{"id":59849,"date":"2026-03-26T21:00:36","date_gmt":"2026-03-26T20:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-5-fastenwoche-joh-1031-42\/"},"modified":"2026-03-26T21:41:39","modified_gmt":"2026-03-26T20:41:39","slug":"freitag-der-5-fastenwoche-joh-1031-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-5-fastenwoche-joh-1031-42\/","title":{"rendered":"Freitag der 5. Fastenwoche (Joh 10,31-42)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um Jesus zu steinigen. 32Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. F\u00fcr welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?<br \/>\n33Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gottesl\u00e4sterung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. 34Jesus erwiderte ihnen: Hei\u00dft es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid G\u00f6tter?<br \/>\n35Wenn er jene Menschen G\u00f6tter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, 36d\u00fcrft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du l\u00e4sterst Gott &#8211; weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?<br \/>\n37Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. 38Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin. 39Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff.<br \/>\n40Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. 41Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes \u00fcber diesen Mann gesagt hat, ist wahr. 42Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8d22c7;\">\u201eHei\u00dft es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid G\u00f6tter?\u201c (Joh 10, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich schreibe rein aus Gehorsam und mit gro\u00dfem Widerwillen: Nachdem ein heiliger Priester meine Schriften gelesen hatte, lie\u00df er mir sagen, dass der gebenedeite Jesus mich in einigen Kapiteln zu sehr r\u00fchmte, sodass Er mich sogar in die N\u00e4he seiner Himmlischen Mutter r\u00fcckte, dass sie mein Vorbild sei.<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, war ich besch\u00e4mt und beunruhigt; ich dachte daran, dass ich ihm nur aus Gehorsam und mit gro\u00dfem Widerwillen geschrieben hatte, und im Zusammenhang mit meiner Mission, den G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen; ich beklagte bei Jesus, dass er mir dies gesagt hatte, wo ich doch so schlecht bin und Er allein all mein Elend kennt.<br \/>\nDies besch\u00e4mte und dem\u00fctigte mich so sehr, dass ich keinen Frieden hatte; ich f\u00fchlte einen so gro\u00dfen, abgrundtiefen Abstand zwischen mir und der Himmlischen Mutter. Als ich nun so besorgt war, trat mein liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus, dr\u00fcckte mich fest in seine Arme und sagte mir, um mir Frieden einzufl\u00f6\u00dfen:<\/p>\n<p>\u201eMeine Tochter, warum beunruhigst du dich so sehr? Wei\u00dft du nicht, dass der Friede das L\u00e4cheln der Seele ist, der blaue und heitere Himmel, wo die Sonne Gottes noch lebhafter ergl\u00e4nzt, sodass keine Wolke am Horizont auftaucht, die das Licht verdecken k\u00f6nnte?<br \/>\nDer Friede ist der heilsame Tau, der alles belebt und die Seele mit einer entz\u00fcckenden Sch\u00f6nheit schm\u00fcckt, die den st\u00e4ndigen Kuss meines Willens auf sich zieht.