{"id":60200,"date":"2026-04-22T21:00:58","date_gmt":"2026-04-22T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-3-osterwoche-joh-644-51\/"},"modified":"2026-04-22T21:20:24","modified_gmt":"2026-04-22T19:20:24","slug":"donnerstag-der-3-osterwoche-joh-644-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-3-osterwoche-joh-644-51\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 3. Osterwoche (Joh 6,44-51)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">44In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir f\u00fchrt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.<br \/>\n45Bei den Propheten hei\u00dft es: Und alle werden Sch\u00fcler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater h\u00f6rt und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 46Niemand hat den Vater gesehen au\u00dfer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.<br \/>\n47Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48Ich bin das Brot des Lebens. 49Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben.<br \/>\n50So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. 51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9d2f;\">\u201eBei den Propheten hei\u00dft es: Und alle werden Sch\u00fcler Gottes sein\u2026\u201c (Joh 6,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu sollst wissen, dass Ich an dir wie ein Ko\u0308nig gehandelt habe, der sich entschlie\u00dft, einen Freund zu lieben, der ihm dem Stand nach sehr una\u0308hnlich ist, aber die Liebe ist so gro\u00df, dass der Ko\u0308nig beschlossen hat, ihn sich selbst a\u0308hnlich zu machen.<br \/>\nDieser Ko\u0308nig kann nun nicht mit einem Schlag alles bewirken und den Freund zum Ko\u0308nig machen, wie er selbst es ist, sondern tut es nach und nach. Zuerst bereitet er den Palast, der dem seinen a\u0308hnlich sieht, dann sendet er ihm die Ausstattung fu\u0308r den Schmuck, bildet ein kleines Heer fu\u0308r ihn, danach verleiht er ihm die Ha\u0308lfte seines Reiches, so dass er sagen kann: \u201eWas du besitzt, das besitze Ich, Ko\u0308nig bin ich, Ko\u0308nig bist du.\u2018<br \/>\nAber stets, wenn der Ko\u0308nig ihm diese Gaben schenkte, schaute er auf seine Treue, und wenn er ihm ein Geschenk machte, war es fu\u0308r ihn Anlass zu neuer Freude, gro\u0308\u00dferer Glorie und Ehre und zu einem neuen Fest.<br \/>\nWenn der Ko\u0308nig dem Freund dies alles, was er ihm nach und nach gegeben hat, auf einmal ha\u0308tte geben wollen, ha\u0308tte er den Freund in Verlegenheit gebracht, weil dieser nicht darin unterwiesen war, herrschen zu ko\u0308nnen; aber allma\u0308hlich brachte er es mit seiner Treue so weit, dass er sich bildete, und alles gelingt ihm leicht.<br \/>\nSo habe Ich es mit dir gemacht. Da Ich dich in besonderer Weise dazu auserwa\u0308hlt habe, in der Erhabenheit meines Willens zu leben, habe Ich dich Schritt um Schritt unterwiesen, indem Ich Ihn dir bekannt machte.<br \/>\nUnd in dem Ma\u00df, wie Ich Ihn dir zu erkennen gab, erweiterte Ich deine Aufnahmefa\u0308higkeit und bereitete sie fu\u0308r eine weitere gro\u0308\u00dfere Erkenntnis. Jedes Mal wenn Ich dir einen Wert oder eine Wirkung meines Willens offenbarte, empfinde Ich ein gro\u0308\u00dferes Wohlgefallen und gemeinsam mit dem Himmel feiere Ich daru\u0308ber ein Fest.<br \/>\nWenn nun diese meine Wahrheiten herausgegeben werden, verdoppelst du meine Wonnen und meine Feste; daher lasse Mich machen, und du versenke dich noch mehr in meinen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 2. September 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cc9d2f;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre stets in die Arme des G\u00f6ttlichen Willens zur\u00fcck. Mir scheint, dass Er meine st\u00e4ndige Gesellschaft w\u00fcnscht, um mir sein kontinuierliches Leben zu schenken, und ich sehne mich danach, es zu empfangen.