{"id":60151,"date":"2025-05-03T12:00:15","date_gmt":"2025-05-03T10:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-in-der-osterzeit-joh-211-19\/"},"modified":"2025-05-03T19:25:23","modified_gmt":"2025-05-03T17:25:23","slug":"3-sonntag-in-der-osterzeit-joh-211-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-in-der-osterzeit-joh-211-19\/","title":{"rendered":"3. Sonntag in der Osterzeit (Joh 21,1-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 offenbarte sich Jesus den J\u00fcngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. 2Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus \u2013 Zwilling \u2013, Natanaal aus Kana in Galil\u00e4a, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us und zwei andere von seinen J\u00fcngern waren zusammen.<br \/>\n3Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. 4Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die J\u00fcnger wussten nicht, dass es Jesus war.<br \/>\n5Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.<br \/>\n7Da sagte der J\u00fcnger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus h\u00f6rte, dass es der Herr sei, g\u00fcrtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.<br \/>\n8Dann kamen die anderen J\u00fcnger mit dem Boot \u2013 sie waren n\u00e4mlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen \u2013 und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. 9Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen.<br \/>\n10Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! 11Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundf\u00fcnfzig gro\u00dfen Fischen gef\u00fcllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.<br \/>\n12Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den J\u00fcngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. 13Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.<br \/>\n14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den J\u00fcngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war. 15Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du wei\u00dft, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine L\u00e4mmer!<br \/>\n16Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du wei\u00dft, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du wei\u00dft alles; du wei\u00dft, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!<br \/>\n18Amen, amen, ich sage dir: Als du j\u00fcnger warst, hast du dich selbst geg\u00fcrtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine H\u00e4nde ausstrecken und ein anderer wird dich g\u00fcrten und dich f\u00fchren, wohin du nicht willst.<br \/>\n19Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a812;\">\u201eSimon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen\u201c (Joh 21,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ging weiter so, indem mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sich kurz vernehmen lie\u00df und zu mir sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie missf\u00e4llt es Mir, die Seele in sich selbst zusammengekauert zu sehen, wie sie aus sich allein heraus wirken will, da Ich doch in ihrer N\u00e4he bin und sie betrachte; und wenn Ich oft sehe, dass sie unf\u00e4hig ist, das, was sie tut, gut zu tun, warte Ich darauf, dass sie Mich ruft und Mir sagt: \u201aIch will dies und jenes tun, und wei\u00df nicht wie. Komme Du, damit Wir es zusammen machen, dann werde ich alles gut machen.