{"id":60143,"date":"2026-04-17T21:00:09","date_gmt":"2026-04-17T19:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-2-osterwoche-joh-616-21\/"},"modified":"2026-04-17T21:54:49","modified_gmt":"2026-04-17T19:54:49","slug":"samstag-der-2-osterwoche-joh-616-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-2-osterwoche-joh-616-21\/","title":{"rendered":"Samstag der 2. Osterwoche (Joh 6,16-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16Als es aber sp\u00e4t geworden war, gingen die J\u00fcnger Jesu zum See hinab, 17bestiegen ein Boot und fuhren \u00fcber den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen. 18Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgew\u00fchlt.<br \/>\n19Als sie etwa f\u00fcnfundzwanzig oder drei\u00dfig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus \u00fcber den See ging und sich dem Boot n\u00e4herte; und sie f\u00fcrchteten sich. 20Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; f\u00fcrchtet euch nicht! 21Sie wollten ihn zu sich in das Boot nehmen, aber schon war das Boot am Ufer, das sie erreichen wollten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b59721;\">\u201eEs war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen\u201c (Joh 6,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich begann wie gew\u00f6hnlich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen Willen und wollte jede geschaffene Intelligenz in der Ordnung Gottes neu ordnen \u2013 vom ersten bis zum letzten Menschen, der auf die Erde kommen soll und sagte: \u2018Ich lege mein \u2018Ich liebe Dich\u2019 auf jeden Gedanken der Gesch\u00f6pfe, damit ich in jedem Gedanken die Herrschaft des G\u00f6ttlichen Fiat \u00fcber jeden Verstand erbitte.\u2019<br \/>\nDoch dabei kam mir der Gedanke: \u2018Wie kann es mir gelingen, jeden gesch\u00f6pflichen Gedanken mit meinem \u2018Ich liebe Dich\u2019 wie mit Perlen zu verzieren?\u2019 Da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mit meinem Willen vermagst du alles und kannst \u00fcberall hingelangen. Du sollst wissen, dass der Mensch vor der S\u00fcnde in jedem Gedanken, Blick, Wort, Werk, Schritt, Herzschlag seinen Akt Gott gab, und Gott Seinen kontinuierlichen Akt dem Menschen gab.<br \/>\nSo war er in der Lage, seinem Sch\u00f6pfer stets geben, und stets empfangen zu k\u00f6nnen. Es herrschte solche Harmonie zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf, dass sie beiderseits nicht anders konnten, als dass der eine gab, und der andere empfing, um dann diesen seinen Akt von neuem zur\u00fcck zu schenken, sei es auch nur ein Gedanke oder ein Blick.<br \/>\nDaher zielte jeder Gedanke des Menschen auf Gott hin, und Gott f\u00fcllte seinen Gedanken eilends mit Gnade, mit Heiligkeit, Licht und Leben, mit G\u00f6ttlichem Willen. Man kann sagen, dass der geringste Akt des Menschen Denjenigen liebte und anerkannte, Der ihm das Leben gegeben hatte.<br \/>\nUnd Gott liebte zur\u00fcck, indem Er ihm mit seiner Liebe vergalt und sein G\u00f6ttliches Leben in jedem kleinen oder gro\u00dfen Akt des Menschen anwachsen lie\u00df. Da er zu begrenzt war, war der Mensch unf\u00e4hig, das ganze G\u00f6ttliche Leben auf einmal aufzunehmen.<br \/>\nSo gab es Gott ihm schluckweise bei jedem Akt, den er aus Liebe zu Ihm tat, und fand seine Wonne darin, ihm immer zu geben, um sein G\u00f6ttliches Leben in ihm heranzubilden. Daher ergoss sich jeder Gedanke und Akt des Menschen in Gott, und Gott ergoss sich in ihn.