass es da weder Schmerz noch Liebe gibt, denn Schmerz und Liebe sind zwei hochwirksame Salben, die \u2013 auf die Seele angewendet \u2013 sie vollkommen heilen, jede von ihnen st\u00e4rkt und kr\u00e4ftigt die andere.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 27. Dezember 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Menschheit kam auf die Erde, gleichsam in der Mitte der Zeiten, um sie wieder mit der Vergangenheit zu vereinigen, als die F\u00fclle meines Willens im Menschen in der Sch\u00f6pfung regierte: alles geh\u00f6rte Ihm, \u00fcberall war Sein Reich, Sein wirksames und g\u00f6ttliches Leben.<br \/>\nUnd Ich, in Dem diese F\u00fclle meines G\u00f6ttlichen Willens eingeschlossen war, machte Mich, indem Ich die Gegenw\u00e4rtigen [damit] verband, zum Modell, zuerst um die n\u00f6tigen Heilmittel, die Hilfsmittel und Lehren, die es f\u00fcr ihre Heilung brauchte, zu bilden.<br \/>\nSodann verband Ich die Nachkommenden mit der F\u00fclle dieses G\u00f6ttlichen Willens, Der in den ersten Zeiten der Sch\u00f6pfung geherrscht hatte. So war meine Ankunft auf Erden das Band der Wiedervereinigung der Zeiten, war Heilmittel, um dieses Band zu bilden, damit das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT inmitten der Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckkehren k\u00f6nne.<br \/>\nDiese [meine Ankunft] war Vorbild, das Ich allen gab, woran sie sich bilden und mit den von Mir gemachten Banden wieder verkn\u00fcpft bleiben sollten.<br \/>\nSiehe, daher sprach Ich, ehe Ich dir von meinem Willen erz\u00e4hlte, zuerst von meiner Ankunft auf Erden, von dem, was Ich tat und litt, um dir die Heilmittel und das Vorbild meines eigenen Lebens zu schenken, und [erst] dann sprach Ich zu dir von meinem Willen.<br \/>\nEs waren Bande, die Ich in dir bildete, und in dieser Bindung formte Ich das Reich meines Willens. Zeichen daf\u00fcr sind die vielen Kenntnisse, die Ich dir \u00fcber Ihn offenbarte, sein Schmerz, dass Er nicht in seiner ganzen F\u00fclle mitten unter den Menschen herrscht, und die G\u00fcter, die Er den Kindern seines Reiches verhei\u00dft.\u201c \u2026(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 5. M\u00e4rz 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die K\u00f6nigin des Himmels wirkte bei der Erl\u00f6sung kein Wunder, denn ihre Lebensumst\u00e4nde erlaubten Ihr nicht, Toten-erweckungen und Krankenheilungen zu wirken. Da n\u00e4mlich ihr Wille der Wille Gottes Selbst war, so tat und wollte das, was ihr Gott tat und wollte, auch Sie.<br \/>\nSie hatte keinen anderen Willen, um von Gott Wunder und Heilungen zu erbitten, da Sie ihrem menschlichen Willen nie Leben gew\u00e4hrte. Und um Wunder von diesem G\u00f6ttlichen Willen zu erbitten, h\u00e4tte Sie sich des ihren [getrennt vom G\u00f6ttlichen Willen] bedienen m\u00fcssen, was Sie nicht tun wollte, denn dies w\u00e4re ein Abstieg in die menschliche Ordnung gewesen.<br \/>\nDie Erhabene K\u00f6nigin wollte aber nie einen Schritt au\u00dferhalb der G\u00f6ttlichen Ordnung tun, und wer in dieser [Ordnung] steht, muss das wollen und tun, was sein Sch\u00f6pfer will und tut. Besonders, da Sie im Leben und Licht dieses G\u00f6ttlichen Willens sah, dass das, was ihr Sch\u00f6pfer wollte und tat, das Bessere, Vollkommenere und Heiligere war, auch f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nWie konnte Sie daher von der H\u00f6he der G\u00f6ttlichen Ordnung herabsteigen? Daher wirkte Sie nur das gro\u00dfe Wunder, das alle Wunder einschloss \u2013 die Erl\u00f6sung \u2013 die gewollt war von jenem selben Willen, von Dem Sie beseelt war, der das universelle Gut brachte, und zwar jedem, der dies w\u00fcnscht.