{"id":59959,"date":"2026-04-04T12:00:42","date_gmt":"2026-04-04T10:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-der-auferstehung-des-herrn-ostersonntag-joh-201-9-2\/"},"modified":"2026-04-04T14:32:11","modified_gmt":"2026-04-04T12:32:11","slug":"hochfest-der-auferstehung-des-herrn-ostersonntag-joh-201-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-der-auferstehung-des-herrn-ostersonntag-joh-201-9\/","title":{"rendered":"HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN \u2013 OSTERSONNTAG \u2013 (Joh 20,1-9)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala fr\u00fchmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. 2Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem J\u00fcnger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br \/>\n3Da gingen Petrus und der andere J\u00fcnger hinaus und kamen zum Grab; 4sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere J\u00fcnger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.<br \/>\n5Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.<br \/>\n6Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen 7und das Schwei\u00dftuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.<br \/>\n8Da ging auch der andere J\u00fcnger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. 9Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c2a215;\">\u201eAm ersten Tag der Woche\u2026\u201c (Joh 20,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eObwohl die Augen meiner Seele meinem Sohn folgten, und ich ihn niemals aus meinen Blicken verlor, f\u00fchlte ich dennoch in diesen drei Tagen, in denen er im Grab lag, solche Sehnsucht, ihn auferstanden zu sehen, dass ich in meinem Liebesfeuer wiederholt aufrief: \u201eSteh auf, meine Ehre! Steh auf, mein Leben!\u201c mein Verlangen war so brennend und meine Seufzer so feurig, dass ich mich ganz verzehrt f\u00fchlte.<br \/>\nEndlich erblickte ich meinen lieben Sohn, wie er begleitet von dieser gro\u00dfen Zahl von Seelen, im Triumph aus der Vorh\u00f6lle emporstieg, und sich zum Grab begab. Es war die Morgend\u00e4mmerung des dritten Tages, und wie die ganze Natur ihn beweint hatte, so freute sie sich jetzt \u00fcber seine unmittelbar bevorstehende Auferstehung, dass sogar die Sonne ihren Lauf beschleunigte, um Zeuge der Auferstehung zu sein &#8230;<br \/>\nAber, o Wunder, bevor er auferstand, zeigte Jesus dieser ganzen gro\u00dfen Menge seine Heiligste Menschheit, blutend, verwundet, entstellt, wie er sich aus Liebe zu ihnen und zu allen erniedrigt hatte. Alle waren ergriffen und bewunderten die Exzesse seiner Liebe und das gro\u00dfe Wunder der Erl\u00f6sung. Meine Tochter, o wie gerne h\u00e4tte ich dich im Moment der Auferstehung meines Sohnes dabeigehabt!<br \/>\nEr war ganz Majest\u00e4t; seine mit seiner Seele vereinte Gottheit lie\u00dfen Meere von Licht und unbeschreiblicher Sch\u00f6nheit hervorbrechen, die Himmel und Erde erf\u00fcllten, und als Sieger von seiner Macht Gebrauch machend, befahl er seiner toten Menschheit, dass sie von Neuem seine Seele in Empfang nehme, und triumphierend und glorreich zum unsterblichen Leben auferstehe. Welch feierlicher Akt!<br \/>\nMein teurer Jesus triumphierte \u00fcber den Tod und rief ihm zu: \u201eTod, du wirst kein Tod mehr sein, sondern Leben!\u201c Mit diesem Akt des Triumphes besiegelte er, dass er Mensch und Gott zugleich war, und mit seiner Auferstehung best\u00e4tigte und bekr\u00e4ftigte er seine Lehre, die Wunder, das Leben der Sakramente und das ganze Leben der Kirche.