<br \/>\nUnd \u00fcberdies, was widerspricht denn der Wahrheit? Wo habe Ich dich zu hoch erhoben? Nur weil Ich dir sagte, dass Ich dich in die N\u00e4he meiner G\u00f6ttlichen Mutter r\u00fcckte?<br \/>\nDenn da sie die Schatzkammer aller G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung war, setzte Ich sie als meine Mutter, als Jungfrau, als K\u00f6nigin zum Haupt aller Erl\u00f6sten ein und verlieh ihr eine besondere, einzigartige und spezielle Mission, die keinem anderen \u00fcbertragen wird.<br \/>\nSelbst die Apostel und die ganze Kirche h\u00e4ngen von ihr ab und empfangen von ihr; es gibt nichts Gutes, das sie nicht besitzt \u2013 alle G\u00fcter kommen durch sie.<br \/>\nEs war gerecht, dass Ich ihr als meiner Mutter alles und jeden ihrem m\u00fctterlichen Herzen anvertrauen sollte. Nur meine Mutter konnte alles umfangen und allen alles geben.<br \/>\nJetzt m\u00f6chte Ich dies an dir wiederholen: wie Ich meine Mutter als Haupt \u00fcber alle einsetzte und in ihr alle Sch\u00e4tze der Erl\u00f6sung hinterlegte, so erw\u00e4hlte Ich eine zweite Jungfrau, die Ich in ihre N\u00e4he stellte und der Ich die Aufgabe \u00fcbertrug, meinen G\u00f6ttlichen Willen bekanntzumachen.<br \/>\nWenn auch die Erl\u00f6sung gro\u00df ist, so ist mein Wille noch gr\u00f6\u00dfer. Und wie die Erl\u00f6sung einen Anfang in der Zeit, und nicht in der Ewigkeit hatte, so sollte mein G\u00f6ttlicher Wille \u2013 obgleich Er ewig ist \u2013 in der Zeit einen Anfang haben, wo Er bekannt w\u00fcrde.<br \/>\nDa also mein Wille im Himmel und auf Erden existiert und Er der einzige ist, der alle G\u00fcter besitzt, musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, der Ich den Schatz der Erkenntnis meines Willens anvertrauen sollte, und ihr, wie einer zweiten Mutter, seine Vorz\u00fcge, seinen Wert und seine Vorrechte bekanntmache, damit sie Ihn liebe und diesen Schatz sicher verwahre.<br \/>\nWie meine Himmlische Mutter, die wahre Schatzkammer [das Depot] der G\u00fcter der Erl\u00f6sung, allen, die es w\u00fcnschen freigebig davon austeilt, so wird diese zweite Mutter freigebig allen die Sch\u00e4tze meiner Lehren bekanntmachen, die Heiligkeit meines Willens und alles Gute, das Er geben m\u00f6chte, wie Er unbekannt unter den Gesch\u00f6pfen lebt und sich seit der Erschaffung des Menschen danach sehnt, darum bittet und bettelt, dass der Mensch wieder zu seinem Ursprung, d.h. zu meinem Willen zur\u00fcckkehre und Er seine Herrschaftsrechte \u00fcber die Menschen zur\u00fcckerhalte.<br \/>\nMeine Erl\u00f6sung war eine, und Ich bediente Mich meiner Mutter als Werkzeug daf\u00fcr. Auch mein Wille ist Einer, und Ich sollte Mich dabei eines weiteren Menschengesch\u00f6pfes bedienen; indem Ich diese Seele gleichsam an die Spitze stellte und meine Sch\u00e4tze in ihr hinterlegte, sollte sie Mir dazu dienen, meine Lehren bekanntzumachen und die Pl\u00e4ne meines G\u00f6ttlichen Willens zu erf\u00fcllen.<br \/>\nWo habe Ich dich also zu sehr erh\u00f6ht? Wer kann bestreiten, dass die Erl\u00f6sung und die Erf\u00fcllung meines Willens zwei einzigartige und [doch] \u00e4hnliche Missionen sind, die einander die Hand reichen, sodass mein Wille die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung vollenden und Uns die Rechte der Sch\u00f6pfung wiedererstatten wird, indem die Bestimmung besiegelt wird, f\u00fcr die alles geschaffen wurde?