{"id":60066,"date":"2026-04-11T12:00:51","date_gmt":"2026-04-11T10:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/2-sonntag-der-osterzeit-barmherzigkeitssonntag-und-weisser-sonntag-joh-2019-31-2\/"},"modified":"2026-04-11T14:44:06","modified_gmt":"2026-04-11T12:44:06","slug":"2-sonntag-der-osterzeit-barmherzigkeitssonntag-und-weisser-sonntag-joh-2019-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-sonntag-der-osterzeit-barmherzigkeitssonntag-und-weisser-sonntag-joh-2019-31\/","title":{"rendered":"2. SONNTAG DER OSTERZEIT \u2013 BARMHERZIGKEITSSONNTAG UND WEISSER SONNTAG (Joh 20,19-31)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">19Am Abend des ersten Tages der Woche, als die J\u00fcnger aus Furcht vor den Juden die T\u00fcren verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und seine Seite. Da freuten sich die J\u00fcnger, dass sie den Herrn sahen.<br \/>\n21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23Wem ihr die S\u00fcnden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.<br \/>\n24Thomas, genannt Didymus \u2013 Zwilling-, einer der Zw\u00f6lf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25Die anderen J\u00fcnger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der N\u00e4gel an seinen H\u00e4nden sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der N\u00e4gel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.<br \/>\n26Acht Tage darauf waren seine J\u00fcnger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die T\u00fcren waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! 27Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus \u2013 hier sind meine H\u00e4nde! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungl\u00e4ubig, sondern gl\u00e4ubig!<br \/>\n28Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! 29Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.<br \/>\n30Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner J\u00fcnger getan. 31Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eAls die J\u00fcnger aus Furcht vor den Juden die T\u00fcren verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!\u201c (Joh 20, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter, was tust du? So gro\u00df und stark ist die Liebe und das Interesse, das Ich daran habe, die Seele im Frieden zu bewahren, dass Ich gezwungen bin, Wunder zu vollbringen, um sie im Frieden zu halten; und wer diese Seelen beunruhigt, der wu\u0308rde sich Mir gleichsam entgegenstellen und dieses ganz aus Liebe bestehende Wunder verhindern.<br \/>\nSo empfehle Ich dir also, in allem ausgeglichen zu sein. Mein Wesen ist in allem in v\u00f6lligem Gleichgewicht; B\u00f6ses sehe und h\u00f6re Ich, Bitterkeiten fehlen Mir nicht, und dennoch gerate Ich nie aus dem Gleichgewicht; mein Friede ist immerw\u00e4hrend, meine Gedanken sind friedvoll, meine Worte sind honigsu\u0308\u00df von Frieden, mein Herzschlag ist nicht ungestu\u0308m, auch inmitten unermesslicher Freuden und endloser Bitterkeiten.<br \/>\nSelbst das Wirken meiner H\u00e4nde im Akt der Zu\u0308chtigung, str\u00f6mt auf die Erde nieder, eingehu\u0308llt in Wogen des Friedens.<br \/>\nWenn du dich also nicht in Frieden bewahrst, so fu\u0308hle Ich Mich, der Ich in deinem Herzen weile, entehrt und meine Handlungsweise und die deine sind nicht mehr im Einklang; so wu\u0308rde Ich Mich in dir behindert fu\u0308hlen, meine Handlungsweise in dir zu entfalten, und du wu\u0308rdest Mich daher unglu\u0308cklich machen.<br \/>\nNur die friedvollen Seelen sind die St\u00e4be, wo Ich Mich aufstu\u0308tze, und wenn die vielen Missetaten Mir die Zu\u0308chtigungen aus den H\u00e4nden entrei\u00dfen, tue Ich, da Ich Mich auf jene Stu\u0308tzen stu\u0308tze, stets weniger als Ich tun sollte.