<br \/>\nAu\u00dferdem besiegelte er damit den Triumph \u00fcber die menschlichen Willen, die geschw\u00e4cht und gleichsam unf\u00e4hig zum wahren Guten waren, um \u00fcber ihnen das Leben des G\u00f6ttlichen Willens triumphieren zu lassen, das die Menschen zur F\u00fclle der Heiligkeit und aller G\u00fcter f\u00fchren sollte; gleichzeitig s\u00e4te er in den K\u00f6rpern, kraft seiner Auferstehung, den Keim der Auferstehung zur unverg\u00e4nglichen Glorie.<br \/>\nMeine Tochter, die Auferstehung meines Sohnes best\u00e4tigt und kr\u00f6nt alles und ist der feierlichste Akt, den er auf Liebe zu den Menschen gewirkt hat\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 28. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c2a215;\">\u201eMaria von Magdala fr\u00fchmorgens, als es noch dunkel war\u2026\u201c (Joh 20,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn die Seele Mich sucht, empf\u00e4ngt sie eine G\u00f6ttliche Schattierung, einen G\u00f6ttlichen Zug und wird ebenso oft in Mir wiedergeboren und Ich in ihr.\u201c<br \/>\nIch erwog seine Worte und fragte fast verwundert: \u201eHerr, was sagst Du?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eO wenn du die Herrlichkeit kennen w\u00fcrdest, das Wohlgefallen, das der ganze Himmel dabei empfindet, diese Note von der Erde zu empfangen: eine Seele, die Gott dauernd sucht, ganz \u00e4hnlich wie sie [= die Seligen im Himmel] selbst. Was ist das Leben der Seligen, worin besteht es? Es ist ihr st\u00e4ndiges Wiedergeborenwerden in Gott und Gottes in ihnen. Das bedeutet dieses Wort: \u201aGott ist immer alt und immer neu.\u2019<br \/>\nSie f\u00fchlen sich auch nie m\u00fcde, denn sie sind in der st\u00e4ndigen Haltung neuen Lebens in Gott.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 10. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c2a215;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Liebe zum Gesch\u00f6pf lie\u00df Mich in jedem Augenblick sterben. Die Natur der wahren Liebe ist es, best\u00e4ndig f\u00fcr die geliebte Person zu sterben und zu leben: Die Liebe, die sie bei sich haben will, l\u00e4sst einen den Tod f\u00fchlen und verursacht ein Martyrium, vielleicht eines der leidvollsten und l\u00e4ngsten.<br \/>\nDoch dieselbe Liebe, st\u00e4rker als der Tod, gibt einem in demselben Augenblick, als man stirbt, das Leben, doch um was zu tun? Um der geliebten Person Leben zu geben und mit ihr ein einziges Leben zu bilden.<br \/>\nDiese Flammen haben die Kraft, die eine Person zu verzehren, um sie mit der anderen zu verschmelzen. Und genau dies ist die Kraft meiner Liebe: Mich sterben zu lassen, und aus meinem Verzehrtwerden so viele Samen zu bilden, um sie in die Herzen aller Gesch\u00f6pfe zu legen, um Mich von neuem auferstehen zu lassen und mit ihnen ein einziges Leben mit Mir zu bilden.<br \/>\nNun, auch du kannst, wer wei\u00df wie oft aus Liebe zu Mir sterben \u2013 und vielleicht in jedem Augenblick. Jedes Mal, wenn du Mich w\u00fcnschst und Mich nicht siehst, f\u00fchlt dein Wille den Tod meiner Beraubung, und das in Wirklichkeit, denn da du Mich nicht siehst, stirbt dein Wille, da er das Leben nicht findet, das er sucht.<br \/>\nDoch nachdem er sich selbst in diesem Akt aufgezehrt hat, werde Ich in dir wiedergeboren und du in Mir, und du findest das von dir gewollte Leben, doch, um neuerlich zum Sterben zur\u00fcckzukehren, um in Mir zu leben.<br \/>\nWenn du Mich also ersehnst, f\u00fchlt dein nicht befriedigter Wunsch den Tod, doch wenn Ich Mich sehen lasse, findet er sein Leben wieder. Und so ist es auch mit deiner Liebe, deiner Intelligenz, deinem Herzen, sie k\u00f6nnen in st\u00e4ndigem Akt sein, f\u00fcr Mich zu sterben und zu leben.<br \/>\nWenn Ich dies f\u00fcr dich getan habe, ist es nur gerecht, dass du es f\u00fcr Mich tust.