<br \/>\nDas war die wahre Sch\u00f6pfungsordnung: Gott sollte im Menschen, in jedem seiner Akte, den Sch\u00f6pfer des Menschen finden, damit Er dem Menschen Sein Licht geben k\u00f6nne, und das, was Er ihm zu geben beschlossen hatte.<br \/>\nUnser G\u00f6ttlicher Wille, Der in Uns und in ihm gegenw\u00e4rtig war, machte Sich zum Tr\u00e4ger des einen und des anderen, und den vollen Tag in ihm heranbildend, legte Er die G\u00fcter von beiden zusammen.<br \/>\nIn welch gl\u00fccklichem Zustand war der Mensch, als unser G\u00f6ttliches Fiat in ihm regierte! Man kann sagen, dass er auf unseren v\u00e4terlichen Knien heranwuchs, und an unserer Brust hing, von wo er sein Wachstum und seine Heranbildung bezog.<br \/>\nDarum w\u00fcnsche Ich, dass in meinem G\u00f6ttlichen Willen jeder Gedanke eines Gesch\u00f6pfes dein \u2018Ich liebe Dich\u2019 finde, um die Ordnung zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf wiederaufzurichten.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass der Mensch durch die S\u00fcnde nicht nur unser Fiat zur\u00fcckwies, sondern die Liebe zu Dem unterbrach, Der ihn so sehr geliebt hatte und sich in Distanz zu seinem Sch\u00f6pfer setzte.<br \/>\nEine Liebe in der Ferne kann aber kein Leben bilden, weil die wahre Liebe das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt, von der Liebe des Geliebten gen\u00e4hrt zu werden, und einander so innig nahe zu bleiben, dass eine Trennung unm\u00f6glich ist.<br \/>\nSo blieb das Leben der Liebe, die Wir bei der Erschaffung des Menschen geschaffen hatten, ohne Nahrung und starb beinahe. Zumal alle menschlichen Akte, die er ohne unseren G\u00f6ttlichen Willen tat, wie ebenso viele N\u00e4chte waren, die er in seiner Seele bildete: wenn er dachte, formte er eine Nacht; wenn er schaute, sprach, usw., war alles Finsternis, die eine dunkle Nacht darstellte.<br \/>\nOhne mein Fiat kann es weder einen Tag noch eine Sonne geben, h\u00f6chstens ein paar kleine Flammen, die der Seele kaum den Schritt anzeigen k\u00f6nnen. O wenn man w\u00fcsste, was es hei\u00dft, ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen zu leben!<br \/>\nSelbst wenn die Seele nicht b\u00f6se ist und manches Gute tut, stellt der menschliche Wille stets eine Nacht f\u00fcr die Seele dar, die sie bedr\u00fcckt, betr\u00fcbt und die Last des Lebens sp\u00fcren l\u00e4sst. Sei daher aufmerksam und lasse dir nichts entgehen, was nicht in mein G\u00f6ttliches Fiat eingeht.<br \/>\nDieses Fiat wird dir die Erfahrung des helllichten Tages schenken, der die Sch\u00f6pfungsordnung f\u00fcr dich wiederherstellt, sowie die Harmonie, die den Austausch in Kraft setzt, bei dem du deinem Sch\u00f6pfer st\u00e4ndig deine Akte gibst und von Ihm stets empf\u00e4ngst.<br \/>\nIndem du die ganze Menschheitsfamilie umf\u00e4ngst, wirst du die R\u00fcckkehr der Ordnung der Weise ihrer Erschaffung erflehen k\u00f6nnen, damit die Nacht des menschlichen Willens ende und der helle Tag meines G\u00f6ttlichen Willens aufsteige.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 30. November 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b59721;\">\u201cDa wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgew\u00fchlt\u2026 Und sie f\u00fcrchteten sich\u201c (Joh 6,18+19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich segelte im Lichtmeer des G\u00f6ttlichen FIAT und folgte seinen Akten: o, wie gut begriff ich, dass alles Gute in Ihm ist! Da bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, solange die Seele nicht den G\u00f6ttlichen Willen in sich herrschen l\u00e4sst, wird sie stets ungl\u00fccklich und unruhig sein; denn wie gut, heilig, gelehrt, reich sie auch sei, wird sie sp\u00fcren, dass ihr die F\u00fclle der Seligkeit und das Meer des Friedens fehlt, damit sie von keiner Seite beunruhigt und ihre Freude geschm\u00e4lert werden kann.