{"id":60060,"date":"2026-04-10T21:00:57","date_gmt":"2026-04-10T19:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-osteroktav-mk-169-15\/"},"modified":"2026-04-10T21:22:56","modified_gmt":"2026-04-10T19:22:56","slug":"samstag-der-osteroktav-mk-169-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-osteroktav-mk-169-15\/","title":{"rendered":"Samstag der Osteroktav (Mk 16,9-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9Als Jesus am fr\u00fchen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben D\u00e4monen ausgetrieben hatte. 10Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammengewesen waren und die nun klagten und weinten. 11Als sie h\u00f6rten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.<br \/>\n12Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten. 13Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht.<br \/>\n14Sp\u00e4ter erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c4a033;\">\u201eAls Jesus am fr\u00fchen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war\u2026\u201c (Mk 16,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, nachdem Du auferstanden bist, entfernst Du Dich nicht, um in den Himmel zu gehen; dies best\u00e4tigt mir, dass Du das Reich Deines G\u00f6ttlichen Willens inmitten der Gesch\u00f6pfen einsetzen willst, und ich verlasse Dich nicht einen Augenblick.<br \/>\nIch folge Dir Schritt f\u00fcr Schritt mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201c, w\u00e4hrend Du als Auferstandener Deiner Mama erscheinst; durch diese Freude, die Ihr beide genossen habt, bitte ich Euch mit immer wachsender Eindringlichkeit um das Reich Deines Fiat&#8230;, w\u00e4hrend Du Magdalena, den Aposteln erscheinst, begleitet Dich mein \u201eIch liebe Dich\u201c und bittet Dich, dass Dein G\u00f6ttlicher Wille in besonderer Weise von den Priestern erkannt werde, die Ihn ihrerseits als neue Apostel der ganzen Welt bekannt machen\u2026 (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Vierundzwanzigste Stunde)<\/p>\n<h3><span style=\"color: #c4a033;\">\u201eAls sie h\u00f6rten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht\u201d (Mk 16, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich eine Angst in mir, dass es nicht Jesus sein k\u00f6nnte, sondern der D\u00e4mon, der mich t\u00e4uschen wollte. Jesus kam, und als Er mich in dieser Furcht sah, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eDemut ist die Sicherheit[swache] f\u00fcr die himmlischen Gunsterweise. Demut kleidet die Seele in solche Sicherheit, dass die Tricks des Widersachers nicht in sie eindringen k\u00f6nnen. Demut bringt alle himmlischen Gnaden in Sicherheit, sodass Ich dort, wo Ich Demut sehe, alle Arten von himmlischen Gnaden r\u00fcckhaltlos flie\u00dfen lasse.<br \/>\nLasse dich deswegen also nicht beunruhigen, sondern schau vielmehr mit einem einfachen Auge immer in dein Inneres, um zu sehen, ob du mit der sch\u00f6nen Demut bekleidet bist, und sorge dich um nichts anderes.\u201c<br \/>\nDann zeigte Er mir viele geweihte Personen des religi\u00f6sen Lebens und unter ihnen Priester \u2013 auch solche, die ein heiliges Leben f\u00fchrten. Aber so gut sie waren, es mangelte ihnen am Geist der Einfachheit, an die vielen Gnaden zu glauben und die vielen Wege, welche der Herr [im Umgang] mit den Seelen ben\u00fctzt. Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eIch teile Mich sowohl den Dem\u00fctigen als auch den Einfachen mit, denn sie glauben sofort an meine Gnaden und sch\u00e4tzen sie sehr, wenn sie auch ungebildet und arm seien.<br \/>\nAber bei diesen anderen, die du siehst, bin Ich sehr zur\u00fcckhaltend, denn der erste Schritt, der eine Seele Mir n\u00e4herbringt, ist der Glaube; so geschieht es, dass diese mit all ihrer Wissenschaft, Lehre, ja sogar Heiligkeit, nie einen Strahl des himmlischen Lichtes erfahren, das bedeutet, sie gehen den nat\u00fcrlichen Weg weiter und kommen nie so weit, nicht einmal im Geringsten, das \u00dcbernat\u00fcrliche zu ber\u00fchren.