<br \/>\nAch, wenn \u2013 was nie geschehen m\u00f6ge \u2013 Mir diese Stu\u0308tzen fehlten, wu\u0308rde Ich alles zugrunde richten!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 18. Mai 1914)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab47;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, tritt in die Ordnung Gottes ein. Da nun unsere Gottheit nicht leidensf\u00e4hig ist, kann nichts, auch nicht das Geringste, unsere immerw\u00e4hrende und unendliche Gl\u00fcckseligkeit tr\u00fcben. So sehr Uns die Gesch\u00f6pfe auch beleidigen, der Schmerz, die Beleidigungen bleiben au\u00dferhalb von Uns, doch nie in Uns.<br \/>\nK\u00f6nnte der Schmerz in Uns eindringen, so w\u00fcrde er sofort sein Wesen verlieren und sich in Gl\u00fcckseligkeit verwandeln: so kann bei dem, der in meinem Willen lebt, der Schmerz nicht in seine Seele eintreten; zumal er, da er in sich das Licht, die St\u00e4rke und Gl\u00fcckseligkeit der Natur meines G\u00f6ttlichen Willens sp\u00fcrt, sich schon im Besitz dieses Jesus f\u00fchlt, Dessen er beraubt zu sein scheint.<br \/>\nWie kann diese Seele sich also betr\u00fcben, wenn sie Ihn bereits besitzt?<br \/>\nDaher bleibt der Schmerz au\u00dferhalb der Seele, d.h., in der menschlichen Natur. W\u00e4hrend sie die ganze Qual meiner Beraubung und die Last eines unendlichen Schmerzes f\u00fchlt, welcher meine Abwesenheit ist, scheint es der Seele, weil sie vom G\u00f6ttlichen FIAT erf\u00fcllt ist, dass sie sich nicht dar\u00fcber betr\u00fcben kann.<br \/>\nSomit f\u00fchlt sie einen Schmerz ohne Schmerz, Pein ohne Pein, denn Schmerz und Leiden k\u00f6nnen nicht in das Heiligtum meines Willens eintreten. So m\u00fcssen sie drau\u00dfen bleiben, und die Seele f\u00fchlt, sieht und ber\u00fchrt sie, doch sie treten nicht in ihr Zentrum ein.<br \/>\nW\u00e4re dies der Fall, so w\u00fcrde mein Wille seine gl\u00fcckliche Natur in dir verlieren, was nicht sein kann. Es ist wie bei der Sonne, die der Finsternis unf\u00e4hig ist: alle menschlichen Kr\u00e4fte k\u00f6nnen kein Atom der Finsternis in ihr Licht eindringen lassen, aber die Finsternis kann sich au\u00dferhalb des Lichtes ausbreiten.<br \/>\nDie Sonne verliert jedoch nichts, weder ihre W\u00e4rme, noch ihre wunderbaren Wirkungen, sie triumphiert stets in ihrem Zustand des Lichtes. Die Finsternis l\u00e4sst sie weder herabsteigen, noch nimmt sie ihrem Licht etwas weg.<br \/>\nDoch wenn die Sonne Kummer empfinden k\u00f6nnte, w\u00fcrde sie darunter leiden, von der Finsternis umgeben zu sein, obwohl diese weder ihrem Mittelpunkt noch ihrem gl\u00fccklichen Zustand irgendeinen Schaden zuf\u00fcgen k\u00f6nnte.<br \/>\nDieser Schmerz ist jedoch ein Schmerz, der alle anderen \u00fcbertrifft, denn es ist ein Schmerz G\u00f6ttlicher Ordnung. Wie oft erfuhr ihn nicht meine Menschheit?<br \/>\nSie f\u00fchlte sich zermalmt, alle Leiden lasteten auf Mir, doch in meinem Inneren war mein G\u00f6ttlicher Wille unantastbar f\u00fcr all meine Leiden und besa\u00df unermessliche Wonnen und endlose Seligkeiten.<br \/>\nMan kann sagen, dass es in Mir zwei Naturen gab, eine der anderen entgegengesetzt: eine der Seligkeit, die andere der Leiden. O, wie f\u00fchlte meine menschliche Natur die Leiden angesichts der unermesslichen Freuden meiner G\u00f6ttlichen Natur noch lebhafter!<br \/>\nDaher kannst du dich nicht ausdr\u00fccken, da es Leiden G\u00f6ttlicher Ordnung sind. Wenn du fr\u00fcher, als Ich Mich verbarg, f\u00fchltest, dass sich alles in dir in Schmerz verwandelte, so deshalb, weil in dir [noch] das ganze unversehrte Leben meines Willens fehlte.