<br \/>\nOhne Ihn w\u00fcrde mir der Boden unter den F\u00fc\u00dfen und mein Herzschlag fehlen, und Ich h\u00e4tte schrecklichen Hunger, den nichts anderes stillen k\u00f6nnte. O G\u00f6ttlicher Wille, leben Wir doch zusammen, wenn Du mich gl\u00fccklich machen und in mir das Gl\u00fcck deines eigenen Lebens finden willst!<br \/>\nAls sich mein Geist also im Fiat verlor, kam mein geliebter Jesus auf einen kurzen Besuch bei mir vorbei und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, Ich k\u00f6nnte es eine Fieberfantasie, ein Delirium, eine g\u00f6ttliche Leidenschaft meines Willens nennen, dass Er zusammen mit dem Gesch\u00f6pf leben will, das Ihm den eigenen Willen \u00fcberl\u00e4sst, und Er die menschliche Begrenztheit besitze. Doch wei\u00dft du, warum? Du musst wissen, dass mein G\u00f6ttlicher Wille der Seele stets einen neuen Akt geben m\u00f6chte.<br \/>\nWenn sie jedoch kein gemeinsames Leben mit Ihm f\u00fchrt und nicht gewohnt ist, ihre Akte zusammen mit meinem Willen zu vollbringen, damit sie nur ein einziger seien, kann ihr mein Wille diesen [neuen Akt] nicht geben: denn erstens w\u00e4re sie nicht w\u00fcrdig, ihn zu empfangen, und zweitens w\u00fcrde sie den Wert dieser gro\u00dfen Gabe nicht verstehen und k\u00f6nnte ihn nicht als eigenes Leben in sich absorbieren.<br \/>\nLebt sie aber mit meinem G\u00f6ttlichen Willen zusammen, so erwirbt sie neues Leben, g\u00f6ttliche Handlungsweisen, himmlische Wissenschaft und kann das Tiefgr\u00fcndigste durchdringen; kurzum, da mein Fiat der Lehrer aller Lehrer ist, schafft Er die h\u00f6chste Wissenschaft und gibt die Dinge so zu erkennen, wie sie in Wirklichkeit sind, und nicht verh\u00fcllt.<br \/>\nSo m\u00f6chte Er, wenn Er mit der Seele zusammenlebt, diese nicht in Unwissenheit lassen. Vielmehr belehrt Er sie, macht ihr \u00dcberraschungen und erz\u00e4hlt ihr die Geschichte Gottes, wodurch die Seele umgewandelt und bef\u00e4higt wird, seinen neuen Akt zu empfangen, den ihr mein Wille zu geben w\u00fcnscht.<br \/>\nDie Seele erwirbt in jedem Akt, den sie zusammen mit Ihm tut, ein neues Vorrecht der \u00c4hnlichkeit mit Gott. Sie wird im Zusammenleben mit meinem Willen veredelt und versch\u00f6nert und wird zudem in unseren kreativen H\u00e4nden wie eine passende Leinwand f\u00fcr den Maler.<br \/>\nJe sch\u00f6ner und zarter die Leinwand ist, desto sch\u00f6ner wird das Bild, das er auf diese Leinwand malen will. Seine Pinselstriche und Farben scheinen auf einer hauchd\u00fcnnen Leinwand noch kunstvoller und trefflicher zu werden und lassen die Farben noch lebendiger erscheinen.<br \/>\nSo wird die Leinwand zu einem Bild, das lebendig wirkt und so wertvoll wird, dass es von vielen bewundert wird. Nun ist mein Wille noch mehr als ein g\u00f6ttlicher Maler und wird nie m\u00fcde, neue Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und neue Wissenschaft zu schaffen.<br \/>\nEr wartet darauf, dass die Seele einen Akt gemeinsam mit Ihm tut, um sie zu bereichern und sich noch mehr erkennen zu lassen. Mit Hilfe seiner g\u00f6ttlichen Pinselstriche m\u00f6chte Er die Seele zu solcher H\u00f6he und seltenen Sch\u00f6nheit erheben, dass sie von vielen Geschlechtern bewundert wird und alle sie seligpreisen.<br \/>\nWer immer sie anschauen kann, wird sich gl\u00fccklich f\u00fchlen. Alle neuen Akte, welche die Seele von Gott [deswegen] empfangen hat, weil sie in meinem Willen gewirkt hat, werden sie loben und r\u00fchmen und sie als das sch\u00f6nste Werk meines Fiat pr\u00e4sentieren.