{"id":59723,"date":"2025-04-02T21:00:12","date_gmt":"2025-04-02T19:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-4-fastenwoche-joh-531-47\/"},"modified":"2025-04-02T17:03:29","modified_gmt":"2025-04-02T15:03:29","slug":"donnerstag-der-4-fastenwoche-joh-531-47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-4-fastenwoche-joh-531-47\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 4. Fastenwoche (Joh 5,31-47)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->31In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Wenn ich \u00fcber mich selbst als Zeuge aussage, ist mein Zeugnis nicht g\u00fcltig; 32ein anderer ist es, der \u00fcber mich als Zeuge aussagt, und ich wei\u00df: Das Zeugnis, das er \u00fcber mich ablegt, ist g\u00fcltig.<br \/>\n33Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat f\u00fcr die Wahrheit Zeugnis abgelegt. 34Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an, sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.<br \/>\n35Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeitlang an seinem Licht erfreuen. 36Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes: Die Werke, die mein Vater mir \u00fcbertragen hat, damit ich sie zu Ende f\u00fchre, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis daf\u00fcr ab, dass mich der Vater gesandt hat.<br \/>\n37Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat \u00fcber mich Zeugnis abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme geh\u00f6rt noch seine Gestalt je gesehen, 38und auch sein Wort bleibt nicht in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.<br \/>\n39Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; gerade sie legen Zeugnis \u00fcber mich ab. 40Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben.<br \/>\n41Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen. 42Ich habe erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt. 43Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und doch lehnt ihr mich ab. Wenn aber ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, dann werdet ihr ihn anerkennen.<br \/>\n44Wie k\u00f6nnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt, nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt? 45Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde; Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.<br \/>\n46Wenn ihr Mose glauben w\u00fcrdet, m\u00fcsstet ihr auch mir glauben; denn \u00fcber mich hat er geschrieben. 47Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie k\u00f6nnt ihr dann meinen Worten glauben?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d25c4;\">\u201eAuch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat \u00fcber mich Zeugnis abgelegt\u201c (Joh 5, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Du musst wissen, dass die wahre Heiligkeit durch die Grade der Liebe gebildet wird, mit denen ihr [Menschen] von Gott geliebt werdet, und diese Liebe nimmt die Seele dann in Besitz, wenn sie liebt.<br \/>\nWenn die Seele seine G\u00f6ttliche Liebe empf\u00e4ngt und wenn sie [selbst] liebt, schickt sich Gott an, sie mit neuer Liebe noch mehr zu lieben. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Akt Gottes gegen\u00fcber der Seele, sie mit neuer Liebe zu lieben, und ihre ganze Heiligkeit und Glorie besteht darin, wie oft sie von Gott geliebt wurde, und wie oft sie Ihn liebte.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass unser H\u00f6chstes Sein alle und immer auf universelle und allgemeine Weise liebt. Zu dieser Liebe kommt noch eine besondere und direkte Liebe von Uns dazu f\u00fcr die Seele, die Uns liebt.<br \/>\nWurde also die Seele von Gott einmal, dreimal, zehnmal, hundertmal mit besonderer Liebe geliebt, so erwirbt sie je nach dieser Anzahl so viele Grade an Heiligkeit und somit an Glorie.