{"id":59920,"date":"2026-04-01T20:00:20","date_gmt":"2026-04-01T18:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/gruendonnerstag-messe-vom-letzten-abendmahl-joh-131-15-3\/"},"modified":"2026-04-01T20:36:33","modified_gmt":"2026-04-01T18:36:33","slug":"gruendonnerstag-messe-vom-letzten-abendmahl-joh-131-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/gruendonnerstag-messe-vom-letzten-abendmahl-joh-131-15\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNDONNERSTAG (MESSE VOM LETZTEN ABENDMAHL) (Joh 13,1-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hin\u00fcberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.<br \/>\n2Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern. 3Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zur\u00fcckkehrte, 4stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umg\u00fcrtete sich mit einem Leinentuch.<br \/>\n5Dann goss er Wasser in eine Sch\u00fcssel und begann, den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umg\u00fcrtet war. 6Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die F\u00fc\u00dfe waschen? 7Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch sp\u00e4ter wirst du es begreifen.<br \/>\n8Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. 9Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine F\u00fc\u00dfe, sondern auch die H\u00e4nde und das Haupt.<br \/>\n10Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die F\u00fc\u00dfe zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. 11Er wusste n\u00e4mlich, wer ihn verraten w\u00fcrde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.<br \/>\n12Als er ihnen die F\u00fc\u00dfe gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? 13Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.<br \/>\n14Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, dann m\u00fcsst auch ihr einander die F\u00fc\u00dfe waschen. 15Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eEs war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hin\u00fcberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung\u201d (Joh 13,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Die Natur der Hoffnung ist Friede, und das, was sie von Natur aus ist, erwirbt die Seele, welche im Scho\u00df dieser friedenstiftenden Mutter lebt, durch die Gnade.\u201c<br \/>\nUnd im selben Akt, als Er diese Worte spricht, l\u00e4sst der gebenedeite Jesus mich durch ein intellektuelles Licht im Gleichnis einer Mutter sehen, was diese Hoffnung f\u00fcr den Menschen getan hat.<br \/>\nO, welch bewegende und \u00fcberaus z\u00e4rtliche Szene! Wenn alle dies sehen k\u00f6nnten, w\u00fcrden sogar die h\u00e4rtesten Herzen vor Zerknirschung weinen, und alle w\u00fcrden sie so gerne haben, dass sie sich unm\u00f6glich auch nur einen Augenblick lang von ihrem m\u00fctterlichen Scho\u00df trennen k\u00f6nnten. Ich werde nun versuchen, zu sagen, was ich verstanden habe, und was ich kann.<br \/>\nDer Mensch lebte in Ketten, als Sklave des Teufels, verdammt zum ewigen Tod, ohne Hoffnung, wieder zum ewigen Leben aufleben zu k\u00f6nnen. Alles war verloren und seine Bestimmung zugrunde gegangen.<br \/>\nDiese Mutter lebte im Himmel, vereint mit dem Vater und dem Heiligen Geist, selig und gl\u00fccklich mit Ihnen; doch es schien, dass sie nicht zufrieden war \u2013 sie wollte ihre Kinder um sich, ihre teuren Abbilder, das sch\u00f6nste Werk ihrer H\u00e4nde. W\u00e4hrend sie nun im Himmel war, waren ihre Augen auf den Menschen gerichtet, der auf Erden verloren war.<br \/>\nSie ist ganz damit besch\u00e4ftigt, wie sie diese ihre geliebten Kinder retten k\u00f6nne, und da sie sieht, dass diese Kinder die Gottheit auf keine Weise zufrieden stellen k\u00f6nnen, selbst nicht um den Preis jedes beliebigen Opfers, weil sie Ihr gegen\u00fcber in gro\u00dfem Ma\u00dfe unterlegen sind, was tut diese mitleidsvolle Mutter da?