{"id":59734,"date":"2026-03-19T20:00:47","date_gmt":"2026-03-19T19:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-4-fastenwoche-joh-71-2-10-25-30\/"},"modified":"2026-03-19T20:22:40","modified_gmt":"2026-03-19T19:22:40","slug":"freitag-der-4-fastenwoche-joh-71-2-10-25-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-4-fastenwoche-joh-71-2-10-25-30\/","title":{"rendered":"Freitag der 4. Fastenwoche (Joh 7,1-2.10.25-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit zog Jesus in Galil\u00e4a umher; denn er wollte sich nicht in Jud\u00e4a aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu t\u00f6ten. 2Das Laubh\u00fcttenfest der Juden war nahe.<br \/>\n10Als aber seine Br\u00fcder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht \u00f6ffentlich, sondern heimlich.<br \/>\n25Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie t\u00f6ten wollen? 26Und doch redet er in aller \u00d6ffentlichkeit, und man l\u00e4sst ihn gew\u00e4hren. Sollte der Hohe Rat wirklich erkannt haben, dass er der Messias ist?<br \/>\n27Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Messias kommt, wei\u00df niemand, woher er stammt. 28W\u00e4hrend Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, b\u00fcrgt f\u00fcr die Wahrheit. Ihr kennt ihn nur nicht.<br \/>\n29Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat. 30Da wollten sie ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eIch kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat\u201c (Joh 7,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann folgte ich meinem geliebten Jesus in den Akten, die Er in der Erl\u00f6sung tat. Ich suchte, Ihn Wort f\u00fcr Wort, Werk f\u00fcr Werk, Schritt f\u00fcr Schritt zu begleiten und wollte mir nichts entgehen lassen, um Ihn zu dr\u00e4ngen und im Namen aller seiner Akte, Tr\u00e4nen, Gebete und Leiden, um das Reich seines G\u00f6ttlichen Willens unter den Menschen zu bitten, und mein angebeteter Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, als Ich auf Erden war, k\u00fcssten mein G\u00f6ttlicher Wille, der von Natur aus in Mir regierte, und derselbe G\u00f6ttliche Wille, der in allen geschaffenen Dingen existierte und regierte, einander bei jeder Begegnung.<br \/>\nDa sie ihre Begegnung herbeisehnten, feierten sie ein Fest, und die geschaffenen Dinge wetteiferten miteinander, Mir zu begegnen und die geb\u00fchrenden Ehren zu erweisen.<br \/>\nDie Erde wollte, als sie meine Schritte sp\u00fcrte, Mir die Ehre geben und gr\u00fcnte und erbl\u00fchte neu unter meinen F\u00fc\u00dfen. Sie lie\u00df bei meinem Vor\u00fcbergehen aus ihrem Scho\u00df alle Sch\u00f6nheiten hervortreten, die sie besa\u00df und den Zauber der sch\u00f6nsten Blumen, sodass Ich ihr oft befehlen musste, Mir nicht diese Bezeugungen zu machen.<br \/>\nUm Mir zu huldigen, gehorchte sie, wie um Mir eine bl\u00fchende Ehrenbezeugung zu geben.<br \/>\nDie Sonne trachtete stets danach, Mir zu begegnen, um Mir mit ihrem Licht zu huldigen, indem sie alle mannigfaltigen Sch\u00f6nheiten der Farben aus ihrem Sonnenscho\u00df vor meinem Blick ausstr\u00f6men lie\u00df, um Mich geb\u00fchrend zu verherrlichen.<br \/>\nAlles und alle strebten danach, Mir zu begegnen, um Mich zu feiern: der Wind, das Wasser, bis hin zum V\u00f6glein, das Mich mit seinem Zwitschern, Schmettern und Singen ehrte.<br \/>\nAlle geschaffenen Dinge erkannten Mich und lieferten sich einen Wettstreit, wer Mich am meisten ehren und feiern kann. Wer meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzt, hat den Blick daf\u00fcr, zu erkennen, was zu meinem Willen selbst geh\u00f6rt.