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 21. Februar 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c2a215;\">\u201eSah, dass der Stein vom Grab weggenommen war\u201c (Joh 20,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus, mein Sieger, ich beobachte, wie Du aus der Vorh\u00f6lle herauskommst mit dem ganzen Heer Deiner Gerechten und Dich auf den Weg zum Grab machst, um den Tod zu besiegen und Deine Heiligste Menschheit auferstehen zu lassen!<br \/>\nWelch feierlicher Augenblick ist dies! Um ihn zu feiern und um die Auferstehung Deines G\u00f6ttlichen Willens in allen Gesch\u00f6pfen zu erhalten, will ich \u00fcberall mein \u201eIch liebe Dich\u201c verbergen: im Grab, im Akt, den Du vollbrachtest, um aufzuerstehen, im Licht der Glorie selbst, das Dich umgibt.<br \/>\nUnd Du, meine Liebe, um diesen Jubeltag zu feiern, vernichte unseren menschlichen Willen und lasse den Deinen f\u00fcr immer siegreich auferstehen! (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Drei-undzwanzigste Stunde)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c2a215;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGebenedeite Tochter meines m\u00fctterlichen Herzens, gro\u00df war meine Freude und mein Triumph bei der Auferstehung meines Sohnes; ich f\u00fchlte mich in ihm wie neugeboren und auferstanden.<br \/>\nAlle meine Schmerzen verwandelten sich in Freuden und in Meere von Gnade, Licht, Liebe und des Verzeihens f\u00fcr die Menschen, die Jesus meiner Mutterschaft anvertraut hatte und die ich in meinem Herzen mit dem unausl\u00f6schlichen Siegel meiner Martern versiegelt hatte. H\u00f6re mich jetzt an, liebe Tochter: Wisse, dass ich mich nach dem Tod meines Sohnes in das Z\u00f6nakulum zur\u00fcckzog, zusammen mit dem geliebten Johannes und Magdalena.<br \/>\nAber mein Herz wurde durchbohrt, als ich sah, dass Johannes allein zu mir kam, und in meinem Schmerz fragte ich: \u201eUnd die anderen Apostel, wo sind sie?\u201c Aber wie sie h\u00f6rten, dass Jesus gestorben war, wurden sie von einer besonderen Gnade ber\u00fchrt.<br \/>\nSie waren bewegt und weinten, und einer nach dem anderen von den fl\u00fcchtigen J\u00fcngern kam zu mir zur\u00fcck, sie umgaben mich und mit Tr\u00e4nen und Seufzern baten sie mich um Verzeihung, dass sie ihren Meister so feig verlassen hatten und gefl\u00fcchtet waren. Ich nahm sie m\u00fctterlich auf in der Arche der Zuflucht und des Heiles meines Herzens und sicherte allen die Verzeihung meines Sohnes zu, ich ermutigte sie, sich nicht zu f\u00fcrchten, und sagte ihnen, dass ihr Schicksal in meinen H\u00e4nden lag, weil er mir alle als Kinder anvertraut hatte und ich sie als solche anerkannte.<br \/>\nGebenedeite Tochter, du wei\u00dft, dass ich bei der Auferstehung meines Sohnes gegenw\u00e4rtig war, aber ich habe niemandem davon erz\u00e4hlt, weil ich wartete, dass Jesus selbst sich offenbaren werde, dass er glorreich und triumphierend auferstanden war.<br \/>\nDie Erste, die den Auferstandenen sah, war die begl\u00fcckte Magdalena, danach die frommen Frauen, und alle kamen zu mir und berichteten mir, dass sie den Auferstandenen gesehen hatten, dass das Grab leer war; und ich h\u00f6rte sie alle an und best\u00e4rkte sie in siegreicher Weise im Glauben an die Auferstehung.<br \/>\nBis zum Abend hatten ihn praktisch alle Apostel gesehen und alle jubelten dar\u00fcber, dass sie Apostel Jesu gewesen waren. Welcher Szenenwechsel, liebe Tochter! Er symbolisiert lebhaft die traurige Unbest\u00e4ndigkeit dessen, der sich vom eigenen Willen beherrschen l\u00e4sst.