<br \/>\nW\u00e4hrend die erhabene Himmlische Mutter im Leben kein sichtbares Wunder tat, weder Heilungen, noch Totenerweckungen, wirkte und wirkt Sie Wunder in jedem Augenblick, zu allen Stunden und an allen Tagen.<br \/>\nSobald die Seelen sich bereiten und bereuen \u2013 wobei Sie selbst ihnen die Disposition zur Reue verleiht \u2013 vervielf\u00e4ltigt Sie ihren Jesus, die Frucht ihres Leibes und gibt Ihn jeder Seele vollst\u00e4ndig, als Best\u00e4tigung des gro\u00dfen Wunders, das dieses Himmlische Gesch\u00f6pf nach Gottes Wunsch tun sollte.<br \/>\nDie Wunder, die Gott selbst geschehen lassen will, sollen ohne Vermischung mit dem menschlichen Willen geschehen. Es sind andauernde Wunder, denn sie entspringen aus der G\u00f6ttlichen Quelle, die nie versiegt, und damit man sie empfange, gen\u00fcgt es, sie zu wollen.<br \/>\nNun gleichen deine Umst\u00e4nde denen der unvergleichlichen Himmelsk\u00f6nigin. Da du das Reich des H\u00f6chsten FIAT bilden sollst, darfst du weder etwas anderes wollen als das, was mein G\u00f6ttlicher Wille will und tut, noch darf dein Wille Leben haben, selbst wenn es dir scheint, dass du den Gesch\u00f6pfen damit etwas Gutes erweist.<br \/>\nWie meine Mutter keine anderen Wunder tun wollte als dieses, ihren Jesus den Gesch\u00f6pfen zu geben, so ist es auch bei dir: das von meinem Willen gew\u00fcnschte Wunder ist jenes, dass du dazu beitr\u00e4gst, den Menschen meinen Willen zu geben und Ihn bekannt zu machen, damit Er herrsche.<br \/>\nMit diesem Wunder wirst du mehr tun als alles, du wirst das Heil, die Heiligkeit, den Adel der Gesch\u00f6pfe sicherstellen und auch die k\u00f6rperlichen \u00dcbel von ihnen verbannen, die daherkommen, weil mein G\u00f6ttlicher Wille nicht regiert.<br \/>\nNicht nur das, sondern du wirst einen G\u00f6ttlichen Willen unter den Menschen in Sicherheit bringen und Ihm die ganze Herrlichkeit und Ehre wiederherstellen, welche der Undank der Menschen Ihm geraubt hat.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich dir nicht erlaubt habe, das Wunder der Heilung (an P. Di Francia) zu wirken, sondern du hast an ihm das gro\u00dfe Wunder gewirkt, ihn meinen Willen erkennen zu lassen. So hat er die Erde im Besitz dieses Willens verlassen und genie\u00dft Ihn nun im Ozean des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens \u2013 dies ist mehr als alles.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 1. Juni 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDa sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!\u201c (Joh 5,8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, Mitte und Leben meiner kleinen Seele, ich bin so klein, dass ich das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis empfinde, von Dir, meiner Liebe, in den Armen gehalten zu werden. M\u00f6ge Dich doch meine gro\u00dfe Schw\u00e4che zum Mitleid bewegen.<br \/>\nIch bin klein und du wei\u00dft, dass die Kleinen in Faschen gewickelt werden, um ihre Glieder zu kr\u00e4ftigen, und die Milch der Mama f\u00fcr Nahrung und Wachstum brauchen.