{"id":60094,"date":"2026-04-13T21:00:57","date_gmt":"2026-04-13T19:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-2-osterwochen-joh-37-15\/"},"modified":"2026-04-13T23:13:13","modified_gmt":"2026-04-13T21:13:13","slug":"dienstag-der-2-osterwochen-joh-37-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-2-osterwochen-joh-37-15\/","title":{"rendered":"Dienstag der 2. Osterwochen (Joh 3,7-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr m\u00fcsst von neuem geboren werden. 8Der Wind weht, wo er will; du h\u00f6rst sein Brausen, wei\u00dft aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.<br \/>\n9Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? 10Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 11Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.<br \/>\n12Wenn ich zu euch \u00fcber irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch \u00fcber himmlische Dinge spreche? 13Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen au\u00dfer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.<br \/>\n14Und wie Mose die Schlange in der W\u00fcste erh\u00f6ht hat, so muss der Menschensohn erh\u00f6ht werden, 15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba135;\">\u201eWundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr m\u00fcsst von neuem geboren werden\u201c (Joh 3,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus blicken, wie aus dem Inneren seiner heiligsten Menschheit alle Gesch\u00f6pfe herauskamen, und voller Z\u00e4rtlichkeit sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, betrachte das gro\u00dfe Wunder der Menschwerdung. Als Ich empfangen wurde und meine Menschheit gebildet wurde, lie\u00df Ich alle Gesch\u00f6pfe in Mir wiedergeboren werden. So nahm Ich in meiner Menschheit, w\u00e4hrend sie in Mir wiedergeboren wurden, alle ihre verschiedenen Akte wahr, in meinem Geist schloss Ich jeden Gedanken der Gesch\u00f6pfe ein, gute und b\u00f6se.<br \/>\nDie guten best\u00e4rkte Ich im Guten, umgab sie mit meiner Gnade, umh\u00fcllte sie mit meinem Licht, damit sie, in der Heiligkeit meines Geistes wiedergeboren, w\u00fcrdiger Teil meiner Intelligenz sein k\u00f6nnten. F\u00fcr die b\u00f6sen leistete Ich Wiedergutmachung, tat Ich Bu\u00dfe, vervielf\u00e4ltigte meine Gedanken ins Unendliche, um dem Vater die Verherrlichung f\u00fcr jeden gesch\u00f6pflichen Gedanken zu geben.<br \/>\nIn meinen Blicken, in meinen Worten, in meinen H\u00e4nden, in meinen F\u00fc\u00dfen und sogar in meinem Herzen enthielt Ich die Blicke, die Worte, die Werke, die Schritte, die Herzen von jedem, und in Mir wiedergeboren, blieb alles in der Heiligkeit meiner Menschheit best\u00e4tigt, alles wurde wiederhergestellt und f\u00fcr jede Beleidigung erlitt Ich einen besonderen Schmerz.<br \/>\nDann, nachdem Ich die Menschen alle in Mir wiedergeboren werden lie\u00df, trug Ich sie die ganze Zeit meines Lebens in Mir, und wei\u00dft du, wann Ich sie zur Welt brachte? Ich brachte sie am Kreuz zur Welt, auf dem Bett meiner bittersten Schmerzen unter schrecklichen Kr\u00e4mpfen, beim letzten Atemzug meines Lebens.<br \/>\nUnd als Ich starb, wurden sie zum neuen Leben geboren, alle gesiegelt und gekennzeichnet mit dem ganzen Wirken meiner Menschheit. Nicht zufrieden damit, sie wiedergeboren werden zu lassen, gab Ich jedem von ihnen alles, was Ich getan hatte, um sie verteidigt und sicher zu bewahren.<br \/>\nSiehst du, welche Heiligkeit der Mensch enth\u00e4lt? Die Heiligkeit meiner Menschheit konnte nie unw\u00fcrdige Kinder zur Welt bringen, die Mir un\u00e4hnlich sind.<br \/>\nDeshalb liebe Ich den Menschen so sehr, weil er aus Mir geboren ist; doch der Mensch ist stets undankbar und erreicht den Punkt, den Vater zu verkennen, der ihn mit so viel Liebe und Schmerz geboren hat werden lassen.