<br \/>\nDeshalb liegt Mir diese Kenntnis der Sendung unseres Willens so sehr am Herzen \u2013 da nichts anderes den Menschen so viel Wohltaten und Heil bringen wird wie Er \u2013 die Vollendung und Kr\u00f6nung aller unserer Werke.<br \/>\nAu\u00dferdem hei\u00dft es von David, er sei ein [Vor]Bild f\u00fcr Mich, sodass alle seine Psalmen meine Person kundtun; vom Hl. Franziskus von Assisi, dass er ein treues Abbild von Mir war.<br \/>\nIm Hl. Evangelium steht nichts weniger als der Ausspruch \u201eSeid vollkommen wie euer Vater im Himmel vollkommen ist\u201c, wobei noch angef\u00fcgt ist, dass niemand ins Himmelreich gelangt, der nicht dem Bild des Sohnes Gottes \u00e4hnlich ist, und noch vieles andere.<br \/>\nVon all diesen behauptet niemand, dass sie zu hoch erhoben wurden, und dass dies nicht den Wahrheiten entspricht, die aus meinem eigenen Mund kamen. Blo\u00df weil Ich dich mit der Hl. Jungfrau vergleichen und dich zu ihrem getreuen Abbild machen wollte, h\u00e4tte Ich dich zu hoch erhoben?<br \/>\nDass diese [anderen] also mit Mir verglichen wurden, war keine Erhebung und bereitete keine Zweifel und Schwierigkeiten, aber [dich] mit der Hl. Jungfrau zu vergleichen \u2013 ist zu viel Ruhm? Dies zeigt, dass sie die Aufgabe der Erkenntnis meines Willens nicht gut begriffen haben.<br \/>\nIm Gegenteil, Ich wiederhole dir, dass Ich dich als ihre kleine Tochter nicht nur in ihren m\u00fctterlichen Scho\u00df lege, damit sie dich leite und in ihrer Nachahmung belehre, damit du ihr treues Abbild wirst, indem du stets den Willen Gottes tust und somit von ihrem Scho\u00df in den Scho\u00df der Gottheit gelangst; sondern da n\u00e4mlich die Mission meines Willens ewig ist, und genau dies die Mission unseres Vaters im Himmel ist, der nichts anderes w\u00fcnscht, befiehlt und fordert, als dass sein Wille erkannt und geliebt werde, damit Er \u201ewie im Himmel so auf Erden\u201c geschehe \u2013 so darfst auch du, indem du dir diese ewige Mission zu eigen machst, und in Nachahmung des Himmlischen Vaters nichts anderes f\u00fcr dich und f\u00fcr alle w\u00fcnschen, als dass mein Wille erkannt, geliebt und \u201ewie im Himmel so auf Erden\u201c erf\u00fcllt werde.<br \/>\nAu\u00dferdem, wenn es der Mensch selbst ist, der sich erh\u00f6ht, dann ist es bedenklich; wenn aber die Seele an ihrem Platz bleibt und Ich sie erh\u00f6he, dann ist Mir alles erlaubt \u2013 Ich kann sie erh\u00f6hen, wohin und auf welche Weise Ich will.<br \/>\nVertraue mir daher und sei unbesorgt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 15. April 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8d22c7;\">\u201eWenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin\u201c (Joh 10,37+38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Verstand folgte dem Leben meines s\u00fc\u00dfen Jesus im G\u00f6ttlichen Willen; in diesem Willen fand ich Ihn gerade im Akt, wie Er sein irdisches Leben fortsetzte. O, wie viele Wunder, wie viele \u00dcberraschungen der Liebe gibt es da, an die man nie gedacht h\u00e4tte!