<br \/>\nDarum f\u00fcllten sich diese Leerr\u00e4ume mit Schmerz, und du warst empfindlich f\u00fcr den Schmerz, der dich nicht unersch\u00fctterlich und friedvoll machte wie heute, sondern unruhig und ohne jene Festigkeit, die etwas G\u00f6ttliches verleiht.<br \/>\nIch eilte dir sofort zu Hilfe, weil Ich [noch] nicht alle unausl\u00f6schlichen Wesensarten meines Willens [in dir] sah. In der Tat, was Er [in dir] platziert, das wird nie ausgel\u00f6scht, und da Ich Mich sicher f\u00fchle, \u00fcberlasse Ich meine Aufgabe [jetzt] meinem G\u00f6ttlichen FIAT.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 10. Mai 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab47;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Doch als ich mein Leid aussch\u00fcttete, nahm mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus voller G\u00fcte in seine Arme und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine Tochter, verliere nicht den Frieden; dieser ist mein Wohlgeruch, meine Luft, die Wirkung meines Hauches. So f\u00fchle Ich Mich in einer nicht friedvollen Seele nicht in meinem K\u00f6nigspalast zuhause und f\u00fchle Mich nicht wohl.<br \/>\nSelbst mein G\u00f6ttlicher Wille, der seinem Wesen nach Friede ist, kommt sich wie die Sonne vor, die von Wolken, die das Licht abschirmen, daran gehindert wird, die Erde in ihrer F\u00fclle zu bescheinen.<br \/>\nMan k\u00f6nnte behaupten, wenn die Seele \u2013 wie immer die Umst\u00e4nde auch seien \u2013 nicht ganz im Friede ist, ist es f\u00fcr sie wie ein Regentag. Die Sonne meines Willens ist quasi blockiert in der \u00dcbertragung ihres Lebens, ihrer Glut und ihres Lichtes.<br \/>\nBeruhige dich also und bilde keine Wolken f\u00fcr Mich in deiner Seele \u2013 sie tun Mir weh, und Ich kann nicht [mehr] sagen: \u2018Ich bin in dieser Seele in immerw\u00e4hrendem Frieden, mit meinen Freuden und dem Licht meiner Himmlischen Heimat.\u2018\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 20. November 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eNach diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und seine Seite. Da freuten sich die J\u00fcnger, dass sie den Herrn sahen\u201c (Joh 20,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus kommt weiterhin nur sehr selten und nur eine kurze Weile. Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz vernichtet und wagte es beinahe nicht, auf die Suche nach meinem h\u00f6chsten Gut zu gehen; doch Er, stets g\u00fctig, kam und sagte mir, um mir Vertrauen einzufl\u00f6\u00dfen:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, niemand kann vor meiner Majest\u00e4t und Reinheit stehen; vielmehr sind alle gezwungen, zu erschrecken und vom Blitz meiner Heiligkeit getroffen zu sein.<br \/>\nDer Mensch m\u00f6chte beinahe vor Mir fliehen, da sein Elend so gewaltig gro\u00df ist, dass er nicht den Mut hat, vor dem G\u00f6ttlichen Wesen aufrecht zu stehen.<br \/>\nSo machte Ich Gebrauch von meiner Barmherzigkeit und nahm meine Menschheit an, welche die Strahlen der Gottheit d\u00e4mpfte und das Mittel ist, dem Menschen Vertrauen und Mut einzufl\u00f6\u00dfen, dass er zu Mir komme.<br \/>\nWenn er sich vor meine Menschheit begibt, welche die ged\u00e4mpften Strahlen der Gottheit verbreitet, hat er den Nutzen, sich in meiner eigenen verg\u00f6ttlichten Menschheit zu reinigen, zu heiligen und sogar zu verg\u00f6ttlichen.<br \/>\nBleibe du daher stets vor meiner Menschheit und betrachte sie wie einen Spiegel, in dem du alle deine Makel reinigen wirst, und zudem als einen Spiegel, durch den du, dich in ihm betrachtend, die Sch\u00f6nheit erwerben und dich schrittweise mit der \u00c4hnlichkeit mit Mir selbst schm\u00fccken wirst.