{"id":60046,"date":"2026-04-08T20:00:33","date_gmt":"2026-04-08T18:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-osteroktav-lk-2435-48\/"},"modified":"2026-04-08T20:41:44","modified_gmt":"2026-04-08T18:41:44","slug":"donnerstag-der-osteroktav-lk-2435-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-osteroktav-lk-2435-48\/","title":{"rendered":"Donnerstag der Osteroktav (Lk 24,35-48)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35Da erz\u00e4hlten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. 36W\u00e4hrend sie noch dar\u00fcber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!<br \/>\n37Sie erschraken und hatten gro\u00dfe Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. 38Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best\u00fcrzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?<br \/>\n39Seht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. 40Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe.<br \/>\n41Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? 42Sie gaben ihm ein St\u00fcck gebratenen Fisch; 43er nahm es und a\u00df es vor ihren Augen.<br \/>\n44Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erf\u00fcllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen \u00fcber mich gesagt ist. 45Darauf \u00f6ffnete er ihnen die Augen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Schrift.<br \/>\n46Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, 47und in seinem Namen wird man allen V\u00f6lkern Umkehr verk\u00fcnden, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden. 48Angefangen in Jerusalem, seid ihr Zeugen daf\u00fcr.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a822;\">\u201eDa sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best\u00fcrzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?\u201c (Lk 24,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Erblickte ich eine Person, die zweifelte und sprach: \u201eWie kann es sein, dass man wegen jeder geringsten Kleinigkeit so viel Beunruhigung versp\u00fcrt?\u201c<br \/>\nUnd ich sprach, erleuchtet durch ein Licht, das vom gebenedeiten Jesus her kam: \u201eUm keine Beunruhigung zu f\u00fchlen, muss sich die Seele gut in Gott gr\u00fcnden und mit ihrem ganzen Wesen zu Gott hingeneigt sein, wie auf einen einzigen Punkt, und die anderen Dinge mit gleichg\u00fcltigem Blick betrachten.<br \/>\nWenn sie anders handelt, wird sie in allem, was sie tut, sieht oder h\u00f6rt, ihre Seele mit Unbehagen erf\u00fcllt f\u00fchlen, wie durch jenes langsame Fieber, das die Seele ganz auslaugt und unruhig macht, und unf\u00e4hig, aus sich selbst klug zu werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 23. Mai 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a822;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr in meinem gewohnten Zustand fort und dachte bei mir: &#8222;Wie wird es sein? Ich bin so schlecht, bin zu nichts gut, die Beraubungen meines Jesus haben mich in einen bemitleidenswerten Zustand versetzt; wenn man das sehen k\u00f6nnte, w\u00fcrden auch die Steine wei-nen; und trotz all dem habe ich keine Zweifel, keine \u00c4ngste, weder vor dem Gericht, noch vor der H\u00f6lle.<br \/>\nWelch schauderhafter Zustand ist der meine doch!\u201c Als ich das dachte, bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, sobald die Seele in meinen Willen eintritt und sich entschlie\u00dft, in Ihm zu leben, weichen von ihr alle Zweifel und alle \u00c4ngste. Es ist wie bei der Tochter eines K\u00f6nigs, die, ganz gleich, wie viele Leute ihr sagen m\u00f6gen, dass sie nicht die Tochter ihres Vaters ist, ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt.<br \/>\nIm Gegenteil, sie f\u00e4hrt fort, jedem stolz zu sagen: \u201aEs ist nutzlos, mir das Gegenteil zu sagen, oder Zweifel und \u00c4ngste in mir zu erwecken. Ich bin die wahre Tochter des K\u00f6nigs, er ist mein Vater.<br \/>\nIch lebe mit ihm, mehr noch, sein Reich geh\u00f6rt mir.\u2019 So verleiht das Leben in meinem Willen, zusammen mit so vielen anderen Wohltaten, zugleich den Zustand der Sicherheit, und da die Seele sich aneignet, was mein ist, wie kann sie um ihren Besitz f\u00fcrchten?<br \/>\nDie Furcht, der Zweifel, die H\u00f6lle verschwinden und finden nicht die T\u00fcre, den Weg, den Schl\u00fcssel, um in die Seele einzutreten; ja noch mehr, wenn die Seele in den G\u00f6ttlichen Willen eintritt, entkleidet sie sich ihrer selbst, und Ich bekleide sie mit Mir, mit k\u00f6niglichen Gew\u00e4ndern, und diese Kleider dr\u00fccken ihr das Siegel auf, dass sie meine Tochter ist.<br \/>\nMein K\u00f6nigreich ist das ihre, so wie es das Meine ist, und in der Verteidigung unserer Rechte, nimmt sie daran Teil, die anderen zu richten und zu verurteilen. Warum also willst du \u00c4ngste heraufbeschw\u00f6ren?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 15. Oktober 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a822;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus ganz bedr\u00fcckt. O Gott, welches Leid ohne Erbarmen, ohne Erleichterung, ohne Unterst\u00fctzung!<br \/>\nFehlt Jesus, dann fehlt alles, und man sp\u00fcrt, dass das Leben Dessen fehlt, der Leben geben kann. Es ist ein Schmerz, der das arme menschliche Wesen ganz in Stimmen verwandelt, die nach Dem rufen, der ihm das Leben geben kann, ein Schmerz gleichsam aus Licht, der mit gr\u00f6\u00dferer Klarheit enth\u00fcllt, wer Jesus ist.<br \/>\nDoch als ich in dieser harten Pein seiner Beraubung schwamm, kam noch eine weitere dazu, die meinen armen Geist qu\u00e4lte: man hatte mir von Zweifeln an meinen Schriften berichtet, weil dort geschrieben stand, dass Jesus mich gek\u00fcsst und umarmt hatte und fast t\u00e4glich zu mir gekommen war.<br \/>\nMein armer Geist hielt dem nicht stand, und ich sprach Albernheiten: \u2018Du siehst, meine Liebe, was dabei herauskommt, wenn Du Dich nicht allen zeigst und kundtust.<br \/>\nT\u00e4test Du das, dann w\u00fcrden sie sich so verstricken, dass sie nicht ohne Dich sein k\u00f6nnten, und auch Dich so einwickeln, dass Du nicht ohne sie sein kannst.\u2019 Ich f\u00fchlte mich von Zweifeln und \u00c4ngsten gemartert, die ich nicht aufschreiben brauche. Da sprach Jesus, der Mit-leid mit mir hatte, voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, beruhige dich, beruhige dich. Du wei\u00dft, dass Ich niemals Zweifel und \u00c4ngste in dir duldete, die alte Lumpen des menschlichen Willens sind.<br \/>\nWo mein G\u00f6ttliches Fiat regiert, erlaubt Es diese Armseligkeiten nicht, da Es von Natur aus Friede und Sicherheit ist, und macht die Seele, die sich unter die Herrschaft seines Lichtes stellt, ebenso [friedlich].<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich von dir nur, dass dein Atem, dein Herzschlag und dein ganzes Wesen nichts anderes als mein Wille und Liebe sei. Liebe und G\u00f6ttlicher Wille stellen zusammen die gr\u00f6\u00dfte Opfergabe und die sch\u00f6nste Huldigung dar, die das Gesch\u00f6pf seinem Sch\u00f6pfer darbringen kann, den Akt, der unserem Akt am \u00e4hnlichsten ist.<br \/>\nBleiben wir daher dabei, einander stets zu lieben und unsere Liebe nie zu unterbrechen. Es gibt im Himmel und auf Erden nichts Gr\u00f6\u00dferes als einen G\u00f6ttlichen Willen, der stets vollbracht, und eine Liebe, die nie unterbrochen wird.