\u201d<br \/>\nDanach zeigte Er sich ganz in Flammen, und Jesus wurde in diesen Flammen verbrannt und verzehrt und war nicht mehr zu sehen, man sah nur mehr Feuer, doch dann sah ich Ihn wiedergeboren werden, und Er wurde ein weiteres Mal im Feuer verzehrt.<br \/>\nDanach f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, Ich brenne, die Liebe verzehrt Mich; so gro\u00df ist die Liebe, sind die Flammen, die Mich verzehren, dass Ich aus Liebe zu jedem Gesch\u00f6pf sterbe.<br \/>\nIch starb nicht nur an den Leiden, sondern die Tode der Liebe sind andauernd, und doch gibt es niemand, der Mir zur Erfrischung seine Liebe schenken w\u00fcrde.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 16. Oktober 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba135;\">\u201eWundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr m\u00fcsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du h\u00f6rst sein Brausen, wei\u00dft aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist\u201c (Joh 3, 7-8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verabgr\u00fcndete mich im unermesslichen Meer des G\u00f6ttlichen Willens, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus trat mich segnend, aus meinem Inneren hervor; nachdem Er mich gesegnet hatte, umschlang Er meinen Hals mit seinen Armen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich segne dein Herz, deine Herzschl\u00e4ge, deine Gef\u00fchle, deine Worte, deine Gedanken, bis hin zu deiner kleinsten Bewegung, damit alle durch meinen Segen mit g\u00f6ttlicher Kraft erf\u00fcllt werden.<br \/>\nSo werden sie, wenn sie in meinen Willen eintreten, kraft meines Segens diese g\u00f6ttliche Kraft mit sich bringen und die Macht haben, sich in alle zu verstr\u00f6men, sich allen zu geben, Mich f\u00fcr jeden zu vervielf\u00e4ltigen, um Mir die Liebe und Ehre zu bringen, wie wenn alle mein Leben in sich h\u00e4tten.<br \/>\nTritt daher in meinen Willen ein, durchdringe Himmel und Erde, gehe zu allen hin. Mein Wille ist reinstes Licht, und dieses Licht enth\u00e4lt die Allsicht \u2013 den Pass, um in die geheimsten Verstecke und Fasern einzudringen, in den tiefsten Abgrund und in die R\u00e4ume in h\u00f6chsten H\u00f6hen.<br \/>\nDieser Pass braucht keine Unterschrift, um g\u00fcltig zu sein, sondern enth\u00e4lt in sich selbst diese Macht, denn da Er Licht ist, das von der H\u00f6he herabsteigt, kann Ihm niemand den Schritt und den Eintritt verwehren. Und \u00fcberdies ist Er K\u00f6nig \u00fcber alles und hat die Herrschaft \u00fcberall inne.<br \/>\nSetze daher in meinem Willen deine Gedanken in Umlauf, deine Worte, deine Herzschl\u00e4ge, deine Leiden, dein ganzes Sein, lasse nichts in dir selbst [zur\u00fcck], damit du mit dem Pass des Lichtes meines Willens und meiner g\u00f6ttlichen Kraft in jeden Akt der Gesch\u00f6pfe eintrittst und mein Leben in jedem von ihnen vervielf\u00e4ltigst.<br \/>\nO, wie werde Ich gl\u00fccklich sein zu sehen, wie das Gesch\u00f6pf kraft meines Willens Himmel und Erde mit so vielen meiner Leben erf\u00fcllt, als Gesch\u00f6pfe existieren!\u201d<br \/>\nSo gab ich mich dem H\u00f6chsten Willen hin, und in Ihm umhergehend, lie\u00df ich meine Gedanken, meine Worte, meine S\u00fchneakte usw., in jeder geschaffenen Intelligenz und in allen \u00fcbrigen menschlichen Aktivit\u00e4ten flie\u00dfen, und [in dem Ma\u00df,] wie ich meine Akte verrichtete, wurde Jesus gebildet. O wie sch\u00f6n und bezaubernd war es, so viele Jesus zu sehen, wo immer der Pass des Lichtes des Ewigen Willens vor\u00fcberging!<br \/>\nDann befand ich mich wieder in mir selbst und sah Jesus neben mir, der meinen Hals umarmte und mich fest dr\u00fcckte; Er schien ganz festlich gestimmt, als w\u00e4re ich die Ursache der Vervielf\u00e4ltigung seines Lebens, die Ihm die Ehre und Herrlichkeit so vieler weiterer g\u00f6ttlicher Leben darbringt.