\u2019<br \/>\nZum Beispiel: \u201aIch will lieben, komm, um gemeinsam mit mir zu lieben; ich will beten, komme, damit wir gemeinsam beten; ich will dieses Opfer bringen, komme Du, um mir deine Kraft zu verleihen, da ich mich schwach f\u00fchle.\u2019, und so ist es mit allem \u00dcbrigen: Ich w\u00fcrde Mich gerne, mit dem h\u00f6chsten Vergn\u00fcgen, zu allem anbieten.<br \/>\nIch bin wie ein Lehrer, der einem seiner Sch\u00fcler das Thema vorgegeben hat, und der nun bei ihm ist, um zu sehen, was sein Sch\u00fcler tut, und dieser wei\u00df nicht recht, wie er es anstellen soll, wird verdrie\u00dflich, m\u00fcht sich ab, beunruhigt sich und weint vielleicht sogar, aber er sagt nicht: \u201aLehrer, unterweise mich hier bei dieser Aufgabe.\u2019<br \/>\nWelche Dem\u00fctigung f\u00fcr den Lehrer, sich vom Sch\u00fcler wie ein Nichts behandelt zu sehen! In dieser Lage bin Ich.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMan sagt: der Mensch denkt und Gott lenkt. Sobald die Seele sich vornimmt, etwas Gutes zu tun, heilig zu sein, disponiere Ich sofort um sie herum alles N\u00f6tige: Licht, Gnaden, Erkenntnis Gottes, Lossch\u00e4lung. Und wenn Ich damit meinen Zweck nicht erreiche, dann lasse Ich ihr auf dem Wege von Abt\u00f6tungen nichts fehlen, um ihr zu geben, was sie sich vorgenommen hat. Doch, ach!<br \/>\nWie viele entfliehen Mir gewaltsam mitten aus dieser Arbeit, die meine Liebe um sie herum gewoben hat! Wenige sind es, die standhalten und Mir erlauben, meine Arbeit zu vollenden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 20. August 1912)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a812;\">\u201eMeine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen?\u201c (Joh 21, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die hl. Kommunion empfangen hatte, dachte ich \u00fcber die G\u00fcte Unseres Herrn nach, als Er sich selbst einem so armen Gesch\u00f6pf, wie ich es bin, zur Speise gab, und \u00fcberlegte, wie ich einer so gro\u00dfen Gunst entsprechen k\u00f6nne. W\u00e4hrenddessen sagte der gebenedeite Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie Ich Mich zur Speise f\u00fcr das Gesch\u00f6pf mache, so kann auch das Gesch\u00f6pf f\u00fcr Mich zur Speise werden, indem es sein ganzes Inneres in Nahrung f\u00fcr Mich umwandelt, sodass ihre Gedanken, Gef\u00fchle, W\u00fcnsche, Neigungen, Herzschl\u00e4ge, Seufzer, ihre Liebe, alles \u2013 ganz auf Mich ausgerichtet ist.<br \/>\nUnd wenn Ich die wahre Frucht meiner Speise sehe, welche darin besteht, die Seele zu verg\u00f6ttlichen und alles in Mich selbst umzuwandeln, komme Ich da-zu, Mich von der Seele zu n\u00e4hren, d.h. von ihren Gedanken, ihrer Liebe und allem \u00dcbrigen.<br \/>\nSo k\u00f6nnte die Seele zu Mir sagen: \u201eWie Du so weit gegangen bist und Dich f\u00fcr mich zur Speise gemacht und mir alles gegeben hast, so habe auch ich mich zur Speise f\u00fcr Dich gemacht. Ich habe nichts mehr, was ich Dir noch geben k\u00f6nnte, denn alles, was ich bin, geh\u00f6rt ganz Dir.\u201c<br \/>\nDa begriff ich den enormen Undank der Gesch\u00f6pfe: w\u00e4hrend Jesus sich herabl\u00e4sst, in einem solchen \u00dcberma\u00df der Liebe sich zu unserer Speise zu machen, verweigern wir Ihm seine Nahrung, und so geht Er leer aus. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. November 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a812;\">\u201e\u2026 Als Simon Petrus h\u00f6rte, dass es der Herr sei, g\u00fcrtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See\u201c (Joh 21,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus nur ganz fl\u00fcchtig und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille perfektioniert die Liebe, ver\u00e4ndert sie, schr\u00e4nkt sie ein und vergr\u00f6\u00dfert sie auf das hin, was noch heiliger und vollkommener ist. Manchmal m\u00f6chte die Liebe ausbrechen und alles verzehren, aber mein Wille meistert die Liebe und spricht: \u201eLangsam, nicht davonlaufen, denn dadurch kannst du dir weh tun, und wenn du alles verschlingen m\u00f6chtest, kann es sein, dass du einen Fehler begehst.\u201c<br \/>\nDie Liebe ist insofern rein, als sie mit meinem Willen \u00fcbereinstimmt; sie gehen zugleich und geben sich st\u00e4ndig den Friedenskuss. Wieder ein anderes Mal m\u00f6chte die Liebe, entweder wegen eines inneren Seelenzustandes, oder weil sie bei ihren Ausbr\u00fcchen nicht so wie gew\u00fcnscht, erfolgreich war, Mich ein-schr\u00e4nken und sich gleichsam tr\u00e4ge niederlassen; so spornt sie mein Wille an und sagt zu ihr: \u201eGehe voran, die wahren Liebenden sind nicht m\u00fc\u00dfig und ste-hen nicht unt\u00e4tig da.\u201c<br \/>\nDie Liebe ist erst dann sicher, wenn sie in meinen Willen eingeschlossen ist. Die Liebe l\u00e4sst also [die geliebte Person] sch\u00e4tzen und ersehnen, sie gelangt zur Torheit und zum \u00dcberma\u00df; mein Wille m\u00e4\u00dfigt und beruhigt die Liebe selbst und n\u00e4hrt die liebende Seele mit soliderer und G\u00f6ttlicher Speise. Daher kann es in der Liebe viele Unvollkommenheiten geben, sogar in den heiligen Dingen, aber in meinem Willen nie \u2013 hier ist alles vollkommen.<br \/>\nBesonders, meine Tochter, geschieht dies in jenen liebenden Seelen, die mit meinen Besuchen, meinen K\u00fcssen und Liebkosungen begnadet wurden und die dann, wenn Ich sie Meiner beraube, eine Beute der Liebe bleiben: die Liebe nimmt Besitz von ihnen und l\u00e4sst sie keuchen, schmachten, fantasieren, macht sie t\u00f6richt, unruhig, ungeduldig.<br \/>\nWenn nicht mein Wille w\u00e4re, der sie n\u00e4hrt, beruhigt, festigt, w\u00fcrde die Liebe sie t\u00f6ten. Obwohl die Liebe nichts als die erstgeborene Tochter meines Wil-lens ist, muss sie aber st\u00e4ndig von meinem Willen korrigiert werden, und Ich liebe Ihn, wie Ich Mich selbst liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 12. M\u00e4rz 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a812;\">\u201eSimon, Sohn des Johannes, liebst du mich?\u201c (Joh 21,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine liebste Tochter, wisse dies: was Ich w\u00fcnsche und Mir am meisten am Herzen liegt ist dies, dass alle wissen sollen, dass Ich das Gesch\u00f6pf liebe. Ich will in das Ohr eines jeden Herzens fl\u00fcstern: \u2018Kind, Ich liebe dich\u2019, und Ich w\u00e4re gl\u00fccklich, wenn Ich mit meinem eigenen kleinen Kehrreim erwidern h\u00f6rte: \u2018Jesus, ich liebe Dich\u2019. Ich f\u00fchle das unwiderstehliche Bed\u00fcrfnis, zu lieben und geliebt zu werden.<br \/>\nO, wie oft bleibe Ich in meiner Liebe gleichsam ertr\u00e4nkt! Wenn Ich n\u00e4mlich liebe und keine Gegenliebe finde, kann sich meine Liebe nicht ergie\u00dfen, und dann werde Ich in meiner eigenen Liebe verzehrt! Daher liebe Ich dein \u2018Ich liebe Dich\u2019 so sehr.