<br \/>\nDies ist allein die Eigenschaft unser G\u00f6ttlichen Wesens und der Seele, die sich in die Gewalt unseres Willens begibt. Warum, meine Tochter, bist du zudem wegen ihrer Worte so betr\u00fcbt?<br \/>\nIch bin der Urheber der Gesetze, und niemand kann Mich einem Gesetz unterstellen, daher tue Ich, was Ich will und was Mir am meisten wohlgef\u00e4llt. \u00dcber die Seelen zu verf\u00fcgen, und dieser Person diesen Plan, jener anderen einen anderen Plan von Mir anzuvertrauen \u2013 dies ist ein Recht, das Ich Mir selbst vorbehalten habe. Und \u00fcberdies, was wiegt schwerer?<br \/>\nDass sie Mich t\u00e4glich im Sakrament empfangen, dass Ich durch ihren Mund eingehe und in den Magen hinabsteige \u2013 vielleicht sogar in Seelen, die voller Leidenschaften sind, um ihnen mein Leben mitzuteilen und mein Blut mit ihrem Blut zu vermischen \u2013 oder einer See-le einen Kuss und eine Umarmung zu geben, die Mich liebt und nur f\u00fcr Mich lebt?<br \/>\nO wie wahr ist es, dass die menschliche Sichtweise kurz[sichtig] ist und dass sie Gro\u00dfes klein und Kleines gro\u00df machen, blo\u00df weil dies nicht allen gel\u00e4ufig ist.<br \/>\n\u00dcberdies war alles, was sich zwischen dir und Mir ereignete, die vielen Vertraulichkeiten, meine \u00fcbergro\u00dfe Liebe und meine wiederholten Besuche, f\u00fcr die Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens notwendig, den Ich durch dich bekannt machen sollte.<br \/>\nW\u00e4re Ich nicht so oft gekommen, wie h\u00e4tte Ich dir so viel \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen mitteilen k\u00f6nnen? H\u00e4tte Ich nicht meinen Wohnsitz in deinem Herzen als meinen lebenden Tempel aufgeschlagen, w\u00e4ren meine Unterweisungen nicht so anhaltend gewesen.<br \/>\nDeshalb sollten sie verstehen, dass alles, was Ich an deiner Seele tat, meinem G\u00f6ttlichen Willen dienen musste, Der alles verdient.<br \/>\nSo sollten sie, wenn sie von meinen vielen liebevollen Herablassungen h\u00f6ren, begreifen, wie sehr Ich den Menschen liebe und ihn lieben kann, um ihn zu meiner reinen Liebe zu erheben und zum vollen Vertrauen, das er seinem liebenden Sch\u00f6pfer entgegenbringen muss&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. Juni 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a822;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter meines Willens, wisse, dass die eigenen \u00dcberlegungen, Eindr\u00fccke, Bedr\u00fcckungen, Traurigkeit, Zweifel und kleine \u00c4ngste, die g\u00f6ttlichen Widerspiegelungen, die heiligen Eindr\u00fccke, den raschen Flug zum Himmel, die Freuden des wahren Guten und den himmlischen Frieden behindern.<br \/>\nSie sind wie Steinchen, die in einen See geworfen werden, w\u00e4hrenddessen sich eine Person in diesem klaren Wasser wie in einen Spiegel besieht und ihre ganze Person sch\u00f6n und geordnet schaut, wie sie selbst es ist. Nun, was geschieht dann?<br \/>\nW\u00e4hrend sie sich in diesen ganz klaren Wassern ansieht, wird ein kleines Steinchen in den See geworfen. Das Wasser kr\u00e4uselt sich, schl\u00e4gt Wellen, wird unklar und bildet so viele Ringe und Kreise, dass das ganze Wasser undurchsichtig wird. Was wurde aus der armen Person, die sich selbst betrachtete?<br \/>\nAls sich die Kreise im Wasser bildeten, da beschnitten diese [vom Spiegelbild] einen Fu\u00df, einen Arm, eine Hand, den Kopf usw., sodass sich die Person durch das aufgeraute Wasser ganz verunstaltet sah.<br \/>\nWer bewirkte, dass dieses Gew\u00e4sser seine Reinheit verloren hat, sodass sie ihr Spiegelbild nicht mehr ganz sehen kann, sondern auf eine Weise, dass es Mitleid erregt? Was war es? Ein kleines Steinchen.