<br \/>\nTats\u00e4chlich ist es die Eigenschaft eines Spiegels, in sich ein Bild erscheinen zu lassen, das dem \u00e4hnlich ist, der sich in ihm betrachtet.<br \/>\nWenn der materielle Spiegel so beschaffen ist, ist es der g\u00f6ttliche noch viel mehr, denn meine Menschheit dient dem Menschen als Spiegel, um [darin] meine Gottheit zu bewundern. Und so kommen dem Menschen alle Gaben aus meiner Menschheit zu.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend seiner Rede f\u00fchlte ich solches Vertrauen in mich einflie\u00dfen, dass mir der Gedanke kam, mit Ihm \u00fcber die Z\u00fcchtigungen zu sprechen \u2013 wer wei\u00df, vielleicht gew\u00e4hrte Er mir Geh\u00f6r, und ich k\u00f6nnte die Absicht erreichen, Ihn ganz zu bes\u00e4nftigen!<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dazu anschickte, verschwand Er wie ein Blitz, und Ihm nacheilend, fand sich meine Seele au\u00dferhalb von mir, doch konnte ich Ihn nicht mehr finden\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 1. August 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eHauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!\u201c (Joh 20, 22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, es wurde im Rat der Heiligsten Dreifaltigkeit beschlossen, dass mein G\u00f6ttlicher Wille sein Reich auf Erden haben wird \u2013 und wie viele Wunder daf\u00fcr auch n\u00f6tig sind, Wir werden sie wirken und nichts zur\u00fcckhalten, um das Gew\u00fcnschte zu erlangen.<br \/>\nDoch beim Wirken gebrauchen Wir stets die einfachsten, aber doch so m\u00e4chtige Handlungsweisen, dass Wir Himmel und Erde und alle Gesch\u00f6pfe in dem Akt, den Wir wollen, \u00fcberw\u00e4ltigen.<br \/>\nDu musst wissen, dass es bei der Sch\u00f6pfung nur unseres allm\u00e4chtigen Atems bedurfte, um dem Menschen das Leben einzugie\u00dfen: aber wie viele Wunder waren in diesem Hauch [enthalten]!<br \/>\nWir erschufen die Seele und statteten sie mit den drei Kr\u00e4ften aus \u2013 wahres Abbild unserer anbetungsw\u00fcrdigen Dreifaltigkeit. Mit der Seele hatte der Mensch den Herzschlag, die Atmung und den Blutkreislauf, die Bewegung, die W\u00e4rme, das Wort, das Sehverm\u00f6gen.<br \/>\nWas war von unserer Seite n\u00f6tig, um all diese Wunder im Menschen zu wirken? Der einfachste unserer Akte, bewaffnet mit unserer Macht, d.h. unser Atem, unser Anhauch. Und aus dem Lauf unserer Liebe, die ihn nicht zur\u00fcckhalten konnte, lief er zum Menschen hin und machte aus ihm schlie\u00dflich das gr\u00f6\u00dfte Wunder des ganzen Sch\u00f6pfungswerkes.<br \/>\nNun, meine Tochter, sind die drei Kr\u00e4fte des Menschen, da er nicht in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebt, verfinstert worden: unser anbetungsw\u00fcrdiges Bild wurde in ihm auf eine Weise entstellt, dass er den prim\u00e4ren Herzschlag der Liebe Gottes in seinem [Herzschlag] und den g\u00f6ttlichen Atem in seinem menschlichen Atem einb\u00fc\u00dfte.<br \/>\nDas hei\u00dft nicht, dass er ihn verloren hat, aber er nimmt Ihn nicht wahr. So sp\u00fcrt er weder den Kreislauf des g\u00f6ttlichen Lebens, noch die Bewegung des Guten, noch die W\u00e4rme der h\u00f6chsten Liebe, noch das Wort Gottes in seinem Wort, noch hat er die Klarsicht, um seinen Sch\u00f6pfer anschauen zu k\u00f6nnen. Alles wurde verdunkelt, geschw\u00e4cht und vielleicht sogar entstellt.