<br \/>\nDas Verlangen meines Fiat, sich zum gemeinsamen Leben mit der Seele herabzulassen, dieses sein g\u00f6ttliches Delirium zeigen an, dass Er gro\u00dfe und seiner Sch\u00f6pfermacht w\u00fcrdige Dinge an ihr tun will. Daher ist das Zusammenleben mit meinem Fiat das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck und sollte der Traum, die ungest\u00fcme Leidenschaft und Bestrebung aller sein.\u201c<br \/>\nDanach h\u00f6rte ich in und au\u00dferhalb von mir das Meer des G\u00f6ttlichen Fiat rauschen. O, wie s\u00fc\u00df und lieblich ist sein Gemurmel! Es spricht murmelnd, liebkost murmelnd sein geliebtes Gesch\u00f6pf, murmelt und k\u00fcsst es, nimmt es in seine Arme und spricht zu ihm: \u201aIch liebe dich und m\u00f6chte Liebe von dir\u2019.<br \/>\nEs gibt nichts Sch\u00f6neres und Willkommeneres f\u00fcr die Seele, als das \u201aIch liebe dich\u2019 von einem so heiligen Willen, der im Gegenzug die kleine Liebe des Gesch\u00f6pfs erbittet. Ich h\u00f6rte dieses g\u00f6ttliche Gemurmel als Leben in meinem ganzen Sein flie\u00dfen, und mein guter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, was es hei\u00dft, meinen G\u00f6ttlichen Willen zu tun und in Ihm zu leben? Es bedeutet, dass die Seele wei\u00df, wo sie sich befindet, mit Wem sie es zu tun hat, was sie bekommen kann und die empfangenen Gaben nicht vergisst: all dies sind Zeichen, dass die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt.<br \/>\nWenn sie n\u00e4mlich behauptet, in Ihm zu leben und nicht wei\u00df, wo sie ist, und den g\u00f6ttlichen K\u00f6nigspalast nicht kennt, der ihre Wohnst\u00e4tte ist, so hie\u00dfe das, dass sie meinen Willen nicht sch\u00e4tzt; denn Dinge, Personen oder Orte sch\u00e4tzt man nur, wenn man sie kennt.<br \/>\nWenn die Seele sagt, \u201aIch lebe im G\u00f6ttlichen Willen\u2019 und Ihn nicht kennt, w\u00e4re dies absurd; und wenn sie Ihn nicht kennt, ist es keine Realit\u00e4t, sondern eine Redensart, w\u00e4hrend doch das erste, das mein Wille tut, dies ist, dass Er sich enth\u00fcllt und der Seele, die mit Ihm zusammenleben m\u00f6chte, zu erkennen gibt.<br \/>\nWenn die Seele also erkennt, wo sie sich befindet, erkennt sie, dass sie es mit einem so heiligen Willen zu tun hat, der alles [von ihr] w\u00fcnscht, um ihr alles zu geben.<br \/>\nSo geht sie daran, seine Heiligkeit und sein Licht aufzunehmen und beginnt, von den G\u00fctern jenes Willens zu leben, mit Dem sie zusammenwohnt. Da sie Ihn n\u00e4mlich jetzt kennt, ist ihr nicht mehr danach zumute, in ihren menschlichen Willen hinabzusteigen, zumal ihr dieser ja auch nicht mehr geh\u00f6rt.<br \/>\nMit dieser Kenntnis erwirbt die Seele das Geh\u00f6r, um auf Ihn zu h\u00f6ren, die Stimme, die von Ihm spricht, den Geist, der Ihn begreift, das Vertrauen auf g\u00f6ttliche Weise, sodass sie um alles bitten und alles erhalten kann.<br \/>\nIn der Tat, sie ignoriert die G\u00fcter nicht, die sie besitzt, sondern ist ganz darauf bedacht, sie zu beh\u00fcten und dankt Dem, der sich so tief zum Leben mit ihr herabgelassen hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 13. August 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cc9d2f;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, der menschliche Wille vermag gemeinsam mit dem Meinen ebenfalls Wunder zu tun. Ohne meinen Willen hingegen ist er ein armer Kr\u00fcppel, der sich nicht einmal selber helfen kann.<br \/>\nOhne Ihn ist der \u00c4rmste wie ein Sch\u00fcler ohne Lehrer, der stets unwissend, ohne Ausbildung und Kunst ist und sich nicht einmal ein St\u00fcck Brot zum Leben verdienen kann.