<br \/>\nSie sieht, dass es kein anderes Mittel zur Rettung dieser Kinder gibt, als ihr eigenes Leben zu geben, um das ihre zu retten, und ihr Leid und Elend auf sich zu nehmen und alles zu tun, was sie f\u00fcr sich selbst tun sollten. Was gedenkt sie zu tun?&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eJesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zur\u00fcckkehrte\u2026\u201c (Joh 13,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese liebende Mutter stellt sich vor die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit mit Tr\u00e4nen in ihren Augen, mit den zartesten Stimmen, mit den machtvollsten Begr\u00fcndungen, die ihr gro\u00dfm\u00fctiges Herz ihr diktiert und spricht: \u201eIch bitte um Gnade f\u00fcr meine verlorenen Kinder, Ich habe nicht das Herz, sie von Mir getrennt zu sehen.<br \/>\nIch will sie um jeden Preis retten, und obwohl Ich keinen anderen Weg sehe, als mein Leben hinzugeben, will Ich es tun, wenn sie daf\u00fcr nur das ihre wiedererlangen k\u00f6nnen. Was willst Du von ihnen? Wiedergutmachung?<br \/>\nIch werde f\u00fcr sie Ersatz leisten. Verherrlichung, Ehre? Ich verherrliche und ehre Dich f\u00fcr sie. Danksagung? Ich danke Dir f\u00fcr sie. Alles, was Du von ihnen willst, gebe Ich Dir f\u00fcr sie, wenn Ich sie nur bei Mir haben darf, damit sie [mit Mir] herrschen.\u201c<br \/>\nDie Gottheit ist bewegt, als Sie die Tr\u00e4nen und die Liebe dieser mitleidsvollen Mutter sieht, und von ihren starken Argumenten \u00fcberzeugt, f\u00fchlt Sie sich angezogen, diese Kinder zu lieben.<br \/>\nDie G\u00f6ttlichen Personen weinen gemeinsam \u00fcber ihr Ungl\u00fcck und beschlie\u00dfen \u00fcbereinstimmend, dass Sie das Opfer des Lebens dieser Mutter annehmen, und voll befriedigt werden, um diese Kinder wieder zu gewinnen\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201e\u2026 Stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umg\u00fcrtete sich mit einem Leinentuch\u201c (Joh 13,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Kaum ist das Dekret unterzeichnet, steigt sie sofort vom Himmel herab und kommt auf die Erde, legt ihre k\u00f6niglichen Gew\u00e4nder ab, die sie im Himmel hatte, kleidet sich mit den menschlichen Armseligkeiten, als w\u00e4re sie der elendste Sklave und lebt in der \u00e4u\u00dfersten Armut und inmitten unerh\u00f6rtesten Leiden, unter Schm\u00e4hungen, die der menschlichen Natur h\u00f6chst unertr\u00e4glich sind. Sie tut nichts anderes als zu weinen und f\u00fcr ihre geliebten Kinder einzutreten\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eEs fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern\u201c (Joh 13,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Doch was am meisten bei dieser Mutter und diesen Kindern verwundert, ist dies: w\u00e4hrend sie diese Kinder so sehr liebt, tun jene das Gegenteil, anstatt diese Mutter mit offenen Armen zu empfangen, die zu ihrer Rettung gekommen ist.<br \/>\nNiemand will sie aufnehmen oder anerkennen, sondern sie lassen sie umherwandern, verachten sie und beginnen Pl\u00e4ne zu schmieden, wie sie diese so zarte Mutter t\u00f6ten k\u00f6nnten, die sie so leidenschaftlich liebt.<br \/>\nWas wird jene z\u00e4rtliche Mutter tun, wenn sie diese so geringe Entsprechung ihrer undankbaren Kinder sieht? Wird sie aufh\u00f6ren? Ach, nein! Im Gegenteil, sie entbrennt noch mehr in Liebe zu ihnen und l\u00e4uft von einem Ort zum anderen, um sie in ihrem Scho\u00df zu vereinen! O, wie plagt und bem\u00fcht sie sich, dass sie sogar Blut schwitzt, nicht nur Wasser!