<br \/>\nSo sagte ich zu Ihm: \u201eMeine Liebe, mir scheint es nicht wirklich so, dass ich dein Leben vervielf\u00e4ltigen konnte, um Dir die gro\u00dfe Ehre so vieler g\u00f6ttlicher Leben darzubringen.<br \/>\nUnd au\u00dferdem bist Du \u00fcberall gegenw\u00e4rtig, so liegt es in Dir selbst, dass dieses Leben in jedem Akt hervorgeht, nicht in meiner Kraft. Ich bleibe stets das kleine M\u00e4dchen, das zu nichts n\u00fctze ist.\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine Tochter, alles, was du sagst, ist wahr, Ich bin \u00fcberall, doch es ist meine Macht, Unermesslichkeit und Allsicht, die Mir erlaubt, \u00fcberall gegenw\u00e4rtig zu sein, es ist nicht die Liebe und das Handeln des Gesch\u00f6pfes in meinem Willen, das Mich \u00fcberall sein l\u00e4sst und Mich vervielf\u00e4ltigt.<br \/>\nWenn jedoch die Seele in meinen Willen eintritt, ist es ihre Liebe, und sind es ihre Akte, die sich mit g\u00f6ttlicher Kraft anf\u00fcllend, mein Leben hervorgehen lassen, je nachdem, wie sich ihre Akte mehr oder weniger ausbreiten und getan werden.<br \/>\nSiehe, daher meine Festfreude, wenn Ich sehe, dass das Gesch\u00f6pf von dem Meinigen nimmt und Mir meine Liebe und Herrlichkeit darbringt, ja sogar mein eigenes Leben.<br \/>\nMeine Freude dar\u00fcber ist so gro\u00df, dass die Seele diese nicht begreifen kann, solange sie im Exil weilt, doch sie wird sie in der himmlischen Heimat erfassen, wenn sie sich mit ebenso vielen g\u00f6ttlichen Leben vergolten sieht, wie sie auf Erden gebildet hat.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 19. M\u00e4rz 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba135;\">\u201eWenn ich zu euch \u00fcber irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch \u00fcber himmlische Dinge spreche?\u201c (Joh 3,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, hier unten ist alles verschleiert, sowohl in der \u00fcbernat\u00fcrlichen wie auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung. Nur im Himmel sind die Dinge unverh\u00fcllt, da es in der Himmlischen Heimat keine Schleier gibt, sondern man sieht dort die Dinge, wie sie in sich selbst sind.<br \/>\nDer Verstand braucht sich dort oben daher nicht abm\u00fchen, um sie zu begreifen, da sie sich von selbst so zeigen, wie sie sind. Wenn es in der Wohnstatt der Seligen eine Arbeit gibt \u2013 wenn man sie wirklich Arbeit nennen kann \u2013 dann ist es diese, sich an den Dingen zu erfreuen und zu beseligen, die man unverh\u00fcllt sieht; hier unten ist es jedoch nicht so.<br \/>\nDa die menschliche Natur aus Geist und Leib besteht, hindert die H\u00fclle des K\u00f6rpers die Seele daran, meine Wahrheiten zu sehen. Die Sakramente und alles andere sind verh\u00fcllt, und sogar Ich selbst, das Wort des Vaters, hatte den Schleier meiner Menschheit. Alle meine Worte und mein Evangelium gab Ich unter der Gestalt von Beispielen und Gleichnissen.<br \/>\nJeder konnte Mich verstehen, der sich Mir n\u00e4herte, um Mich mit gl\u00e4ubigem Herzen, mit Demut und dem Wunsch anzuh\u00f6ren, die Wahrheiten, die Ich ihnen mitteilte, kennenzulernen, um sie in die Tat umzusetzen. Indem sie so handelten, zerrissen sie den Schleier, der meine Wahrheiten verbarg und entdeckten den darin verborgenen Schatz.<br \/>\nDer Glaube, die Demut und der Wunsch nach der Erkenntnis meiner Wahrheiten war das Werk, das sie taten, wodurch sie den Schleier zerrissen und meine Wahrheiten entdeckten, wie sie in sich selbst sind.<br \/>\nSo blieben sie mit Mir und mit dem Gut verbunden, das meine Wahrheiten enthielten. Andere, die sich dieser Arbeit nicht unterzogen, erreichten zwar den Schleier meiner Wahrheiten, aber nicht die Frucht, die darin war: so gingen sie leer aus und verstanden \u00fcberhaupt nichts, kehrten Mir den R\u00fccken zu und verlie\u00dfen Mich.