<br \/>\nNun, was braucht es [von unserer Seite], um diesen Menschen wiederherzustellen? Wir werden ihn erneut mit noch st\u00e4rkerer und wachsender Liebe \u2013 in den Tiefen seiner Seele \u2013 anhauchen. Wir werden noch st\u00e4rker in den Mittelpunkt seines rebellischen Willens hauchen, und zwar so intensiv, dass Wir die \u00dcbel von ihm absch\u00fctteln werden, die ihn gefesselt halten.<br \/>\nSeine Leidenschaften werden von der Macht unseres Atems niedergeschmettert und eingesch\u00fcchtert sein und sich von unserem g\u00f6ttlichen Feuer verbrannt f\u00fchlen. Der menschliche Wille wird das pulsierende Leben seines Sch\u00f6pfers f\u00fchlen und Ihn wie einen Schleier in sich verbergen.<br \/>\nSo wird der Mensch wieder der Tr\u00e4ger seines Sch\u00f6pfers sein. O, wie gl\u00fccklich wird er sein! Mit unserem Hauch werden Wir ihn wiederherstellen und wieder heilen.<br \/>\nWir werden wie eine ganz z\u00e4rtliche Mutter handeln, die sich mit ihrem Atem und ihrem Hauch \u00fcber ihren verkr\u00fcppelten Sohn beugt und erst dann mit der Beatmung aufh\u00f6rt, wenn sie seine Gesundheit wiederhergestellt und ihn so sch\u00f6n gemacht hat, wie sie ihn haben wollte.<br \/>\nDie Macht unseres Hauches wird nicht von ihm ablassen. Wir werden erst aufh\u00f6ren, ihn anzuhauchen, wenn Wir ihn so sch\u00f6n, wie Wir ihn haben wollen, in unsere Vaterarme zur\u00fcckkehren sehen.<br \/>\nDann werden Wir sp\u00fcren, dass der Sohn unsere Vaterg\u00fcte und gro\u00dfe Liebe erkannt hat. Siehst du also, was es braucht, damit unser Wille auf Erden zur Herrschaft gelange? Die Kraft unseres allm\u00e4chtigen Hauches! Mit ihm werden Wir unser Leben im Menschen erneuern.<br \/>\nAlle Wahrheiten, die Ich mitgeteilt habe, die gro\u00dfen Wunder des Lebens in meinem Wollen, werden die sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften Besitzt\u00fcmer sein, die Wir ihm zum Geschenk geben.<br \/>\nAuch das ist ein sicheres Zeichen, dass sein Reich auf die Erde kommen wird, denn wenn Ich spreche, schaffe Ich zuerst die Fakten und dann rede Ich. Mein Wort ist die Best\u00e4tigung der Gabe und der Wunder, die Ich tun will.<br \/>\nWozu sollte Ich meine g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer darstellen und bekannt machen, wenn nicht sein Reich auf die Erde kommen sollte?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 21. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eFriede sei mit euch!\u201c (Joh 20, 26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, was ist das? Ich sehe in dir einen Gem\u00fctszustand, einen Schatten, die dich Mir un\u00e4hnlich machen und den Fluss der Seligkeit unterbrechen, der fast immer zwischen Mir und dir existiert hat.<br \/>\nAlles ist Friede in Mir, deshalb ertrage Ich in dir nicht einen Schatten, der deine Seele \u00fcberschatten k\u00f6nnte. Der Friede ist der Fr\u00fchling der Seele, alle Tugenden bl\u00fchen, wachsen und l\u00e4cheln wie die Pflanzen und Blumen unter den Strahlen der Fr\u00fchlingssonne, die die ganze Natur bereit machen, damit alle ihre je eigenen Fr\u00fcchte hervorbringen.<br \/>\nG\u00e4be es nicht den Fr\u00fchling, der mit seinem bezaubernden L\u00e4cheln die Unbeweglichkeit der K\u00e4lte von den Pflanzen sch\u00fcttelt, und die Erde wie mit einem Bl\u00fctenmantel bedeckt, der alle mit seinem s\u00fc\u00dfen Zauber zur Bewunderung ruft, w\u00e4re die Erde schauderbar, und die Pflanzen w\u00fcrden austrocknen.<br \/>\nSo ist der Friede das L\u00e4cheln Gottes, das jede Tr\u00e4gheit von der Seele sch\u00fcttelt, wie ein himmlischer Fr\u00fchling von der Seele die K\u00e4lte der Leidenschaften, Schw\u00e4chen, Gedankenlosigkeiten usw. absch\u00fcttelt, und mit seinem L\u00e4cheln mehr als bei einer bl\u00fchenden Wiese alle Blumen erbl\u00fchen und alle Pflanzen wachsen l\u00e4sst, unter denen der himmlische G\u00e4rtner freudig spazieren geht und deren Fr\u00fcchte pfl\u00fcckt, um aus ihnen seine Speise zu bereiten.