<br \/>\nDer menschliche Wille gleicht ohne den Meinen einer Person, die Beine ohne F\u00fc\u00dfe und Arme ohne H\u00e4nde hat, einen Mund ohne Zunge, Augen ohne Pupille, einen Kopf ohne Verstand. Die arme Kreatur, in welch abgrundtiefem Elend befindet sie sich! Man k\u00f6nnte sagen: \u201aSie w\u00e4re besser nie geboren.\u2019<br \/>\nSo sollte das Leben ohne meinen Willen am meisten Schrecken und Furcht einjagen, da alles Ungemach auf diese Seele herabregnet. Vereint mit meinem Willen jedoch, wird die Seele in sich selbst den Lehrer zur Verf\u00fcgung haben, der sie die h\u00f6chsten und schwierigsten Wissenschaften und die sch\u00f6nsten K\u00fcnste lehren wird, sodass sie ein Wunder der Wissenschaft auf Erden und im Himmel sein kann.<br \/>\nDer mit dem Meinen vereinte menschliche Wille wird menschliche Beine und g\u00f6ttliche F\u00fc\u00dfe haben, welche die Seele unerm\u00fcdlich auf dem Weg des Guten dahineilen lassen.<br \/>\nEr wird menschliche Arme und g\u00f6ttliche H\u00e4nde und Bewegungen haben, welche die gr\u00f6\u00dften Werke tun k\u00f6nnen, die sie ihrem Sch\u00f6pfer \u00e4hnlich machen. Mit unserer g\u00f6ttlichen Bewegung wird sie den Ewigen umfangen, Uns stets Gefolgschaft leisten und Uns an ihr Herz dr\u00fccken.<br \/>\nVereint mit unserem Willen wird sie einen menschlichen Mund haben, doch das Wort und die Stimme werden von Gott sein: o, wie beredt werden Wir \u00fcber unser H\u00f6chstes Sein sprechen!<br \/>\nMit einem Wort, sie wird unser Auge besitzen, durch welches sie auf alles Geschaffene schaut und in diesem, unser Leben und unsere Liebe erkennt, und wie sie Uns lieben muss.<br \/>\nVereint mit dem Unseren, wird sie g\u00f6ttlichen Verstand haben und in sich eine Art eingegossene Wissenschaft f\u00fchlen, die den wohlgeordneten Menschen ausmacht, der ganz in der Ordnung des Sch\u00f6pfers steht.<br \/>\nAlles wird sich in Gutes verwandeln, oder mehr noch, wird es nichts Gutes geben, das der Mensch nicht besitzt, der in unserem Willen lebt. Unser Wille ist der wahre Untergang f\u00fcr alle \u00dcbel und alles Ungl\u00fcck, und ruft alle G\u00fcter zum Leben zur\u00fcck, da Er deren Quelle besitzt.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus macht die Seele, die in unserem Willen lebt, bei jeder Bewegung, jedem Atemzug, jedem Herzschlag und bei allem, was sie tun kann, st\u00e4ndig Eroberungen, und zwar g\u00f6ttliche Eroberungen.<br \/>\nWenn sie in meinem Willen lebt, atmet sie sozusagen mit meinem Atem, bewegt sich mit meiner Bewegung, und ihr Herz schl\u00e4gt mit meinem Ewigen Herzschlag.<br \/>\nSo erwirbt sie den erobernden Akt in all ihren Akten, und das wird ihr gerechterweise und mit \u00fcberreicher Liebe verliehen. Da sie n\u00e4mlich in unserem Willen lebt und ihrem eigenen Willen kein Leben mehr gew\u00e4hrt, soll sie zu Recht in den himmlischen Regionen sein, um sich an unserem beseligenden Willen zu erfreuen und Ihn zu genie\u00dfen.<br \/>\nNun beraubt sich die arme Tochter, um in unserem Willen auf Erden zu leben, der Freuden des Himmels: dies ist der heroischste Akt, die intensivste Liebe, welche den ganzen Himmel, unsere Gottheit, die Himmelsk\u00f6nigin verwundet. O, wie bewundern sie den Heroismus dieser Seele, und wie sehr lieben Wir sie alle!<br \/>\nUnsere Liebe, die sich von niemandem je \u00fcbertreffen l\u00e4sst, gew\u00e4hrt ihr f\u00fcr jeden Atemzug, f\u00fcr jede kleinste Bewegung, wenn sie denkt, schaut und spricht, den erobernden und g\u00f6ttlichen Akt. Diese Eroberungen sind unz\u00e4hlige.<br \/>\nWir f\u00fchlen, dass es nicht [mehr] das Gesch\u00f6pf ist, das atmet oder sich bewegt, sondern Wir, die Wir der Seele den Wert schenken, den unser Atem und unsere Bewegung enthalten, der alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Werte in sich birgt. So ist sie die Eroberin unseres Lebens und unserer Akte.