{"id":60189,"date":"2026-04-21T20:00:56","date_gmt":"2026-04-21T18:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-3-osterwoche-joh-635-40\/"},"modified":"2026-04-21T20:40:15","modified_gmt":"2026-04-21T18:40:15","slug":"mittwoch-der-3-osterwoche-joh-635-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-3-osterwoche-joh-635-40\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 3. Osterwoche (Joh 6,35-40)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. 36Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht.<br \/>\n37Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; 38denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.<br \/>\n39Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. 40Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9f37;\">\u201eIch bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben\u201c (Joh 6,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eHerr, hab Mitleid mit mir! Bitte, lass mich nicht allein und verlasse mich nicht. Ich sehe, dass die D\u00e4monen eine solche Wut haben, dass sie nicht einmal den Staub von mir \u00fcbriglassen w\u00fcrden \u2013 wie soll ich imstande sein, mich ihnen entgegenzustellen?<br \/>\nDu wei\u00dft wohl, wie elend und schlecht ich bin, gib mir deshalb neue Gnade, damit ich Dich nicht beleidige. Mein Herr, der Schmerz, der meine Seele am meisten qu\u00e4lt, ist es zu wissen, dass auch Du mich verlassen m\u00fcsstest. Ach, zu wem k\u00f6nnte ich noch ein Wort sagen, wer sollte mich lehren?<br \/>\nWie dem auch sei, m\u00f6ge dein Wille immer geschehen, ich preise deinen Heiligen Willen.\u201c Und Jesus fuhr g\u00fctig fort: (89) \u201eBetr\u00fcbe dich nicht so sehr; wisse, dass Ich nie gestatten werde, dass du \u00fcber deine Kr\u00e4fte versucht wirst.<br \/>\nWenn Ich dies erlaube, ist das nur zu deinem Wohl. Ich versetze niemals Seelen in K\u00e4mpfe, damit sie darin umkommen; zuerst messe Ich ihre Kr\u00e4fte, Ich gebe ihnen meine Gnade, dann f\u00fchre Ich sie in den Kampf ein; und wenn manche Seelen in der Pr\u00fcfung fallen, ist es, weil sie nicht mit Mir im Gebet vereint bleiben; sie sp\u00fcren nicht l\u00e4nger die Feinf\u00fchligkeit meiner Liebe und gehen zu den Gesch\u00f6pfen, um Liebe zu erbetteln, w\u00e4hrend Ich alleine das menschliche Herz s\u00e4ttigen kann.<br \/>\nSie lassen sich nicht vom sicheren Weg des Gehorsams f\u00fchren und glauben mehr an das eigene Urteil als an den, der sie an meiner Stelle leitet. Was wundert es also, wenn sie fallen?<br \/>\nIch empfehle dir also das Gebet, und sogar wenn du Todesqualen leiden solltest, darfst du niemals vernachl\u00e4ssigen, was du zu tun gewohnt bist, sondern je mehr du dich im Abgrund siehst, umso mehr wirst du die Hilfe des Einen, der dich befreien kann, erflehen.<br \/>\n\u00dcberdies m\u00f6chte Ich, dass du dich blind den H\u00e4nden deines Beichtvaters \u00fcbergibst, ohne zu untersuchen, was dir gesagt wird. Du wirst von der Finsternis umgeben sein, und wirst wie einer sein, der keine Augen hat, und der eine Hand ben\u00f6tigt, welche ihn f\u00fchrt.<br \/>\nDas Auge f\u00fcr dich wird die Stimme des Beichtvaters sein, welche dir wie das Licht die Finsternis erhellen wird. Die Hand wird der Gehorsam sein, der dein F\u00fchrer sein und dir helfen wird, zum sicheren Hafen zu gelangen. Das letzte, was Ich dir empfehle, ist Mut. Ich m\u00f6chte, dass du mit Unerschrockenheit den Kampf beginnst.<br \/>\nDas, was eine feindliche Armee am meisten zittern l\u00e4sst, sind Mut und St\u00e4rke und die Weise, in der die gef\u00e4hrlichsten K\u00e4mpfe ohne irgendwelche Furcht herausgefordert werden.<br \/>\nSo sind die D\u00e4monen: sie f\u00fcrchten nichts mehr als eine mutige Seele, die sich ganz auf Mich st\u00fctzt. Mit starkem Geist tritt sie in ihre Mitte, nicht um verwundet zu werden, sondern mit der Entschlossenheit, sie zu verwunden und auszul\u00f6schen.<br \/>\nDie D\u00e4monen sind mit Furcht und Schrecken erf\u00fcllt und w\u00fcrden fliehen, k\u00f6nnen es aber nicht, denn sie sind durch meinen Willen gebunden, und zu ihrer gr\u00f6\u00dferen Qual sind sie gezwungen zu bleiben. F\u00fcrchte dich also nicht vor ihnen, denn sie k\u00f6nnen dir ohne meinen Willen nichts antun.<br \/>\nUnd wenn Ich sehe, dass du nicht l\u00e4nger standhalten kannst und nahe daran bist, zu fallen, werde Ich sofort kommen, wenn du treu bist, und Ich werde alle in die Flucht schlagen und dir Gnade und Kraft geben. Mut also, Mut.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 1; (88) (89))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc9f37;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verabgr\u00fcndete mich gerade in den G\u00f6ttlichen Willen, da kam mir der Gedanke, verschiedene Personen Ihm anzuempfehlen, und der geliebte Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Besonderheit kommt aus sich selbst, wenn man auch keinerlei Intention hineinlegt. In der Ordnung der Gnade ist es wie in der nat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nDie Sonne gibt allen Licht, und doch erfreuen sich nicht alle der gleichen Wirkungen, dies liegt aber nicht an der Sonne, sondern an den Gesch\u00f6pfen.