<br \/>\nIn der Tat, es war der eigene Wille, der die Apostel fliehen lie\u00df, sodass sie ihren Herrn verlie\u00dfen und solche Angst empfanden, dass sie sich versteckten und ihn sogar verleugneten, wie es bei Petrus geschah &#8230;<br \/>\nO, wenn der G\u00f6ttliche Wille in ihnen regiert h\u00e4tte, w\u00e4ren sie niemals von ihrem Meister gefl\u00fcchtet, sondern h\u00e4tten sich mutig und siegreich niemals von seiner Seite getrennt und h\u00e4tten sich geehrt gef\u00fchlt, das eigene Leben hinzugeben, um ihn zu verteidigen.<br \/>\nTeure Tochter, mein auferstandener Sohn hielt sich vierzig Tage auf Erden auf. Sehr oft erschien er den Aposteln und J\u00fcngern um sie im Glauben und in der Sicherheit seiner Auferstehung zu best\u00e4rken, und wenn er nicht bei seinen Aposteln war, hielt er sich bei seiner Mutter im Z\u00f6nakulum auf, umgeben von den Seelen, die er aus der Vorh\u00f6lle befreit hatte.<br \/>\nAm Ende der vierzig Tage belehrte Jesus die Apostel ein letztes Mal und hinterlie\u00df ihnen seine Mutter als F\u00fchrerin und Lehrerin, und versprach die Herabkunft des Heiligen Geistes; und w\u00e4hrend er alle segnete, fuhr er in den Himmel auf, zusammen mit jener gro\u00dfen Schar von Seelen, die er aus der Vorh\u00f6lle mitgenommen hatte.<br \/>\nAlle die herumstanden, und es war eine gro\u00dfe Zahl, sahen ihn aufsteigen, aber er in der H\u00f6he ankam, entzog ihn eine Wolke von Licht ihren Blicken.<br \/>\nMeine Tochter, ich, deine Mutter, folgte ihm in den Himmel und wohnte dem gro\u00dfen Fest der Himmelfahrt bei, umso mehr, als f\u00fcr mich die Himmlische Heimat nicht fremd war, und au\u00dferdem w\u00e4re ohne mich das Fest meines in den Himmel aufgefahrenen Sohnes nicht vollst\u00e4ndig gewesen.<br \/>\nJetzt noch ein Wort an dich, teuerste Tochter. Alles, was du geh\u00f6rt und bewundert hast, war nichts anderes als die Macht des G\u00f6ttlichen Willens, der in mir und in meinem Sohne wirkte.<br \/>\nDeshalb w\u00fcnsche ich so sehr, in dir das t\u00e4tige, wirkende Leben des G\u00f6ttlichen Willens einzuschlie\u00dfen; es ist ein wirksames Leben, da alle Menschen den G\u00f6ttlichen Willen besitzen, aber der Gro\u00dfteil von ihnen unterdr\u00fcckt und \u201eerw\u00fcrgt\u201c ihn und macht ihn zum eigenen Diener.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend er Wunder der Heiligkeit und der Gnade wirken k\u00f6nnte, und Werke, die seine Macht bezeugen, wird er von den Menschen gleichsam mit gebundenen H\u00e4nden zur Unt\u00e4tigkeit gezwungen, ohne seine Macht entfalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSei daher aufmerksam und wirke mit all deinen Kr\u00e4ften mit, dass der Himmel des G\u00f6ttlichen Willens sich in dir ausbreite und mit seiner Macht wirke, was er will und wie er will.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 29. Tag)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c2a215;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, meine Auferstehung vervollst\u00e4ndigte, besiegelte, und stellte Mir alle Ehren wieder her. Sie rief alle meine Werke zum Leben, die Ich im Laufe meines Lebens auf Erden vollbracht hatte, und formte den Keim der Auferstehung der Seelen, bis hin zu den K\u00f6rpern beim Allgemeinen Gericht.<br \/>\nOhne meine Auferstehung w\u00e4re also meine Erl\u00f6sung unvollst\u00e4ndig gewesen, und meine sch\u00f6nsten Werke w\u00e4ren begraben worden. So ist es auch mit der Seele: wenn sie nicht g\u00e4nzlich in meinem Willen aufersteht, bleiben alle ihre Werke unvollst\u00e4ndig.<br \/>\nWenn sich K\u00e4lte in den g\u00f6ttlichen Dingen einschleicht, Leidenschaften sie bedr\u00fccken und Laster sie tyrannisieren, werden sie das Grab f\u00fcr die Seele bilden.