<br \/>\nDiese gl\u00fcckliche Seele gibt Uns mit ihrem erobernden Akt die M\u00f6glichkeit, dass Wir st\u00e4ndig unsere Liebe, unsere eigene Gl\u00fcckseligkeit und unsere Ruhe zum Ausdruck bringen k\u00f6nnen. Ihre Eroberungen besiegeln st\u00e4ndig, sind gleichsam stete Unterschriften unter unseren Ratschluss, dass das Reich unseres Willens auf die Erde kommt.<br \/>\nDiese Eroberungen k\u00fcrzen die Zeit [bis dorthin] ab, zumal unser wirkendes Leben nicht mehr fremd auf der Erde ist, sondern bereits existiert und sein Reich in dieser begl\u00fcckten Seele errichtet hat.<br \/>\nSei daher aufmerksam, bleib nie stehen, und Ich werde \u00fcber alles Buch f\u00fchren, selbst \u00fcber deinen Atem, um dich noch mehr zu lieben, und damit du viele Eroberungen machst, eine sch\u00f6ner als die andere.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 26. Juni 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9d2f;\">\u201eDas Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt\u201c (Joh 6, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Nun, w\u00e4hrend ich meinen Schmerz bei Jesus ausgoss, lie\u00df Er sich in meinem Inneren sehen, und die sakramentalen Schleier [der Eucharistie] bildeten so etwas wie einen Spiegel, in dem Jesus war \u2013 lebendig und wirklich.<br \/>\nUnd mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, dieser Spiegel sind die Akzidenzien des Brotes, die Mich in ihnen einschlie\u00dfen (gefangen halten). Ich bilde mein Leben in der Hostie, doch sie gibt Mir nichts: keine Zuneigung, keinen Herzschlag, noch das kleinste \u201eIch liebe Dich\u201d, sie ist wie tot f\u00fcr Mich.<br \/>\nIch bleibe allein, ohne den Schatten einer Erwiderung, und deshalb will meine Liebe fast ungeduldig hinaustreten, dieses Glas zertr\u00fcmmern und in die Herzen hinabsteigen, um in ihnen jene Vergeltung zu finden, welche die Hostie nicht zu geben wei\u00df, noch geben kann.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wo Ich meine wahre Vergeltung finde? In der Seele, die in meinem Willen lebt. Sobald Ich in ihr Herz hinabsteige, konsumiere Ich sofort die Akzidenzien der Hostie, da Ich wei\u00df, dass edlere, Mir teurere Akzidenzien f\u00fcr Mich bereitstehen, um Mich einzuschlie\u00dfen und Mich aus diesem Herzen nicht heraustreten zu lassen, das Mir nicht nur Leben in sich geben wird \u2013 sondern Leben f\u00fcr Leben.<br \/>\nIch werde nicht allein sein, sondern mit meiner treuesten Gesellschaft, Wir werden zwei Herzen sein, die zusammen schlagen und gemeinsam lieben, unsere W\u00fcnsche werden nur ein einziger sein; so bleibe Ich in dieser Seele, und da lebe Ich mein Leben, lebendig und wahrhaft, wie im Heiligsten Sakrament.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was diese Akzidenzien sind, die Ich in der Seele finde, die meinen Willen tut? Es sind ihre in meinem Wollen vollbrachten Akte, die sich, mehr noch als die Akzidenzien, um Mich herum ausbreiten, und Mich gefangen nehmen, doch in einem edlen g\u00f6ttlichen Gef\u00e4ngnis, keinem dunklen, weil ihre in meinem Wollen verrichteten Akte es mehr als die Sonne erleuchten und erw\u00e4rmen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich bin Ich, ein reales Leben in ihr zu f\u00fchren, denn Ich f\u00fchle Mich, wie wenn Ich Mich in meinem Himmlischen Palast bef\u00e4nde. Betrachte Mich in deinem Herzen, wie selig und gl\u00fccklich Ich bin und die reinsten Freuden genie\u00dfe!\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 5. November 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60200\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}