<br \/>\nSo sind auch meine Wahrheiten, die Ich dir mit so viel Liebe \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte. Damit meine Wahrheiten wie unverh\u00fcllte Sonnen \u2013 wie sie wirklich sind \u2013 erstrahlen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Menschen ihre Arbeit tun und den Weg gehen, um sie zu erreichen \u2013 was der Glaube ist.<br \/>\nSie m\u00fcssen meine Wahrheiten ersehnen, sie kennen wollen, beten und ihren Verstand dem\u00fctigen, damit er den Schatz und das Leben meiner Wahrheiten aufnehmen kann.<br \/>\nDadurch werden sie die H\u00fclle zerrei\u00dfen und meine Wahrheiten finden \u2013 leuchtender als eine Sonne. Sonst bleiben sie blind, und Ich wiederhole das Wort des Evangeliums an sie: \u2018Ihr habt Augen und seht nicht, Ohren und h\u00f6rt nicht, eine Zunge und ihr seid stumm.\u2019<br \/>\nSiehst du, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung sind die Dinge verh\u00fcllt. Die Fr\u00fcchte haben die H\u00fclle der Schale, aber wer hat das Gl\u00fcck, sie zu verkosten? Wer sich die M\u00fche macht, zu einem Baum zu gehen, die Frucht zu pfl\u00fccken und die Schale zu entfernen, die diese Frucht verbirgt: dieser verkostet die ersehnte Frucht und ern\u00e4hrt sich von ihr.<br \/>\nDieser liebt sie und macht aus der ersehnten Frucht seine Speise. Die Felder sind mit Stroh verdeckt. Wer empf\u00e4ngt das Gute, das unter den [Stroh]halmen verh\u00fcllt ist?<br \/>\nWer diese Halme entkleidet, kann die K\u00f6rner ernten, um das Brot f\u00fcr seine t\u00e4gliche Nahrung daraus zu bereiten. Mit einem Wort, alle Dinge hier unten sind mit einem Schleier verh\u00fcllt, damit der Mensch die Arbeit, den Willen und die Liebe aufbringe, die Dinge zu besitzen und zu verkosten.<br \/>\nNun, meine Wahrheiten \u00fcbertreffen die nat\u00fcrlichen Dinge bei weitem, und zeigen sich der Seele als edle verschleierte K\u00f6niginnen, die dabei sind, sich der Seele zu schenken.<br \/>\nSie w\u00fcnschen jedoch die [Mit]arbeit der Seele und wollen, dass sich der Wille der Seele ihnen ann\u00e4hert, um sie zu erkennen, zu besitzen und zu lieben \u2013 eine notwendige Bedingung, um den Schleier zu zerrei\u00dfen, der sie verh\u00fcllt.<br \/>\nSobald der Schleier zerrissen ist, bahnen sich die Wahrheiten mit ihrem Licht von selbst den Weg und schenken sich denen, die sie gesucht haben, zum Besitz.<br \/>\nDas ist der Grund, weshalb manche die Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen lesen und das Gelesene anscheinend nicht verstehen, sondern vielmehr verwirrt sind: weil ihnen der aufrichtige Wille fehlt, sie kennen zu wollen.<br \/>\nMan k\u00f6nnte sagen, dass ihnen die [vorausgehende n\u00f6tige] Arbeit fehlt, um sie zu kennen; und ohne Leistung kann man weder etwas erwerben, noch ein so gro\u00dfes Gut verdienen. So verweigere Ich ihnen aus Gerechtigkeit, was Ich den Dem\u00fctigen \u00fcberreich gebe und jenen, die sich nach dem gro\u00dfen Gut des Lichtes meiner Wahrheiten sehnen.<br \/>\nMeine Tochter, wie viele meiner Wahrheiten werden von jenen unterdr\u00fcckt, die sie nicht gerne kennenlernen und ihre geringe Arbeit tun wollen, um sie zu besitzen! Ich sp\u00fcre, dass sie Mich selbst gleichsam abw\u00fcrgen wollten, wenn sie k\u00f6nnten.<br \/>\nIn meinem Kummer bin Ich gezwungen, meinen Ausspruch im Evangelium zu wiederholen und f\u00fchre ihn wirklich aus: Ich nehme dem, der nichts oder nur wenig von meinen G\u00fctern besitzt, weg und belasse diese Seelen in ihrem trostlosen Elend; denn da sie meine Sch\u00e4tze nicht wollen und nicht lieben, w\u00fcrden sie sie besitzen, ohne sie zu sch\u00e4tzen und ohne Fr\u00fcchte zu bringen.