<br \/>\nDu siehst also: wenn du in meinem Willen umhergehst und dich mit seinen Akten vereinst, dann rufst du Uns damit, dass Wir dich mit einer besonderen und neuen Liebe lieben; und Gott ruft dich, damit du Ihn mit deiner neuen und besonderen Liebe liebst.<br \/>\nGott selbst wird dein Zeuge sein und allen im Himmel und auf Erden sagen: \u201aEs ist wahr, dass Ich sie geliebt habe, doch auch sie hat Mich geliebt. Ich kann behaupten, dass meine Liebe die ihre rief, und ihre Liebe die Meine, damit Wir einander lieben.\u2018<br \/>\nSo bringt diese Seele, die in unserem Willen lebt, unsere Liebe in Sicherheit; und Wir m\u00fcssen auch nicht bef\u00fcrchten, dass sie zur\u00fcckgewiesen werde, sondern als Zeichen, dass sie unsere Liebe empfangen hat, geht sie auf Uns ein und schenkt Uns ihre Liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 14. Mai 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d25c4;\">\u201eUnd doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben\u201c (Joh 5,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der Akt meiner Geburt war der feierlichste Akt in der ganzen Sch\u00f6pfung. Himmel und Erde f\u00fchlten sich beim Anblick meiner kleinen Menschheit, die meine Gottheit wie mit Mauern [in sich] eingeschlossen hielt, in tiefste Anbetung versenkt.<br \/>\nSo herrschte im Augenblick meiner Geburt ein Akt der Stille, der tiefen Anbetung und des Gebetes: Meine Mama betete und war hingerissen von der Kraft des Wunders, das aus ihr hervortrat, es betete der heilige Josef, es beteten die Engel, und die ganze Sch\u00f6pfung f\u00fchlte, wie die Kraft der Liebe meiner sch\u00f6pferischen Macht in ihr erneuert wurde.<br \/>\nAlle [Dinge] f\u00fchlten sich geehrt und empfingen wahre Ehre, da Jener, der sie erschaffen hatte, sich ihrer zu dem, was seine Menschheit ben\u00f6tigte, bedienen sollte.<br \/>\nDie Sonne f\u00fchlte sich geehrt, dass sie ihrem Sch\u00f6pfer ihr Licht und ihre Glut spenden sollte; sie anerkannte Den, Der sie geschaffen hatte, als ihren wahren Herrn und feierte Ihn festlich und ehrenvoll, indem sie Ihm ihr Licht schenkte.<br \/>\nDie Erde f\u00fchlte sich geehrt, als sie sp\u00fcrte, dass Ich in einer Krippe lag, sie f\u00fchlte sich von meinen zarten Gliedern ber\u00fchrt und jubelte vor Freude mit wunderbaren Zeichen.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung, alle geschaffenen Wesen, erblickten ihren wahren K\u00f6nig und Herrn in ihrer Mitte; sie f\u00fchlten sich geehrt und jedes wollte Mir seinen Dienst anbieten: das Wasser wollte meinen Durst l\u00f6schen, die V\u00f6gel mit ihrem Trillern und Singen Mich unterhalten, der Wind wollte Mich liebkosen, die Luft Mich k\u00fcssen, alle wollten Mir ihren unschuldigen Tribut zollen.<br \/>\nNur die undankbaren Menschen waren z\u00f6gerlich \u2013 obwohl alle etwas Ungewohntes in sich empfanden, eine Freude, eine machtvolle Kraft: doch sie w\u00fcrgten alles ab und bewegten sich nicht. Wenngleich Ich sie unter Tr\u00e4nen, Seufzern und Schluchzen herbeirief, r\u00fchrte sich keiner, au\u00dfer ein paar Schafhirten.<br \/>\nUnd doch war Ich ja f\u00fcr den Menschen auf die Erde gekommen, um Mich ihm zu schenken, ihn zu retten und in meine himmlische Heimat zur\u00fcckzuf\u00fchren!<br \/>\nDeshalb wartete Ich gespannt, ob der Mensch zu Mir komme, um das gro\u00dfe Geschenk meines Gott-Menschlichen Lebens in Empfang zu nehmen: so tat Ich in der Menschwerdung nichts anderes, als Mich in die Gewalt der Menschen zu begeben.<br \/>\nBei der Menschwerdung gab Ich Mich in die Macht meiner lieben Mama, bei der Geburt kam noch der heilige Josef hinzu, dem Ich das Geschenk meines Lebens machte. Und da meine Werke ewig, und keinem Ende unterworfen sind, zog sich diese Gottheit, dieses WORT, das vom Himmel herabstieg, nicht mehr von der Erde zur\u00fcck, damit Es sich st\u00e4ndig allen Menschen hingeben k\u00f6nne.