<br \/>\nDas ist auch der Grund, weshalb im Laufe meines sterblichen Lebens auch nicht ein Gelehrter, ein Priester oder ein M\u00e4chtiger unter meinen J\u00fcngern war, sondern lauter Ungebildete und solche aus niedrigen Verh\u00e4ltnissen \u2013 denn diese waren dem\u00fctiger und einfacher, und auch mehr disponiert, um gro\u00dfe Opfer f\u00fcr Mich zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 19. Mai 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c4a033;\">\u201eSp\u00e4ter erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten\u201c (Mk 16,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als ich nun schrieb, dachte ich mir: \u201eVor dem Schreiben erscheinen mir gewisse kleine Dinge, die Jesus mir sagt, von ganz geringer Bedeutung, und deshalb scheint es mir nicht n\u00f6tig, sie zu Papier zu bringen.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend des Schreibens \u00e4ndern sich die Art und die Szene, wie Jesus sie in meinem Inneren ordnet, und sie scheinen mir zwar klein in der Erscheinungsform, doch von gro\u00dfer Wichtigkeit in der Substanz.<br \/>\nDa die Fakten so liegen, welche Rechenschaft werden jene Gott geben [m\u00fcssen], die Autorit\u00e4t \u00fcber mich hatten und haben, wann immer sie mir nicht im Gehorsam auferlegt haben zu schreiben?<br \/>\nWie viele Dinge habe ich unterlassen, wenn ich keinen Befehl dazu erhielt!\u201c Da bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sprach: \u201eTochter, sicher werden sie Mir Rechenschaft ablegen m\u00fcssen.<br \/>\nWenn sie glauben, dass Ich es bin, wird die Rechenschaft sehr streng sein, denn zu glauben, dass Ich es bin, und auch ein einziges Wort von Mir nicht zu ber\u00fccksichtigen, ist so, als wollten sie ein Meer von G\u00fctern zum Wohl der Menschen unterdr\u00fccken, denn mein Wort geht immer von der Kraft der sch\u00f6pferischen Macht aus.<br \/>\nIn der Tat, Ich sprach ein FIAT bei der Sch\u00f6pfung aus und breitete einen mit unz\u00e4hligen Millionen von Sternen \u00fcbers\u00e4ten Himmel aus, ein weiteres FIAT und formte die Sonne. Ich sprach nicht zwanzig Worte, um so viele Dinge in der Sch\u00f6pfung zu bilden, sondern ein einziges FIAT gen\u00fcgte mir.<br \/>\nNun enth\u00e4lt mein Wort noch immer seine sch\u00f6pferische Macht, und sie k\u00f6nnen nicht wissen, ob mein Wort darauf ausgerichtet ist, einen Himmel, einen Stern, ein Meer, oder eine Sonne f\u00fcr die Seelen zu bilden.<br \/>\nWenn sie darauf keine R\u00fccksicht nehmen und meine Worte den Menschen nicht zeigen, dr\u00e4ngen sie schlie\u00dflich diesen Himmel, diese Sonne, die Sterne und das Meer, die den Gesch\u00f6pfen so viel Gutes tun k\u00f6nnten, in Mich selbst zur\u00fcck. Den Schaden, der daraus entsteht, wird man demjenigen zur Last legen, der sich dar\u00fcber keine Rechenschaft gegeben und mein Wort in Mir abgew\u00fcrgt hat.<br \/>\nWenn sie aber nicht glauben [dass Ich hier spreche], ist es noch schlimmer, weil sie so blind sind, dass sie keine Augen haben, um die Sonne meines Wortes zu sehen, und die Ungl\u00e4ubigkeit bringt sie zur Verstocktheit und Herzensh\u00e4rte.<br \/>\nDer Glaube jedoch erweicht das Herz und disponiert es dazu, sich der Gnade zu unterwerfen und verleiht ihm die Einsicht f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis meiner Wahrheiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 9. Februar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c4a033;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Wenn nun jemand diese Zeilen liest, die Ich dich niederschreiben lie\u00df und das Geschrieben nicht versteht; wenn er sich dar\u00fcber wundert, diese hochheiligen Wahrheiten in Zweifel zieht und bezweifelt, dass die Seele wirklich soweit gelangen kann, wenn sie mit meinem Willen zusammenlebt, so ist dies ein Zeichen, dass diese [zweifelnde] Seele nicht mit Ihm lebt.<br \/>\nWie k\u00f6nnte sie Ihn verstehen, wenn sie dieses heilige Leben nicht in sich selbst besitzt, nie seine Wonnen verkostet, nie seine sch\u00f6nen Lehren angeh\u00f6rt und ihr Gaumen nie diese himmlische Speise gekostet hat, die mein Wille zu geben vermag?