<br \/>\nSo schlie\u00dft das G\u00f6ttliche Fiat alle Akte des Lebens Jesu ein, als w\u00e4re Er gerade im Akt, sie stets aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen zu wiederholen, um jedem einzelnen sein ganzes Leben, seine Leiden, seine brennende Liebe zu schenken. Da sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, meine Liebe m\u00f6chte ihr Herz aussch\u00fctten und empfindet das Bed\u00fcrfnis, den Seelen, die in meinem Willen leben wollen, bekanntzumachen, was Ich tat und tue, damit Er zur\u00fcckkehre, um in der Menschheit zu regieren und zu herrschen.<br \/>\nDu musst wissen, dass mein ganzes Leben nichts anderes war, als dass Ich st\u00e4ndig meinen Willen mitten unter sie zur\u00fcckrief, und die Menschen einlud, in mein H\u00f6chstes Fiat zur\u00fcckzukehren\u2026<br \/>\n\u2026<br \/>\nNach dem \u00f6ffentlichen Leben kam meine Passion, ein Symbol der Passion meines Willens, der so viele Jahrhunderte lang so viele widerspenstige Willen der Gesch\u00f6pfe erduldete.<br \/>\nDiese hatten mit ihrer Weigerung, sich Ihm zu unterwerfen, den Himmel verschlossen, die Verbindung zu ihrem Sch\u00f6pfer unterbrochen und waren zu ungl\u00fccklichen Sklaven des h\u00f6llischen Feindes geworden.<br \/>\nMeine zerfleischte, zum Tod verurteilte, gekreuzigte Menschheit, repr\u00e4sentierte die ungl\u00fcckliche Menschheit ohne meinen Willen vor der Gerechtigkeit Gottes.<br \/>\nIn jedes Leiden rief Ich mein Fiat hinein, damit Es mit den Menschen den Friedenskuss austausche, um sie gl\u00fccklich zu machen. Ich rief sie in mein Fiat hinein, damit die leidvolle Passion meines Willens aufh\u00f6re.<br \/>\nUnd schlie\u00dflich der Tod, der meine Auferstehung zur Reifung brachte, die alle Gesch\u00f6pfe zur Auferstehung in meinem G\u00f6ttlichen Fiat berief; o, wie lebendig symbolisiert meine Auferstehung das Reich meines Willens!<br \/>\nMeine verwundete, entstellte, unkenntliche Menschheit stand gesund, bezaubernd sch\u00f6n, herrlich und triumphierend wieder auf. Sie bereitete den Triumph und die Glorie f\u00fcr meinen Willen, indem sie alle in Ihn hineinrief und erflehte, dass alle in meinem Willen auferstehen m\u00f6gen: von toten zu lebendigen, von h\u00e4sslichen zu sch\u00f6nen, von ungl\u00fccklichen zu gl\u00fccklichen Menschen.<br \/>\nMeine auferstandene Menschheit garantiert das Reich f\u00fcr meinen Willen auf Erden; es war mein einziger Akt voller Triumph und Sieg. Dies geb\u00fchrte Mir, denn Ich wollte nicht zum Himmel aufbrechen, bevor Ich den Menschen nicht alle Hilfen gereicht h\u00e4tte, dass sie wieder in das Reich meines Willens eintreten, und damit die ganze Herrlichkeit, die Ehre, der Triumph meinem H\u00f6chsten Fiat erwiesen w\u00fcrde, damit Es herrsche und regiere.<br \/>\nVereinige dich daher mit Mir: m\u00f6ge es in dir keinen Akt und kein Leiden geben, in die du nicht meinen Willen einl\u00e4dst, seinen k\u00f6niglichen und herrschenden Platz einzunehmen und als Sieger alle zu erobern, damit Er bekannt, geliebt und von allen gew\u00fcnscht werde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 31. Mai 1936)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8d22c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens, der mich so liebt, dass Er nicht m\u00f6chte, dass ich mich aus seinen Armen l\u00f6se, die mich z\u00e4rtlicher als ein Vater umgeben, damit Er mich besch\u00fctze und aufziehe, wie Er will und wie es Ihm gef\u00e4llt.