<br \/>\nSo ist die friedvolle Seele mein Garten, in dem Ich Mich erhole und Mich vergn\u00fcge. Der Friede ist Licht, und alles, was die Seele denkt, spricht und arbeitet, ist Licht, das sie aussendet, und der Feind kann sich nicht n\u00e4hern, weil er sich von diesem Licht getroffen, verwundet und geblendet f\u00fchlt.<br \/>\nUnd um nicht blind zu bleiben, ist er gezwungen, davor zu fliehen. Der Friede ist Herrschaft, nicht nur \u00fcber sich selbst, sondern auch \u00fcber die anderen: so sind sie angesichts einer friedvollen Seele besiegt oder verwirrt und gedem\u00fctigt, und lassen sich daher entweder beherrschen und bleiben Freunde, oder sie gehen verwirrt davon, weil sie die W\u00fcrde, Unersch\u00fctterlichkeit und Sanftheit einer Seele nicht ertragen k\u00f6nnen, die den Frieden besitzt.<br \/>\nAuch die am meisten Entarteten nehmen die Macht wahr, die er enth\u00e4lt. Deshalb r\u00fchme Ich Mich so sehr, dass Ich Gott des Friedens, F\u00fcrst des Friedens hei\u00dfe, und es gibt keinen Frieden ohne Mich: nur Ich besitze ihn und schenke ihn meinen Kindern, als meinen rechtm\u00e4\u00dfigen Kindern, die mit Mir verbunden bleiben, als Erben aller meiner G\u00fcter.<br \/>\nDie Welt und die Gesch\u00f6pfe haben diesen Frieden nicht, und was man nicht besitzt, kann man nicht geben. Sie k\u00f6nnen h\u00f6chstens einen scheinbaren Frieden geben, der sie innerlich qu\u00e4lt, einen falschen Frieden, der einen giftigen Schluck in sich enth\u00e4lt, und dieses Gift schl\u00e4fert die Gewissensbisse ein und f\u00fchrt die Seele zur Herrschaft des Lasters.<br \/>\nDeshalb bin Ich der wahre Friede, und Ich m\u00f6chte dich mit meinem Frieden \u00fcberschatten, damit du nie beunruhigt seist und der Schatten meines Friedens wie ein blendendes Licht von dir alles oder jeden fernhalten m\u00f6ge, was deinen Frieden tr\u00fcben k\u00f6nnte.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 18. Dezember 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab47;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, warum willst du deinen Frieden und deine Gl\u00fcckseligkeit ersch\u00fcttern? Wisse, wo mein Wille regiert, dort besitzt Er als edler G\u00f6ttlicher K\u00f6nig unermessliche Freuden und Gl\u00fcckseligkeiten ohne Ende.<br \/>\nSchmerz, Tr\u00e4nen und Bitterkeit sind aus der Zeit geboren. Es sind lauter Fr\u00fcchte des menschlichen Willens, sind nicht in, noch aus der Ewigkeit geboren, sind begrenzt und endlich, deshalb haben sie keine Kraft, im Geringsten in den Ozean der Wonnen meines G\u00f6ttlichen Willens einzudringen.<br \/>\nDas ist die G\u00f6ttliche Art. In diesem Zustand befanden sich die Himmelsk\u00f6nigin sowie meine eigene Menschheit, sodass alle unsere Leiden \u2013 und es waren allzu viele und von jeglicher Art \u2013 unsere grenzenlosen Freuden und Gl\u00fcckseligkeit weder mindern, noch in deren Gipfel eindringen konnten.<br \/>\nSo waren fr\u00fcher deine Wahnfantasien, deine Tr\u00e4nen und Ersch\u00fctterungen, wenn du Mich auch nur kurz nicht sehen konntest, \u00dcberbleibsel deines menschlichen Willens. Der Meine l\u00e4sst diese Schw\u00e4chen nicht zu.<br \/>\nDa Er sie von Natur aus nicht besitzt, beherrscht Er dort, wo er als K\u00f6nig regiert, den Schmerz. Er bewirkt, dass man ihn sp\u00fcrt, doch Er l\u00e4sst nicht zu, dass er in Seine Gl\u00fcckseligkeit eintritt, mit der Er sein Gesch\u00f6pf erf\u00fcllt hat.