<br \/>\nWenn du es sagst, nimmt es die Form eines erfrischenden Fl\u00e4mmchens an, das in das gro\u00dfe Feuer meiner Liebe eingeht und Mir Erholung verschafft. W\u00e4h-rend es sich wie wohltuender Tau auf die Flammen legt, die Mich verbrennen, beruhigt es meine Liebe, mein Delirium, meine liebende Sehnsucht; denn wenn Ich geliebt wurde, kann Ich jetzt Meinerseits lieben, und da Ich meine Liebe geben kann, kann sie sich ergie\u00dfen.<br \/>\nMeine Tochter, Himmel und Erde sind von meiner Liebe erf\u00fcllt und angeschwollen. Es gibt keinen Ort, wo meine Liebe nicht das Bed\u00fcrfnis empf\u00e4nde, \u00fcber-zuflie\u00dfen, um abzuschwellen und eilends auf die Suche nach Herzen zu gehen, denen sie das kleine Wort ins Ohr fl\u00fcstern kann: \u2018Meine Tochter, Ich liebe dich, Ich liebe dich so sehr, und du \u2013 sage Mir auch, dass du Mich liebst\u2019.<br \/>\nMeine Liebe lauscht aufmerksam, ob ihr die Seele sagt, dass sie sie liebt. Wird ihr dies beteuert, dann f\u00fchlt sich meine Liebe in der Seele gest\u00e4rkt und h\u00e4lt dort ihre sanfte Ruhe. Wird ihr die Liebe nicht zugesagt, so eilt und durchwandert sie Himmel und Erde, und h\u00e4lt nicht an, bis sie jemanden findet, der ihr sagt, dass er sie liebt.<br \/>\nNun ist jedes \u2018Ich liebe Dich\u2019, jeder Liebesakt der Seele ein Ventil f\u00fcr meine Liebe, der in meine eigene Liebe eintritt, sich in sie einverleibt und die Kraft hat, sie zu \u00f6ffnen, gleichsam \u201aaufzuschlitzen\u2018, w\u00e4hrend er ganz unversehrt bleibt, wie er ist; und indem er so etwas wie Ritzen bildet, errichtet er die Wege, auf denen sich meine Liebe ergie\u00dfen kann. Doch diese Liebe ist nur dann rein, wenn sie von meinem Willen beseelt ist.<br \/>\nSiehst du also, was die lange Litanei deiner \u2018Ich liebe Dich\u2019 ist? Es sind so viele Ventile f\u00fcr die Liebe deines Jesus, die Mich rufen, in deiner Seele auszuruhen. Daher w\u00fcnsche Ich, dass du Mir stets dein \u2018Ich liebe Dich\u2019 sagst und m\u00f6chte es in allen Dingen h\u00f6ren, die Ich f\u00fcr dich gemacht habe.<br \/>\nIch m\u00f6chte es immerdar h\u00f6ren, und wenn du es Mir nicht beteuerst, sage Ich seufzend: \u2018Ach, nicht einmal die kleine Tochter meines Willens erm\u00f6glicht es Mir, Mich st\u00e4ndig in ihre kleine Liebe ergie\u00dfen zu k\u00f6nnen!\u2019, und ganz traurig warte Ich auf deinen teuren Refrain deines \u2018Ich liebe Dich, ich liebe Dich\u2019.<br \/>\nLiebe Mich, meine Tochter, liebe Mich, hab Mitleid mit meinem verwundeten und schmachtenden Herzen. Ruhelos, fiebernd und schmachtend flehe Ich um deine Liebe. Voller Unruhe umarme Ich dich und dr\u00fccke dich ganz fest an mein Herz, damit du sp\u00fcrst, wie Ich vor Liebe brenne, sodass du meine Flammen f\u00fchlst und somit Mitleid hast mit Mir und Mich liebst.<br \/>\nO, mach Mich doch gl\u00fccklich, liebe Mich! Werde Ich nicht geliebt, dann f\u00fchle Ich Mich ungl\u00fccklich in meiner Liebe und gerate in Fieberwahn; wenn aber ein mitleidiges Herz zum Mitgef\u00fchl mit Mir bewegt wird und Mich liebt, f\u00fchle Ich mein Ungl\u00fcck in Wonne verwandelt.<br \/>\nZudem ist jedes deiner \u2018Ich liebe Dich\u2019 nichts anderes als ein St\u00fcckchen Brennholz, das sich, wenn du es in den unermesslichen Ozean meiner Liebe wirfst, in eine kleine Flamme verwandelt und die Liebe zu deinem schmachtenden Jesus noch um einen Grad steigert.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 16. Dezember 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a812;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich komme stets in das himmlische Erbe des G\u00f6ttlichen Fiat zur\u00fcck. Jeder Akt, den ich tue, scheint mir eine R\u00fcckkehr in die Arme meines Vaters im Himmel zu sein, doch um was zu tun?