<br \/>\nIch sp\u00fcre das lebhafte Bed\u00fcrfnis, dass Du mich mit den Faschen der Liebe einwickelst, mich an deine g\u00f6ttliche Brust dr\u00fcckst und mir die Milch deines G\u00f6ttlichen Willens gibst, als Nahrung und f\u00fcr mein Wachstum.<br \/>\nH\u00f6re, o Jesus, ich brauche dein Leben, um leben zu k\u00f6nnen. Ich will von Dir leben, und dann wirst Du schreiben, nicht ich; und Du kannst schreiben, was Du willst und wie Du willst. So ist es deine Aufgabe, nicht meine.<br \/>\nIch werde Dir nur meine Hand leihen, alles \u00dcbrige wirst Du tun. So verstehen Wir einander, o Jesus. Als ich mich dann den Armen Jesu hingab, h\u00f6rte ich, wie Er mir ganz z\u00e4rtlich ins Ohr fl\u00fcsterte:<br \/>\n\u201eMeine kleine Tochter, je mehr du dich Mir hingibst, umso st\u00e4rker wirst du mein Leben in dir f\u00fchlen. Ich werde den Platz des prim\u00e4ren Lebens in deiner Seele einnehmen.<br \/>\nWisse, dass das wahre Vertrauen zu Mir der Seele Arme und F\u00fc\u00dfe verleiht, sodass sie zu Mir aufsteigt und Mich so fest dr\u00fcckt, dass Ich Mich nicht von ihr l\u00f6sen kann. Wer kein Vertrauen hat, der besitzt weder Arme noch F\u00fc\u00dfe und ist daher ein armer Kr\u00fcppel.<br \/>\nSo wird Mich dein Vertrauen besiegen, und Ich werde dich fest in meinen Armen halten, und reiche dir, an meine Brust geheftet, st\u00e4ndig die Milch meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nWisse, dass Ich jedes Mal, wenn die Seele meinen Willen tut, Mich Selbst im Gesch\u00f6pf erkenne, Ich erkenne meine Werke, meine Schritte, meine Worte, meine Liebe. So kommt es, dass der Sch\u00f6pfer im Gesch\u00f6pf Sich selbst und seine Werke erkennt.<br \/>\nUnd das Gesch\u00f6pf, das im Sch\u00f6pfer wirkt, erkennt sich in Ihm. Dieses gegenseitige Erkennen Gottes und der Seele ruft den ersten Akt der Sch\u00f6pfung, und Gott tritt aus seiner Ruhe hervor und setzt das Werk der Sch\u00f6pfung mit diesem Gesch\u00f6pf fort, das in meinem Willen lebt und wirkt.<br \/>\nUnser Werk war n\u00e4mlich nicht beendet, sondern es gab nur eine Ruhepause, und das Gesch\u00f6pf, das unseren Willen tut, ruft Uns zur Arbeit. Es ist jedoch ein s\u00fc\u00dfer Aufruf, denn f\u00fcr Uns bedeutet die Arbeit neue Wonne, neue Freuden und wunderbare Eroberungen.<br \/>\nSo tun Wir nichts anderes als unsere Liebe, Macht, G\u00fcte und unerreichbare Weisheit verstr\u00f6men zu lassen, welche in der Sch\u00f6pfung begonnen haben. Die Seele nimmt wahr, dass ihr Gott ihretwegen nicht ruht, sondern die Arbeit seines Sch\u00f6pfungswerkes fortsetzt.<br \/>\nWenn die Seele in unserem Willen ihre Akte tut, sp\u00fcrt sie, wie Gott beginnt, auf ihre Seele einen Regen seiner wirkenden Liebe herabstr\u00f6men zu lassen, sowie seine Macht und Weisheit, die nicht unt\u00e4tig bleiben, sondern in ihrer Seele arbeiten.<br \/>\nO, wenn Du unser Wohlgefallen und unsere Befriedigung kennen w\u00fcrdest, wenn Uns das Gesch\u00f6pf zur Arbeit ruft! Mit seinem Ruf anerkennt es Uns, tut Uns die T\u00fcren auf, gibt Uns die Herrschaft und l\u00e4sst Uns volle Freiheit, in seiner Seele zu tun, was Wir wollen.<br \/>\nDaher werden Wir ein Werk vollbringen, das unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde w\u00fcrdig ist. Wenn du also w\u00fcnschst, dass unser Werk andauere, so lass dir nie unseren G\u00f6ttlichen Willen entgehen.