<br \/>\nSo wird ihre Gl\u00fcckseligkeit nur halb so gro\u00df und ihr Friede vermindert sein, und da er nicht vollst\u00e4ndig ist, wird die fehlende H\u00e4lfte die T\u00fcr f\u00fcr Traurigkeit und Beunruhigung offenhalten.<br \/>\nSiehst du, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung ist dies so. Wenn einer reich ist und ihm nichts fehlt und seine zehn, zwanzig Millionen oder Milliarden besitzt, aber wei\u00df, dass er noch mehr erwerben und noch reicher sein k\u00f6nnte, ist er unruhig und ungl\u00fccklich.<br \/>\nSeine Reicht\u00fcmer gleichsam zur Seite stellend, ist er ganz Fu\u00df, ganz Werk, ganz Wort, ganz Auge f\u00fcr den Erwerb weiterer Reicht\u00fcmer. Der Arme, wie k\u00f6nnte er gl\u00fccklich und zufrieden sein, wenn ihm die Quelle der G\u00fcter fehlt, die zu ihm sagt: \u201eRuhe dich aus, alles ist dein, und alles, was du willst, ist in deiner Macht\u201c?<br \/>\nEin anderer ist K\u00f6nig, aber wie ungl\u00fccklich ist er unter dieser Krone: Angst um den Verlust seines Reiches, Hoffnung und Begierde, weitere Reiche zu erwerben, auf Kosten von Kriegen die ganze Welt zu beherrschen! So ist der Besitz eines Reiches nichts anderes als ein Einfallstor, um den armen K\u00f6nig ungl\u00fccklich und unruhig zu machen.<br \/>\nEin dritter ist gelehrt, doch da er nicht alle Wissenschaften besitzt und sich bewusst ist, dass er sich noch weitere aneignen k\u00f6nnte, ruht er nicht und f\u00fchlt sich weder gl\u00fccklich noch zufrieden. Wie oft f\u00fchlt er sich vor einem anderen, gebildeterem als er selbst, gedem\u00fctigt und ist ungl\u00fccklich, da ihm die F\u00fclle der Wissenschaft fehlt!<br \/>\nSo ist es auch in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung. Einer ist gut, aber nimmt in sich nicht den Besitz der Quelle der G\u00fcte wahr, da er f\u00fchlt, dass bei Gelegenheit seine Geduld schwach, seine Best\u00e4ndigkeit im Guten unregelm\u00e4\u00dfig ist, seine N\u00e4chstenliebe sehr oft hinkt, sein Gebet unbest\u00e4ndig ist.<br \/>\nDas macht ihn ungl\u00fccklich und unruhig, denn er sieht, dass seine G\u00fcte nicht vollst\u00e4ndig ist, sie ist gleichsam halbiert, und die fehlende H\u00e4lfte gereicht ihm zur Qual und macht ihn ungl\u00fccklich.<br \/>\nDer \u00c4rmste! Wie klar erkennt man, dass ihm das Reich meines Willens fehlt, denn wenn Er in ihm regieren w\u00fcrde, bes\u00e4\u00dfe er die Quelle der G\u00fcte, die zu ihm spr\u00e4che: \u201eRuh dich aus, alles ist in deiner Macht: die Quelle der Geduld, der Festigkeit, der N\u00e4chstenliebe, des Gebetes.\u201c<br \/>\nWenn er in sich die Quelle wahrnimmt, w\u00fcrde er sp\u00fcren, wie sich in und au\u00dferhalb von ihm das Meer der Seligkeit und des Friedens ausbreitet, und Traurigkeit und Unruhe f\u00e4nden keinen Weg mehr in sein Inneres.<br \/>\nWieder ein anderer ist heilig, doch in gewissen Umst\u00e4nden f\u00fchlt er die Quelle der Heiligkeit nicht in sich, das Licht, das alles erkennen l\u00e4sst und ihm alles zeigt \u2013 den Weg und die Seligkeit. Seine Gotteserkenntnis ist nicht vollst\u00e4ndig, der Heroismus der Tugenden schwankt in ihm.