<br \/>\nSo ignorieren sie das, was mein Fiat zu tun und zu geben versteht; wenn sie es aber nicht beachten, wie k\u00f6nnten sie es da verstehen? Wenn man ein Gut nicht erkennt und nicht wenigstens die Bereitschaft hat, es glauben zu wollen, so f\u00fchrt dies zur Blindheit des Geistes und zur Herzensh\u00e4rte und schlie\u00dflich vielleicht zur Verachtung jenes Gutes.<br \/>\nWer aber meinen Willen kennt und Ihn besitzt, f\u00fcr den ist Er Gl\u00fcck und Herrlichkeit. Diese Seele w\u00fcrde sogar ihr irdisches Leben hingeben, um das Leben meines Fiat zu besitzen und seine G\u00fcter, die sie erkannt hat. Sie erkennt Ihn und ist ganz Ohr, um auf Ihn zu h\u00f6ren, ganz Auge, um Ihn zu betrachten, ganz Herz, um Ihn zu lieben und ganz Zunge, um von Ihm zu sprechen.<br \/>\nJa, sie bes\u00e4\u00dfe gern beliebig viele Zungen, um das Gut zu schildern, das sie erkennt, die wunderbaren Vorz\u00fcge meines Willens, den sie als ihr Leben besitzt, da ihre eigene Zunge nicht gen\u00fcgt, alles aufzuz\u00e4hlen, was sie wei\u00df.<br \/>\nWenn Ich also eine Wohltat oder ein Geschenk gew\u00e4hren will, besonders die gro\u00dfe Gabe meines Willens als Leben des Gesch\u00f6pfs, dann ist das erste, dass Ich es dem Menschen zu erkennen gebe. Ich m\u00f6chte nicht das Licht geben und es unter den Scheffel stellen, so als bes\u00e4\u00dfe es die Seele nicht, noch meine Gaben, um sie zu verbergen und gleichsam in ihr zu begraben.<br \/>\nWozu sollte Ich sie dann geben? Wenn die Seele sie nicht [er]kennt, wie k\u00f6nnte sie Mir dann entsprechen und die Gaben lieben und sch\u00e4tzen? Wenn Ich gebe, so deshalb, weil Ich ein gemeinsames Leben mit der Seele f\u00fchren und zusammen das Gute genie\u00dfen m\u00f6chte, das Ich ihr gegeben habe.<br \/>\nJa, vielmehr beh\u00fctet dein Jesus selbst als aufmerksamer W\u00e4chter die Gaben, die Ich meinem geliebten Gesch\u00f6pf gew\u00e4hrt habe. Zu kennen hei\u00dft daher besitzen, und besitzen hei\u00dft zu wissen. Wer die Wahrheiten nicht kennt, f\u00fcr den werden sie schwierig und leblos.<br \/>\nSei daher aufmerksam und genie\u00dfe, was dein Jesus dir gegeben und dich erkennen lassen hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 13. August 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c4a033;\">\u201eGeht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen!\u201c (Mk16, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist dachte viel \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nach, besonders wie sein Reich kommen und sich ausbreiten k\u00f6nne und vieles andere, das ich nicht niederschreiben muss.<br \/>\nDa sagte mein geliebter Jesus, der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn Rom das Vorrecht meiner Kirche hat, verdankt es das der Stadt Jerusalem, weil der Beginn der Erl\u00f6sung genau in Jerusalem war. In diesem Heimatland erw\u00e4hlte Ich aus der kleinen Stadt von Nazareth meine Jungfr\u00e4uliche Mutter.<br \/>\nIch Selbst wurde im St\u00e4dtchen von Betlehem geboren, und alle meiner Apostel stammten aus dieser Heimat. Obwohl diese Mich undankbarerweise nicht anerkennen wollte und die G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zur\u00fcckwies, kann man nicht leugnen, dass der Ursprung, der Anfang, die ersten Personen, welche in den Genuss der Erl\u00f6sung kamen, aus diesem Land waren.<br \/>\nDie ersten Verk\u00fcnder des Evangeliums, jene, die den Katholizismus in Rom begr\u00fcndeten, waren meine Apostel, alle aus Jerusalem, d.h. aus meiner Heimat.<br \/>\nNun wird es hier einen Austausch geben: wenn Jerusalem [der Stadt] Rom das Leben der [wahren] Religion und damit der Erl\u00f6sung vermittelte, so wird Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich des G\u00f6ttlichen Willens bringen.