<br \/>\nSie erlaubt sich keinen Augenblick Ruhe, sie ist stets dabei, ihre Erl\u00f6sung zu bewirken, sie sorgt f\u00fcr all ihre Bed\u00fcrfnisse, sie schafft Abhilfe f\u00fcr all ihre \u00dcbel, die vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen; kurz, es gibt nichts, das sie nicht zu ihrem Wohl ordnet und verf\u00fcgt.<br \/>\nDoch was tun diese Kinder? Haben sie etwa ihren Undank bereut, mit dem sie sie aufnahmen? Haben sie ihr Denken zugunsten dieser Mutter ge\u00e4ndert? Ach nein!<br \/>\nSie blicken sie b\u00f6se an, entehren sie mit gemeinsten Verleumdungen, bereiten ihr Schande, Schm\u00e4hungen und Besch\u00e4mung, schlagen sie mit allen Arten von Gei\u00dfeln, machen aus ihr eine einzige Wunde, und lassen sie schlie\u00dflich den sch\u00e4ndlichsten Tod sterben, den es geben kann, inmitten grausamer Kr\u00e4mpfe und Schmerzen.<br \/>\nDoch was tut diese Mutter inmitten so vieler Leiden? Wird sie vielleicht diese so liederlichen und arroganten Kinder hassen? Ach, nein \u2013 nie! Dann liebt sie sie noch leidenschaftlicher denn je, und bietet ihre Leiden f\u00fcr ihre Erl\u00f6sung an, und tut ihren letzten Atemzug mit einem Wort des Friedens und der Vergebung\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eIch habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe\u201c (Joh 13,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 O, meine sch\u00f6ne Mutter! O teure Hoffnung, wie liebensw\u00fcrdig bist du in dir selbst \u2013 ich liebe dich! Halte mich immer auf deinem Scho\u00df, und ich werde die Gl\u00fccklichste auf der Welt sein!<br \/>\nW\u00e4hrend ich entschlossen bin, meine Rede \u00fcber die Hoffnung zu beenden, ert\u00f6nt eine Stimme von \u00fcberallher um mich herum und sagt: \u201eDie Hoffnung enth\u00e4lt alle G\u00fcter, sowohl gegenw\u00e4rtige als auch zuk\u00fcnftige, und jemand, der auf ihrem Scho\u00df lebt und auf ihre Knie erhoben ist, erh\u00e4lt alles, was immer er will.<br \/>\nWas m\u00f6chte die Seele? Verherrlichung, Ehre? Die Hoffnung wird ihr die ganze Ehre und gr\u00f6\u00dfte Glorie auf Erden bei allen Menschen verleihen, und im Himmel wird sie sie ewig verherrlichen. M\u00f6chte sie vielleicht Reicht\u00fcmer?<br \/>\nO! Diese Mutter, die Hoffnung, ist \u00e4u\u00dferst reich, und was noch mehr ist, indem sie ihren Kindern diese G\u00fcter gibt, nehmen ihre Reicht\u00fcmer nicht im Geringsten ab. Zudem sind diese Reicht\u00fcmer nicht fl\u00fcchtig und verg\u00e4nglich, sondern ewig. Will sie Vergn\u00fcgen, Befriedigungen?<br \/>\nAch, ja! Diese Hoffnung enth\u00e4lt alle m\u00f6glichen Freuden und Geschm\u00e4cker in sich, die es im Himmel und auf Erden geben kann, sodass ihr niemand je gleichen k\u00f6nnen wird; und eine Seele, die sich an ihrer Brust n\u00e4hrt, kostet [die Reicht\u00fcmer] bis zur S\u00e4ttigung, und wie gl\u00fccklich und zufrieden ist sie!<br \/>\nM\u00f6chte sie gelehrt und weise sein? Diese Mutter Hoffnung enth\u00e4lt die erhabensten Wissenschaften in sich, sie ist die Lehrerin aller Lehrer, und jemand, der sich von ihr belehren l\u00e4sst, erwirbt die Wissenschaft wahrer Heiligkeit\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eDann goss er Wasser in eine Sch\u00fcssel und begann, den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umg\u00fcrtet war\u201c (Joh 13,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mit einem Wort, die Hoffnung versorgt uns mit allem; wenn jemand schwach ist, verleiht sie ihm St\u00e4rke; wenn jemand befleckt ist, hat die Hoffnung die Sakramente eingesetzt und in ihnen das Bad f\u00fcr seine S\u00fcnden bereitet.<br \/>\nWenn jemand hungrig oder durstig ist, gibt uns diese mitleidsvolle Mutter die sch\u00f6nste und k\u00f6stlichste Speise, welche aus ihrem wohlschmeckendsten Fleisch besteht, und als Trank ihr kostbarstes Blut.