<br \/>\nUnser Wille wird dein und unser Sprachrohr sein, dem du deine Stimme leihst, um Uns einzuladen: Wir werden das sanfte Fl\u00fcstern in unserem Ohr vernehmen und sofort in unseren eigenen Willen in deiner Seele hinabsteigen, um unser Werk fortzusetzen.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass die kontinuierlichen Akte vollst\u00e4ndige Leben und Werke bilden; was nicht kontinuierlich ist, k\u00f6nnte man Auswirkungen meines Willens nennen, nicht Leben, das im Gesch\u00f6pf gebildet wird.<br \/>\nUnd die Wirkungen klingen nach und nach ab und man bleibt hungrig. Habe daher Mut und Vertrauen, und segle immer vorw\u00e4rts im Meer des G\u00f6ttlichen Willens.\u201d<br \/>\nDanach folgte ich den Akten Jesu, meines h\u00f6chsten Gutes, in seiner Menschheit auf Erden. Er lie\u00df sich vernehmen und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein menschlicher Wille hatte keinen einzigen Akt des Lebens, sondern war stets dabei, den kontinuierlichen Akt meines G\u00f6ttlichen Willens zu empfangen, den Ich als das Wort des himmlischen Vaters besa\u00df.<br \/>\nDaher bildeten alle meine Akte und Leiden, Gebete, Atemz\u00fcge und Herzschl\u00e4ge, die Ich tat \u2013 da mein menschlicher Wille dem Leben des G\u00f6ttlichen Willens unterworfen war \u2013 ebenso viele Knoten, um die menschlichen Willen wieder mit dem meinen zu verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDiese menschlichen Willen glichen Wohnungen, von denen einige eingest\u00fcrzt, andere besch\u00e4digt und wieder andere in Schutt und Asche lagen. Daher bereitete mein in meiner Menschheit wirkender G\u00f6ttlicher Wille, mit meinen Akten die Hilfen vor, um die eingest\u00fcrzten zu st\u00fctzen, die besch\u00e4digten zu zementieren und die zerst\u00f6rten Wohnst\u00e4tten \u00fcber den Schutthaufen selbst wiederaufzurichten.<br \/>\nIch tat nichts f\u00fcr Mich selbst und hatte keinerlei Bed\u00fcrfnis.<br \/>\nIch tat vielmehr alles, um die menschlichen Willen wiederherzustellen und zu rehabilitieren. Mein einziges Bed\u00fcrfnis war die Liebe, und dass Ich im Gegenzug geliebt werden wollte.<br \/>\nDamit nun die Seele all meine Hilfen, Leiden und Werke als wirksame Werke, wortreiche Stimmen und hilfsbereite Botschafter aufnehmen kann, muss sie ihren Willen mit dem Meinen vereinen.<br \/>\nDann wird sie sich sofort mit dem Meinen verbunden f\u00fchlen, und alle meine Akte werden sich um die Seele herum aufstellen und ihre Aufgabe erf\u00fcllen, um den menschlichen Willen zu unterst\u00fctzen, zu festigen und wiederaufzurichten.<br \/>\nSobald sich die Seele mit meinem Willen vereint und sich entschlie\u00dft, Ihn zu tun, stellen sich alle meine Akte wie ein gut ger\u00fcstetes Kriegsheer zu ihrer Verteidigung auf und bilden [f\u00fcr sie] das Rettungsboot im st\u00fcrmischen Meer des Lebens.<br \/>\nVon der Seele jedoch, die nicht meinen Willen tut, kann Ich sagen, dass sie nichts erh\u00e4lt. Sie ist auch nicht f\u00e4hig, irgendetwas zu bekommen, da mein Wille allein der Ausspender all dessen ist, was Ich aus Liebe zu den Seelen vollbracht habe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 4. November 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eJetzt bist du gesund; s\u00fcndige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zust\u00f6\u00dft\u201c (Joh 5,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cH\u00f6re, meine kleine Neugeborene meines G\u00f6ttlichen Willens, h\u00e4tte der Mensch nicht ges\u00fcndigt und sich nicht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen, so w\u00e4re Ich auf die Erde gekommen, aber wei\u00dft du, wie?