<br \/>\nDies ist so wahr, dass ebenso, wie Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung eine Jungfrau aus der kleinen Stadt Nazareth erw\u00e4hlte, Ich eine andere Jungfrau aus einer kleinen Stadt Italiens ausw\u00e4hlte, die zu Rom geh\u00f6rt, der die Sendung des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT anvertraut wurde.<br \/>\nDa dies nun in Rom bekannt werden muss, wie mein Kommen auf die Erde in Jerusalem bekannt war, wird Rom die gro\u00dfe Ehre haben, Jerusalem f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk, d.h. f\u00fcr die Erl\u00f6sung, zu vergelten, welche es von dieser Stadt empfangen hat, indem Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich meines Willens bekanntmacht.<br \/>\nDann wird Jerusalem seine Undankbarkeit bereuen und das Leben der Religion [zur G\u00e4nze] annehmen, das sie Rom [damals] gebracht hatte; und [Jerusalem selbst] wird von Rom das Leben und das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens dankbar annehmen.<br \/>\nAber nicht nur Jerusalem, sondern alle anderen Nationen werden von Rom das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines FIAT empfangen, seine ersten Verk\u00fcndiger, sein Evangelium, das in F\u00fclle von Friede und Gl\u00fcckseligkeit spricht und von der Wiederherstellung der Erschaffung des Menschen.<br \/>\nNicht nur meine Mitteilungen werden Heiligkeit, Freuden, Frieden und Gl\u00fcck bringen, sondern die ganze Sch\u00f6pfung wird im Wettstreit mit ihnen, aus allem Geschaffenem die Gl\u00fcckseligkeiten hervortreten lassen, die es enth\u00e4lt und sie \u00fcber die Gesch\u00f6pfe ausgie\u00dfen.<br \/>\nAls Wir n\u00e4mlich den Menschen erschufen, legten Wir in sein Wesen alle Keime der Gl\u00fcckseligkeit, die jedes geschaffene Ding besa\u00df.<br \/>\nWir bereiteten dabei das Innere des Menschen wie ein St\u00fcck Erdreich, das alle Keime der Gl\u00fcckseligkeiten enthielt, und zwar so, dass er in sich selbst alle Geschmacksrichtungen hat, um in sich selbst alle Wonnen der geschaffenen Dinge verkosten und empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBes\u00e4\u00dfe der Mensch diese Samen nicht, so w\u00fcrde ihm der Geschmacks- und der Geruchssinn fehlen, um sich an dem zu freuen, was Gott aus Sich Selbst heraus, in die ganze Sch\u00f6pfung gelegt hat.<br \/>\nNun bewirkte der Mensch durch den S\u00fcndenfall, dass all diese Samen der Gl\u00fcckseligkeiten, die Gott bei seiner Erschaffung in ihn eingegossen hatte, krank wurden. Daher verlor er den Geschmackssinn, um alle in der Sch\u00f6pfung enthaltenen Wonnen genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ging ihm wie einem armen Kranken, der nicht jeden Wohlgeschmack, den die Speisen enthalten, genie\u00dfen kann, sondern sie im Gegenteil als Belastung empfindet.<br \/>\nDie Speise selbst verwandelt sich in Belastung f\u00fcr ihn und alles ekelt ihn an. Er isst nur, um nicht zu sterben, nicht weil ihm die Speise schmeckt.<br \/>\nEin Gesunder hingegen empfindet den Geschmack, die St\u00e4rke und W\u00e4rme, da sein Magen die Kraft hat, das Gute zu assimilieren, das in den Speisen enthalten ist, und sie schmecken ihm.<br \/>\nSo war es auch beim Menschen: durch die S\u00fcnde machte er die Samen und sogar die Kraft selbst, durch die er sich all der Gl\u00fcckseligkeit, die in der Sch\u00f6pfung enthalten ist, erfreuen h\u00e4tte k\u00f6nnen, krank und schwach. Und oft verwandeln sie sich [f\u00fcr ihn] in Schmerz.<br \/>\nNun, mit der R\u00fcckkehr des Menschen in mein G\u00f6ttliches FIAT werden die Samen gesund werden, und er wird die Kraft bekommen, alle Wonnen, die in der Ordnung der Sch\u00f6pfung vorhanden sind, zu assimilieren und zu genie\u00dfen.<br \/>\nSo wird ein Wettstreit des Gl\u00fccks f\u00fcr ihn beginnen: alles wird ihm zul\u00e4cheln, und der Mensch wird wieder gl\u00fccklich sein \u2013 wie Gott ihn erschaffen hatte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 3. Oktober 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60060","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60060"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60060\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}