<br \/>\nUm einen Blick, einen Kuss, eine Liebkosung, ein kleines Wort der Liebe zu erhalten, eine weitere Kenntnis \u00fcber sein H\u00f6chstes Sein, um Ihn noch mehr lie-ben zu k\u00f6nnen, und nicht nur um zu empfangen, sondern auch um Ihm f\u00fcr seine v\u00e4terliche Z\u00e4rtlichkeit zu vergelten.<br \/>\nIm G\u00f6ttlichen Willen geschieht nichts anderes, als dass Gott seine V\u00e4terlichkeit mit zarter und unbeschreiblicher Liebe entfaltet, als w\u00fcrde Er auf das Gesch\u00f6pf warten, um es in seinen Armen zu wiegen und ihm zu sagen:<br \/>\n\u201aWisse, dass Ich dein Vater bin, und du bist meine Tochter, mein Sohn. O wie liebe Ich die Schar meiner Kinder um Mich herum! In ihrer Gemeinschaft bin Ich noch gl\u00fccklicher und f\u00fchle Mich als Vater.<br \/>\nEs gibt keine gr\u00f6\u00dfere Freude, als wenn eine zahlreiche Nachkommenschaft ihrem Vater Liebe und Verwandtschaft bezeugt.\u2018<br \/>\nWenn die Seele in den G\u00f6ttlichen Willen eintritt, tut sie nichts anderes, als die Tochter ihres Vaters zu sein. Au\u00dferhalb des G\u00f6ttlichen Willens hingegen h\u00f6ren die Rechte der Vaterschaft und Nachkommenschaft auf.<br \/>\nDoch als mein Geist in so vielen Gedanken \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat aufging, \u00fcberraschte mich Jesus, der Erhabene Herr des Himmels, mein teures Leben, mit einer mehr als v\u00e4terlichen Liebe, nahm mich in seine Arme und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, meine Tochter!<br \/>\nW\u00fcrdest du meine Sehns\u00fcchte und Seufzer kennen, wie Ich immer wieder darauf warte, dich in meinen Willen zur\u00fcckkehren zu sehen, dann w\u00e4rest du aufmerksamer, \u00f6fter dorthin zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nMeine Liebe geht soweit, dass Ich sogar unruhig werde, solange du dich nicht in meine Arme wirfst, damit Ich dir meine Liebe und v\u00e4terliche Z\u00e4rtlichkeit schenken kann und die deine erhalte.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wann du dich in meine Arme wirfst? Wenn du dich klein, ganz klein siehst, Mich lieben m\u00f6chtest und nicht wei\u00dft, wie du Mich lieben kannst.<br \/>\nDu sagst Mir \u201aIch liebe Dich\u2019, und dein \u201aIch liebe Dich\u2019 ist der Sprung, mit dem du dich in meine Arme wirfst. Da du siehst, dass dein \u201aIch liebe Dich\u2019 klein ist, ergreifst du k\u00fchn meine Liebe und beteuerst Mir ein gro\u00dfes, sehr gro\u00dfes \u201aIch liebe Dich\u2019.<br \/>\nIch genie\u00dfe es, dass meine Tochter Mich mit meiner eigenen Liebe liebt und freue Mich daran so sehr, dass Ich meine Akte mit jenen der Seele austausche; zudem gebe Ich in meinem Willen ja keinen Fremden, bei denen Ich Gewichte und Ma\u00dfe verwenden m\u00fcsste, sondern Ich schenke meinen Kindern, deshalb lasse Ich sie nehmen, was sie m\u00f6chten.<br \/>\nWann immer also du dich daran erinnerst, deine Akte, Gebete, Leiden, dein \u201aIch liebe Dich\u2019, deine Arbeit in meinem Willen flie\u00dfen zu lassen \u2013 sind dies alles kleine Besuche bei deinem Vater, wo du Ihn um etwas bittest, und wo Er die Gelegenheit hat, dich zu fragen: \u201aSag mir, was willst du?