<br \/>\nDaf\u00fcr werde Ich den Besitzenden noch \u00fcberreichlicher geben, denn diese werden meine G\u00fcter als kostbare Sch\u00e4tze bewahren, die sie immer mehr Fr\u00fcchte hervorbringen lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 28; 2. August 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba135;\">\u201eWie Mose die Schlange in der W\u00fcste erh\u00f6ht hat, so muss der Menschensohn erh\u00f6ht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat\u201c (Joh 3,14+15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine liebste Tochter, ich h\u00f6rte die Schl\u00e4ge auf den nackten K\u00f6rper meines Sohnes niederprasseln; ich vernahm den Spott, das satanische Lachen der Schergen und die Schl\u00e4ge auf sein Haupt, als sie ihn mit Dornen kr\u00f6nten &#8230; ich erblickte ihn, als Pilatus ihn ganz entstellt und unkenntlich dem Volk vorstellte; die Schreie des Volkes: \u201eKreuzige ihn, kreuzige ihn\u201c bet\u00e4ubten meine Ohren!<br \/>\nIch sah ihn, wie er das Kreuz auf seine Schultern nahm, ganz ermattet und ersch\u00f6pft; und ich konnte nicht anders, als meine Schritte zu beschleunigen, um ihn zum letzten Mal zu umarmen und sein blut\u00fcberstr\u00f6mtes Gesicht abzutrocknen. Aber f\u00fcr uns gab es leider kein Erbarmen!<br \/>\nDie grausamen Soldaten rissen ihn an den Stricken und lie\u00dfen ihn zu Boden fallen. Meine liebe Tochter, welch grausamer Schmerz f\u00fcr mich, dass ich meinem Sohn in solchem Leid nicht helfen konnte! Jede Pein \u00f6ffnete ein Meer von Schmerzen in meinem durchbohrten Herzen &#8230;<br \/>\nSchlie\u00dflich folgte ich ihm auf den Kalvarienberg, wo er unter unerh\u00f6rten Schmerzen und schrecklichen Verzerrungen gekreuzigt und am Kreuz aufgerichtet wurde; erst dann war es mir gew\u00e4hrt, zu F\u00fc\u00dfen des Kreuzes zu stehen, um von seinen sterbenden Lippen das Geschenk aller meiner Kinder zu empfangen und das Recht und Siegel meiner Mutterschaft \u00fcber alle Seelen &#8230;<br \/>\nUnd wenig sp\u00e4ter gab er unter schrecklichen Schmerzen und Kr\u00e4mpfen seinen Geist auf. Die ganze Natur bekleidete sich mit Trauer und beweinte den Tod ihres Sch\u00f6pfers. Es weinte die Sonne, die sich verdunkelte und sich schaudernd vom Angesicht der Erde zur\u00fcckzog.<br \/>\nEs weinte die Erde durch ein starkes Erdbeben und spaltete sich an einigen Orten aus Schmerz \u00fcber den Tod ihres Sch\u00f6pfers &#8230; Alle weinten: Die Gr\u00e4ber \u00f6ffneten sich, die Toten standen auf und auch der Vorhang des Tempels zerriss.<br \/>\nAlle verloren den Mut und wurden von Schrecken und Entsetzen gepackt &#8230; Und deine Mutter stand wie versteinert von Schmerz und wartete, dass sie ihn mir in die Arme legten, bevor das Grab ihn einschloss.<br \/>\nH\u00f6re mich an in meinem intensiven Schmerz: Die Leiden meines Sohnes selbst sollen dir beredt von den schweren \u00dcbeln deines menschlichen Willen erz\u00e4hlen &#8230; Betrachte ihn in meinen Armen, wie er entstellt ist!<br \/>\nEr ist das wahre Bild all des Ungl\u00fccks, das der menschliche Wille den armen Gesch\u00f6pfen zuf\u00fcgt. Und mein teurer Sohn wollte so viele Schmerzen leiden, um diesen Willen, der in all dieses Ungl\u00fcck gefallen war, wieder aufzurichten; und jede Pein Jesu und jeder Schmerz von mir waren ein Aufruf und eine Einladung, im G\u00f6ttlichen Willen wieder aufzuerstehen.<br \/>\nUm diesen menschlichen Willen in Sicherheit zu bringen, stieg unsere Liebe bis zu diesem H\u00f6hepunkt, dass wir ihn mit unseren Leiden bedeckten (anf\u00fcllten), bis er in den unermesslichen Meeren meiner Schmerzen und der meines geliebten Sohnes untertauchte\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 27. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60094","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}