{"id":59804,"date":"2025-04-06T21:00:39","date_gmt":"2025-04-06T19:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-5-fastenwoche-joh-8-12-20\/"},"modified":"2025-04-08T16:13:17","modified_gmt":"2025-04-08T14:13:17","slug":"montag-der-5-fastenwoche-c-joh-8-12-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-5-fastenwoche-c-joh-8-12-20\/","title":{"rendered":"Montag der 5. Fastenwoche &#8211; C &#8211; (Joh 8, 12-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jener Zeit redete Jesus zu den Pharis\u00e4ern; er sprach: 12Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. 13Da sagten die Pharis\u00e4er zu ihm: Du legst \u00fcber dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht g\u00fcltig.<br \/>\n14Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich \u00fcber mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis g\u00fcltig. Denn ich wei\u00df, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. 15Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile \u00fcber keinen.<br \/>\n16Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil g\u00fcltig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. 17Auch in eurem Gesetz hei\u00dft es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist g\u00fcltig.<br \/>\n18Ich bin es, der \u00fcber mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt \u00fcber mich Zeugnis ab. 19Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; w\u00fcrdet ihr mich kennen, dann w\u00fcrdet ihr auch meinen Vater kennen.<br \/>\n20Diese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #af35db;\">\u201eIch bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben\u201c (Joh 8,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als mein geliebtester Jesus an diesem Morgen kam, sagte ich zu Ihm: \u201eMein geliebter Jesus, ich glaube, dass alles, was ich schreibe, Ungereimtheiten sind.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMein Wort ist nicht nur Wahrheit, sondern auch Licht, und wenn Licht in einen dunklen Raum dringt, was bewirkt es? Es zerstreut die Finsternis und enth\u00fcllt die darin befindlichen Gegenst\u00e4nde, ob sie h\u00e4sslich oder sch\u00f6n sind, ob hier Ordnung oder Unordnung herrscht; und je nachdem, was man vorfindet, beurteilt man die Person, die das Zimmer bewohnt.<br \/>\nNun, das menschliche Leben ist der dunkle Raum, und wenn das Licht der Wahrheit eine Seele erleuchtet, zerstreut es die Finsternis, d.h., l\u00e4sst sie das Wahre vom Falschen, das Zeitliche vom Ewigen unterscheiden; so jagt sie die Laster von sich und richtet in sich die Ordnung der Tugenden auf.<br \/>\nDa mein Licht heilig ist \u2013 es ist meine Gottheit Selbst \u2013 kann es nichts anderes mitteilen als Heiligkeit und Ordnung. So f\u00fchlt die Seele, wie aus ihr das Licht der Geduld, der Demut, der N\u00e4chstenliebe und anderes hervorgeht. Wenn mein Wort diese Zeichen in dir hervorbringt, warum hast du Angst?\u201c<br \/>\nDanach lie\u00df Jesus mich h\u00f6ren, wie Er seinen Vater f\u00fcr mich bat, indem Er sagte: \u201eHeiliger Vater, ich bitte Dich f\u00fcr diese Seele \u2013 gib, dass sie unseren Heiligsten Willen vollkommen in allen Dingen erf\u00fcllt.<br \/>\nGew\u00e4hre, o anbetungsw\u00fcrdiger Vater, dass ihre Handlungen so gleichf\u00f6rmig mit den meinen sind, dass man sie nicht voneinander unterscheiden kann, und Ich somit in ihr vollbringen kann, was Ich geplant habe.\u201c<br \/>\nAber wer kann die St\u00e4rke schildern, die ich durch dieses Gebet Jesu in mich einflie\u00dfen f\u00fchlte? Ich empfand meine Seele mit solcher Kraft bekleidet, dass ich, um den Heiligsten Willen Gottes zu erf\u00fcllen, ich mir nichts daraus gemacht h\u00e4tte, tausend Martyrien zu leiden, wenn es Ihm so gefallen h\u00e4tte.<br \/>\nDank sei stets dem Herrn, der so viel Barmherzigkeit an dieser armen S\u00fcnderin erzeigt. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 18. August 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #af35db;\">\u201eIhr urteilt, wie Menschen urteilen\u2026\u201c (Joh 8,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist segelt weiterhin im unendlichen Meer des Fiat; so weit man darin auch umherf\u00e4hrt, kommt man doch nie an ein Ende. Die Seele f\u00fchlt in diesem Meer ihren Gott, der sie bis zum Rand mit seinem ganzen G\u00f6ttlichen Sein ausf\u00fcllt, sodass sie sagen kann: \u201aGott hat sich mir ganz geschenkt, und wenn es mir nicht gegeben ist, seine Unermesslichkeit in mir einzuschlie\u00dfen, dann deshalb, weil ich klein bin.\u2019<br \/>\nNun befinden sich in diesem Meer wie im Akt, also gleichsam gegenw\u00e4rtig, die Ordnung, die Harmonie und die geheimen Mysterien \u00fcber die Weise der Erschaffung des Menschen. Diese Wunder sind unerh\u00f6rt, die Liebe ist \u00fcberflie\u00dfend, die Meisterhaftigkeit un\u00fcbertrefflich. Es gibt hier so tiefe Geheimnisse, dass weder der Mensch selbst, noch die Wissenschaften klar die Erschaffung des Menschen wiedergeben k\u00f6nnen.