<br \/>\nDa n\u00e4mlich das Leben meines Willens fehlt, fehlt jener, der das g\u00f6ttliche Feuer wiederaufleben l\u00e4sst, fehlt jener, der mit einem einzigen Schlag alle Leidenschaften ert\u00f6tet und alle Tugenden aufleben l\u00e4sst.<br \/>\nMein Wille ist mehr als die Sonne, die alles \u00fcberstrahlt, alles fruchtbar macht, alles in Licht verwandelt und die Seele ganz in Gott auferstehen l\u00e4sst.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 4. April 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c2a215;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die von Gott fruchtbar und sch\u00f6n erschaffene Erde, mit einer ganz strahlenden Sonne, die sie erleuchtet und erfreut, wurde wegen der S\u00fcnde voller Dornen und ganz steinig.<br \/>\nDer menschliche Wille vertrieb die Sonne meines Willens und dichte Finsternis bedeckt sie. Ich halte dich am Leben, weil du alle Steine von der Erde beseitigen und sie von neuem fruchtbar machen sollst.<br \/>\nJeder Akt des menschlichen Willens war ein Stein, der die sch\u00f6ne, von Mir erschaffene Erde bedeckte. Jede l\u00e4ssliche S\u00fcnde war ein Dorn, jede schwere S\u00fcnde war ein Gift.<br \/>\nUnd alles au\u00dferhalb meines Willens vollbrachte Gute war wie auf dem Erdboden ausgestreuter Sand, der sie \u00fcberschwemmte und das Wachstum selbst der kleinsten Pflanze und des Grashalms, der unter den Steinen hervorsprie\u00dfen konnte, verhinderte.<br \/>\nNun, meine Tochter, jeder deiner in meinem Willen getanen Akte soll einen Stein entfernen. Wie vieler Akte bedarf es, um sie alle zu entfernen!<br \/>\nIndem du nie deinem Willen Leben gibst, wirst du die gl\u00e4nzenden Strahlen der Sonne des H\u00f6chsten FIAT zur\u00fcckrufen, um \u00fcber dieser finsteren Erde zu leuchten.<br \/>\nDiese Strahlen werden den heftigen Wind der Gnade rufen, der mit Macht diesen ganzen Sand forttragen wird, d.h., alles Gute, das weder um meinen Willen zu erf\u00fcllen, noch in Ihm, noch aus Liebe zu Mir getan wurde, sondern um menschliches Ansehen, Ehre und Interesse zu erlangen.<br \/>\nO, wie bedr\u00fcckend ist dieses scheinbar Gute \u2013 mehr als Sand, der das Wachstum der Seelen behindert und sie so unfruchtbar macht, dass es Mitleid erregt!<br \/>\nDaher wird die Sonne meines Willens mit ihrer Fruchtbarkeit die Dornen in Blumen und Fr\u00fcchte verwandeln, und der Wind meiner Gnade wird das Gegenmittel sein und das Leben in die Seelen ausgie\u00dfen. So musst du \u00fcberzeugt sein, dass Ich dich noch am Leben lasse, um das Werk der Sch\u00f6pfung neu zu ordnen.<br \/>\nWie ein [einziger] menschlicher Wille, der aus dem Meinen heraustritt, alles in Unordnung bringt, sodass er schlie\u00dflich sogar das Angesicht der Erde ver\u00e4ndert, so muss ein anderer menschlicher Wille, der in den Meinen eintritt, und mit wiederholten und flehentlichen Akten, alles wieder ordnen und Mir den s\u00fc\u00dfen Zauber, die Harmonie und Sch\u00f6nheit der ersten Zeiten der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckgeben.<br \/>\nF\u00fchlst du nicht, wie gro\u00df dein Bet\u00e4tigungsfeld ist? Indem Wir gleichsam in das irdische Eden zur\u00fcckkehren, wo mein G\u00f6ttlicher Wille mit den ersten Akten des Menschen festlich feierte, und Wir zusammen die fruchtbare und sch\u00f6ne Erde genossen, die Ich ihm gegeben hatte \u2013 so rufe Ich nun dich: du sollst jene ersten Akte verkn\u00fcpfen und allen Landstrichen folgen, die vom menschlichen Willen \u00fcberschwemmt sind. Damit sollst du \u2013 alle Zeiten zugleich umfassend \u2013 mithelfen, die Steine, die Dornen und den Sand zu entfernen, womit der menschliche Wille dieses Land zu einem mitleiderregenden Zustand herabgew\u00fcrdigt hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 20. Juni 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c2a215;\">\u201eDenn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste\u201c (Joh 20,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Um der Gerechtigkeit Gottes Gen\u00fcge zu leisten, hatte meine Menschheit die Pflicht auf sich genommen, so oft zu sterben, als die Seelen den G\u00f6ttlichen Willen in sich haben sterben lassen, indem sie Ihm die gro\u00dfe Beleidigung zuf\u00fcgten, dem menschlichen Willen Leben zu geben, und in sich einen G\u00f6ttlichen Willen sterben lie\u00dfen.<br \/>\nO, wie viel kosteten Mich diese Tode! Sterben und leben, leben und sterben, das war f\u00fcr Mich die qualvollste und andauernde Pein. Umso mehr, als meine Gottheit, obwohl Sie mit Mir eins und untrennbar von Mir war, beim Empfang dieser Genugtuungen die Haltung der Gerechtigkeit annahm. Obwohl meine Menschheit heilig war, war sie ein kleines Licht angesichts der unermesslichen Sonne meiner Gottheit.<br \/>\nIch f\u00fchlte das ganze Gewicht der Wiedergutmachungen, die Ich dieser g\u00f6ttlichen Sonne geben sollte und die Pein der gefallenen Menschheit, die in Mir um den Preis so vieler meiner Tode auferstehen sollte.<br \/>\nEs war die Zur\u00fcckweisung des G\u00f6ttlichen Willens \u2013 indem die gefallene Menschheit dem eigenen Willen Leben gew\u00e4hrte, was zu ihrem Ruin f\u00fchrte. Ich musste meine Menschheit und meinen menschlichen Willen im Zustand des st\u00e4ndigen Todes halten, damit der G\u00f6ttliche Wille st\u00e4ndiges Leben in Mir habe, um sein Reich in Mir auszubreiten.<br \/>\nVon meiner Empf\u00e4ngnis an dachte Ich daran und besch\u00e4ftige Mich damit, das Reich des H\u00f6chsten FIAT in meiner Menschheit auszudehnen, um den Preis, dass Ich meinem menschlichen Willen kein Leben gew\u00e4hrte, damit die gefallene Menschheit wieder auferstehe.<br \/>\nDadurch sollte Ich, wenn in Mir dieses Reich begr\u00fcndet war, die Gnaden, die notwendigen Dinge, die Leiden, die Genugtuungen vorbereiten, um Ihn bekannt zu machen und Ihn unter den Menschen zu begr\u00fcnden.<br \/>\nDaher ist alles, was du tust, und was Ich in dir f\u00fcr dieses Reich tue, nichts anderes als die Fortsetzung dessen, was Ich seit meiner Empf\u00e4ngnis im Scho\u00df meiner Mutter tat.<br \/>\nWenn du also willst, dass Ich in dir das Reich des ewigen FIAT entfalte, lasse Mir die Freiheit und gew\u00e4hre deinem Willen niemals Leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 24. Dezember 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c2a215;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen FIAT und begleitete meinen s\u00fc\u00dfen Jesus in den Leiden seiner Passion. Als ich Ihm auf Kalvaria folgte, hielt mein armer Geist inne, um \u00fcber die qualvollen Leiden Jesu am Kreuz nachzudenken.<br \/>\nDa bewegte Er sich in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, der Kalvarienberg ist das neue Eden, wo dem Menschengeschlecht das zur\u00fcckerstattet wurde, was es beim R\u00fcckzug aus meinem Willen verloren hatte.<br \/>\nEs besteht eine Analogie zwischen Kalvaria und Eden. Im Garten Eden verlor der Mensch die Gnade, auf Kalvaria erwarb er sie. In Eden wurde ihm der Himmel verschlossen, er verlor seine Gl\u00fcckseligkeit und machte sich zum Sklaven des h\u00f6llischen Feindes.<br \/>\nHier im neuen Eden wird ihm der Himmel wieder aufgetan, er erwirbt den Frieden und die verlorene Seligkeit zur\u00fcck, der D\u00e4mon bleibt angekettet und der Mensch befreit von seiner Sklaverei.