<br \/>\nEiner bedient sich der Sonne, um zu arbeiten, sich zu bem\u00fchen, zu lernen, um die Dinge wertzusch\u00e4tzen; dieser wird reich, wird zu einer gestandenen Person und erbettelt nicht das Brot von den anderen.<br \/>\nEin anderer hingegen treibt M\u00fc\u00dfiggang und will sich nirgends einbringen; das Sonnenlicht \u00fcberflutet auch diese Person \u00fcberall, aber f\u00fcr jene ist es unn\u00fctz, weil sie mit ihm nichts anfangen m\u00f6chte; diese ist eine arme und kr\u00e4nkliche Person, weil der M\u00fc\u00dfiggang viele \u00dcbel hervorbringt, k\u00f6rperliche und moralische, und wenn sie Hunger versp\u00fcrt, muss sie das Brot bei den anderen erbetteln.<br \/>\nNun, ist etwa das Licht der Sonne f\u00fcr diese zwei Seelen verantwortlich? Oder gibt sie etwa der einen mehr Licht und der anderen weniger? Sicher nicht; der einzige Unterschied ist der, dass die eine in besonderer Weise vom Licht profitiert, die andere nicht.<br \/>\nSo ist es auch in der Ordnung der Gnade, welche mehr als das Licht, die Seelen \u00fcberflutet, und sich einmal ganz zur Stimme macht, um sie zu rufen, zu unterweisen, zu berichtigen; bald macht sie sich zum Feuer und verbrennt aus der Seele die weltlichen Dinge, und jagt mit ihren Flammen irdische Bequemlichkeiten und Vergn\u00fcgungen in die Flucht; ein andermal formt sie mit ihrem Feuer Schmerzen und Kreuze, um der Seele die Heiligkeit zu verleihen, die sie von ihr w\u00fcnscht; oder sie macht sich zum Wasser und reinigt und schm\u00fcckt die Seele und durchtr\u00e4nkt sie ganz mit Gnade.<br \/>\nAber wer wartet aufmerksam darauf, alle diese Gnadenfl\u00fcsse zu empfangen, wer geht auf Mich ein? Ach, viel zu wenige! Und dann erk\u00fchnen sich manche zu sagen, dass Ich jenen die Gnade gebe, um heilig zu werden und den anderen nicht, gleichsam als wollten sie Mir die Schuld daf\u00fcr geben, w\u00e4hrend sie sich damit begn\u00fcgen, das Leben als Faulenzer zu f\u00fchren, als ob das Licht der Gnade f\u00fcr sie nicht existierte!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 20. Oktober 1916)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9f37;\">\u201eIch bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat\u201c (Joh 6, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich gab mich ganz Jesus hin und Er sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, verliere dich in Mir, versenke dein Gebet in das meine, auf eine Weise, dass das deine und meine zu einem einzigen Gebet werden und man nicht erkennt, welches das deine und welches das meine ist.<br \/>\nDeine Leiden, deine Arbeiten, dein Wollen, deine Liebe: versenke sie alle zusammen mit meinen Leiden, mit meinen Werken, usw. sodass sich die einen mit den anderen vermischen und ein einziges bilden, sodass du sagen kannst: &#8218;Das, was Jesus geh\u00f6rt, ist mein&#8216; und Ich: &#8218;Was dein ist, ist Mein&#8216;.<br \/>\nStelle dir einen Becher Wasser vor, den du in einen gro\u00dfen Wasserbeh\u00e4lter gie\u00dft; w\u00fcsstest du nachher zu unterscheiden, welches das Wasser des Bechers und das Wasser des Beh\u00e4lters ist? Sicher nicht!<br \/>\nWiederhole Mir daher oft bei dem, was du tust, zu deinem gr\u00f6\u00dften Gewinn und zu meinem h\u00f6chsten Wohlgefallen: &#8222;Jesus, ich gie\u00dfe es in Dich, um nicht meinen, sondern deinen Willen tun zu k\u00f6nnen&#8220;, und Ich werde unverz\u00fcglich mein Wirken in dich eingie\u00dfen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 31. Januar 1918)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc9f37;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!\u201c<br \/>\nSchon zum zweiten Mal sprichst du so. Wie ein Schwert durchdringt deine Stimme mein Herz. Alle Emp\u00f6rungen deiner Gesch\u00f6pfe stellen sich dir vor Augen. Jenes Fiat (dein Wille geschehe), welches das Leben eines jeden Menschen sein soll, sehe ich fast von allen zur\u00fcckgewiesen.<br \/>\nStatt des Lebens finden sie den Tod. Und du, der du allen Menschenkindern Leben spenden und dem Vater feierliche S\u00fchne f\u00fcr die Emp\u00f6rungen jener leisten willst, die sich seinem Willen entziehen und verlorengehen, wiederholst drei Mal:<br \/>\n\u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber! (Der Kelch ist zwar sehr bitter.) Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend du so sprichst, mein h\u00f6chstes Gut, \u00fcberw\u00e4ltigt dich ein so bitterer Schmerz, dass er dich zum \u00c4u\u00dfersten bringt, dich in Todesangst versetzt und du den Eindruck erweckst, als wolltest du den letzten Atemzug tun. Jesus, meine Liebe!<br \/>\nAuch ich will mich mit dir vereinigen, mitleiden und s\u00fchnen mit dir f\u00fcr alle Nachl\u00e4ssigkeiten und S\u00fcnden, die gegen deinen heiligsten Willen begangen werden. Ich bitte, dass ich in allem deinen heiligsten Willen erf\u00fclle.<br \/>\nDein Wille sei die Luft, die ich atme, der Schlag meines Herzens, mein Gedanke, mein Leben und der Triumph in meinem Tode. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60189","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}