<br \/>\nAls mein geliebter Jesus sah, dass ich von der Pracht und den Vorrechten der menschlichen Natur \u00fcberrascht war, sprach Er zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, du wirst dich nicht mehr wundern, wenn du in diesem Meer meines Wollens deutlich siehst, wo, von wem, wie und wann jedes [menschliche] Gesch\u00f6pf gebildet wurde. Wo also? Im Ewigen Scho\u00df Gottes. Von wem? Gott selbst setzte ihm den Anfang. Wie?<br \/>\nDas h\u00f6chste Sein selbst schuf die Reihe seiner Gedanken, die Zahl seiner Worte, die Ordnung seiner Werke, die Bewegung seiner Schritte und seinen st\u00e4ndigen Herzschlag.<br \/>\nSo verlieh Gott dem Gesch\u00f6pf eine solche Sch\u00f6nheit, Ordnung und Harmonie, damit Er sich selbst mit solcher F\u00fclle im Gesch\u00f6pf finden konnte, dass dieses selbst keinen Platz mehr fand, um etwas Eigenes dazu zu legen, das Gott nicht schon in es hineingelegt h\u00e4tte.<br \/>\nAls Wir das Gesch\u00f6pf ansahen, waren Wir entz\u00fcckt dar\u00fcber, dass unsere Macht in den kleinen Umkreis des Menschen unser g\u00f6ttliches Werk eingeschlossen hatte und sprachen mit eindringlicher Liebe zu ihm: \u201aWie sch\u00f6n bist du!<br \/>\nDu bist unser Werk, du wirst unsere Herrlichkeit sein, das Ventil unserer Liebe, der Widerschein unserer Weisheit, der Widerhall unserer Macht und der Tr\u00e4ger unserer Ewigen Liebe.\u2018 So liebten Wir den Menschen mit ewiger Liebe, ohne Anfang und ohne Ende.<br \/>\nUnd wann wurde dieses Gesch\u00f6pf in Uns gebildet? Ab aeterno \u2013von Ewigkeit her. Deshalb existierte es [noch] nicht in der Zeit, aber in der Ewigkeit hat es stets existiert und besa\u00df seinen Platz in Uns, sein vibrierendes Leben, die Liebe seines Sch\u00f6pfers.<br \/>\nSo war das Gesch\u00f6pf stets unser Ideal, der kleine Raum, in dem Wir unser Sch\u00f6pfungswerk ausf\u00fchren konnten, die St\u00fctze unseres Lebens, der Erguss unserer ewigen Liebe.<br \/>\nDarum sind so viele Dinge bez\u00fcglich des Menschen unverst\u00e4ndlich und unerkl\u00e4rlich, weil sie das Wirken der Unbegreiflichkeit Gottes sind. Sie sind unsere geheimen himmlischen Mysterien, unsere g\u00f6ttlichen Fasern, deren verborgene Geheimnisse Wir allein kennen, die Tasten, die Wir anschlagen m\u00fcssen, wenn Wir neue und ungew\u00f6hnliche Dinge im Gesch\u00f6pf tun wollen.<br \/>\nDa sie weder unsere Geheimnisse kennen, noch unsere unbegreiflichen Wege verstehen k\u00f6nnen, die Wir in die menschliche Natur hineingelegt haben, urteilen sie schlie\u00dflich auf ihre Weise und k\u00f6nnen sich nicht erkl\u00e4ren, was Wir im Gesch\u00f6pf wirken, w\u00e4hrend sich der Mensch doch vor dem Unbegreiflichen beugen muss.<br \/>\nWer also unseren Willen nicht besitzt, der bringt all unsere Akte in Unordnung, die Wir ab aeterno im Gesch\u00f6pf geordnet haben. So verunstaltet er sich und bildet den Raum, der leer ist an unseren g\u00f6ttlichen Akten, die Wir im menschlichen Gesch\u00f6pf gebildet und geordnet haben.<br \/>\nWir liebten Uns selbst in ihm, sowie die Reihe der aus unserer reinen Liebe geformten Akte. Als Wir den Menschen in der Zeit ins Dasein riefen, wollten Wir ihn an dem, was Wir getan hatten, mitwirken lassen. Doch damit er diese F\u00e4higkeit besitze, brauchte der Mensch unseren Willen, der ihm seine g\u00f6ttliche Eigenschaft verlieh und ihn in der Zeit das tun lie\u00df, was Wir ohne den Menschen, in der Ewigkeit, getan hatten.<br \/>\nEs ist auch kein Wunder, dass, wenn das G\u00f6ttliche Sein den Menschen in der Ewigkeit geformt hat, derselbe G\u00f6ttliche Wille dies in der Zeit best\u00e4tigte und wiederholte, d.h. sein sch\u00f6pferisches Werk im Gesch\u00f6pf fortsetzte.<br \/>\nDoch wie k\u00f6nnte der Mensch ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen sich je erheben, diesen Akten angleichen, mit ihnen vereinigen und ihnen \u00e4hnlichsehen, die Wir mit so viel Liebe in ihm gebildet und geordnet haben?<br \/>\nSo tut der menschliche Wille nichts anderes, als unsere sch\u00f6nsten Werke in Unordnung zu bringen, unsere Liebe zu zerbrechen, unsere Werke leer zu machen \u2013 die jedoch in Uns verbleiben, da Wir nichts von dem verlieren, was Wir getan haben.<br \/>\nAlles \u00dcbel f\u00e4llt auf das arme Gesch\u00f6pf zur\u00fcck, das den Abgrund des Gottleeren Raumes empfindet: seine Werke sind ohne Kraft und Licht, seine Schritte schwankend, sein Geist ist verwirrt. So ist der Mensch ohne meinen Willen wie eine gehaltlose Speise, ein gel\u00e4hmter K\u00f6rper, ein unbebautes Erdreich, ein Baum ohne Frucht, wie eine Blume, die schlechten Geruch verbreitet.<br \/>\nO, wenn unsere Gottheit weinen k\u00f6nnte, dann w\u00fcrden Wir \u00fcber jene Seele bittere Tr\u00e4nen vergie\u00dfen, die sich nicht von unserem Willen beherrschen l\u00e4sst!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 18. Dezember 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59804\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}