<br \/>\nSo ist die von Gott geschaffene Seele: sie ist mehr als die klarste Quelle, in der sich Gott, klarer als in einem ganz reinen Brunnen, selbst betrachten sollte, und sie sich in Gott.<br \/>\nNun sind die \u00dcberlegungen, Bedr\u00fcckungen, Zweifel, \u00c4ngste usw. wie ebenso viele Steinchen, die in die Tiefe ihrer Seele geworfen werden. Wenn nun Gott sich in ihr betrachtet, sieht Er Sich selbst nicht mehr in seiner Gesamtheit, sondern wie aufgespalten in so viele Teile, so sind die Kraft, die g\u00f6ttliche Freude, die Heiligkeit, die Einheit des Friedens gespalten.<br \/>\nDas wird die Seele daran hindern, zu erkennen, wer Gott ist, wie sehr Er sie liebt, und was Er von ihr will. Und wenn sie sich selbst in Gott betrachten m\u00f6chte, werden diese Steinchen ihren Schritt behindern, sie beim Gehen humpeln lassen und so ihren Flug behindern, um sich in Ihm zu betrachten, der sie geschaffen hat.<br \/>\nW\u00e4hrend dies Nichtigkeiten zu sein scheinen, wird doch darin die Kenntnis Gottes im Gesch\u00f6pf gebildet, die Einheit, die Heiligkeit, das Spiegeln Gottes im Gesch\u00f6pf und des Gesch\u00f6pfs in Gott. Sind die Seelen von diesen Steinchen, die Bagatellen der Seele genannt werden k\u00f6nnen, beunruhigt, so sind sie, weil ihnen die Festigkeit und Substanz der wahren Liebe fehlt, immer getr\u00fcbt.<br \/>\nGott kann sich dann in ihnen nicht spiegeln, um sein sch\u00f6nes Abbild zu formen. Sei darum aufmerksam und suche stets meinen Willen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 12. Juli 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a822;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Doch alle Worte Jesu konnten mich nicht g\u00e4nzlich beruhigen. Bei seiner Rede war der Friede zur\u00fcckgekehrt, aber danach begann ich wieder, mich zu beunruhigen, als ich die Geschehnisse dieser Tage erwog, die ich hier nicht erw\u00e4hnen muss.<br \/>\nEtwa zwei Tage nun hatte mein guter Jesus geschwiegen, daher f\u00fchlte ich mich am Ende meiner Kraft und \u00e4u\u00dferst schwach. Mein geliebter Jesus hatte Mitleid mit mir und sagte voller G\u00fcte:<br \/>\n\u201eMeine arme Tochter, du fastest, daher f\u00fchlst du dich am Ende deiner Kraft. Seit zwei Tagen hast du keine Speise mehr zu dir genommen, denn da du nicht im Frieden warst, konnte Ich dir nicht die Speise meiner Wahrheiten mitteilen.<br \/>\nIn der Tat, w\u00e4hrend sie die Seele n\u00e4hren, verleihen sie auch dem K\u00f6rper Kraft. Zudem h\u00e4ttest du Mich in deiner Beunruhigung weder verstanden, noch w\u00e4rst du disponiert gewesen, eine so vorz\u00fcgliche Speise aufzunehmen.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass der Friede die Pforte ist, durch welche die Wahrheiten eintreten, und er ist der erste Kuss und die Einladung seitens der Seelen, welche die Wahrheiten anh\u00f6ren und sie zu ihnen sprechen lassen m\u00f6chten.<br \/>\nW\u00fcnschst du also, dass Ich dir reichlich Speise gebe, dann kehre zu deinem friedvollen Zustand zur\u00fcck. \u00dcberdies haben in diesen Tagen deiner Unruhe, der Himmel, die Engel und Heiligen gleichsam wegen dir gezittert, weil sie wahrnahmen, wie eine ungesunde Ausstrahlung von dir ausging, die nicht zu ihnen geh\u00f6rte, daher haben alle gebetet, dass der vollkommene Friede zu dir zur\u00fcckkehre.<br \/>\nDer Friede ist das L\u00e4cheln des Himmels, die Quelle, aus der die himmlischen Freuden entspringen. Zudem ist dein Jesus nie beunruhigt, wie viel sie Mich auch beleidigen m\u00f6gen. Ich kann wirklich sagen: \u201aMein Thron ist der Friede.\u2019 So will Ich auch dich ganz friedvoll, meine Tochter.