<br \/>\nWas kann diese friedenstiftende Mutter der Hoffnung noch mehr tun? Und wer anderer kommt ihr je gleich? Ach, sie allein hat Himmel und Erde vers\u00f6hnt, die Hoffnung hat Glaube und Liebe mit sich vereint und jenen unaufl\u00f6slichen Ring zwischen menschlicher und G\u00f6ttlicher Natur gebildet.<br \/>\nDoch wer ist diese Mutter? Wer ist diese Hoffnung? Es ist Jesus Christus, der unsere Erl\u00f6sung wirkte und die Hoffnung des verirrten Menschen darstellt&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 14. Oktober 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d4aa3f;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eJesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zur\u00fcckkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umg\u00fcrtete sich mit einem Leinentuch\u201c (Joh 13,3+4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eH\u00f6re mich an: Im Scho\u00df meines Himmlischen Vaters war ich v\u00f6llig gl\u00fccklich; es gab kein Gut, das ich nicht besa\u00df: Freude, Gl\u00fcckseligkeit, alles stand zu meiner Verf\u00fcgung; die Engel beteten mich ehrf\u00fcrchtig an und hingen an meinen Lippen.<br \/>\nAch, das \u00dcberma\u00df meiner Liebe, k\u00f6nnte ich sagen, lie\u00df mich mein Los \u00e4ndern, schr\u00e4nkte mich in dieses dunkle Gef\u00e4ngnis ein, beraubte mich all meiner Freuden und Gl\u00fcckseligkeiten, um mich mit allen Ungl\u00fcckseligkeiten der Kreaturen zu bekleiden; und all das, um den Austausch zu vollziehen, um ihnen mein Gl\u00fcck, meine Freuden und meine ewige Gl\u00fcckseligkeit zu schenken.<br \/>\nAber das w\u00e4re nichts gewesen, h\u00e4tte ich nicht in ihnen eine \u00fcberaus gro\u00dfe Undankbarkeit und verstockte Untreue vorgefunden. O, wie war meine ewige Liebe betroffen von so viel Undankbarkeit und weinte wegen der Verstocktheit und Untreue des Menschen!<br \/>\nDie Undankbarkeit war der schmerzvollste Dorn, der mir das Herz durchbohrte, von meiner Empf\u00e4ngnis an bis zum letzten Augenblick meines Lebens\u2026\u201c (aus \u201eDie Weihnachtsnovene\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Sechste Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eDann goss er Wasser in eine Sch\u00fcssel und begann, den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umg\u00fcrtet war\u201c (Joh 13,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIm Evangelium liest man mit Staunen, dass Ich Mich zu F\u00fc\u00dfen meiner Apostel niederwarf und ihnen die F\u00fc\u00dfe wusch und dabei nicht einmal den treulosen Judas \u00fcberging.<br \/>\nDiesen Akt, der gewiss ganz dem\u00fctig und unsagbar z\u00e4rtlich war, und dessen die Kirche gedenkt, vollbrachte Ich aber nur einmal. Mein Wille hingegeben erniedrigt sich noch mehr und begibt sich unter die F\u00fc\u00dfe der Menschen mit einem fortdauernden Akt, um sie zu st\u00fctzen, um die Erde fest zu machen, damit sie nicht in den Abgrund st\u00fcrzen, und dennoch erntet Er keine Aufmerksamkeit.<br \/>\nDer edle K\u00f6nig wartet mit unbesiegter Geduld \u2013 seit so vielen Jahrhunderten in allen geschaffenen Dingen verh\u00fcllt \u2013 dass sein Wille bekannt werde.<br \/>\nWenn Er bekannt sein wird, wird Er die vielen Schleier zerrei\u00dfen, die Ihn verbergen, und offenbar machen, was Er seit so vielen Jahrhunderten aus Liebe zum Menschen getan hat. Er wird unerh\u00f6rte Dinge sagen, Exzesse der Liebe, an die nie jemand gedacht h\u00e4tte.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich, wenn Ich zu dir von meinem Willen spreche, so oft von der Sch\u00f6pfung rede. Mein Wille ist n\u00e4mlich das Leben aller geschaffenen Dinge, und durch diese geschaffenen Dinge verleiht Er allen das Leben, und dieses Leben m\u00f6chte offenbar werden, damit das Reich des ewigen FIAT kommen kann.