{"id":59747,"date":"2025-04-05T12:00:10","date_gmt":"2025-04-05T10:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/5-sonntag-der-fastenzeit-joh-81-11\/"},"modified":"2025-04-08T16:12:00","modified_gmt":"2025-04-08T14:12:00","slug":"5-sonntag-der-fastenzeit-c-joh-81-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-sonntag-der-fastenzeit-c-joh-81-11\/","title":{"rendered":"5. Sonntag der Fastenzeit &#8211; C &#8211; (Joh 8,1-11)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit ging Jesus zum \u00d6lberg. 2Am fr\u00fchen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. 3Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte 4und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.<br \/>\n5Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? 6Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber b\u00fcckte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.<br \/>\n7Als sie hartn\u00e4ckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne S\u00fcnde ist, werfe als erster einen Stein auf sie. 8Und er b\u00fcckte sich wieder und schrieb auf die Erde.<br \/>\n9Als sie seine Antwort geh\u00f6rt hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die \u00c4ltesten. Jesus blieb allein zur\u00fcck mit der Frau, die noch in der Mitte stand. 10Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? 11Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und s\u00fcndige von jetzt an nicht mehr!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a423cc;\">\u201eMose hat uns im Gesetz vorgeschrieben\u2026\u201c (Joh 8, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMose hat uns im Gesetz vorgeschrieben\u2026\u201c (Joh 8, 5)<br \/>\n\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist alles und enth\u00e4lt alles, und zudem ist Er Anfang, Mitte und Ziel des Menschen. Deshalb gab Ich ihm bei der Erschaffung keine Gesetze, noch setzte Ich Sakramente ein, sondern gab dem Menschen nur meinen Willen, denn dieser war, da der Mensch am Anfang meines Willens stand, mehr als ausreichend, damit er alle Mittel zur Erlangung einer nicht [blo\u00df] geringen Heiligkeit, sondern der Erhabenheit einer G\u00f6ttlichen Heiligkeit, vorfinde, und sich so im Hafen seiner Bestimmung finde.<br \/>\nDies bedeutet, dass der Mensch nichts als nur meinen Willen ben\u00f6tigen sollte, um in Ihm auf \u00fcberraschende, wunderbare und m\u00fchelose Weise alles zu seiner zeitlichen und ewigen Seligkeit und Heiligkeit zu finden.<br \/>\nUnd wenn Ich ihm nach vielen Jahrhunderten nach seiner Erschaffung ein Gesetz gab, so deshalb, weil der Mensch seinen Ursprung verloren, und somit die Mittel und das Ziel aus den Augen verloren hatte.<br \/>\nSo war das Gesetz nicht Anfang, sondern ein Mittel. Da Ich aber sah, dass der Mensch trotz meines ganzen Gesetzes verloren war, setzte Ich bei meinem Kommen auf die Erde die Sakramente als st\u00e4rkere und m\u00e4chtigere Mittel zu seiner Rettung ein. Doch wie viel Missbrauch und wie viele Profanierung!<br \/>\nWie viele gebrauchen das Gesetz und die Sakramente selbst, um noch mehr zu s\u00fcndigen und in die H\u00f6lle zu st\u00fcrzen, w\u00e4hrend es doch allein mein Wille ist \u2013 welcher der Anfang, die Mitte und das Ziel ist \u2013 mit dem sich die Seele in Sicherheit bringt und zu G\u00f6ttlicher Heiligkeit aufsteigt und auf vollst\u00e4ndige Weise das Ziel erreicht, wof\u00fcr sie geschaffen wurde, und es [in meinem Willen] nicht den Schatten einer Gefahr gibt, dass sie Mich beleidige.<br \/>\nSo ist der sicherste Weg allein mein Wille, und selbst die Sakramente k\u00f6nnen, wenn sie nicht in der Ordnung meines Willens empfangen werden, als Mittel der Verdammung und des Verderbens dienen.