<br \/>\nSo ist er bei all seiner Heiligkeit weder gl\u00fccklich noch friedvoll, denn da ihm die totale Herrschaft meines G\u00f6ttlichen FIAT fehlt, mangelt ihm die Quelle des Lichtes, welche den Keim aller \u00dcbel in den Schatten stellt und diesen durch die Quelle des Gl\u00fccks und des Friedens ersetzt.<br \/>\nSolange also die Gesch\u00f6pfe nicht meinen Willen herrschen lassen, wird man in der Welt nicht einmal eine Idee, noch wahre Kenntnis davon haben, was der wahre Friede und die F\u00fclle der Seligkeit bedeuten.<br \/>\nKeine Dinge, so gut und heilig sie auch seien, werden ihre F\u00fclle besitzen, denn da ihnen die Herrschaft und Regierung meines H\u00f6chsten Willens fehlt, fehlt ihnen das, was ihnen die Quelle aller Gl\u00fcckseligkeit mitteilt. Da Er n\u00e4mlich die Quelle ist, kann man [aus ihr] das entnehmen, was man will und wie man will.<br \/>\nDies ist der Grund f\u00fcr meine Bem\u00fchungen, dass mein Wille bekannt werde und sein Reich unter den Menschen errichte: weil Ich sie gl\u00fccklich sehen m\u00f6chte mit jener Seligkeit, die Ich ihnen bei ihrer Erschaffung verlieh, als sie aus dem Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers hervorgingen, Der alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Gl\u00fcckseligkeiten besitzt.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 3. September 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b59721;\">\u201eIch bin es; f\u00fcrchtet euch nicht!\u201c (Joh 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht, Ich bin es, Ich verlasse dich nicht; und \u00fcberdies, wie k\u00f6nnte Ich dich verlassen? Das Leben in meinem Willen macht die Seele unzertrennlich von Mir.<br \/>\nMein Leben ist f\u00fcr sie mehr als die Seele f\u00fcr den Leib, und wie sich der Leib ohne die Seele in Staub verwandelt, da ihm das Leben fehlt, das ihn aufrecht h\u00e4lt, so w\u00fcrdest du ohne mein Leben in dir, leer von allen Akten meines Willens in dir sein, und du w\u00fcrdest in der Tiefe deiner Seele meine Stimme nicht mehr vernehmen, die dir wiederholt zufl\u00fcstert, wie du deine Aufgabe in meinem Willen ausf\u00fchren sollst.<br \/>\nWenn meine Stimme da ist, ist auch mein Leben hier, das sie aussendet. Wie leicht denkst du, dass Ich dich verlassen k\u00f6nnte! Ich kann es nicht tun: du m\u00fcsstest n\u00e4mlich zuerst meinen Willen verlassen \u2013 dann erst k\u00f6nntest du auf den Gedanken kommen, dass Ich dich verlassen h\u00e4tte.<br \/>\nDoch meinen Willen zu verlassen, w\u00e4re f\u00fcr dich auch schwierig, um nicht zu sagen, beinahe unm\u00f6glich. Du befindest dich n\u00e4mlich in nahezu \u00e4hnlichen Verh\u00e4ltnissen wie die Seligen im Himmel: sie haben ihren freien Willen nicht verloren; dieser ist eine Gabe an die Menschen, und was Ich einmal gebe, nehme Ich nie zur\u00fcck.<br \/>\nNie gab es im Himmel einen Sklavendienst; Ich bin ein Gott von S\u00f6hnen und T\u00f6chtern, nicht von Sklaven, Ich bin ein K\u00f6nig, der alle herrschen l\u00e4sst \u2013 es gibt keine Trennung zwischen Mir und ihnen.<br \/>\nDoch im Himmel herrscht eine derart gro\u00dfe Erkenntnis meiner G\u00fcter, meines Willens und meiner Gl\u00fcckseligkeit, dass sie davon bis zum Rand voll sind und sogar \u00fcberflie\u00dfen \u2013 und so findet ihr Wille keinen Platz zum Handeln.