<br \/>\n\u00dcberall ist mein Wille verh\u00fcllt. Er ist verh\u00fcllt im Wind, und aus dem Inneren dieser Schleier heraus bringt Er dem Menschen seine erholsame Frische, wie um ihn zu liebkosen, und seinen regenerierenden Atem, um ihn st\u00e4ndig zu neuem Leben zu regenerieren, das stets an Gnade zunimmt.<br \/>\nDoch der im Wind verh\u00fcllte edle K\u00f6nig f\u00fchlt seine Liebkosungen in Beleidigungen zur\u00fcckgewiesen, seine Frische in Feuer menschlicher Leidenschaften, und seinen regenerierenden Atem vergolten mit einem Hauch, der seine Gnade t\u00f6tet.<br \/>\nUnd Er sch\u00fcttelt seine Schleier, und der Wind verwandelt sich in Wut und rei\u00dft mit seiner Heftigkeit Menschen, St\u00e4dte und Gebiete fort, als w\u00e4ren sie Federn, indem er die Macht des edlen K\u00f6nigs, der im Wind verborgen ist, bekannt macht.<br \/>\nEs gibt kein erschaffenes Ding, in dem mein Wille nicht verh\u00fcllt ist. Deshalb warten alle darauf, dass Er bekannt werde und das Reich des H\u00f6chsten FIAT und sein voller Triumph komme.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 4. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d4aa3f;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein Jesus, deine Liebe hat noch keine Ruhe. Ich h\u00f6re, dass du deine J\u00fcnger von neuem sich setzen hei\u00dft. Du nimmst ein Waschbecken, umg\u00fcrtest dich mit einem Linnen, wirfst dich zu den F\u00fc\u00dfen deiner J\u00fcnger nieder in einer so dem\u00fctigen Haltung, dass du die Blicke des ganzen Himmels auf dich lenkst und ihn in h\u00f6chstes Erstaunen versetzt.<br \/>\nSelbst die Apostel schauen in atemloser Spannung zu. Aber sag mir, meine Liebe, was tust du? Und was soll dieser Akt tiefster Demut, einer Demut, wie man sie nie gesehen hat und auch nie sehen wird?<br \/>\n\u201eO Menschenkind\u201c, erwidert Jesus, zu den F\u00fc\u00dfen der Apostel niedergeworfen, \u201eich verlange nur ihre Seelen, und unter Tr\u00e4nen ersinne ich eine List der Liebe, um sie an mich zu fesseln.<br \/>\nMit dem Sinnbild deines Wassers, das mit meinen Tr\u00e4nen gemischt ist, will ich ihre Seelen reinigen von jeder Unvollkommenheit und sie vorbereiten, mich in dem gro\u00dfen Sakrament zu empfangen.<br \/>\nDieser Akt der Reinigung liegt mir so sehr am Herzen, dass ich ihn weder den Engeln noch meiner lieben Mutter anvertrauen m\u00f6chte. Ich selbst will die Seelen meiner Apostel reinigen, um sie w\u00fcrdig zu machen, die Frucht des Heiligsten Sakraments zu empfangen.<br \/>\nDamit will ich Genugtuung leisten f\u00fcr alle guten Werke, besonders aber f\u00fcr die Spendung der Sakramente, die man im Geist der Gleichg\u00fcltigkeit vornimmt und nicht im Geist Gottes.<br \/>\nAch, wie viele gute Werke geschehen, die mir mehr zur Unehre als zur Ehre gereichen, mir mehr Bitterkeit als Wohlgefallen bereiten, mir eher den Tod als Leben geben! Gerade diese Vergehen betr\u00fcben mich am meisten.<br \/>\nMeine Seele, z\u00e4hle alle Beleidigungen auf, die man mir zuf\u00fcgt. Leiste S\u00fchne mit meinen S\u00fchneakten, um mein Herz zu tr\u00f6sten, das in Bitterkeit versenkt ist.\u201c<br \/>\nMein betr\u00fcbter Jesus! Dein Leben will ich zu dem meinigen machen, um so viele Vergehen zu s\u00fchnen. Ich will eintreten in die verborgensten Winkel deines g\u00f6ttlichen Herzens, um mit deinem eigenen Herzen die Beleidigungen zu s\u00fchnen, die dir gerade von jenen zugef\u00fcgt werden, die dir am teuersten sind.<br \/>\nIch will dir in allem folgen und im Verein mit dir zu allen Seelen gehen, die dich in der Eucharistie empfangen wollen, und eingehen in ihre Herzen.<br \/>\nO Jesus, mit deinen Tr\u00e4nen und dem Wasser, mit dem du die F\u00fc\u00dfe der Apostel w\u00e4schst, lass uns die Seelen waschen, die dich empfangen sollen.