<br \/>\nDeshalb bestehe Ich so sehr auf meinem Willen, denn wenn die Seele im Prinzip meines Willens steht, werden die Mittel vorteilhaft sein, und sie wird die in ihnen enthaltenen Fr\u00fcchte empfangen; ohne Ihn jedoch k\u00f6nnen selbst die Sakramente Gift sein, die sie in den ewigen Tod f\u00fchren.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 10. Juni 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a423cc;\">\u201eMit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen\u201c (Joh 8,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Wir beide m\u00fcssen Geduld haben und an die Arbeit der Bildung des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens denken. Niemand wei\u00df davon, was Wir gerade tun, die Opfer, die n\u00f6tig sind, die st\u00e4ndigen Akte, die Gebete, die erforderlich sind, um ein solches Gut zu bilden und zu erlangen.<br \/>\nNiemand nimmt an unseren Opfern teil, niemand hilft uns, dieses Reich zu bilden, das ihnen ein solches Gut bringen wird. W\u00e4hrend sie Uns keinerlei Aufmerksamkeit schenken, denken sie daran, das elende Leben zu genie\u00dfen, ohne sich auch nur daf\u00fcr zu disponieren, das Gut zu empfangen, das Wir gerade vorbereiten.<br \/>\nO, wenn die Menschen sehen k\u00f6nnten, was im Verborgenen unserer Herzen geschieht, wie \u00fcberrascht w\u00e4ren sie vor Verwunderung! So geschah es auch, als Ich und meine Mutter auf Erden waren.<br \/>\nAls Wir das Reich der Erl\u00f6sung vorbereiteten und alle n\u00f6tigen Heilmittel, damit alle das Heil finden k\u00f6nnten, ersparten Wir Uns weder Opfer noch M\u00fchen, noch Leben und Gebet.<br \/>\nW\u00e4hrend wir damit besch\u00e4ftigt waren, an alle zu denken, das Leben f\u00fcr alle zu geben, dachte niemand an Uns und wusste niemand, was Wir gerade taten. Meine Himmlische Mama war die Schatzwalterin des Reiches der Erl\u00f6sung, daher nahm Sie teil an allen Opfern und allen Schmerzen. Nur der heilige Josef wusste, was Wir taten, doch trat er nicht in alle unsere Schmerzen ein.<br \/>\nO, wie schmerzte unser Herz, als Wir dies sahen: w\u00e4hrend Mutter und Sohn sich vor Leiden und Liebe f\u00fcr alle verzehrten, um alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Heilmittel f\u00fcr alle zu bereiten, sie zu heilen und in Sicherheit zu bringen, da dachten sie nicht nur nicht an Uns, sondern beleidigten und verachteten Uns.<br \/>\nAndere wieder trachteten Mir sogar von meiner Geburt an nach dem Leben! Dies wiederhole Ich mit dir, meine Tochter, um das Reich meines G\u00f6ttlichen FIAT aufzubauen.<br \/>\nDie Welt empf\u00e4ngt von Uns, obwohl sie Uns nicht kennt, und nur mein assistierender Diener wei\u00df, was Wir tun, nimmt aber weder an unseren Opfern noch an unserer Arbeit Teil.<br \/>\nWir sind allein, habe also Geduld bei dieser langen Arbeit: je mehr Wir arbeiten, desto mehr Fr\u00fcchte dieses himmlischen Reiches werden Wir genie\u00dfen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 30. April 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a423cc;\">\u201eAls sie hartn\u00e4ckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne S\u00fcnde ist, werfe als erster einen Stein auf sie\u201c (Joh 8,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht fast stets auf dieselbe Art weiter. Als mich Jesus diesen Morgen in gew\u00f6hnlicher Weise aus mir herausbrachte, gingen Wir mitten durch viele Leute hindurch, und die Mehrheit von ihnen war darauf bedacht, die Handlungen anderer Leute zu verurteilen, ohne auf die eigenen zu sehen.<br \/>\nMein geliebter Jesus sagte mir: \u201eDas sicherste Mittel, um mit seinem N\u00e4chsten aufrichtig zu sein, ist, durchaus nicht auf das zu sehen, was sie tun, denn Schauen, Denken und Richten ist alles dasselbe.<br \/>\nNoch dazu betr\u00fcgt man seine eigene Seele, wenn man auf seinen N\u00e4chsten sieht, deshalb ist diese Seele dann nicht aufrichtig, weder mit sich selbst, noch mit seinem N\u00e4chsten, noch mit Gott.