\u2019<br \/>\nSei dir sicher, dass du stets weitere Gaben und Gunsterweise erhalten wirst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 25. November 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c9a812;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Doch je l\u00e4nger ich sein Meer durchquere, umso st\u00e4rker f\u00fchle ich das Bed\u00fcrfnis nach seinem Leben, um weiterleben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa ich nun kommuniziert hatte, sp\u00fcrte ich das Verlangen, Ihn zu lieben, doch mein armes Nichts besa\u00df nicht genug Liebe, um Den zu lieben, Der mich so sehr liebt. Meine Liebe war so karg, dass ich mich angesichts der Liebe Jesu sch\u00e4mte, der so viel Liebe besa\u00df, dass man keine Grenzen sehen konnte \u2013 und doch wollte ich Ihn lieben. Mein geliebter Jesus wollte mir Mut machen und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, sei nicht traurig. Wer in meinem Willen lebt, der besitzt sein Nichts im Alles, und wenn er Mich lieben will, liebt er Mich mit meiner eigenen Liebe.<br \/>\nIch finde in ihm meine machtvolle, weise, anziehende, unermessliche Liebe vor, sodass dieses Nichts des Gesch\u00f6pfs Mich von allen Seiten einnimmt und Ich Mich von seiner Liebe \u2013 weil es meine eigene ist \u2013 gefesselt f\u00fchle auf eine Weise, dass Ich ihr nicht entkommen kann.<br \/>\nBald verwundet sie Mich, bald bewirft sie Mich mit Pfeilen [der Liebe], dass Ich sogar meine Kr\u00e4fte zu verlieren meine, und Ich empfinde das Bed\u00fcrfnis, in den Armen ihrer Liebe auszuruhen.<br \/>\nDoch das ist noch nicht alles. Die Seele, die in meinem Willen lebt, besitzt ihren Jesus auf unverlierbare Weise, da dieser mein Wille die Eigenschaft besitzt, mein Leben in der Seele zu bilden, gro\u00dfzuziehen und zu n\u00e4hren.<br \/>\nWenn Ich Mich im Sakrament empfange, finde Ich einen zweiten Jesus, d.h. Mich selbst, Der Mich liebt, Mich anbetet, Mir dankt und Mir Wiedergutmachung leistet. Ich kann sagen, dass Ich das gro\u00dfe Wunder wiederhole, das Ich bei der Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie wirkte, als Ich Mich selbst in der Kommunion empfing, d.h. dein Jesus empfing Jesus.<br \/>\nMich selbst zu empfangen, war die gr\u00f6\u00dfte Ehre, die vollst\u00e4ndigste Genugtuung, die Vergeltung f\u00fcr den Heroismus meiner Liebe. Mir fehlte nichts von all dem, was Mir in meinem Sakramentalen Leben geschuldet wurde.<br \/>\nEin Gott kam Gott selbst gleich; Ich konnte sagen, dass Ich das, was Ich gab, wieder zur\u00fcckerhielt, dass es Mir zur\u00fcckgeben wurde. Nun, wer in meinem Willen lebt, f\u00fcr den ist es unm\u00f6glich, nicht seinen Jesus zu besitzen.<br \/>\nWenn er Mich also im Sakrament empf\u00e4ngt, kann Ich sagen: \u201aIch gehe, um Mich selbst im Gesch\u00f6pf anzutreffen\u2018, und Ich finde, was Ich w\u00fcnsche: mein Leben, das, Uns miteinander vereinend, ein einziges bildet, Ich finde meinen Palast vor, Ich finde die Liebe, die Mich immer liebt, Ich finde die Vergeltung f\u00fcr das gro\u00dfe Opfer von all dem, was Ich in meinem Sakramentalen Leben tue und leide.<br \/>\nDas \u00dcberma\u00df meiner Liebe bringt Mich mit unwiderstehlicher Kraft dazu, das Wunder zu wiederholen, Mich selbst zu empfangen: doch dies kann Ich nur in der Seele tun, in der mein Wille regiert.\u201c \u2013 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 4. November 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79391,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60151","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60151\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}