<br \/>\nIn Eden verdunkelte und zog sich die Sonne des G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcck, und f\u00fcr den Menschen war es stets Nacht, was durch die Sonne symbolisiert wurde.<br \/>\nDiese zog sich in den drei Stunden meiner furchtbaren Agonie am Kreuz vom Angesicht der Erde zur\u00fcck, da sie die Qual ihres Sch\u00f6pfers nicht ertragen konnte, die vom menschlichen Willen verursacht wurde, der meine Menschheit so perfide zugrunde gerichtet hatte.<br \/>\nDie Sonne zog sich entsetzt zur\u00fcck, und als Ich den letzten Atemzug tat, erschien sie neuerlich, und setzte den Lauf ihres Lichts fort. So ist es mit der Sonne meines FIAT: meine Schmerzen und mein Tod riefen von neuem die Sonne meines Willens zur Herrschaft unter den Gesch\u00f6pfen zur\u00fcck.<br \/>\nSo bildete Kalvaria die Morgenr\u00f6te, welche die Sonne meines Ewigen Willens einlud, von Neuem mitten unter den Gesch\u00f6pfen zu erstrahlen. Die Morgenr\u00f6te garantiert den Sonnenaufgang.<br \/>\nSo stellt die Morgenr\u00f6te, die Ich auf Kalvaria bildete, sicher, dass die Sonne meines Willens neuerlich unter den V\u00f6lkern regieren wird, obwohl es etwa zweitausend Jahre her sind. In Eden wurde meine Liebe von ihnen besiegt, hier hingegen triumphiert sie und besiegt das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nIm ersten Eden empf\u00e4ngt der Mensch das Todesurteil f\u00fcr Seele und Leib, im zweiten wird er vom Urteil freigesprochen, und die Auferstehung seines Leibes wird durch die Auferstehung meiner Menschheit bekr\u00e4ftigt.<br \/>\nEs gibt viele Beziehungen zwischen Eden und Kalvaria, und was der Mensch dort verlor, das erwirbt er hier zur\u00fcck. Im Reich meiner Schmerzen wird ihm alles zur\u00fcckgegeben und die Ehre und Glorie des armen Gesch\u00f6pfs werden durch meine Leiden und meinen Tod best\u00e4tigt.<br \/>\nDer Mensch schuf sich durch den R\u00fcckzug aus meinem Willen das Reich seiner \u00dcbel, seiner Schw\u00e4chen, Leidenschaften und Armseligkeiten. Ich wollte auf die Erde kommen und so viel leiden und erlaubte, dass meine Menschheit zerrissen und das Fleisch in St\u00fccke gerissen wurde.<br \/>\nIch wollte voller Wunden sein und sogar sterben, um durch so viele Leiden und meinen Tod das Reich aufzubauen, das so vielen \u00dcbeln entgegengesetzt ist, die sich das Gesch\u00f6pf gebildet hatte.<br \/>\nEin Reich wird nicht mit einem einzigen Akt gebildet, sondern mit sehr vielen Akten; je mehr Akte es sind, desto gr\u00f6\u00dfer und herrlicher wird ein Reich. So war mein Tod f\u00fcr meine Liebe notwendig, denn mit meinem Tod sollte Ich den Gesch\u00f6pfen den Kuss des Lebens geben.<br \/>\nAus meinen vielen Wunden sollten alle G\u00fcter hervorsprudeln, um ein Reich voller Sch\u00e4tze f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe zu bilden. So sind meine Wunden Quellen, die von G\u00fctern \u00fcberquellen, und mein Tod ist ein Brunnen, aus dem das Leben zum Wohle aller hervorquillt.<br \/>\nWie der Tod notwendig war, war f\u00fcr meine Liebe auch die Auferstehung n\u00f6tig, denn der Mensch verlor mit dem Tun des eigenen Willens das Leben meines Willens.<br \/>\nIch wollte auferstehen, um nicht nur die Auferstehung des Leibes zu bilden, sondern die Auferstehung des Lebens meines Willens in ihnen. W\u00e4re Ich daher nicht auferstanden, so k\u00f6nnte der Mensch nicht von neuem in meinem FIAT auferstehen.<br \/>\nEs w\u00fcrde ihm die Kraft \u2013 das Band seiner Auferstehung in der Meinen fehlen. Somit h\u00e4tte sich meine Liebe unvollst\u00e4ndig gef\u00fchlt, sie h\u00e4tte gesp\u00fcrt, dass sie mehr tun h\u00e4tte k\u00f6nnen und es nicht tat, und Ich h\u00e4tte somit das harte Martyrium einer unvollst\u00e4ndigen Liebe erlitten.