<br \/>\nWenn Er im Gesch\u00f6pf herrscht, f\u00e4nde der Schmerz keinen Platz mehr, wo er sich im endlosen Meer der Wonnen meines anbetungsw\u00fcrdigen Willens niederlassen k\u00f6nnte. Willst du etwa nicht, dass Er in dir regiert, weil du dir \u00fcber die Ver\u00e4nderung Sorgen machst, die du in deiner Seele empfindest?<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille hat sein Leben, und wenn die Seele die T\u00fcren ihres Willens \u00f6ffnet, um Ihn eintreten und herrschen zu lassen, tritt Er in die Seele ein und entfaltet sein ganz G\u00f6ttliches Leben in ihr.<br \/>\nAls K\u00f6nig, Der Er ist, bildet Er in ihr sein Leben des Lichtes, des Friedens, der Heiligkeit, der Gl\u00fcckseligkeit, und die Seele empfindet alle seine G\u00fcter wie ihre eigenen. Wenn sie den Schmerz f\u00fchlt, dann f\u00fchlt sie ihn auf G\u00f6ttliche Weise, der ihr in all dem, was mein G\u00f6ttlicher Wille ihr mitgeteilt hat, keinerlei Schaden zuf\u00fcgt.<br \/>\nIn der Seele hingegen, die Ihm nicht die T\u00fcren auftut, damit Er eintrete und regiere, bleibt sein Leben wie in der Schwebe, behindert und ohne Entfaltung.<br \/>\nMeinem G\u00f6ttlichen FIAT erginge es wie einem, der einem anderen alle Sch\u00e4tze bringen m\u00f6chte, doch dieser bindet ihm mit erschreckendem Undank die F\u00fc\u00dfe und H\u00e4nde, damit er nicht n\u00e4herkomme, verschlie\u00dft ihm den Mund, damit er nicht spreche, verbindet ihm die Augen, um sich nicht ansehen zu lassen.<br \/>\nWie k\u00f6nnte jener, der auf diese Art gehindert ist, das Gute tun, das er tun m\u00f6chte, wenn man ihm die F\u00fc\u00dfe bindet, damit er nicht n\u00e4herkomme, die H\u00e4nde, um nicht das Gut anzunehmen, das er bringt, den Mund, damit er nicht sagen kann, was er bringt, die Augen, um sich nicht von seinen Blicken anlocken zu lassen und ihm die Pforten zu \u00f6ffnen?<br \/>\nWelch ein Schmerz w\u00e4re es f\u00fcr den \u00dcberbringer so vieler G\u00fcter! In diese Lage wurde mein G\u00f6ttlicher Wille durch die Gesch\u00f6pfe gebracht, wenn sie ihre T\u00fcren nicht auftun, damit Er sein Leben entfalte.<br \/>\nWelch ein Schmerz, meine Tochter, welch ein Schmerz!\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 6. Dezember 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eIn diesem Buch nicht aufgeschrieben sind\u201c (Jhn 20, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer meinen Willen tut und in Ihm lebt, der schreibt in seiner Seele das Buch des G\u00f6ttlichen Fiat. Doch dieses Buch muss voll sein und darf keine leeren Stellen oder unbeschriebenen Seiten enthalten.<br \/>\nIst es nicht angef\u00fcllt, wird die Seele sofort zu lesen aufh\u00f6ren, und da sie nichts zu lesen hat, sich mit anderen Dingen besch\u00e4ftigen: so wird das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens in der Seele gleichsam unterbrochen und besch\u00e4digt sein.<br \/>\nIst das Buch aber voll, wird sie stets etwas zu lesen haben; und wenn es anscheinend zu Ende ist, werde Ich weitere, noch erhabenere Seiten hinzuf\u00fcgen, damit ihr nie das Leben, die stets neue Erkenntnis und gehaltvolle Nahrung meines G\u00f6ttlichen Willens fehle.<br \/>\nDas Innere muss wie ebenso viele Seiten sein, um dieses Buch zusammenzustellen: Seiten [sind] der Intellekt, Seiten der Wille und das Ged\u00e4chtnis, Seiten das Verlangen, das Gef\u00fchl, der Herzschlag, das Wort, welches das Gelesene wiedergeben k\u00f6nnen muss, sonst bleibt es ein Buch, das niemandem n\u00fctzt; w\u00e4hrend doch die erste Absicht eines Buchautors die Verbreitung des Buches ist.