\u201c<br \/>\nDann sagte ich zu Ihm: \u201eMein einziges Gut, schon seit l\u00e4ngerer Zeit hast Du mir nicht einmal einen Kuss gegeben.\u201c Und so k\u00fcssten Wir einander, und Er f\u00fcgte, um mich quasi korrigieren zu wollen, hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich empfehle dir, meine Worte zu bewahren und zu sch\u00e4tzen, denn mein Wort ist ewig und rein, wie Ich selbst es bin, und wenn du es in deinem Herzen bewahrst und aus ihm Nutzen ziehst, wirst du geheiligt und als Vergeltung einen ewigen Glanz empfangen, der von meinem Wort f\u00fcr dich hervorgebracht wird.<br \/>\nWenn du anders tust, w\u00fcrde deine Seele einen Leerraum empfangen und du w\u00fcrdest so meine Schuldnerin bleiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 30. Juli 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a423cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch f\u00fcrchte sehr, o mein geliebter Jesus, da ich mich selbst als voller Elend erkenne, dass ich, anstatt Gutes zu tun, schlechten Gebrauch von deinen Gnaden machen k\u00f6nnte. Doch was ich am meisten f\u00fcrchte, ist meine Zunge, die mich oft in der Liebe gegen meinen N\u00e4chsten ausgleiten l\u00e4sst.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, Ich Selbst werde dich die Art lehren, wie du mit deinem N\u00e4chsten sprechen musst. Wenn dir etwas \u00fcber deinen N\u00e4chsten gesagt wird, wirf zuerst einen Blick auf dich selbst und pr\u00fcfe, ob du desselben Fehlers schuldig bist, und wenn dem so ist und du ihn dann korrigieren m\u00f6chtest, machst du Mich ungehalten, und erregst Ansto\u00df bei deinem N\u00e4chsten.<br \/>\nZweitens, wenn du dich selbst frei von diesem Fehler erkennst, erhebe dich und versuche zu sprechen, wie Ich es getan h\u00e4tte; so wirst du mit meiner eigenen Zunge sprechen.<br \/>\nWenn du so tust, wirst du nie in der Liebe zum N\u00e4chsten fehlen, sondern mit deinen Worten dir selbst und deinem N\u00e4chsten Gutes tun, und Mir Ehre und Verherrlichung erweisen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 12. August 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a423cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich leistete meinem Jesus Gesellschaft, der im Garten Getsemani Todesangst litt und bemitleidete Ihn so sehr ich konnte. Ich dr\u00fcckte Ihn fest an mein Herz und versuchte, seinen Todesschwei\u00df abzuwischen, und mein schmerzerf\u00fcllter Jesus sagte mit schwacher und ersch\u00f6pfter Stimme zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, hart und leidvoll war meine Agonie am \u00d6lberg, vielleicht leidvoller als jene des Kreuzes, denn wenn diese die Erf\u00fcllung und der Triumph \u00fcber alle war, war jene des \u00d6lgartens der Beginn, und die \u00dcbel sind zuerst f\u00fchlbarer als dann, wenn sie aufgeh\u00f6rt haben.<br \/>\nDoch in dieser Agonie war der schrecklichste Schmerz jener, als alle S\u00fcnden vor Mich traten, eine nach der anderen. Meine Menschheit begriff ihr ganzes enormes Ausma\u00df, und jede Missetat trug das Zeichen \u201eTod einem Gott\u201d, bewaffnet mit einem Schwert, um Mich zu t\u00f6ten.<br \/>\nVor der Gottheit erschien Mir die S\u00fcnde so schrecklich und noch schrecklicher als der Tod selbst; allein im Verstehen, was die S\u00fcnde bedeutet, f\u00fchlte Ich mich sterben und starb in Wirklichkeit. Ich rief zum Vater, doch Er war unerbittlich. Hier war nicht einer, der mir wenigstens eine Hilfe gab, um Mich nicht sterben zu lassen.<br \/>\nIch rief nach allen Gesch\u00f6pfen, damit sie Mitleid h\u00e4tten mit Mir, doch vergebens, so verzehrte sich meine Menschheit, und Ich wartete, um den letzten t\u00f6dlichen Schlag zu empfangen. Doch wei\u00dft du, wer die Hinrichtung verhinderte und meine Menschheit unterst\u00fctzte, damit sie nicht starb?