<br \/>\nWenn jedoch der undankbare Mensch keinen Gebrauch von allem macht, was Ich getan habe, ist das \u00dcbel ganz das seine, aber meine Liebe besitzt und erfreut sich ihres vollen Triumphs.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 12. April 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c2a215;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das gr\u00f6\u00dfte Leid in meiner Passion, der Dorn, der mein Herz am schmerzlichsten durchbohrte, war die Verlassenheit und das Verschwinden meiner Apostel.<br \/>\nIch traf auf kein wohlwollendes Auge, dem mein Blick begegnen konnte. Die Verlassenheit, die Beleidigungen und die Gleichg\u00fcltigkeit von Freunden \u00fcbertrifft bei weitem alle Leiden und selbst den Tod, den die Feinde zuf\u00fcgen k\u00f6nnen.<br \/>\nIch wusste, dass Mir die Apostel diesen durchbohrenden Schmerz zuf\u00fcgen mussten und feige von Mir fliehen w\u00fcrden, doch Ich achtete nicht darauf, denn, meine Tochter, wer ein Werk tun m\u00f6chte, darf nicht auf seine Leiden schauen. Vielmehr muss er in guten Zeiten Freunde finden, wenn alles ihm zul\u00e4chelt und er bei jedem Schritt Triumphe und Wunder auss\u00e4t.<br \/>\nicht nur das, sondern er teilt die Wunderkraft dem mit, den er zu seinem Freund und J\u00fcnger macht; dann r\u00fchmen sich alle, Freunde dessen zu sein, der von Herrlichkeit und Ehre umgeben ist und alle sind voller Hoffnung.<br \/>\nMan hat so viele Freunde und J\u00fcnger, wie man m\u00f6chte, da Glorie, Triumph und gute Zeiten machtvolle Magneten sind, welche die Menschen anlocken, dem Triumphator zu folgen.<br \/>\nWer will schon einem armen Verleumdeten, Gedem\u00fctigten, Verachteten nachfolgen und sein Freund oder J\u00fcnger sein? Niemand! Vielmehr empfinden sie Angst und Schrecken sich zu n\u00e4hern, und verleugnen schlie\u00dflich den, mit dem sie fr\u00fcher Freundschaft pflegten, wie es der heilige Petrus Mir gegen\u00fcber tat.<br \/>\nSo hofft der arme Mensch vergeblich auf Freunde, wenn er unter dem Alpdruck von Dem\u00fctigungen, Verachtung und Verleumdungen steht. Man muss sich daher zu einer Zeit Freunde machen, wenn der Himmel uns zul\u00e4chelt und das Gl\u00fcck uns auf den Thron zu heben scheint \u2013 wenn man m\u00f6chte, dass die G\u00fcter und n\u00f6tigen Werke am Leben bleiben und in den anderen Menschen eine Fortsetzung finden m\u00f6gen.<br \/>\nIch hatte Mir aber [zu einer Zeit] Freunde gemacht, als Ich Wunder und Triumphe auss\u00e4te, sodass sie Mich sogar f\u00fcr ihren irdischen K\u00f6nig auf Erden hielten und als meine J\u00fcnger die ersten Pl\u00e4tze bei Mir einzunehmen meinten.<br \/>\nUnd obwohl sie Mich in meiner Passion verlie\u00dfen, besannen sich meine Apostel, als meine Auferstehung meinen vollen Triumph verk\u00fcndete, eines Besseren.<br \/>\nSie vereinten sich wieder und folgten wie Triumphatoren meiner Lehre, meinem Leben und bildeten die anbrechende Kirche. H\u00e4tte Ich auf den Umstand geachtet, dass sie Mich schm\u00e4hlich verlassen w\u00fcrden, und sie zur Zeit meiner Triumphe nicht zu meinen J\u00fcngern gemacht, dann h\u00e4tte Ich niemanden gehabt, der nach meinem Tod \u00fcber Mich gesprochen und Mich bekannt gemacht h\u00e4tte.<br \/>\nDaher ist sowohl die gute Zeit und die Glorie n\u00f6tig, doch ebenso muss man durchbohrende N\u00e4gel erleiden und sie in Geduld ertragen k\u00f6nnen, um den Baustoff, die Materie f\u00fcr meine gr\u00f6\u00dften Werke zu haben, die unter den Menschen lebendig werden sollen\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 5. Juni 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-59959","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}