<br \/>\nLass uns ihre Herzen reinigen, den Staub absch\u00fctteln, mit dem sie beschmutzt sind, und sie entflammen, dass du an ihnen dein Wohlgefallen finden k\u00f6nnest.<br \/>\nW\u00e4hrend du mit liebevollem Eifer deinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe w\u00e4schst, schaue ich dich an und nehme wahr, dass noch ein anderer Schmerz dein Herz durchbohrt.<br \/>\nDie Apostel stellen alle zuk\u00fcnftigen Kinder der Kirche dar, aber auch in ihrer Unvollkommenheit alle \u00dcbel, die in der Kirche auftreten werden, mithin die ganze Gefolgschaft deiner Leiden.<br \/>\nDie einen versinnbildlichen die Schwachheiten, die anderen den Betrug, diese das Sinnbild der Heuchelei, jene einer ma\u00dflosen Liebe zu irdischem Gewinn.<br \/>\nIn Petrus finden wir die Vors\u00e4tze, die nicht standhaft sind, die Vergehen so manches kirchlichen Oberhauptes; in Johannes die Schw\u00e4che selbst deiner Getreuesten, denn auch er schlief im \u00d6lgarten ein, nachdem er an deinem Herzen geruht hatte, um sodann die Flucht zu ergreifen; in Judas alle Abtr\u00fcnnigen mit all jenen folgenschweren \u00dcbeln, die sich aus dem Abfall ergeben.<br \/>\nDein Herz ist \u00fcberw\u00e4ltigt von Schmerz und Liebe. Da du kaum die Gr\u00f6\u00dfe des Schmerzes wie die Gr\u00f6\u00dfe der Liebe zu meistern vermagst, verweilst du zu den F\u00fc\u00dfen eines jeden Apostels, vergie\u00dft Tr\u00e4nen, s\u00fchnst f\u00fcr jedes dieser Vergehen und flehst f\u00fcr alle um St\u00e4rke und Standhaftigkeit.<br \/>\nMein Jesus, auch ich vereinige mich mit dir und mache mir deine Gebete und S\u00fchneakte zu eigen. Ich will bei dir bleiben, meine Tr\u00e4nen mit deinen vereinigen, dass du nie allein seist, sondern mich stets an deiner Seite habest, um deine Leiden zu teilen.<br \/>\nJesus, meine Liebe! Ich sehe dich zu F\u00fc\u00dfen des Apostels Judas. Dein Atem ist beschwert, du weinst und schluchzt im Stillen. Du w\u00e4schst seine F\u00fc\u00dfe, k\u00fcsst sie, dr\u00fcckst sie ans Herz.<br \/>\nDa dir die Stimme vor Schmerz versagt, schaust du den Verr\u00e4ter mit Tr\u00e4nen in den Augen an und sprichst zu seinem Herzen: \u201eMein Sohn, ich bitte dich mit der Stimme meiner Tr\u00e4nen, nimm nicht den Weg zur H\u00f6lle.<br \/>\nSchenke mir deine Seele, die ich begehre, niedergeworfen zu deinen F\u00fc\u00dfen. Sag mir, was willst du tun? Was hast du vor? Alles will ich dir geben, nur richte dich nicht zugrunde. O erspare mir diesen Schmerz, mir, deinem Gott!\u201c<br \/>\nUnd immer wieder k\u00fcsst du seine F\u00fc\u00dfe. Mein Jesus! Da du die H\u00e4rte seines Herzens erkennst, krampft sich das deinige zusammen. Die Liebe \u00fcberw\u00e4ltigt dich, es scheint, als versagten deine Kr\u00e4fte. Jesus, mein Leben!<br \/>\nGestatte, dass ich dich in meinen Armen aufrecht halte. Ich verstehe, dass das Kunstgriffe deiner Liebe sind, die du bei hartn\u00e4ckigen S\u00fcndern anwendest.<br \/>\nAllein w\u00e4hrend ich mit dir Mitleid habe und dir S\u00fchne leiste f\u00fcr die Beleidigungen, die du von solchen Seelen erf\u00e4hrst, bitte ich dich, mir zu erlauben, im Verein mit dir die Erde zu durchwandern, um den verstockten S\u00fcndern das Geschenk deiner Tr\u00e4nen darzubieten, damit ihre Herzen weich werden; ich bitte dich, ihnen deine Liebeserweise zu geben, um sie an dich zu fesseln, so dass sie dir nicht mehr entrinnen k\u00f6nnen.<br \/>\nSo wirst du entsch\u00e4digt werden f\u00fcr den Schmerz, den der Untergang des Judas dir bereitet. (Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d4aa3f;\">\u201eBegreift ihr, was ich an euch getan habe?