<br \/>\nObwohl sie frei sind, bringt die Kenntnis eines unendlichen Willens und der unendlichen G\u00fcter, in die sie versenkt sind, sie mit unwiderstehlicher Kraft dazu, ihren Willen zu gebrauchen, als h\u00e4tten sie ihn nicht \u2013 und dies erachten sie als ihr gr\u00f6\u00dftes Gl\u00fcck und ihre h\u00f6chste Seligkeit, doch spontan frei und mit ihrem ganzen Willen.<br \/>\nSo ist es auch bei dir, meine Tochter: dich meinen Willen erkennen zu lassen, war die gr\u00f6\u00dfte Gnade, die Ich dir erwiesen habe, und w\u00e4hrend du frei bist, deinen Willen zu tun oder nicht zu tun, f\u00fchlt er sich angesichts des Meinen unf\u00e4hig zu wirken und gleichsam wie vernichtet; da du den gro\u00dfen Segen meines Willens kennst, verabscheust du den deinen, und ohne dass dich jemand zwingt, liebst du es, den Meinen zu tun, angesichts des gro\u00dfen Gutes, das dir daraus zukommt.<br \/>\nUnd die vielen Kenntnisse, die Ich dir \u00fcber meinen Willen offenbarte, sind G\u00f6ttliche Bande, ewige Ketten, die dich fesseln, Besitzt\u00fcmer himmlischer G\u00fcter.<br \/>\nUnd wenn dein eigener Wille versucht, diesen ewigen Ketten zu entfliehen, jene G\u00f6ttlichen Bindungen zu zerrei\u00dfen, diese himmlischen G\u00fcter, die man schon im Leben besitzen kann, zu verlieren, findet er \u2013 obwohl er frei ist \u2013 nicht den Weg heraus, er verirrt sich, er sieht seine Kleinheit und f\u00fcrchtet sich vor sich selbst, dass er sich selbst einen Streich spielt \u2013 dann versenkt und vertieft er sich mit noch mehr spontaner Liebe in meinen Willen!<br \/>\nDie Kenntnis \u00f6ffnet die Tore zu diesen Sch\u00e4tzen, die man kennenlernt, und je mehr Wahrheiten \u00fcber meinen Willen Ich dir offenbarte, desto mehr verschiedene T\u00fcren zu G\u00fctern, Licht, Gnade, und G\u00f6ttlicher Teilhabe tat Ich dir auf.<br \/>\nDiese T\u00fcren sind offen f\u00fcr dich; und [im Ma\u00df,] wie diese Kenntnisse mitten unter die Menschen gelangen, werden sich ihnen diese T\u00fcren auftun, denn die Kenntnis l\u00e4sst die Liebe zum erkannten Gut aufkommen; und die erste T\u00fcr, die Ich \u00f6ffnen werde, wird mein Wille sein, um die kleine T\u00fcr ihres eigenen Willens zu schlie\u00dfen.<br \/>\nMein Wille wird sie den ihren verabscheuen lassen, denn vor meinem Willen ist der des Menschen handlungsunf\u00e4hig. Im Licht des Meinen sehen die Seelen, wie unbedeutend und zu nichts n\u00fctze ihr Wille ist; so werden sie folglich in diese G\u00f6ttlichen Kenntnisse eindringen und je nach ihren Bem\u00fchungen [, meinen Willen zu erlangen,] ihren eigenen zur Seite stellen.<br \/>\n\u00dcberdies sollst du wissen, wenn Ich dir eine Erkenntnis \u00fcber meinen Willen mitteile, dann entscheide Ich mich [erst dann], dir eine weitere T\u00fcr meiner Kenntnis zu \u00f6ffnen, wenn du in deine Seele all das Gut [der Wahrheit] hast eindringen lassen, das Ich dir geoffenbart habe.<br \/>\nWenn Ich nicht so t\u00e4te, h\u00e4ttest du blo\u00df die Nachricht \u00fcber dieses Gute, aber du w\u00fcrdest es [selbst] nicht besitzen. Und dies kann Ich nicht tun: wenn Ich spreche, w\u00fcnsche Ich, dass die Seele die Segnungen besitzt, die Ich ihr zu erkennen gebe.<br \/>\n\u00dcbe dich daher aufmerksam in meinem Willen, damit Ich dir weitere T\u00fcren meiner Kenntnisse \u00f6ffne und du noch tiefer in die G\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer eintrittst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 30. Mai 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60143","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60143\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}