<br \/>\nWenn Er mich sagen h\u00f6rt, dass ich Ihn liebe, so feiert Er dies und bildet um mich herum Meere seiner Liebe, die mir jeden Augenblick sagen: \u201eIch liebe dich, ich liebe dich!\u201c Da besuchte mein s\u00fc\u00dfer Jesus meine kleine Seele, und als Er mich in den Armen seines Wollens fand, sprach Er ganz freudig zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wie liebe Ich es, dich immer ganz hingegeben in diesen Armen zu finden! Dein Los ist gesichert: Du wirst von unserer eigenen Speise leben, Wir werden Uns die G\u00fcter gemeinsam teilen.<br \/>\nDu musst wissen, dass der einzige Zweck, weshalb Wir die Sch\u00f6pfung erschufen, genau dieser war: die Sch\u00f6pfung sollte dem Menschen als Wohnst\u00e4tte dienen, und der Mensch sollte Uns als Wohnung dienen. Wir wollten so viele unserer Leben bilden, wie Wir Gesch\u00f6pfe ins Dasein riefen.<br \/>\nJedes von ihnen sollte unser Leben besitzen, aber ein sprechendes und aktives Leben. Wo Wir sind, da k\u00f6nnen Wir nicht sein, ohne etwas zu sagen oder zu tun, sonst w\u00fcrde Uns dies wie ein Gef\u00e4ngnis Schweigen und Nutzlosigkeit auferlegen.<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein spricht und arbeitet. Das Wort ruft nach dem Werk, das Werk offenbart, wer Wir sind und bereitet Uns solche Wonnen und Freuden, dass es Uns und alle, die mit Uns zusammenwohnen, gl\u00fccklich macht.<br \/>\nSo ist jedes unserer Worte und Werke eine neue Freude und ein neues Gl\u00fcck, das Wir kreieren. Siehe, darum wollen Wir im Menschen unser sprechendes und wirkendes Leben gestalten, denn Wir mussten solche Wunder unseres G\u00f6ttlichen Seins gestalten, um neue und immer sch\u00f6nere Sch\u00f6pfungen zu erschaffen.<br \/>\nWir wollten einen verschwenderischen \u201eAufwand\u201c treiben und dem, was Wir tun k\u00f6nnen und zu tun verm\u00f6gen, freien Lauf lassen und Ansto\u00df zu neuen Freuden und neuem Gl\u00fcck geben. Und wo sollte sich dies alles vollziehen?<br \/>\nIn unserer Wohnung im Menschen. Doch wei\u00dft du, wer unser Wort ist? Unser Wille! Er ist jener, der unsere Werke schafft, der von unserem G\u00f6ttlichen Sein erz\u00e4hlt, Er ist der Tr\u00e4ger und Bewahrer unseres Lebens im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nOhne Ihn bewegen Wir Uns weder von unserem Thron, noch bilden Wir in irgendeiner Wohnst\u00e4tte unser Leben heran. Siehst du also, wie dringend notwendig es ist, dass die Seelen unseren G\u00f6ttlichen Willen besitzen und in Ihm leben?<br \/>\nDenn mit Ihm k\u00f6nnen Wir alles tun, unsere sch\u00f6nsten Werke hervorbringen, mit Ihm bleibt unsere Absicht gewahrt. Wir k\u00f6nnen aus unserem Sein ebenso viele Leben bilden, wie Wir wollen.<br \/>\nOhne Ihn ist alles blockiert: Unsere Liebe, unsere Macht sind behindert, unsere Werke werden aufgehalten und Wir bleiben f\u00fcr die Menschen sozusagen der stumme Gott.<br \/>\nWelche Undankbarkeit, welches Vergehen, Uns zum Schweigen zu zwingen! W\u00e4hrend Wir sie mit unserem Leben in ihnen ehren wollten, als Wohnst\u00e4tten unserer Wonnen und Wunder, haben sie Uns abgewiesen.<br \/>\nSie haben Uns die Freiheit verwehrt, diese Wohnung zu errichten und an unserer Stelle den Leidenschaften, der S\u00fcnde und den h\u00e4sslichsten Lastern darin einen Raum gegeben.