<br \/>\nNur der Mensch erkannte Mich nicht, da Er nicht die Sicht und den Sp\u00fcrsinn zu Gott hin besa\u00df. Ich musste es ihm sagen, um Mich zu erkennen zu geben, und viele glaubten Mir trotz all meiner Worte nicht, denn wer nicht mein G\u00f6ttliches Wollen besitzt, ist blind und taub und ohne Geruchssinn und kann nicht erkennen, was zu Ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nIhn nicht zu besitzen, ist das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck f\u00fcr den Menschen, er ist [dann wie] der arme Kr\u00fcppel, blind, taub und stumm: da er das Licht meines G\u00f6ttlichen Willens nicht besitzt, bedient er sich derselben geschaffenen Dinge nur, um die Exkremente zu nehmen, die sie ausscheiden, aber l\u00e4sst in ihrem Inneren das wahre Gut zur\u00fcck, das sie enthalten.<br \/>\nWelcher Schmerz, die Gesch\u00f6pfe ohne den Adel des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens zu sehen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 6. Oktober 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter, mein Wille bringt Licht in der Seele hervor. Das Licht [seinerseits] erzeugt Wissen, und Licht und Kenntnis erzeugen in gegenseitigem liebendem Austausch, [in der Seele] die Liebe [zu Gott]. Wo also mein H\u00f6chster Wille regiert, dort herrscht die Heiligste Dreifaltigkeit im Akt.<br \/>\nUnsere anbetungsw\u00fcrdige Gottheit neigt von Natur aus in unwiderstehlicher Weise dazu, best\u00e4ndig und ohne Unterbrechung hervorzubringen. Den ersten generierenden Akt vollbringen Wir in Uns selbst: Der Vater zeugt Mich ununterbrochen, und Ich, sein Sohn, f\u00fchle Mich st\u00e4ndig in Ihm gezeugt.<br \/>\nDer Himmlische Vater zeugt Mich und liebt Mich, Ich werde gezeugt und liebe Ihn, und von Uns beiden geht die Liebe aus. In diesem unaufh\u00f6rlichen generativen Akt sind all unsere wunderbaren Kenntnisse, unsere Geheimnisse und Seligkeiten, die Zeiten, unsere Verf\u00fcgungen, unsere Macht und Weisheit eingeschlossen.<br \/>\nAlles, was die Ewigkeit in einem einzigen generierenden Akt umfasst, stellt die ganze Einheit unseres G\u00f6ttlichen Wesens dar. Diese unsere gegenseitige Liebe bildet daher die Dritte Person unseres H\u00f6chsten Wesens, die von Uns untrennbar ist.<br \/>\nSie gibt sich scheinbar nicht mit unserem generierenden Akt in Uns zufrieden, sondern will au\u00dferhalb von Uns selbst, in den Seelen generieren. Und dies ist die Aufgabe, mit der Wir unseren, von unserer Liebe beseelten Willen beauftragen: in die Seelen hinabzusteigen und mit seinem Licht unsere g\u00f6ttliche Generation zu bilden.<br \/>\nDas kann Er aber nur in einer Seele tun, die in unserem Willen lebt, da es au\u00dferhalb von Ihm keinen Platz gibt, wo Er unser G\u00f6ttliches Leben bilden k\u00f6nnte. Unser Wort w\u00fcrde kein Geh\u00f6r finden, um angeh\u00f6rt zu werden.<br \/>\nUnd da unsere Kenntnisse fehlen, f\u00e4nde die Liebe nicht die Substanz, um generieren zu k\u00f6nnen. Dies ist der Grund, warum unsere Heiligste Dreifaltigkeit im menschlichen Gesch\u00f6pf ganz ungeordnet [vorhanden] ist.<br \/>\nAllein unser Wille kann diese unsere g\u00f6ttliche Zeugung bilden. H\u00f6re daher aufmerksam auf das, was dieses Licht dir sagen m\u00f6chte, um Ihm Raum f\u00fcr seinen zeugenden Akt zu geben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 14. August 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, meine Liebe bei der Menschwerdung im Scho\u00df meiner Himmlischen Mutter war so gro\u00df, dass Himmel und Erde sie nicht fassen konnten.<br \/>\nDer Akt meiner Inkarnation geschah in einem so intensiven, starken und gro\u00dfartigen Liebesakt, dass es mehr als hinreichend war, um alles und alle in Liebe zu verzehren.