<br \/>\nDie Erste war meine unzertrennliche Mama. Als sie Mich um Hilfe bitten h\u00f6rte, flog sie an meine Seite und st\u00fctzte Mich, und Ich lehnte meinen rechten Arm an sie; beinahe sterbend sah Ich sie an und fand in ihr die Unermesslichkeit meines Willens unversehrt, ohne dass jemals ein Bruch zwischen meinem Willen und dem Ihren gewesen w\u00e4re.<br \/>\nMein Wille ist Leben, und da der Wille des Vaters unbeweglich war und der Tod von den Gesch\u00f6pfen zu Mir kam, gab Mir ein weiteres Gesch\u00f6pf, welches das Leben Meines Willens in sich schloss, das Leben. Und hier ist meine Mama, die Mich im Wunder meines Willens empfing und Mich in der Zeit geboren werden lie\u00df, und Mir nun ein zweites Mal das Leben gab, damit Ich das Werk der Erl\u00f6sung vollende.<br \/>\nDann blickte Ich zu meiner Linken und fand die kleine Tochter meines Willens, Ich fand dich als Erste, gefolgt von den anderen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern meines Willens. Und da Ich meine Mutter als den ersten Ring der Barmherzigkeit bei Mir wollte, mit der wir die Pforte zu allen Gesch\u00f6pfen \u00f6ffnen sollten, wollte Ich meinen rechten Arm auf sie st\u00fctzen.<br \/>\nUnd dich wollte Ich als ersten Ring der Gerechtigkeit, um zu verhindern, dass sie sich \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe entlade, wie sie es verdienen, deshalb wollte Ich die Linke auf dich st\u00fctzen, damit du sie zusammen mit Mir st\u00fctzen k\u00f6nntest. Mit diesen zwei St\u00fctzen f\u00fchlte Ich das Leben in Mich zur\u00fcckkehren, und als ob Ich nichts gelitten h\u00e4tte, ging Ich festen Schrittes den Feinden entgegen.<br \/>\nIn allen Leiden, die Ich in meiner Passion litt, von denen viele f\u00e4hig waren, Mir den Tod zu geben, verlie\u00dfen Mich diese beiden St\u00fctzen nie, und immer wenn sie Mich beinahe sterben sahen, st\u00fctzten sie Mich mit meinem Willen, den sie [in sich] enthielten, und gaben Mir ebenso viele Schl\u00fcckchen Leben.<br \/>\nO, die Wunder meines Wollens! Wer wird sie jemals z\u00e4hlen und ihren Wert berechnen k\u00f6nnen? Deshalb liebe Ich jene so sehr, die in meinem Willen leben: Ich erkenne in ihnen mein Bild, meine edlen Z\u00fcge, Ich f\u00fchle meinen eigenen Atem, meine Stimme, und wenn Ich sie nicht liebte, w\u00fcrde Ich Mich selbst betr\u00fcgen.<br \/>\nIch w\u00e4re wie ein Vater ohne Nachkommenschaft, ohne die noble Begleitung seines Hofes und ohne die Krone seiner Kinder, und wenn Ich nicht die Nachkommenschaft, den Hof, die Krone bes\u00e4\u00dfe, wie k\u00f6nnte Ich Mich K\u00f6nig nennen?<br \/>\nSo wird mein Reich aus jenen gebildet, die in meinem Willen leben, und aus diesem Reich w\u00e4hle Ich die Mutter, die K\u00f6nigin, die Kinder, die Minister, die Armee, das Volk. Ich bin alles f\u00fcr sie und sie sind alles f\u00fcr Mich.\u201c \u2026(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 19. November 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a423cc;\">\u201e\u2026 Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und s\u00fcndige von jetzt an nicht mehr!\u201c (Joh 8,11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch leide darunter, wenn sie von Mir denken, dass Ich streng sei und dass Ich mehr von der Gerechtigkeit Gebrauch mache als von der Barmherzigkeit. Sie gehen mit Mir um, als ob Ich sie bei jeder Gelegenheit schlagen wollte.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich Mich von jenen verunehrt, weil sie das dazu bringt, in angemessener Distanz von Mir zu bleiben, und wer auf Distanz bleibt, kann nicht die ganze Verschmelzung mit meiner Liebe empfangen.