<br \/>\nArmer Mensch ohne unseren Willen, ohne den G\u00f6ttlichen Zweck! Es w\u00e4re so, als wollte er ohne Atmung, Herzschlag und Blutkreislauf leben, welche die Grundlagen des menschlichen Lebens bilden.<br \/>\nWelches Leben w\u00fcrde er dann noch f\u00fchren k\u00f6nnen? W\u00e4re das nicht Selbstmord mit einem Schlag? So w\u00e4re unser Leben im Gesch\u00f6pf ohne Atem, ohne Herzschlag, ohne Bewegung, ohne Wort.<br \/>\nEs w\u00e4re ein qualvolles, bedr\u00fcckendes Leben und w\u00fcrde mit dem Tod enden. Es ist wahr, dass Wir alle mit unserer Macht und Unermesslichkeit einh\u00fcllen.<br \/>\nWir befinden Uns in allen und \u00fcberall, doch da unser G\u00f6ttlicher Wille in den Gesch\u00f6pfen fehlt, h\u00f6ren sie Uns nie sprechen und verstehen nichts von unserem H\u00f6chsten Sein.<br \/>\nSie leben in unserer Unermesslichkeit, weil niemand Uns entfliehen kann, doch merken sie nicht, dass sie unsere Kinder sind, sondern f\u00fchlen sich Uns fremd. Welch ein Schmerz ist es, soviel zu sagen zu haben und schweigen zu m\u00fcssen, so viele Wunder wirken zu k\u00f6nnen und dies nicht tun zu k\u00f6nnen, weil unser Wille nicht in ihnen herrscht!<br \/>\nUnd doch ist unsere Liebe so gro\u00df, dass sie nicht anh\u00e4lt. Wir sind ganz Auge, um auf die Seele zu sehen, die in unserem Willen leben m\u00f6chte, ganz Ohr, um auf die zu h\u00f6ren, die Ihn anruft, weil sie in Ihm leben will.<br \/>\nWir sind ganz Liebe, um unsere gro\u00dfe Liebe auf die kleine Liebe der Seele zu st\u00fctzen. Sobald Wir sie disponiert sehen, bilden Wir unser sprechendes Leben heran und erz\u00e4hlen ihr die Geschichte unseres Willens, die lange Geschichte unserer ewigen Liebe, wie sehr Wir die Seele lieben, und unsere Sehnsucht nach Gegenliebe.<br \/>\nDenn du musst wissen: wenn Wir lieben und niemanden finden, der Uns liebt, hat unsere Liebe keinen Ort, wo sie sich aufst\u00fctzen kann, um wiedergeliebt zu werden.<br \/>\nDann irrt sie ruhelos und im Fieberwahn umher. Wenn sie nicht einmal ein kleines \u201aIch liebe Dich\u2019 von der Seele erh\u00e4lt, in dem sie ruhen kann, zieht sie sich in Uns zur\u00fcck, wo Wir unser Zentrum der Liebe besitzen, doch unter so gro\u00dfem Schmerz, dass er f\u00fcr den geschaffenen Geist unbegreiflich ist.<br \/>\nDie Leiden der Liebe, die nicht wiedergeliebt wird, sind unaussprechlich und \u00fcbertreffen alle anderen Leiden. Wir wollen immer geben, Wir sind im kontinuierlichen Akt des Gebens, doch Wir brauchen den Willen der Seele, der empfangen will. Wir ben\u00f6tigen einen Wunsch von ihr, einen Seufzer, der den Platz bereitet, die kleinen St\u00fctzen, auf denen Wir unseren Willen ruhen lassen sollen, und das, was Wir geben und tun wollen.<br \/>\nDiese W\u00fcnsche und Seufzer sind wie Ohren, die Uns anh\u00f6ren, Augen, die Uns ansehen, Herzen, die Uns lieben, Verstand, der Uns versteht. Wenn Wir diese kleinen St\u00fctzen nicht vorfinden, k\u00f6nnen Wir ihr nichts geben, und sie bleibt blind, taub, stumm und ohne Herz.<br \/>\nDann wird unser Leben vertrieben und sucht Schutz in unseren Himmlischen Regionen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 6. September 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59849","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59849\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}