\u201c (Joh 13,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann ging ich weiter mit den Stunden der Passion, und w\u00e4hrend ich dem eucharistischen Mahl folgte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren, und mit der Spitze seines Fingers klopfte Er so stark in meinem Inneren, dass ich es mit meinen Ohren vernahm, und ich sagte zu mir: \u201eWas mag Jesus wohl w\u00fcnschen, dass Er klopft?\u201c<br \/>\nUnd Er rief mich und sprach zu mir: \u201eEs war nicht genug, bei dir anzuklopfen, damit du Mich vernimmst, sondern auch um dich zu rufen, um angeh\u00f6rt zu werden.<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter: w\u00e4hrend Ich das eucharistische Mahl einsetzte, rief Ich alle um Mich, Ich sah auf alle Generationen, vom ersten bis zum letzten Menschen, um allen mein sakramentales Leben zu geben, und nicht einmal, sondern so oft, wie der Mensch k\u00f6rperliche Speise braucht.<br \/>\nIch wollte Mich zur Nahrung der Seele einsetzen, doch war Ich sehr betr\u00fcbt, als Ich sah, dass dieses mein sakramentales Leben von Verachtung, Gleichg\u00fcltigkeit und auch von erbarmungslosem Tod umgeben war.<br \/>\nIch f\u00fchlte Mich schlecht, Ich empfand die t\u00f6dlichen Beklemmungen meines sakramentalen Lebens, eines qualvollen und wiederholten Todes. Dann sah Ich genauer hin und machte Gebrauch von der Macht meines Wollens und rief die Seelen zu Mir, die in meinem Willen leben w\u00fcrden.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich f\u00fchlte Ich Mich! Ich f\u00fchlte Mich von diesen Seelen umgeben, welche die Macht meines Willens wie [in Sich] versenkt hielt, und in denen mein Wille der Mittelpunkt ihres Lebens war.<br \/>\nIch sah in ihnen meine Unermesslichkeit, fand Mich von allen wohl verteidigt und vertraute ihnen mein sakramentales Leben an. Ich legte Es in ihnen nieder, nicht nur, damit sie daf\u00fcr Sorge tragen, sondern Mir f\u00fcr jede geweihte Hostie mit einem Leben von ihnen [selbst] vergelten.<br \/>\nUnd dies geschieht ganz nat\u00fcrlich, denn mein sakramentales Leben wird von meinem ewigen Willen belebt, und das Leben dieser Seelen hat meinen Willen als Lebensmittelpunkt; wenn sich also mein sakramentales Leben bildet, handelt mein in Mir agierender Wille in ihnen, und Ich f\u00fchle ihr Leben in meinem sakramentalen Leben.<br \/>\nSie vervielf\u00e4ltigen sich mit Mir in jeder Hostie, und Ich f\u00fchle, dass Mir Leben f\u00fcr Leben gegeben wird. O, wie jubelte Ich, als Ich dich als die Erste sah, die Ich auf eine besondere Weise rief, in meinem Willen dein Leben zu bilden!<br \/>\nIn dir gestaltete Ich die erste Schatzkammer von allen meinen sakramentalen Leben, Ich vertraute dich meiner Macht und Unermesslichkeit des H\u00f6chsten Willens an, damit sie dich bef\u00e4higten, diese Sch\u00e4tze zu empfangen.<br \/>\nVon dieser Zeit an warst du Mir gegenw\u00e4rtig, und Ich machte aus dir die Verwahrerin meines sakramentalen Lebens, und in dir alle anderen Seelen, die in meinem Willen leben w\u00fcrden.<br \/>\nIch gab dir die Vorherrschaft \u00fcber alles \u2013 und dies zu Recht, denn mein Wille ist niemandem unterworfen \u2013 sogar \u00fcber die Apostel und die Priester, denn wenn diese Mich konsekrieren, bleiben sie doch nicht in gemeinsamem Leben mit Mir, sondern lassen Mich allein und verlassen, k\u00fcmmern sich nicht um Mich.<br \/>\nIndessen werden diese [im G\u00f6ttlichen Willen lebenden] Seelen Leben in meinem eigenen Leben selbst und untrennbar von Mir sein; deshalb liebe Ich dich so sehr: es ist mein eigener Wille, den Ich in dir liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. Juli 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59920","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59920"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59920\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}