<br \/>\nSolange Ich lebte, gab Ich Mich unverh\u00fcllt hin, und wenige Stunden vor meinem Tod wirkte Ich dann das gro\u00dfe Wunder, dass Ich Mich im Sakrament zur\u00fccklie\u00df, damit jeder, der Mich w\u00fcnschte, das gro\u00dfe Geschenk meines Lebens empfangen k\u00f6nne.<br \/>\nIch achtete nicht auf die Beleidigungen, die sie Mir zuf\u00fcgen w\u00fcrden, noch auf ihre Weigerung, Mich zu empfangen. Ich sagte Mir: \u201eIch habe Mich hingegeben und will Mich nicht mehr zur\u00fcckziehen.<br \/>\nSie m\u00f6gen mit Mir tun, was sie wollen, doch Ich werde immer f\u00fcr sie da sein und zu ihrer Verf\u00fcgung stehen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d25c4;\">\u201eMeine Ehre empfange ich nicht von Menschen\u201c (Joh 5,41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, so ist das Wesen der wahren Liebe, dies ist das Wirken Gottes: festzustehen und sich auch um den Preis eines jeglichen Opfers nicht zur\u00fcckzuziehen. Diese Festigkeit in meinen Werken ist mein Sieg und meine gr\u00f6\u00dfte Ehre und das Kennzeichen, ob der Mensch f\u00fcr Gott wirkt.<br \/>\nDie Seele l\u00e4sst sich von niemandem beeindrucken, sie schaut weder auf die Leiden, noch auf sich selbst oder ihren guten Ruf, noch die Menschen, selbst um den Preis ihres eigenen Lebens. Sie sieht nur Gott, aus Liebe zu Dem sie sich zu wirken vorgenommen hat und f\u00fchlt sich siegreich, wenn sie ihr Leben aus Liebe zu Ihm opfert.<br \/>\nNicht fest zu bleiben, ist Zeichen der menschlichen Natur und des menschlichen Wirkens, bedeutet, dass die Leidenschaften am Werk sind und mit Leidenschaft handeln. Nicht fest zu sein, ist das Wirken der Leidenschaften und mit den Leidenschaften.<br \/>\nDie Unbest\u00e4ndigkeit ist Schw\u00e4che und Feigheit und besitzt nicht die Natur der wahren Liebe; daher muss die Best\u00e4ndigkeit eine Seele leiten, die f\u00fcr Mich wirken m\u00f6chte. So \u00e4ndere Ich Mich in meinen Werken nie, was immer auch geschehen mag \u2013 einmal getan, ist f\u00fcr immer getan.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d25c4;\">\u201eWie k\u00f6nnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt, nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt?\u201c (Joh 5, 44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, befand ich mich mit dem Jesuskind in den Armen unter vielen Leuten, und Es sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alle Werke, Worte und Gedanken der Gesch\u00f6pfe sollten mit der Pr\u00e4gung besiegelt sein: \u201aAd Gloriam Dei, Ad Gloriam Die\u2018. Und alles, was nicht von dieser Pr\u00e4gung besiegelt ist, bleibt verdunkelt und wie in Finsternis begraben, befleckt oder h\u00f6chstens wie etwas Wertloses.<br \/>\nSo tut das Gesch\u00f6pf nichts anderes, als Finsternis und Abscheulichkeiten aus seinem Inneren auszuspeien, denn das Gesch\u00f6pf, das nicht zur Ehre Gottes handelt, verpasst den Zweck, f\u00fcr den es geschaffen wurde \u2013 wie verloren von Gott und sich selbst \u00fcberlassen.<br \/>\nGott allein ist Licht, und durch Ihn gewinnen die menschlichen Handlungen einen Wert. Nun, was Wunder, wenn das Gesch\u00f6pf, das nicht zur Ehre Gottes wirkt, in seiner eigenen Finsternis begraben bleibt und nichts aus seinen M\u00fchen gewinnt, sondern sich noch mit schwerer Schuld belastet?\u201c<br \/>\nZu Unserer gro\u00dfen Betr\u00fcbnis sahen Wir all jene Leute wie begraben in der Finsternis. &#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 7; 11. September 1906)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59723","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59723"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59723\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}