<br \/>\nDu musst wissen, dass mein Himmlischer Vater vor meiner Menschwerdung in sich selbst blickte und in seiner brennenden Liebe, die Er nicht zur\u00fcckhalten konnte, unermessliche Ozeane der Liebe aus Sich selbst ergoss. In diesem Liebesfeuer blickte Er auf seinen Sohn, und Ich befand mich in seinen eigenen Liebesflammen, worauf Er Mir den Befehl gab, dass Ich Mich inkarniere.<br \/>\nIch wollte das [ebenfalls], und in einem Liebeserguss vollzog sich das gro\u00dfe Wunder der Inkarnation, ohne dass Ich Mich von meinem Vater oder dem Heiligen Geist getrennt h\u00e4tte. Ich blieb bei meinem Vater und stieg zugleich in den Scho\u00df meiner Mutter hinab.<br \/>\nDa die Drei G\u00f6ttlichen Personen nicht getrennt werden k\u00f6nnen, kann man sagen, dass Ich im Himmel blieb und [zugleich] auf die Erde hinabstieg; und der Vater, und der Heilige Geist stiegen zusammen mit Mir auf die Erde hernieder und blieben zugleich im Himmel.<br \/>\nSo also floss unser G\u00f6ttliches Wesen in diesem so gro\u00dfen Akt vor Liebe \u00fcber, dass die Himmel staunten und die Engel \u00fcberrascht verstummten, alle eingeh\u00fcllt in unseren Liebesflammen. Die Menschwerdung war nichts anderes als ein Akt unseres G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nWas vermag Er nicht zu tun und kann Er nicht tun? Alles! Mit seiner Macht und unendlichen Liebe geht Er sogar so weit, das unerh\u00f6rte, nie geschehene Wunder zu wirken: dass Wir im Himmel blieben und [zugleich] in das Gef\u00e4ngnis des m\u00fctterlichen Scho\u00dfes herabstiegen. So wollte es unser Wille, und so geschah es.<br \/>\nNun, meine Tochter, wann immer die Seele meinen Willen tun m\u00f6chte, blickt mein Himmlischer Vater zuerst in Sich selbst hinein, und ruft, wie bei einem Konzil, die Heiligste Dreifaltigkeit zusammen, um diesen Akt [der Seele] mit unserem Willen und mit allen m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fctern anzureichern.<br \/>\nDann setzt Er den [g\u00f6ttlichen] Akt der Seele aus sich selbst frei und umh\u00fcllt die Seele mit seinem wirkenden, kommunikativen und umformenden Willen.<br \/>\nUnd wie bei der Menschwerdung die drei g\u00f6ttlichen Personen im Himmel blieben und [mit dem Sohn] in den Scho\u00df der Unbefleckten Jungfrau herniederstiegen, so transportiert mein Wille mit seiner Macht und seinem operativen Akt die G\u00f6ttliche Dreifaltigkeit in die Seele des Menschen.<br \/>\nW\u00e4hrend Sie im Himmel bleibt, formt Er im menschlichen Willen seinen g\u00f6ttlichen Akt. Nun, wer schildert dir die Wunder, die in diesem Akt unseres Willens eingeschlossen sind? Unsere Liebe erhebt sich und dehnt sich so sehr aus, dass sie keinen Ort findet, wohin sie sich begeben k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd wenn sie alles ausgef\u00fcllt hat, zieht sie sich in unsere Quelle zur\u00fcck. Unsere Heiligkeit f\u00fchlt sich mit G\u00f6ttlichem Akt von unserem eigenen Willen geehrt, der in der Seele wirkt und breitet sich mit \u00fcberraschenden Gnaden aus, um seine Heiligkeit allen Gesch\u00f6pfen mitzuteilen.<br \/>\nMein Wille vollbringt unaussprechliche Wunder, wenn Ihn die Seele ruft, in ihr zu wirken. Mach also, dass alles in meinem Willen verschwindet, und Wir werden alles in deine Gewalt geben, und du wirst Uns alles geben k\u00f6nnen, sogar Uns selbst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 1. M\u00e4rz 1936)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59734","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59734\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}