<br \/>\nSo muss das ganze Innere mit Seiten meines G\u00f6ttlichen Willens beschrieben sein, und dieses Buch muss so voll sein, dass man nichts anderes zu lesen findet als meinen Willen. Wenn nun die Seele ihr inneres Buch angef\u00fcllt hat, wird sie das \u00e4u\u00dfere Buch des G\u00f6ttlichen Willens sehr gut verstehen.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung ist nichts anderes als sein Buch, jedes geschaffene Ding ist eine Seite, die [alle zusammen] ein umfangreiches Buch[werk] aus vielen B\u00e4nden darstellen.<br \/>\nHat die Seele ihr inneres Buch gemacht und sehr genau gelesen, wird sie das \u00e4u\u00dfere Buch der ganzen Sch\u00f6pfung ganz gut zu lesen verstehen. Sie wird meinen G\u00f6ttlichen Willen in allen Dingen wiederfinden, wie Er der Seele sein Leben, seine h\u00f6chsten und erhabenen Lehren und seine k\u00f6stliche und heilige Speise reichen m\u00f6chte.<br \/>\nWer dieses Buch des G\u00f6ttlichen Fiat geschrieben und gr\u00fcndlich gelesen hat, gleicht einer Person, die ein Buch besa\u00df, es immer wieder gelesen, die schwierigsten Dinge gut studiert, alle Unklarheiten beseitigt und die dunkelsten Punkte gekl\u00e4rt hat, sodass sie ihr Leben quasi \u00fcber diesem Buch aufgebraucht hat.<br \/>\nBringt ihr jemand von au\u00dferhalb ein \u00e4hnliches Buch, dann wird sie es ganz gewiss zu lesen verstehen und ihr eigenes Buch in jenem Buch wiedererkennen; zumal mein G\u00f6ttlicher Wille die Seele in seinen heiligsten Kreis eingeschlossen und das Buch seines Fiat tief in ihrer Seele hinterlegt hat.<br \/>\nIn der Sch\u00f6pfung wiederholte Er sein g\u00f6ttliches Buch, sodass das eine der Widerhall des anderen ist, und sie einander wunderbar verstehen. Daher muss man das Buch des G\u00f6ttlichen Fiat in der Tiefe der eigenen Seele erkennen und gr\u00fcndlich lesen, um daraus sein nie endendes Leben zu bilden.<br \/>\nSo kann die Seele mit Leichtigkeit die sch\u00f6nen Seiten des gro\u00dfen Buches meines Willens, der ganzen Sch\u00f6pfung, lesen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 6. Juli 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab47;\">\u201eDiese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen\u201c (Joh 20,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich weiterhin in meinem gewohnten Zustand war, sagte der gebenedeite Jesus zu mir, sobald Er kam:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Seelen, die wie leuchtende Edelsteine in der Krone meiner Barmherzigkeit noch mehr erstrahlen, sind jene, die mehr Vertrauen haben, denn je mehr Vertrauen sie haben, umso mehr \u00fcberlassen sie der Eigenschaft meiner Barmherzigkeit das Feld, damit Ich jegliche Gnade ausgie\u00dfe, die sie wollen; w\u00e4hrend die Seele, die kein wahres Vertrauen hat, selbst die Gnaden in meinem Inneren verschlie\u00dft, und immer arm und ihrer beraubt bleibt: meine Liebe bleibt so in Mir eingeschr\u00e4nkt und Ich leide sehr darunter.<br \/>\nUm also nicht so sehr zu leiden und meine Liebe freier ergie\u00dfen zu k\u00f6nnen, besch\u00e4ftige Ich Mich mehr mit den vertrauensvollen Seelen, als mit den anderen.<br \/>\nBei diesen kann Ich meine Liebe ausgie\u00dfen, kann scherzen, kann liebevolle Gegens\u00e4tze verursachen, da hier nicht zu bef\u00fcrchten ist, dass sie es \u00fcbelnehmen oder \u00e4ngstlich werden k\u00f6nnten, sondern sie werden vielmehr noch mutiger und nehmen alles, um Mich mehr zu lieben.<br \/>\nDeshalb sind die vertrauenden Seelen mein Herzenserguss und das Wohlgefallen meiner Liebe, jene, die am meisten begnadet und am reichsten sind.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 10. April 1912)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60066","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}