<br \/>\nWir m\u00fcssen Uns auch in der Handlungsweise angleichen und einander \u00e4hnlich werden: Friedvoll bin Ich, friedvoll sollst du sein \u2013 sonst kann das Reich meines Willens nicht in dir errichtet werden, da es ein Reich des Friedens ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 19. Mai 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a822;\">\u201cIch bin es selbst\u201d (Lk 24,39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Sonne aufgeht, l\u00f6st sie die Finsternis auf und l\u00e4sst das Licht aufstrahlen. Sie verwandelt die Feuchtigkeit der Nacht, mit der die Pflanzen bedeckt sind, dass sie davon sogar bedr\u00fcckt, steif und gleichsam traurig wurden, in perlende Tropfen, die alles zieren, Pflanzen, Blumen und die ganze Natur.<br \/>\nIhr silberhelles Gold gibt ihnen die Heiterkeit und Sch\u00f6nheit zur\u00fcck, nimmt die Steifigkeit der Nacht und scheint mit ihrem lichtvollen Zauber der ganzen Natur die Hand zu reichen, um sie zu beleben, zu schm\u00fccken und ihr das Leben zu spenden.<br \/>\nDas Meer, die Fl\u00fcsse, die Quellen jagen einem Angst vor der Nachtzeit ein, doch wenn die Sonne aufgeht, vertreibt sie mit ihren Strahlen die Angst, und die Gew\u00e4sser bis zum Grund erf\u00fcllend, bildet sie in ihnen einen Grund aus Gold und Silber. Sie l\u00e4sst die Wasser wie Kristall erscheinen und macht sie zauberhaft sch\u00f6n.<br \/>\nSo steht die ganze Natur durch die Sonne wieder auf, und ohne Sonne k\u00f6nnte man sie als ein Werk ohne Leben bezeichnen. Mehr als die Sonne ist mein Wille: wenn sich in der Seele sein Lichtkleid erhebt, werden all ihre Akte mit dem Licht Gottes wie mit Perlen geziert, dass sie sich in weit mehr als in strahlende Brillanten und kostbaren Schmuck verwandeln, w\u00e4hrend sie vor dem Aufgang der Sonne meines Willens wie n\u00e4chtlicher Tau sind, der auf den Pflanzen lastet und ihnen keinerlei Sch\u00f6nheit verleiht.<br \/>\nBeim Sonnenaufgang hingegen bildet dieser Tau f\u00fcr alle Pflanzen den sch\u00f6nsten Schmuck und verleiht jeder ihre [eigene] Nuance der Sch\u00f6nheit und hebt die Vielfalt und Lebhaftigkeit der Farben hervor.<br \/>\nSo werden, sobald mein Wille aufsteigt, alle menschlichen Akte mit Licht erf\u00fcllt und nehmen ihren Ehrenplatz in meinem Willen ein. Jeder empf\u00e4ngt seine besondere Schattierung an Sch\u00f6nheit und die Lebhaftigkeit der g\u00f6ttlichen Farben, sodass die Seele verkl\u00e4rt und mit unbeschreiblicher Sch\u00f6nheit bekleidet wird.<br \/>\nWenn die Sonne meines Willens aufgeht, verjagt sie alle \u00dcbel der Seele und nimmt die Tr\u00e4gheit hinweg, welche die Leidenschaften hervorgerufen haben. Im Licht des G\u00f6ttlichen FIAT kosten vielmehr die Leidenschaften selbst von jenem Licht und streben danach, sich in Tugenden zu verwandeln, um meinem ewigen Willen Ehrerbietung zu erweisen.<br \/>\nWenn Er aufgeht, ist alles Heiterkeit, und die Leiden selbst, die wie Meere in der Nacht den armen Gesch\u00f6pfen Angst einjagen, werden verwandelt: wenn mein Wille aufsteigt, vertreibt er die Nacht des menschlichen Willens.<br \/>\nIndem Er jede Furcht verbannt, schafft Er in diesen Leiden seinen Grund aus Gold, erf\u00fcllt mit seinem Licht die bitteren Wasser der Leiden und kristallisiert sie in ein Meer der S\u00fc\u00dfigkeit, sodass ein bezaubernder und wunderbarer Horizont entsteht.<br \/>\nWas kann mein Wille nicht tun? Er kann alles tun und alles geben! Wo Er sich erhebt, vollbringt Er Werke, die unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde w\u00fcrdig sind.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 21; 22. M\u00e4rz 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60046","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60046"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60046\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}