<br \/>\nVoller Majest\u00e4t, wie Ich von den Toten auferstand, dass Ich zwar meine mit dem Ewigen Wort vereinte Menschheit hatte, die der eines Menschen \u00e4hnlich war \u2013 aber wie verschieden war doch meine auferstandene Menschheit: verherrlicht, mit Licht bekleidet und weder dem Leiden noch dem Tod unterworfen!<br \/>\nVor dem Tod war meine Menschheit jedoch allen \u2013 wenn auch freiwilligen \u2013 Leiden unterworfen, ja Ich war sogar der Mann der Schmerzen. Und da der Mensch seine Augen immer noch durch den menschlichen Willen geblendet hatte, und er somit immer noch krank war, waren es nur wenige, die Mich als Auferstandenen sahen \u2013 was zur Bekr\u00e4ftigung meiner Auferstehung diente.<br \/>\nDann stieg Ich zum Himmel empor, um dem Menschen die [n\u00f6tige] Zeit zu gew\u00e4hren, damit er kraft der Heilmittel und Medikamente gesunde und sich disponiere, meinen G\u00f6ttlichen Willen kennenzulernen, um nicht von seinem eigenen, sondern von Meinem zu leben.<br \/>\nSo werde Ich Mich voller Majest\u00e4t und Glorie inmitten der Kinder meines Reiches zeigen k\u00f6nnen. Darum ist meine Auferstehung die Best\u00e4tigung des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c.<br \/>\nNach einem so langen Schmerz, den mein G\u00f6ttlicher Wille \u00fcber so viele Jahrhunderte erduldete, wo Er nicht sein Reich und seine absolute Herrschaft auf Erden hatte, war es gerecht, dass meine Menschheit seine G\u00f6ttlichen Rechte in Sicherheit brachte. Und es war gerecht, dass sie meinen und seinen prim\u00e4ren Zweck verwirklichte, n\u00e4mlich sein Reich unter den Menschen zu errichten.<br \/>\nUm \u00fcberdies noch mehr zu untermauern, wie sehr der menschliche Wille sein eigenes Los und das meines Willens in seiner Hinsicht verwandelt hat, sollst du wissen, dass in der ganzen Weltgeschichte nur zwei Personen vom G\u00f6ttlichen Willen gelebt haben, ohne je ihren eigenen zu tun: die H\u00f6chste K\u00f6nigin und Ich Selbst.<br \/>\nDer Abstand, der Unterschied zwischen Uns und den anderen Gesch\u00f6pfen ist unendlich, sodass nicht einmal unsere K\u00f6rper auf der Erde blieben. Sie hatten dem G\u00f6ttlichen FIAT als Palast gedient, und Dieses f\u00fchlte sich unzertrennlich von unseren K\u00f6rpern und beanspruchte daher unsere K\u00f6rper und entf\u00fchrte sie mit seiner herrschenden Kraft, zugleich mit unseren Seelen, in sein Himmlisches Vaterland.<br \/>\nUnd warum all das? Der ganze Grund daf\u00fcr liegt darin, dass unser menschlicher Wille nie einen Akt des Lebens hatte, sondern die ganze Herrschaft und das Handlungsfeld allein meinem G\u00f6ttlichen Willen geh\u00f6rten.<br \/>\nSeine Macht ist unendlich, seine Liebe ist un\u00fcbertrefflich.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 31. M\u00e4rz 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59702","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59702"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59702\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}