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie es sind, die Mich nicht lieben, glauben sie von Mir, dass Ich streng und gleichsam ein Wesen sei, das Angst macht, w\u00e4hrend sie mit einem blo\u00dfen Blick auf mein Leben feststellen k\u00f6nnen, dass Ich nur einen einzigen Akt der Gerechtigkeit \u00fcbte, als Ich n\u00e4mlich, um das Haus meines Vaters zu verteidigen, die Stricke nahm und nach rechts und links schlug, um die Profanierer zu vertreiben.<br \/>\nAll das \u00dcbrige war v\u00f6llige Barmherzigkeit: Barmherzigkeit war meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt, meine Worte, meine Werke, meine Schritte, mein Blutvergie\u00dfen, meine Leiden, alles in Mir war barmherzige Liebe.<br \/>\nTrotzdem f\u00fcrchten sie Mich, w\u00e4hrend sie sich mehr vor sich selbst als vor Mir f\u00fcrchten m\u00fcssten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 9. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a423cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMut, meine Tochter! Dein Jesus leidet auch und die Leiden, die Mich am meisten schmerzen, sind die inneren Leiden, die Mich Blut und Flammen verstr\u00f6men lassen. Doch mein gr\u00f6\u00dftes Leiden ist das st\u00e4ndige Warten.<br \/>\nMeine Blicke sind stets auf die Seelen gerichtet, und wenn Ich eine Seele in S\u00fcnde gefallen sehe, warte Ich st\u00e4ndig auf ihre R\u00fcckkehr zu meinem Herzen, um ihr zu vergeben. Wenn Ich sie nicht kommen sehe, warte Ich mit der Vergebung in meinen H\u00e4nden.<br \/>\nDieses Warten l\u00e4sst mein Leiden wiederaufleben und stellt f\u00fcr Mich eine solche Qual dar, dass Blut und Flammen aus meinem durchbohrten Herzen hervor str\u00f6men. Die Stunden und Tage, die Ich warte, scheinen Mir wie Jahre zu sein. O, wie hart ist dieses Warten f\u00fcr Mich!<br \/>\nGehen Wir weiter: Meine Liebe liebt den Menschen so sehr, dass Ich, wenn Ich ihn ins Dasein rufe, die Zahl der Akte festlege, die er aus Liebe zu Mir tun, wie viele Gebete und gute Werke er verrichten soll; und dies deshalb, um ihm das Recht zu geben, dass Ich ihn stets liebe und ihm die Gnaden und Hilfen zum Gutestun gew\u00e4hren m\u00f6ge.<br \/>\nDoch die Menschen bedienen sich ihrer, um Mich leidvoll warten zu lassen. O, wie lange warte Ich von einem Liebesakt zum n\u00e4chsten, wenn sie Mir \u00fcberhaupt einen [Liebesakt] schenken! Wie beh\u00e4big sind sie im Tun des Guten, im Gebet, wenn sie es \u00fcberhaupt tun!<br \/>\nIch warte immer wieder darauf; Ich f\u00fchle meine ruhelose Liebe, die Mich sehns\u00fcchtig schmachten l\u00e4sst, und die f\u00fcr Mich ein so gro\u00dfes innerliches Leiden darstellt, dass Ich, wenn Ich dem Tod unterworfen w\u00e4re, ebenso oft gestorben w\u00e4re, wie Ich von den Seelen nicht geliebt werde.<br \/>\nDann ist da das lange Warten im Sakrament meiner Liebe. Ich erwarte alle und z\u00e4hle sogar die Minuten [,bis sie kommen], aber leider warte Ich auf viele von ihnen vergebens. Andere kommen mit eisiger K\u00e4lte, die Mir das gr\u00f6\u00dfte und h\u00e4rteste Martyriums meines Wartens bereiten.<br \/>\nWenige sind jene, wo Wir Uns gegenseitig erwarten: nur in diesen f\u00fchle Ich Mich erquickt, wie heimgekehrt in ihre Herzen, wo Ich meine Liebe ausgie\u00dfe und eine Linderung f\u00fcr das harte Martyrium meines st\u00e4ndigen Wartens finde.<br \/>\nManchen scheint dieses Leiden nichts zu sein, dabei ist es das H\u00f6chstma\u00df und stellt das h\u00e4rteste Martyrium dar. Du kannst es selbst beschreiben, wie viel es dich kostet, auf Mich zu warten, sodass du, wenn Ich dem nicht ein Ende bereiten und dich unterst\u00fctzen w\u00fcrde, nicht f\u00e4hig gewesen w\u00e4rest, es auszuhalten\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 21. Juli 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59747\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}